gewiſſen gelden wir mächſtigen olchen Ver⸗ ctswürdig en dei Leu⸗ Wahrheit Ju bella⸗ führer auf. rläumdung und Frei⸗ Jahrheit. c igen 18050. verrichtet: ch. tadtkirche: nubtfiche: urgkirche: b. urgkircht: T. tadtfirche ladtkirche: urgliche: zungliche: Intelligenz-Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. Sonnabend den 6. April 1830. Amtlicher Theil. Die Großherzoglich Heſſiſche Regierungscommiſſion des Regierungsbezirk Friedberg an die Gr. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks. Betreffend: Bitte der Gemeinde Bindſachſen um Erlaubniß zur Ab⸗ haltung zweier Jahr⸗Märkte. Sie wollen alsbald auf geeignete Weiſe in Ihren Gemeinden veröffentlichen, daß der zweite Vieh- und Krä⸗ mermarkt zu Bindſachſen den 23. Juli l. J. abge⸗ halten werden ſolle. Friedberg den 27. März 1850. Ou vr ie r. Dieſelbe an die Großh. Bürgermeiſter und Polizeioffizianten des Regierungs-Bezirks. Betreffend: In Unterſuchungsſache gegen den geweſenen Bürgermeiſter Jakob Dröll von Langen und Complicen, wegen Aufruhrs. In Folge deßfallſigen Erſuchens Gr. Regierungscom⸗ miſſſon zu Darmſtadt beauftragen wir Sie hierdurch, den in dem nachſtehenden Signalement näher beſchriebenen Ja— kob Dröll auf Betreten zu verhaften und ihn, Behufs Ablieferung an das Landgericht zu Langen, uns vorzuführen. Friedberg den 27. März 1850.. eee Signale ment des geweſenen Bürgermeiſters Jacob Droll zu Langen: Alter: 48 Jahre.— Größe: 67 8“.— Haare: blond, durchſchoſſen.— Stirne: hoch.— Augenbraunen: blond.— Augen: blaugrau.— Naſe und Mund propor⸗ tionirt.— Kinn: ſchmal.— Bart: um das Kinn und die Backen dünn.— Geſicht: oval.— Geſichtsfarbe: ge⸗ bräunt.— Beſondere Zeichen: keine. Dieſelbe an dieſelben. Betreffend: Einen Raubmord. Am 15. d. M., Morgens gegen 7 Uhr, wurden der Bürger und Holzmeſſer Stöß und deſſen Ehefrau zu Frank⸗ furt a. M. in ihrer unverſchloſſenen, ſonſt nicht bewohnten Behauſung ermordet und beraubt gefunden. Die Verübung des Mordes geſchah mittelſt eines ſehr ſcharfen Hauinſtru— mentes und mittelſt eines gleichfalls ſehr ſcharfen, wenig— ſtens ſechs Zoll langen, oben 13 Linien, unten 6 Linien breiten und dann ſpitz zugeſchliffenen Meſſers oder Stech—⸗ inſtrumentes. Hinſichtlich der ſtattgehabten Beraubung ſteht zu ver— muthen, daß folgendes Geld entwendet worden ſei: ein Doppelthaler, fünf Brabanterthaler, ſechs Zweiguldenſtücke, zwei preußiſche Thaler, dreißig Guldenſtücke, neunzig Sechsbätzner, hundert ſechs und ſechzig Dreibätzner, zwei Rollen à 10 fl. in 6 kr. Stücken, neun Groſchen und ſechs Kreuzer; auch ein weiß und blau geſtreiftes oder grau leinenes Säckchen dürfte mit entwendet worden ſein. Verdacht fällt auf zwei Maͤnner mittleren Alters und mittlerer Größe, in dunkler Kleidung, anliegenden Ober— röcken und dunklen Hüten, vielleicht ſog. Parlamentshüten. Mord und Raub wurden höchſt wahrſcheinlich am 14. März Abends um 8 Uhr oder kurz vorher verübt, mög— licher Weiſe aber auch zwiſchen 8 Uhr Abends und Mitter— nacht. Bis jetzt konnten der oder die Thäter nicht ermit⸗ telt werden. Da es möglich wäre, daß dieſes Verbrechen nicht von Einwohnern Frankfurts, vielmehr von einem oder mehreren Fremden veruͤbt worden iſt, welche bei dem Beſuche der Stadt Kenntniß von den Verhältniſſen der Stöß'ſchen Ehe— leute genommen, oder aber durch dortige dabei betheiligte Subjecte Kundſchaft erhalten haben, ſo beauftragen wir Sie auf Erſuchen der Frankfurter Polizeibehörde, aber auch im Intereſſe der hoͤchſt gefährdeten Sicherheit der Perſon und des Eigenthums, jenem Vorfall Ihre volle Aufmerkſam— keit zuzuwenden, insbeſondere diejenigen Subjecte, welche des vorliegenden Verbrechens fähig zu halten, ſowie deren Geldmittel und etwaiges Verbleiben am Abend des 14. und in der Nacht vom 14. auf den 15. d. M. in Betracht zu ziehen,— und jeden gegründeten Verdacht, jedes wahrge— nommene Merkmal einer Wiſſenſchaft um die erwähnte That ſchleunigſt zu unſerer Kenntniß zu bringen. Friedberg den 28. März 1850. Ouvrier. — 106 Regierungsblatt⸗Auszüge. Nr. 7 enthält: 1) Verordnung, die Amtspflichten der Mit⸗ glieder des Gemeinderaths betreffend. 2) Ueberſicht der in dem Jahre 1849 durch die Großherzogl. Gendarmerie geſchehenen Arreſtationen und Denunciationen. Im Laufe des Jahres 1849 ſind durch die Großh. Gendarmerie vollzogen worden: A. Arreſtationen: Inländiſche Deſerteure 14; ausländiſche Deſerteure 11; inländiſche Refractäre 1; ausländiſche Refractäre 1 Mörder 1; Brandſtifter 43 Straßenräuber 3; des Raubs Beſchuldigte 1; des Mords Beſchuldigte 13; der Brandſtiftung Beſchuldigte 3; des Straßenraubs Beſchuldigte 1; der Falſchmünzerei Beſchuldigte 1; des Diebſtahls Beſchuldigte 54; des Meineids Beſchul⸗ digte 6; Betrüger 19; Paßverfälſcher 12; wegen Majeſtätsbelepigung 193 wegen Diebſtahls 1905 wegen Wilodieherei 13; wegen Meineids 63 wegen Tödtung 5; wegen Beihülfe an einer Tödtung 2; wegen Falſchung 23; wegen Mißhandlung 21; wegen Ungehorſams 151; wegen Widerſetzlich⸗ keit 37; wegen Exceſſen 39; wegen Straßen- und ſonſtigen Polizelver⸗ gehen 64; wegen Mangels an Patenten 21; wegen Mangels en Trans⸗ portſcheinen und ſonſtige Defraudanten 17; wegen verbotswidrigen Handels 6; wegen Mangels an Legitimation 394; wegen Mangels an Subſiſtenzmitteln 42; wegen Verwundung 22; wegen Nothzucht 6; wegen unerlaubten Aufenthalts 43; wegen Bettelns 575; wegen Beleidigung 223 wegen Entweichens aus Arreſt 103 wegen nächtlichen Einſteigens 4; wegen Geiſtesſchwäche 6; wegen Strafverbüßung 253; wegen unſitt⸗ lichen Zuſammenlebens 6; wegen unſchicklichen Betragens und Trunken⸗ heit 7; wegen Pfandveräußerung 53 wegen Umgehung der Stempelab⸗ gaben zur Betreibung eines Gewerbes 2; wegen Hauſirens mit Gift 1; wegen zweckloſen Umherziehens 345; wegen ſonſtiger Vergehen auf Re⸗ quiſition der Behörden 563; unzahlfähige Forſtfrebler auf Requiſition der Behörden 550; Jagd⸗Frevler 3; Forſt⸗Frevler 82; Feld⸗Frevler 4; Vagabunden 251; wegen ſteckbrieflicher Verfolgung 53 wegen Aufruhrs 7; wegen Hochverraths 16; wegen Erpreſſung 2; des Landesverraths Be⸗ ſchuldigte 10; Summa 3992. B. Denunciationen: Wegen Um⸗ gehung der Trankſteuer und Zapfgebühren 13; wegen Umgehung der Salzregie 4; wegen Umgehung des Chauſſeegeldes 150; wegen Umgehung der Jagdwaffenpaſſe-Abgaben 148; wegen Umgehung der Stempelab⸗ gaben zur Betreibung eines Gewerbes 162; wegen Umgehung der Stem⸗ pelabgaben von öffentlichen Darſtellungen und Beluſtigungen 80; wegen Umgehung der Abgaben von Hunden 126; Jagdfrevler 6; Forſtfrevler 71; wegen Jagd⸗Polizeivergehen 13; wegen Forſt⸗Polizeivergehen 33 wegen Feld ⸗Polizeivergehen 23; wegen Straßen- Polizeivergehen 145 wegen Feuerpolizeivergehen 223; wegen Sitten⸗Polizeivergehen 125 wegen ſonſtiger Polizeivergehen 1158; wegen verbotswidrigen Handels 303 wegen Mangels an Transportſcheinen 12; wegen Verwundung 4; wegen Exceſſen 41; wegen Entwendung 8; wegen Beleidigung gegen Behor⸗ den 12; wegen unerlaubten Aufenthalts 4; wegen unenlaubten Beher⸗ bergens 95; wegen verſäumter und vernachläſſigter Nachtwache 101; wegen Verbreitung verbotener Lotterielooſe 1; wegen Beeinträchtigung der Briefpoſt 13 wegen Mitnahme von Perſonen auf dem Briefkarren 33 wegen Führung falſchen Maßes und Gewichts 34; Summa 2662. Nr. 8 enthält: 1) Bekanntmachung, den Beitritt zu dem Bündniß der Kronen Preußen, Sachſen und Hannover vom 26, Mai 1849, insbeſondere das Bundesſchiedsgericht betreffend.— 2) Dienſt⸗ nachrichten. Am 19. Januar wurde der pracliſche Arzt Dr. Engau zu Umſtadt zum Phyſicatsarzt des Phyſicats Neuſtadt ernannt. Am 20. wurde dem Hofger.⸗Seer.-Acceſſiſten Niebergall dahier die Stelle eines Secretärs bei dem hieſigen peinlichen Gerichte und am 25. dem Schullehrer Gaß zu Weſthofen die 1. evang. Schulſtelle zu Kirchbrom⸗ bach übertragen.— 3) In den Ruheſtand wurden verſetzt: 1) am 3. Januar der Förſter Roth in der Steinheimer Faſanerie; 2) am 9. der Forſtſchütze Höres zu Lumda; 3) am 12. der Forſtſchütze Spöhrer zu Meiches; 4) am 21. der evang. Schullehrer Müller zu Eimelrod, Reg.⸗Bez. Biedenkopf; 5) am 25. der L.⸗Ger.⸗Actuar Euler zu Gießen. — 4) Geſtorben iſt: Am 22. Dezember 1849 der penſ. Gendarm Köhler zu Seeheim. Kirchenbuchs⸗Auszug vom Monat Februar. Friedberg. Getraute: 10. Georg Battenfeld, hieſiger Bürger und Gehülfe auf Gr. Diſtrictseinnehmerei, des verſtorbenen hieſigen Steuerboten Georg Battenfeld nachgelaſſener ehelicher lediger Sohn und Louiſe Stock, des verſtorbenen hie⸗ ſigen Bürgers und Metzgermeiſters Karl Adolph Stock nachgelaſſene eheliche ledige Tochter. 10. Friedrich Faatz, hieſiger Bürger und Schreinermeiſter, des hieſigen Burgers, Kirchen- und Hoſpitalrechners 8. 14. 17 17. 17. 17. 9 23. 24. 19. 20. 2 25. 26. 27. 28. — Johannes Faatz ehelicher lediger Sohn und Karoline Wilhelmine Klös, des Bürgers und Forſtſchützen Hein⸗ rich Klos zu Langgöns eheliche ledige Tochter. f Getaufte: a Ein unehelicher Sohn, Aloys, geb. den 14. Jan. Dem hieſigen Bürger und Zeugſchmied Johannes Fill— mar eine Tochter, Kunigunde, geb. den 2. Febr. Dem hieſigen Bürger und Schuhmachermeiſter Jakob Jakobi eine Tochter, Suſanne Margarethe Dorothea Karoline, geb. den 30. Jan. Dem hieſigen Bürger und Flurſchützen Georg Briel ein Sohn, Georg Martin, geb. den 25. Jan. Dem hieſigen Bürger und Schneidermeiſter Johann 7 Wörner ein Sohn, Johann Konrad, geb. den . ebr. Dem hieſigen Bürger und Weißbindermeiſter Karl Friedrich Hieronimuß ein Sohn, Heinrich Robert, geb. den 29. Jan. Dem hieſigen Buͤrger und Glaſermeiſter Heinrich Wecker⸗ ling ein Sohn, Ernſt Philipp, geb. den 1. Febr. Dem hieſigen Bürger und Spenglermeiſter Thomas Friedrich Horn eine Tochter, Eva Katharina, geb. den 12. Febr. Dem hieſigen Bürger und Kammmachermeiſter Philipp Karl Kiefer eine Tochter, Marie Margarethe, geb. den 27. Jan. Dem hieſigen Bürger und Spenglermeiſter Karl Frick eine Tochter, Johannette, geb. den 1. Febr. Dem hieſigen Bürger und Schneidermeiſter Georg Konrad Daniel Ebert ein Sohn, Johannes Valentin Heinrich, geb. den 2. Febr. f Dem hieſigen Bürger und Schneidermeiſter Karl Lud⸗ 5 wig Friedrich Schmidt ein Sohn, Ludwig Theodor Karl Adam, geb. den 12. Febr. Beerdigte: Thekla Huber, des hieſigen Bürgers und Kaufmanns Jean Huber eheliches Töchterchen, alt 5 Jahre und 10 Monate, 1 den 5. Febr. Eliſabethe Briel, des weiland hieſigen Bürgers und Fuhrmanns Heinrich Briel hinterlaſſenes eheliches Töch— terchen, alt 5 Jahre, 10 Monate und 6 Tage, t den 7. Febr. Sophie Mariane Friederike Emilie Huber, des hieſigen Bürgers und Kaufmanns Jean Huber eheliches Töch— terchen, alt 2 Jahre, 8 Monate und 22 Tage, t den 17. Febr. 5 Martin Kaspar Buchecker, hieſiger Bürger und Schuh- machermeiſter, alt 33 Jahre, 6 Monate und 3 Tage, 1 den 18. Febr. Ein todtgebornes Töchterchen des hieſigen Bürgers und Schneidermeiſters Heinrich Schwalm. Anna Sophia Reich, geb. Dietz, des hieſigen Bürgers und Schuhmachermeiſters Johannes Reich Ehefrau, alt 45 Jahre, 7 Monate und 14 Tage, 1 den 23. Febr. Friedrich Chriſtian Diehl, des Schneiderhandwerks, nachgelaſſener ehelicher lediger Sohn, des weiland hie— ſigen Bürgers und Schneidermeiſters Philipp Konrad Diehl, alt 55 Jahre und 6 Monate, k den 23. Febr. Rudolph Ludwig Decher, des hieſigen Bürgers und Sattlermeiſters Heinrich Martin Decher eheliches Söhn⸗ chen, alt 1 Jahr, 3 Monate und 9 Tage, r den 26. Febr. 5 Friederike Renz, geb. Juſti, des Großh. Stabsarztes Ludwig Renz dahier Ehefrau, alt 51 Jahre, 1 Monat und 26 Tage, 1 den 26. Febr. Mach Karoline n Hein⸗ zan. Nes Fill, br. r Jakob dorotheg 9 Briel Johann geb. den et Karl ert, geb. Wecker br. Thomas geb. den Philipp de, geb. ul 8rick Georg Valentin rl Lud⸗ Theodor Guſtav⸗Adolf⸗Stiftung. Die Mitglieder des Wetterauer Zweigvereins der Guſtav⸗Adolf⸗Stiftung werden hiermit ergebenſt erſucht, ihre Beiträge für das laufende Jahr nunmehr in den einzelen Ortſchaften ſammeln und an den Caſſirer des Vereins, — 107— mit 9 fl. 33 kr. Herrn Apotheker C. Wahl, gefälligſt entrichten zu wollen, damit dieſelben bei der im Juni d. J. in Alzei zu haltenden Hauptverſammlung der Heſſiſchen Guſtav-Adolf-Vereine zur Verwendung gebracht werden können.— Dabei beſcheinige ich mit herzlichem Danke den Empfang der Jahresbeiträge von Fauerbach II. mit 5 fl. 12 kr. und von Rendel Dr. Matthias, Schriftführer. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. N N Oeffentliche Ladung. (408) ueber das Vermögen des Gaſtwirths Georg Havenecker und deſſen Ehefrau Eliſe, ge— borne Eberhardt, auf dem Mineralbrunnen bei Okarben iſt der formelle Concurs erkannt wor⸗ den. Man fordert deßhalb alle bekannte und unbekannte Gläubiger derſelben auf, in dem auf Freitag den 26. April, Vormittags 10 Uhr, beſtimmten Liquidationstermin, ihre Anſprüche anzuzeigen und ſo viel möglich alsbald richtig zu ſtellen, als ſonſt Ausſchluß von der Maſſe erfolgt. In dem Termin ſoll zugleich die Güte ver⸗ ſucht und ſich in deren Entſtehung über einen Curator verſtändigt werden, weßhalb die Voll⸗ machten etwaiger Mandatare hierzu ermächtigen müſſen. Groskarben am 11. März 1850. Großh. Heſſ. Landgericht Jäger. Schmidt. Verſteigerung von Schloſſerarbeit. (183) Samſtag den 13. April d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll in dem Büreau des Un⸗ terzeichneten die Anfertigung der Fenſterrahmen, in die hieſige neue Kirche von gewalztem Eiſen, worüber der Voranſchlag, 1270 fl. beträgt, in drei Abtheilungen durch öffentliche Verſteigerung in Accord gegeben werden. Riſſe, Voranſchlag und Verſteigerungsbedin⸗ gungen liegen in genanntem Büreau den In⸗ tereſſenten zur Einſicht offen. Grünberg den 27. März 1850. Der Gr. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks anbes 9. 1. Holz ⸗Verſteigerung. (1800 Dienſtag den 9. April, Morgens 8 ¼ Uhr, werden in hieſigem Gemeindewald, Diſtrikt Obernhardt: 54 eichene Werkholzſtämme, 114„ Gerüſthölzer, 15700 gemiſchte Wellen, 7 Klafter Stockholz, meiſtbietend verſteigert. Dabei wird bemerkt, daß das Holz an der Straße nach dem Burg⸗ jägerhaus ſitzt und ſich gut für die Wetterau zum Abfahren eignet. Pfaffenwiesbach den 24. März 1850. Der Bürgermeiſter Ru p p. Bekanntmachung. (188) Wegen Aufgabe des ferneren Oeco⸗ nomiebetriebs, werden Dienſtag den 9. April d. J., Vormittags von 9 Uhr an, in der Be⸗ hauſung von B. Zinkand dahier: 2 Pferde, 1 ſchwarzſcheckiger, 1¼ Jahr alter Farren, 5 Kühe, 3 Rinder, 2 vollſtändige Oeconomiewagen, 4 Pflüge, worunter ein Rochadlo⸗Wendepflug, 2 Eggen und ſonſtiges Oeconomie-geräth, 1 vollſtändige Branntweinbrennerei-Ein⸗ richtung, circa 250 Malter Kartoffeln und verſchiedenes Geſtröh, gegen bagre Zahlung verſteigert, oder auch ge⸗ gen Bürgſcheine Credit bis zum 15. September d. J. gegeben. Vilbel den 24. März 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bye fte x. Edietalladung. (802) Nach Mittheilung der Adminiſtrativ⸗ behörde ſollen die dem Herrn Fürſten Ferdinand zu Solms-Braunfels Durchlaucht, zuſtehenden Grundrenten in der Gemarkung Bellersheim, namentlich als: Hühnergeld, Grundzinſen, Mark⸗ waizen, Zehntgrundrente und Vogteikorn, be⸗ zeichnet, und dem jährlichen Geſammtertrag nach zu Sechshundert Ein und Dreißig Gulden ſieben Kreuzer einen Heller abgeſchätzt, abgelößt wer— den, und es iſt die vorgeſchriebene Edictalladung beantragt worden; weshalb hiermit veröffent— licht wird, daß wer an dieſe Grundrenten, resp. an das Ablöſungskapital, Anſprüche zu haben vermeint und geltend zu machen gedenkt, ſoge— wiß binnen zwei Monaten nach der Veröffentlichung ſeine Anſprüche gel— tend zu machen habe, als ſonſten keine Rückficht darauf genommen und das Ablöſungskapital von Neuntauſend Drei und Dreißig Gulden zwei und vierzig Kreuzer an den genannten Herrn Fürſten verabfolgt werden ſolle. Hungen den 27. März 1850. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Section Gießen. (503) Mittwoch den 10. April, des Vor⸗ mittags um 11 Uhr, ſoll auf dem Sections⸗ büreau dahier der Transport von 1327 Stück Schienen von Großkarben und Vilbel in die Lindner Mark bei Gießen öffentlich an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Bemerkt wird, daß auch Gebote auf den Transport dieſer Schienen vom Bahnhofe zu Friedberg in die Lindner Mark geſchehen können. Gießen den 30. März 1850. Der Großh. Heſſ. Sections-Ingenieur Eickemeyer. eg eng im Rentamte Friedberg. (304) Von den fiskaliſchen 1849 Fruchtvor⸗ räthen des hieſigen Rentamts werden zur Ver⸗ fleigerung gebracht: Dienſtag den 9. April d. J., Vormittags 10 Uhr, in dem Gaſthauſe zum Heſſ. Hofe zu Butzbach von dem daſigen Speicher: ungefähr 54 Mltr. Korn, 23 Mltr. Gerſte und 12 Mltr. Hafer; Mittwoch den 10. April, ebenfalls Vormit⸗ tags 10 Uhr, zu Friedberg in dem Gaſthauſe zum Maulbeerbaum: b 1) von dem Speicher zu Friedberg ungefähr 10 Mltr. Waizen, 100 Mltr. Korn und 20 Mltr. Gerſte; 2) zu Niederrosbach lagernd: ungefähr 11 Mltr. Korn. Friedberg den 23. März 1850. Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Bu ß. Obligations-Verlooſung. (505) Bei der heute ſtattgebabten Obliga⸗ tionsverlooſung iſt von dem, mit dem Hand⸗ lungshauſe der Herren Lindheimer in Friedberg, für die Gemeinde Höchſt negocürten Anlehen von 2000 fl. die Nr. 2 auf den 1. Mai d. J. mit 100 fl. rückzahlbar geworden. Der In⸗ haber dieſer gedachten Privatpfandverſchreibung wird hiermit erſucht, dieſe Summe an dieſem Tage bei hieſiger Gemeindekaſſe in Empfang zu nehmen, indem von dieſem Tage keine Zin⸗ ſen mehr vergütet werden. Höchſt a. d. Nidder am 30. März 1850 Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Mei nin ger. Arbeits ⸗Verſteigerung. (506) Montag den 8. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Gemeindehaus zu Nie- derwöllſtadt nachbemerkte von der Gemeinde daſelbſt pro 1850 vorzunehmende Bauarbeiten in Accord gegeben werden: A. Herſtellung des großen Schutzbretts. 1) Maurscrarbeit, veranſchlagt zu 20 fl. 10 kr. 2) Zimmerarbeit 1 54„155 3) Anlieferung von 4 Bütten Waſſerkalk 7*—„ 4) Stein- und Kiesfuhrlohn, ſo— wie Steinſetzen und Kiesmeſſen, veranſchlagt zu 18„27 B. Umbauung der Erbſengaſſe. 1) Handarbeit, veranſchlagt zu 22 fl. 24 kr. 2) Pflaſterarbeit 5 15 85— 3) das Anfahren, Setzen und Meſſen der erforderlichen Ma⸗ terialien, veranſchlagt zu 178»— 5 C. Verlängerung der Haingaſſe. 1) Planir⸗ und Pflaſterarbeit veranſchlagt zu 60 fl. 4 kr. 2) Anlieferung der erforderlichen Rauhpflaſterſteine, veranſchl. zu 112—„ 3) Kiesgraber- und Kiesfuhrlohn, veranſchlagt zu O—„ 4) Pflaſterſteinſezer⸗ und Kies⸗ meſſerlohn, veranſchlagt zu 13„30„ D. Herſtellung der Braugaſſe. 1) Planir⸗ und Pflaſterarbeit, 136 fl. 37 kr. veranſchlagt zu 2) Anlieferung der erforderlichen Rauhpflaſterſteine, veranſchl. zu 84— 3) Kiesgraber-und Kiesfuhrlohn, 90—* 4) Pflaſterſteinſetzer- und Kies⸗ meſſerlohn, veranſchlagt zu 18— E. Verſetzung des an der Kirche ſich befind⸗ lichen Leiterhäuschens. 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 22 fl.— kr. 2) Zimmerarbeit, 1 1 14»— 3) Dachdeckerarbeit,„ 1 7 9 4) Schreinerarbeit,„„ 17 36„ F. Anlegung einer Abfahrt an dem Vieinal⸗ weg nach Rodheim hin. 1) Maurerarbeit, veranſchl. zu Aff. kr. 2) Chauſſtrarbeit,„* 4— 3) Chauſſirſteinlieferung aus dem Aſſenheimer Privatſteinbruche 12„ 48„ G. Unterhaltung des Vieinalwegs nach Rod heim hin. 1) Handarbeiten, veranſchlagt zu 52 fl. 48 kr. 2) Wandſteinlieferung und dieſel⸗ ben aufzuſetzen, veranſchl. zu 7 18, Niederwöllſtadt am 3. April 1850. Der Großh. a Ko ſt. Lohrinde⸗Verſteigerung. (507) Dienſtag den 9. April l. J., Vor⸗ mittags um 11 Uhr, ſollen auf hieſigem Rath⸗ haus die Ergebniſſe der diesjährigen eſchen Loh⸗ — 108— rinden aus hieſigem Gemeindewald, eirca 430(292) D as neu erri ch tete Centner, einer nochmaligen Verſteigerung unter den vor dem Ausgebot eröffnet werdenden Be— D 0 B dingungen meiſtbietend verſteigert werden. 1 2 1 2 Holzhauſen den 28. März 1850. 1 E 79 a 1 h 0* Der Großh.„ 6 6. 8 und Ruhrer e kant machung, 4 0 Brennholzverſteigerung im Domanialwalddiſtrikt S · E h 1 2 L 9 Mainzerhecken, Reviers Oberrosbach betreff. E 1 N 0 E I. E 1 (508) Donnerſtag den 1 1 April d. In von M Morgens 8 Uhr, werden in dem genannten* 250 Walddiſtricte bereits früher verſteigerte, unbe⸗ Hiedr. Lud. Böing zahlt und unverbürgt liegen gebliebene:; ſpt in 6 Stecken birken Prügelholz, 9 15* auf Koſten des früheren Käufers nach Inhalt d ſi d Zißer 12 der Bedingungen abermals verſteigert. Nie erwo I ta t 0 Oberrosbach den 27. März 1850. empfiehlt derſelbe zur gefälligen Beachtung. Der Gr. Revierförſter des Reviers Oberrosbach e Wichtig für Auswanderer. a ν e ιν Privat ⸗ Bekanntmachungen. Die Sicherheit, f ü n Verfa fe n. cee Ge ſellſchaft zum Schutze der Auswanderer. verdeck unter dem Preis zu verkaufen. Auch f. f 5*.: 1 dann dieſelbe auf 1 Tauschhandel 5(452) Der Zweck dieſer Geſellſchaft iſt, bei der groͤßtmöglichſten Sicherheit und 3 g den billigſten Preiſen die Auswanderer gegen jede Art von Betrug und 5 d 5 ö f. f f 0 N Sac er lag a 3 der[Prellerei zu ſchützen und Ihnen mit Rath und That beizuſtehen. 0 öhe, M Nr. 70. f 8 e eee Die Abfahrten finden ſtatt: f Waaren⸗Empfehlung. Jede Woche nach New⸗Vork und am 30. März, 15. und 30 2 (ung) Ich empfehle mein reichhaltiges Lager] April nach New⸗Orleans. f f 9 1 von Kattunen, worunter ſich ½ breite, ächt⸗ Jeder Transport wird von einem ſoliden, erfahrenen Conducteur 0 farbige 195 ge und a e 25 bis in den Seehafen begleitet. ner von Wollen⸗Mußſinen, neueste Muſter zu 17, Preis der Ueberfahrten im Monat März und April: N 19 und 2 kr., von Napolitaines zu 12, 13 und. f 0 3: 18 kr, Tolbets in allen Farben von 45 r. Von Frankfurt bis New⸗Nork über Antwerpen fl. 54. an und höher, ſowie den übrigen dahin ein⸗ 77 77 77 7„Havre, per Poſtſchiff„„ 65. ſchlagenden Artikeln, als blau- und modege⸗ 7.„ 7 75„ Liverpool, mit vollſtän⸗ druckten Orleans in den gangbaren Farben, diger Verköſtigung„ 70. 5 Sigel, abel Sten n e een b Kopfgeld und freier Transport von 2 Zentnern Reiſegepäck ſind in Waaren, als: Shirting, Batiſt, Jaconel, Moll, dieſem billigen Preis einbegriffen. N Pique u. ſ. w. Die Preiſe verſtehen ſich für Proſpekte und alle mögliche Auskunft werden auf frankirte Briefe die hieſige Elle. 5 bereitwillig ertheilt von G. W. Wüſtner, 9 Römerberg Nr. 34 in Frankfurt a. M Profeſſor Maier, sen., General⸗Agent in Bockenheim bei Frankfurt a. M. Agentengeſuch.— Gaerne e D i E 5 0 5 h andlun 9 befaſſen wollen, werden geſucht und nur aus⸗ gebreitete Bekanntſchaft und Reellität verlangt. 8 5 0 ea, i be, eee Franken a.. Lon Hriedr. Becher in Frunhſurt u. M., a erbeten. f von der Friedberger Warte aus der erſte Dielhof links, Anzeige.(472) empfiehlt ihr Lager aller Sorten Flosholz ſowohl in ganzen Böden als* (497) Von heute an werden die Braunkohlen einzelnen Stämmen, ferner in Dielen aller Art, Eichen- und Kiefernholz in allen zu nachfolgenden herabgeſetzten Preiſen abgegeben: f 17 8 Ganz holzige Kohlen pro Etr. 17 tu, Dicken, ſowohl in Bohlen als Staffel und Poſten. grobe Stückkohlen 7 Ua Bei reeller Bedienung ſichert ſie die billigſten Preiſe zu und können die 0 gute Brockkohlen e Pferde in die Stallung eingeſtellt werden. 10 00 Sie Senn eee auf der Gr. be icht 2 g 1 Die ruübe ni 06 ſondern in einem 8 Etr. ch 9„ Geſu ch. 63 10.% Fuͤr den Abſatz eines Artikels gegen einen 19. a 18. Harmfeßtel Elb nahe cen effectiven Gewinn von 28 pt. werden neben- 0 lben Stecken) halt nehmer geſucht. Naͤheres iſt franco, unter der Adreſſe ca er bei dem Heſſen⸗ N 5 95 krücer Pammer den 25. Marz i850. A. B. C. in Harburg bei Hamburg zu erfragen. 1 er. er. heit und g und und 30 ducteur ſind in Briefe — 109— Porzelt& Harperath Bockenheim, (498) empfehlen ihr Lager eigner Fabrik in allen Sorten Marmor⸗ und Bildhauerarbeiten, als: Monumente, Cheminées, Kreuze, Mörſer, Platten für Möbel ꝛc. ꝛc. Auch nehmen ſie Beſtellungen nach jeder beliebigen Zeichnung an, ver— ſprechen prompte Bedienung und billige Preiſe. Nachricht fuͤr Auswanderer. De (800) Alle Diejenigen, welche entſchloſſen ſind, unſer liebes deutſches Vater—⸗ land zu verlaſſen und nach den Nordamerikaniſchen Freiſtaaten auszuwandern, können bei mir die beſte Auskunft, bezüglich der ſicheren Ueberfahrt und der damit verbundenen unverhältnißmäßig geringen Koſten, nebſt Empfehlungs⸗ ſchreiben an die mir befreundeten Chefs der deutſchen und eng⸗ liſchen Haupt⸗Büreaux unentgeldlich erhalten und werden dadurch vor Betrug und zudringlichen Schiffsmaklern geſichert ſein. Niederwöllſtadt den 25. März 1850. G. Emmerich. r Geſchäfts⸗ Eröffnung. (809) Ich mache hiermit einem geehrten Publicum die ergebene Anzeige, daß ich unterm Heutigen mein Geſchäft, im An⸗ und Verkauf, ſowie Vermiethung aller Arten Möbel, eröffnet habe. f f Billige Preiſe und freundliche Bedienung laſſen mich mit Zuverſicht hoffen, einen recht zahlreichen Zuſpruch zu erlangen. Auch mache ich mich verbindlich, alle von mir erkaufte Möbeln frei nach Friedberg zu liefern. Frankfurt a. M. im Marz 1850. Georg Straus, Große Boͤckenheimergaſſe. Geſchäftslocal: Eck der Kalbächergaſſe Nr. 21—22. Wohnung: Kleine Bockenheimergaſſe Nr. 8 neu. Täglich friſch geröſteten Java⸗Kaffee in den delikateſten und kräftigſten Qualitäten, unvermiſcht, (810) in den Preiſen von 34, 36 und 38 kr. per Pfund, empfehle ich in allen Quantitäten zur geneigten Abnahme, unter Zuſicherung der reellſten Bedienung. Louis Ehrhard, im Cleſern⸗Hof hinter dem Römer zu Frankfurt a. M. Allgemeine Militaͤr⸗Stellvertretungs⸗Anſtalt. je Zahl der Mitglieder der Aſſecuranz⸗Geſellſchaft für das Muſterungsfahr 1850 iſt be⸗ 2212 e eee ferneren Beitritt laden wir die Eltern resp. Vormünder der r 1830 gebornen Conſcriptionspflichtigen ein.— n a Die Statuten der A 115 bef uns und unſern Herrn Agenten zu beziehen. Der Inhalt des§. 15. der Statuten hat zu vielfachen Anfragen Veranlaſſung gegeben. Zur Begegnung derſelben und zur Erläuterung ſey hier bemerkt, daß die Verantwortlichkeit der Geſellſchaft für die von ihr geſtellten Einſteher nach Ablauf von drei Dienſtjahren aus dem Grunde aufhört, weil nach den dermaligen geſetzlichen Beſtimmungen(ogl.§. 50. des Geſetzes vom 20. Juli 1830) die Haftbarkeit nicht länger verlangt wird. Darmſtapt ven 27. März 1850. Friedr. Vogel, Dr. juris. Karl Schwarz, Kaufmann. Das Bureau der Anſtalt iſt in der Wohnung des Dr. juris Vogel, Grafenſtraße Lit. E. Nr. 138 mittlerer Stock im Hauſe des Speygler Eichberg. Friedberg. (426) Ein gutes Billard iſt zu verkaufen. Caſinodiener Künzebach ertheilt Auskunft. Predigerverſammlung (512) zu Friedberg am 10. April 1850 im Hotel Trapp! Anfang genau um 10 Uhr. Tagesordnung: Vorlage der Commiſſtionsar⸗ beiten die innere Miſſion betreffend. Eventuell Gründung eines Vereins für innere Miſſion in der Wetterau. Der Schriftführer des Predigervereins Dr. Natters. Kleeſaamen (513) von vorzüglicher Qualität per Pfund 14 kr., dürre Zwetſchen von vorzüglicher Ouali⸗ tät per Pfund 6 kr., zu haben bei H. M. Decher und Peter Damm in Friedberg. Wohnorts⸗Vekaͤnderung. (810 Meinen ſeitherigen Wohnort Aſſenheim habe ich verlaſſen und wohne ſeit dem 26. d. M. in Bönſtadt. Bönſtadt den 27. März 1850. Schneider, Gr. Geometer. Annonce! (815) Zwei Pferde ſtehen bei der Poſt⸗ halterei in Vilbel zum Verkauf. Luſttragende belieben ſich deshalb an den Stallaufſeher Fink daſelbſt zu wenden. eg (810) Ein ſchwarzgrauer, raubhaariger Pin⸗ ſcher mit gelben Abzeigen, weißen Pfoten, in's Geſicht hängenden langen Haaren, auf der rech⸗ ten Seite der Schnauze einen weißen Flecken, iſt am 15. d. M. abhanden gekommen. Wer Auskunft ertheilt, erhält eine ſehr gute Belohnung. Seibert, Polizeidiener. Bekanntmachung. 17) Ich erlaube mir hierdurch meinen zahlreichen Freunden und Bekannten in dortiger Gegend meine Kaffeewirthſchaft in empfehlende Erinnerung zu bringen und bemerke dabei, daß außer allen warmen Getränken auch Bier und Wein in allen Qualitäten verabreicht wird. Ferner kann den ganzen Tag nach der Karte geſpeiſt werden und verbindet ſich damit zugleich ein billiger Mittagstiſch von guter Hausmannskoſt. Joh. Carl Rauch, im neuen Kaffeehaus am Paradeplatz in Frankfurt a. M. Ein Fahrknecht (818) wird geſucht. Die Expedition dieſes Blattes ſagt wo. eig. (819) Hat ſich der Vorſtand des hieſigen Geſangvereins für permanent erklärt, weil die Generalverſammlung 108 Auguſt v. J. immer noch nicht abgehalten iſt?——— 0 0 Ein Mitglied. Four Auswanderer. (520) Von Mainz über London Erwachſene 60 fl., Kinder 42„ mit Beköſtigung und wird bemerkt, daß meine Hauptagentur 3000 fl. Caution geleiſtet, welche für Erfüllung meiner Verträge bürgen. Baruch Hecht. Modernſte „ Anzeige. Ausgeſetzte Sommer-Bukskins(ganz Wolle) à fl. 3.— fl. 4. per Hoſe von 2 Stab, 11 1 7 ;. 20 1„% 6.„ 9 Engliſche Pique-Weſten von 24 kr. bis fl. 1. 15 kr., die neueſten Paletot⸗Stoffe ꝛc. zu ſehr billigen Preiſen bei K. W. Kellermann, 8210 kleiner Kornmarkt 5 in Frankfurt a. M. Ge zu ch. (522 Ein braves, kräftiges Kindermädchen wird geſucht. Wo? ſagt die Exped. d. Blattes. Zum Vermiethen. (528) Eine vollſtändige Wohnung, gleicher Erde, iſt zu vermiethen und kann im Juli be⸗ zogen werden bei Johannes Stork. Ein gebildetes Frauenzimmer, (524) welches franzöſiſch ſpricht und geneigt iſt, eine Mutter in der Erziehung ibrer Kinder und im Haushalte zu unterſtützen, wird geſucht. Das Nähere bei der Expedition d. Bl. Friedberger Turngemeinde. (825) Von dem Actien-Anlehen ſind die Nummern 118. 68. 23. 84. 54. 29. 122. 17. 8. 29. 58. durch das Loos zur Rückzahlung beſtimmt und der Vereinsrechner, Herr H. Fink, ermächtigt worden, gegen deren quittirte Rückgabe die Ein⸗ lößung zu bewirken, indem dieſelben nicht weiter verzinſt werden ſollen. Friedberg den 3. April 1850. Der Vorſtand. Anzeige. (526) Ich Unterzeichnete bringe hiermit zur allgemeinen Kenntniß, daß ich jede Woche regel—⸗ mäßig von hier nach Frankfurt gehe und jedesmal Dienſtags Vormittags von hier nach Frankfurt und Donnerſtags zurückkomme, weshalb ich jede Be⸗ ſtellung, ſowie jede Privatſache pünktlich beſorge und im Gaſthauſe zum grauen Bär bei Herrn Rodaug logiere. Katharina Berner, Botin von Butzbach. Letzte Erklärung in der bekannten Riedel'ſchen Streitſache. (527) Wie ſich die Wahrhei ö heit, deren Macht in der Sympathie zum menſchlichen Hefe liegt, jederzeit aus dem Schutte der Lüge Bahn zu brechen verſteht, ſo hat ſie auch in der be— wußten Streitſache den glä e rungen. ach n glänzendſten Sieg er Wegen des von Herrn Rentmeiſter Riedel in Nr. 56 des Intelligenzblattes 000 Jahr 1849 auf meine Ehre ignorirender Weiſe ge⸗ machten Angriffs ließ Gr. Heſſ. Oberſtudien⸗ direktion alsbald in meinem und des Lehrer— 1e Intereſſe eine Adminiſtrativunterſu⸗ hung, geführt durch Gr. Regierungs-Com⸗ miſſion zu Friedberg, gegen mich einleiten. Das Reſultat derſelben, indem es i Unſchuld vollkommen conſtatirte, war 107 chend, mich von anderweitigen Verfolgungen, Riedels, welche ich unter den vorhandenen Umſtänden weder nothwendig noch räthlich er— achtete, abſehen zu laſſen. Ich beſchränkte mich deshalb einzig darauf, den Schöpfer und Träger bekannter Anſchuldigungen, einen ge⸗ wiſſen Schreiner Krebs von hier, Freund des Herrn Rentmeiſters gerichtlich zu belangen, in Folge deſſen derſelbe auch laut landgericht⸗ lichem Erkenntuiß vom 1. Febr. l. J. der Verläumdung ſchuldig erkannt und beſtraft worden iſt. Dem verehrlichen Publikum muß es nun⸗ mehr anheim geſtellt bleiben, den ſtreitigen Gegenſtand und mit ihm Herrn Riedel, Krebs und Conſorten ſeinem Urtheil zu unterziehen. Obermörlen am 26. März 1850. Burk, Lehrer. Erklarung. 528) Im Heſſiſchen Zuſchauer Nro. 36 vom 0 290 1850, Seite 223, befindet ſich ein Artikel gezeichnet:& Aus der Wetterau(Cri⸗ minalrechtspflege). Hierauf beziehend, inſoweit der ſelbe meine Perſon betrifft, habe ich vorläufig nur Folgen⸗ des zu erklären: Der Verfaſſer jenes Artikels, mit den näheren Verhältniſſen jedenfalls unbekannt, ſcheint mir kein reiner Demokrat zu ſein, ſondern ein De⸗ mokrat von der ſchlechteſten Sorte, lichtſcheu, verläumderiſch und pöbelhaft; denn ſonſt hätte er jedenfalls der Oeffentlichkeit gegenüber ſeinen Namen unterzeichnet, oder hat der ſehr gutge— ſinnte humane Herr Redacteur jenes Zuſchauers abſichtlich deſſen Namen verſchwiegen— ſo viel für jetzt.— Wird der Herr Redacteur gedachten Blattes — an deſſen Aufrichtigkeit nicht zu zweifeln iſt — den Namen des Verfaſſers von jenem ſchänd⸗ lichen Artikel nennen, oder wird der Herr Ver⸗ faſſer dieſes ſelbſt thun, dann wird die Crimi⸗ nalrechtspflege an ihm(dem Verfaſſer) ſelbſt Nausgeübt, und das gerichtliche Reſultat ſeiner Zeit bekannt gemacht werden; geſchieht die Nen⸗ nung des Namens des Verfaſſers nicht, dann bin ich gerechtfertigt, indem jeder überlegende rechtliche Mann weiß, mit wem ich es zu thun hatte. Auf keinen Fall werde ich auf dieſes dunkle, lichtſcheue und verläumderiſche Treiben und Einrücken weiter öffentlich antworten. Aſſenheim den 25. März 1850. 5 Der Gr. Bügermeiſter Schmidt. Frankfurter Gold-Cours vom 4. April. N Neue Louisd'or 111 6 Friedrichsd'or 953 Holländiſche 10 fl. Stücke 10 1½ Rand⸗Ducaten 5 40 20 Frankſtücke 9138 Engliſche Souverains 121 3 Kirchliche Anzeigen für- Fßiedberg Sonntag Quaſim. den 7. April. Pfarramtliche Functionen verrichtet: Herr Stadtpfarrer Sell. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Stadtpfarrer Fer tſch. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Diaconus Baur. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Lehrer Römheld. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Fertſch. Fruchtpreiſe. .— 20. Mrz. 29. Mrz. 28. Feb. Gattung. Fried⸗ 5 Die⸗ berg Malnz burg fl. kr. fl. kr. fl. kr. Waizen pr. Malter 620] 710 620 Korn„ 9 445 445 410 ee, 12 3141 330 Hafer„„- 121571 230 Polizei ⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 6. bis 12. April. 2 5 Fried- Buß ⸗ Brod ⸗Preiſe. berg.] bach. * kr. pf.] kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 2 21— 2 2 31 31313 44„ 7 7 272 Lth. Lth. — Milchbrod 16 16 —Waſſerweck 146 ½ —Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 16/8 18¼ Fleiſch-Preiſe. pf bf 1 Ochſenfleiſch 111— 11— „ Kühfleiſch, gemäſtetes 81 21 81— „ Rindfleiſch, gemäſtets 7 2 7— „ Kalbfleiſch 5 21 5— „ Schweinenſleiſch N 5Hammellleiſch 81——— „ Schaaflleiſch—66——— „ Wurſt veblos Schweinen 12— 12— „ Bratwurſt 144— 144— „ Schwartenmagen 14— 144— „Geräucherter Speck 20— 19— „Schinken 14.— 161— „ Doörrfleiſch 14— 16— „ Schweinenſchmalz,— ausgelaſſen 24— 18— unausgelaſſen 18— 16— „ Nierenfett 20— 18— „ Hammelsfett 16— 17— Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter Bender. Krauß. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.