ele. en, da dig. 1800. „ 5 AKechner. mut. 8 mehr d ſemerloen Nagt, iſt das Tammuftt fir ing. ſtiftslaſſe eder Ein- 1 um Büchse, In derlaufen. — ge. Heil 0 C. lbar! r Art. pinte 5 dherh⸗ — Intelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. . 76. Sonnabend den 28. September 1850. Amtlicher Theil. ö Die Großherzoglich Heſſiſche a i Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks Friedberg an die Großh. Bürgermeiſter resp. Beigeordneten und Polizeicommiſſäre, ſowie die Gendarmen dieſes Regierungsbezirks. Betreffend: Diebſtahl zum Nachtheil des Kaufmanns ꝛc. Böing aus Frankfurt, wohnhaft zu Niederwollſtadt. In der regneriſchen Nacht vom 21. auf den 22. d. Mts. ſind aus dem in der Nidda, Gemarkung Niederwöll⸗ ſtadt, befindlichen Badhaus des Rubrikaten mittelſt Abbruchs des Daches folgende Gegenſtände entwendet worden: 1) ein linnen Betttuch, roth gezeichnet mit B. 10.; 2) ein ditto, mit unauslöſchbarer Tinte A. S. gezeichnet; 3) ein Bad⸗Thermometer; 4) ein Schwamm; 5) eine grüne Badhaube; 6) eine grün angeſtrichene Gießkanne mit meſſingener Zotte; 7) ein Stück Seife; 8) eine Bürſte. Zugleich iſt das in 15 Diehlen beſtehende Dach ſelbſt nebſt 3 Vorplatzdiehlen und 1 Doppeldiehle mit drei eiſernen Klammern entwendet worden. Indem man bemerkt, daß dieſer Diebſtahl wahrſchein— lich vermittelſt eines Nachens ausgeführt worden, da an dem Ufer keine friſchen Tritte ꝛc. wahrzunehmen geweſen ſind, und daß Kaufmann Böing demjenigen Privaten, wel— cher den Thäter entdeckt, unter Verſchweigung ſeines Namens eine Belohnung von 5 fl. zugeſichert hat, weiſt man Sie an, dieſem Vorfalle Ihre volle Aufmerkſamkeit zuzuwenden resp. auch die Polizeidiener zu bedeuten und ein etwaiges Reſultat alsbald dahier anzuzeigen. Friedberg den 23. September 1850. e e e e. Der hatte Pulver auf der Pfanne! Als in den dreißiger Jahren der König Ludwig Philipp von Frankreich in der Gegend von Chalons (ſprich Schalong) eine Menge Soldaten zuſammengezogen hatte, um die Soldaten im Felddienſt zu üben, wurde von dem König von Preußen ein bekannter, tüchtiger Ge— neral in das Lager geſandt, wo auch die franzöſiſchen Prinzen waren. Der nachmals verunglückte Herzog von Orleans nahm den tapferen Preußen mit Ehren auf, aber es war doch ſchlimm, daß der General auch nicht ein Wörtlein franzöſiſch verſtand. Zum Glück ſprachen die Prinzen deutſch und auch ein Adjutant des Herzogs von Orleans, der ſich aber mörderlich aͤrgerte, daß er mit dem Deutſchen deutſch reden mußte, denn er war ein hoch— müthiger, üppiger Franzoſe, und die Auszeichnung, die dem tapfern Deutſchen von dem Prinzen widerfuhr, lag ihm auch ſchwer im Magen. Eines Tages ſagte der General von H.... über Tiſch, wo er neben dem Prinzen ſaß, zu dem Adju— tanten: Ich wundere mich billig, Sie, als Franzoſen, das Deutſche ſo fein, rein und gut reden zu hören. Der Franzoſe dachte: Wart', deutſcher Bär, nun iſt die Gelegenheit da, dich zu ärgern und dir einen fran— zöſiſchen Denkzettel anzuhängen, der dich demüthigen ſoll, und ſagte raſch und keck Ich bin lange genug als Feind in Deutſchland geweſen, um es gründlich zu erlernen. Der General von H... lächelte und ſagte ſogleich: Da muß ich denn doch Ihr großes Sprachtalent bewundern. Ich bin zweimal als Steger in Paris geweſen und auch lange Zeit, und habe doch keine Sylbe franzoͤſiſch gelernt! Der Franzoſe wurde kreidebleich vor Grimm, aber er mußte ihn als bittern Brocken hinunterſchlucken und ſchweigen.— Das heiß' ich Abtrumpfen und Feuer auf der Zündpfanne haben! Und der Ehrenmann, der das that, war der preußiſche General von Holleben. Der hat's brav gemacht!(Spinnſtube 1850.) Markt- Bericht. Friedberg, am 25. September 1850. * n Aufgefahren] Verkauft MWittelpreiſe Gattung. wurden wurden 5 (Mltr.)(Mltr.) fl kr. i 28 28 8— rn; 15 8 5 40 GG 24 19 4 38 Bae. 32 32 2 45 Wo 3 1 5 33 Kartoffeln. 10 4 1 4⁵ Mohnſamen———— Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. Nu NN NN Bekanntmachung. (1378) Dienſtag den 1. Oktober l. J. und die folgenden Tage werden in hieſigem Rath⸗ hauſe, von Morgens 9 Uhr und Nachmittags von 2 Uhr anfangend, alle diejenigen Pfänder, welche die Verfallzeit erreicht haben und nicht bis den 28. September ausgelößt, auch nicht renovirt worden ſind, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Die Gegenſtände, welche zur Verſteigerung kommen, beſtehen in Gold, Silber, Zinn, Kupfer, Weißzeug, Bettwerk, Kleidungsſtücke ꝛc. ꝛc. Friedberg den 29. Auguſt 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter B uüide Immobilien-Verſteigerung. (1473) Montag den 14. Oktober, Morgens um 9 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe nach⸗ ſtehendes den Wilhelm Neß'ſchen Eheleuten da⸗ hier gehörendes Grundſtück meiſtbietend ver⸗ ſteigert, als: 120 Ruthen Acker in der 3. Gewann im kleinen Wartfeld an der Pfingſtweide, an Ernſt Falck in der Stadtgemarkung. Friedberg am 12. September 1850. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Section Butzbach. (1342) Montag den 30. September, des Vormittags 9 Uhr, ſoll auf dem hieſigen Sectionsbureau die Fundation des Gleiſes von Abtheilung 16 in der Gemarkung Obermörlen bis Abtheilung 38 in der Gemarkung Butzbach, veranſchlagt zu 3120 Gulden, ſowie das Legen deſſelben, veranſchlagt zu 1421 Gulden, durch öffentliche Verſteigerung an die Wenigſtfordern⸗ den in Accord gegeben werden Butzbach am 21. September 1850. Der Großh. Heſſ. Sections-Ingenieur Eickemeyer. Verſteigerung. (151) Dienſtag den 1. k. Mts., Vormit⸗ tags um 10 Uhr, ſoll auf dem Bureau des Bataillonsverwaltungsraths dahier, das alte Stroh aus den Betten der ledig caſernirten Mannſchaft parthieweiſe an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Dies den Steig⸗ liebhabern zur Nachricht. Friedberg den 20. September 1850. In Auftrag: Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. Arbeits-Verſteigerung. Montag den 30. Septbr. d. J., (1349) Vormittags 10 Uhr, ſoll auf hie⸗ ſigem Rathhaus die Anfertigung einer eiſernen Stagetenwand vor das Friedhofsthor in Accord gegeben werden. Die Schloſſerarbeit iſt veranſchl. zu fl. 94. 58 kr., „ Weißbinderarbeit„„„ 10.— Wozu Steigliebhaber eingeladen werden. Rendel den 20. September 1850. Für den Kirchenvorſtand Der Großh. Ge e ck. Obligations-Verlooſung. (1345) Bei der heute ſtattgefundenen Ver⸗ — 308— looſung der Framersheimer Partial⸗Obligationen wurde Nr. 26, à 200 fl., gezogen. Dem Inhaber derſelben wird am 1. Januar 1851, von wo an der Zinſenlauf aufhört, der Be⸗ trag durch das Handlungshaus Simon Lind⸗ heimer zu Friedberg gegen Aushändigung der Obligation und den nicht fälligen Zinscoupons ausbezahlt werden. Framersheim den 16. September 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Stellwagen. Oeffentliche Aufforderung. (1359) Die unterm 14. September 1836 von Johannes Kaiſer zu Rumpenheim der Margarethe Ganß von da über ein Darlehn 150 fl. conſtituirte gerichtliche Schuld- und Pfand⸗ urkunde iſt verloren gegangen, und werden da⸗— her auf den Antrag des Schuldners— da die Rückzahlung des Darlebhns glaubhaft nachge⸗ wieſen iſt,— etwa betheiligte dritte Perſonen aufgefordert, ihren Anſpruch unter Vorlage der betreffenden Urkunde im Termin den 11. De⸗ zember l. J., Vormittags 9 Uhr, bei dem Rechts nachtheil dabier geltend zu machen, daß ſonſt das mit der Forderung verbundene Pfand⸗ recht für erloſchen erklärt und die Loſchung deſſelben in den Hypothekenbüchern verfügt wer⸗ den ſoll. Hanau den 11. September 1850. Kurfürſtl. Hefſ. Juſtizamt II. Cö ſt er. vdt. Cellarius. Realſchule zu Friedberg. (1560) Die Verhandlungen über Errichtung einer Realſchule zu Friedberg ſind glücklich be⸗ endigt, die höchſte Staatsbehörde hat die ge⸗ machten Vorſchlage genehmigt, die Lehrer der neuen Anſtalt find ernannt, nämlich: Profeſſor Dr. Dieffenbach als Dirigent, der bisherige Konrektor Müller als 1. Lehrer, der bisher an der Realſchule zu Michelſtadt verwendete Real⸗ ſchulamts⸗Candidat Olff als 2., der bisherige Hülfslehrer, Candidat Göring, als 3. Lehrer. Die Anſtalt wird aus 3 Klaſſen beſtehen, deren unterſte Schüler ungefähr vom 10. Lebensjahr an aufnimmt, die oberſte über die Konfirmation hinausreicht. Das Lehrgeld für die erſte Klaſſe be⸗ trägt jährlich 16, für die zweite 14, für die dritte 12 Gulden. Lehrgegenſtände ſind: alte Sprachen zur Vorbereitung zu dem Eintritt in ein Gym⸗ naſium, fremde neuere Sprachen, Mutterſprache, Mathematik, Naturkunde, Geographie, Geſchichte, nicht minder die gewöhnlichen Fertigkeiten des Schreibens, Zeichnens ꝛc. Der Religionsunter⸗ richt wird dem Alter der Zöglinge angemeſſen ertheilt und für Erziehung ſo weit als thunlich Sorge getragen werden. Der Tag der Eröff⸗ nung der Anſtalt iſt vorläufig auf den 17. Ok⸗ tober d. J. feſtgeſetzt und es werden auswärtige Eltern, welche ihre Söhne derſelben anvertrauen wollen, gebeten, bis dahin ſpäteſtens ihre An⸗ meldungen zu machen. Der Vorſtand der Real⸗ ſchule Prof. Dieffenbach wird über die näheren Verhältniſſe bereitwillig Auskunft geben oder in deſſen Abweſenheit auch der Unterzeichnete. Friedberg den 25. September 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter e e 8 Verſteigerung. (1361) Künftigen Montag den 30. Sep⸗ tember l. J., Vormittags um 10 Uhr, ſollen im Burggrafiatshof dahier verſchiedene alte Bau⸗ materialien öffentlich an die Meiſtbietenden ver⸗ ſteigert werden., Friedberg den 25. September 1850. Der Gr. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Section Butzbach. (1562) Montag den 7. Oktober, des Vor⸗ mittags um 9 Uhr, ſollen Erdarbeiten in den Gemarkungen Langgöns und Leihgeſtern, ver⸗ anſchlagt zu 53,000 Gulden, in einem Looſe an den Wenigſtnehmenden durch öffentliche Ver⸗ ſteigerung in Accord gegeben werden. Die Zu⸗ ſammenkunft iſt im Bahneinſchnitt der ſ. g. Langgönſer Hardt Butzbach am 24. September 1850. Der Großh. Heſſ. Sections-Ingenieur Eickemeyer. (Darmſtadt und Butzbach.) Verkauf ausrangirter Reitpferde. (1563) Montag den 30. dieſes Monats werden 49 ausrangirte Reitpferde in der Reiter⸗ caſerne zu Darmſtadt und Donnerſtag den 3. Oktober l. J. 23 Stück dergleichen in der Reiter⸗ caſerne dahier öffentlich an den Meiſtbietenden gegen gleich baare Zahlung verſteigert, und be⸗ merkt man zugleich, daß ausländiſches Gold an Zahlung nicht angenommen wird. Die Verſteigerung beginnt in beiden Garni⸗ ſonen des Morgens um halb 10 Uhr. Butzbach den 24. September 1850. In Auftrag: Cellarius, Oberquartiermeiſter. Obligations-Verlooſung. (156) Die von der hieſigen Gemeinde für 1850 abzutragenden Obligationen wurden am heutigen Tage mittelſt Verlooſung für die Nummer 42 und 64 jede mit 100 fl. rückzahlbar, was mit dem Anfügen hiermit bekannt gemacht wird, daß der Betrag bei dem Handlungshauſe Simon Lindheimer in Friedberg oder bei hieſiger Ge⸗ meindekaſſe bis zum 31. Dezember l. IJ. gegen Rückgabe der Obligationen und der nicht fälligen Zinscoupons in Empfang zu nehmen iſt, da von dieſem Zeitpunkt an keine weitere Verzinſung ſtattfindet. Holzhauſen den 16. September 1850. Der eee Bürgermeiſter i ed. Holz⸗Verſteigerung. (1565) Montag den 7. Oktober d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen in dem Freiherrlich von Died'ſchen Schneiderwalde dahier: 1) alles Stecken⸗ und Wellenholz, welches von der Verſteigerung vom 22. Mai ſtehen ge⸗ blieben iſt, und 2) 25 Stecken jung eichen Prügelholz von 5 bis gzölligen Stämmen, öffentlich an Ort und Stelle verſteigert werden. Ziegenberg den 26. September 1850. n, Marktverlegung zu Altenſtadt. (1566) Der in dem diesjährigen Landkalen⸗ der auf den 25. und 26. October beſtimmte Altenſtädter Vieh- und Krämermarkt wird nicht an dieſen Tagen, ſondern den 23. und 24. October d. J. ſtattfinden und zwar in der Art, daß den 23. der Vieh- und am 24. der Krämer⸗ markt abgehalten wird. Die Großh. Bürgermeiſter im Regierungsbe⸗ zirk Friedberg werden um gefällige Veröffent⸗ lichung dieſes in ihren resp. Gemeinden dienſt⸗ freundlichſt erſucht. Altenſtadt den 24. September 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Kreud ee Verlooſung Stadt Niddaer auporteur Obligationen. (1567) Vei der am 25. d. Mts. ſtattgefun⸗ denen 12. Verlooſung des durch das Handlungs⸗ haus Herrn Simon Lindheimer in Friedberg ad 65,000 fl., à 3½ pCt. Zinſen negoclirten Anlehens hieſiger Stadt wurden folgende Nummern: Lit. D., Nr. 190, 206, 239 und 252, à 100 fl., zur Rückzahlung auf den 31. Dezember l. J. beſtimmt. Dieſes wird den Intereſſenten mit dem Bemerken mitgetheilt, daß es ihnen frei ſtebt, den Betrag bei obigem Handlungshaus oder an der Stadtkaſſe dahier in Empfang zu nehmen, ſowie daß vom 1. Januar 1851 an keine weiteren Zinſen vergütet werden. Nidda den 26. September 1850. Der Großh. rn 0 l. Wr Privat- Bekanntmachungen. Zum Verkaufen. (1537) Eine gezogene, noch neue Büchſe, welche 28 Kugeln ſchießt, iſt billig zu verkaufen. Wo? ſagt die Expedition. Entlaufen er Hu nd. (1568) Am 20. d. M. iſt mir ein halbjähriger brauner Hühnerhund mit vier weiß geſprenkelten Pfoten und desgleichen Bruſt entlaufen, welcher auf den Namen Caro hört. Derſelbe hat eine faltige Stirn und einen ganz braunen Flecken in der Mitte der geſprenkelten Bruſt. Wer denſel⸗ ben an mich abliefert, oder den Aufenthalt deſſel⸗ ben ausmacht, erhält eine angemeſſene Belohnung. Grünſchwalheim bei Echzell am 25. Sep⸗ tember 1850. Schudt. Bekanntmachung. (1569) Mittwoch den 2. Oktober l. J., Mittags um 1 Uhr, will der Unterzeichnete bei der Werkſtätte im Gambacher Wald an der Eiſenbahn 25000 noch ganz gute Backſteine in Partien verſteigern. Maurermeiſter Steimbach. Eine bequeme, freundliche Wohnung, (1570) beſtehend in mehreren Zimmern, Küche ꝛc. iſt an eine ſtille Haushaltung, oder auch mit Möbeln ꝛc. Zimmerweiſe zu vermiethen. Friedberg. Ruths am Uſerthor. Auszuleihen Sn (1571) babe ich Kapitalien ad 4½% und ſichere prompte und billige Bedienung zu. Baruch Hecht. Gln e od (1372) welches bald bezogen werden kann, hat zu vermiethen L. Schulze. Wohnungsveraͤnderung und Geſchaftsempfehlung. (1573) Einem geehrten Publicum widme ich hiermit die ergebenſte Anzeige, daß ich meine ſeitherige Wohnung bei Herrn Adam Stemmler an der Stadtkirche verlaſſen und nunmehr mein älterliches Haus auf dem Haagk neben Herrn Kaufmann Oswald, dem Herrn Steindecker Fiſcher gegenüber, bezogen habe. Ich verbinde mit dieſer Anzeige die Bitte, das mir ſeitber bewieſene Zutrauen auch in meiner jetzigen Wohnung zu bewähren, indem ich zugleich die Verſicherung beifüge, meine ge—⸗ ehrten Kunden wie bisher ſo auch für die Folge auf das Billigſte und Reellſte zu bedienen. Friedberg im September 1850. Pi; We ig, Schuhmachermeiſter. Zu Vel au f. enn. (1370 Einige Wagen guter Miſt ſind zu verkaufen. Wo? ſagt die Expedition d. Bl. — 9 Ankündigung. (1851) Mittelſt eines geringen Einſchuſſes von nur wenigen Tl i 0 eine halern iſt m im Stande, ſich bei einem Unternehmen zu betheiligen, milch dem in digen Jahre daran Theilnehmenden ſchon vom nächſten Jahre an eine jährliche Dividende bis zu 8000 Thaler Preußi Court. oder 14,000 Gulden Nbeliſch eintragen kann. Allen, welche bis den 1. November dieſes Jahres deßhalb in frankirten Briefen anfragen, ertheilt unentgeltlich ſpecielle Auskunft das Büreau von Johannes Po 1 e Aegidienſtraße 659. in Lübeck. e Nachricht fuͤr Auswanderer 5 nach Nordamerika. Conceſſionirte Generalagentur 5 regelmäßiger Fahrgelegenheiten 2 zwiſchen Havre, New⸗Nork und New⸗Orleans, ſowie der regelmäßi i zwiſchen Havre und Philadelphia, unter 3 1 ae Herren Mashington Finla ꝙ Comp. in Havre un d Masſingion Finlay in Mainz. (1575) Die Abfahrten von Havre nach New-Mork finden am 8. 8 i nach Philadelphia am 18. eines jeden Monats 115 f e eee Nach New- Orleans werden Einſchreibungen in d ühli. monaten vorgenommen.. e eber 5 Von den rheiniſchen Häfen aus werden die Auswanderer von zuverläſſigen bis Havre begleitet.— Nähere Auskunft ertheilen 5 ee ee Die Generalagentur: Wasſington Finla in Mainz, oder deren Agent Herr Franz Geyger in Aſſenheim. (1576) Mit dieſer Anzeige wird zugleich die verbunden, daß für Auswanderer, welche ſich in Nordamerika ankaufen wollen, bei Unterzeichnetem ein Verzeichniß von Gütern verſchiedener Größe, in den beſten Gegenden und Lagen unter Angabe der Preiſe, zur Einſicht offen liegt. Franz Geyger in Aſſenheim. Empfehlung. (1577) Mein vollſtändig aſſortirtes Lager in Uhren, Gold-, Silber- und Neu— ſilberwaaren, Brillen, Thermometer, Sporn, Uhrketten und anderen in dies Fach einſchlagenden Artikeln bringe ich mit dem beſondern Bemerken in empfehlende Erinnerung, daß ich durch vortheilhafte Einkäufe in Stand geſetzt bin zu ſehr billigen Preiſen zu verkaufen. L. Hanau, Uhrmacher in den drei Schwerdtern. v Allgemeines Geſchaͤfls⸗Buͤrtau. De (1533) Dem geehrten Publicum mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß in meinem Büreau nachbemerkte Geſchäfte auf das pünktlichſte und unter den billigſten Bedingungen beſorgt werden: 1) Aufſtellung von Gemeinde- und Vormundſchafts-Rechnungen, Voranſchlägen ꝛc., 20 1 von Inventarien und Theilungen, Ausfertigung von Theilungs— urkunden, 3) Errichtung von Teſtamenten, Codizillen, Uebergabs- und anderen Verträgen, Gutsleihen ꝛc. ꝛc., 4) Abfaſſung von Schriften, humoriſtiſchen und auch anderen Inhalts, Briefen, Annoncen ꝛc. ꝛc., 5) Abſchließung von Schifffahrtsverträgen mit Auswanderern nach Amerika, klagen derſelben, und 7) Beſchaffung von Kapitalien gegen pfänder, und bitte um geneigten Zuſpruch. — 310— 6) Uebernahme von Forderungen gegen billigen Nachlaß und Ein- und Aus⸗ Juſatz⸗Hypotheken, Wechſel- und Fauſt⸗ Auch empfehle ich mich zur Beſorgung von Rechtsgeſchäften und ſonſtiger bürgerlichen Angelegenheiten und bemerke, daß jede einfache Conferenz oder Be⸗ rathung nur 10 kr. koſtet. Niederwoͤllſtadt den 15. September 1850. G. Emmerich. Unterricht im Schoͤn⸗ und Schnellſchreiben, nach einer neuen von mir erfundenen Methode. (1550) Ein jeder ohne Unterſchied des Alters und der Anlage kann bei einigem Fleiße in 18 bis 20 Stunden dur meinen Unterricht eine ſchöne und geläufige Handſchrift erlangen. Das Nähere darüber bei Herrn L. Weis, woſeldſt auch die Schriftproben meiner in Frankfurt gebildeten Schüler zur Anſicht ausgeſtellt 8 Profeſſor der ch e k * Kalligraphie und Stenographie aus München, dermalen in Frankfurt am Main. Die ſegensreichen Erfolge durch die Anwendung der Goldberger'ſchen Kaiſerl. Königl. Oeſterr. Allerhöchſt privileg. galvano⸗electriſchen Rheumatismus ⸗Ketten hervorgebracht, werden durch täglich aus allen Ländern der Welt eingehende Zeugniſſe hochachtbarer Perſonen jeden Standes auf's Neue dankend beſtätigt und sollen nachſtehend, ſtatt jeden weiteren Eigenlobes, einige dieſer Atteſte über die heilkräftige Wirkſamkeit dieſes weltrenommirten Heilmittels folgen. (1578) Man wolle nur, der vielen Nachbildungen und Verfälſchungen wegen beim Kaufe genau darauf achten, daß jede ächte Goldberg er'ſche Kette in einem Käſtchen wohl verpackt iſt, das auf der Vorderſeite den Namen:„ J. T. Goldberger“ und auf der Rück⸗ ſeite den Kaiſerl. Königl. Oſterr. Adler und den Goldberger'ſchen Fabrikſtempel in Golddruck trägt und daß dieſe Ketten in Friedberg nur bei P. F. Schmiliner vorräthig ſind. Friedberg. Daß die galvano⸗electriſchen Ketten des Herrn Goldberger ſich in mancherlei ſchmerzhaften und krampfigten Affectionen muskulöſer und ſibröſer Gebilde, insbeſondere in Neuralgieen und Muskelkrämpfen rheumatiſcher Natur, Rheumatalgieen der Wirbelſäule, auch der Ex⸗ tremitäten, ohne bereits entſtandene Organi⸗ ſations⸗Ausartung oder Verwechſelungen ꝛc., unter einer übrigens angemeſſenen Behandlung und einer den örtlichen Zuſtänden in ihren Graden entſprechenden Anwendungsweiſe(wohin bei längerem Gebrauch auch ein Wechſel der Ketten gehört), ſich wirklich nützlich und heilkräf⸗ tig zu erweiſen vermögen, habe ich in verſchie⸗ denen hartnäckigen Fällen obiger Art beſtätigt gefunden. In einigen dieſer Fälle erfolgte auf die Anlegung dieſer Ketten ſchon nach wenigen Tagen gänzlicher Nachlaß der rheumatiſchen Schmerzen und Spasma, in andern bedeutende Erleichterung. Bonn den 14. Juni 1849. (L. S.) Dr. Harleß, Königl. Preuß. Geheimer Rath, Profeſſor an der Univerſität zu Bonn, Ritter des St. Wladimir- Ordens, ꝛc. Nachdem ich durch Anwendung der Gold⸗ berger'ſchen galvano ⸗electriſchen Rheumatis⸗ musketten ſehr günſtige Erfolge beobachtet habe, beſonders bei Kopf⸗Gicht, Gicht in den Armen, bei dem ſo hartnäckigen Hüft- und Kreuzſchmerz, ſowie überhaupt an Perſonen, die den Witterungs- Einflüſſen ſehr unterworfen ſind, ſo kann ich aus Erfahrung dieſes Heilmittel allen derlei Kranken beſtens empfehlen. Hall in Tirol im Mai 1819. Dr. Cornet, prakt. Arzt. P. F. Schmittuner nächſt der Burg. Daß Herrn Goldberger's galvano ⸗elec⸗ triſche Rheumatismusketten für die leidende Menſchheit eine wahre Wohlthat ſind, habe auch ich erfahren; denn mehr als 3 Jahre wurde ich von ſo furchtbaren rheumatiſchen Schmerzen des linken Armes geplagt, daß ich einigemal vor Schmerzen ohnmächtig wurde.— Die Anwen⸗ dung von ärztlich ordinirten Sallen, von kalten Sturzbädern und anderen Mitteln konnten die⸗ ſes hartnäckige Uebel nicht bannen. Erſt nach⸗ dem ich im Monate Marz 1849 die rheuma⸗ tiſche Kette des Herrn Goldberger angelegt, fühlte ich, nach etwa 8 wöchentlichem Gebrauche derſelben, eine merkliche Beſſerung des Uebels und bin nun, Dank der glücklichen Erfindung des Herrn Goldberger's von meinen Leiden gänzlich befreit. Kuttenberg Böhmen) den 8. Januar 1850. Adalbert Sequens, Criminal-⸗Rath. Seit mehreren Jahren litt ich an heftigen Rheumatismus⸗Schmerzen des Rückens, welches Uebel periodiſch beſonders heftig auftrat, ohne daß ich durch eine mediziniſche Hülfe davon be⸗ freit werden konnte.— Ich verſuchte nun end⸗ lich auch eine Goldberger'ſche Rheumatis- muskettte von der ſtärkſten Gattung à 3 Fl. C. ⸗ M. und bezeuge hiermit mit Vergnügen, daß ich nach mehreren Tagen die auffallendſte Wirkung hievon erfahren und nun von meinem Uebel befreit bin, daher ich den Gebrauch dieſer Ketten Jedem derart Leidenden aus Erfahrung beſtens anempfehlen kann. Feldkirch(Tyrol) am 24. November 1849. Eduard Berl, k. k. Poſtmeiſter. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 18. Sonntag n. Trinit. den 29. Septbr. Pfarramtliche Functionen verrichtet: Herr Diaconus Baur. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Diaconus Baur. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Stadtpfarrer Seel. 2 Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Sell. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Sell. Fruchtpreiſe. 25. Sep. J20. Sep. 21. Juni Gattung. Fried⸗ 7 Die⸗ berg Mainz burg g fl. kr.] fl. kr. fl. kr. Waizen pr. Malter 8— 821 6 20 r 5 40 5 47 440 Gerſte„ Ker 5 10 330 Hafer„„ 2145 3442/5 Polizei- Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 28. September bis 4. Oktober 2 i Fried⸗ Butz⸗ 5 Brod-Preiſe. berg. bach. 8 kx pf. kr. uf 1 Leib⸗Roggenbrod 2 4 211 2. 47 4 7 4 1 4„ 7 8 eth. ei. — Milchbrod 5 — Waſſerweck 1154 — Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 146/17 Fleiſch-Preiſe. N 8 i pf. 5 1 Ochſenfleiſch 11 11 8 „ Kühfleiſch, gemäſtetes S „ Rindfleiſch, gemäſtetes 7 27 „ Kalbfleiſch 8— 1 8— 15„„ gemäſtetes be eee „] Schweinenfleiſch 353 „ Hammellleiſch 8.— 181— „ Schaaflleiſch 64——— „[Wurſt veblos Schweinen 12— 12— „ Bratwurſt 14— 14— „Schwartenmagen 144— 14— „ Geräucherter Speck 18— 18— „Schinken 144— 14— „ Dörrfleiſch 144— 14— „ Schweinenſchmalz,— ausgelaſſen 22— 18— unausgelaſſen 166-116— 9 Nierenfett 16— 16— „Hammelsfett 16— 116— Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter Bender. Krauß. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. — Abe ei