1 Achau em Schwei, cen Zahlungs. an den Mei. gan den 4h. en. Si abag und NIN e das Wohakaz Cres nabe Ri. Trolz betrieben. Seidenfticker. Vollbäringe F. Schmittner. ſelohnung Ser cinen entlaufenen dan, mittlerer Größe Feen und weißer n Alex in Kaichen Aufcethaltsort genü tung. 5 d. N., Norgens n des verſtorbenen Wet Mablmüßle an cum Wahlgang) un Stallungen, a, M W Wor⸗ igeit det Erden aus zum weißen gemacht werdenden end verpachtet t heilbar! * Gehoͤt leiden. Deilmüttel von ge, oder — Tric N gige N S Enlbin⸗ 0. ſchwelt En ** N N 4200— J. Bin- 1 3 Intelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. N 98. Sonnabend den 14. Dezember 1850. Weihnachtsbilder. (Fortſetzung.) II. In der nächſten Straße eine glänzend erleuchtete Etage von acht Fenſtern Front und darin eine zahlreiche, elegante Geſellſchaft: Herren und Damen, Verwandte und Freunde des Hauſes. Das Feſt der Beſcheerung iſt vorüber, man läßt ſich eben in bunter Reihe an der köſt⸗ lich beſetzten Tafel zum Souper nieder. Die Unterhaltung iſt lebhaft, pikant, witzig, heiter bis zur Ausgelaſſenheit — war doch Jedem irgend eine freudige Ueberraſchung zu Theil geworden— der Champagner ſchäumt in den Gläſern und Toaſt folgt auf Toaſt. Warum ſollten ſie ſich ihres Wohlſtandes, ihres Reichthumes nicht freuen, den Vater und Großvater begründet und den die Enkel mehren und auf ihre Kinder vererben! Drei blühende Töchter im Kreiſe: bald wird ihnen die Mutter mit der Myrtenkrone goldene Reifen, edle Steine und koſtbare Perlen in die Locken winden. Gerade gegenüber ſchimmert aus einem kleinen Fenſter mattes Licht. Darinnen ſitzt in der lau erwärmten Stube eine bleiche, noch junge Frau und ihr gegenüber zwei dürftig gekleidete Knaben von ſechs und acht Jahren. Auf dem Tiſche dampft eine Schüſſel ungeſchälter Kartof— feln, daneben ſteht ein Salzfaß und die Lampe, die blaſſes Licht über die Gruppe verſtreut. „Aber liebe Mutter,“ ſpricht der jüngere Knabe, nachdem er ſich geſättigt,„warum zündeſt Du uns nicht heut auch einen Weihnachtsbaum an, wie ihn unter uns die Kinder des Schneiders haben?“ Der blaſſen Frau treten die Thränen in die Augen. Nach einer Weile ſpricht ſie:„Du weißt doch, mein guter Richard, daß der Vater ſeit vier Monaten im Spitale krank liegt, daß er nichts für uns verdienen kann. Nur der Güte ſeines Vorgeſetzten danken wir die kleine Unter— ſtützung, die es mir möglich macht, Euch Brod und Kar⸗ toffeln vorzuſetzen. Anderer Leute Kinder haben das nicht einmal und müſſen hungrig zu Bette gehen. Danket Gott dafür, meine Kinder, und betet, daß er den Vater bald wieder geſund werden laſſe.— Ach— wie könnt' ich daran denken, Euch einen Weihnachtsbaum zu ſchmücken!“ Der ältere Knabe erhebt die dunkeln Augen und ſeufzt:„Der arme Vater— er hat ja heut auch keinen Weihnachtsbaum.— Aber der Herr Profeſſor im Spital hat mir geſtern geſagt, daß der Vater recht bald wieder geſund wird, und dann kann er auch wieder beim Advo— caten arbeiten.“ „Das gebe Gott!“ ruft die Frau aus beklommener Bruſt, und die Knaben knieen jetzt neben ihr nieder, ſie umſchlingt ihre Häupter und ſagt ihnen ein brünſtiges Gebet fuͤr den Vater vor, das die Kinder andächtig nach— ſprechen. Drüben wieder, in dem reichen Hauſe, erhebt ſich, von einem unbeſtimmten Gefühl getrieben, Bertha, die älteſte Tochter, vom Tiſche, ein ſchönes ſchwarzlockiges Mädchen von zwanzig Jahren, und tritt an's Fenſter. Ihr Auge blickt durch die Spiegelſcheiben empor und trifft den matten Schimmer aus der Kammer der armen Schrei— bersfrau. Jetzt glaubt ſie der unbeſtimmten Regung ſich klar zu werden— ſie verläßt raſch den lauten Speiſeſaal und tritt hinaus in das Vorgemach. Aus ihrer Börſe, welche die Eltern heut großmüthig bedacht, langt ſie eine kleine Geldſumme, nimmt einen Weihnachtsſtollen und eine Flaſche Wein vom Tiſche und überreicht dies Alles der Magd, mit dem Auftrage, es der armen Schreibersfrau gegenüber zu überbringen. Heiter kehrt die Jungfrau wieder zur Geſellſchaft zurück. Ein wonniger Blick aus den Augen eines jungen Mannes, der ihr gegenüber ſitzt, begegnet ihr, als ahne er, was ſie Mildes und Frommes ſo eben gethan. Die Dienerin mit den Geſchenken tritt eben in die ärmliche Dachkammer, als die Kinder ihr Gebet vollendet haben und noch mit gefalteten Händen an der Seite der Mutter knieen. III. Im Erdgeſchoſſe dort, wo im vorigen Jahre am Weihnachtsabend der kleine Sarg ſtaud, da lehnt der Gatte im Sopha und lieſt emſig in einem Buche, die junge Fran aber ſitzt am Tiſche, worauf ſie vier brennende Kerzen geſtellt und in deren Mitte ein vertrocknetes Weihnachts— bäumchen. Daſſelbe wollte ſie am vorjährigen Feſte ihrem kleinen Ludwig ſchmücken, aber an demſelben Abend hat ſie den zweijährigen Liebling in den Sarg gebettet unter Thränen und lauten Klagen. Und Wehmuth der Erin— nerung zieht durch den Buſen der jungen Frau, die die Seligkeit, Mutter zu ſein, gefühlt, um ſie ſo ſchnell zu verlieren, und Zähre um Zähre draͤngt ſich aus den blauen Augen und gleitet die bleiche Wange hinab. Dann erhebt ſie wie vorwurfsvoll den Blick nach Oben und auf der Lippe bebt ſchon die Frage:„Herr U — 396— mein Gott, warum haſt du mir das gethan?“— Da tönt aber durch ihre Seele wie vom Jenſeits das Troſtes⸗ wort:„Der heilige Chriſt zündet heute ſelbſt über den Sternen Ludwig den Weihnachtsbaum an; er hält die Kindlein alle dort um ſich verſammelt, die fruͤh von der Erde geſchieden, die ſeine Huld abberufen hat, bevor ſie noch des Lebens Weh und Noth, den bittern Gram und des Herzens Aufſchrei bei fremder Schuld und fremdem Leid erfahren. Ein früher Tod— ein ſchöner Tod.“ — Hinter Gittermauern in feuchtem Kerker ſitzt ein junges Weib, den wimmernden Säugling an der Bruſt, und wiegt und ſingt ihn ein. Sie hat ſich, von ihrem Verführer verlaſſen, von Noth und Verzweiflung getrieben, an fremdem Eigenthum vergangen und muß es vor dem Geſetze büßen. Der Richter war barmherzig genug, der Unglücklichen den Knaben zu laſſen. Wer mochte auch das Kind der Verbrecherin pflegen?— Sie iſt elend, gefangen, ſchuldbewußt— und dennoch dünkt ſie ſich glücklich: ſie drückt ja ihr Kind an das Herz, dies Kind der Schmerzen, dieſen Erben der Noth und des Elends! i f Der arme Knabe begeht hier ſein erſtes Weih— nachtsfeſt, und wo das zweite, dritte, zehnte?—— IV Ich ſchlendre hinaus in eine Straße der Vorſtadt. Sie iſt faſt menſchenleer, aber die neuen ſtattlichen Häuſer ſchimmern, Fenſter an Fenſter faſt, im feſtlichen Glanze. Der Schnee funkelt auf den Dächern, die Sterne durch nebligen Flor am Himmel, der Feoſt legt ſich krampfhaft über die Erde und haucht die Scheiben an und bildet darauf ſeine weißen Daguerrotypen. Vor einem Hauſe, deſſen Fenſterreihe heller ſchimmert, als die der übrigen, ſteht einſam ein kleiner Knabe und ſtarrt unverwandten Blickes empor nach dem Glanze, wo die Zweige des Weihnachtsbaumes ihre verſchränkten Schat⸗ ten an die Decke werfen. Er hat ein armſelig Röcklein, keine Kopfbedeckung und reibt ſich die erſtarrten Hände. Ich rede den Kleinen an: Was machſt Du hier, mein Sohn, ſo allein bei der heftigen Kälte? Erwarteſt Du Jemand?“ Der Knabe blickt mich erſt ſcheu an, dann haucht er in ſeine Finger und ſagt mit leiſer Stimme:„Ich warte auf Niemanden, ich ſtehe nur ſo hier. Da oben aber muß es ſehr ſchön ſein!“ „Beſcheert Dir denn Dein Vater zu Hauſe nicht?“ —„Ich habe keinen Vater mehr; er iſt ſchon zwei Jahre todt— Er war ein Tiſchlergeſell. Und die Mut⸗ ter iſt jetzt Aufwärterin bei andern Leuten: die verdient nicht ſo viel, daß ſie mir etwas beſcheeren könnte— und vollends nicht einen ſo prächtigen Weihnachtsbaum!“ „Darfſt Du denn aber allein ſo herumziehen auf den Straßen, und konnteſt Du nicht zu Nachbarsleuten gehen?“ „Ich bin auf den Weihnachtsmarkt gegangen und habe mir all' die ſchönen Sachen angeſehen, und dann lief ich, weil's kalt war, durch die Straßen, wo's heut ſo hell iſt, als wäre Illumination. Da denke ich mir, wie das erſt oben prächtig ſein muß.— Die Nachbars— leute— die ſind meiſtens auch arm— und bei denen, die'was haben, muß ich doch nur zuſehen, wie ſie ihren Kindern beſcheeren, und bekomme ſelbſt nichts.— Es iſt gar nicht ſchön, wenn man ſo arm iſt.“ „Mein Sohn, Du haſt Anlagen zu einem Philo— ſophen— in Deiner jungen Bruſt wohnt Reſignation, die muß belohnt werden. Komm mit mir auf den Weih⸗ nachtsmarkt zurück,— durch eine Verwendung von acht Groſchen— eine halbe Flaſche Wein weniger— gedenke ich Dich glücklich zu machen.“ Und das war in der That der Fall. Für den Preis von acht Groſchen kam mein kleiner Straßenbekannter in den Beſitz eines Weihnachtsbäumchens, einer Schachtel mit bleiernen Soldaten und eines großen Pfefferkuchens. Seine Augen glänzten, als ich die Beſcheerung in ſeine Hände legte. Er vergaß in ſeiner Ueberraſchung ſogar den Dank und rannte davon. Aber nach einigen Schritten kehrte er wieder zurück. „Wie heißen Sie denn, lieber Herr?“ fragte er. —„Wie ich heiße?— Ich heiße Crispinus Crispini, der Menſchenfreund, und ſtamme in gerader Linie von dem heiligen Crispin ab, der den reichen Leuten das Leder nahm, um— den armen Schuhe daraus zu machen. Die reichen Leute aber ſind in meinen Augen die Buchhändler. — Gute Nacht!“ „Schlafen Sie wohl!“ (Fortſetzung folgt.) Hilferuf an alle Menſchenfreunde! „Ich halte es für überflüſſig, euch von der Beiſteuer, welche für die Heiligen geſammelt wird, Mehreres zu ſchreiben; denn ich kenne euer gutes, williges Herz.“, LCor. 9, 1 Ein großes Unglück iſt am verfloſſenen Sonntage, den 8. d. M., zu Oberwöllſtadt, im Kreiſe Friedberg, ge⸗ ſchehen. Nachmittags gegen 3 Uhr brach dicht neben der Kirche, die mit Gottes Hülfe unverſehrt blieb, Feuer aus und riß mit ſolcher Gewalt und Schnelligkeit um ſich, daß in kurzer Zeit 2 bedeutende Scheunen und 2 große Vieh⸗ ſtalle nebſt Holzremiſen abbrannten. Die drei betreffenden Familien haben durch die Wuth dieſes ſchrecklichen Elementes ſaſt alle ihre Feldfrüchte, Heu, Stroh, Grummet u. ſ. w. verloren. Das Elend iſt groß, und die Noth um ſo furcht⸗ barer, als der Winter vor der Thüre iſt und doch keine Nahrung für Menſchen und Vieh. Wir richten deßhalb an Euch, ihr edlen Menſchenfreunde von nah und fern unſeren Hilferuf, eilet und helfet ſo viel Ihr könnt und womit Ihr konnt. Kommt Eueren unglücklichen Mitbrüͤdern nicht allein mit Geld, ſondern auch mit Lebensmitteln, Fütterung, Kar⸗ toffeln, Stroh u. ſ. w. zu Hilfe; auch den Heller der Wittwe nehmen wir mit der größten Dankbarkeit entgegen. Sie reden ja mit Euch Eine Sprache, haben mit Euch Einen Fürſten, ſind Kinder Eines Vaterlandes und Brüder Eines Volkes. Die etwaigen Beiträge bitten wir an die Unterzeichneten einzuſchicken und verſprechen die gewiſſen⸗ hafteſte Vertheilung. Auch die verehrliche Redaction dieſer Blätter wird zur Aufnahme milder Gaben ſich bereitwillig unterzeichnen. Schließlich fühlen wir uns noch verpflichtet, den edlen Menſchenfreunden, die beſonders aus Friedberg, Ock⸗— ſtadt, Niederwöllſtadt u. ſ. w. mit Spritzen und Mann⸗ ſchaften nach allen Kräften uns zu Hilfe eilten, unſeren wärmſten Dank abzuſtatten. Auch einiger Jünglinge und beſonders junger Mädchen von hier, die unermüdlich ihre ſchwachen Kräfte anſtrengten, um der Wuth des Feuers zu wehren, wollen wir andurch anerkennend gedenken. Oberwöllſtadt am 10. December 1850. Die Kommiſſion zur Unterſtützung der Abgebrannten Lutorff, Pfarrer. Breidenbach, Bürgermeiſter. Für die Familie des H. Sommerlad ſind ferner eingegangen: Aus der Gemeindekaſſe zu Butzbach 10 fl.; aus der Gemeindekaſſe zu Oſtheim 7 fl.; aus der Gemeindekaſſe zu Nieder⸗ mörlen 4 fl. Herzlichen Dank für dieſe Gaben! Ziegenberg den 5. Dezember 1850. R. Bindewald. ragte er. LErlspini, Unie von das deder achen. Die uch handler. ledberg, ge⸗ neden der Feuer aus u ſich, daß große Vieh⸗ betreffenden Elementes et u. ſ. w. ſo furcht⸗ dach keine deßhald an fern unſeren womit Ihr nicht allein rung, Kar⸗ Heller der it entgegen. mit Euch und Brüder wir an die ir gewiſen⸗ cnon dieſer bereitwillig lichtet, den dberg/ Oc und Mann- u, unſcnn Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. NN Steckbrief. (1878) Am 26. v. M., Abends, ſind die nachſtehend näher beſchriebenen, mit Ausnahme der wegen Landſtreicherei in Unterſuchung be— Pale Katharine Förſter, ſämmtlich wegen iebſtahls detinirten Perſonen, in Verbindung und mit Hülfe des wieder aufgegriffenen Ar- reſtanten Konrad Steyer von Altenhain, mittelſt gewaltſamen Durchbruchs aus dem dahieſigen Arreſthaus entwichen. Da die Entwichenen übel beleumundet und ſchon mehrfach beſtraft worden ſind, ſo iſt an ihrer Habhaftwerdung viel gelegen. Es ergeht daher an alle in- und ausländiſchen Juſtiz⸗ und Polizei⸗Behörden das dienſtfreund— ſchaftliche Erſuchen, nach den Entwichenen fahn⸗ den und ſie im Betretungsfalle arretiren und hierher abliefern zu laſſen. Rödelheim den 1. Dezember 1850. Großh. Heſſ. Landgericht Fl me r. Sig ü de fen k der Eliſabethe Prätorius aus Bacharach, im Königreich Preußen: Alter: 29 Jahre, Größe: 4 Fuß, 10 Zoll, Haare: hellbraun, Stirne: gewölbt, Augenbraunen: hellbraun, Augen: blau, Naſe: lang, Mund: gewohnlich, etwas aufgeworfene Lippen, Kinn: rund, Geſicht: lang, Geſichtsfarbe: blaß, Statur: klein, unterſetzt, Beſondere Kennzeichen! keine. Signalement der Anna Maria Kilian aus Rimmelsheim, im Königreich Preußen: Alter: 26 Jahre, Größe: 4 Fuß, 4 Zoll, Haare ꝛ dunkelblond, Stirne: niedrig, Augenbraunen dunkelblond, Augen: grau, Naſe: klein und ſpitz, Mund: gewöhnlich, Kinn: oval, Geſicht: rund, Geſichts farbe: Statur: klein, 5 Beſondere Kennzeichen: keine. Signalement der Katharina Förſter aus Rödelheim: Alter: 19 Jahre, Größe: 5 Fuß, Haare: blond, 8 Stirne: proportionirt, Augenbraunen: blond, Augen: blaugrau, Naſe: ſtark, Mund: klein, Kinn: rund, Geſicht: länglich, Geſichtsfarbe: geſund, Statur: ſchlank, 5 Beſondere Kennzeichen: keine, Edietalla dung. 6) Anſprüche aller Art an das für con⸗ 55 erklärte Vermögen des Heinrich Rahn II. von Altenſtadt ſind bei Meidung ſtillſchweigend erfolgenden Ausſchluſſes in dem auf Mittwoch den 29. Januar 1851, Vormittags 9 Uhr, 8 anberaumten Liquidations⸗Termine bei unter⸗ zeichneter Gerichtsſtelle anzuzeigen und näher zu begründen. Zugleich wird der— unbekannt geſund, — 397— wo?— abweſende Heinrich Rahn II. von Altenſtadt aufgefordert, in dieſem Termine zu erſcheinen und ſeinen Gläubigern gegenüber ſeine Rechte zu wahren, als ſonſten der einſtweilen für ihn in der Perſon des Andreas Rau von Altenſtadt beſtellte Curator definitiv beſtätigt wird und deſſen Handlungen ſo angeſehen wer— den als ſeien ſie von ihm ſelbſt vorgenommen worden. Groskarben den 26. November 1850. Großh. Heſſ. Landgericht IJ g e. Bekanntmachung. (1907) Im Intereſſe des handelnden Publi- kums wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß ge⸗ bracht, daß der letzte diesjährige Viehmarkt Mittwoch den 18. l. Mts., dahier abgehalten wird. Die Gr. Bürgermeiſter werden erſucht dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 12. Dezember 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Melder. Holz⸗Verſteigerung. (1908) Montag den 16. Dezember l. J., des Vormittags 9 Uhr, ſoll im Oberrosbacher Gemeindewald, Diſtrikt Sang, nachſtehendes Holz, als: 15 Stecken nadel Scheitholz, 118 6. 17 Prügelholz, 23„„ Stockholz, 1525 Wellen„ Reiſerholz, 64 Stämme„ Bauholz von 721 und 333„ Stangenholz von 779 5 Cubikfuß, an die Meiſtbietenden verſteigert werden. Oberros bach den 10, Dezember 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter 9 Holz-Verſteigerung. (1909) Künftigen Montag, den 16. d. M., von Morgens 10 Uhr an, werden in dem Engel⸗ thaler Wald am Erbſtädter Weg, nachſtehende Holzſortimente öffentlich meiſtbietend gegen baare Zahlung verſteigert: 1 10 1 Stecken buchen Prügelholz, 511„ eichen rundes Werk⸗ und Nutzholz, ganz vorzügliches, 3) 10 Stecken birken desgl, 4) 13„ buchen langes Reisholz, 5) 30„ birken desgl., 6) 650 Stück desgl. Wellen und 7) 1825„ eichen dergl. Die Zuſammenkunft iſt punkt 10 Uhr auf dem Erbſtädter Weg im Holzſchlag ſelbſt. Engelthal den 10. Dezember 1850. Der Gräflich. Solms⸗Laubachiſche Rentmeiſter Gruppe. Holz ⸗Verſteigerung. Dienſtag den 17. d. Mts., Vor⸗ e 10 Uhr anfangend, werden in hie⸗ ſigem Gemeindewald eirca 200 Stämme eichen Bau⸗ und Werkholz verſteigert. 5 Lindheim den 10. Dezember 1850. Der Großh. Fo eee Ko ch. S ο N Privat⸗ Bekanntmachungen. 3 u! Verkaufen 188 20-25 Ohm guter Aepfelwein ſind 1 und kann derſelbe auf Credit ge⸗ geben werden. Näheres bei der Expedition d. Bl. Verpachtung. „) Montag den 16. d. M., Morgens 2 ſoll die den Erben des verſtorbenen Heinrich Wolf 1. eigenthümliche Mahlmühle an der Wetter gelegen,(mit einem Mahlgang) nebſt Scheuer und gut eingerichteten Stallungen, geräumigem Hof und Gärtchen, nebſt 60 Mor⸗ gen Ackerland, wegen Minderjährigkeit der Erben auf 6 Jahre anderweit im Gaſthaus zum weißen Roß unter den dabei bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich meiſtbietend verpachtet werden. Rockenberg den 6. Dezember 1850. Die Vormünder: Jacob Wolf. 8 Kilian Sulzbach. Neue holländiſche Vollhäringe (19010 bei P. F. Schmittner. Zu n Verf kaufen (1911) Eine vollſtändige Ladeneinrichtung für ein Spezereigeſchäft nebſt den Waagen, ſo⸗ wie Oel- und Thrangefäße mit Zugehör ſteht bei Unterzeichnetem billig zu verkaufen. Ortenberg den 7. Dezember 1850. S. Ma r us. Conditorei⸗Waaren (1912) in ſchöner Auswahl empfiehlt zu be⸗ vorſtehendem Weihnachtsfeſte Friedberg. Friedr. Noll. f (1913) Eine Familie in Darmſtadt ſucht einen Gymnaſial⸗ oder Realſchüler in Koſt und Logis. Näheres bei der Expedition d. Bl. Aufforderung. (19120 Herr E. S. in O. wird hiermit aufgefordert das ihm vor zwei Jahren geliehene Geld binnen 8 Tagen ohne Koſten zurückzuzahlen, widrigenfalls dieſe Aufforderung mit Angabe ſeines deutlich gedruckten Namens wiederholt wird. An ige, (1915) Auf bevorſtehende Weihnach⸗ ten bringe ich meine große Auswahl Spielwaaren in Erinnerung, und um dieſelbe auszuverkaufen, gebe ich dieſe unter dem Fabrikpreiſe ab. Friedberg im December 1850. Wilh. May, Uſergaſſe. Nicht zu uͤberſehen! (19160) Zu den nachſtehenden Preiſen erlaſſe ich die nachbenannten Schreibmaterialien: Schreibpapier erſter Qualität per Buch à 10 kr. „ zweiter 1 ne in FConeepipgder 8 F im Ries billiger. Siegellack per Pfund. 48 Spielkarten zu den möglichſt billigſten Preiſen. Ferner binde ich: Gemeinderechnungen nebſt Belegen à 1 fl.— kr. Regierungsblätter von 1 Jahr„— 20 Intelligenzblättern„„„„— 15% Zugleich erlaube ich mir meine Buchbinder⸗ arbeit in empfehlende Erinnerung zu bringen und wird es ſtets mein Beſtreben ſein, dauer- hafte und ſchöne Arbeit zu liefern. Auch in Papp⸗ und Portefeuille-Arbeiten werde ich wie immer meine verebrlichen Kunden befriedigen. Bibeln, Geſangbücher, Gebetbücher u. f. w. habe ich ſtets in Vorrath und werde ſolche zu ſehr billigen Preiſen abgeben, namentlich dadurch, daß ich den Einband in Leder mit Vergoldung ſehr billig berechne; liniirte und weiße Bücher für Geſchäftsleute ſind ebenfalls bei mir zu haben. Um zahlreichen Zuſpruch bittet Friedberg. Neuhof, Buchbinder und Schreibmaterialienhändler. — 398— Zu Weihnachts⸗Geſchenken. (1870) Geſtickte Weſten, ſowie Weſtenſtoffe zum Sticken, ferner Weſtenſtoffe in Wolle und Seide von 36 kr. per Weſte an, Bukskins und Paletot⸗ Stoffe, Damentuche re. zu billigſten Preiſen, empfiehlt K. W. Kellermann, Kleiner Kornmarkt 5 in Frankfurt a. M. Jur gefälligen Beachtung empfohlen. (188 Alle Diejenigen, welche noch Zahlungen an die Buchhandlung von C. Bindernagel für Lieferungen bis Ende des Jahres 1848 zu leiſten haben, werden hiermit höflichſt erſucht, ſolche demnächſt abzutragen, andernfalls ich ſie gerichtlich beizutreiben mich genöthigt ſehen würde. Herr Wilhelmi wird für mich gültig quittiren. Friedberg den 1. December 1850. C. Bindernagel's Wtw. Zu Weihnachtsgeſchenken empſiehlt (1887) die Buchhandlung von C. Bindernagel in Friedberg ihr wohlaſſortirtes Lager von Kinder- und Jugendſchriften, Bilderbücher, Andachts— bücher und ſonſtigen zu Geſchenken paſſenden Werken. Curl Huppuch in Friedberg, der Poſt gegenüber, (1883) empfiehlt für den bevorſtehenden Winter ſeine große Auswahl der mo⸗ dernſten Tuch⸗, Plüſch⸗ und Pelzkappen, Muffe, Pelzkrägen, Pele⸗ rines, Pulzwärmer, Herrn⸗ und Kinderhüte neueſter Façon, ſo wie viele andere in dieſes einſchlagende Artikel. E eee Allgemeine Militär⸗Stellvertretungs⸗Anſtalt fuͤr das Großberzogthum Heſſen. Vorſteher: Dr. jur. Friedrich Vogel. — Caution: 40,000 fl.— Hauptbüreau: Darmſtadt, Grafenſtraße E. 138. (4917 Die Satzungen der nach dem Grundſatz der Gegenſeitigkeit ſich bilden— den Aſſecuranz⸗Geſellſchaft für die im Jahr 1851 zur Muſterung kommenden Leute werden nunmehr ausgegeben. Die Einlage beträgt 178 fl. Die Vortheile, welche dieſe Satzungen den Beitretenden gewähren, machen weitere Empfehlung überflüſſig. Bei dem unterzeichneten Geſchäftsfuhrer der Anſtalt für den Regierungs— bezirk Friedberg, kann Einſicht der Statuten genommen und der Beitritt zur Geſellſchaft, zu welcher ſchon Viele angemeldet ſind, erklärt werden. Ebenſo werden Stellvertretungen ſolcher, welche bei der letzten Loos— ziehung ein Marſchloos gezogen haben und in der 1850rt Geſellſchaft nicht ver⸗ ſichert ſind, ſowie ſolcher, die ſich für ihre Reſtdienſtzeit vertreten laſſen wollen, in genannter Anſtalt fortwährend beſorgt. G. F. Nau zu Friedberg. Ausverkauf. (1919) Dem Ausverkauf werden ausgeſetzt, An z e i g e. (1918) Dem Unterzeichneten iſt am 28. v. Mts. in Friedberg ein Bommer⸗Hund abhanden gekommen. Derſelbe iſt ſchwarz und langhärig, die Vorderpfoten find halb weiß und auch iſt die Bruſt etwas weiß. Er hört auf den Namen „Mohr. Wer mir dieſen Hund abliefert, erhält eine gute Belohnung. Okarben den 10. Dezember 1850. Conrad Bieber. zu auffallend billigen Preiſen: verſchiedene Sorten Stammbücher, Goldleiſten, endloſes Papier, die Anficht des Schloſſes und Schloßplatzes der Burg Friedberg, ſowie noch viele andere Ge⸗ genſtände die ſes Faches. C. C. Nagel, Buchbinder. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 3. Advent⸗Sonntag den 15. Dezember. ö Pfarramtliche Functionen verrichtet: Herr Stadtpfarrer Sell. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Diaconus Baur. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Stadtpfarrer Sell. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Fitting. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Schenck. —— Fruchtpreiſe. Gattung. — die Waizen pr. Malter f Gel 7 1 erſte„ 77. 6 N 1 7 bolt Polizei- Taxe 55 für die Städte Friedberg und Butzbach do vom 14. bis 20. December. 1 arb —. Fried⸗ Butz⸗ St 5 Brod⸗Preiſe. berg.] bach. vor 8 kr. pf. kr. pf. Se * 1 Leib⸗Roggenbrod 4 1 1 VI 2 2 2 . 91 8. S0 Lth. Lth. — Milchbrod 15% 15% n — Waſſerweck 116 ihr — Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 1467 17 G 5 f na lei reiſe. As. 0 pf. pf.(ef 1 Ochſenfleiſch 11 ie „ Kühfleiſch, gemäſtetes 8— 7— doi „ Rindfleiſch, gemäſtetes N 6 2 w. „ Kalbfleiſch 6— 6 2 g „„„ gemäſtetes 5 „ Schweinenfleiſch 9— 9— da „Hammellleiſch 7— 71— det „ Schaaffleiſch„ 5——— nu „Wurſt v.blos Schweinen 12— 12— „ Bratwurſt 14— 14— bf „ Schwartenmagen 144— 14— „Geräucherter Speck 18— 18— „ Schinken 14— 14— „ Doörrfleiſch 14— 14—. „ Schweinenſchmalz,— ausgelaſſen 22 18 unausgelaſſen 16— 16— „ Nierenfett 16— 116— „ Hammelsfett 16— 16— Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter Bender. Krauß. be Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.