auch Eingang zu erheben, e Vetzinſung in Friedberg. u Büdingen. nn au ein, auch c ausbilden mae Unterkunft en und Ardeiten Trpedition dieſes —* r Habe q. dr Schüler . Auguſt im rehtlichen Eltern dt des Jugend Groh. tallenen Wagen Hilla or billig Intelligenz-Vlatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. N 68. Sonnabend den 31. Auguſt 1850. Amtlicher Theil. Die Großherzoglich Heſſiſche Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks Friedberg an die Gr. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks. Betreffend: Die Ertheilung von Reiſepäſſen. Es iſt ſeither häufig vorgekommen, daß Leute Päſſe verlangt und nachdem ſolche erwirkt, die Annahme verwei— gert haben, weil ſie ihr Vorhaben aufgegeben, oder bereits ſchon ohne Paß abgereiſt waren, wodurch unnöthige Schrei— berei veranlaßt worden iſt und wo oft dahier nicht zur Auslage gelangt werden konnte. Zur Vermeidung ähnlicher Vorkommniſſe weiſen wir Sie daher an für die Folge jedem Paßberichte, den Sie inſenden zur Beſtreitung der Auslagen gleich einen Gulden mit anher einzuſenden. Wo Sie dies unterlaſſen, werden wir kurzer Hand die Berichte zurückgehen laſſen, ohne etwas weiteres darauf zu verfügen. Friedberg am 21. Auguſt 1850. — Bekanntmachung, den Ankauf engliſcher langwolliger Schaafe betreffend. Der in der Ausſchußſitzung des landw. Vereins von Oberheſſen am 28. Februar d. J. beſchloſſene Ankauf eng⸗ liſcher Schaafe(man vergl. Beilage Nr. 11 der landw. geitſchrift von 1850) iſt nunmehr ausgeführt und nament⸗ lich ſind zwei Böcke auf Rechnung des landw. Vereins von Oberheſſen angekauft worden. Indem man dies zur Kenntniß unſerer oberheſſiſchen landwirthe bringt, wird zugleich Folgendes bemerkt: Von fraglichen Böcken iſt der eine, für Schmeer— guchtvieh beſtimmt, auf dem Vögelsberger Hofe bei Ullrichſtein, Beſitzung des Herrn Revierförſters Ha— berkorn in Windhauſen, der andere, für reines Vieh, tüf dem Gräfl. Solms. Gute Obernſeen bei Lau⸗ bach untergebracht worden. Zu einem jeden dieſer Böcke bnnen nun 60— 70 Stück Schaafe zum Sprunge zuge— laſſen werden, und zwar unter nachſtehenden Beſtimmungen: 10 Die Sprungzeit dauert vom 10. bis Ende Sep— tember; für dieſe Zeit wird ein Weidegeld von 30 kr. per Stück Schaaf entrichtet; 2) diejenigen, welche den für reines Vieh beſtimmten Bock benutzen wollen, haben Beſcheinigungen ihres Gr. Bürgermeiſters(auf ſtempelfreiem Papiere) bei— zubringen, daß das betr. Zuchtvieh auch reines Vieh ſei; 3) die ſich zuerſt anmeldenden Schaafzuͤchter haben den Vorzug vor den ſpäteren; 4) die zuzutreibenden Schaafe ſind auf Rechnung der Beſitzer auf die betr. Sprungplätze(Vögelsberger Hof und Obernſeen) hin und nach der Sprungzeit wieder zurückzubringen. Diejenigen Schaafzuͤchter Oberheſſens, welche eine beſtimmte Anzahl Schaafe zu den engliſchen Böcken zum Sprunge zutreiben wollen, werden nun aufgefordert, ihre Anmeldungen nebſt der Angabe der Zahl der zuzutreibenden Schaafe längſtens bis zum 6. September d. J., und zwar die Beſitzer von Schmeervieh bei Herrn Revier— förſter Haberkorn in Windhauſen, die von reinem Vieh bei der Gräfl. Solms. Oeconomieverwal⸗— tung in Obernſeen bei Laubach zu machen. Die Gr. Herren Bürgermeiſter werden erſucht, vor— ſtehende Bekanntmachung in ihren resp. Gemeinden zu ver— offentlichen. Laubach den 24. Auguſt 1850. Der Präſident des landw. Vereins von Oberheſſen— In deſſen Abweſenheit der Secretär des Vereins Gros. Eine Anekdote. Jedermann weiß, daß es auf Jahrmärkten nicht im— mer glimpflich hergeht, und daß, wenn viele Leute da ſind, man einmal im Gedränge tüchtig getreten oder geſtoßen wird. Kommt's denn auch einmal vor, daß ſo ein Stadt—⸗ herr, der die Naſe gar hoch trägt, von einem Andern auf den Fuß getreten wird, daß es ihm gerade nicht ſonderlich gut thut. Sie, Bauer! ruft er zornig aus! Entſchuldigen Sie, ſagte der Andere, ich bin kein Bauer, ſondern ein Viehdoctor und will Sie gerne umſonſt heilen, wenn Sie Schaden gelitten haben! — 276— Bekanntmachungen von Behoͤrden. & Braunkohlen verkauf.& (1317) Mit Bezug auf die gemeinſchaftliche Bekanntmach höherer Genehmigung, zur öffentlichen Kenntniß, daß ſie zur nach welcher auf den ſämmtlichen unter ihrer Verwaltung ſtehenden Braunkohlen⸗ nachſtehenden Bedingungen erfolgen ſoll: 1) Das Kalenderjahr zerfällt hinſichtlich des Creditgebens in zw ung vom 7. Juni l. J. bringen die unterzeichneten Bergverwaltungen, nach erfolgter Herſtellung eines gleichmäßigen Verfahrens eine Vereinbarung getroffen haben, Bergwerken die Abgabe von Braunkohlen auf Credit unter ei Perioden.— Die erſte läuft vom 1. Januar bis 30. Juni eines Jahrs, ver⸗ bunden mit einer Zahlungsfriſt bis Ende September deſſelben Jahrs, die zweite vom 1. Juli bis 31. Dezember, verbunden mit einer Zahlungs⸗ friſt bis letzten März des nächſtfolgenden Jahrs. 2) Im Laufe einer Creditperiode erhält ein Braunkohlenkäufer nur einen einmaligen Credit in ſo lange die vorher bezogenen Kohlen nicht bezahlt ſind.— Ebenſo wird erſt dann in der zweiten Periode ein neuer Credit geſtattet, wenn die betreffenden Einleger durch Quittung die Bezahlung etwa früher eingelegter Bürgſcheine nachgewieſen haben. 3) Die Abgabe von Braunkohlen auf Credit kann nur gegen das gemeinſchaftliche angenommene Bürgſcheins⸗Formular, welches in der C. Bin⸗ dernagel'ſchen Buchdruckerei zu Friedberg zu haben iſt, erfolgen. 4) Die Bürgſcheine dürfen nur auf einen Empfänger und auf einen Braunkohlen⸗Bezug von mindeſtens 25 Centner ausgeſtellt ſein. Aufgenommen am 17. Auguſt 1850. Für die Bergverwaltungen der Braunkohlen-Werke zu A. Sk o x ch, Großh. Berginſpector. Dorheim, Bauernheim, Weckesheim und Wölfersheim und Dornaſſenheim. L. S i Bergverwalter. Kießling, Fürſtlicher Rentamtmann, als Bergrechner. Fer. Schmidt, Bergverwalter. Braunkohlen verkauf. (1318) In unſerer Bekanntmachung vom 7. Juni d. J. iſt bis auf weitere Beſtimmung eine Zahlungsfriſt für ſeitdem eingelegte Bürgſcheine bis zum 31. Dezember geſtattet worden. Um die in der vorſtehenden Bekanntmachung gemeinſchaftlich gefaßten Beſchlüſſe wegen gleicher Creditperioden in Ausführung zu bringen wird bemerkt, daß für die bereits eingelegten und bis zum 31. September noch eingelegt werdenden Bürgſcheine eine Zahlungsfriſt bis zum 31. Dezember d. J. beibehalten wird, daß aber vom 1. October an die in der vorſtehenden Bekanntmachung feſtgeſetzten Creditperioden Giltigkeit erhalten. Braunkohlenabnehmer, welche noch Kohlen auf bereits eingelegte Bürgſcheine zu beziehen haben, werden erſucht dieſelben bis Ende Sep⸗ tember abzufahren, da vom 1. Oktober ab auf früher eingelegte Bürgſcheine keine Kohlen mehr verabfolgt werden. Den 17. Auguſt 1850. Für die n e e der Braunkohlenwerke zu Dorheim, Bauernheim und Dornaſſenheim. eto ich, Großh. Berginſpector. Bergverwalter. L. St o rech, F r. Söſch Bergverw mi dt, alter. Edicetalladung. (1273) Ueber das Vermögen des Oeconomen Ehriſtian Carl zu Okarben iſt der formelle Con⸗ curs erkannt. Dieſes öffentlich bekannt machend ſetzt man zugleich Termin zur Anmeldung aller Anſprüche auf Montag den 23. September d. J., Vormittags 9 Uhr an, wo Jeder, der Anſprüche an die Maſſe bilden will, ſolche bei Meidung ſtillſchweigends erfolgenden Ausſchluſſes anzuzeigen hat. In dieſem Termin ſoll zugleich wegen Beſtellung eines Curators— der bereits interimiſtiſch hat be⸗ ſtellt werden müſſen— ſowie Genehmigung der bis dahin ſtattgehabten Gutsverkäufe gehan⸗ delt werden. Großkarben am 13. Auguſt 1850. Großh. Heſſ. Landgericht Jäger. Schmidt. Hofraithe-Verſteigerung. (1282) Dienſtag den 17. September, Mor⸗ gens um 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die J. C. Nagel'ſche II. Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus und Stall, auf der Ludwigsſtraße neben Karl Graff, einer meiſtbietenden Verſtei⸗ gerung ausgeſetzt. Friedberg am 14. Auguſt 1850. In Auftrag Gr. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Oeffentliche Aufforderung. (1322) Johannes Langsdorf VIII. von Pohl⸗ göns iſt durch Verfügung Gr. Hofgerichts der Provinz Oberheſſen der Verwaltung ſeines Ver⸗ mögens entſetzt und es ſind die Ortsbürger Konrad Schepp V. und Anton Pommer J. von da als Curatoren für denſelben beſtellt worden. Es wird dies mit der Aufforderung zur öffent- lichen Kenntniß gebracht, etwaige Forderungen an denſelben binnen einer Friſt von 4 Wochen bei unterzeichnetem Gericht anzumelden und fortan Rechtsgeſchäfte mit ihm nicht einzugehen, da ſie ohne Zuſtimmung der genannten Cura— toren keine Gültigkeit haben. Butzbach den 12. Auguſt 1850. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Ebel. Ebdictalla dun g. (1348) Ueber das Vermögen des H. Münch in Oberrosbach, das zu 726 fl. 45 kr. taxirt iſt und aus dem, außer einer Hypothek von 250 fl. auch das Einbringen der Ehefrau mit 1840 fl. reclamirt wird— iſt beträchtlich über ſchuldet und deßhalb der Concurs erkannt wor- den. Forderungen und ſonſtige Anſprüche an die Concursmaſſe ſind bei Vermeidung ſtill— 1 eintretenden Ausſchluſſes von der— elben Mittwoch den 23. Oktober, Vormittags, hier vorzubringen. Bezüglich der alsdann ſtatt— findenden Wahl eines Maſſecurators und eines etwaigen Vergleiches werden die nicht perſönlich erſcheinenden Gläubiger als an die Beſchlüſſe der Mehrheit der erſcheinenden gebunden erachtet werden. Friedberg den 19. Auguſt 1850. Groß. Heſſ. Landgericht Hofmann. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Section Butzbach. (1349) Montag den 2. September, des Vormittags um 10 Uhr, ſoll auf dem hieſigen Sectionsbüreau die Fundation des Gleiſes von der kurheſſiſchen Grenze bei Nauheim bis in die Gemarkung Obermörlen, veranſchlagt zu 2290 Gulden, ſowie das Legen deſſelben, veranſchlagt zu 838 Gulden, an die Wenigſtnehmenden durch öffentliche Verſteigerung in Accord ge⸗ geben werden. Butzbach am 22. Auguſt 1850. Der Großh. Heſſ. Sections Ingenteur Eickemeyer. Ren tee ae (1377) In Auftrag des Herrn Peter Bou— temp dahier werden Montag den 9. September l. J., Morgens 9 Uhr anfangend, in deſſen Wohnung einer freiwilligen meiſtbietenden Ver⸗ ſteigerung ausgeſetzt, als: Gold, Silber, Kupfer Zinn, Eiſen, Bettung, Weißzeug, Holzwerk, be⸗ ſtehend in Tiſchen, Schränken, zwei Mehlkaſten Kiſten ꝛc. ꝛc., Fäſſer von verſchiedener Gattung. Friedberg am 29. Auguſt 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bend elt: Bekanntmachung. 7 (1378) Dienſtag den 1. Oktober l. J. und die folgenden Tage werden in hieſigem Rath⸗ hauſe, von Morgens 9 Uhr und Nachmittags von 2 Uhr anfangend, alle diejenigen Pfänder, welche die Verfallzeit erreicht haben und nicht ausgelößt, auch nicht renovirt worden ſind, öffent⸗ lich meiſtbietend verſteigert. 22 * 8 t Birgſcheine bis rung zu bringen um 31. Dezembn chalten. dis Ende Sp G Die Gegenſtände, welche zur Verſteigerung kommen beſtehen in Gold, Silber, Zinn, Kupfer, Weißzeug, Bettwerk, Kleidungsſtücke ꝛc. ꝛc. Friedberg den 29. Auguſt 1850, Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Schäfereiverpachtung zu Rendel. (1379) Freitag den 13. September d. 2 Morgens 8 Uhr, wird in dem Gemeindehauſe zu Rendel die fiscaliſche Schäferei⸗ und Pferch⸗ berechtigung in der dortigen Gemarkung, von Petritag kuͤnftigen Jahres an auf 3 oder 6 Jahre, und zwar mit voller Rückſicht auf das in dem vorjaͤhrigen Großherz.„ bekannt gemachte Geſetz vom 7. Mai v.. betreffend die Aufhebung, Verwandlung und Ab⸗ löſung der Weideberechtigungen auf landwirth⸗ ſchaftlichem Boden, verpachtet. Friedberg am 27. Auguſt 1850. Der Gr. Heſſ. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Beau ß. Floßholzlieferung für das Dorheimer Bergwerk. (13800 Der Floßbolzbedarf pro 187, für das Dorheimer Bergwerk, veranſchlagt zu 121 Boden Zehnter⸗Floßholz, 434„ Neunter ⸗Floßholz und 7„ Aahter⸗Floßholz, ſoll Donnerſtag den 5. September d. J. auf dem Soumiſſionsweg vergeben werden und lie⸗ gen die Bedingungen von heute an in dem Ge⸗ ſchäftslocal des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Die„an die Gr. Heſſ. Bergverwaltung auf dem Dorheimer Bergwerk bei Friedberg“ zu adreſſſrenden Soumiſſionen find mit der Auf⸗ ſchrift„Floßholzlieferung für das Dorheimer Bergwerk“ zu verſehen und ſpäteſtens bis zu dem oben genannten Tage, Vormittags 11 Uhr, verſiegelt einzureichen. Dorheimer Bergwerk den 28. Auguſt 1850. Die Gr. Heſſ. Bergverwaltung. Der Gr. Berginſpector A. S do k ch. Veraccordirung von Bauarbeiten in der Reiter-Caſerne zu Butzbach. 8 Montag den 2. September d. J., enge um 3 Uhr, ſollen in der hie⸗ figen Reitercaſerne die nachbenannten Arbeiten auf dem Wege der Soumiſſion an den Wenigſtwer⸗ langenden in Accord gegeben werden, und zwar: 1) Pflaſterarbeit, veranſchlagt zu n 10 kr. 4— 2) Maurerarbeit, 20„ 1 3) Schreinerarbeit,.„ 308—„ 40 Schloſſerarbeit,.» 140 Ä 50„ 5) Glaſerarbeit,„ 5 63„ 46„ 6) Weißbinderarbeit,„ 1 52, 24 Voranſchläge und Bedingnißhefte liegen auf dem hieſigen Militär ⸗ Verwaltungsbüreau zur Einſicht offen, woſelbſt auch die Soumiſſions⸗ Formulare in Empfang zu nehmen ſind. Butzbach den 28. Auguſt 1850. In Auftrag: Cellarius, Oberquartiermeiſter. Grummetgras-Verſteigerung. (1382) Dienſtag den 3. September, Vor⸗ . Uhr, ſoll das der Gemeinde Bruchen⸗ brücken gehörige Grummetgras in Abtheilungen an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert werden. Bruchenbrücken den 28. Auguſt 1850. Der Großh. W ehe e ſt. Grummetgras⸗Verſteigerung. 41383) Das diesjährige Grummetgras von en Gräflichen Wieſen in Wickſtädter — 277— W zuſammen 51¼ Morgen betragend, wir künftigen Dienſtag den 3. September l. J., von Morgens 9 Uhr an, in einzelnen Abtheilungen auf den Wieſen ver— ſteigert. Aſſenheim den 26. Auguſt 1850. Gräflich Solms-Rödelheim'ſche Rentei. Grummetgras-Verſteigerung. (1384) Von circa 31 Morgen Freiherrlich Wetzeliſcher Wieſen in der Gemarkung Ober⸗ mörlen ſoll das Grummetgras Dienſtag den 3. Sepember d. J., meiſtbietend an Ort und Stelle verſteigert wer⸗ den. Die Zuſammenkunft iſt Morgens präcis 9 Uhr oberhalb Obermörlen bei der ſ. g. Oelmühle. Die Verſteigerungsbedingungen werden bei der Verſteigerung eröffnet, können aber auch ſchon zuvor auf der Schreibſtube der hiefigen Rentei eingeſehen werden. Die benachbarten Gr. Bürgermeiſter werden im Intereſſe ihrer resp. Gemeindeangehörigen um Veröffentlichung erſucht. Obermörlen den 28. Auguſt 1850. Freiherrlich 1 Rentei⸗Kaſſe daſelbſt Riedel. Mobilien-Verſteigerung. (1385) Montag den 2. September, Vor⸗ mittags 9 Uhr anfangend, wollen die Erben des Heinrich Sang I. dahier nachbenannte Mo⸗ bilien, als: 3 trächtige Kühe und 1 Anbindling, 1 Springer und 1 Mutterſchwein mit 5 Ferkel, 3 Schafe mit Lämmer, Möbel, Haus⸗, Küchen⸗ und Oeconomiege⸗ räthſchaften, circa 10 Ohm Aepfelwein 1849r, „ 30 Ohmfaß, 10 Fuder Stroh, 5 eine Parthie Spreu, Heu, Miſt und drgl., einer freiwilligen öffentlichen Verſteigerung aus⸗ ſetzen, wobei bemerkt wird, daß die Verſteigerung in obiger Reihenfolge ausgeführt werden wird. Zu gleicher Zeit werden alle diejenigen, welche noch Forderungen an Hrch. Sang J. dahier zu machen haben, aufgefordert, ſolche binnen 14 Tagen von heute an bei den Erben deſſelben geltend zu machen, anſonſten ſie keine Berück⸗ ſichtigung erhalten werden. 5 Fauerbach II. den 29. ae 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Holler. Grummetgras⸗Verſteigerung. (13860 Montag den 2. September, Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll das der hieſigen Gemeinde zuſtehende Grummetgras auf hieſigem Rathhaus öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Okarben den 28. Auguſt 1850. b Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Jung. rr Privat⸗ Bekanntmachungen. Zu Verkaufen. (1329) Alter abgelagerter Rum wird aus dem Hauſe verzapft die Maas zu 48 kr. bei P h. Win decker. An z eig e. (13310 Longſhawls und viereckige Shawls, größte Sorten, aus feinſter Wolle, erſtere von fl. 6 an, letztere von fl. 2½ an bei NR. C. Haußer, auf dem Römerberg in Frankfurt a. M. Ein Zimmer (1365) mit oder ohne Möbel iſt gleich zu beziehen. Näheres ertheilt die Expedition. Fliegenkohle für Menſchen durchaus unſchädlich. (1366) Dieſes ausgezeichnete von R. Dubois erfundene und in Frankreich allgemein verbreitete billige Mittel tödtet ſicher und ſchnell die läſti⸗ gen Fliegen, und iſt in Packeten mit Gebrauchs⸗ Anweiſung à 1 Sgr. und 2 Sgr. zu haben bei Friedberg. P. F. Schmittuer nächſt der Burg. Fuͤrſtlich Iſenburg- und Buͤdingen'ſches Anlehen von fl. 100,000 d. d. 31. Dezember 1846. (1368) Von obigem bei uns nego⸗ ciirten Anlehen ſind zur Rückzahlung auf den 31. Dezember d. J. verlooſt worden: A. Nr. 3. 6. 14. à fl. 1000.— fl. 3000 B.„ 23. 28. 66. 97. à fl. 500.— fl. 2000 zuſammen fl. 5000 und ſind die Beträge nach Eingang bis den 31. Dezember d. J. zu erheben, indem von da ab deren Verzinſung aufhört. Simon Lindheimer in Friedberg. A. Lißmann Sohn in Büdingen. Einladung. (1375) Zu dem Sonntag den 1. September 1850 zu Burggräfenrod abzuhaltenden Scheiben- ſchießen um Geldpreiſe ladet der Unterzeichnete ein mit der Bemerkung, daß für gut beſetzte Harmonie⸗ und Tanzmuſik, ſowie für gute Weine und Speiſen geſorgt ſein wird. Burggräfenrod den 21. Auguſt 1850. Conrad Traband, Platzmeiſter. Grummetgras verſteigerung. (1387) Der Unterzeichnete beabſichtigt unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht wer— denden Bedingungen das ihm gehörende in der Gemarkung Niederwöllſtadt gelegene Grummet— gras von 58 M., 2 V., 35 Rth., in 18 Par⸗ zellen, Donnerſtag den 5. September d. I., Vormittags um 11 Uhr, auf dem Rathhauſe daſelbſt einer öffentlichen Verſteigerung auszuſetzen. Friedberg am 28. Auguſt 1850. G. Helmolt, Poſthalter. Winterbukskins (1388) von fl. 5 30 kr. per Hoſe an, ſo⸗ wie Paletot⸗ und Weſtenſtoffe zu billigſten Prei— ſen bei K. W. Kellermann, kleiner Kornmarkt 5, in Frankfurt a. M. Einen einſpännigen Wagen (1389) mit eiſernen Achſen hat billig zu verkaufen Fr. Kappes in Kaichen. Auen zie mug ze. (1390) Ein brauner Jagdhund iſt mir zu⸗ gelaufen und kann denſelben der Eigenthümer in Empfang nehmen bei Friedberg. Adam Hoffmann. Einladung zu einem Scheiben- Schießen. (1391) unterzeichneter hält Sonntag den 1. September d. J. ein Scheiben⸗Schießen von 40 fl., welche in fünfzehn Gaben eingetheilt find, ab, wozu alle Schießliebhaber und Freunde des geſelligen Vergnügens mit dem Bemerken ein⸗ geladen werden, daß an dieſem Tage Tanzmuſik ſtattfindet und für gute Speiſen und Getränke beſtens geſorgt ſein wird. Beyenheim den 28. Auguſt 1850. Schilling, Wirth. Ein junger Menſch, (1392) welcher geſonnen iſt die Schumacher⸗ profeſſion zu erlernen, kann in die Lehre treten. Wos ſagt die Expedition d. Bl. Zum Vermiethen. (1393) Ein Familienlogis iſt zu vermiethen. Näheres bei der Expedition d. Blattes. Damencaſino. (1390 Den Mitgliedern der Caſinogeſell⸗ ſchaft zur Nachricht, daß Sonntag den 1. Sep⸗ tember, von 6 Uhr Abends anfangend, ein Damencaſino ſtattfindet. e Vo bete den Die Verlooſung (13935) der Büchſe fand den 25. Augnſt ſtatt und hat Nr. 31 dieſelbe gewonnen. Waſſem in Bönſtadt. Zum Vermiethen. (1396) In meinem neu eingerichteten Hauſe am Bahnhof iſt der zweite Stock, beſtehend in 6 Zimmern, zu vermiethen und kann in vier Wochen bezogen werden. Friedberg den 26. Auguſt 1850. Konrad Reuß II. — 278— 5000 fl. (1397) ſind auszuleihen. Wo ſagt die Expedition. Ein (1398) gleicher Erde iſt in der Uſergaſſe zu vermiethen und kann bis zum 10. October d. J. bezogen werden. Ausgeber dieſes ſagt wo? Ge ſ u ch. (1399) Ein geſitteter Junge wird in eine Gaſtwirthſchaft als Zapffunge geſucht. Wo? ſagt die Expedition dieſes Blattes. Neuer zypriſcher Vitriol (1400) zu den billigſten Preiſen bei Friedberg. Fr. Hilbrecht. Ein junger Menſch, (1201) weſcher gute Zeugniſſe über ſein Be⸗ tragen vorzuzeigen vermag, kann in einem hie⸗ ſigen Gaſthaus als Lehrling plaeirt werden. Näheres bei der Expedition d. Bl. Wechſel auf Nord-Amerika (4402) zu billigem Cours bei Jo h. André in Offenbach a. M. Briefe frei. Meubnſe Ke lt eir (1403) bringe ich zum Gebrauche in em⸗ pfehlende Erinnerung. 7 Friedberg. Nauheimer Teichhaus. (A400) Sonntag den 1. September iſt auf dem Nauheimer Teichhauſe Harmonie- und Tanzmuſik anzutreffen, wozu ergebenſt einladet Henkel. Peter Mann. Der Fahrplan nebſt Tarif der Main⸗Weſer⸗Bahn iſt (1405) zu haben bei Friedberg. C. Bindernagel. Lin ter ac. i ſoch e Anz e inge. Nur As kr. Für Alt und Jung und Arm und Reich! Nur As kr. Spinnſtube, Polksbuch für das Jahr 1851. Herausgegeben W. O. v. Horn. Sechs t e r Jahrgang. 9 5 Mit einem Stahlſtich nach v. d. Embde und vielen Holzſchnitten von Nichter. (1406) Neben allen Volksbüchern ſteht die Spinnſtube einzig in ihrer Art da! Der Herr Verfaſſer, der ſich längſt ein warmes Plätzchen in unſerm Herzen erobert hat, iſt bekannt dafür daß er nicht allein die kräftige, reiche und naive Sprache des Volkes vollkommen bemeiſtert, ſon⸗ dern auch ſeinen aus dem eigenthümlichen Leben der Nation gegriffenen Stoff mit einem Humor würzt, der von Jedem willkommen geheißen wird. Der Spinnſtubenſchreiber hält uns in ſeinem Kalender einen Spiegel vor, in dem wir uns ſelbſt wiedererkennen, und das Gemüthsleben der deutſchen Familie, mit allen ſeinen kleinen Freuden und Leiden, allen ſeinen Licht und Schatten⸗ ſeiten. Wenn nur die Leute fleißig hineingucken. Vorräthig bei CE. Bindernagel in Friedberg. Die Jahrgänge 1847 bis 1850 find zum ſelben Preis ebenfalls daſelbſt zu haben. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. a 14. Sonntag n. Trinit. den 1. Septbr. Pfarramtliche Functionen verrichtet: Herr Stadtpfarrer Sell. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Candidat Kromm. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Stadtpfarrer Seel. f Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Sell. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Seeger. Fruchtpreiſe. 28. Aug. 23. Aug. 21. Juni Gattung. Fried⸗ g Die⸗ berg Mein burg i Le. fl. kr. fl. kr. Waizen pr. Malter] 850 826 6 20 N 5 5 15] 515 440 Gerſte„ 7 4—1 3148 330 Hafer 7 3—4 31481 225 Polizei- Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 31. Auguſt bis 6. September. S 5 Fried⸗ Butz⸗ 5 Brod⸗Preiſe. berg. bach. 2 Er pf 1 Leib⸗Roggenbrod 2——— 2 7. 7. ln 4 7 7 8316 8— N Lth. Lth. — Milchbrod 145 16 — Waſſerweck 115 — Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 146 18 Fleiſch-Preiſe. pf 6 1 Ochſenfleiſch 111— 11 85 „ Kühfleiſch, gemäſtetes 8— 18— „Rindfleiſch, gemäſtetes 7 21 7— „ Kalbfleiſch 7— 1 6— 7„„ gemäſtetes e „ Schweinenfleiſch 9— 9— „ Hammellleiſch 8— 1 81— „ Schaaflleiſch 6——— „J Wurſt v.blos Schweinen 12— 12— „ Bratwurſt 14— 14— „Schwartenmagen 144— 14— „ Geräucherter Speck 18— 18— „Schinken 14— 14— „Doörrfleiſch 14— 144— „ Schweinenſchmalz,— ausgelaſſen 22— 18— unausgelaſſen 16— 16— „Nierenfett 16— 16— „Hammelsfett 16— 16— Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter Ben de r. Krauß. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. SS d S2