L. K. f. ſtt. 7747 14435 3.46 37 31912050 Tape und Bußbach Loobt. — dried Buß⸗ berg. bach. kr. pf. kt. ff 2 4.— 1 916 eth.“ ch. 16 100% 16 1659 16 6 f.* — 1 12 91— 9— 17 7 2 I- ee 1— 5 - 1161 Ne - 5 10 — 11 L ö et le * fler 1 fir dl dee be e 1 nee Provinz Oberheſſen im Allgemeinen a den Uestrernene ccbere, 2 age 10 4% n e 0 l Beſondere. n, wre 1 5 1 bun 142 Mew den 28. 1 Ile, Am 2 iche r. The 1 3„Die Gr oßherzoölch mende dee 1 waere des Halbebehet —Friedb erg 40 dle Gr. N ſowie an die Gi. Gens, darmerie des Regierungsbezirks. 5 Betreffend: Diel mittel Erdrechens der Opferbüchßen in der Kirche zu Niederwöllſtadt. Am 3. dieſes Monats wurden die Opferbüchſen in det Kirche zu Niederwöllſtadt erbrochen gefunden, und es wird das daraus Entwendete auf ohngefähr 5 fl. geſchätzt; weßhalb wir Sie beauftragen, bezüglich des noch unermüttel⸗ ten Thäters genaue Nachfor ſchungen anzuſtellen und uns von einem etwaigen Erfolge zu benachrichtigen. Friedberg am 20. November 1849. D u v r i e r. zune Verkündigung, die Wahlen zum Landtage betreffend. a Von allen Seiten erheben ſi ſich Stimmen, um auf die bevorſtehenden Wahlen in gutem oder in ſchlmen Sinne einzuwirken! Groß iſt die Ausdehnung der Rechte, welche das neue Geſetz! den Staatsbürgern gewährt. Die Wahlen zur zweiten Kammer ſollen nicht mehr durch Vermittelung von Bevollmächtigten und Wahlmännern, mit zum Theil hoher Steuerzahlung, ſondern unmittelbar und ohne Rück⸗ 125 auf Steuerzahlung ſtattfinden. Auch die Mitglieder er 7 05 Kammer ſollen nunmehr von den Staatsbürgern wählt werden, und das Geſetz ſichert einer ſehr großen ahl. derſelben die Theilnahme an dieſer Wahl.— Dieſe inhaltſchweren Aenderungen können nur durch die Vorausſetzung e ſe in, daß die Mehrheit der Wähler Einſicht, redlich en Willen und Selbſtſtändigkeit genug beſitzt, um pon den ſo erweiterten Rechten einen für das 3 fentliche Wohl förderlichen Gebrauch zu machen. sb iſt nun an den Wählern zu, 1 das Vertrauen welches Regierung un Stände un ſie geſetzt haben, 75 wohl begründetes war. Mögen alle Einſichtigen und Wohldenkenden J 1 26514 nit vereinter Kvafe dahin ſtreben, 509 zum Ruhme des Heſſüf chen Volkes, 9 Beweis Series werde. Eine gtoßartige Umänderung dor öffentlichen Zaßbände in Ocutſchland hat ſtattgefunden. Aber Bedeutendes muß noch geſchehen, um den begonnenen Bau im gemeinſamen, im Deutſchen, und im Heſſiſchen Vaterlande zu vollenden! Soll dieſer Bau Beſtand haben, ſo darf er vor Allem dor Grundlage nicht entbehren, welche durch unſere Verhält⸗ niſſe und durch die Erfahrung aller Zeiten geboten iſt. Feſt ſtehe zum Heil des Vaterlands das Recht und das An⸗ ſehen des Landes fürſten, anerkannt durch die laut aus geſprochene Geſinnung der weit überwiegenden Mehrheit des deutſchen Volks, und geſchützt durch wiederum bewährte Heſſiſche Treue. Feſt ſtehen die Grundlagen unſcrer Ver⸗ faſſung, des gemeinſamen Werks eines hochſinnigen Für⸗ ſten und ehrenwerther Volksvertreter. Die Verbeſſerungen, welcher die Verfaſſung bedarf, empfange ſie nur nach reif⸗ licher allſeitiger Mürdigung der gegebenen Verhältniſſe, Heilig bleibe überall Recht und Eigenthum. Auch bei Ausübung edeß Wahlrechts herrſche Ord⸗ nung und gute Sitte. Der Wahltag iſt des Volkes Ehren⸗ tag. Reiner Wille, Beſonnenheit, Unabhängig⸗ keit nach jeder Seite hin, ſei der Schmuck der Wähler ſowohl als der Gewählten. Dann wird, was geſchaffen wird, dem Vaterland zur Ehre und zum Glück gereichen. Dieſer würdige und Glück irh Gang iſt hef⸗ tigen Angriffen ausgeſetzt. Träumer und Schwärmer ſind voll Begierde, Verſuche anzuſtelleu, deren ſchwere Koſten das Vaterland zahlen ſoll. Verwegene Parteimänner tra- gen kein Bedenken, durch Verheißungen aller Art die ver— derblichſten Leidenſchaften aufzuwühlen, um uber Verwirrung und Umſturz zur Herrſchaft zu gelangen, indem ſie das An⸗ ſehen des Laudesfürſten und der Obrigkeit in den Staub ziehen und deren heilſame Gewalt in ein wirkungsloſes Schattenbild verwandeln wollen; indem ſie die willkürliche Entziehung wohl erworbener Rechte zum Vortheil des Einen, zum Nachtheil des Andern verheißen; indem ein nach ihrem Sinn gebildeter Landtag auch Umgeſtaltungen vornehmen ſoll, welche gar nicht in ſein Bereich gehören,(wie die in⸗ nere Verfaſſung der Kirche, über welche ein aus allen Con: feſſionen zuſammengeſetzter Körper offenbar nicht beſtimmen kann.) Um ihre Zwecke izu erreichen, ſcheuen ſie ſich nicht, durch offene und geheime Verbindungen die Selbſtſtändigkeit ihrer Anhänger zu unterdrücken. Selbſt die Abgeordneten 1— Die Verfaſſungsurkunde verbiet 45 r nach eigener Ueberzeugung was ſelbſtſtändiger Männer ſoll gegen Belehrung ſtructionen anzunehmen. ſollen ſie reden und ſtimmen, auch allein würdig iſt. Ihre Anſicht und Verſtändigung durch die Berathung mit den Abgeordneten nicht verſchloſſen ſein, damit um ſo ſſcherer übrigen! den Heimweg antreten: 18 N 388% 88 7 2 . 1 der Partei zu 9 4 2 bevor ſie ihr Bewußtſein wieder erl. angte, obgleich der dietet den Abgeordneten, In⸗ f idern treue Hu 17 r die Schläfe leckte und ſie an den! dog 71 8 K its 5. der Herrin ihrer Sinne ward, Sie wandte von der ſchaudervollen Scene und wollte zitternd allein ſie konnte der Weiſung Corney's nicht widerſtehen, der ſie unabläſſig nach einer war die Dämmerung bereits hereingebrochen. ſich alle ſich in dem wirklich Beſten einigen. Dieſen Forderün⸗ Wandern Gegend hinzerrte. gen der Vernunft und der perſon a i es, daß den Abgeordneten angeſonnen wird, ſich im Voraus zu erklären, welcher Anſſcht ſie in einer Menge von einzel⸗ nen Fragen folgen wollen. Fur die Richtung des Abge⸗ ordneten im Ganzen muß ſein durch das Leben be⸗ währter Character den Wählern die allein ſichere Buͤrgſchaft geben. Verheißungen, wodurch ſich der Abge⸗ ordnete im Voraus bindet, oder wodurch er, l verlangt worden iſt, ſeinen Austritt aus der Kammer in den Willen der Wähler ſtellt, ſind eben ſo ſehr im Wider⸗ been dem offentlichen Wohl als geſetzlich ohne alle irkung.* N 5——— Solches leidenſchaftliche Treiben findet in den Ver⸗ hältniſſen des Großherzogthums am allerwenigſten Entſchul⸗ digung. Der Heſſiſche Bürger erfreut ſich einer Fülle von Freihtiten, die ihn, wenn er ſie weiſe gebraucht, be⸗ rechtigt, ſich mit Stolz dem Bürger jedes anderen Staats an die Seite zu ſtellen. In der Entlaſtung des Grund⸗ eigenthums, in der Beſeitigung vieler, in die Zeit nicht mehr paſſender Verhältniſſe iſt das Großherzogthum, wie in vielem Andern, in Deutſchland mit ſeinem Beiſpiel vorangegangen. Welcher Staat hat mehr Urſache, von ſeinen Bürgern das Vertrauen zu verlangen, daß auf dem Wege des⸗ Rechts, der Ordnung, der Mäſſigung und guter Sitte, welcher Weg ohnehin allein zum Heile fuͤhren kann, Alles das erreicht werde, was vernünftigerweiſe und billigerweiſe gefordert werden kann? f e Niemand verhehlt ſich, daß die bevorſtehende Wahl von größter Wichtigkeit für das Wahl des Vaterlands iſt. Mögen daher alle umſichtigen und wohldenkenden Bürger ſich für die Wahl einigen und dahin ſtreben, daß ſolche Abgeordnete gewählt werden, welche tadelloſes Privatleben, ſelbſtſtändige Gefinnung, Erfahrung und Einſicht, wahrhafte im Leben bewährte Mäſſigung und Ernſt geeig⸗ net machen, das öffentliche Wohl zu fördern, und das Glück des Vaterlandes feſt zu begründen. Es gilt der Erfüllung einer heiligen Bür⸗ gerpflicht. Möge keiner darin zurückbleiben. Darmſtadt am 21. November 1849. Großherzoglich Heſſiſches Miniſterium des Innern. 1 Jau p. Maurer. Wernher. Reuling. Die letzte Nacht in der Wildniß. (Fortſetzung.) An einer Stelle war das ſonſt lange Gras heftig niedergetreten, als ob ein Ringen ſtattgefunden— der Boden war mit Blut bedeckt— menſchliche Gebeine, zer⸗ riſſene Kleidungsſtücke lagen zerſtreut umher— dort lag der Strohhut ihres Mannes, dort ſteckte ſeine Axt noch in der Spalte eines Stammes, den er fällen wollte, als er wahrſcheinlich von einem wilden Thiereüberfallen worden.— Ihr Auge überflog das Alles verzweiflungsvoll— dann ſauk ſie ohnmächtig zu Boden. Es währte lange, lichen Würde widerspricht wie gleichfalls Emilie folgte ihrem Hunde und befand ſich bald wie⸗ der am Ufer des Fluſſes. Dort lag das Boot, er ſprang hinein, Emilie folgte. Es war noch gerade hell genug, f 2 Steuer zu e ſo brachte, der Strom ſie hinab zu dem gewöhnlichen Landungeplatze⸗ 5 9200 Pan e angelangt, betrat ſie die Schwelle ihres 1 bee ne tiefbekuͤmmerten Herzen. Sie hatte weder 250 0 ell noch Worte, um ihr Elend auszudrücken. Die a E e i ſtarr auf „ſie hingt Die alte Granny ſtand beſtürzt ihnen zur Seite, deln Emiltens Benehmen gab ihr die Gewißhelt, bag as Schreckliches geſchehen ſein müſſfſ e. hränen er⸗ Stimme und ſie der mütterlichen Erde zu übergeben. Trotz eines heftigen Kopfſchmerzes und einer Lähmung in allen ihren Gliedern wollte Emilie ſich von ihrem Lager erheben, aber ſie vermochte es nicht, ſich aufrecht zu erhalten und ſo mußte ſie, wenn gleich ungern, jene heilige Pflicht ihrer treuen Sieneri dere en mne Es war ein wahres Unglückshaus, nachdem die Alte, als ſie ihr trauriges Geſchäft vollbracht hatte, am Abend zurückkehrte. Kein freundliches Licht leuchtete ihr entgegen, keine frohe Stimme hieß ſie willkommen, ſelbſt der treue Corney bellte nicht bei ihrer Annäherung. Die Kinder weinten neben dem Lager der Mutter, welche mit ſchwacher, kaum vernehmbarer Stimme fragte:„Iſt es vollbracht? Sie empfing darauf eine bejahende Antwort; ihre Krank- heit aber nahm mit jedem Augenblicke immer mehr und mehr überhand, und mehrere Tage lang zweifelte die treue Dienerin an ihrer Wiederherſtellung Was einige Helle in dieſe Nacht des Schmerzes brachte, war die Rückkehr des treuen Stephan. Er ver⸗ nahm die traurige Geſchichte mit Kummer und Entſetzen, Alles war dahin! Von dem Herrn, den er ſo ſehr geliebt hatte, war nichts mehr übrig, als der kleine Raſenhügel, mit dem die alte Granny die wenigen irdiſchen Ueberreſte bedeckt hatte. 1%„% e 16 1 Er war überzeugt, daß die letzten Gedanken ſeines ſterbenden Gebieters auf ihn gerichtet geweſen waren, und er beſchloß daher die Stütze ſeiner Hinterbliebenen zu wer⸗ den. Er betheuerte dies der Kranken und berathſchla gte alsdann mit derſelben, was unter den obwaltenden Um⸗ ſtänden ferner zu thun ſei. ö* Als ſie ſich hier niederließen, war der Wagen, der ſie von Toronto fortführte, in einer kleinen, nur einige * 0 4 1 dald wie⸗ dwelle ihres datte weder tücken. Die ur ſtarr auf ur Seite, , daß etwas ihre Mutter eit. Emilie e ihr Haupt erte die Alte Thränen er⸗ uber Stimme zͤrte lange, egen konnte, en erwachte, babe. Sie ift zu über zu ſammeln Trotz eines allen ihten erheben, abet alten und ſo Pflicht ihrer dem die Alte, e, am Abend ihr entgegen, ſbſt der treue Die Kinder ¹ ſchwacher, vollbracht! hre Kraul. ur mehr 1nd ifelte die rut 66 ehnetzes . Er ver „ Entſetzel, „khr geliebt Faſenbügel en Ueberteſn beralhſch daltenben 2 Stunden entfernt liegenden Anſiedelung zurückgelaſſen wor⸗ en“ Man hatte die Reiſe in einem kleineren Fuhrwerke., teendigt und es ward jetzt beſchloſſen, ſich mittelſt deſſelben und der vorhandenen Pferde nach jener Anſiedelung zu ſegeben; Stephau ſollte unterdeſſen in ihrer bisherigen — 387— Unglücksſtätte no der Stimme. fragte den treuen. Diener, ob er wohl noch Zeit übrig habe, ſie dei 155 hinauf zu tudern?„Ich möchte die einmal ſchauen,“ ſprach ſie mit beben⸗ Stephans Herz ſchlug ihm hörbar in der Bruſt. Wohnung Alles, was nur irgend einigen Werth dae eee nicht zbet ſich gewinnen können, jenen zuſammenpacken und ihnen daſſelbe nachbringen. Emili hakte ſich etwas erholt und der dritte Tag ward, zur Ab⸗ reiſe feſtgeſetzt. Am Nachmittage vor dem feſtgeſetzten Tage durch-, tn. wanderte Emilie ihre bisherige Behauſung. Stephan und n m Granny waren mit den Vorbereitungen beſchäftigt, denn ſchon um drei Uhr Morgens wollte man aufb 1 ich raffte ſie indeß ihre ganze Seelenkraft 115 Schreckensort zu b 13 1 9 0 Aenne f en. nd⸗ 0 g 1 0 e nn eſuchenz aber ſeine Gebieterin wollte es 1 u er ihr ſchweigend zu dem Fluſſe, Gerade 14 0 0 dort aulangten, een, den ſie daheim ge⸗ laſſen hatten hinter ihnen drein g t in's Boot nehmen, ex aber bellte fortwährend, lief nach einer andern Richtung hin, und bald ſahen ſie D ihn über den Hügel dem Hauſe wieder zueilen.* gerannt. Man wollte 5 (Schluß folgt.) 1 8 NM, Bekanntmachungen von Be⸗ n hoͤrden. 1 ANL 5 Brod, Oel⸗ und Schuhlieferung. (1706) Fteitag den 30. d. M., Vormittags um 10 Uhr, wird:. f r 1. Semeſter k. und za) die Brodlieferung, b)„ Oellieferung, 0 ch„ Lieferung der Bundſchuhe, der Schuhe, ſowie der Sohlen und Flecke auf das Jahr 1850 für die Garniſon dabier, in dem Bureau des Bataillonsverwaltungsraths, auf dem Soumiſſionswege in Accord gegeben. Dies den Intereſſenten mit dem Anfügen zur Nachricht daß die Lieſerungsbedingungen von heute an in dem oben gedachten Bureau einge⸗ ſehen werden können. e Friedberg den 19. November 18499 Tibia In Auftrag: 111 55 Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. Verſtei ger un g. e rem (171070 Samſtag den 1. k. M., Vormittags um 10 Ühr, ſoll der Dünger in den Senkgruben der beiden Caſernen dahier, auf die Jahre 1850, 1851 und 1852 nach den feſtgeſtellten Bedin⸗ gungen auf dem Soumiſſionswege an den Meiſtbietenden vergeben werden Frievberg den 19. November 1849. . In Auftrag: 5 0 Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. „Bekannt mach un g. ) Forderungen an den Nachlaß der aue Wagners Eheleute dahier, find Freitag den 14. December, Vormittags 10 Ubr, dei Skrafe Ausſchluſſes vom Inbentar, bei un⸗ terzeichnetem Landgericht anzumelden. Friedberg. den. 16. November 1849. Großh, Heff. Landgericht 1 Pr. Gi l 17112 145 2 110 120 mer. 15 Vel freiiger ung... 5 1) Donnerſtag den 29. November 884 Sbrmiahe 9 Uhr, ſollen auf der Lahnbrücken⸗ bauſtelle dahier eine Parthie Zimmer⸗ und Mau⸗ rerwerkzeuge, hölzerne Räder und Walzen mit eiſernen Axen und Zapfenlagern, einige Fäſſer, Eimer, Siebe, Tiſche, Skühle, Schränke 1c. jc, ferner circa 100 Centner Guß⸗ und Schmiede⸗ eiſen, beſtehend in Axen, Zapfenlagern, Bändern, Rollen, Schrauben c. ꝛc., eine bedeutende Quan⸗ illät noch brauchbaren Bauholzes und Bohlen, ferner das auf der benannten Bauſtelle befind⸗ liche Magazinsgebäude und der dabei ſtehende Schuppen, ſowie die an der alten Lahnbrücke liegende Nähe, öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert werden. 5 Die- Steigbedingungen, ſowie das Verzeichniß ber zu verſteigernden Gegenſtanven liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einficht offen. November 1849. Gr. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Gießen Holzapfel. Gießen den 20. Der Teferungen berſchtedener Bedurfnüſſe⸗ für die Garniſon Butzbach (172 Die Lieferung nachbenaognter Bedürf⸗ niſſe für die Garniſon Butzbach ollen Auf dem Wege der Soumiſſion an den Wenigſwwerlangen⸗ den in Accord gegeben werden, und zwar: Donferftag den 29“ M Vormittags um 10 Uhr, das Brennholz ⸗Bedürfniß pro 1850 in 36 Stecken Buchen und 168 Stecken Eichen ⸗Scheitholz beſſehend e, um ½ auf 11 Uhr, die erforderlichen Schuh⸗ macherarbeiten auf das Jahr 1850 und ſchroth, Wafzenkleie chen DO el 5 den Morgens 8 bis 12 Uhr und von Nachmit⸗ tags 2 bis 5 Uhr, in hieſigem Rathhausſaale 77 Wabl eines Abgeordneten zur 2. Kammer Verqhl mmen wird. Nach dem Geſetze muß die Wahl in einem Tage deendigt werden, es wird ſomit das Wahl⸗ geſchäft Abends 5 Uhr geſchloſſen und kann dae Verlauf dieſer Zeit kein Stimmzettel mehr a genommen werden. Es werden daher alle ftimm⸗ berechtigte Staatsbürger Friedbergs hiermit auf⸗ gefordert, bei Zeit in hieſigem Rathhauſe zu erſcheinen und ihre Stimmen abzugeben, damit Jeder von ſeiner Stimmberechtigung Gebrauch * um ½11 Ubr de Beda an Brod, Gerſten⸗ J. mnchen kann. 8 79 Stearinlichter und Hellthran, ſodann Stroh zum Füllen einzelner Betten auf,, das 1. Halbfahr 1850. 5 Dies den Intexeſſenten g zur Nachricht, dat Wefkrungsbevineumgetr⸗ jeden Tag auf 05 Verwaltung 9 12105 Gaxrniſdn Jeingeſehen werden d woſelb au e r bie Holzlie⸗ ferung in Empfang zu nehmen ind. 5b ad u. Noba 1849.40 enn In Auftrag: e Cellarius, Oberquartiermeiſter. Verſtelgerun g.“ 9 2 58 (1726) Donnetſtag den 29 November, von Vormittags 9 Uhr an, läßt die Heinrich Joſt 1. Wittwe dahier, erbvertheilungs halber, 1) 2 vollſtändige Wagen, von denen der eine eiſerne Axen hat,. Löse 2) 2 vollſtändige Pflüge, 3) 2 Eggen mit eiſernen Zinken, 4) 3 Kühe mit 2 tragbaren Rindern, 5) ſonſtige verſchiedene Hausgeräthſchaften, in ihrer Wohnung öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigern. Vilbel den 21. November 1839. Aan Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Br e i ter. 11 Be tan n t ma ch ng. (17420 Es wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß Freitag den 30. l. M., 2 Vein Anfügen db er l am 21. Nöpenber 1849. Der Gra, Heſſ. Bürgermeiſter tr d Hein dier. — 7 3 e 1 fe 13 t 1 (173) Dienſtaßz deu 4. Oerkmbkr,-Morgens um 9 Uhr, wird der Nachlaß des dahier ver⸗ ſtorbenen Bürgers Georg Renneberg in der Wohnung des Bürgers und Schneiders Karl Schleuning meistbietend perſteigert, als: Kupfer, Meſfing, Eiſen, Zinn, Holz und Bettwerk, Klei⸗ der, Weißzeug und dergl. Friedberg den 24. November 1849. ns In Auftrag Groß, Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Früchte ent un. g. (174 Dienſtag den 4. December d. J, Vormittags 10 Uhr, ſoll in dem Geſchäftslocale der unterzeichneten Behörde die für hieſige Sa⸗ line erforderliche Lieferung von 140 Achtel Korn und 70 Achtel Gerſte an den Wenigſtnehmenden im Wege des öffentlichen Ausgebots vergeben werden, was Luſttragenden mit dem Anfügen bekannt gemacht wird, daß nur cautionsfähige Steigerer zum Bieten zugelaſſen werden. Nauheim den 23. November 1849. ürfürftlich Heſſiſches Salzamt F. Schreiber, Hansmann. —— 25 Privat⸗ Bekanntmachungen. Zur Nachricht! Gaſthalter Karl eine (1115) Sonntag den 2. December, Nachmittags 1 Uhr, findet in Okarben bei Besprechung über die Wahl zur erſten Kammer Statt. Es werden alle Vertrauensmänner der Volkspartei, welche zu der in Okarben abgehaltenen Wahlbeſprechung zur zweiten Kammer eingeladen waren, hiermit erſucht, zu der anberaumten Zeit in Okarben zu erſcheinen. Der Ausſchuß des Wetterauer⸗Vereinsverbands. Ge ſuch. (1708) 8— 10 geübte Cigarrenmacher oder junge Leute, welche das Cigarrenmachen erlernen wollen, finden dauernde Beſchäftigung durch den Unterzeichneten. eee C. Braubach in Butzbach. Zu Verkaufen. (171 Ein Pferd von brauner Farbe, Wallach, ſteht zu verkaufen bei An! Friedberg. Philipp Stork's Wittwe. .—— 2 5 Den Patrioten. A0 Wir ſchlagen als i. Abgeordneten zur boi eigen Ständekammmer vor: 10 0 für den Wahlbezirk Friederg Familien⸗Name Vor⸗Name 152805 nort Hilchrand, Joſcpb, Profeſſor, Effi. für den Wahlbezirk Vilbel Familien⸗Name Vorname Stand 971 Wohnort f cri 0 Lußwig, Müller, Abdlban. l— Volkspartei der— 3 An 3 ei Ge weden 2 a f 17260 Nachdem ſi 90 d mit imkinem Bruder ene geführte 1 59705 Eisen, Brann brenn E, La ene 8 duclen-Geschufſt 9 inter der bi 9 Hirsch Mayer Höhne aulit hat, beehre ich mich hiermit die vergebene Anzeige zu machen, 1 daß ich 2 Geſchäft für meine alleinige Rechnung fortführe, Butzbach den 13. November 1849. Mayer. Maer. Allgemeine Renkenanſfalk zu Darmſtabdt. (1747 Diejenigen, welche der in der Bildung begriffenen, mit dem 31. De⸗ zember d. J. zu ſchließenden, ö5ten Jahresgeſellſchaft beizutreten oder Nachzahlun⸗ gen auf früher erfolgte Einlagen zu leiſten beabſichtigen, laden wir hierdurch ein, ſolches vor Ablauf dieſes Jahres entweder. dahier bei dem Hauptbürecau der An⸗ ſtalt oder auswärts bei den Herren Bevollmächtigten derſelben*) zu bewerkſtelligen. Bis jetzt zählt die Anſtalt 4984 Mitglieder mit Wh Einlagen und einem effectiven Einlagekapital von 409,542 fl.— Bei der mit der Anſtalt verbundenen Depoſitenkaſſe uber Güßerdem ſeit Anfang dieſes Jahres bereits 148,000 fl. hinterlegt. f f Darmſtadt den 19. November 1849. 1 Die Direction der allgemeinen Nentenanſtalt. *) In Friedberg: bei Herrn Bezirksrath V. Nau; in Butzbach: bei Herrn Bürgermeiſter Seippel; in Pungen bei Herrn Rentamtmann Kießling; in Laubach: bei Herrn Stadtrechner N in Vilbel: bei Herrn Kataſtergeometer Grosholz. An wenige Conſtitutionelle, für Viele zur Beach achtung du Die zweite— des Frankfurter Journals Nr. 280 bengt eltern den Artikel: „Frankfurt den 22. Nov. Geſtern wurde der Redaction des„Frankfurter Journals von Friedberg. aus angezeigt, daß dort mit demſelben ein Flugblatt,„das Wahl⸗ „manifeſt des eb irkstags der demokratiſchen Vereine von Sberheſſen „vor dem Richterſtuhl der Vernunft und Sittlichkeit betitelt, ausgegeben „worden ſey. Dieſes Machwerk mehrerer ſogenannten Conſtitutionellen, von welch em uns „ein Exemplar als Beleg zugeſandt wurde, trägt in der Art ſeines Tadels des e „demvkratiſchen Congreſſes alle Kennzeichen der Verwerflichkeit ſo ſehr, daß ſich II gefetzwidrig weder Autor noch Drucker darauf genannt haben. Auf welche Weiſe es „unſerm Journal in Friedberg unter ſchoben worden iſt, n wird die bereits ane ugeſtellte Unterſuchung wohl Aufſchluß geben.“ 0 Kann man Leuten, deren.„Mitfel, und„W eg en, ein ſo gemäßigtes Blatt, wie das Frankfurter Journal, in verſtehenber 10 eien e ſchenken?— 2 e tige ich meine in der Wetterau, zb 1 bel. und wahle l tn an der Landſtraße belegene e zu verkaufen oder i ber 0 Giese 150 1 Wa chten a Verlorene s: (4790 Ein toth⸗ und ſchwarz gehäkelte Geldbeutel wurde am 22. d. M.* det Selen Finder wird gebeten, ihn 5 1271 1 200 n auff. 70 n ng an Frau Katharihe *. mm 47000 Alle Sorten gute Lebtuchen ſund⸗ 1 aben bei Bäcker Stelz in der Uſergaſſe. 2071 um Verkaufe n. (17310 ene dale eco ſchen Fri aus und einem Oelſchlaggange, und iſt im beſten Hetrirbe; auch ſind die dazu gehörigen Gebäulichkeiten, welche ſich zugleich zu einer größeren Oekonomie eig⸗ nen, in gutem Zuſtande, und die um die Mühle liegenden zu derſelben gehörenden 10 Morgen eee mit den porzüglichßen Obſtbäumen 60 Zum Verkaufe habe ich in der Mühl 0 1 uf,., Mittags 12 Abr, Jobs, Friedrich Höntber. lan Zur. ten, wiß den 27 Borte 1 Rhei 2 11 Ser- 3 15 von 75 5 e 99 6 1 a ch 1 Stadt e ſo erlauben wir uͤns allen Liebhabern von ge⸗ diegenen muſtkallſchen Vorträgen dieſe Geſell⸗ ſchaft aufs Angelegenklichſte zu empfehlen. Fate im November 1849. f Mebrere Muſikfre unde. Wahl zur 2. Kammer! 62753) Donuerſtag den 29. d. M. findet eine außerordentliche Sitzung des deutſchen Volksvereins im Ger⸗ lach'ſchen Locale ſtatt, zu der alle Gleich⸗ geſinnte dringend eingeladen werden. Der Ausſchuß. Stimmzettel b 4 zur Wahl der Abgeordneten zur erſten und zweiten Kammer, genau nach Vorſchrift des Gr., Miniſteriums, ſind a Buch 22 kr. vorräthig bei G. D. Bran 1. in Gießen: f eke rar iche Angtige. 1 15 N —— 447880 Soeben iſt erſchienen 15 bel 6. Bindernagel in Friedberg vorräthig: ANeimchronin des Pfaſtn Sur Cap jut V Apoſtel 550 Apoſtaten. Preis 22 kr. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.