14 14 Intelligenz-Blatt 5 Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, J dei P. I.—— 8 3 den Begierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. n ſind an 8 rtſch 2 60. Sonnabend den 2. Auguſt 1851. dorf. A mit l i ch e r T h e i. 5 e ſpätere Anmeldungen nicht berückſichtigt Friedberg den 31. Juli 1851. ier das diez⸗ f 85 S 88 N ee ee Regterungsbezirks e Friedberg Bekanntmachung. nn die Groß. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks. Betreffend: geſen bellng der dave. Preisvertheilungen in Ober. CCͥV ftr. een g e eee e See zen Thun Die Einſendung der Gemeindevoranſchläge für 1852 5 0 5 10. e 1 bis zum 5. September d. J. bringen wir hierdurch bei fr F und ache f 2 Ihnen in Erinnerung. Zugleich bemerken wir Ihnen zur e e e ſich demnächſtige weitere Be rd eine ehe- genauen Beachtung bei der Aufſtellung derſelben, daß Darmſtadt den 28. Juli 1851 ae 2. 8. 5 l. 0. 28„** Ai 1 115 7 en 1 5 8 Der Präſident des landw. Vereins von Oberheſſen. kenntniſen und 2 1 5. 5 5 i 2) Zu Beilage 4. genau und gründlich die Abweichungen a 8 f 3 von dem Voranſchlag zu erläutern ſind. f Spitzbubenzeitun g.. Fb. d. Stn 3) Daß andere als von Technikern aufgeſtellte Ueber⸗ Dieſer Tage ereignete ſich auf dem Lande bei Wien, 2 94 ſchläge zu den Voranſchlägen nicht genommen wer⸗ man nennt Hietzing, eine Begebenheit, die fur den Leſer 1 ſehr drollig iſt, aber für Diejenigen, welche ſie betrifft, nichts den dürfen. b paufteis 4) Bei Vorſehung von Kirchen⸗ und Schulbeduͤrfniſſen zum Lachen bietet. Ein ſehr wohlhabendes Ehepaar hatte irdberg. die Anforderungen der Kirchen⸗ und Schulvorſtände ein junges Dienſtmädchen zu ihrer einzigen Bedienung. Sie nicht fehlen durfen und die Anſätze mit dieſen zu be- hatten ſie von Oberöſterreich mitgebracht; dieſes Madchen war ſehr brav, hatte jedoch den einzigen Fehler, daß es, chen. gründen ſind. 0 e jedoc n Gnu i 5) Die Voranſchläge beziehungsweiſe das Berathungs- ſobald es ſeine Arbeit verrichtet hatte, zu den andern Dienſt⸗ Alles Butte protokoll nicht eher abgeſchloſſen werden darf, bis die boten im Hauſe eilte, mit ihnen plauderte und faſt immer Aft und die im F. 9. der Voranſchlags-Inſtruction vorbeſtimmte in ihrem Leichtſinne die Thür der Wohnung zu ſchließen 7—* 1 Ztägige Friſt abgelaufen iſt. vergaß. Darüber mußte 105 von ihren e 900 b mah, ir mo f g 9 Verweiſe hören; man ſtellte ihr vor, wie Einbrüche un ie e enn gen e bee en Diebſtähle ſowohl in Wien als auf dem Lande ſich häuften, b beachtet werden, als wir ſonſt genöthigt ſein würd 30 kr. u. tet werden, als wir ſonſt genöthigt ſein würden 5. 5 1 10 1 1 f icht b 9 8 wie Gauner aller Art überall auf dem Lande ſich befänden, lobcung es Ernſtes gegen die ſie nicht eachtenden vorzugehen.. ,% daß Friedberg den 30. Juli 1851. unbewachte Wohnungen zu beſtehlen, und wie ſie ganz ge⸗ 1 n dg, Ouvrier. wiß einmal Schuld ſein würde, daß dem Ehepaar das unn O geſammte Tafelſilber weggenommen werden würde. Doch das Dienſtmädchen verfiel trotz dieſer Ermahnungen von ach. i Zeit zu Zeit in ſeinen alten Fehler, und Herr und Frau 2 A* D 0 0 f l b. desselben beſchloſſen daher der Unvorſichtigen durch einen Tauheim. Betreffend: Die Stellvertretung im Militärdienſte. fingirten Diebſtahl eine exemplariſche Lection zu geben. Einige Jul l, Sie wollen alsbald in Ihren Gemeinden bekannt Tage vergingen, ohne daß das Ehepaar an ſeinen Vorſatz ulie Muc machen, daß ſich diejenigen Exkapitulanten, welche einſte— dachte, aber er ward deßhalb nicht aufgegeben. Als ſich des XII. hen wollen und den vorgeſchriebenen Erforderniſſen zu ent⸗ nun Beide dieſer Tage zu Tiſche ſetzten und Lenchen, ſo den ſprechen glauben, ohne Verzug bei uns anzumelden hätten, hieß das Mädchen, den Küchenſchrank, in welchem das befand, öffnete, ſtieß ſie einen furchtbaren Schrei (n. Außzühe da ſchon unde September d. J. die vollſtandigen Anmel- Silber ſich f de dungsprotokolle Gr. Kriegsminiſterium vorgelegt werden aus das ganze Silberzeug war verſchwunden. Wie ſie — 242— ö nun zu ihren Dienſtgebern in's Zimmer ſtürzte, und unter dem heftigſten Weinen das Unglück verkündete, warfen ſich Herr und Frau beſonders auffallende Blicke zu, die Frau nickte ihrem Gatten ſehr bedeutſam, welches der Mann ebenſo unzweideutig erwiederte. Dieſe ſtumme Sprache ge⸗ nügte Beiden vollkommen, ſie ſagte ſo viel als: ſei ruhig, ich habe das Silber verſteckt, nun ſoll ſie aber ein Donner⸗ wetter hören. Dies brach auch ſogleich los.— Siehſt Du nun, leichtſinniges Ding, ſchrie die Frau, daß es gekommen iſt, wie ich geſagt! Nun iſt mehr als fur 200 fl. an Werth verloren, nicht ein Löffel, nicht ein Salzfaß iſt da!— Nun können wir mit dem hölzernen Salatlöffel die Suppe eſſen, ſetzte der Gatte hinzu, ſogar die ſilbernen Kaffeelöffel ſind beim Teufel! Und die Zange zum Spargel, ergänzte die Frau, und o Schöpfer! auch der Schöpfer iſt hin, erlaubte ſich der Herr mit einem Wortſpiele zu äußern. Das Mäd⸗ chen warf ſich dem Ehepaar zu Füßen, und gelobte, zehn Jahre umſonſt zu dienen— aber nur Verzeihung, Verzei⸗ hung wollte ſie erbitten.— Als ſie ſo ganz in Thränen zerfloß, ſagte die Frau zu ihrem Manne: ich glaube es iſt nun genug, ſie ſtirbt uns ſonſt noch vor Herzweh. Ja, ſagte der Gemahl, ſie büßt fürchterlich, und es ſoll ihr die⸗ 5 5 I n ſes Mal Gnade widerfahren. Steh auf! Wir wollen einen bene den Tiſch, mich hungert ſchon erbärmlich. Das Mädchen ſprang auf, küßte die Hände ihrer gütigen Herrſchaft und eilte in die Küche um anzurichten.— Das arme Kind, ſagte die Frau, ich hoffe, ſie wird ſich nun in Acht neh⸗ men; aber lieber Mann; da Du ſo hungrig biſt, und die Suppe kommt, ſo gib das Silberzeug heraus, welches Du verſteckt haſt.— Wie, ich hätte es verſteckt, eiferte der Mann, indem ihn eine Anwandlung von Schreck einen Satz in die Luft machen ließ; Du haſt es verſteckt.— Wer hat Dir dies weiß gemacht, replicirte die Frau; Du haſt mir ja durch Geberden zu verſtehen gegeben, Du ha⸗ beſt es auf die Seite geſchafft.— Ach Gott! ſchrie die Frau, aus dem Spaße iſt ein trauriger Ernſt geworden, und dem Mädchen können wir nicht einmal mehr etwas ſagen: Wir haben ihm bereits verziehen! In dieſem Augen⸗ blick kam die Suppe auf den Tiſch.— Ohne Löffel magſt Du die Suppe eſſen, nichtswerthe Perſon, tobte der Mann, morgen kaufe ich neues Silberzeug, das werde ich aber täg⸗ lich einſchließen. Komm, Weibchen, wir eſſen heute bei Domayer! Schleier darüber ziehen, aber nun bringe die Suppe auf 1 5 Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. d AM αν Verſteigerung von Bauarbeiten zu Hauſen. (1277) Dienſtag den 5. Auguſt l. J, Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſollen die bei Reparatur der Kirche zu Hauſen vorkommenden Arbeiten und Materiallieferungen ein Schulhaus zu Hau⸗ ſen öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſtei⸗ gert werden. Der Voranſchlag hierfür beträgt: 1) Maurerarbeit mit Materialien 104 fl. 57 kr. 2) Steinhauerarbeit„5 3) Zimmerarbeit 138„ 43„ 4) Dachdeckerarbeit 93„ 21 5) Schreinerarbeit 66„ 12„ 6) Schloſſerarbeit 24% 30„ 7) Glaſerarbeit 85— 8) Weißbinderarbeit 27„— Voranſchläge und Verſteigerungsbedingungen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einficht offen. Friedberg den 26. Juli 185 1. Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. Verſteigerung von Bauarbeiten auf dem Okarberſauerbrunnen. (1279) Montag den 4. Auguſt l. J., Nach⸗ mittags um 1 Uhr, ſollen auf dem Okarber⸗ ſauerbrunnen im Local des Herrn Muffert fol⸗ gende Arbeiten öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. 1) Herſtellung des Plattenbelegs am Brunnen a) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 88 fl.— kr. b) Steinhauerarbeit„„ 77 54 2) Reparaturarbeiten an den Brücken in Rö⸗ delheim a) Zimmerarbeit, veranſchlagt zu 105 fl. b) Anſtrich der Brücken mit Schiffstheer, veranſchlagt zu 125„ Voranſchläge und Verſteigerungsbedingungen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 26. Juli 1851. Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhaufen. Verſteigerung von Bauarbeiten zu Butzbach. (1278) Dienſtag den 5. Auguſt l. J., Nach⸗ mittags um 2 Uhr, ſollen die wegen Erbauung der Oeconomiegebäude für die IIte Pfarrei zu Butzbach erforderlichen Arbeiten und Material⸗ lieferungen im 2ten Pfarrbaus daſelbſt öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Der Voranſchlag hierfür betragt: 1) Maurerarbeit 82 fl. 38 kr. 2) Steinhauerarbeit 39„ 27„ 3) Zimmerarbeit 192 5 4% 4) Dachdeckerarbeit 35„18„ 5) Schreinerarbeit 10%—„ 6) Schloſſerarbeit 16 8„ 7) Weiß binderarbeit 67„ 38„ 89 Pflaſterarbeit 7* 48„ 9) Anlieftrung der nöthigen Materialien, beſtebend in Mauerſteinen, Backſteinen, Kalk und Sand im Ganzen zu 224 fl. 55 kr. veranſchlagt. Voranſchlage und Verſteigerungsbedingungen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 26. Juli 1851. Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. Verſteigerung von Pflaſterarbeiten. (1280) Dienſtag den 5. Auguſt l. J., Nach⸗ mittags um 3 Uhr, ſollen in Butzbach im Local des Herrn Gaſtwirths Joutz die bei Herſtellung von Goſſenpflaſtern an der Straße von Lich nach Butzbach vorkommenden Pflaſterarbeiten, einſchließlich des Vehauens der Pflaſterſteine, öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Friedberg den 26. Juli 1851. Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſeu. Mater lal⸗ Lieferungen für das Dorheimer Bergwerk. (1281) Die Lieferung der nachſtehenden Ma⸗ terialten ſoll Donnerſtag den 7. Auguſt d. J. auf dem Soumiſſionswege vergeben werden und liegen die Bedingungen acht Tage vor dieſem Termin in dem Geſchäftslocale des Un⸗ terzeichneten zur Einficht offen. I. Floßholz: 120 Böden Zehnter Stämme, 36„ Neunter 5 4„ Achter„ II. Bretter.: 150 Stück ſchmale Schreinerdiele, 150„ Dachdiele, 80 Stück breite Doppeldiele, 100/ Latten. III. Pfähle: 6 24000 Stück 4füßige Eichenpfähle, IV. Oel: 840 Maas Rüböl, 160„ Cryſtallöl. Die Lieferungen werden nach dieſen Abthei⸗ lungen vergeben, bei annehmbaren Geboten können jedoch alle oder mehrere derſelben einem einzigen Uebernehmer überlaſſen werden. Die „an die Gr. Heſſ. Bergverwaltung auf dem Dorheimer Bergwerk bei Friedberg“ zu addref⸗ ſirenden Soumiſſionen find mit der Aufſchrift „Soumiſſion wegen Lieferung von das Dorheimer Bergwerk“ zu verſehen und ſpä⸗ teſtens bis zu dem oben genannten Tag Vor⸗ mittags 10 Uhr verfiegelt einzureichen. 5 Dorheimer Bergwerk — „„ für Im 1 0b i 1 i ö Monta una 11 Ut * 2 — — 38 1789 00 55 Sfentlic meißbiet Friedberg de ö g 1 Juſtiy 1299) Die Anfang den 1 2. September Während die welche keinen KReichelsht * Polzberßeige 9 00 Donn. den 23. Juli 1851. N g a be Die Gr. Bergverwaltung 1 9 5 fun Jäger. eldaher duerber Immobilien-⸗Verſteigerung. 8 Stecken (1296) Montag den 11. Auguſt d. J., Vor-. mittags 10 Uhr, werden auf freiwilligen Aun⸗] 3“ trag der Erben der dahier verſtorbenen Philipp„% Hoffmanns Wittwe die zu deren Nachlaß ge hörenden Immobilien, nämlich: ö 4 1 Gemarkung Stadt Friedberg:„ Pag. No. 1 4 9 188 14 121,9 UKlftr.= 62 Rth. Garten 187 in der 13. Gewann an Johannes 2 15 1 1 Schäfer, e Zuann 100, Ula. S. 108% Ruthen gan; gun 101 45 995 17. Semen d Mali d ildkautsgraben an Chriſtian Sta⸗. delmann, 5 1 Sgotten d 209 21 337%[◻Klftr.= 171 ¼ Ackergar⸗ ten, theilt mit Philipp Preußer II. und Conſorten, 10 Gemarkung Ockſtadt; 1 Bek 178 1 120 Ruthen Garten an der Burg. 0080 0 leimenkaut an der Friedberger Grenze 0 D Mit 8 an Martin Mondigler, bahn al di ace Rathhauſe öffentlich meiſtbietend ver⸗ ben Vun eigert. 0 3 berge una ſtford Friedberg den 30. Juli 1851. ne we In Auftrag wesheiy Der Groß. Heſſ. Bürgermeiſſer 1 Bender. Verſteigerung von Früchten auf dem i Peine cen anf dene epa 1297) Dienſtag den 5. Auguſt, Vormittags 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die dies⸗ 2c 5 q wollen„ len aa, ährige Gerſtenerndte von einem Grundſtück auf e Suppt er Pfingftwaide, 108 Klafter haltend, öffent⸗ 3 Ni ich meiftbietend auf dem Halm verſteigert. Auch errſchaſt. 10 die Flurſchützen zu etwaiger Auskunftser⸗ a 0 ilung angewieſen. * l driedberg den 31. Juli 1851. — cht, In Auftrag it, und Großh. Heſſ. Landgerichts welches. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter ** Bender eiferte dz g chr ein., Immobilien ⸗Verſteigerung verſteck.. 1298) Montag den 15. September d. J. e Frau; 5 ormittags 11 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ en, Du ſauſe die Immobilien der Franz Golls Ehe⸗ „Du iz feute von Oberwöllſtadt in der hieſigen Gemar⸗ U 8 ſchrie zz ſung, namlich: ſt geworden, 11 117 Hofrath me 42 22 ofraithe 155 lw 91 13 155,3[Klftr.- 79 Rth. Gar⸗ them Auger ten im Gäßchen, Löffel mag 92 17 27, QHalftr.= 14 th. daſelbſt, e der Mann, 38 55b 5,9[Uò◻Klftr.— 3 Ath. zwiſchen der ich aber la 0 Köhler⸗ und Kloſtergaſſe(Bauplatz), 1 ben,, 60 38 178,0 Ufer.— 91 Ruthen im u heute bee Lachenfeld, entlich meiſtbietend verſteigert. 7— ZBried berg den 31. Juli 1851. In Auftrag Gr. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Ben d e r. 1 Jauſtizamtsferienanzeige. diesen Abthr, 12000 Die Amtsferien dahier nehmen ihren zaum Gib Infang den 15. August und enden mit dem derselben men 2. September. werden, d Wahrend dieſer Zeit werden nur Rechtsſachen, zung auf den pelche keinen Verzug leiden, vorgenommen. h u dbdre Reichelsheim den 29. Juli 1851. der Aufſchrif Herz. Naſſ. Juftizamt .f Hildenbrand. then und ſp⸗ 5 r 5 5 1 polzverſteigerung im Revier Eichel⸗ N N 2 ſachſen. 1300 e 7. und Freitag den 3 Auguft, an beiden Tagen Vormittags 9 Uhr Jergverwaltng 18 0 ſollen im Domanialwalddiſtrict Ei⸗ 0 92 K. elſächſer Auerberg, verſteigert werden: 138 Stecken buchen Scheitholz I. Klaſſe, gerung. 120 7. 7. 7. II. 7: af b. J., Bor⸗ 8%„ eichen r„ riwlligen An 13„ buchen Prügelholz J.„ che nen Philipp* 797 7 7. 7. II. 7 77 eichen 77 7. 7. buchen Stockholz J.„ 15/8 7 7 7: II. 7 n Nachlaß ge⸗ edberg: f 4„ eichen 7 2 237„ buchen Reisholz und 122„ eichen 10 f Die Zuſammenkunft iſt jedesmal auf dem 2 Nth, Garten an Johannes 1 6 Ruthen Gewann an Grun Su, Canal; gegen Bürgſchaft findet Zahlungs friſt is Martini d. J. ſtatt. Schotten den 29, Juli 18517. Der Großh. Heſſ. Revierförſter des Reviers Eichelſachſen Dr. Juſtus. Bekanntmachung. (13010 Mittwoch den 6. August, Morgens 10 Uhr, ſoll die Lieferung von einem Klafter Buchen⸗Scheitholz für die hieſige Hebamme an ten Wenigſtfordernden auf hieſigem Rathhaus eraccordirt werden. 5 Büdesheim den 29. Juli 1851. ö 1 Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Heep. % Aang 5 Inußer I. 13 1 m der Butz berger Gren . Abietend ver; garni d NN „ Privat ⸗ Bekanntmachungen. 11 467“ 0 Ge ſu ch. (223) Ein gebildetes Mädchen vom Lande, 4 demie 1 N 20 Jahre alt, eine Waiſe, mit Feinnähen, Klei⸗ un 11 l — 243— dermachen und allerlei weiblichen Handarbeiten vertraut, ſpricht rein Deutſch und Fran zöſiſch, ſucht Unterkunft bei einer honorabeln Familie. 7 zu erfahren bei der Redaction dieſes attes. Kirſchenfeſte auf dem Ehauſ⸗ ſeehaus bei Ilbenſtadt. (1188) Bei der Dauer der hieſigen Kirſchen⸗ ernte werden jeden Sonntag vorzügliche Kir⸗ ſchenkuchen, ſowie reingehaltene Getränke, nämlich: Wein, vorzüglicher Aepfelwein ꝛc. ꝛc. verabreicht, wozu höflichſt einladet und einem zahlreichen Beſuche entgegenſieht Gottfried Mörſchel Wittw., geborne Dickenberger. Ruſſenſteine (966) find ſtets vorräthig bei Friedberg. Chriſtian Ulrich. Zu vermiethen. (1289) Unterzeichneter hat in ſeinem von Löb Schloß'ſchen Eheleuten gekauften Wohnhauſe den Laden, welcher ſich zu Ellen- und Kurz waaren, auch zu einer Spezereihandlung fich ſehr eignet, nebſt einem Zimmer, Küche, Keller ꝛc., zu vermiethen, auf Verlangen können noch zwei Zimmer dazu abgegeben und dis Ende Auguſt bezogen werden. Friedberg den 25. Juli 1851. Freitag, Feldwebel. (1290) Nächſten Sonntag Tanzmuſik zur Hochmuͤhle zu Windecken. Zu verkaufen. (1291) Zwei Wallachpferde, wovon das eine hellbraun und das andere ſchwarz iſt, hat zu verkaufen Andreas Hanſtein in Friedberg. Zu vermiethen. (1302) Eine heizbare Manſardenſtube nebſt Kammer iſt zu vermiethen und kann ſogleich bezogen werden. Glück. Friſcher Weißrübſaamen, (1303) langer ſüßer ſog. Babenhäuſer, bil⸗ lig in der Saamenhandlung von Friedberg. M. Jung. Eine freundliche Wohnung 11304) in 3 heizbaren Zimmern ꝛc. iſt zu vermiethen und im September d. J. zu beziehen. Friedberg. Ruths. Berti gierung, (1305) Mittwoch den 6. k. M., Vormittags 11 Übr, ſoll in Münſter ein Wohnhaus, 32“ lang und 20“ breit, zweiſtöckig mit Ziegeldach, freiwillig auf den Abbruch verſteigert werden. Hochweiſel den 28. Juli 1851. Johannes Schneider II. A neige. (1306) Jüngere Frauenzimmer, welche ihrer Ausbildung wegen nach Darmſtadt gehen, kön⸗ nen in einer ſtillen gebildeten Familie freund⸗ liche Aufnahme nebſt Koſt und Logis finden. Anfragen beſorgt die Expedition dieſes Blaftes. Ge ſ u ch. (1307) Eine geſetzte Perſon, welche in Füh⸗ rung des Hausweſens und im Kochen perfect iſt, wünſcht ihren jetzigen Aufenthalt zu ver⸗ ändern und fich bet einer deutſchen oder auch engliſchen Privatfamilie baldigſt zu vermiethen. Zu erfragen bei der Expedition dieſes Blattes. Anzeige. (1308) Meinen verehrlichen Freunden und Gönnern mache ich hiermit die ergebene An⸗ zeige, daß ich von einem hochlöblichen Stadt⸗ vorſtaud zum Holz⸗ und Kalkmeſſer ernannt bin und bitte um geneigten Zuſpruch. Friedberg. A. Rauſch. Hofraithe-Verſteigerung. (1309) Unterzeichnete beabſichtigt ihre Hof⸗ raithe im hieſigen Orte an der Chauſſee von Nidda nach Frankfurt zu gelegen, beſtehend in: a) einem zweiſtöckigen Wohnhaus 50,0“ lang und 31,0“ breit, jeder Stock beträgt 11,5% von ſtarkem Eichenholz nach dem neueſten Stiel erbaut, worunter ſich ein ſehr ge⸗ räumiger Keller befindet, b) einer Scheuer, e) einem großen Viehſtall mit Heuboden nebſt einem Anbau zum Viehſtall benutzend, d) einem geräumigen Hofraum, e) einem daran liegenden Gemüßgarten, 40 O Klafter haltend, worin ſich eine Kegel- bahn befindet, entweder aus freier Hand oder im Termin Mon⸗ tag den 18. Auguſt 1851, Vormittags 10 Uhr, auf hieſigem Rathhauſe durch den Gr. Bürger⸗ meiſter einer Verſteigerung ausſetzen zu laſſen. Die Bedingungen können zu jederzeit eingeſehen werden. Bemerkt wird, daß in dem Hauſe bis jetzt noch Wirthſchaft betrieben wird und daſſelbe zu jedem Geſchäfte brauchbar iſt. Niedermoxſtadt den 28. Juli 1851. Johannes Görtlers Wittwe. Anzeige. (13100 Es finden zwei Schreinergeſellen dauernde Beſchäftigung bei C. L. Glück, In⸗ ſtrumentenmacher in Friedberg. Zu verkaufen.. 413110 Ein leichtes ein⸗ und zweiſpänniges Tilbury⸗Chaischen iſt billig abzugeben. Das Nähere iſt zu erfahren bei Georg Groß. Zu vermiethen. (1312) Eine große Scheuer iſt zu vermie⸗ then. Das Nähere bei der Exped. d. Blattes. Zur Nachricht. (1313) Freitag den 15. Auguſt findet die zweite Caſinoparthie nach dem Oſſenheimer Wäldchen ſtatt. Die Vorſteher. Scheibenſchießen um Geldpreiſe. (1310 Sonntag den 10. und Montag den 11. Auguſt d. J. findet dahier ein Scheiben⸗ ſchießen um Geldpreiſe ſtatt, wozu ich mit dem Bemerken, daß an beiden Tagen Tanzmuſik an⸗ zutreffen iſt, höflichſt einlade. Oberrosbach. Gaſtwirth Ruppel. Einladung. 1315) Samſtag den 9. Auguſt d. J. findet 5 Unterzeichnetem ein Ball für Iſtaeliten ſtatt, wobei derſelbe für gute Getränke beſtens beſorgt ſein wird und zu recht zahlreichem Beſuch ein⸗ ladet. Niederweiſel. J. J. Adami im Hirſch. Das Nachkirchweihfeſt zu Ockſtadt (1310) konnte am vergangenen Sonntag wegen ungünſtiger Witterung nicht gefeiert wer⸗ den und findet nunmehr Sonntag den 3. Auguſt ſtatt. Zu zahlreichem Beſuch ladet ergebenſt ein N. Steyer. ä — 244— Die Frankfurter Lebens- Versicherungs- Gesellschaft (468) mit einem Grund⸗Capital von drei Millionen Gulden, leiſtet Verſicherungen zu äußerſt billigen Prämien. f Den auf Lebenszeit Verſicherten wird nach ihrer Wahl ein Gewinn⸗ Antheil von 30 pt. oder ein Rabatt von 10 pCt. auf die Jahres⸗ Prämie bewilligt. Die Prämien können in halb- oder vierteljährigen Raten ent⸗ richtet werden.— Die Geſellſchaft übernimmt auch Kapitalien auf Leibrenten, welch' Letztere außergewöhnlich hoch feſtgeſetzt ſind.— ö Verſicherungen werden durch den unterzeichneten Hauptagenten, bei welchem auch Proſpectus und Antragsformulare unentgeldlich zu haben ſind, auf's Prompteſte vermittelt. 3 Friedberg im März 1851. 8 8 0 ö. ahn. Die erſten!! (42860 neuen holländiſche Vollhäringe und Sardellen ſind an⸗ gekommen bei Friedberg. Wilhelm Fertſch. Großts Scheibenſchießen zu Friedrichsdorf. (1287) Sonntag den 3. und Montag den 4. Auguſt findet dahier das dies⸗ jährige große Scheibenſchießen ſtatt, wozu ich die Bewohner der Wetterau freund⸗ lichſt einlade. Für gute Getränke und Speiſen, ſowie ſchöne Tanzmuſik, werde ich beßtens ſorgen und mich des Vertrauens, deſſen ich mich ſchon ſo lange zu erfreuen habe, würdig zeigen. Friedrichsdorf den 28. Juli 1851. Foucar, zum weißen Thurm. Verlooſung. (1317) Die auf den 31. Juli anberaumte Verlooſung der Induſtrie-Erzeugniſſe in der Offenbacher Gewerbhalle kann wegen zu geringem Looſen-Abſatz an dieſem Tage noch nicht erfolgen; ſobald die Looſe einen entſprechenden Abgang gefunden haben, wird die Ziehung den Intereſſenten in denjenigen öffentlichen Blättern, welche in dem Lotterie-Plan für dieſes Spiel bemerkt ſind, bekannt gemacht. Offenbach den 28. Juli 1851. Die Verlooſungs-Commiſſton. Looſe à 15 kr. ſind zu haben in der Buchhandlung von C. Binder⸗ nagel in Friedberg. Genu ch. (1318) Ein braves geſittetes Mädchen, wel⸗ ches gut kochen kann und ſich zu allen häuslichen Arbeiten verſteht, wird baldigſt geſucht. Näheres bei der Expedition dieſes Blattes. Sommertheater in Nauheim. (Letzte Vorſtellung.) 13210 Sonntag den 3. Auguſt 1851: Liesli, das Schweizermädchen oder das Alpen⸗ . das Patent und e Schau- 5. piel in 3 Abtheilungen von Holbein. Nauheimer Teichhaus. W. Kern. (1319) Sonntag den 3. Auguſt iſt auf dem 8 a Nauheimer Teichhauſe Harmonie- und Tanzmuſik Frankfurter. 0 ld Cours anzutreffen, wozu höflichſt einladet vom 28. Juli 1851. Henkel, 5 fl. kr. 5 f N je Is f Mifelen 9 36-37 Ballanzeige fuͤr die Israeliten. Friedrichs ort 9 58-50 (1320) Samſtag den 9. Auguſt iſt bei dem Holländiſche 10 fl. Stücke 9 47-48 Unterzeichneten gut beſetzte Tanzmufik anzutreffen,] Rand⸗Ducaten 5 35-36 wozu höflichſt einladet Gaſtwirth K. Wiegand zu Bönſtadt. 20 Frankſtücke Engliſche Souverains 111 54-55 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. g 7. Sonntag n. Trinitatis den 3. Auguſt. Pfarramtliche Functionen verrichtet: Herr Stadtpfarrer Sell. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Candidat Müller J. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Stadtpfarrer Seel. Vormittags predigt in der Burgkirche“ Herr Stadtpfarrer Sell. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Hunzinger. Fruchtpreiſe. Gattung. Fried⸗ N Die⸗ berg 8 5 burg 8 fl. kr fl. kx. f. Waizen pr. Malter 8509 7 30 Non, 7 30 715 650 Gere 4420—— 5 45 e 44201—— 14— Polizei- Taxe 1 für die Städte Friedberg und Butzbach 2 —— 30. Juli 25. Juli 12. Juliſ egierun in die Gre Zetreffend Nach fich mehrere gen die lun vom 2. bis zum 8. Auguſt. 0 5 5 Fried⸗ Buß⸗ 5 Brod⸗Preiſe. berg. bach. f 5 kr. pf.] kr. pff 1 Leib⸗Roggenbrod 2 3 2* 2 7 7 5 2 5 74 Ludwi 5 5 11 1 11 1 undd . t. 1 — Milchbrod 14% 1 g verordnet — Waſſerweck 655 1 0 —Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 16% 1% ite lb. a. ezixken des Fleiſch-Preiſe. unn, vo 5 pf. pf. IAictige in d 1 Ochſenfleiſ y 11— 1 „ Kühfleiſch, gemäſtetes 8- 8- geleifet „ e 71217 ö „ Kalbflei 6— 6— Jin die „„„ gemäſtetes— 1 haben— „ Schweinenfleiſch 10— 9- ae., „Hammelfleiſch 8.— 81— e maenliche „ Schaaflfleiſch 5——— I eunnetende „ Wurſt v. blos Schweinen 12— 12— h hun l. d „Bratwurſt 14— 14 4 „ Schwartenmagen 14.— 14 „Geräucherter Speck 18— 18 „Schinken 14— 14 „ Doörrfleiſch 14— 14— „ Schweinenſchmalz,— ausgelaſſen 22— 18— unausgelaſſen 16— 16— „Nierenfett 16— 16— „ Hammelsfett 8 161— 16— Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter 0 Bender. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. Krau 5.