eigen 1 . Jen, nichtet; 1 Stadckircht: . Stadtirche: te t. Bergkirchr. At. Burzfirche: 4 7 0 cbt. 1849. 7 — 7 1 5 im Allgemein, 8 6 den fegierungsbezirk Friedberg 1917 e beporderen. 110 1 22 1 A1 5 1— 4 7 2 4 9.„Jeet eme J ani N in 41¹+ 2 2112 1200 1 7 17 N 3 Mittwoch den 31. Jannar 1815. Amtlicher Theil, . Die Großherzoglich Hefe Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks Gad 85 5 ei 140 Friedberg 1* 5 2 e au die Großh. Bürgermiſtet dieſes Regierungsbezirks. Betreffend: Die Ergänzung und Vermehrung der, Feldtruppen im eee n Jahr 1849— bisbeſondere die Sielvernetung im Mili⸗ naund 2bzunes kenſte. 0 M= 720% nuggeln 22001 8 nagt 1 rene. Nachſtehend erfolgte Kriegsminiſterlal⸗ Entſchließung in obigem Betreffe, theſlen wir Ihnen zur Veröffentlichung und Belehrung der Einzelnen hierdurch mit. 25 7% Friedberg am 24. Januar 1849. Düne n 70 Jun 2 un 15 1% Oln. Das Groß h. Heſſ. Kriegs⸗Miniſterium an die Großh. Heſſ. Regierungs⸗Commiſſionenn. Die zahlreichen mündlichen und ſchriftlichen⸗ Anfragen, welche ſeither über das Fortbeſtehen der Stellvertretung und der deßfallſigen Anſtalten, über das Verhalten derje⸗ nigen Milltärpflichtigen der verſchiedenen Aufgebote, welche ſich vertreten laſſen wollen, über die Zeit, auf welche die verſchiedenen Aufgebote in den Militaͤrdienſt werden ein— berufen werden, an uns gelangt ſind, veranlaſſen uns, Ihnen Nachſtehendes zu eröffnen.. Nachdem die deutſche Reſchsverſammlung auch bei der zweiten Leſung der Grundrechte beſchloſſen hatte, daß die Stellvertretung im Militärdienſte nicht ſtattfinden ſolle, hatte die Großh. Regierung— um die bisherige Unge⸗ wißheit baldigſt zu beſeitigen— der Ständeverſammlung einen Geſetzesentwurf über die Art der Aufhebung der Stellvertretung vorgelegt. Indeſſen erſchien mit den Grund⸗ rechten des deutſchen Volkes das Einführungsgeſetz vom 27, Dezember vorigen Jahrs, nach welchem die bisherigen Geſetzgebungen in Bezug auf Wehrpflicht und Stellver— tretung ſo lange in Kraft bleiben können, bis ein voll⸗ ſtändiges neues Wehrgeſetz erlaſſen ſein wird. Hierdurch und durch die Verhandlungen mit der Ständeverſammlüng ſah ſich die Regierung veranlaßt, den oben erwähnten Geſetzesentwurf über alsbaldige Auf hebung, der Stellvertretung zurückzuziehen und dagegen den Ständen einen neuen Geſetzesentwurf“ vorzulegen, worin einige, theils in Bezug auf die von der Reichsver⸗ 1 J IMI 1171 1 ſammlung beſchloſſene Vetmehrung der Truppen uberhaupt, theus in Bezug auf die Stellvertretung nöthig“ gewordene Beſtimmungen vorgeſchlagen werden. Im Falle der An⸗ nahme dleſes Geſetzesentwurfs wird die Stellvertreth g vot⸗ erſt noch fortbeſtehen, aber das Geſetz vom 19. 0 e und e vom 23. deſſelben Monats für diejenigen Militärpflichtigen vom Muſterungsſaßt 1848, welche zum zweiten gzund dritten Aufgebot gehören) ſowie für die Militär pflichtigen der jüngeren Altersklaſſen aufge— hoben werden. N i „Es iſt einleuchtend, daß, ſo lange die Verhandlun en über dieſen Geſetzesentwurf dauern, Niemanden eine ſcchere Auskunft darüber gegeben werden kann, vb und in wie weit die Stellvertretung fortdauern, ob und in welcher Weiſe die öffentlichen Anſtaͤlten hinſichtlich der Stellver⸗ tretung(die, Einſtandskaſſe und die; Stellvertretungs⸗Aſſe⸗ curanzanſtalt) fernerhin beſtehen, ob und wann die an dieſe Anſtalten geleiſteten Zahlungen zurückgegeben, ob für diejenigen, welche die Zahlung geleiſtet haben, Stellver⸗ treter geſtellt werden können, oder ob und in wie weit denſelben die eigene Aufſuchung von Stellvertretern über⸗ laſſen werden muß“), Es muß daher auch Jedem über⸗ laſſen werden, was er, ſo lange dieſer zweifelhafte Zuſtand dauert, zu thun für augemeſſen und ſeinem Intereſſe ent⸗ ſprechend findet. f f 0 Sobald aber der Gegenſtand im geſetzlichen Wege ge⸗ ordnet ſein wird, werden unverzüglich diejenigen oͤffent⸗ lichen Bekanntmachungen erfolgen, welche jeden Betheilig⸗ ten in den Stand ſetzen werden, uber ſein Verhältniß und die in ſeinem Jutereſſe nothwendigen Schritte völlig klar zu werden..* Uebrigens hängt die Beſtimmung des Tags, auf wel⸗ chen die zur diesjährigen Ergänzung und Vermehrung der Truppen erforderlichen Militärpflichtigen einzuberufen ſind, ebenfalls von der Beendigung der Verhandlungen über den oben erpähnten Geſetzesentwürf ab,— und es ergiebe ſich hieraus von ſelbſt, daß, dieſe Einberufung nicht auf den 1. Februar, wie früher beabſichtigt war, ſondern auf einen ſpäteren Termin, der ebenfalls baldmöglichſt bekannt gemacht werden wird, erfolgen kann. Sie wollen dem Inhalte des gegenwärtigen Aus- N ſchreibens die größtmögliche Oeffentlichkeit innerhalb Ihres ) Nur ſo viel iſt jetzt ſchon gewiß, daß die Zahl derjenigen, welche „ vertrpten ein wollen, bei weitem größer iſt, als die Zahl derje⸗ nigen, welche ſich zum Einſtehen gemeldet haben. 1— ßgabe deſſelben beantworten. 0 Darmſtadt am 20. Januar 1849. oneeehbn c. Scriba. Dieſelbe an dieſelben. Betreffend: Die Landgeſtütsanſtaltz insbeſondere die Bedeckung von Stuten durch die Landgeſtütsbeſchäler 1849. 1 Diejenigen von Ihnen, welche fur 1849 Verzeichniſſe und Scheine zu muthmaßlich bedeckt werdenden Stuten be⸗ dürfen, werden den Bedarf alsbald einberichten. Friedberg den 24. Januar 1849. 121 0. 8 Su bdri e k Dieſelbe an dieſelben. Belreffend: Den Einſturz der Brücke über die Lahn bei Köl be, ober⸗ „ halb Marburg. Nach einer hierher gelangten Mittheilung, iſt obige Brücke beim letzten Eisgang eingeſtürzt, wodurch die Paſſage auf der Frankfurter. Straße, für ſchwere Frachtfuhrwerke bee iſt, welche nunmehr bis zur Vollendung einer hölzernen Brücke, von Giehen entweder über Fulda, oder über e ee und Biedenkopf, den Weg nach Kaſſel, einzuſchlagen haben. Wir ſc Pen Sie hiervon in Kenntniß zur Veröffentlichung Friedberg den 25, Januar 1849. 5 un nn 1275 10% MDA Wi Nr Das Großh. Heſſ, Landgericht Großkarben an die Großh. Heſſ. Bürgermeiſter des Bezirks. Betreffend: Die nach Brandausbrüchen vorzunehmenden Unterſuchungen „und Sthadensabſchätz engen. Indem wir Sie benachrichtigen, daß nach einer Vet⸗ fügung der höchſten Staatsbehörde füt dir Folge die Ge⸗ richte bei jedem Brande nicht blos den Tharbeſtand zu conſtatiren und an Ort und Stelle eine Informativunter⸗ ſuchung vorzunehmen, ſondern ach die niich den Beſtim⸗ mungen der Verordnung vom 18. Nopember 1816 zu be⸗ thätigende Schätzung des Brandſchadens zu leiten haben, weiſen wir Sie an, von allen in Ihren Gemeinden vor⸗ kommenden Bränden unverzüglich Anzeige an uns zu machen. Großkarben den 20. Januar 1849. f ö 3— 42— Mae ee geben, und die Anfragen Einzelner nach n a 3 8 8 92 1 We zirks rot., „ ente Fiend. Briebberd, ant 10. Jandar 18n Anweſend: 11 Bezirksräthe(Emmerich abweſend ohne Ent⸗ e nc) und die Gr. Regierungsräthe Ouvrier und Rauten⸗ “ Das Protokoll der vorigen Sitzung wird verleſen und ange⸗ „nommen. reges rbnung 2 l e h 2 85 Vicinalwegs von Steinfurth nach Niedermörlen. In Bezug auf die vorliegenden vom 1. Juni 1839 kenkillag Acten erſtattet der Ausſchuß, unter Vorleſung der ein⸗ üglichen Erlaſſe und Erklärungen und Vorlage des Plans, . a ausführlichen Bericht deſſen Antrag dahin geht: die Gemeinde Nie⸗ de 7 Honbenen eg ſeß „den bereſts 1 emeinde Steinfurth be⸗ nen wie die kretsräthliche ügung vom 28. Juli 1846 und der Plan beſtimmt, fortzuſetzen und auszubauen. Cr etzſchmar: „Ich moͤchfe die Vorfrage ſtellen, ob eine Gemeinde rechtlich verpflichtet it, einen Weg zu bauen, der ihr wenig oder keinen Vortheil bringt. Steinfurth hat gebaut, ohne daß es die Zusicherung hatte, daß die andere Gemeinde ihm entgegen kommen wolle. Stock haufen: Niedermörlen hat von dieſem Wegbau zwar keinen Vorth ür Steinfurth unv dke Nachbargemeinden iſt er aber eine Lebeßsfkage. Iſt die Nothwendigkeit eines Wegbaues anerkonnt, was hier der Fall iſt, ſo iſt auch eine Nachbargemeinde verbunden, der andern entgegenzubauen. Streb: Nicht allein Steinfurth, ſondern noch mehrere, Nachbargemeinden find bei dieſem Wegbqu intereſſirt, und es iſt die vorgeſchlagene Richtung die lerdings zpetkwäßigſte. Nie⸗ dermörlen iſt ſeither durch die Staatsſtraße ſehr begünftigt geweſen und in neuerer Zeit wieder durch die Anlage der Chauſſee nach e 190 auch einmal eine 4 e auf einen ie Verbindung der Nachbargemeinden eckenden Weg. Kuhl: Wenn wir Wah en nc 0 2 daß eine Nach fr. gemeinde rechtlich zum Entgegenbauen verpflichtet iſt, ſo iſt es doch die größte Billigkeit, daß ta e e entgegen⸗ bauen, welche nicht an einer Staaks⸗ oder Provinzi Iraße egen. Das Bedürfniß des Baues iſt anerkannt, und Niedermörlen will auch, jedoch in einer andern Richtung, bauen, in welcher die kur⸗ heſſiſche Gemeinde Nauheim eine noch viel größere Strecke bauen müßte; was von dieſer abgelehnt worden iſt. Es wäre alsdann der 7997 Wegbau unnütz und der Koſten aufwand vergeblich. Der Aus⸗ 15 Wotan Linſtimmig angenommen.„„ bb branſchlag 5 0 Der Ort orſtand will dem Controlleur 5 fl. Gebühren bewilltgen, auth urter die Ortsbürger 1000 fl. Lertheiten die in 2. Klaſſe umgelegt werden ſollen. Beide R in Bezug auf bereits früher gefaßte Beſchlüſſe auf Ausſchußbericht zurückgewieſen. Gage 10 0 d been en an der Node 2 5 emeinderath will, daß bei auswärtigen Bränden die Spritze au der Frohnde eech Ver B Neger bet gegen dieſen Beſchluß des Gemeinderaths proteſtirt, iunem er behaußtet, es ſtehe dem 1 e t zu, den wenigen Pferdebeſitzern dies aufzu⸗ halſen. Auf Ausſchußbericht wird die de teſtation des Bürgermeiſters füt 2 befunven und ie Ancag des Geteladeraths einſtimmig darfend odge non n ieee een e. — 5. a 5 2 f 4 ma ſein Elgenthum an nachſtehend verzeichne⸗ Bekanntmachungen von Be⸗ eng nder Genarzung Serrl gelen Geend. 7 hoͤrden. ſtücken nicht urkundlich darzuthun. 0 W daher alle Diejenigen, welche perſönliche over Auffor der ung an die Schuldner der Pfand⸗ und Leih⸗ Anſtalt zu Friedberg. 5 112) Die Schuldner der Friedberger Pfand⸗ 5 it, deren Pfänder bis fetzt verfallen ſind, Weins; den aufgefordert, dielelbe bis zum 10. Febr. . J. einzulöſen oder zu prolongiren, als ſonſt dingliche grechte an ſolchen zu haben vermeinen, andurchl aufgefordert, ſolche binnen 6 Wochen geltend zu machen, widrigenfalls ſie ſtillſchwei⸗ gend damit ausgeſchloſſen, die Kaufbriefe über dieſe Stücke aber gerichtlich beſtätigt werden 104/2615 Rthn. in den Mlttelwieſen, 648/14 20 Rthn. auf dem Kiſſeler, 17. Februat d. J., Morgens um 9 Uhr, auf dem Rathhaus zu Cleeberg, Herzogl. Amts Uſingen, durch den unterzeichneten Bürgermeiter 1055 Elkeberg ein neues Wohnhaus, 1½ Stufide von Büß bach entfernt, auf den Abbruch ver⸗ ſteigern und wird bei annehmbdarem Gebote der Zuſchlag alsbald ertheilt. 120l8 Das Haus iſt 80 Fuß lang, 32 Fuß tief, zwei und einen 5 a 12 Fuß hoch fw heſſiſchem Maaß), vorzüglich als 1 5 chaftsgebaude geeignet, erſt 1843 neu don Holz erbaut und mit Schiefer gedeckt. Daffelbe ent⸗ Es werden deren Verſteigerung ſtattfinden ſoll. Bemerkt wird noch beſonders, daß die Aug⸗ löſung, ſowie die Renovation, nur an den dazu beſtimmten Tagen: Montag, Mittwoch und Samſtag, geſchehen kann. Friedberg den 15, Januar 1849. Für die Pfandhaus⸗Verwaltung F a a tz. Kein: Edicetal ladung. (7) Heinrich Schneider III. von Södel ver⸗ 648/15 1 Pl. 20 Rthn. an vorigem Stück, 95/19 11 Nihn, am Filgesweg, 175% 1 Vll. an der hohen Ghaße, f 251/11b 1 Vtl. daſ. an Wilhelm Diehl. Friedberg den 5. Januar 1849. Gilmer. Bekanntmachung. (117) Die Erben des verſtorbenen, Ober⸗ Großh, Heſſ. Landgeri ht Dr. 8 jägermeiſters von Bibra laſſen Samſtag den 11207 hält acht große und klelne Zimmer, Kliche, Spei⸗ ſekammer und einen Saal und haben die Zim⸗ mer hohe und ſchöne Fenſſer „Lebhaber wollen, um den nöthigen Augen⸗ ſchein zu nehmen, ſich an den Unterzeichneten wenden. 85* e es A185 Eteebetg den 19. Januar 1849. 174 Der Bürgermeiſter 58 e een ene thin. 1540 1 eine nan u Peiſtun Ausleihen, .. Na dacht 00 nachſehn 5 El 455 1 77 900% 286 S. e of ö Die Ju den Prive 0 der hen 145) von Nied unter ſein deine gent liche Gu Diejenige grund! denen d auf der liegt, zu ſo gebviff Landgerit Rückſcht richterlich Abdel hofe daß bekannt Ahnen Irier 1 ang auf einen At e e ts doch 87 e Zeraße Regen. armer pill cer bie kur⸗ Stredt bauen t alsdann det . Ort Aus⸗ t Orterorßand 50 weter dir wetlett werden rüber gefaßte 1 ugen⸗ ö Euaeen a 330 Gulden 5 (1200 liegen in dem lutheriſchen Kirchenkaſten zu Holzhauſen, Regierungsbe irk Friedberg, zum Ausleihen, gegen gute Verſicherung, bereit. Der Kirchenvorſtand. 1 n Holz- Verſteigerung (131) Donnerſtag den 1. Februar I. J., Vormitlags um 9 Uhr, ſoll in dem Oberros⸗ bacher Gemeindewald, Diſtrikt Loosholzſchlag, nachſtehendes Holz, als: 25 Stecken nadel Scheitholz. R„ Prügelholz, 7, Staockholz, 989½% Wellen„ Reiſerholz, 256 Stämme nadel Bauholz, 4572 Eubiffuß enthaltend, 12 Stangen Nadelholz von 69 Cubiffußgehalt, öffe meiſtbietend verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt oberhalb der Sang an den Priwwatwaldſtücken. 0 Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſcheine wird das Holz derborgt bis den 1. September d. J. Oberrosbach den 24. Januar 1849. Det eh Heſſ, Bürgermeiſter Becher. Aufforderung. (118) Det Wirth Johannes Wenzel sen. von Niederurſel beabſichtigt, ſeine Immobilien unter ſeine Kinder zu vertheilen, konnte aber keine genügende Eigenthumsurkunden über ſämmt⸗ liche Güterſtücke vorlegen. Deßhalb werden alle Diejenigen, welche aus irgend einem Rechts⸗ grund Anſprüche an dieſe Immobilien, von denen das Verzeichniß zu Jeder mauns Einſicht auf der Bürgermeiſterei zu Niederurſel offen liegt, zu haben glauben, aufgefordert, ſolche um ſo gewiſſer binnen ſechs Wochen beim hieſigen Landgerichte geltend zu machen, als ſonſten keine Rückſicht darauf genommen und die Theilung richterlich beſtätigt wird. Rödelheim den 18. Januar 1849. 7 f Großh. 2—— uf f. gige, B. fern G ſenbahe 1 en 13. Februar d. J. Vor⸗ mittags üm 11 Uhr, wird auf dem Rathhauſe dahier die vieferung von 50,000 Backſteinen von 2½ Zoll Due, betanſchlagt zu 780 fl., zur Erbauung ei erlſtättenbaues in dem Bahn⸗ hofe daher, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemachten Bevingungen an die Wenigſt⸗ nehmenden öffentlich in Akkord gegeben. Irtedberg den 25. Januar 1849. Der Groß. Pe. Sections- Jngen eur der Section Friedberg . Hochgeſand. Holz Verſteigerung. (147) Künftigen Freitag den 2. Februar d. J., des Vormittags um 9 Uhr anfangend, ſoll in hiefigem Gemeinde-, ſog. Auwald, nachbemerktes Gehölz einer öffentlichen Verſteigerung ausge⸗ ſetzt werben: 1) 133 eichen Ban, Werk⸗ und Nußzholz⸗ ſtämme, 0 2) 40 Stecken eichen Scheitholz, ere„ Pruͤgelholz, 0 52„ Reisholz. Ich erſuche die Herren Bürgermeiſter der um⸗ liegenden Orten, dieſes im Intereſſe ihrer Ge⸗ meinde auf orzübliche Weiſe veröffentlichen zu la en, 10 1 Affenhelm den 27. Januar 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter J 1 Sich meidet. Bekanntmachung. (IS) Die Braunkohlen-Conſumenten des Gr. Dorheimer Bergwerks werden benachrich⸗ tiget, daß die Klötze aus den Schoppen ſtaft 1— ſeither zu 14 kr., von dem 1. Februar d. J. an zu 13 kr. det Centner abgegeben werden. Dorheimer Bergwerk am 27. Januar 1849. Die Gr Heſſ. Bergverwaltung: Der 7 Heſſ. Berginſpector — Sit o xech. Fiſcherei-Verpachtung. (149) Künftigen Freitag den 2. Febr., d. J., des Morgens um 10 Uhr, ſoll in der Wohnung des Gaſtwirths Henſel zu Okarben der in da⸗ ſiger Gemarkung gelegene fiscaliſche Fiſcherel⸗ bezirk auf 8 Jahre verpachtet werden, was man hiermit unter dem beſonderen Anfügen zur öffent⸗ lichen Kenntniß bringt, daß nur notoriſch zah⸗ lungsfähige Leute, pon denen zugleich eine ord⸗ nungsmäßige Ausübung der Fiſcherei zu erwar⸗ ten ſteht, und welche nicht als Holzfrevler, Wild⸗, Fiſch⸗ oder Krebsdiebe bekannt ſind, als Pächter zugelaſſen werden. N Heldenbergen den 26. Januar 1849. Der Gr. Revierförſter des Reviers Altenſtadt Raum p f. Holz ⸗ Verſteiger ung.“ (150) Montag den 5, Februar d. J., Mor⸗ gens um 9 Uhr, werden in dem hieſigen Stadt⸗ wald: I. Diſtrict Eich zäpfchen: 28 eichen Bau- und Werkholzſtämme, von 1936 Cubikfuß, 38 Klafter buchen Scheitholz, 2„% Prugelholz, 24 eichen Scheitholz, 2 7„ Prügelholz/ 10 Erlenholz, und Montag den 19. Februar d. J., Morgens um 9 Uhr anfangend, S eichen Bau- und Werkholzſtämme, von 214 Cubitfuß, 45 Klafter buchen Scheitholz, 37„„ Prügelholz, 2 eichen Scheitholz, 6„ Aascopenholz, 15 Stück buchene Achſen, verſteigert. Uſingen den W. Januar 1849. f 2 Herzogl. Bürgermeiſterei g iu ID che nan Holz Verſteigerung⸗ (131) Montag den 5, Februar d. J. Vor⸗ mittags um 9 Uhr, ſollen in dem Gaſthauſe der Wittwe des Valentin Hinkel dahier, aus dem ſog. Herrnwald', Forſtreviers Naumburg: circa 400 Schock eichen Stammreis und 7„ Zaunreiſig, an den Meiſtbietenden verkauft werden. Windecken am 25. Januar 1849. Kurfürſtliche Renterei hierſelbſt Heine mann. Nee — Privat Bekanntmachungen · Wiener Putzpulver, (83) das Pocket zu 8 kr... Mittelſt dieſes Pulvers kann man augenblicklich allen Metallen, Jie Gold, Silber, Kupfer, Meſſing, Zinn, Stahl, Eiſen i., den prachtvollſten, tiefſten Glanz ertheilen.“ Zu haben bei g N g Schmittner in Friedberg. Veröffentlichung. (121). Nachſtehende Gebäude ſtehen bei Jo⸗ Hannes Schäfer IV. zu Heegheim auf den Ab⸗ bruch zu verkaufen: 1) eine ſich in ganz gutem Zuſtande befin⸗ dende Scheuer, aus lauter geſundem eichen Holz, noch nicht lange erbaut, von 46 Fuß Länge und 35½ Fuß Breite. ) Ein Holzſchoppen, 24½ Fuß lang und 19½ Fuß breit, ebenfalls in ſolchem Zu⸗ ſtande. 3) Ein Rindviehſtall, 23½ Fuß lang und 14 Fuß breit, welcher ganz gut zu einem Haus von einem Stoſtwerk eingerichtet werden kann, ebenfalls von gutem geſun⸗ den Holze erbaut. Heegheim den 18. Januar 1849. Johannes Schäfer IV. Zum Vermiethen. (127) Der zweite Stock in meinem Hauſe iſt zu bermiethen und kann bis den 1. Juni bezogen werden. Ludwigsſtraße Nro. 26. Ehriſtian Reuß. Zum Vermiethen. (133) Ein e Logis, dem Großh. Landgericht gegenüber, bat zu vermiethen Friedberg. Friedrich Rodaug. Gee ſ uch. (152) Es wird eine Schenkamme, welche auch häusliche Arbeiten verſehen kann, geſucht. Nr,. 240 in Friedberg. f DS m Verkaufe n. (153) Ein feblerfreies Wallachpferd, 7 Jahre alt, ſteht zu verkaufen bei Philipp Konrad Pflug in Wölfersheim. 8 CCCP Bürgerverein. — 2 3 9 (154) Die Mitglieder des Vereins werden eingeladen, ſich Sonntag den 4. 8 k. M., Nachmittags 4 Uhr, in dem Wirth 8 Walziſchen Locale, zur Beſprechung wegen S der Wahlen zum künftigen Landtage, ein⸗ 8 8 zufinden. Hriedberg am 25. Januar 1849. 8 Krach, Schriftführer. f d ονονονονο Bekanntmachung. (1260 Unſern verehrlichen Freunden zur Nachricht, daß unſer Lager in Achsen, Siabeisen, Dielen und Kolilen elo., in unſerm neuerbauten Magazine neben dem früheren ſich befindet, und daß deß⸗ halb diejenigen unſerer verehrlichen Kunden, die obige Waaren von uns kaufen wollen, entweder in unſer Kleineiſenwaaren⸗ und SpezereiGeſchäft (neben Hrn. Kümmich und Hrn. Magazin ſich begeben wollen, da von uns ſich darin befindet, Apotheker Werner) oder direet in das heute an beſtändig Jemand von Wir empfehlen bei dieſer Gelegenheit unſern großen Vorrath von Naſſauer Eiſen, Achſen ꝛc., und ſehen vielfachem Zuſpruch entgegen. Gebrüder Groedel, neben Hrn, Kümmich und Hrn. Apotheker Werner. Dank) für die kräftige Geldunterſtützung, die der⸗ Augeg gie Viehoverſichetungs⸗ — 44— Für Auswanderer nach Amerika! von Bremen nach New⸗Bork. (135) Der Unterzeichnete iſt durch ein ſehr bedeutendes Hand⸗ lungshaus in Bremen 1 5 Stand geſetzt: ns N f 5 a am I. u 915. März, „, I.„ 13. April 8. E 812198118 Auswanderer nach New⸗Nork expediren zu können. E 20 i zur Auswanderung, und über die äußerſt billig geſtellten eberfahrtspreiſe, ertheilt gerne un⸗ entgeldlich Auskunft 3 un „Friedberg. J 118 1477 1 5, 7 5 0 ungen 9 f 4 durch vorzüglich eingerichtete ſchlle fegen d Dreimaſterſchiffe Fruchtmarkt Nr. 209. LA n ui 0 Einladung. (1500 Sämmtliche beitragende Mitglisder der hieſigen. e ee e au werden hier⸗ mit zu einer Verſammlung guf künftigen Sonn⸗ tag den 4. Februgt h J½% Nachmittags 3 Uhr, im Saale des hieſigen Rathhauſes, zur Vornahme der Wahl, neuer Commiſſions⸗Mit⸗ glieder, höflichſt eingeladen. Wir bemerken zu⸗ gleich, daß auch die letzte Jahresrechnung ſowie das Verzeichnis ſämmtlicher Spendet der den betreff. Kindern am letzten Chriſtfeſte zugekom⸗ menen Gaben den Mitgliedern zur Einſicht wird vorgelegt werden.% 4 Indem 1 diefe dieſez Auftrages entledigen, benutzen wir dieſe Gelegenheit, dem verehrlichen Vorſtande hiefiger Stadt, unſern herzlichſten Gegenſtänden wird die liebevollſte Erziehung garantirt. Auf Anfragen über die näheren Bedingungen der Aufnahme, ertheile ich gern mündlich oder ſchriftlich Auskunft fach gefühlten und ausgeſprochenen Bedürfniſſe abzuhelfen, zu Oſtern meine Anſtalt dahin er⸗ weitern werde, daß auch jüngere. Mädchen, vorausgeſetzt, daß ſie üben den erſten Leſeunter⸗ richt hinaus find, in dieſelbe eintreten können. Ferner iſt der Unterricht in allen weiblichen Handarbeiten als nothwendiger Beſtandtheil in den Lehrplan mit aufgenommen und wird von einer Franzöſünſgeleitettwerden. Es ſoll 7 ſelbe der unſexer, Aüfſicht, bisher anvertrauten dae e 40 zugeſagk, hiermit öffentlich auszuſprechen. Friedberg am 25. Januar 1849. 7715% Die Co man iſſio na für die Kleinkinder⸗Bewahranſtalt, heit gegeben werden, die franzöſiſche Sprache noch mehr wan bisher moglich war, zu erlernen Der Uebung der franzoſiſchen Con⸗ verſation werden auch gemelnſame, unter Um⸗ 5 Endlich bemerke ich, daß der ſeitherige Lehrplan auch darin eine Veränderungrerleiden wird, daß meine Schülerinnen Vor-und Nachmittags— nſtalt zu Hungen. 187) Die ſeit 1844 für den Kreis Hungen beſtandene Viehverſicherungs⸗Anſtalt mit einem jährlichen Umſatz von etwa 6000 fl. beſteht ſeit 1. Januar 1849 unter Zugrundlegung neuer Saßungen und unter dem Namen vallgemeine bei mir bleiben. 1137 Das Honorar jiſt auf- 36 fl. feſtgeſetzt. ö drücke ich zugleich denjenigen Eltern, welche zu Biehverſſcherungs⸗Anſtalt zu Hungen z fort. In- Oſtern ihre Töchter mir übergeben wollen, vie dem man die Viehbeſizer der Umsegend hiervon Bitte aus, mich davon rechtlbald avertiren benachrichtigt macht men darauf aufmerkſam, zu wollen. ine nmz 814 20 1 daß nach§. 2 der neuen Satzungen der Wir. Friedberg den 28. Januar 1849. kungskreis der Anſtalt an keine Bezirksein⸗ em 8 a f theilung gebunden iſt Es können daher namentlich auch Gemeinden ꝛc. aus dem Regie⸗ rungsbezirk Gießen, Friedberg und Nidda ꝛc, der Anſtalt beitreten.— Die Satzungen können bei den Gr. Bürgermeiſtern derjenigen Gemeinden, welche bisher bei der Anſtalt betheiligt waren, außerdem aber auch im Regierungsbezirk Fried⸗ berg bei den Herren Bürgermeiſtern zu Melbach, Beienheim, Steinfurt, Oppershofen, Rockenberg, Butzbach, Friedberg, Aſſenheim und Staaden eingeſehen und von Herrn Kaſſter Funk dahier bezogen werden.— Anmeldungen geſchehen bei dem Unterzeichneten. 5 Hungen eden 25. Januar 18499. 5 5 Der Director der Anſtalt: 75 5 eHlulnfi n'g'elr. 2 4 2 190 Höhere Töchter ſchule zu Friedberg. 158) Eltern, welche geneigt ſind, mir ihre Töchter in Penſion zu geben, diene zur Nach⸗ richt, daß nach Oſtern l. J. ein neuer Curſus in meiner Anſtalt beginnt, und daß noch einige junge Mädchen in meinem Haufe Aufnahme Nothgedrungene Erklärung. (159) Der giftige Erguß, welchen Leopold Märztagen, in Nr. 8. des Wetterauer Volks⸗ blattes gegen mich hat einrücken laſſen, dürfte eben nur ein neuer Beweis der alten Wahrheit ſein? daß es der im Finſtern ſchleichenden Ver⸗ käumdung leichter iſt, einem Manne die Ehre rücklings abzuſchneiden, als es dem Angegriffenen wird, ſolche menſchenfreundliche Beſtrebungen zu enthüllen. 1 Meinen Freunden— meine Feinde werde und will ich nicht belehren— die Verſicherung, daß ich hinlänglichen Grund hatte, beſagten Leopold Goldbeck für den freundlichen Colporteur eines, bald nach der denkwürdigen Volksverſammlung vom 20. Altguft v. J. gegen mich ausgeſprengten hämiſchen Gerüchtes zu halten weßhalh ich eine Unterſuchung beantragte, die allerdings, wie ſo manche andere, zu keinem Reſultat geführt hat, in Folge deren aber doch jenes boshafte Gerücht ſofprt verſtummte. e Wilhelm Feitſch, ſinden, Neben dem Untetrichte in allen für höhere Bilsüng junger Mädchen erforderlichen „Zugleich bemerke ich, daß ich um einem mehr⸗ dadurch den mir anvertrauten Mädchen Gelegen. das Nähere wird der Lehrplan beſtimmen— Indem ich hoffe durch dieſe Erweiterung resp. Veranderung meiner Anſtalt, des mir ſeither bewieſenen Vertrauens mich werther zu machen, 18 2 K. K r ſt, 15 9 „Vorſteher der höheren Töchterſchule. Goldbeck, der bekannte Volksredner aus den — Indem der beſagten L. G. ſich nicht ſcheut, dieſe gewiſſermaßen moraliſche Nothwehr eine rivole Denunciation zu nennen,, giebt er elbſt einen Beweis von der Frivolitäf ſeines Charakters. Uebrigens hätte er nicht übel ge⸗ than, ſich, bevor er ſeiner Gale den Zügel ſchießen ließ, daran zu erinnern, daß er ſchon unangenehmere Dinge vor den Gexichten erlebt hat, als das, worüber er jetzt ſo 0. ſchwerde führt. Dazu gehört ſeine vor ziniger Zeit erfolgte rechtskräftige Verurtheilung in drei Monate Corxectionsbausſtrafe, wegen Unterſchlagung von Pfandſchei⸗ nen, deren wirklicher Verbüßung dieſer Demo⸗ krat vom reinſten Waſſer nur durch aller⸗ höchſte Gnade in Folge allexunterthänig⸗ ſten Supplieirens“ und Lamentirens entgangen iſt, indem dieſelbe in eine entſprechende Gelvſtrafe verwandelt wurde.— Dies iſt nicht etwa eine üble Nachrede, ein Gerücht, ſondern kann jeden Augenblick bei Gr. Landgericht da⸗ hier actenmäßig erwieſen werden. Was meine Ausflüge nach dem ſtandesherr⸗ lichen Orte Bruchenbrücken anlangt, welche Orn. Goldbeck beſonders zu geniren ſcheinen, ſo daͤrf er 1285 daß ſie allerdings vortheilhafter für mich ſind, als diejenigen, welche er an die Spielbank zu Homburg gemacht hat, dem Ver⸗ nehmen nach für ihn geweſen ſein ſollen?! Das Publikum wird es mir hoffentlich er⸗ laſſen, den öffentlichen Streit mit einem Men⸗ ſchen fortzuſetzen, der wogen ſoziglen Irrthums dem Arm der Strafgerechtigkeit bereits verfalle war; ich werde auf etwaige Weller Augriſt deſſelben kein Wort erwied ern. Friedberg den 29. Januar 1849. fte eee en ieee ee tr wm LAL ie IId l 2 1 H ef nd 17 ⁰α⁰νfen f Literariſche Anzeigen. en aeg unn cine ſtänden tägliche, angemeſſene Spaziergänge diene.. 0 (160) So eben haben die Preſſe verlaſſen 27 l ind in ſchöner Ausſtattung vollſtändig zu erhalten: en& Verhandlungen Nung dine 1 des 11 min e Bezirksraths des Regierungsbezirks Friedberg, in 10 Sitzungen, Ai aid ue H mitndent ning 124 erforderlichen Anträgen, Eingaben und Ausſchuß berichten, ſowie, einer An⸗ ſprache an die Orts vorſtände, 11 Bogen in Quartformat, ſteif broſchürt a zu 13 fl., 12 kr. Butzbach den 29, Januar 1849, 11130 mit Belehrungen und Erläuterungen. Preis 11 kr. — Gedruckt und verlegt unter Verautwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.