* 7 ge, zittner nüchſ d drüner Schritt enden e D ere 2— — in Malz dnn i feſen Ber⸗ den und gulen Arten wel erhalten ubm c. G. Fil! jete däche in ben händ at? acht 11 hahe b. NM * — don migen Gitt, Intelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. M. 94. Sonnabend den 30. November 1850. Altes Gold. Kommt Zeit, kommt Rath, ſagen mit dem Sprüchwort die Leute, die ſich nicht gerne mit vielen Gedanken plagen und gewöhnt ſind, Alles auf die leichte Achſel zu nehmen; dann geht's wohl ſo, daß die Zeit kommt, und kein Rath da iſt, und dann iſt's ſchlimm. Ich galt's mit dem Worte auch, wenn Einer ſich abquält und ängſtigt wegen deſſen, was Alles noch kommen könne. Ich mein's aber anders. Ich denke bei dem Worte: Kommt Zeit, kommt Rath, an den, der immer den rechten und beſten Rath hat, nämlich an den lieben Gott. Was aber mich betrifft, ſo denk' ich gerne bei Zeiten an das, was geſchehen muß von meiner Seite, lege mir's fein zurecht und bedenk's. Kommt dann die Zeit, ſo iſt ein Rath fertig, und der liebe Gott leitet's dann nach ſeinem Willen, nud ich hab' das Meine gethan. Wo ich aber keinen Rath finden kann, da bitt' ich den beſten Rather, mir einen guten in die Seele zu geben, und da— dei hab' ich mich all' mein Lebtag gar wohl befunden. Das Hinausſchieben iſt ein Unheil, und das treffliche Sprüchwort ſagt: Aufſchieb iſt ein Tagdieb. Gewiß iſt er das und ein rechter; denn der günſtige Zeitpunkt geht vorüber, und es iſt zu ſpät. Wer Nüſſe eſſen will, darf das Krachen nicht ſcheuen, ruft uns ebenfalls ein altes Sprichwort zu. Das iſt auch ganz einfach und jedes Kind verſteht's, denn das Kernlein liegt ja in der Schale; aber das Sprüchlein iſt ſelbſt eine Schale, in der ein Kernlein liegt, nämlich das: Willſt du etwas erwerben, ſo ſcheue die Arbeit nicht; willſt du weiſe werden, ſchrecke nicht vor dem Lernen zurück; willſt du edel und gut werden, ſcheue nicht vor dem Entſagen, Ver⸗ ſagen, Selbſtbeherrſchen. Leicht iſt's nicht; aber es iſt die Schale, und das Kernlein iſt Frieden der Seele, Frieden un Gott. Für das junge Volk unter den Leſern der Spinnſtube hätte ich auch ſo einige Körnlein altes Gold, das möcht' ich Ihnen in's Herz hineinſchreiben. Das erſte Körnlein heißt: Ungeſchliffen ſchneidet nicht. So gewiß es nun iſt, daß ein Werkzeug, wenn's ſtumpf iſt und unge— ſchliffen, nicht ſchneidet, ſo gewiß iſt das Sprüchlein im höheren Sinne. Gelt, Ihr wißt Alle, wen man unge— ſchliffen nennt? So einen ungeleckten Bären, ſo einen eckigen, unbeholfenen, unhöflichen, ungefälligen Menſchen. Der iſt noch nicht anſtändig und artig geſchliffen— der ſchneidet nicht, das heißt, der iſt nicht, wie er ſein ſoll, der iſt bei keinem Menſchen wohlgelitten. Aber wo iſt denn der Schleifſtein für ſo Einen? Der iſt unter geſitteten Leuten. Da lernt man, wie man ſich betragen muß; ſchämt ſich jener Rohheit, und legt ſie ab. Darum ſei vorſichtig in der Wahl deines Umgangs. Das Spruͤch— wort ſagt: Zeige mir deinen Freund, und ich will dir ſagen, wer du biſt. Das iſt wahr. Eine Nach— tigall hütet ſich vor den Nachteulen, und ſingt doch auch Nachts. Und das darum, weil ſie eben— keine Eule iſt. Das zweite Körnlein lautet: Langſam zum Säckel, fertig zum Hut, das hilft manchem jungen Blut. Langſam zum Säckel, das ſagt dir: ſei ſparſam. Es iſt gar ſchwer, ſein ehrlich Auskommen zu erwerben. Wer das Geld wegwirft, findet Leute genug, die es aufraffen; aber wenn er ſelber einmal gerne aufraffen möchte, dann liegt keines da. Jede unnöthige Ausgabe iſt ein Weg— werfen. Fertig zum Hut, das will nicht ſagen: Sei immer bereit, ihn aufzuſetzen und fortzulaufen, ſondern ſei fertig, ihn höflich abzuziehen und dem die Ehre zu geben, dem ſie gebührt. Das empfiehlt alſo Höflichkeit und Manier⸗ lichkeit im Umgange mit andern Menſchen, und Beides hilft ſicher manchem jungen Blut zu Vertrauen, Achtung, Liebe bei ſolchen, die ihm die Wege zum Fortkommen ebenen können, damit das junge Blut nicht ſtolpert. Das dritte Körnlein heißt: Junges Blut, ſpar' dein Gut, Darben im Alter wehe thut. Das ſchließt ſich nun freilich an das erſte im vorigen Sprüch— wort an, aber der Nachſatz iſt die Hauptſache, das Darben ———— —̃— — im Alter wehe thut. Darben thut zwar niemals wohl; aber wenn man alt iſt, dann ſchmerzt's doppelt, wenn — 380— Markt ⸗ Bericht. Friedberg, am 27. November 1850. man zurückblickt auf die jungen Tage, wo man das von Aufgefahren Sestaufk 5 den Eltern mühſam erworbene Gut verſchleudert hat, und Gattung. den 8 Mittelpreiſe denken muß: Hätteſt du es noch, wie gut käme dir's jetzt,(Mltr.)(Mltr.). wo du nicht mehr arbeiten kannſt. Drum junges Blut, Madsen 75 107 5 70 821 il Darben im Alter wehe Korn 3% 3˙% 6 20 ſpar' dein Gut, weil D 0 Geck 790 125 5 50 thut. daf 5 10 5 7 35 (Spinnſtube 1850.) Enna i 2 8 4. 2 Mohnſamen—— 8— Bekanntmachungen von Behdrden. Main⸗Weſer⸗Bahn. (18360 Mit dem 1. Dezember l. J. wird die Strecke von Friedberg bis Butzbach dem Verkehr über⸗ geben.— Die Abfahrtſtunden ſind: Von Friedberg: Vormittags Von Butzbach Nachmittags 12„ 1 4„ Abends 8„* : Vormittags 6 1 e Nachmittags 2„ „ 54 Gießen den 26. November 1830. 9 Uhr 13 Minuten 43 1 23 1 58 1 — 17 n 30 N 25 1 Die Gr. Eiſenbahn⸗Bau⸗Direction der Provinz Oberheſſen Laubenheimer. Bekanntmachung, Holzverſteigerung in den bei Oberrosbach ge⸗ legenen Gr. Domanialwaldungen betr. (18300 Donnerſtag den 5. Dezember, Vormittags, wird das unten bemerkte Holz einer Verſteigerung an die Meiſtbietenden aus⸗ geſetzt. Es wird damit begonnen: Morgens 8½ Uhr im Weſterfeldſchenwald an dem Dicken⸗ Eichbaum. ½ Stecken birken und 9% Stecken nadel Prügelholz, Stecken nadel Stockholz, 812 Wellen birken, eichen, 557 Wellen nadel Reiſerholz, 7 Stück Stämme und Stangen eichen Wagnerholz, in 37 Kub.⸗Fuß. Oberrosbach den 25. November 1850. Der Großh. Heſſ. Revierförſter des Reviers Oberrosbach Bingmann. Verſteigerung. (1827) Dienſtag den 10. Dezember d. J., Vormittags um 9 Uhr anfangend, ſoll in der Kloſtercaſerne dahier eine ſehr bedeutende Par⸗ thie getragener Montirungsſtücke, als Mäntel, Czako, Röcke, Handſchuh, Spenzer, Mützen, wollene Pantalons, wollene Gamaſchen, Hals⸗ binden, Hemden, Socken und Schuhe ꝛc. gegen gleich baare Zahlung an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Dies den Steigliebhabern zur Nachricht und zugleich mit dem Erſuchen an die Großherzog⸗ lichen Herren Bürgermeiſter des Bezirks, dieſe Verſteigerung im Intereſſe ihrer Gemeinden gefälligſt bekannt machen laſſen zu wollen. Friedberg den 21. November 1850. In Auftrag: Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. Verſteigerung. (1837) Donnerſtag den 5. Dezember, Nach⸗ mittags um 2 Uhr, werden an Ort und Stelle, am Schützenrain, von der ſtädtiſchen Baum⸗ ſchule nachſtehende Obſtbaum⸗Setzlinge meiſt⸗ bietend verſteigert, als: 1) 66 Stück Aepfelſtämmchen, von 3 Jahren. 2) 203„ einjährige gepropfte Stämmchen. 3) 248„ von verſchiedener Größe. Friedberg den 27. November 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Verſteigerung. (1838) Donnerſtag den 5. Dezember, Mor- gens um 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die Anlieferung von circa 80 Stück Aepfel⸗ und Birnſtämme, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemachten Bedingungen, wenigſtnehmend verſteigert. Friedberg den 27. November 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Verſteigerung. (1839) Freitag den 6. Dezember, Nach⸗ mittags um 2 Uhr anfangend, werden an Ort und Stelle in den ſtädtiſchen Obſt⸗ und Weiden⸗ baumanlagen circa 24 abgeſtorbene Aepfel ⸗, Zwetſchen⸗ und Weidenbäume an den Meiſtbie⸗ tenden verſteigert. Friedberg den 27. November 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachung. (1840) Montag den 9. Dezember, Morgens um 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe das Reinigen der Straßen und öffentlichen Plätze für 1851 in zwei Abtheilungen mit dem An⸗ fügen wenigſtnehmend verſteigert, daß der Stei⸗ gerer der einen Abtheilung nicht als ſolcher der zweiten angenommen wird. Friedberg den 27. November 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeifler Bender. erleht ber ctlion * 1 Pcrigſnchmtnd Grundſtücke⸗Verſteigerung. (1841 Dienſtag den 10. Dezember, Mor ens um 10 Uhr, werden in bieſigem Rathhauſe n Auftrag des bieſigen Bürgers Heinrich Raab, nachſtehende, demſelben eigenthümlich gehörende Brundſtücke meiſtbietend verſteigert, als: Gemarkung Burg Friedberg: 87,6 Klafter 1 Ruthen am Pfaffenbrunnen an Hein⸗ rich Blum J.; Gemarkung Ockſtadt: 31 Ruthen an der Burg, Friedberger Grenze, in der 11. Gewann an Sattler Hoffmann. Friedberg den 28. November 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſzer Bender. Veraccordirungen. 118112) Die Lieferungen des Maſtochſenfleiſches, des gemiſchten Brodes, des Brennöls und der Talglichter für das hieſige Lazareth im 1. Halbfahr 1851, ſollen auf dem Soumiſſionswege in Accord ge⸗ geben werden. Diejenigen, welche zur Ueber⸗ nahme einer ſolchen Lieferung geneigt find, haben ähre Soumiſſionen in die vor dem Bureau des Lazareths angebrachte Kapſel niederzulegen. Dien⸗ tag den 3. December, Vormittags um 11 Uhr, (geſchieht die Proto collirung der eingegangenen Forderungen; bis dahin liegen die Lieferungs⸗ bedingungen zur Durchſicht bei dem Unterzeich⸗ meten bereit. Friedberg den 28. November 1850. In Auftrag: Fuhr, Hauptmann. Holz⸗Verſteigerung. 13) Dienſtag den 3. Dezember l. J., W e um halb 9 Uhr anfangend, ſoll im Oberrosbacher Gemeindewald, Diſtrict Salz⸗ berg, nachſtehendes Holz öffentlich meiſtbietend verſteigert werden, als: i 1½ Stecken buchen Scheitholz, ½,„ eichen 1 4„ nadel 17 2½„ erlen. ½„ buchen Prügelholz, 4%„ birken* 8%„ nadel„ 1%„ erlen. 2„ buchen Stockholz, 6„ nadel„ 3176 Wellen buchen Reiſerholz, 3300„ eeichen und birken Reiſerholz, 1168„ erlen, aspen und nadel Reiſerholz, 14 Stämme nadel Bauholz von 105 Cubikfuß, 15 17 erlen 1„175 1 Oberros bach den 26. November 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Blecher. Faſelſchwein⸗Verſteigerung. (184) Dienſtag den 3. k. M., Nachmittags 1 Uhr, ſoll auf hieſigem Rathhaus ein der hie⸗ ſigen Gemeinde zugehöriges gut gehaltenes zwei⸗ jähriges Faſelſchwein öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert werden. Nauheim den 27. November 1850. Der Bürgermeiſter Hartmann. S ⏑πτνι⏑ιονο⏑ινοιν Privat ⸗ Bekanntmachungen. Zum Verkaufen. (1806) Ein gutes Zugpferd ſteht zu ver⸗ kaufen bei Karl er g in Friedberg. — 381— Braunſchweiger Flachs, (1767) à 20, 22 und 24 kr. per Pfund, iſt friſch angekommen bei W. Kullmann. Vilbel im November 1850. Lehrlingsſtelle. (1823) Es iſt in einem Fabrikgeſchäft in der Nahe von Frankfurt eine Lehrlingsſtelle vacant. Wo? ſagt die Expedition dieſes Blattes. Ver lorre nes. (18415) Am verfloſſenen Montag, als den 25. November, Morgens von 5 bis 7 Uhr, iſt mir von hier nach Butzbach eine lederne Decke von meinem Familienwagen verloren gegangen; der redliche Finder wird gebeten gegen eine Belohnung dieſelbe an mich abzugeben. „antes in, IV. in Friedberg. Wohnungs⸗Veraͤnderung und Geſchaͤtsanzeige. (1846) Einem geehrten Publicum die er- gebene Anzeige, daß ich mein Logis bei Herrn F. Schleuning verlaſſen habe und jetzt auf dem Markt neben Herrn Gaſtwirth Walz wohne, ſowie daß ich nicht allein mein ſeitheriges Putz⸗ geſchäft hier fortſetze, ſondern auch ein Verkaufs⸗ geſchäft in Putz⸗ und Modewaaren, ſowie ver⸗ ſchiedene Wollewaaren hiermit verbunden habe; den geehrten Damen für das mir ſeither ſo vielfach erwieſene Vertrauen dankend, werde ich mich auch ferner bemühen durch ſchöne ge⸗ ſchmackvolle Arbeiten und billige Bedienung deren Wohlwollen zu erhalten. Friedberg den 27. November 1850. Marie Steitz, geb. Schmidt. Ae. (1847) Es iſt an meinem Hauſe der halbe Flügel meines hellgrünen Ladens abgehängt worden; der redliche Finder erhält eine gute Belohnung. Conrad König. Empfehlung. (1848) Bei herankommendem Winter empfehle ich mich im Anfertigen von Franzen, Kordel ꝛc. an Mäntel, ſowie Schleifen und Quaſten an Bournouſſe zu billigen Preiſen. Joſ. Hoffmann, Poſſamentier. Oeffentliche Nachricht. (1849) Ein Beſitzer von 600 fl. Partial⸗ Obligationen in den Gemeinden Spiesheim und Wolfsheim, der Provinz Rheinheſſen ſtehend, wünſcht dieſelben mit 9% Nachlaß zu verkau⸗ fen. Das Nähere zu erfahren bei der Expe⸗ dition dieſes Blattes. Vorzuͤgliche Lebkuchen, (1850) ſowie auch ſonſtige Conditoreiwaaren find vorräthig bei J. Steinhäußer. Friedberg. ase (1851) Dienſtag den 3. Dezember, Nach⸗ mittags 2 Uhr, werden in dem Gaſthauſe zum Maulbeerbaume dahier, 16 Malter Korn, 1850 Rendeler Gewächs, öffentlich verſteigert. Friedberg den 26. November 1850. Zur gefaͤlligen Beachtung! (1852) Meinen verehrlichen hohen Gönnern mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich unmittelbar nach Neujahr meinen Tanzunterricht wieder zu beginnen gedenke. Ich habe dabei den Wunſch zu äußern, daß es mir höchſt an⸗ genehm wäre, bei meiner Durchreiſe, die gegen den 15. Dezember d. J. ſtattfinden wird, feſte Zuſicherungen reichlicher Theilnahme an dem Unterrichte erhalten zu ſehen. Ich erſuche deß⸗ halb freundlichſt alle Eltern, Vormünder und Vorſteher von Inſtituten, welchen überhaupt die Bildung der Jugend ſehr am Herzen liegt, ihre deßfallſige Anzeige hei Herrn Meſſerſchmied Schäfer dahier gefälligſt machen zu wollen. Friedberg im November 1850. Herrmann Moſeler, Tanzlehrer. Bürgercaſino. (1853) Sonntag den 1. Dezember findet das erſte Damenkaſino ſtatt im Gerlachiſchen Saale. Das Wochencaſino wird von nächſter Woche an jeden Mittwoch Abend im Gaſthaus des Herrn Supp im mittleren Stock abgehalten. Friedberg den 28. November 1850. Der Vorſtand. Verſteigerung. (1854) um mein Geſchäft zu verbeſſern will ich Donnerſtag den 5. Dezember 1850 nach⸗ ſtehende Gegenſtände verſteigern laſſen: 1) zwei gut gelernte Schergkühe, eine trächtige Rothſcheck und eine Schwarzſcheck, 2— hat erſt zweimal gekalbt und iſt eine große Kuh, Schwyzerrage; 2) einen in ganz gutem Zuſtande befindlichen 3 een der pfl einen Vorderpflug mit eiſerner Achſe; 4) einen ae g— 5) eine Egge; 6) Kühgeſchirr ꝛc.; 7) mancherlei Hausgeräth. Bemerkt wird, daß Pflug und Egge er einige Jahre und das Geſchirr erſt— 9055 gebraucht find. Indem ich Kaufliehaber dazu höflichſt einlade bemerke ich, daß die Bedingungen 25 Ver⸗ ſteigerung bekannt gemacht werden. Rendel den 26. November 1850. Johs. Schneider, Bäckermeiſter. Zur Nachricht. (1855) Indem ich in der Nähe des Schwal⸗ heimer Brunnens am ſogenannten Rehenberg eine Sandgrube angelegt habe, welche ganz nahe an der Chauſſee liegt, alſo eine gute Ab⸗ fahrt iſt, bitte ich um geneigten Zuſpruch. Auch nimmt Herr Verwalter Henkel am Schwalheimer Brunnen bereitwillig Beſtellungen entgegen. Schwalheim im November 1850. Conr. Stamm J. Geſucht wird (1850) ein Tabaksſpinner. Na Redaction dieſes Blattes. äheres in der Nicht zu uͤberſehen! (1857) Montag den 30. December, Mit- tags 1 Uhr, will ich meine in Utphe belegene früher dem Meßger Johannes Friedrich Schneider zugehörig geweſene Hofraithe beſtehend in einem zweiſtöckigen Wohnbauſe, Scheuer, Pferde⸗, Küh⸗, Schaaf⸗ und Schwein⸗ ſtällen, auch Garten, unter billigen Zahlungs- Bedingungen, freiwillig öffentlich an den Meiſt⸗ bietenden verkaufen, ſei es nun auf den Ab⸗ bruch oder zum Stehenlaſſen. Sämmt⸗ liche Gebäude ſind von Eichenholz und in noch gutem Zuſtande; insbeſondere iſt das Wohnhaus neu hergerichtet und wurde in demſelben Krä⸗ merei und Wirthſchaft mit Erfolg betrieben. J. C. Seidenſtricker. — — 2— — 382— Anzeige. Militäͤrſtellvertretungsanſtalt von F. J. Rauch in Mainz. (1838) Militärpflichtige und Soldaten können ſtets tüchtige Einſteher erhalten mit feſten Ver⸗ trägen ohne alle weitere Nachzahlungen zu den möglichſt billigſten Einſtandsſummen und guten Zahlungsbedingungen, ſowie aller Garantien. Leute, die als Einſteher eintreten wollen erhalten ein entſprechendes Einſtandskapital, Hand⸗ und Reiſegeld gleich nach der Annahme. 5 Vilbel den 19. November 1850. Näheres bei dem unterzeichneten Agent G. Fil ß. 5 N Anzeige. ae (11390 Ich zeige hiermit einem verehrlichen Publikum an, daß ich in allen Sorten Stickereien, auf Leder, Sammt und Stramin, ſowohl angefangene als fertige Pantoffeln, Käppchen, Etuis, Kalender, Wandtaſchen, Börſen, Hoſen⸗ träger, Rückenkiſſen ꝛc., ſowohl in Goldperlen, als auch in Seide geſtickt, aufs reichhaltigſte aſſortirt bin, eben ſo in Terneaux-⸗Wolle und alle Arten Mereerien. Auch werden Beſtellungen angenommen und pünktlichſt ausgeführt. Unter Zu⸗ ſicherung reellſter und billigſter Bedienung, ſchmeichelt ſich mit einem zahlreichem Zuſpruch beehrt zu werden Frankfurt am Main J. Rindskopf, Zeil Nr. 17. Allgemeine Militaͤr⸗Stellvertretungs⸗ Anſtalt des Dr. jur. Friedr. Vogel. (4888) Nach erhaltener Mittheilung können die, ſehr erhebliche Vorzüge ent⸗ haltenden Satzungen der 1851. Aſſecuranz⸗Geſellſchaft für Stellvertretung im Militärdienſt, in nächſter Woche bei mir in Empfang genommen werden. Durch die Anſtalt werden fortwährend noch Stellvertretungen derer, die im Jahr 1850 ein Marſchloos gezogen haben und nicht verſichert ſind, vermittelt. Friedberg. Na u. Der Nationalverein fuͤr deutſche Auswanderung und Anſiedelung, Heſſiſcher Zweigverein, (4889) macht bekannt, daß das ſeither in ſeinem Namen von Herrn Kaufmann Carl Schwarz dahier, als Hauptagenten des Vereins, betriebene Expeditions⸗ geſchäft nunmehr dem Herrn Buchhändler R. von Auw dahier, Grafenſtraße Lit. E. Nr. 157, übertragen worden iſt, derſelbe alſo alle an den Verein ſich wendenden Auswanderer befördern wird, wobei wir ihn mit allen Mitteln unter⸗ ſtützen werden, die unſerem Vereine irgendwie zu Gebote ſtehen. Darmſtadt den 25. Oktober 1850. Der Vereinsvorſtand. Schriften mitzubringen. Im Intereſſe der Ein⸗ zelnen wird es liegen, wenn bis dahin die rück⸗ ſtändige Beiträge berichtigt werden. Niederrosbach am 30. November 1850. Der Schriftführer Biedenkapp. B., Leer Ke ere (18600 Donnerſtag den 28. November wurde auf dem Wege von Schwalheim auf die Nau⸗ heimer Chauſſee nach Friedberg eine lederne Regendecke verloren; der redliche Finder wird gebeten dieſelbe gegen eine gute Belohnung an Heinrich Weller in Friedberg abzugeben. Zur Nachricht. (1861) Den Mitgliedern der Friedberger Lehrer⸗Eonferenz dient hiermit zur Nachricht, Frankfurter Gold-Cours vom 28. November. daß die gewöhnliche monatliche Conferenz am 4. Dezember l. J., präcis 1 Uhr, zu Friedberg fl.] kr. in dem bekannten Local beginnt. Da an dieſem] Neue Louisd'or 1115 Tage die Rechnungsablage ſtattfindet, ſowie die[ Friedrichsd'or 9141 Wahl eines neuen Vorſtandes vorgenommen und Holländiſche 10 fl. Stücke 9 46 ¼½/ die Eireulation der Bücher geregelt werden ſoll, Rand⸗Ducaten 5 36 ſo werden alle Mitglieder dringend aufgefordert, 20 Frankſtücke 9 26 zu erſcheinen und ſämmtliche in Händen habende Engliſche Souverains 11149 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 1. Advent⸗Sonntag den 1. Dezember. Pfarramtliche Functionen verrichtet: Herr Diaconus Baur. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Candidat Anthes. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Diaconus Baur. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Sell. (Abendmabl.) Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Müller. Fruchtpreiſe. 27. No. 22. Nov. 15. Nod. Gattung. Fried⸗ N Die⸗ berg Mainz burg 5 fl. kr. J fl. kx. f Waizen pr. Malter 74089 740 e unde 6 20 6 30 6— Gerſte„ 55 450 3 51 5— Hafer„ 75 3135 31331 34— Polizei ⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 30. November bis 6. December. 2 — a Fried⸗ Butz⸗ 5 Brod⸗Preiſe berg.] bach. * kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 2 1 2 1 2 55 41 2 43 4„ 6 9 292 Lth. Lth. — Milchbrod 145 7+ꝰ 15% — Waſſerweck 146 0 — Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 146] 107 leiſch⸗Preiſe. 8 f pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 111—1t— „ Kühfleiſch, gemäſtetes 8 „ Rindfleiſch, gemäſtetes ee „ Kalbfleiſch 7. 81— „„„ gemäſtetes—— 1—— „ Schweinenfleiſch. „ Hammellleiſch 6— 7— „ Schaaflleiſch 51— „ Wurſt v.blos Schweinen 12— 12— „ Bratwurſt 14— 14— „Schwartenmagen 144— 14— „ Geräucherter Speck 18— 181— „ Schinken 14— 141— „ Dörrfleiſch 14— 14— „ Schweinenſchmalz,— ausgelaſſen 22— 18— unausgelaſſen 16— 16— „ Nierenfett 164— 116— Hammelsfett 164— 116— Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter Bender. Krauß. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.