nken Friedberg ihr der, Andachts⸗ rung Thaler, Jegenſtände und Blitzſchlag en und Aus: ſche in letzterem den. Ihre Prä⸗ ryflichtet. Die men überlaſſen; nicht allein 10 tbenten Jahres r tin Freijahr. u zu jeder Zeit eden uannden u blligſten Praͤ⸗ fende Aufragen, ſerabreicht. tuturen, wollen ncten oder den rung einreichen. Agent * ang ali ines ius ſiets killt 4. tin gewaldle „ bündt bet gew. Aren Intelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen i im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. M 100. Sonnabend den 21. Dezember 1850. Das„JIutelligenz⸗Blatt für die Provinz Oberheſſen“ wird im Jahre 1851, ebenſo wie im Jahre 1850, wöchentlich zweimal (Mittwochs und Samſtags) ausgegeben.— Das„Intelligenz⸗Blatt“ wird nach wie vor die amtlichen Bekanntm= Lokalbehörden mittheilen und Anzeigen und Inſerate ieglicher Zeit 100 öffentlichen Kenntniß bringen. 0 ante ee ee Der Abonnementspreis, welcher ſtets bei der Beſtellung zu entrichten iſt, beträgt bei der Expedition, wie bisher, für 1 Jahr 1 fl. 12 kr., für ½ Jahr 40 kr.— Bei allen Poſtverwaltungen des Großherzogthums Heſſen pr. Jahr 1 fl. 24 Semeſter 46 kr. kr. und pr. Die Einrückungsgebühren betragen, wie bisher, für die geſpaltene erſte Petitzeile oder deren Raum 4 kr., für die zweite 3 kr., für die dri und jede folgende 2 kr.— Ein Beleg wird mit 2 kr. berechnet.— Alle Inſerate, welche von dem Donnerſtag Morgen is den Sang Wend bei der Expedition eingehen, finden in dem Mittwochs erſcheinenden Blatte eine Aufnahme; alle Inſerate, welche von dem Montag Morgen an bis den Mittwoch Abend eingehen, werden in das Samſtags erſcheinende Blatt aufgenommen.— Friedberg. Die Expedition des Intelligenzblattes. 1 Anzeigen, welche in dem am 28. d. M. erſcheinenden Blatte Auf— nahme finden ſollen, bitten wir des Feſtes wegen ſchon bis zum 24. Morgens 10 Uhr gefaͤlligſt einzuſenden. Die Expedition. Amtlicher Theil. Die Großherzoglich Heſſiſche Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks Friedberg an die Großh. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks. Betreffend: Die Muſterung im Jahr 1851. Nach höchſter Weiſung ſollen die Muſterungsarbeiten früher als gewöhnlich vorgenommen und ſo beſchleunigt werden, daß ſchon Mitte April die Muſterung beginnen kann. Bis zum 10. Februar d. J. müſſen daher die ganz vollſtändig aufgeſtellten Liſten hierher eingeſendet werden. Gegen diejenigen, welche dieſen Termin nicht einhalten, müßte mit Strafe vorgegangen werden, was wir nur be⸗ klagen könnten und in welche unangenehme Nothwendigkeit zu ſetzen Sie uns hoffentlich keine Veranlaſſung geben werden. Sie werden bei dieſem Geſchäfte genau nach den Vorſchriften der Verordnung über Ausführung des Rekru— trungsgeſetzes vom 30. April 1831, 88. 6—14 verfahren. zu den Auszügen der Geiſtlichen über die 1831 gebornen Dienſtpflichtigen ſind nur die vorgeſchriebenen gedruckten Formularien, welche Sie den Geiſtlichen zuzuſtellen haben, zu gebrauchen; auch haben Sie darauf zu ſehen, daß hin⸗ ſchtlich dieſer Auszüge die unter dem Formular II. zur Verordnung vom 30. April 1831 in den Bemerkungen unter ſolchen gegebenen Vorſchriften genau beachtet und das Pfarr— amtsſiegel dieſen Auszügen beigedruckt werde; bei ſich er gebenden Mängeln haben Sie die Auszüge alsbald zur Verbeſſerung zurückzugeben. Ueber die bei Ihnen angebracht werdenden Anſprüche auf Depotverſetzungen haben Sie die Protokolle genau nach dem Formular V. aufzunehmen und ſich nur gedruckter Formularien zu bedienen, die Vorſchriften der§§ 1831 der Verordnung ſorgfältig zu beobachten, auch dahin zu ſorgen, daß den auf Seite 4 des Protokolls von den Geiſt— lichen auszuſtellenden Beſcheinigungen über die Familien⸗ verhältniſſe der das Depot anſprechenden das Dienſtſiegel beigedruckt werde. Dieſe Protokolle über Depotanſprüche ſind nach§. 28 vor deren Offenlegung und noch vor der Einſendung der Ortsliſten zur Prüfung an uns einzuſenden. Die Summe, welche der Ortsvorſtand bei Beur— thelung der Frage: ob der Depotanſprechende zur Stellung eines Einſtehers vermögend genug iſt, zu Grunde zu legen hat, iſt auf 400 fl. beſtimmt worden. Wir machen Sie auf die Beſtimmung des§. 10. pos. 6 beſonders aufmerkſam, wongch Sie diejenigen Dienſtpflich⸗ tigen, welche durch die Sinne nicht wahrnehmbare Fehler angeben, wie z. B. Schwerhörigkeit, Kurzſichtigkeit, fallende Sucht u. ſ. w. beſonders anzüweiſen haben, ſich deßfalls genügende Zeugniſſe von Schullehrern, Geiſtlichen, Gemeinde— vorſtaͤnden u. ſ. w. zu verſchaffen und dieſe bei der Muſte⸗ rung mitzubringen. — 404— untauglich, als unterm Maas, oder aus andern Gründen zur nächſten Muſterung verwieſen wurden, in die vorer⸗ Nach§. 40 der Verordnung müſſen alle Conſerip⸗ tionspflichtigen bei der Muſterung perſönlich erſcheinen, ge— genfalls ſie als dem Geſetze ausgewichen angeſehen und zum Zuerſtmarſchiren beſtimmt werden. Außer den im Jahr 1831 Gebornen müͤſſen auch die⸗ jenigen, welche bei der vorigen Muſterung als temporär Verzeichniß der von der Mu wähnten Gemeindeliſten eingetragen werden und folgt zu dem Ende nachſtehend das Verzeichniß derſelben. Friedberg am 16. Dezember 1850. Du dr ier. ſterung 18⁵⁰0 zur Muſterung 1851 verwieſenen Militaͤrpflichtigen. Reerutirungsdiſtrict Friedberg. — — Z[324] Geſchlechts⸗- und Vornamen der 2 2 D 5 5 8 Dienſtpflichtigen. Wohnort. Bemerkungen. D S5 Geſchlechtsnamen. Vornamen. b 24 Hofmann Johannes Bodenrod temporär untauglich 36[ Hartmann Joh. Wilhelm Büdesheim desgleichen 56[ Muſch Heinrich Wilhelm Florſtadt desgleichen 133 81 J Rückert Juſtus Philipp Wilhelm Friedberg desgleichen vom Rekrutirungsrath erkannt 83] Schenk Karl Philipp Martin daſelbſt temporär untauglich 1 118[ Rothweil Johannes Heldenbergen desgleichen 22 135[ Müller Joh. Philipp Höchſt desgleichen vom Rekrutirungsrath erkannt 175] Orth Johannes Niedermörlen temporär untauglich 8⁴ 216 Himmelreich Auguſt Obereſchbach desgleichen vom Rekrutirungsrath erkannt 256 Sommerlad Konrad Okarben temporär untauglich 30 295 J Groh Joh. Heinrich Rendel desgleichen vom Rekrutirungsrath erkannt 296 Grünebaum Lob daſelbſt temporär untauglich 316 Spörer Georg Ludwig Rodheim desgleichen 340 Roſt Zacharias Rödelheim desgleichen 351 J Kroner Jacob Stammheim desgleichen 247 359] Junker Peter Steinbach desgleichen vom Rekrutirungsrath erkannt 365] Goldberg Moſes Vilbel temporär untauglich 373[ Krailing Philipp daſelbſt desgleichen 379[ Ochs Jacob Joſeph„ I daſelbſt desgleichen 6 Peppler Julius Friedrich Franz Chriſtianſ Altenſtadt zum 5 unterm Maas, noch Wachsthum verſprechend 40 Vetter Johannes Burggräfenrod desgleichen 41 Vetter Joh. Konrad daſelbſt desgleichen 107 Buſchmann Joh. Georg Heldenbergen desgleichen 108 Fuhr Gerhard daſelbſt desgleichen 146[Mayer Abraham Kaichen desgleichen 182][ Stengel Johannes Niederrosbach desgleichen 209 Preiß Gottfried Eugen Obererlenbach desgleichen 231 Peppler Peter Obermörlen desgleichen 245 Giar Johannes Oberrosbach desgleichen 266] Georg Joh. Georg Ockſtadt zum 11 5 55 unterm Maas, noch Wachsthum verſprechen 284[Coſt Joh. Chriſtian Petterweil desgleichen 341 Sauter Joh. Heinrich Rödelheim desgleichen 342[Veith Joſeph daſelbſt desgleichen 344] Wildt Chriſtian Ludwig daſelbſt desgleichen 353 Meub Joh. Heinrich Valentin Stammheim desgleichen 375 Köppler Joh. Karl Julius Vilbel des gleichen 84 J Schmidt Heinrich Friedberg. nach Art. 18 b. auf ein Jahr zurückgeſtellt. 369] Hinkel Georg Karl Vilbel desgleichen Recrutirungsdiſtrict Hungen. 35] Steriko Chriſtoph Dietrich Butzbach temporär untauglich 49 Boller Johannes Gambach desgleichen 117[ Schäfer Joh. Heinrich Münzenberg desgleichen 131 J Jung Georg Niederweiſel desgleichen 178 Schlottner Heinrich Södel desgleichen 189] Gillmann Joh. Heinrich Steinfurth desgleichen 22 Frank Heinrich Wilhelm Butzbach zum 9 unterm Maas, noch Wachsthum verſprechend 47 Bock Andreas Gambach desgleichen 212 Reuter Johannes Villingen desgleichen 82 Döpp Heinrich Inheiden nach Art. 18 b. auf 1 Jahr zurückgeſtellt 93[ Spieß Anton Kirchgöns desgleichen Gießen am 5. Dezember 1850. Der Dirigent Gr. Heſſ. Regierungs-Commiſſion des Regierungs-Bezirks Gießen Küchler. auh erkannt Ah erkannt ach erkannt roch Vachsthum , uch Wachstum gefellt. · zrugg 1 19 1 Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. rr Hofraithe⸗Verſteigerung. 19200 Bei der am 26. November J. J. N 75 Verſteigerung der Chriſtian Vogt'⸗ ſchen Hofraithe ergab es ſich, daß folge teſta⸗ mentariſcher Veſtimmungen die hinterlaſſenen beiden Kinder der hier verſtorbenen Georg Vogt'⸗ ſchen Eheleuten den freien Wohnſitz his zu ihrer Verehelichung in fraglicher Hofraithe haben. Demzufolge wird Montag den 23. l. Mts., Morgens um 11 Uhr, dieſe Hofraithe nochmals einer meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt, mit dem Anfügen, daß ſolche erſt ohne, ſodann mit dem Aushalt an die Meiſtbietenden ausgeſetzt wird. Friedberg den 16. Dezember 1850. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Be n de r. erde. (1929) Aus dem hieſigen Fürſtlichen Marſtall iſt ein Geſpann von 2 Pferden aus der Hand zu verkaufen. Lich am 13. Dezember 1850. Colonius, Fürſtl. Solmſ. Kaſſenrath. Edietalladung. (1929) Die Erben des Carl Rudolph von Fauerbach II. wollen deſſen Nachlaß nur unter der Rechtswohlthat des Geſetzes und Inventares antreten. Forderungen an Carl Rudolph find daher ſo gewiß bis zum Donnerſtag den 30. Januar 1851, Morgens, hier anzuzeigen, als ſie ſonſt bei der Inventar. aufnahme und Erbvertheilung nicht berückſichtigt werden und die Erben über den Betrag der Erbmaſſe nicht haftbar find. Friedberg den 6. Dezember 1850. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Verſteigerung. (1930) Da die Verſteigerang der Straßen⸗ reinigung für 1851 nicht genehmigt wurde, ſo wird dieſelbe Montag den 23. l. M., Morgens um 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe nochmals an den Wenigſtnehmenden mit dem Anfügen verſteigert, daß die Straßenreinigung auf zweier⸗ lei Weiſe zum Ausgebot kommt und zwar erſt⸗ lich bleibt der Kehricht der Stadt, ſodann wird derſelbe dem Steigerer als Eigenthum überlaſſen. Schließlich wird noch angeführt, daß aus⸗ wärtige Uebernehmer zur Verſteigerung zuge- laſſen werden. Friedberg den 18. Dezember 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Faſelochs⸗Verſteigerung. (1931) Dienſtag den 31. Dezember, Mor⸗ gens um 10 Uhr, wird in dem Hofraum des hiefigen Bürgers Herrn Peter Boutemy ein zum Schlachten ſich eignender Faſelochs an den Meiſtbietenden verſteigert. Friedberg den 18. Dezember 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Verſteigerung. (1932) Montag den 30. I. M., Morgens um 9 Ühr, wird in hieſigem Rathhauſe für 1851 meiſtbietend verſteigert: 1) die Abgaben der Häute von dahier gefal- lenem ortsfremdem Vieh, 405 2) das Einkommen des Standgeldes an Wochen⸗ und Jahrmärkten mit der Butterwaage und 3) das Einkommen der Stadtwaage; ſodann werden nachſtehende Lieferungen an den Wenigſtnehenden ausgeboten: 4) das Liefern des Oels, der Dochte und Lichter zur Straßenbeleuchtung, der Nachtwache und des Thürmers, 5) das Fahren des Kieſes von der Uſa, 6) das Auswerfen und Meſſen deſſelben, 7) das Liefern der Pflöcke und 8) das Steinſetzen. Friedberg den 18. Dezember 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Holz⸗-Verſteigerung. (1933) Montag den 23. Dezember l. J., Morgens 10 Uhr, ſollen in dem Frhrl. von Löw'ſchen Wald bei Steinfurth, Diſtrikt Eich⸗ berg und Kaſtanienberg, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden: 8½ Stecken erlen Prügelholz, 7„ dergleichen Stockholz, 9 dergleichen Stämme S 103 Cubikfuß 375 Stück dergl. Wellen, 1350 Mkiefern Wellen und 125 dergl. Baumſtangen. Der Anfang iſt am Steinfurther Sauerbrunnen. Steinfurth den 18. Dezember 1850. Der Freiherrl. v. Löw'ſche Revierförſter Weigand. Fr ü chez Ver edge r ug. (1934) Montag den 30. Dezember l. J., Nachmittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe von dem Fruchtvorrath des Auguſtiner Schulfonds dahier 40—50 Malter Korn von der diesjährigen Ernte, zweimalterweis, meiſt⸗ bietend verſteigert. Friedberg den 18. Dezember 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Privat- Bekanntmachungen. r e eee m ee Militär⸗Stellvertretungs⸗Anſtalt fuͤr das Großberzogthum Heſſen. Vorſteher Dr. jur. Friedrich Vogel. — Caution: 40,000 fl.— Hauptbüreau: Darmſtadt, Grafenſtraße E. 138. (1917) Die Satzungen der nach dem Grundſatz der Gegenſeitigkeit ſich bilden— den Aſſecuranz-Geſellſchaft fuͤr die im Jahr 1851 zur Muſterung kommenden Leute werden nunmehr ausgegeben. Die Einlage beträgt 178 fl. Die Vortheile, welche dieſe Satzungen den Beitretenden gewähren, machen weitere Empfehlung überfluͤſſig. Bei dem unterzeichneten Geſchäftsführer der Anſtalt für den Regierungs— bezirk Friedberg, kann Einſicht der Statuten genommen und der Beitritt zur Geſellſchaft, zu welcher ſchon Viele angemeldet ſind, erklärt werden. Ebenſo werden Stellvertretungen ſolcher, welche bei der letzten Loos— ziehung ein Marſchloos gezogen haben und in der 1850rt Geſellſchaft nicht ver⸗ ſichert ſind, ſowie ſolcher, die ſich für ihre Reſtdienſtzeit vertreten laſſen wollen, in genannter Anſtalt fortwährend beſorgt. G. F. Nau zu Friedberg. Zu Weihnachtsgeſchenken. (4935) Seidene Foulards, baumwollene und ſeidene Regenſchirme, wollene und ſeidene Herrenbinden, Eiſenbahn⸗Taſchen ze. ſind in ſchöner Auswahl und billigſt zu haben bei S. G. Simon qun., 5 Modehandlung, dem Hotel Trapp gegenüber. Weihnachtsball im Saale des Hotel Trapp. (1936) Denjenigen Herren, welchen die Subſcriptionsliſte zu dem am 2. Feier⸗ tage ſtattfindenden Balle noch nicht zu Händen gekommen ſein ſollte und welche Luſt haben denſelben zu beſuchen, diene hiermit zur Nachricht, daß noch Karten für dieſen Ball bis zum zweiten Feiertage, Nachmittags 5 Uhr, im Locale des Herrn Theobald zu haben ſind. Das Ball⸗Comité. 406 —— . Ftinſte Ananas⸗Arac⸗Punſch⸗Eſſenz!! (1937) Orange⸗Punſch⸗Eſſenz, Grog⸗Eſſenz, alter Rum de Ja⸗ maica, Arae de Batavia, Eitronen von Meſſina, rheinbairiſche Kaſtanien, Lapperdan, Stockfiſche, Häringe, Sardellen und marinirte Häringe. Friedberg Vollbückinge, bei Milhelm Fertsch, Marktplatz Nr. 378. Zu Weihnachtsgeſchenken empfiehlt (1887) die Buchhandlung von C. Bindernagel in Friedberg ihr wohlaſſortirtes Lager von Kinder- und Jugendſchriften, Bilderbücher, Andachts⸗ bücher und ſonſtigen zu Geſchenken paſſenden Werken. Ge ſu ch. (1913) Eine Familie in Darmſtadt ſucht einen Gymnaſial⸗ oder Realſchüler in Koſt und Logis. Näheres bei der Expedition d. Bl. Conditorei⸗Waaren (1912) in ſchöner Auswahl empfiehlt zu be⸗ vorſtehendem Weihnachtsfeſte Friedberg. Friedr. Noll. Geſu ch. (1926) Für einen jungen Mann, der die Handlung erlernen will, iſt eine Stelle offen. Wo? ſagt die Expedition dieſes Blattes. Lehrling geſuch. (1928) Zwei mit den nöthigen Vorkennt⸗ niſſen verſehene junge Leute können in einer Buchdruckerei als Lehrlinge eintreten. Näheres bei der Expedition dieſes Blattes. Wiener Putzpulver in Packeten à 8 und 4 kr. (1938) Mittelſt dieſes Pulvers kann man augenblicklich allen Metallen, als: Gold, Silber, Kupfer, Meſſing, Zinn, Stahl, Eiſen ꝛc. den prachtvollſten und tiefſten Glanz ertheilen. Friedberg. P. F. Schmittner. Bekanntmachung. (1939) Geſchäftsveränderung halber laſſen die Unterzeichneten Dienſtag den 7. Jan. 1851 nachfolgende Gegenſtände gegen gleich baare Zablung freiwillig verſteigern: 1) drei Pferde von zehn, zwölf und dreizehn Jahren, 2) drei ſtarke Wagen mit eiſernen Achſen, zwei⸗ und vierſpännig, 3) einen neuen Schlitten, 4) zwei Pfuhlpumpen, 5) verſchiedene Brennereigeräthſchaften, als: Maiſchbütten, hölzerne Kändeln, Kartoffel⸗ mühle ꝛc., 6) verſchiedene Hausgeräthſchaften. Die Verſteigerung beginnt Morgens 10 Uhr. Ferner wollen die Unterzeichneten ihre am Orte gelegene Ziegelei mit den hierzu nöthigen Fabrikgebäuden und Oefen auf zwölf Jahre aus der Hand verpachten. Stallungen und Scheune können mitverpachtet werden. Pachtluſtige können von heute an, nach ge⸗ nommener Einſicht hiervon, die Pachtbedingungen entgegennehmen. Großkarben am 18. Dezember 1850. Ludwig Werner Söhne. Düſſeldorfer Punſch⸗Eſſenzen, (1940) franzöſiſche Liqueure, ſowie alle Sorten nen empfiehlt Friedberg. P. F. Schmittner. Zum Vermiethen. (1941) Im unteren Stocke meines Hauſes iſt ein Logis, beſtehend in 3 bis 4 Zimmern, Kammer, Küche, Holzplatz und Keller zu ver⸗ miethen und kann bis zum 15. März 1851 be⸗ zogen werden. Friedrich Schäfer, Meſſerſchmidt. Stroh- und Spreu⸗Verſteigerung. (1942) Montag den 30. d. M., Vormittags 10 Uhr, wollen die Erben des Heinrich Sang 1. dahier circa 7 Fuder Roggen⸗, 10 Fuder Wai⸗ zen⸗, 2½ Fuder Gerſten- und 2 Fuder Plau⸗ ſtroh, ſowie 50 Körbe Spreu einer öffentlichen Verſteigerung ausſetzen, was mit der Bemerkung zur Kenntniß gebracht wird, daß bei demſelben noch 6 Ohm Aepfelwein, vorzüglicher Oualität, aus der Hand in kleinen Quantitäten abgegeben werden. Fauerbach II. den 18. Dezember 1850. ü In Auftrag Alles. Aufforderung. (1943) Alle Diejenigen, welche ihren Pacht von Martini 1850 von den Adam Kehr'ſchen Güter noch nicht bezahlt haben, werden noch⸗ mals erinnert denſelben binnen 8 Tagen zu entrichten, indem ſpäter Koſten entſtehen. Friedberg den 20. Dezember 1850. Friedrich Müller. Gutes baieriſches Bier (1944) in Faß, von beliebiger Größe, iſt zu haben bei H. Preußer. Zum Vermiethen. (1945) Ein Logis, welches ſogleich bezogen werden kann, iſt zu vermiethen bei Friedrich Schleuning, Ludwigsſtraße. Baieriſch Bier (1946) habe ich in Zapf genommen. Philipp Simmrock. — Frankfurter Gold-Cours vom 16. Dezember. e Neue Louisd'or b Friedrichsd'or 9 55 Holländiſche 10 fl. Stücke 9141 Rand⸗Ducaten 536 20 Frankſtücke 9 129, Engliſche Souverains 11141 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 4. Advent⸗Sonntag den 22. Dezember. Pfarramtliche Functionen verrichtet: Herr Diaconus Baur. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Candidat Hellwig. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Stadtpfarrer Fertſch. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Diaconus Baur. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Schnabel. Fruchtpreiſe. r—— 27. No. 13. Dez. 29. Nov. Gattung. Fried⸗ l Die⸗ berg Mainz burg 5 fl. kr. fl. kr. fl. kr. Waizen pr. Malter 740 8 12 745 Korn„„ 6 20 6 37 6— Gerſte„ 7 44504 5—4 5. Hafer,, 3135 31451 3— Polizei- Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 21. bis 28. December. 2 5 Fried⸗ Butz⸗ 5 Brod⸗Preiſe. berg. bach. 5 kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 2 1 241 Nſusch⸗ 4 415270642 77* 9 eth 9 7 7 N Lth. — Milchbrod 111374 55 — Waſſerweck 146 — Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 146 17 Fleiſch-Preiſe. pf 1 Ochſenfleiſch 111— 11 2 „ Kühfleiſch, gemäſtetes An „Rindfleiſch, gemäſtetes F „ Kalbfleiſch 6— 61 2 „„„ gemäſtetes 5 „ Schweinenfleiſch 9 9— „Hammellleiſch 7— 7— „ Schaaflleiſch 5——— „ Wurſt v.eblos Schweinen 12— 12— 0 Bratwurſt 14— 14— „ Schwartenmagen 14— 14— „Geräaäucherter Speck 18— 18— „Schinken 14— 14— „Doörrfleiſch 14— 14— „ Schweinenſchmalz,— ausgelaſſen 22— 18— unausgelaſſen 16— 16— „Nierenfett 16— 16— „Hammelsfett 16— 16— Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter Be n dee K rau ß. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. 0 EE — 2 222—— 2