terer Familien, e Kinder an gen, zeige JN 0 Groß Icu duch dri kattfindtt, noch 1. Under aus daß ich den 1 def. wach in Groß. — — N. ah auch in 9 cuuiger erthelt wird, ich hiermü e auch da⸗ J die Hand A- Erklärungen Nüttwochs von — 5 Uhr bei a den werde. weht better * pt. Stegen chhold, 1 n englischen en verrichtet: 727 L Stadtkirche: er Stadtkirche. 80. 4 Burglircht: 11 * er Burgkirche: ent üch net. * 7 Intelligenz-Vlatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. Mittwoch den 6. März 1850. N 19. * Regierungsblatt⸗Auszüge. Nr. 1 enthält: 1) Ediet, die Ergänzung der Feldtruppen im Jahre 1850 betr. Ludwig III. ic. 1e. In Gemäßheit der Art. 2 und 3 des Recrutirungsgeſetzes vom 20. Zull 1830 verordnen Wix hierdurch, wie folgt: Einziger Artikel. Zur Ergänzung der Feldtruppen im Jahre 1850 ſind Eintauſend Siebenhundert und Fünfzig Mann erforderlich, welche aus den Aufrufsfähigen des Jahres 1849 ausgehoben werden ſollen. Ludwig. Frhr. v. Schäffer⸗Bernſtein. 2) Bekanntmachung, der Gr Miniſterien des Innern und des Kriegs vom 2. Jan., die Vertheilung des Recrutenbedarfs von 1850 auf die Provinzen betreffend: Provinz Starkenburg 645, Oberheſſen 602, Rheinheſſen 503 Recruten. 3) Promotionen an der Gr. Landes- univerſität Gießen. Die juriſtiſche Doctorwürde haben im Laufe des Jahres 1849 erhalten: Otto Großmann aus Battenberg; Karl Muhl aus Gießen; Friedrich Bapſt aus Gießen; Julius Uſinger aus Wimpfen am Berg; Ernſt Kleemann aus Mainz; Georg Schwarz aus Schlitz 4) Am 10. Dezember 1849 wurde Unterförſter Stürz zu Vadenrod in den Ruheſtand verſetzt. Nr. 2 enthält: 1) Edict, die Auflöſung der Ständeverſaͤmmlung und die Anordnung neuer Wahlen betreffend.— 2) Bekanntmachung des Großh. Heſſ. Miniſteriums des Innern, vom 12. Januar, die Beſtätigung von Stiftungen und Vermächtniſſen betr.— 3) Bekannt- machung, die Frherrl. v. Wephers'ſche Eleonorenſtiftung betr.— 4) Be⸗ kanntmachung, die Reſultate der allgemeinen geiſtlichen Wittwenkaſſe vom Jahre 1827 betr.— 5) Bekanntmachung, die Vergütung für die in 1850 in Geld zu berichtigenden Beſoldungs⸗ und Penſions⸗Naturalien betr.— 8) Abweſenheitserklärung. Durch Urtheil des Gr. Kreisgerichts zu Alzey vom 22. November 1849 iſt zur Conſtatirung der Abweſenheit des Phi⸗ lipp Müller, Ackersmann aus Böſenheim, die im Art. 116 des Civil⸗ geſetzbuches vorgeſchriebene Zeugenvernehmung verordnet worden.— 9) Erlaubniß zur Annahme fremder Orden. Nachdem von Sr. M. dem König von Bayern dem G.⸗M. v. Bechtold, das Commandeurkreuz des Verdienſtordens vom h. Michael, und dem Oberſtlieut. und Flügel⸗ adj. Cameſasca das Ritterkreuz des Verdienſtordens der baperiſchen Krone verliehen worden, ſo haben S. K. H. der Großherzog am 30. November 1849 die Erlaubniß zum Tragen dieſer Orden zu ertheilen geruht. Am 1. Dezember 1849 haben S. K. H. der Großberzog dem G.⸗M. Wachter die Erlaubniß zu ertheilen geruht, den ihm von Sr. M. dem König von Preußen verliehenen rothen Adlerorden 2. Cl. mit Schwertern zu tragen.— 10) Dienſtnachrichten. Am 15. Dezember 1849 wurde dem Schulvicar Kilian zu Kalbach, R.⸗B. Nidda, die evang. Schullehrerſtelle daf. übertragen; am 22. wurde der Hofg.⸗Seer.⸗ Acceſ. Dr. Carl Joh. Hoffmann dahier unter die Zahl der Advokaten und Procuratoren bei dem Hofgerichte dahier aufgenommen; am 28. wurde dem Schulvicar Joſt zu Sichenhauſen die evang. Schullehrerſtelle zu Braunshard, R.⸗B. Darmſſadt übertragen; am 29. wurde der Aſſeſſor bei der Eiſenbahn⸗Baudirection der Provinz Oberheſſen, Auguſt Lau- benheimer zu Gießen, zum Rathe bei derſelben mit dem Amtstitel „Baurath, ernannt. Am 5. Januar wurde dem Schulvicar Groß zu Hackenheim, R.⸗B. Mainz, die kath. Schullehrerſtelle daſ, und am 11. dem Schulvicar Bernhardt zu Heldenbergen, R.-B. Friedberg, die evang. Schullehrerſtelle daſ. übertragen; am 15. wurde Heuerling zu Wimpſen a. B. zum Domainenboten für den Rezepturbezirk Wimpfen ernannt.— 11) Militärdienſtnachrichten. Am 9. Dezember 1849 iſt der Oberſtlieutenant und Flügeladjutant Cameſasca zum Oberſt ernannt, — ſodann dem Oberlieutenant Grau im Garderegiment Chevauxlegers der Charakter als Rittmeiſter, und den Oberlieutenant Laue im 2. In⸗ fanterieregiment, Kröll im Generalquarttermeiſterſtab und Lichtenberg im Gr. Artilleriecorvs der Charakter als Hauptmann ertheiit worden. Am 18. Dezember 1849 iſt der Stabsarzt Pr. Neuner im 1. Infanterle⸗ Regiment— vorerſt unter Beibehaltung der gedachten Stabsarztſtelle — zum Oberſtabsarzt ernannt worden.— In den Ruheſtand wurden verſetzt: am 22. Dezember 1849 der Landgerichtsactuar Stockmann zu Gernsheim; am 9. Januar der Gymnaſtallehrer Gambs zu Büdingen. — 13) Erledigt ſind: die evang. Pfarrſtelle zu Obermockſtadt, R.⸗B. Nidda, mit jährl. 1277 fl.; die mit einem Theologen zu beſetzende Con⸗ rectoratsſtelle zu Biedenkopf mit jährl. 400 fl., unter dem Vorbehalte eines temporaren Abzugs von 15 fl.— 14) Geſtorben ſind: am 22. Dezember 1849 der evang. Oberpfarrer Rahn zu Oberrosbach, R.⸗B. Friedberg; am 25, der Oberzollinſpector Otto zu Offenbach; am 30. der Domänenbote Dauernheim zu Gießen; am 4. Januar der Landgerichtsaſſeſſor Zeitz zu Friedberg. Aus dem Tagebuche eines Uechtsanwalts. Von Samuel Warren. Der Mord von Eraig Farm. (Fortſetzung.) Der Richter verwies dem Augeſchuldigten ſeinen lei— denſchaftlichen Ausfall, legte ihm Schweigen auf, und das Zeugenverhör durch den Gegenanwalt ward bald darauf beendigt. Wäre dem Anwalt der Angeklagten verſtattet worden, den ſo erlangten Vortheil durch eine Rede an die Jury noch weiter zu verfolgen, ſo würde er ohne Zweifel trotz ihres Vorurtheils gegen die Angeſchuldigten deren Freiſprechung erlangt haben; allein da aus einem gewiſſen, wiewohl falſchen Unpartheilichkeitsgefühle der Richter(wahrlich keiner der geſchickteſten und talentvollſten, welche damals auf der Richterbank ſaßen) dies unterſagt hatte, ſo zogen ſich die Geſchwornen zuruck, und kehrten nach halbſtuͤndiger Berathſchlagung mit dem Spruche „Schuldig“ gegen die beiden Gefangenen zuruck, welche ſie jedoch zugleich auch der königlichen Gnade empfohlen wiſſen wollten. „Gnade 2“ rief der Richter. chen Grund hin?“ Die Geſchwornen blickten betroffen ſich ſelbſt unter einander und den Richter an, wußten aber keinen Grund dafür anzugeben. Thatſache war's, daß ihr Glaube an die Schuld des Gefangenen in Folge des Gegenverhörs des Haupt⸗Zeugen klaͤgeriſcher Seits durch den Anwalt Armſtrong's ziemlich wankend geworden war, und dieſe Recommandation an die Königliche Gnade war eine Art Compromiß, welchen ihr Gewiſſen mit dem Zweifel ein— gegangen hatte. Beiſpiele dieſer Art habe ich manche „Wozu denn auf wel⸗ kennen gelernt. Hierauf erfolgte die gewöhnliche lächerliche Formalität der Frage an die armen Ueberwieſenen: Was ſie ihrerſeits vorzubringen hätten, damit nicht Todesſtrafe über ſie verhängt werde; der Richter ſetzte eben ungebeug— ten Sinnes die verhängnißvolle ſchwarze Kappe auf, als plötzlich ſich ein neues und überraſchendes Licht über dieſen räthſelhaften verwirrenden Rechtshandel verbreitete. „Halt, mein Lord!“ rief Armſtrong mit wilder Heftig— keit.„Hören Sie mich an und laſſen Sie mich reden. Meiner Seel! ich will ja jetzt Alles geſtehen, my Lord! — Stille, Martha, ſag' ich. Ich bin der Schuldige, mein Lord; nicht das arme Weib hier! Gott weiß es, mein Lord, die Alte iſt, unſchuldig; laßt ſie frei und ich will Euch Alles geſtehen. Ich allein bin ſchuldig, zwar gottlob nicht des Mordes, aber doch des Diebſtahlsla⸗ „John! John!“ ſchluchzte das Weib und fiel Armſtrong leidenſchaftlich um den Hals, laß uns zuſammen ſterben!“ „Ruhig, Martha! ſag' ich Dir!“ rief Armſtrong entſchloſſen.„Ja, mein Lord, ich will Euch Alles geſtehen. Seht, ich war mit meinem Weibe über Land gegangen, um Gelder fuͤr Mr. Wilſon zu erheben, für geſchmuggelte Waaren— jenes Geld, mein Lord, welches in meiner Kiſte gefunden wurde. Als wir in jener ſchrecklichen Un- glücksnacht heimkamen, traten wir durch die Hinterthür in's Haus; ich hörte oben einen Lärm, ging hinauf und, fand den armen Wilſon mauſetodt am Boden liegen. Ich erſchrack fürchterlich und ließ das Licht fallen, rief das Weib und ſagte ihr's. Sie that einen lauten Schrei und fiel beinahe in Ohnmacht. Sehen Sie, mein Lord, damals ſchoß mir der verruchte Gedanke durch den Kopf, ich wolle das Geld behalten, das ich mitgebracht; und da ich wußte, daß die Schlüſſel zu dem Pulte, worin der Schuldbrief lag, im Schlafzimmer verwahrt waren, ſo kroch ich noch einmal zurück, wie dieſes falſche meineidige Weibsbild es geſagt, holte die Schlüſſel und nahm die Schuldverſchreibung. Hierauf überredete ich mein Weib, das die ganze Weile über zitternd in der Küche drunten geſtanden hatte, es ſeie klüger von uns, wir kehrten noch einmal in aller Stille um, da Niemand außer uns im Hauſe war— ich hatte nämlich an der Thüre von dem Stübchen, worin dieſes Weibsbild da wohnt, zuvor ſchon probirt, ob es daheim ſei— damit man uns nicht für die Mörder halte. Wir machten's nun ſo, und kehrten auf einem Aufwege zurück nach Craig Farm, und pochten an der vorderen Thüre. Und das iſt die reine lautere Wahrheit, ſo wahr mir Gott helfe, my Lord! Mir ſoll geſchehen, was ich verwirkt habe, aber Sie, mein Lord, Gott ſegne Sie! thun Sie dem armen Weibe nichts zu Leide, das nun ſchon dreißig Jahre meine wackere Hausfrau iſt. Nächſten Mai, den ich nicht mehr erleben werde, ſind's 25 Jahre, daß wir unſere beiden Kinder begruben. Wären ſie noch am Leben, ich wäre gewiß ein braverer Mann; aber die Stelle, welche ſie da drinnen leer gelaſſen haben, iſt nun ausgefüllt von Liebe zu ſchnödem Gewinn, und dieſe hat mich ſo weit gebracht. Es geſchieht mir ganz recht, ich hab's nicht anders verdient; aber Gnade, meine Herren! erbarmen Sie ſich über mich!“ wandte er ſich von dem Richter mit den unerſchütterlichen marmorkalten Zügen zu der Jury, als ob dieſe ihm helfen könnte;„Gnade! nicht für mich, ſondern für das arme Weib da, das ſo unſchul— dig iſt wie ein neugebornes Kind! Ich bin ſchuldig; ich bin der Elende, der Dich, gute Martha, in dieſen ſchänd— lichen Handel verſtrickt hat!“ Mit dieſen Worten riß der rauhe Mann ſeine Lebensgefährtin mit leidenſchaftlicher Rührung an ſeine Bruſt, und Thränen der Reue und des Schmerzes ſtrömten über ſeine gebräunten Wangen. Ich war tief erſchüttert und fühlte, daß der Mann 74— die volle Wahrheit geſagt hatte. Offenbar war es einer von jenen Fällen, wo eine dem Argwohn ausgeſetzte Per— ſon ihre eigene Sache noch verſchlimmert, indem ſie zu einer Liſt ihre Zuflucht nimmt, und Armſtrong war allem Anſchein nach durch die Verübung ſeines Diebſtahls zu einem Auskunftsmittel getrieben worden, welches eine voll— kommen unſchuldige Perſon nicht eingeſchlagen haben würde. So hatte die eine Schuld die andere geboren, und die Schuld des Mordes war ihm und ſeinem unglücklichen Weibe aufgebürdet worden. Als er ſein Geſtändniß ge⸗ than, machte ich mir innerlich bittere Vorwürfe, daß ich zu ſeinem Verderben noch beigetragen, und hätte gerne die ganze Verhandlung jenes Tages ungeſchehen gemacht. Der Richter dagegen war ganz unempfindlich; in der An— gabe Armſtrongs nur ein neues Lügengewebe ſehend, ſprach er kaltblütig das Todesurtheil über die beiden Angeklag— ten. Es war Freitag; am Montag ſollten ſie gehenkt werden. „Schlechtes Geſchäft!, flüſterte mir der Anwalt der Verurtheilten im Vorbeigehen zu;„Ihre Hauptzeuge, die Frau Strugnell, iſt die wahre Schuldige!- (Schluß folgt.) i Peer fin. des im Jahr 1849 in Heldenbergen zum Fleiſchverkaufe N geſchlachteten Viehes. f Gemäſtet Ungemäſtet Zuſammen Ochſen 2— 6 Kühe 28 4 71 Rinder 1262 41. 103 Kälber—— 44 Schweine—— 98 Hämmel—— 28 Schaafe—— 7 Ziegen—— 49 Leider wurde das Fleiſch von den zwei letzten Vieh⸗ gattungen faſt durchgehends als Hammelfleiſch verkauft. Heldenbergen im Januar 1850. 9 Der Fleiſchbeſchauer Anton Pauly. Blinden Anſtalt. : Für genannte Anſtalt gingen im Monat Februar folgende Gaben ein und werden hierdurch mit herzlichem Danke beſcheinigt: „Durch P Galle in Uffhofen, Canton Alzei, 7 fl.— Durch Uni⸗ verſitätsdiener Schwarz in Gießen 11 fl. 4 kr. Durch Pfarrer Oeſer in Lindheim 7 fl. 59 kr.— Durch Pfarrer Uhrig zu Iſenburg 2 fl. 42 kr.— Durch Pfarrer Oeichert in Grüningen von Freunden in Holzheim 2 fl. 6 kr.— Durch Pfarrvicar Gombel zu Pohlgöns 1 fl. 34 kr.— Durch die Redaction„des Volksfreunds“ 33 fl. 30 kr.— Durch Gebrüder Schwarz in Schzell 1 fl. 30 kr.— Durch Glaſer⸗ meiſter Weckerling hier von einer Geſellſchaft Friedberger in Ockſtadt bei fröhlichem Sang 1 fl. 1 kr.— Durch Pfarrer Strack in Ober⸗ rosbach von E. B. und B. A. H. in Niederrosbach 2 fl; St. 18 kr.— Durch Kaufmann Specht in Niederflörsheim aus 3 Schulen 7 fl. 22 kr. — urch Seminariſt M. Schäfer von einer großen Anzahl Zöglinge des hieſ. Schullehrer⸗Seminars 4 fl. 36 kr.— Durch Pfarrer Buchhold zu Oſſenheim von Fr. W. Keller in Oſſenheim 30 kr.; ditto und Kinder 54 kr. G. Knies in Bauernheim 6 kr.— Durch Pfarrer Landmann in Rendel, M. Wittich, Windecker, F. Kitz, Lehrer Weißgerber zu Rendel 2 fl.— Diüurch Pfarrvicar Henrici aus der Gemeinde Kleinlinden 6 fl. 42 kr.— Von Frau von Oberhofmeiſterin v. R. zu D. 2 fl.; Ph. W. 1 fl; Ueberzahlung 3 kr.; Ungenannt 1 fl.; Ungenannt 12 kr.; von einer 70jährigen Blinden zu F. eine Gabe für ihre Leidensgefährten 1 fl. 30 kr. B. 6 kr.; Wittwe Schäfer 6 kr.; deren Dienſtmagd 3 kr. Bäckermeiſter St. z 24 kr.; Hr. Dr. Banſa in Homburg 2 fl. Gott ſegne alle obigen Geber und Freunde der armen Blinden und erwecke auch in Zukunft theilnehmende Herzen. Friedberg den 1. März 1850. P. Schäfer, Taubſtummen⸗Lehrer. bach ind tet zu 7. tenden o orie J aber ni genholz 9344 0 andniß ge⸗ dſe, daß ich datte gerne en gemacht. in der An⸗ dend, ſprach n Angeklag⸗ ſie gehenkt Anwalt der rtzeugt, die tiſchverlauſe letzten Vieh⸗ 9 verkauft. Bekanntmachungen von Be⸗ hörden. N ον N Verſteigerung. Donnerſtag den 7. März l. J., Mor- gan Nhe werden in der Wohnung des Bür- gers und Schuhmachers Michael Bauer in der Kirchgaſſe nachſtehende Gegenſtände meiſtbietend verſteigert, als: 2 Maſchinen und 1 Webſtuhl für Damaſt⸗ weberei, ſowie verſchiedenes Werkzeug für Poſamentirarbeit, eine Mange mit Walzen benebſt mehrerem Holzwerk. Friedberg am 28. Februar 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (262) Donnerſtag den 7. März d. J. Vor⸗ mittags 11 Uhr wird auf dem Rathhauſe zu Blei⸗ chenbach die Herbeifuhr von 25 Kubikklfter Schich⸗ tenmauerſteinen aus dem Steinbruche bei Bleichen⸗ bach in das Roſenthal bei Friedberg, jede Kubikklaf⸗ ter zu 70 Gulden veranſchlagt, an die Wenigſtbie⸗ tenden öffentlich in fünf Looſen verſteigert werden. Friedberg den 25. Februar 1850.. Der Großh. Heſſ. Sections-Ingenieur der Section Friedberg. 5 Hochgeſand. Holz ⸗Verſteigerung. (265) Das unterzeichnete Rentamt verſteigert, jedesmal Vormittags 9 Uhr anfangend: 1. Donnerſtag, den 7. März l. Irs. in den Diſtricten an der Straße(Rothtannen), am Rabenneſt, längs der Straßheimer Hecken, am Haſſelecker Weg und hinten an den Kreuztannen: 6½ Stecken Nadel- und 37„ Aspen-⸗Scheitholz; 43%„ Nadel-, 1„Ascpen-⸗, 55„Buchen-, Prügelholz, 22„Eichen- und 2„ Birken⸗ 99„ Nadel ⸗Stockholz; 4200 Stück Nadel⸗, 175„ Aspen⸗⸗ 3625„ Buchen⸗„ Wellen; 5237½„ Eichen- aud 8⁰⁰„ Ginſter⸗ 6 Wagen Allerleiholz. Zuſammenkunft und Anfang im Diſtrikte an der Straße. II. Montag, den 11. März l. Irs. in den Diſtrikten am Haſſelecker Weg und hinten an den Kreuztannen: Das bereits am 18. d. Mts. verſteigerte, aber nicht genehmigte Nadelſtamm-⸗ und Stan⸗ genholz, beſtehend in 5344 Kubikfuß Bau⸗ und Werkholz, worunter Stämme von 7— 17 Zoll Durchmeſſer und 30—65 Fuß Länge; endlich 37 Kubikfuß Stangenholz. g 229 Zuſammenkunft an der Sandkaute im Diſtrikte hinten an den Kreuztannen. Ockſtadt am 27. Februar 1850. Freiherrl. v. Franckenſtein ſches Rentamt Angerer. Stroh- Verſteigerung. (283) Montag den 11. dieſes Monats, Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſoll auf dem Büreau des Bataillons ⸗Verwaltungsraths dahier das alte Strob aus den Betten der ledig caſernirten Mannſchaft paxtienweiſe an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Dieß den Steig⸗ liebhabern zur Nachricht. Friedberg den 2. März 1850. In Auftrag: Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. 1 Bekanntmachung. (2840 Samſtag den 9. März 1850, des Morgens 10 Uhr, ſoll zu Maibach das Anfer⸗ tigen einer ganz neuen Schäferhütte an den Wenigſtnehmenden öffentlich bei dem Unterzeich⸗ neten verſteigert werden, wozu luſttragende Ge⸗ werbleute eingeladen werden. Maibach den 28. Februar 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Philippi. Holz⸗Verſteigerung. (285) Montag den 11. März l. J., Mor⸗ gens 9 Uhr, ſoll im hieſigen Gemeindewald, Diſtrikt Burg, nachſtehendes Holz: 24½ Stecken eichen Scheit⸗ und Prügelholz, 23% 7„ Stockholz, 575 Stück Wellen, 900„ buchen Wellen, 23 Klötze oder 1196 Cubikfuß eichen Stammholz, öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert werden. Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſcheine wird Zahlungsfriſt bis den 1. Auguſt l. J. geſtattet. Die Zuſammenkunft iſt an den Tannen vor dem Wald. Niederrosbach den 1. Februar 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Groh. Bekanntmachung. (286) Montag den 11. März d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll auf dem Büreau des Un- terzeichneten die Anfertigung eines neuen Pferchs von ſogenanntem Gertehorr an den Wenigſt⸗ nehmenden vergeben werden. Leidhecken den 1. März 1850. 7 Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Selz a m. Holz⸗Verſteigerung. (287) Wegen der(Schneemaſſe konnte die früher ausgeſchriebene Verſteigerung nicht abge⸗ halten werden. Es ſoll nun Donnerſtag den 7. März und die folgenden Tage im Helden ⸗ berger Gemeindewald, Diſttikt Eichwald, jedes⸗ mal Morgens um 9 Uhr, 321 Stämme eichen Bau⸗, Werk- und Nutzholz, 17771 Cubikfuß enthaltend, worunter ſich ganz ſchöne Bauſtämme befinden, gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden. Heldenbergen am 1. März 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Pauly. Bekanntmachung. (288) In dem zu den Domanialwaldungen des Reviers Grünberg gehörigen, unmittelbar neben der von Grünberg nach Gießen führenden Staatsſtraße gelegenen und von Lindenſtruth etwa ½ Wegſtunde entfernten Diſtrikt Gießer Univerſitätswäldchen ſollen Montag, Dien⸗ ſtag und Mittwoch, den 11., 12. und 13. März nachverzeichnete Bau- und Werkholzſortimente öffentlich verſteigert werden: 100 Eichen⸗Werkholzſtämme für Wagner, von 1243 Kubikfuß, 1439 Fichten⸗ und Kiefern⸗Bau⸗ und Werk⸗ holzſtämme von 28675 Kubikfuß, die theils zu Streckhölzern, theils zu Sparre und Balken, theils auch zu Diehlklötzen geeignet find, 9 Buchenſtämme von 89 Kubikfuß, 54 Eichenſtangen von 186 Cubikfuß für Wagner, und 2127 Fichtenſtangen von 10366 Kubikfuß, die zu Sparre und Wagnerholz paſſend find. Die Zuſammenkunft iſt an jedem der bezeich⸗ neten Tage des Morgens ½9 Uhr in dem oben genannten Diſtricte. Die Herrn Bürgermeiſter werden im Intereſſe ihrer Ortsangehörigen erſucht, die Verſteigerung möglichſt zu veröffentlichen. Grünberg am 28. Februar 1850. Der Gr. Revierförſter Hoffmann. Frucht ⸗Verſteigerung. (289) Dienſtag den 12. März d. J., Mor⸗ gens 10 Uhr, werden auf dem Rathhauſe dahier 39 Malter Korn, 39 Malter Gerſte und 36 Malter Hafer öffentlich meiſtbietend verſteigert. Dornaſſenheim den 4. März 1850. Der Kirchenvorſtand. Privat- Bekanntmachungen. Nacht Neib- Lorle 53.—& Neu- Orleans J 38. Regelmäßiger Dienſt (160) beginnt mit dem erſten März und finden jede Woche abwechſelnd über Havre, Rotterdam, Antwerpen, London und Bremen Expe— ditionen ſtatt. Briefe frei. Frankfurt a. M. im Februar 1850. Joh. Aug. Simeons, Schuͤtzenſtraße Nr. 11. Klettenwurzel-Oel in Flacons mit Gebrauchs- Anweisung 30 kr. Nach vielfachen angestellten Versuchen, hat sich dieses neu erfundene Klettenwurzel-Oel (253) unter allen bisher angepriesenen Haarbeforderungs-Mitteln als das kräftigste und wirksamste bewährt, indem es nach nur kurzem Gebrauche eine Fülle junger Haare hervorbringt, die Haarwurzeln un- gemein stärkt, und somit nicht nur das Ausfallen der Haare verhindert, sondern denselben neues Leben und den üppigsten Wachsthum ertheilt. Dasselbe empfiehlt Friedberg. P. F. Schmitiner. An z „ i ge. (290) Das unterzeichnete Commiſſions⸗Büreau iſt in den Stand geſetzt, Al⸗ len, welche bis ſpäteſtens den 6. April d. J. deshalb in frankirten Brie⸗ fen bei ihm anfragen(alſo das nicht außer A machen, welches eringe Porto nicht ſcheuen), ein t zu laſſendes Anerbieten unentgeldlich zu ür den Anfragenden noch in dieſem Jahre ein jährliches Einkommen bis zu 10,000 Mark oder viertauſend Tha⸗ ler Pr. Crt. zur Folge haben kann. Lübeck, im Februar 1850. Commiſſ ions Vüreau, Petri⸗Kirchhof Nr. 308. Fur Auswanderer nach Nordamerika! Von dem Auswanderungsbureau F. W. Geilhauſen in Coblenz iſt Unterzeichneter bevoll⸗ ih Schiffsaccorde, mit Auswanderer, nach Nord⸗ und Südamerika, abzuſchließen. Es werden monatlich mehrere Schiffe von verſchiedenen eehafen aus, abgehen, wie z. B. von Antwerpen, Havre, Liverpol u. ſ. w. nach New⸗AJork: Neu⸗Orleans und anderen See⸗ ſtädten Amerika's, und zwar große gekupferte Dreimaſter I. Klaſſe. Indem ich dieß zur Kenntniß der Ausw anderer bringe, erkläre ich mich bereit, denſelben jede Auskunft zu ertheilen, und mache noch beſonders darauf aufmerkſam, daß Beſchreibungen über die Schifffahrtsangelegenheiten, ſowie Zeugniſſe über die gute und reelle Behand⸗ lung der Auswanderer, von Seiten des Herren Geilhauſen, bei mir eingeſehen werden können. Schließlich bemerke ich noch, daß Herr Geilhauſen die Auswanderer bis an das Seeſchiff perſönlich begleitet, damit dieſelben allen und jeden Betrüge reien entgehen, wovon ich mich bei einem, im vorigen Herbſte bis Cöln begleiteten Auswanderer⸗Transport von 70 Perſonen, aus hieſiger Gegend, namentlich von Wölfersheim, Muſchenheim und Hungen perſönlich zu überzeugen, Gelegenheit gehabt habe. 5 Hungen im März 1850. Weigand, Gemeinde⸗Einnehmer. (292) Das neu errichtete ä Diel⸗, Bauholz und Ruhrer Steinkohlen⸗ von Lager Sriedr. Lud. Vöing Niederwöllſtadt empfiehlt derſelbe zur gefälligen Beachtung. II. II. Hirschsprung in Okarben (273) verzapft auf Oſtern guten, reingehal⸗ tenen Wein, die Maas zu 36, 48, 55 kr., ſowie auch Weineſſig und Branntwein, wozu neue Krüge per Stück 4 kr. abgegeben werden. Four Auswanderer. (185) Jede Woche expedire ich regelmäßig Poſtſchiffe nach Nord⸗ und Südamerika, und werden Paſſagtere zu den billigſten Preiſen be⸗ fördert. Proſpectus find gratis zu haben. Friedberg im Februar 1850. Die Agentur: Baruch Hecht. Geſchaͤfts-Empfehlung. (272) Einem hieſigen und auswärtigen ver⸗ ehrlichen Publikum mache ich hierdurch die erge⸗ benſte Anzeige, daß ich mich dahier als Drechsler und Graveur etablirt habe und empfehle ich mich zu geneigten Aufträgen für alle in dieſe Geſchäfte einſchlagenden Arbeiten; auch werde ſch ſiets eine ſchöne Auswahl vorräthiger Gegen⸗ ſtände in meinem Laden unter prompter und reeller Bedienung bereit halten und bitte um geneigten Zuſpruch. Friedberg im Februar 1850.„ Jacob Starck, Drechslermeiſter, wohnhaft auf der breiten Straße nächſt dem Landgerichtsgebäude. Keine Huͤhneraugen mehr! (278) Zur ſchnellen, ſichern und ſchmerzloſen Vertreibung dieſer ſo läſtigen Plage, iſt das Nöthige à 18 kr. zu haben bei 5 P. F. Schmittner in Friedberg. Zu Verpachten. (293) Zwei in der Nähe der Burggemarkung gelegene Gartenſtücke, jedes/ Morgen haltend, hat in Auftrag zu verpachten. Friedberg. Ferd. Frick. Eln junger Menſch, (294) welcher genügende Zeugniſſe aufzu⸗ weiſen vermag, kann zu Oſtern in einem Gaſt⸗ haus als Lehrling eintreten. Das Nähere bei der Expedition d. Bl. Zu Verkaufen. (295) Bei dem Unterzeichneten ſteht eine ein⸗ gefahrene fehlerfreie Kuh, wofür gehaftet wird und im Laufe dieſes Monats das 3. Kalb wirft, zu verkaufen. Braunkohlengrube Dorheim den 4. März 1850. Hamm. Verſteigerung. (296) Freitag den 8. März dieſes Jahres, Vormittags 10 Uhr, will Adam Dörr's Wittwe 1) zwei braune Wallachpferde, 2) einen vollſtändigen, zweiſpännigen neuen, eiſernen Achſenwagen, 3) zwei Pflüge und zwei eiſerne Eggen, 4) drei Rinder, 5) zwei Kühe, 6) zwei tragbare Mutterſchweine, 7) drei halbwüchſige Schweine, 8) zwanzig Fuder Stroh aller Gattung, 9) dreißig Centner Heu, 10) zehn Malter Hafer, a gegen gleich baare Zahlung, freiwillig meiſtbie⸗ tend verſteigern laſſen. Büdesheim den 1. März 1850. Als Bevollmächtigte: Balthaſar Wie ſenbach. Adam Mörſchel. Verſteigerung. (297) Dienſtag den 12 März d. J. ſollen verſchiedene zum Nachlaſſe des verſtorbenen Zimmermeiſters Chriſtian Richter zu Kohden ge⸗ hörige Gegenſtände, namentlich: 2. Wagen, 1 Pflug, vollſtändiges Zimmer⸗ und Schreiner ⸗ handwerksgeſchirr, eine Heblade mit 3 Sätzen, Hebgeſchirr, 4 Hobelbänke, eine Drehbank, 2 Stämme eichenes Bauholz, eine große Quan⸗ tität verſchiedener Bohlen ꝛc. ꝛc., öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert werden, wozu man Steig⸗ liebhaber hierdurch einladet. Die Verſteigerung beginnt des Morgens um 8 Uhr, in der Wohnung der Chriſtian Richters Wittwe. Kohden bei Nidda den 28. Februar 1850. Anzeige. (298) Alle Sorten Saamen ſind wieder friſch und gut zu haben bei Wilhelm Schmid neben dem Landgericht. Zu Perkaufen. (299) Ich Unterzeichneter beſie 3 Paar hell⸗ braune Wallachpferde mit kleinem Stern, 5 und 6 Jahr alt, wovon ich ein Paar unter freier Wahl zu verkaufen beabſichtige. Sie ſind zu jedem Dienſt brauchbar und können auf Ver⸗ langen bis Martinitag dieſes Jahrs creditirt werden. Sodann habe ich ein Paar gelbe Ajäh⸗ rige Fahrochſen und eine fette Kuh zu verkaufen. Rödchen am 2. März 1830. C. Jehner, Oeconom. Zu Verkaufen. (300) Ein neunjähriges ganz fehlerfreies Ragepferd von hellbrauner Farbe, gut geritten und gefahren, und ein zweiſpänniger Wagen mit Achſen von Eiſen ſtehen zu verkaufen. Wo e ſagt die Expedition. Benachrichtigung. (301) Das Recht des Herrn Kopp von Fried⸗ berg, mit mir gemeinſchaftlich die Jagd auf dem Freiherrlich v. Ritter'ſchen Gut Haſſeleck auszu⸗ üben, iſt am 22. v. M. erloſchen. Es verſteht ſich alſo von ſelbſt, daß, da ich von nun an alleiniger Jagdpächter bin, eine Ausübung ge⸗ nannter Jagd auch in meines früheren Mitpäch⸗ ters Namen nicht ſtattfinden kann. Hof Haſſelheck am 3. März 1850. C. Koch, Pachter. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. (259 10 Uhr raithe d ſtehend Unlust Paul fügen, men Fri deim S Ori. (8 mac Vatall Stroh Mann Offentl liebhgt Fri 286 ui