u Niue it chen Heſelſchaft dei mir in ſen Beitritt Aae Agent ahn. ———— be bei rtwäh⸗ rocken kr. per wabrigralich nt, mit Nr allenfalls ettelmodchen bückerſtattung 10 Hal erkauf Intelligenz-VBlatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. . 18. Sonnabend den 1. März 1831. Amtlicher Theil. Die Großherzoglich Heſſiſche Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks Friedberg an die Großh. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks. Betreffend: Die Muſterung und Conſcription für 1851. Sie werden alsbald zur öffentlichen Kenntniß bringen, daß die Hauptbezirksliſten und zwar 1) die für den Diſtrict Friedberg auf dem Bureau Gr. Regierungscommiſſion und 2) die für den Diſtrict Hungen: auf dem Bureau des Großh. Bürgermeiſters zu Hungen vom 1. k. Mts. an 14 Tage lang zu Jedermanns Ein⸗ ſicht offen lägen. Friedberg den 27. Februar 1851. On her i e v. Regierungsblatt⸗Auszüge. Nr. 4 enthält: 1) Allerhöchſtes Edict vom 9. Februar, die Berufung der außerordentlichen Mitglieder des Staatsraths für das laufende Jahr betreffend.— 2) Ueberſicht der in dem Jahre 1850 durch die Großh. Gendarmerie geſchehenen Arreſtationen(4604 wegen 59 verſchiedenartiger Contraventionen) und Denunciationen (8285 wegen 33 verſchiedenartiger Indicien.)— 3) Erledigt iſt: die evangel. Pfarr⸗ und Schulſtelle zu Wilsbach, Reg.-Bez. Bieden⸗ kopf, mit jährl. 500 fl. Miszellen. Wenn König Friedrich Wilhelm III. von Preußen wegen immer gefürchteter Uebertheuerung etwas mißtrauiſch war, ſo war es ſein Anherr Friedrich Wilhelm I. in noch viel höherem Grade und dabei ſehr jähzornig. Von ihm wird Folgendes erzählt: Einſt ging er, wie er gern that, einſam durch die Straßen von Potsdam; es war gerade 12 Uhr und eben trug eine Bürgersfrau das Mit— tagsgericht für ihre Familie auf den gedeckten Tiſch in dem offenen Hausflur. Durch den Duft der rauchenden vollen Schüſſel gelockt, trat der ſogleich erkannte und gefürchtete König ein.—„Was hat Sie da gekocht? Das riecht ja appetittlich!“ fragte er die Hausfrau, die ſchüchtern erwie— derte:„Ach, Ihre Majeſtät, es iſt ein gewöhnliches Eſſen, wie es uns Handwerkern zukommt, Kaldaunen und weiße Rüben.“— Der König ſetzte ſich zwiſchen die Hausgenoſſen nieder und ſagte:„Das kenn' ich nicht, bin doch verläng⸗ lich, will miteſſen.“ Es ſchmeckte ihm gut und beſonders gefiel ihm, daß das ganze Gericht nach Ausſage der Haus— mutter nur 2 Groſchen koſtete. Auf der ſonſt ſo bürgerlichen, knappen Tafel des Königs war dieſe Speiſe noch nicht erſchienen, er trug alſo ſeinem Koch gleich auf, dieſelbe für den nächſten Tag, berechnet auf 20 Perſonen, zu bereiten. Das Eſſen wurde aufgetragen und der König aß, unter Erzählung wie es ihm geſtern gegangen, wieder mit Appetit davon; nicht ſo die Königin und die Prinzeſſinnen, die ſich lächelnd zurückhielten. Bei der Reviſion des Küchenzettels hatte der Koch die Kaldaunen und Rüben zu 10 Thlr. an⸗ geſetzt, während der König höchſtens Einen Thaler ausge—⸗ rechnet hatte. Den offenbaren Betrug beſtrafte er damit, daß er den Koch mit eigener Hand mit ſeinem ſpaniſchen Rohre durchprügelte. Im Jahr 1471, ſchreibt man aus London, klagten zwei ſeit einigen Jahren angeſeſſene Buchdrucker in einer dem Papſt überreichten Bittſchrift, daß ſie keine Käufer fänden für die 12,000 Bände, die ſie gedruckt und zu denen ſie 1200 Ries Papier gebraucht. Gewiß, ſo meinten ſie, werde Seine Heiligkeit darob ſtaunen, daß ſie ſo viel Papier hätten auftreiben konnen! Man vergleiche damit Folgendes: Im Jahr 1848 erſchienen im vereinigten Königreich Groß⸗ britannien allein 447 Zeitungen(news- papers), für welche nicht weniger als 121,184 Ries Papier, zum Theil von ungeheurer Größe, verbraucht wurden, und ſeit Ende vorigen Monats werden die Times auf einer Maſchine gedruckt, welche in jeder Stunde 12,000 Bogen abwirft. Das eng— liſche Volk verwendet alljährlich für Zeitungen die ungeheure Summe von 1,250,000 Pfund Sterling, das iſt: fünfzehn Millionen Gulden. Außerdem zahlt es noch für Monats— ſchriften, von welchen monatlich 500,000 Hefte in den drei Königreichen vertheilt werden, 300,000 Pfund Sterling. Nimmt man hiezu, daß jetzt einem engliſchen Blatte zufolge jährlich etwa 100,000 Pfund für woͤchentliche Veröffent— lichungen und 435,600 für neue Werke und Wiederauflagen ausgegeben werden, ſo ergibt ſich, daß der Buchhandel im ganzen genommen jetzt in den drei Königreichen jährlich einen Aufwand von 2,085,600 Pfund Sterling erheiſcht, alſo etwa 25 Millionen Gulden, während derſelbe vor 100 Jahren nur auf 1,200,000 Gulden angeſchlagen wird.— Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. U ν Frucht Verſteigerung. (291) Dienſtag den 4. März l. J., Nach⸗ mittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ bauſe 40—50 Malter Korn und 9 Malter Gerſte von den Fruchtvorräthen des Auquſtiner Schul⸗ fonds dahier zweimalterweiſe öffentlich meiſtbietend unter dem Anfügen verſteigert, daß gleichzeitig 10 Malter Korn, welche von der Verſteigerung vom 30 Dezbr. v. J. bis heute noch nicht ab⸗ gefaßt wurden, gemäß des Art. 5. des Verſtei⸗ gerungs⸗Protokolls nochmals anderweit verſtei⸗ gert werden. 7 Friedberg den 20. Februar 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Ben de x. Hofraithe⸗ Verſteigerung. (319) Dienſtag den 4. März, Morgens um 10 Uhr, wollen die Konrad Fauſt'ſchen Eheleute dahier in hieſigem Rathhauſe ihre an dem neuen Schulbauſe belegene Hofraithe einer meiſtbieten— den Verſteigerung ausſetzen, welches hiermit zur allgemeinen Kenntniß bringt Friedberg den 24. Februar 1851. 0 In Auftrag Der Großh. Heſſ. Buͤrgermeiſter Bender. Hofraithe⸗Verſteigerung. (320) Dienſtag den 4. März, Morgens um 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die Hof⸗ raithe des J. C. Nagel II. meiſtbietend ver⸗ ſteigert mit dem Anfügen, daß nunmehr land— gerichtliche Genehmigung nicht vorbehalten und ſofort die Genehmigung ertheilt werden wird. Friedberg den 24. Februar 1851. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bein de v. Bekanntmachung. (8210 Montag den 3. k. Mts., Vormittags um 10 Uhr, wird die Lieferung: a) von 200 Bajonettſcheidenhaken, und D) die Abänderung von 200 Taſchen und Bajonettſcheiden nach neuer Ordonnanz, in dem Verwaltungsbureau auf dem Soummiſ⸗ ſionsweg an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben und die Steigerungsbedingungen können von heute an in oben gedachtem Büreau einge⸗ ſehen werden. Dies den Steigliebhabern zur Nachricht. Friedberg den 20. Februar 1851. In Auftrag: Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. Sz hie e ran g. (322) Montag den 3. k. Mts., Vormittags um 10 Uhr, wird die Lieferung von 500 Ge⸗ bund Kornſtroh in die Betten der ledig caſernir— ten Mannſchaft dahier, in dem Verwaltungs bureau auf dem Soummiſſionsweg an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben und die Lieferungsbedingungen können von heute an in oben gedachtem Bureau eingeſehen werden. Die Gr. Herrn Bürgermeiſter der Umgegend wer— den erſucht, daſſelbe im Intereſſe ihrer Gemein— den gefalligſt bekannt machen laſſen zu wollen. Friedberg den 20. Februar 1851. In Auftrag: Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. Ai ef e d un g (340) Im Jahr 1844 machte die Gemeinde Steinbach ein zu 4 pCt. verzinsliches Anlehen von 18,000 fl. und ſtellte darüber Schuldver⸗ ſchreibungen au porteur aus. Von der Nr. 5 68 dieſer Schuldurkunden, à 100 fl., können nur der Umſchlag und die bis zum 1. Januar 1855 reichenden Zins⸗Coupons vorgezeigt wer⸗ den, das wahre Schulddocument ſoll abhanden gekommen ſein. Es werden daher Diejenigen, welche aus der Obligation der Gemeinde Steinbach Nr. 68 Anſprüche bilden zu konnen glauben andurch aufgefordert, ſolche binnen 3 Monaten, vom Tage der erſten Bekanntmachung an bei dahie⸗ ſiger Gerichtsbehörde dem vermeintlichen Eigen⸗ thümer gegenüber geltend zu machen und durch Vorlage des Original-Documentes zu begründen, widrigenfalls ſie damit ſtillſchweigend ausge⸗ ſchloſſen, der dermalige Beſitzer des Umſchlags der Obligation aber als zur Empfangnahme des darin bemerkten Kapitals nebſt Zinſen, ſo— wie zum Bezug der Zins-Coupons vom 1. Januar 1855 an für legitimirt erachtet werden ſoll. Rödelheim den 23 Februar 1851. Großh. Heſſ. Landgericht Dr. Gilmer. Holzverſteigerung. (341) Donnerſtag den 6. März, Nachmit⸗ b tags um 2 Uhr, werden an Ort und Stelle in der Burggemarkung mehrere Haufen Ausputz— holz meiſtbietend verſteigert mit dem Anfügen, daß der Anfang im Bindernagel'ſchen Beſoldungs⸗ garten gemacht wird. 0 Friedberg den 27. Februar 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Main ⸗Weſer⸗ Bahn. (342) Freitag den 7. März d. J. Vormit⸗ tags 10 Uhr ſoll die Anfertigung der Böſchungen an dem Bahndamme nördlich Friedberg, ver— anſchlagt zu 819 fl. in 2 Looſen, an Ort und Stelle, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Akkord gegeben werden. Friedberg den 24. Februar 1851. Der Großh. Heſſ. Sections-Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Bekanntmachung. (343) Dienſtag den 4. März, Vormittags 8½ Uhr, ſollen in dem Gemeindewald der Ge⸗ meinde Niedermörlen, Diſtrikt Schlag XV.: 19 Stecken eichen Scheitholz, 56 ¼„ eichen und birken Prügelholz, 8 aspen und weiden„ 39%„ eichen und birken Stockholz, 3775 Wellen buchen 7000„ birken und eichen] Reisholz, 4328½„ aspen und nadel 10 Wagen, 18 ½ Läſte Allerleiholz, 15 eichen Bau⸗ und Werkholzſtämme, 913 Cubikfuß enthaltend, an die Meiſtbietenden verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt im Schlag ſelbſt an der vom Forſthaus nach Ockſtadt fü, renden Straße. Nieder mörlen den 25. Februar 1851. Der Großh. Set Bürgermeiſter e p. Schäferhütte Verkauf. (84) Bei dem Gräflich Solms⸗Rödelheimi⸗ ſchen Verwalter Wagner in Münzenberg ſteht eine noch in gutem Zuſtande befindliche Schäfer⸗ hütte aus freier Hand zu verkaufen. Hierauf Reflectirende wollen ſich gefälligſt an dieſen wenden. Griedel den 22. Februar 1851. Der Fürſtliche Rentmeiſter Mengel. Bekanntmachung. (845) Montag den 3. März d. J., werden in den Domankalwalddiſtricten Griebelshecke, Köppel u. ſ. w. des Reviers Hochweiſel nach⸗ ſtehende Holzſortimente unter den vorher bekannt zu machenden Bedingungen öffentlich meistbietend verſteigert:. 1) 23 Stecken buchen Scheitholz, 2 1 1„ Prügelholz, 3) 17 eeichen„ 3) 4„ buchen Stochholz, 50 1 eichen 1 60) 850 Stück buchen Wellen, 7) 150 nadel„ 8) 1075„ Weichholzwellen(in 10 Fuß Länge zu Zumachreiſig und Fachger⸗ ten geeignet), 10) 15 buchen 1„255„ 110 9 nadel Stämme„ 70„ 12) 2 eichen Stangen„ 12 13) 10 nadel F Zuſammenkunft des Morgens präcis 9 Uhr Neuroth. Bodenrod den 25. Februar 1851. Der Großh. Heſſ. Revierverwalter des Reviers Hochweiſel Binde wald. Bekanntmachung. (346) Montag den 3. März d. J., Vor⸗ mittags von 8 Uhr an, werden im hieftgen Stadtwald verſteigert: 0 55 Stecken buchen Scheitholz, „eichen 1 5„linden 1 0„buchen Prügelholz, 15 1 255 9 9710 25„linden„ 88» buchen Stockholz, 64„eichen* 32„ linden 27 buchen Reiſer, 132 eichen 1 156 linden* 186„ſichten„ 80 eichen Bau- und Werkſtämme und 157 Fichtenſtangen; dann Montag den 10. März d. J.: 59 Stecken buchen Scheitholz, 4„ ei 1 eichen„ 2„ Fkirſchen. 2„ aspen„ 30„ buchen Prügelholz, 28„ eichen„ buchen Stockholz, 43„ eichen 9 166„ buchen Reiſer, 124„ eichen„ 4„laspen„ 78 Stück eichene Stämme und 34„ Stangen. Am 3. März iſt der Anfang in der Kühunter und am 10. März im Riedlingswinkel. Mehrere eichene Bauſtämme von der 18501 Fällung werden unter dem Tarif aus freier Hand abgegeben. Lich den 20. Februar 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Diterich. Scheune⸗ Verkauf. (847) In Fauerbach I. ſteht eine von Eichen- holz, 45 Fuß lang und 35 Fuß tiefe, erbaute Scheune auf den Abbruch zu verkaufen. Fauerbach II. den 26. e 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiber Sole x. Bekanntmachung. (348) In dem kathol. Kirchenkaſten zu Hel⸗ denbergen liegen 1154 fl. gegen gerichtliche Ver⸗ ſicherung zu 5% zum Ausleihen bereit. Heldenbergen den 26. Februar 1851. Der Kirchen vorſtand. 9)( eichen Werkholzſtämme mit 73 Ebkf., in Bodenrod an der Wohnung des Gr. Förſters 1* 9 3700 Willen 0 00„ 9 20„ 10) do*. II. in 650 Belle B. bon 7 iſcher, Gol. callſch Gef. el im 6 17 Eichen mittler. Länge, nilſbitend verſte nit unter dem de lichen Kenntacß t genommen und ſchaft Jahlungef gegeben wird. peldenber, 5 Holz (850) Dien in hieftgem Gen 10 Stück 9185 Cubikf 2 g Der Anfang i ſammenkunft am borſcrijtsmaßige Siptember l. J. Niederrosd. 8 D dolz⸗ (351) Num gens präcis 9 ſhaftlcen N Difrict kleine d Graflichen Hau Herrn Grafen 81. dierderwalter weiſel d. 1 2 5 d. J., Sor⸗ im hieffgen t und Holz⸗Verſteigerung. (849) Künftigen Dienſtag den J. März d. J., des Morgens präcis 10 Übr, ſollen in den ge⸗ ſammtherrſchaftlichen Waldungen bei Burggräfen⸗ rod und zwar f A. von ſiscaliſcher Seite: I. im Schlag Nr. 12: 1) 4 Stecken birken Prügelholz, 107„leichen„ 2 30„ aspen„ 4) 13„ buchen Stockholz, 8„leichen* 6 1„ aspen 0. 7) 3700 Wellen buchen Reisholz, 8) 2700„ eichen* 9) 200„ birken„ 10) 800„ aspen„ II. im Schlag Nr. 6: 650 Wellen ſahlweiden Reisholz; B. von der Geſammtherrſchaft, mithin von fis⸗ caliſcher, Gräfl. Solms-Rödelheim'ſcher und Gräfl Elz'ſcher Seite zuſammen: im Schlag Nr. 12: 17 Eichenwerkholzſtämme von 8— 12“ mittlerem Durchmeſſer und 14—25“7 Länge, meiſtbietend verſteigert werden, was man hier mit unter dem beſonderen Anfügen zur öffent- lichen Kenntniß bringt, daß kein Nachgebot an genommen und gegen vorſchriftsmäßige Bürg⸗ ſchaft Zahlungsfriſt bis zum 1. September l. J. gegeben wird. Heldenbergen den 26. Februar 1851. Der Großh. Heſſ. Revierförſter des Reviers Altenſtadt Rumpf. Holz ⸗Verſteigerung. (350) Dienſtag den 4. März l. J. ſollen in hieſigem Gemeindewald, Diſtrict Burg, fol gende Holzſortimente verſteigert werden: 8 ½ Stecken eichen Scheitholz, 68½„„ Stockholz, 70 Stück„ Wellen, 3185 Cubikfuß eichen Stammholz, und 2„„ Stangenholz. Der Anfang iſt präcis 9 Uhr und die Zu⸗ ſammenkunft am ſ. g. Hühnerpfad. Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſcheine wird bis zum 1. September l. J. Zahlungsfriſt geſtattet. Niederrosbach den 26. Februar 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Groh. Bolz Verſtei gerung. (3510 Mittwoch den 5. März l. J., Mor⸗ gens präcis 9 Uhr, ſoll in den geſammtherr⸗ ſchaftlichen Waldungen bei Burggräfenrod, Diſtrict kleine Diebseiche, das nachfolgende, dem Gräflichen Hauſe Solms-Rödelheim und dem Herrn Grafen Elz zuſtehende Holz, nämlich: 8 Stecken birken Prügelholz, 21„ eichen„ 4„ aspen 5 26„ buchen Stockholz, 4 1 eichen 17 2 17 as pen* 7400 Wellen buchen Reisholz, 5400„ eichen 1 600„ birken* 1600„ aspen 1 1300 17 gemiſchtes* öffentlich verſteigert werden. Bei vorſchriftsmäßigen Bürgſcheinen wird Zahlungsfriſt bis 1. September l. J. geſtattet. A ſſenheim den 26. Februar 1851. Gräfl. Solms⸗Rödelheim'ſche Forſtverwaltung. Lokalſection des Gewerbvereins. (352) Samſtag den 1. März, Abends 8 Uhr, Sitzung der Lokolſection des Gewerbvereins. T Gegenſtände der Beſprechung: Errichtung einer Gewerbeordnung; das Verbrennen der Körper. Der Vorſtand. Verſteigerung. (353) Dienſtag den 4. März l. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, ſollen am hieſigen Nonnenhof: 20 Stück Kirſchbäume von 10 bis 26 Fuß Länge und 8 bis 24 Zoll mittlerem Durchmeſſer; 1 Birnbaum, 16 Fuß lang, 17 Zoll dick und 1 Aepfelbaum, 10 Fuß lang und 10 Zoll dick, öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Schloß Ilbenſtadt den 25. Februar 1851. Gräfl. von Leiningen.⸗W. Rentey daf. Bernhardt. N ι NN Privat- Bekanntmachungen. Zu verkaufen. (3511) Eine Parthie Miſt iſt zu verkaufen bei H. Preußer's Wittwe. Empfehlung. (300) Unterzeichneter empfiehlt ſich in allen Sorten Goldleiſten mit und ohne Verzierung, mit einer ſchönen und dauerhaften Vergoldung von den geſchickteſten Arbeitern in Deutſchland verfertigt. Zugleich übernimmt derſelbe Bilder, ſowie auch Spiegel mit Goldleiſten fertig ein⸗ zurahmen zu den auffallend billigſten Preiſen und bittet um baldigſte Aufträge Friedberg im Februar 1851. F. Hanſtein, Glaſermeiſter. Stroh-Hüte (306) werden gewaſchen und nach neueſter Fagon geändert; auch können ſolche gefärbt werden bei Friedberg. S. G. Simon, Modehandlung, Hotel Trapp gegenüber. Steinkohlen. (302) Ich zeige hiermit ergebenſt an, daß ich von jezt an fortwährend ein Lager in Stein- kohlen unterhalte mit dem Bemerken, daß ich ſtets eine ausgezeichnete Sorte Kohlen für Feuer— arbeiter zum Schmieden führe und ſolche zu den äußerſt billigen Preiſen erlaſſe. Friedberg im Februar 1851. Carl Frick, dem Bahnhof gegenüber. Zu vermiethen. (855) In meinem von Ludwig Hieronymus am Mainzerthor gekauften Hauſe iſt der zweite Stock, beſtehend in 5 Zimmern, worunter eins mit Cabinet, Speiſekammer, Küche, Waſchküche, Keller und Holzſtall zu dermiethen und kann bis den 1. Mai d. J. bezogen werden. Auf Verlangen können 7 Zimmer, ſowie 2 Speicher und ein Stück Garten abgegeben werden. Friedberg den 26. Februar 1851. Friedrich Netz. Gee ſuch. (356) Ein junger Mann, der die Landwirth— ſchaft practiſch erlernt hat, noch bei ſeinem Prin— zipal beſchäftigt iſt, von dem er gutes Zeugniß zu gewärtigen hat, ſucht, ohne Anſprüche auf Gehalt, einen Platz auf einem Oeconomiegut, wo möglich in der Wetterau, wo ihm Gelegen- heit geboten wäre, ſeine Kenntniſſe und Erfah— rungen zu bereichern. Er ſeinerſeits an unaus— geſetzte Thätigkeit gewöhnt, verſpricht größten Fleiß und Gewiſſenhaftigkeit bei allen Geſchäften, die ihm übertragen werden können. Nähere Auskunft bei der Expedition dieſes Blattes. Zu verkaufen. (357) Unterzeichneter hat circa 150 Malter Hafer und 200 Zentner Heu zu verkaufen und erbietet ſich auch kleinere Ouantitäten davon, jedoch Hafer nicht weniger als 5 Malter(a 115 Pfund) und Heu nicht unter 10 Zentner, gegen baare Zahlung oder Bürgſchein abzugeben. Bönſtadt den 25. Februar 1851. Karl Hochſtadt. Steinfuhr-Verſteigerung. (358) Montag den 3. März, Vormittags um 11 Uhr, ſoll in dem Gaſthaus zum Anker dahler das Anfahren von 3 Cubikklafter Pfla⸗ ſterſteinen aus dem Gräfl. Steinbruch zu Fauer⸗ bach auf den Hof Haſſeleck, an die Wenigſtfor⸗ dernden in Accord gegeben werden. Friedberg den 27. Februar 1851. Hechler. Anzeige. (859) Durch vortheilhaften Einkauf iſt Unter⸗ zeichneter in den Stand geſetzt, ſehr gut gear- beitete Kanapee, zweiſitzige zu 22 fl., größere 24 fl., ſowie Strohſtühle 6 Stück 12 fl. ver⸗ kaufen zu können und empfiehlt ſich beſtens da⸗ mit. Bemerkt wird noch, daß dieſelbe franco bis Friedberg geliefert werden. Georg Strauß, Geſchäfts⸗Local große Bockenheimerſtrüße Nr. 22 neu in Frankfurt. Verloren. (360) Am 27. d. M. wurde ein Buksking⸗ Handſchuh verloren; man bittet, ihn bei der Expedition dieſes Blattes abzugeben. Nicht zu uͤberſehen! (861) Alle Sorten weißes und Roggenmehl ſind billigſt zu haben bei Salomon Reis in Aſſenheim. Ein Wägelchen, (362) welches zum Fahren für ein Pferd oder Rindvieh ſich eignet, iſt zu verkaufen von Friedberg. Friedrich Müller in der Uſergaſſe. ns (3638) Unterzeichneter beehrt ſich einem ver⸗ ehrlichen Publikum ſein dahier neu etablirtes Buchbindergeſchäft, verbunden mit allen in dieſes Fach einſchlagenden Artikeln, unter Zuſicherung beßter Bedienung ergebenſt zu empfehlen. Friedberg. Heinrich Präfried, wohnhaft bei Frau Wittwe Suhrada, nächſt dem Höôtel Trapp. Generalverſammlung (8611) des Muſikvereins Samſtag den 1. März Abends 8 Uhr im Sieck'ſchen Locale, wozu alle Mitglieder hoflichſt einladet der Vorſtan d. Zur Nachricht. (365) Den Mitgliedern der Caſinogeſellſchaft zur Nachricht, daß der auf den 9. Marz anbe⸗ raumte Caſinoball bis zur weiteren Beſtimmung verſchoben wird, und daß Dienſtag den 4. März, Abends 6 Uhr, eine Generalverſammlung im Caſinolokale ſtattfindet. Die Vorſteher. Ein Lehrling, (3660) welcher die Sattlerprofeſſſon und das Tapezieren erlernen will, kann in die Lehre treten. Bei wem? ſagt die Expedition dieſes Blattes. 8 r Zur Nachricht. o (307% Mit Ausnahme von einzelnen wenigen Piècen bin ich im Stande, ſämmtliche bei J. Andro in Offenbach erſchienenen Muſikalien, da ich ſolche an hieſigem Platze nur allein direct beziehe, bei Baarzahlung einzelne Stücke mit 40 pᷣEt., bei größeren Ankäufen ſogar mit noch mehr Rabatt zu liefern. i Friedberg. C. Bindernugel. Muſikalien. (368) Mein Commiſſionslager von Herrn J. Andre iſt durch die beliebteſten neueſten Sa⸗ chen wieder bedeutend bereichert worden, was ich einem Muſik liebenden Publikum mit dem Be⸗ merken beſtens empfehle, daß ich/ Rabatt ertheile. 8 Louis Weis. Friedberg. Formularpapiere (8669) von allen in unſerem Staate üblichen Sorten billigſt bei Friedberg. Louis Weis den Apotheken gegenüber. Für Auswanderer. (370) Unterzeichneter expedirt im Laufe des Monats März eine große Geſell— ſchaft Auswanderer aus hieſiger Gegend nach Newyork und Neworleans und können ſich dieſer Geſellſchaft bei zeitiger Anmeldung noch einige anſchließen. Die Auswanderer werden bis in den Einſchiffungs-Hafen begleitet. Friedberg im Februar 1851. Ehriſtian Hecht. Anerkennung. 1371) Der mit vieler Anſtrengung verbun⸗ denen Thätigkeit des Schauſpieldirectors, Herrn Ed. Geyſer, iſt es anzurechnen, daß auf dem letzten Maskenball im Hôtel Trapp die Ord⸗ nung in keiner Weiſe, trotz des großen Andrangs, geſtört worden iſt, was wir hiermit öffentlich und dankend anerkennen. Friedberg den 25. Februar 1851. Der Vorſtand. Tanzmuſik. (372) Unterzeichneter macht einem hieſigen und benachbarten Publikum hierdurch die ergebene Anzeige, daß nächſten Markttag, den 5. März, gut beſetzte Tanzmufik bei ihm anzutreffen iſt. Friedberg den 26. Februar 1851. G. Gerlach. Theater in Kriedberg. (378) Sonntag den 2. März 1851 Precioſa, Schauspiel mit Geſang und Tanz von Wolf, Muſik von M. v. Weber. Da mehrere Einnahmen für die Mitglieder der Geſellſchaft ſtattfinden, ſind dieſen letzten Monat meines Aufenthalts die beſtimmten Theater Sonntag, Montag, Mittwoch, Freitag. Eduard Geyſer, Director. Zum Beſten für Wilhelm Kern: (374) Montag den 3. März Doctor Wespe, Preis⸗Luſtſpiel in 4 Acten von Roderich Benedix. Mittwoch den 5. März Roſenmuͤller und Finke oder: Abgemacht! Original⸗Luftſpiel in 5 Aufzügen von Töpfer. Eduard Geyſer, Director. Frankfurter Gold-Cours vom 27. Februar 1851. . Piſtolen 2 Friedrichsd'or 92 Holländiſche 10 fl. Stücke 942% Rand⸗Ducaten 5 34 20 Frankſtücke 9 2⁵ Engliſche Souverains Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag Eſtomihi den 2. März. Pfarramtliche Functionen verrichtet: Herr Stadtpfarrer Fertſch. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Diaconus Baur. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Candidat Seeger. Vormittags predigt in der Burgkirchen Herr Lehrer Römheld. (Abendmahl.) Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Müller. Fruchtpreiſe. 26. Febr. IA. Febr. 30. Jan. Gattung. Fried⸗: Die⸗ berg Mainz burg fl. kr. fl. kr. fl.] kr. 735 101 6 41 6 5 451 5 51 440 20 348 Waizen pr. Malter G 77 6 Gerſte„„ 4 i, 3 Polizei ⸗ Taxe fur die Städte Friedberg und Butzbach vom 1. bis 8. März. S g Fried⸗ Butz⸗ Brod ⸗Preiſe. berg. bach. * kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 2 2 22 2 2 77 51— 4 3 77 77 9 21h 9 21 5 th. — Milchbrod 1 15 — Waſſerweck 1 5 1 — Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 146 ů17 Fleiſch-Preiſe. a f 1 Ogeenſteiſc 11 „ Kühfleiſch, gemäſtetes S „ Rindfleiſch, gemäſtetes ee 2 „ Kalbfleiſch 6— 6 2 05„„ gemäſtetes 3 „ Schweinenfleiſch ö*—— 1 Hammelfleiſch 8— 71— „ Schaaflleiſch 1 „J Wurſt v.blos Schweinen 12— 12— „ Bratwurſt 14— 14— „Schwartenmagen 14— 14— „Geräucherter Speck e „Schinken 14 11 „Dörrfleiſch 14— 14— „ Schweinenſchmalz, 2 ausgelaſſen 22— 18— unausgelaſſen 16— 16— „Nierenfett 16— 16— „ Hammelsfett 164— 16— Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiffer Bender. Krauß. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Binder nagel in Friedberg. 5 5 1 B Dad welches ſeit ſchluſſes des nach Ar ns allgemeinen etwaige Be Herrn Roth Oberheſſen, das ſchleunig kauba⸗ Der p Mere jedem Morg Neugebroch, hölzernen Speiſen in unähnlich; Tiſche gern Wohlthat i zurückhalten eser Ersch. nem Edeln orgfalt üb. s wa leuchtend in alcher la 9 alt enn er Wo decken,— Fragen beſch dennoch. d. horte man hüre wu 10 Riegel en und gan