Weigerten utdienerg dart don N nicht in ich ſoge gen gleig offentli öfen dag die Nn; chriſt. Quart al⸗Holz⸗ 30 kr. ch. die wich ⸗ ne an uns diger Jeit⸗ auf richtet, m wahr⸗ en, gewiß die ge⸗ ſch aus⸗ Uchte zu jeder Mobil Scene nungen riſtiſche d Bilder⸗ t zu Zeit Aufloſung 15g bt n 2 pracht dab U gabe un maus gabt 1 en doch an Neben ⸗ ert in Intelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. M 37. Sonnabend den 11. Mai 1850. Amtlicher Theil. Die Großherzoglich Heſſiſche Regierungscommiſſion des Regierungsbezirk Friedberg an die Großh. Bürgermeiſter resp. Beigeordneten und Polizeicommiſſäre des Reg. Bez. Betreffend: Die Ermittelung der Todesurſache einer in dem Wetter— fluſſe bei Schwalheim aufgefundenen unbekannten Manns⸗ perſon. In dem Wetterfluſſe oberhalb der Winkelmuͤhle bei Schwalheim iſt am 20. v. M. die 5½ Fuß große Leiche eines etwa 50 Jahre alten unbekannten Mannes, welche bekleidet war mit einem ſehr zerriſſenen blau baumwollenen Kittel, einer blau und weiß geſtreiften zwilchenen Jacke, einer braunen melirten Tuchweſte mit meſſingenen Knöpfen, zwei baumwollenen Halstüchern— einem blauen und darun— ter einem rothen— einem ſchwarzen Ledergurt mit Meſſing— ſchnalle, einem ſchadhaften leinenen Hemde, einer zerriſſenen blau leinenen Hoſe, einer barchenten Unterhoſe, weißen wol— lenen Strümpfen und ſtark mit Nägeln beſchlagenen ledernen Schnürſchuhen, aufgefunden worden. Sie hiervon in Kenntniß ſetzend, fordern wir Sie auf, Falls der Verunglückte einer Ihrer Gemeinden angehören ſollte, dies unter Angabe des Näheren unverzüglich bericht— lich dahier anzuzeigen. Friedberg den 4. Mai 1850. Ouvrier.- Die ſel be an die Gr. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks. Betreffend: Die Verminderung der Maikäfer und die der Raupenneſter. Es zeigen ſich überall eine Menge Maikäfer und wei⸗— ſen wir Sie daher an, den beſtehenden Vorſchriften ent— ſprechend, die Einſammlung und Vertilgung derſelben anzu— ordnen. Sollten ſich auch Raupen in bedenklicher Weiſe in einzelnen Gemarkungen zeigen, ſo werden Sie nach Maas— gabe des deshalb von den Kreisräthen dahier und Hungen erlaſſenen Ausſchreibens, Nr. 45 des Intelligenz-Blattes von 1847, zur Vertilgung derſelben das Nöthige vorkehren. Friedberg am 8. Mai 1850. Ju vr ir. Der corſiſche Dolch. Fortſetzung.) Endlich kundete die friſche Luft, welche ſich erhob, und die Nebel, welche ſich auf die Berggipfel zurückzogen, die Rückkehr des Tages an. Die Morgendämmerung be— gann und warf, wie ein durchſichtiges Leichentuch, ihre blaßblauen Tinten über das Schauſpiel, das ich beſchreiben will. Es war ein trauriges Schauſpiel! Dieſer ſchöne jugendliche Kopf, den ohne Zweifel bald eine mörderiſche Kugel durchbohren ſollte; dieſe geſchloſſenen Augenlieder, welche ſich vielleicht nie wieder öffneten; dieſer wildblickende Wächter, welcher nur noch auf den erſten Sonnenſtrahl zu warten ſchien, um ſein Ziel ſicher zu treffen; kurz, der Tod war da, ein gewaltſamer, grauenhafter, augenblick— licher, unentfliehbarer Tod! Im Wipfel des Baumes hatte ein Rothkelchen ſein Neſt. Der Vogel flog auf, er flog dem Leben, flog der Sonne entgegen. Sein heiteres Zwitſchern und Flattern weckten den Schläfer— er öffnete die Augen— erhob ſich ſtarr und ſteif wie ein galvaniſirter Körper— ſuchte ſein Gewehr—— ſiehe da, es war ihm entwendet. Ein Geſchrei der Wuth hallte durch das Thal. Der Mann, der den Schlafenden überraſcht, kniete noch neben ihm, die Mündung ſeines Gewehrs ſchwankte vor ihm in der Luft. Einige Schritte hinter ihm lag im Graſe das ſeines Feindes. „Pietro Santo!“ hatte der letztere geſchrieen. „Du erwarteſt mich wohl nicht ſo früh am Morgen, Antonio? fragte der Bandit mit höhniſchem Grinſen.„Aber Du weißſt, ich liebe es, die Leute im Bett zu überraſchen.“ „Gib mir meine Flinte wieder, Santo!“ ſagte An— tonio mit zorniger Stimme,'s iſt eine Erbärmlichkeit, Jemanden, während er ſchläft, ſeiner Waffen zu berauben!“ „Ei, was da!“ entgegnete gelaſſen Pietro Santo, und mit ſeiner rieſigen Hand drückte er die Hand Anto— nio's zurück, der ſich wieder in Beſitz ſeines Gewehrs zu ſetzen ſuchte. Der junge Mann ſah ein, daß Gewalt hier nicht zum Ziele führen werde, er verſuchte daher auf einem an— dern Wege ſeinen Zweck zu erreichen. „Siehe, ſchon acht Tage ſind's jetzt, daß ich Dich aufſuche, Santo!“ verſetzte er. „Daß Du mir aufpaßteſt, mein Junge!“ entgegnete ſcherzenden Tones der Bandit, 2˙8 — 148— „Welcher Unſinn! Ich wollte mit Dir zuſammen⸗ treffen,“ ſagte Antonio, welcher den verborgenen Sinn in Santo's Phraſe nicht recht zu verſtehen ſchien. „Ja, ja, bis Du mit mir zuſammentrafſt,“ erwiderte der Bandit, indem er das letzte Wort betonte,„und ich in Beſitz Deiner Flinte gelangte— hübſche Flinte, meiner Treu, nicht uͤbel!“ fügte er hinzu, indem er ſich erhob und das Gewehr mit der Hand wog—„leicht wie eine Adler— feder! ö „Haſt Du Luſt zu einer vernünftigen Unterredung, Santo?“ fragte Antonio ungeduldig. „So viel Du willſt, mein Junge,— das heißt bis Mittag, wo ich ein Stelldichein habe.“ Antonio erbleichte, er dachte bekümmert an das, was Angeluccia ihm von dem Verlangen dieſes Elenden erzählt. In acht Stunden konnte viel geſchehen ſeyn. „Ein Stelldichein?“ wiederholte er fragend. „Mit dem Empfänger des Tallano!“ antwortete Santo. „Er erwartet Dich!“ „Wie die Empfänger die braven Leute meiner Sorte erwarten,“ ſagte der Räuber mit jenem ſardoniſchen La— chen, das ihn nur ſelten verließ.„Aber baſta, das ſind meine Sachen und nicht die Deinen.“ Während des ganzen Geſprächs hatte Pietro Santo nicht einen Augenblick den jungen Mann aus den Augen verloren, dabei aber ſeine Flinte über die Schulter ge⸗ worfen und Antonio's Gewehr zwiſchen ſeine eiſernen Füße geklemmt. „Na, komm hierher, mein Junge,“ nahm er das Wort wieder auf,„ſetze Dich auf dieſen Moosteppich; in Deinen Jahren liebt man ſeine Bequemlichkeit. Ich meinestheils, der ich oft die Nacht über ein Felsſtück zum Kopfkiſſen gehabt habe, werde mich mit dieſem Steine be— gnügen.— Gott verdamm' mich, das iſt aber ja der Zwillingsbruder von dem Steine, welcher den Leichnam 19 185 von Giovanni Roballini umgebrachten Bruders edeckt. Ein kalter Schweiß überrieſelte den Körper Anto— nio's, die ganze Rachſucht des Banditen prägte ſich in dieſem höhniſchen Scherze aus. g „Du biſt genugſam gerächt dieſe Zeit hindurch, Santo, und der Augenblick iſt da, wo das aufhören muß.“ „Warum genug, wenn der alte Giuſeppe noch ein Kind übrig hat?“ fragte kaltblütig der Bandit. „Aber es iſt ein Weib!“ „Die Weiber ſind's, welche die Buben gebären.“ „Du weißſt, daß Roballini, um Dir das Leben ſeiner Tochter abzukaufen, ſein Eigenthum bis auf ſein letztes Stück Weinberg verkauft, und daß er kaum noch ſo viel übrig behalten hat, um trocken Brod eſſen zu können, was willſt Du, das er noch thun ſoll?⸗ „Angeluccia iſt hübſch,“ verſetzte Pietro Santo mit einem cy niſchen Blicke. (Schluß folgt.) Bei Ifidor Lindheimer für die Binger Brandverunglückte eingegangen: fl. 62. 33 kr. im Ganzen, worüber demnächſt ſpezifizirte Angabe. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. Y ον N Nν 155 0 fl. b is f (683) liegen in der Bauernheimer Kirchen⸗ kaſſe zum Ausleihen bereit. Oſſenheim den 1. Mai 1850. Pfr. Buchhold. Frucht ⸗Verſteigerung. (170) Mittwoch den 15. d. Mts., Vormit⸗ tags 9 Uhr, werden in dem Geſchäftszimmer der Fürſtl. Jſenburgiſchen Kammerkaſſe dahier, hundert Malter Waizen, das Malter zu 200 Pfund Gr. Heſſ. Gewichte gerechnet, öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert, wozu man Kaufliebhaber einladet. Die Bedingungen, unter welchen die Ver⸗ ſteigerung ſelbſt ſtattfinden ſoll, werden vor der⸗ ſelben bekannt gemacht werden. Büdingen den 1. Mai 1850. Die Verwaltung Fürſtl. Jſenb. Büd. Kammerkaſſe Wegelin. Oeffentliche Ladung. (11) Zur Feſtſtellung des Vermögens⸗ wie Schuldenſtandes der Oekonom Chriſtian Carl Eheleute zu Okarben werden alle unbekannte Gläubiger aufgefordert, ihre Forderungen binnen 14 Tagen bei Gericht anzuzeigen. Groskarben am 6. Mai 1850. Geoßh. Heſſ. Landgericht Jäger. Schmidt. Verſtei gerung. (115) Montag den 27. d. M., von Morgens 9 Uhr an und die darauf folgenden Tage wer⸗ den in der Behauſung des verſtorbenen Kauf⸗ manns Job. Heinr. Fritz hier eine Parthie Stab⸗ Rund- und Band⸗Eiſen, Oefen, Heerde, eiſerne Achſen, Ketten, Drath, Kroppen, Pflug⸗Schaaren, Blech, Schippen, Schlöſſer ꝛc., ſodann Diele und Latten, ferner Gold- und Silberſachen, Meſſing, Kupfer, Kleidungsſtücke, Bettzeug, Bett⸗ laden, Kleiderſchränke, Kommode und ſonſtige Haus⸗ und Handels ⸗Geräthſchaften öffentlich meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung ver⸗ ſteigert, und ſoll mit den Mobilien der Anfang gemacht, die Eiſenwaaren aber am Dienſtag den 28. d. M. zum Verkaufe gebracht werden. Sämmtliches Eiſen wird auch im Ganzen bei annehmbarem Gebot vor der Verſteigerung abgegeben, und ſind Kaufluſtige zur Anſicht deſſelben höflichſt eingeladen. Friedberg am 7. Mai 1850. In Auftrag der Erben: Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Section Gießen. (7100 Montag den 13. Mai, des Vormit⸗ tags 9 Uhr, ſollen Böſchungsarbeiten in der Gemarkung Gießen in 3 Looſen, veranſchlagt zu 980 fl., 913 fl. und 1678 fl., an die Wenigſt⸗ fordernden öffentlich in Accord gegeben werden. Die Zuſammenkunft iſt am Rodberg. Gießen am 5. Mai 1850. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur Eickeme per. Bekanntmachung. (717) Die am 7. Mai 1850 abgehaltene Holzverſteigerung im Freiherrn von Ritter'ſchen Walde bei Hof Haſſeleck iſt genehmigt worden und kann das Gehölz nach den ſchon bekannten Bedingungen mit dem Bemerken abgefahren werden, daß der 1. Fahrtag auf Montag den 13. Mai l. J. feſtgeſetzt worden iſt. Friedberg den 8. Mai 1850. In Auftrag: F a a 8. Holz⸗Verſteigerung. (718) Mittwoch den 22. dieſes, Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem Freih. von Died'ſchen Schneiderwalde dahier: 1) 500 Stecken buchen Scheitholz, 2) 130„ Prügelholz von jungen Buchen, 3) 27 Stecken alt eichen Scheitholz, 4 36 Prügelholz von jungen Eichen und 5) 15000 buchen und eichen Aſtholz Wellen öffentlich an Ort und Stelle an den Meiſtbie⸗ tenden verſteigert werden Ziegenberg den 8. Mai 1850. Kirchner. Arbeits ⸗Verſteigerung. (119) Montag den 13. Mai, Vormittags 11 Uhr, ſoll in hieſiger Bürgermeiſterei die bei Reparatur der Pfarrhofraithe vorkommende Dachdeckerarbeit, welche zu 148 fl. 39 kr. ver⸗ anſchlagt iſt, an die Wenigſtnehmenden öffent⸗ lich in Accord gegeben werden. Bruchenbruͤcken den 5. Mai 1850. Für den Kirchenvorſtand: Der Großh. e e ſt. Bekanntmachung. (120) Nächſten Dienſtag den 14. d. M., Nachmittags 3 Uhr, ſollen auf dem hieſigen Bergwerk 86 Haufen Zimmerſpähne und altes Grubengehölze verſteigert werden, wozu Kauf⸗ liebhaber eingeladen werden. Die näheren Be⸗ dingungen werden vor der Verſteigerung bekannt gemacht. Dorheimer Bergwerk am 8. Mai 1850. Für die Großh. Heſſ. Dorheimer Bergverwaltung Der Großh. Heſſ. Berginſpector A. Slo y ch. „ kuck zum deine be⸗ * a der eichnam Bruderz r Anto⸗ e ſſch in „Santo, noch ein Nen. en ſeinet in letztes h ſo viel ten, was anto mit im Ganyen, —— ng. Vormittags 1 Died ſchen — 149— Main⸗Weſer⸗Bahn. 20 Vom 10. Mai 1850 anfangend finden die Eiſenbahnfahrten auf der Strecke zwiſchen Friedberg und Frankfurt bis auf weitere Beſtimmung in nachſtehender Weiſe Statt. Von Friedberg nach Frankfurt a. M. Von Frankfurt a. M. nach Friedberg. 5 Vormittags[Nachmittags 2 Vormittags[Nachmittags Stationen I. J II. Uv. VII. Stationen II. IV. VI. IVnI. EEA N. u. N. 1. N. u. N. u. M. u. N. Friedberg Abgang 5 35 855 1 30 730 Frankfurt a. M. Abgang 6 4010 363— 648 Niederwöllſtadt„ 5 480 9 8 143 743 Bockenheim 5 6 47104363 7 6 55 Großkarben* 5 57 917 152 7 52 Bonames— 7— 11056 3207 8 Dortelweil 7 6 3 9230 158 7 580Vilbel* 71011 6 330 718 Vilbel 9 613 933 2888 8Dortelweil 5 717110130 337725 Bonames 5 6 23] 9,43 2 180 818 Großkarben 1 7 23111019 3430731 Bockenheim 75 6 35 955 2 30 8 30[Niederwöllſtadt„ 7 3411103003547 42 Frankfurt a. M. Ankunft 6 4010— 2 35 8 35 Friedberg Ankunft 7 4511414 5 753 Die Großh. Heſſ. Eiſenbahn⸗Bau⸗Direktion zu Gießen. Fruchtlieferung. (722) Dienſtag den 14. Mai d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll in dem Geſchäftslocal der unterzeichneten Behörde die für hieſige Saline erforderliche Lieferung von 125 Achtel Korn und 70 Achtel Gerſte an den Wenigſtnehmenden im Wege des öffentlichen Ausgebots vergeben wer⸗ den, was Luſttragenden mit dem Bemerken be— kannt gemacht wird, daß nur ſolche Steigerer zum Bieten zugelaſſen werden, welche die er⸗ forderliche Caution alsbald im Termin zu leiſten im Stande ſind. Nauheim den 7. Mai 1850. Kurfürſtliches Salzamt K. Engelhard. Hansmann. Avenarius. UN Privat ⸗ Bekanntmachungen. Bekanntmachung. (670) Auf der von Lersner'ſchen Ziegelhuͤtte zu Obererlenbach find unausgeſetzt nachſtehende N beſter Qualität, vorräthig zu haben: Ruſſenſteine, gute, 10 fl. per tauſend, * „ rothe 9 „ Stücker, 6„* Backſteine 9„„„ Ziegel 9„„ 1 Hohlziegel 4 kr. per Stück, Schornſteinklötz 9 fl. per tauſend, Keſſelſteine 9„„„ Plättcher 9„„ 7 Obererlenbach den 27. April 1850. Die Verwaltung: Reinicke. Zum Verkaufen. (689) Eine noch ganz neue Scheuer, erſt vor 12 Jahren gebaut, maſſiv von gutem eichen Holz, 70 Fuß lang, 38 Fuß breit und 22 Fuß boch, hat wegen Veränderung ſeiner Oekonomie gebäude auf den Abbruch zu verkaufen Pachter Hammel zu Staden. Union. Conceſſionirte Deutſch-Engliſch-Amerikaniſche Geſellſchaft zur Beförderung von 5 Auswanderern nach Amerika über Rotterdam und Liverpool. Regelmäßige wöchentliche Packet-Schifffahrt auf den beſtens eingerichteten Nord-Amerikaniſchen Schiffen der Black Star Company in New- Tork. Dieſe Reiſe⸗Gelegenheit iſt die beſte; ſie iſt die ſchnellſte und ſicherſte. (Jede Expedition wird von einem Conducteur bis Liverpool begleitet.) General-Agentur Friedberg Chriſtian Hecht. Brüſſeler Hof in Frankfurt a. M. (6389) Ich beehre mich meinen neu errichteten Gaſthof aufs Angelegentlichſte zu empfehlen. Die guͤnſtige Lage, wenige Schritte von den Bahnhöfen, ſchnellſte Bedie— nung, aufs Beſte zubereitete Speiſen, vorzügliche Weine, freundliche Localitäten, 2 Säle und Garten, gut eingerichtete Zimmer bei den möglichſt billigen Preiſen, laſſen mich die Zufriedenheit der mich Beſuchenden hoffen und lade meine ver— ehrten Nachbarn zu recht zahlreichem Zuſpruch ergebenſt ein.* J. N. Stürmer (6960 zum Brüſſeler Hof, Große Gallengaſſe. — Allgemeine Militaͤr⸗Stellvertretungs⸗Anſtalt. (108) Die Zahl der Mitglieder der Aſſecuranzgeſellſchaft pro 18 /, iſt bereits auf 260 geſtiegen, zahlreiche Beitrittserklärungen ſind angemeldet. Diejenigen, welche noch beizutreten beabſichtigen, werden wegen der Nähe der Muſterung und Loosziehung erſucht, ihren Beitritt baldigſt dahier oder bei den Herrn Agenten der Anſtalt erklären zu wollen. Zur weiteren Nachricht diene, daß der Unterzeichnete die Caution um 10,000 fl. erhöht hat, und daß zu Mitgliedern des ſtatutenmäßigen Ausſchuſſes die Herrn Geſellſchaftsmitglieder Polizeirath Petſch, Gymnaſiallehrer Dr. Wagner und Kaufmann Walther, ſämmtlich von hier, ernannt worden ſind. Darmſtadt den 30. April 1850. Dr. Friedr. Vogel. Mit Bezug auf Vorſtehendes lade ich zu weiteren Beitrittserklärungen ein, die Statuten der Anſtalt konnen bei mir eingeſehen werden. Friedberg am 3. Mai 1850. G. F. Nau, Agent. Diele und Latten (123) in großer Auswahl und billigen Preiſen bei Gebrüder Grödel. Unſer Magazin(in der Ackergaſſe) iſt Tags über ſtets offen. Herren⸗Kleider (724) für den Sommer in großer Aus wahl bei Friedrich Schleuning, Ludwigsſtraße. Zum Verkaufen. (725) 6 bis 8 Malter Kartoffeln werden verkauft Ludwigsſtraße Nr. 40. Anzeige. (726) Ein junger Menſch, welcher geſonnen iſt die Kiefer- und Bierbrauerprofeſſion zu er⸗ lernen, kann beim Unterzeichneten in die Lehre treten. Friedberg. Anzeige. (727) Indienne und Toile du Nord für Damenkleider, ihrer guten Qualität und feſten Farben wegen auch zu Bett- und Möbelüber⸗ zügen geeignet, zu 8 kr. per Elle bei R. C. Haußer, auf dem Römerberg in Frankfurt a. M. Friedrich Rodaug. e (728) Bei Wirth Chriſtian Müller in Fried⸗ berg iſt gute Wagenſchmier, vorzüglich für eiſerne Axen, um billigen Preis zu haben. Verkauf einer Ziegelei. (129) Der Unterzeichnete iſt geſonnen krank⸗ heitshalber ſeine im Jahre 1845 neu erbaute Ziegelei Donnerſtag den 23. Mai l. J., Vormittags 11 Uhr, öffentlich an den Meiſtbietenden zu verſteigern. Dieſe beſteht aus einem Trockenbau mit voll⸗ ſtändiger Einrichtung, vorläufig mit circa 8000 Ziegelbrettern, worunter ſich der Ofen mit zwei Schürlöchern befindet, in welchen außer Kalk 12000 Backſteine und Ziegel eingeſetzt werden können. In dieſem Bau befindet ſich eine kleine Wohnung und neben demſelben ein im vorigen Jahre erſt neu erbauter Stall. Vor der Zie⸗ gelei iſt ein Brunnen mit gutem Waſſer und die Ziegelerde kann auf der etwa 1 Morgen haltenden Umgebung, welche leicht vergrößert werden kann, noch lange Zeit gegraben werden. Die Ziegelei iſt gelegen bei Wölfersheim in der Wetterau, circa 2½ Stunden von Fried⸗ berg und ebenſoweit von Nidda und Hungen an der dahin führenden Staatsſtraße und in der Nähe vieler bevölkerten Orte, ſo daß ein guter Abſatz der Waare außer Zweifel liegt. Gerade gegenüber, kaum eine Viertelſtunde entfernt, iſt ein Braunkohlenwerk und daher das Brennma⸗ terial ganz leicht zu beziehen. Kaufluſtige werden mit dem Bemerken ein⸗ geladen, daß die Verſteigerung in der Ziegelei ſtattfindet und daß die Kaufbedingungen vor der Verſteigerung zu jeder Zeit bei mir eingeſehen werden können. Vermögensnachweis iſt mit Bedingung. Ziegelei bei Wölfersheim den 6. Mai 1850. Georg Conrad Stüber, Ziegler. D Gartenwirthſchaft. (730 Zur Eröffnung unſerer Gartenwirth— ſchaft, welche auf nächſten Sonntag den 12. d. M. beſtimmt iſt, laden ergebenſt ein 5 Gebr. Simon. Einladung. (7310 Der Blechmuſikverein der Familie Burſchel aus Fulda ſpielt Sonntag den 12. d. M. in meinem Saale, auch wird an jenem Tage ein ſehr guter Neuſtädter Wein, der Schoppen a 12 kr., in Zapf genommen; wozu höllichſt einladet Nauheim den 8. Mai 1850. riß. Frankfurter Gold-Cours vom 8. Mai. 10 U Neue Louisd'or 1166 Friedrichsd'or 97537 Holländiſche 10 fl. Stücke 10% Rand⸗Ducaten 5 40 20 Frankſtücke N Engliſche Souverains 121 4 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag Exaudi den 12. Mai. Pfarramtliche Functionen verrichtet: Herr Stadtpfarrer Fertſch. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Stadtpfarrer Fertſch. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Candidat Schmidt II. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Diaconus Baur. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Schmid J. Fruchtpreiſe. — 24. Apr. 3. Mai. 27. Apr. Gattung. Fried⸗ a Die⸗ berg Mainz burg f fl. kr. fl. kr. fl. kr. Waizen pr. Malter] 6 ö—1 7111 620 Korn„ 5 4 271 4 35 4— Gere, 155 347 320 Hafer, 2145 324 224 Polizei ⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 11. bis 17. Mai. D 0 Fried⸗ Butz⸗ 3 Brod⸗Preiſe. berg.] bach. 85 kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 2 1 2— 2 10 3718/83 3 1„ eee Lth. Lth — Milchbrod 106 106 — Waſſerweck 116 — Gemiſchte(Tafel⸗/ Brod 146 ¼] 108 Fleiſch-Preiſe. 7.„ N pf. 5 1 Ochſenfleiſch 111— 1— „Kühfleiſch, gemäſtetes S Fa „ Rindfleiſch, gemäſtetes 270201— „Kalbfleiſch 5 2 5— „„„ gemäſtetes 8 60— „Schweinenfleiſch 9 1— 9— „Hammelfleiſch 8— 18— „ Schaaflleiſch 66——— „Wurſt v.blos Schweinen 12— 12— Bratwurſt 14— 14— „Schwartenmagen 144— 14— „Geräucherter Speck 20— 18— „Schinken 14— 14— „Dörrfleiſch 144— 14— „ Schweinenſchmalz, 1 ausgelaſſen 24— 18— unausgelaſſen 18— 16— „Nierenfett 20— 118— „Hammelsfett 16— 16— Die Großperzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter Bender. Krauß. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. .