55. Werden iu den ˖ Quachunßt c und elpolz, I auf den gts Nemamt 1 gerung. . J. Vorm thauſung de u J. dahier, tn., den- und Aſroh. A 1849. Jugelhtimicht rwaller t. g. domanialwaſd. Odertosbaß Intellig fuͤr die ö Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. M 33. Sonnabend den 28. April 1849. Amtlicher Theil. a Die Großherzoglich Heſſiſche Regierungscommiſſion des Regierungsbezirk . Friedberg an die Großh. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks. Betreffend: Die Muſterung für 1849. Nach eingelangter Nachricht wird die Muſterung in dem Regierungsbezirk, und zwar für den Diſtrikt Hungen vom 23. bis 25. Mai, und der Diſtrikt Friedberg vom 11. bis 15. Juni d. J., vorgenommen. Für den Rekrutirungsbezirk Hungen iſt folgende Eintheilung getroffen: Es haben in loco Hungen zur Muſterung zu erſcheinen die Gr. Bürgermeiſter mit den Militärpflichtigen und zwar jedesmal Vormittags 8 Uhr 1) Am Mittwoch den 23. Mai aus den Gemeinden: Beyenheim, Eberſtadt, Hungen, Bellersheim, Florſtadt, Inheiden, Bettenhauſen, Gambach, Kirchgoͤns, Birklar, Griedel, Langsdorf, Butzbach, Grüningen, Melbach, Dorfgill, Holzheim, Muͤnzenberg. 2) Am Donnerſtag den 24. Mai aus den Gemeinden: Hauſen, Oppershofen, Traismünzenberg, Muſchenheim, Pohlgöns, Utphe, Niederweiſel, Rockenberg, Villingen, Niederbeſſingen, Röthges, Weckesheim, Nonnenroth, Södel, Wiſſelsheim, Oberhörgern, Steinfurt, Wohnbach, Obbornhofen, Traishorloff, Wölfersheim. Freitag den 25, Mai d. J., Vormittags 8 Uhr, beginnt die Loosziehung und haben ſich die Gr. Buͤr⸗ germeiſter mit den Militärpflichtigen pünktlich in loco Hungen einzufinden. Für den Rekrutirungsdiſtrikt Friedberg iſt die Ein⸗ theilung getroffen, daß in loco Friedberg ſich jedesmal Morgens 8 Uhr die Großh. Bürgermeiſter mit den Mili⸗ tärpflichtigen zur Muſterung einzufinden haben, und zwar 1) Am Montag den 11. Juni aus den Gemeinden; Altenſtadt, Burggräfenrod, Fauerbach I. Aſſenheim, Bönſtadt, Faunerbach II., e Bauernheim, Büdesheim, Friedberg, Bodenrod, Engelthal, Oſſenheim. Bruchenbrücken, 2 Am Dienſtag den 12. Juni aus den Gemeinden: Groskarben, Holzhauſen, Langenhain, Heldenbergen, Ilbenſtadt, Maibach, Hochweiſel, Kaichen, Münſter, Höchſt a. d. N. Kleinkarben, Niedereſchbach. 3) Am Mittwoch den 13. Juni aus den Gemeinden: Niedermörlen, Obererlenbach, Oberwöllſtadt, Niederrosbach, Obereſchbach, Okarben, Niederurſel, Obermörlen, Kloppenheim, Niederwöllſtadt, Oberrosbach, Ockſtadt. Oberau, f 4) Am Donnerſtag den 14. Juni aus den Gemeinden: Oſtheim, Rodheim, Steinbach, Petterweil, Rödelheim, Vilbel, Rendel Rommelhauſen, Wickſtadt. Rodenbach, Die Loosziehung der Militärpflichtigen geſchieht Frei⸗ tags den 15. Juni d. J. und werden ſich die Gr. Bürger⸗ meiſter mit den Militärpflichtigen Morgens 8 Uhr in loco Friedberg einfinden. Sie werden die Militärpflichtigen Ihrer Buͤrgermei⸗ ſtereien alsbald um ſich verſammeln, ſie von dieſen Anord⸗ nungen in Kenntniß ſetzen, ſich um deren Verhältniſſe genau erkundigen, und diejenigen, welche an ſinnlich nicht wahr⸗ nehmbaren Fehlern und Gebrechen, als Kurzſichtigkeit, Schwerhörigkeit, fallender Sucht ꝛc. ꝛc. leiden, veranlaſſen, den Beſtimmungen im F. 10 Ziffer 6 und im§. 127 der Verordnung vom 30. April 1831 vollſtändig Genüge zu leiſten. Als vorzügliche Mittel zum Erweis dieſer oben be— nannten und andrer im Reglement vom 22. April 1834 (Regierungsblatt Nr. 42 von 1834) näher bezeichneten nicht erkennbaren Uebel geben wir auch hier an: a) Beſcheinigung der Phyſikatsärzte oder derjenigen Aerzte, welche die Dienſtpflichtigen behandelt haben, wenn letztere an Uebeln zu leiden angeben, die eine Folge überſtandener Krankheiten oder Verletzungen ſein ſollen; b) Atteſtate der Geiſtlichen und Schullehrer, deren Unter⸗ richt der Militärpflichtige genoſſen hat, jedoch wird hier, ſowie bei allen andern Zeugniſſen dieſer Art, er⸗ fordert, daß ſie ſich genau darüber ausſprechen, zu welcher Zeit der Militärpflichtige an dem betreffenden enz-Vlatt A 1 1459 1 1 1 4 5 ö 0 1 Uebel gelitten hat, und ob es Ausſteller bekannt ſeie, daß daſſelbe noch jetzt(zur Zeit der Muſterung) fortdaure; 0) Zeugniſſe der Bürgermeiſter und Gemeinderäthe, wobei e zu bemerken iſt, daß, wenn dergleichen nur von einzel⸗ nen Mitgliedern und nicht von der, zu einem geſetz⸗ lichen Beſchluß des Gemeinderaths(nach Vorſchrift der Gemeindeordnung) erforderlichen Anzahl derſelben, ausgeſtellt ſind, dieſelben nur dann volle Gültigkeit haben, wenn ſie eidlich vor Gericht abgelegt wurden; d) Zeugniſſe unbeſcholtener Manner, insbeſondere der bis⸗ herigen oder früheren Dienſt- oder Lehrherrn, Meiſter ꝛc. des Dienſtpflichtigen.— Es wird denſelben aber nur dann Beweiskraft beigelegt, wenn ſie eidlich vor Ge⸗ richt abgelegt worden ſind. 5 Da, wo Ihnen die Fehler und Gebrechen ſchon be⸗ kannt ſind, oder bei dem Erſcheinen der Militärpflichtigen bekannt werden, haben Sie ſelbſt ohne Anzeige dieſer dahin zu wirken, daß die erforderlichen Zeugniſſe bis zur Muſte⸗ rung erbracht werden.— Ihre amtliche Thätigkeit wird aber in noch größerem Maaße in Anſpruch genommen, wenn ſich die Untauglichkeit auf Geiſtesſchwäche, Taubſtummheit und ähnliche Uebel gründet, die vorausſetzen laſſen, daß den daran leidenden Individuen die Kenntniß der beſtehenden geſetzlichen Vorſchriften ermangele. Kein Militärpflichtiger kann ſich durch einen Bevoll— mächtigten, welcher Art er auch ſeie, für tauglich erklären laſſen; er muß in Selbſtperſon erſcheinen, inſofern er ſich nicht dem im Artikel 43 des Recrutirungsgeſetzes ausge⸗ ſprochenen Nachtheile des Erſtmarſchirens ausſetzen will. Friedberg den 25. April 1849 5 Ouvrier. Dieſel be an die Gr. Bürgermeiſter ſowie an die Gr. Gens⸗ darmerie des Regierungsbezirks. Betreffend: Diebſtahl mittelſt Einbruch zum Nachtheil des Johann 8 Phil. Schwager von Frankfurt a. M. In Frankfurt wurden am 18. auf den 19. d. M. folgende Gegenſtände entwendet: N 4 Schlüſſel mit Kordel zuſammengebunden, welche vom Tabaksrauch geſchwärzt iſt, circa 100 Cigarren, einige Halter, 0. eine Büchſe, mit welcher ohne Pulver nur mit Zuͤndhuͤt⸗ chen geſchoſſen wird, und a e 30— 40 unbezahlte Rechnungen, worunter eine von Ficus, Ed. Lejeune, Schwarz, Sattler Jahn ul. ſ. w. ſich befindet. Sie ſind angewieſen, die dieſerhalb geeigneten Nach⸗ forſchungen eintreten zu laſſen und ein etwaiges Reſultat ungeſäumt uns anzuzeigen. Friedberg den 22. April 1849. 1400 Ouvrier. Auf die Anfrage im Int.⸗Bl. Nr. 32„an die Frauen Friedbergs und der Umgegend!“ erwiedert in Auftrag der Unterzeichnete, daß mehrere hieſige Frauen und Jungfrauen ſchon ſeit einigen Tagen mit dem Zurichten von Verband⸗ zeug für unſere in Schleswig kämpfenden Bruder beſchäftigt ſind. Fräulein H. Groß, Fräulein Roller, Frau Soph. Trapp und Frau E. Wahl erklären ſich bereit, Leinwand und Charpie entgegen zu nehmen und Beides an den Ort ſeiner Beſtimmung zu befördern. Zum Schluſſe noch die Bemerkung, daß die Charpie in einer Länge von 4—5 Zoll, nach dem Ausſpruch hieſiger Aerzte die beſte iſt; kann die Leinwand nicht in Charpie verarbeitet werden, ſo wolle man ſie doch in ganzen Stücken abgeben. Matthi a s. Markt Bericht. Friedberg, am 25. April 1849. ———— Aufgefahren] Verkauft f„ Gattung. wurden wurden Wee (Mltr.)(Mit.)] fl. NK. F 14 6 9 5 Korn: 10 7 5.147 et 9 4 ¼½¼ 4 35 Hafer———— Erbſen f—— 1—— Kartoffeln———. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. N. Bekanntmachung. (653) Montag den 7. Mai und die folgen⸗ den Tage, von Morgens 9 Uhr an, werden in hieſigem Rathhauſe diejenigen Pfänder, welche die Verfallzeit erreicht haben und nicht renovirt, auch nicht ausgelöſt find, mit dem Anfügen meiſtbietend verſteigert, daß Mittwoch den 2. Mai das Pfandhaus geſchloſſen wird und können nur bis zu dieſem Tage die Pfänder ausgeloſt und renovirt werden. Friedberg am 18. April 1849. Der Großh. Heff. Bürgermeiſter Bender. einem Bekanntmachung. (6653) Die Gr. Herren Bürgermeister werden im Intereſſe ihrer Gemeinde ⸗ Angehörigen er⸗ ſucht, bei Ausſtellung von Bürgſcheinen zum Bezug von Braunkohlen auf Credit von dem Gr. Dorheimer Braunkohlen⸗Bergwerk auf die erlaſſene Bekanntmachung vom 12. September 1848 in dieſem Blatte, Inſerat 1352, die nö⸗ thige Rückſicht zu nehmen, und namentlich noch durch die Schelle bekannt machen zu laſſen, daß eig neuer Bürgſchein nur dann gültig Der Gr. Berginſpector A. St or ch. auf hieſigem Bergwerk angenommen Vesahl wird, 17 7 der e ezahlung einer älteren, berei aäl⸗' l. een Schuld durch Vorlage 11 Galan me tunfl id an dem Dorbeimer der Quittung nachzuweiſen vermag. Zugleich wird weiter beſtimmt, daß die auf Bürgſchein verzeichneten Braunkohlen längſtens vier Wochen vor Ablauf des Credittermins abgefahren ſein müſſen, indem ſpäter keine Abgabe von Braunkohlen auf einen ſolchen Bürgſchein mehr erfolgen kann. Diejenigen Braunkohlen⸗Conſumenten des hie⸗ ſigen Bergwerks, die das Vorſtehende angeht, werden auf die ſtrenge Beobachtung des Vor⸗ ſtehenden ausdrücklich aufmerkſam gemacht, da⸗ mit ſie nicht in die Unannehmlichkeit verſetzt wer⸗ den, mit leerem Geſchirr zurückfahren zu müſſen. Dorheimer Bergwerk und Friedberg am 18. April 1849. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (676) Dienſtag den 1. Mai d. J. Vormit⸗ tags 9 Uhr ſoll die Kleeerndte an den Böſchun⸗ gen der Bahn in den Gemarkungen Fauerbach II., Friedberg, Bruchenbrücken und Niederwöllſtadt für das Jahr 1849 unter den, bei der Verſtei⸗ gerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen 2———— öffentlich an die Meiſtbietenden loosweiſe ver⸗ ſteigert werden. hauſſeehaus in der Gemarkung Fauerbach II. und wird von da aus die Verſteigerung fortge⸗ ſetzt bis nach Niederwöllſtadt. Friedberg den 22. April 1849. Der Großh. Heſſ. Sections ⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (677) Dienſtag den 1. Mai d. J. Vormit⸗ tags 11 Uhr wird auf dem Rathhauſe dahier die Anfertigung und das Anſchlagen verſchiedener Gußarbeiten, welche bei Erbauung des Werk⸗ ſtättenbaues in dem hieſigen Bahnhofe an 33 Stück gußeiſernen Fenſterrahmen und 3 Gewölb⸗ trägern erforderlich werden und zuſammen 640 fl. 12 kr. veranſchlagt find, an den Wenigſt⸗ nehmenden öffentlich in Akkord gegeben werden. Friedberg den 20. April 1849. Der Großh. Heſſ. Sections ⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Frucht⸗ und Strohverſteigerung (680) Dienſtag den 1. Mai l. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, werden in der Behauſung des Der Bergrentmeiſter Denton. Frauen trag der bgfrauen Berband⸗ cſchüftigt Sopb. einwand den Ort noch die 0 Zoll, ann die le mau f. —— zrtiſt Oaſthalters Perrn Johann Ohmeis I. dahier, verſteigert: 0 60 Malter Waizen, 133„„Korn, 7 Olkſte, 62„ Hafer, 1 Fuder 10 Gebund Roggen-, „„ 12„ Waizen⸗ und eee 5 Obererlenbach am 19. April 1849. Der Gräflich von Ingelheimiſche Domainenverwalter O hmeis. Bekanntmachung. Brennholzverſteigerung in dem Domanialwald⸗ diſtrict Mainzerhecken, Reviers Oberrosbach betreffend. (6810 Mittwoch den 2. Mai d. J., Morgens um 8 Uhr, werden in dem oben genannten Walddiſtrict: 10500 Wellen Reiſerholz, von Birken⸗ und Nadelholz, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert. Der Zuſammenkunftsort iſt an der ſ. g. Einſiedelwieſe. O berrosbach den 21. April 1849. Der Gr. Revierförſter des Reviers Oberrosbach Bingmann. Gläubiger ⸗ Aufforderung. (6861 ueber das Vermögen der Müller Jo⸗ dannes Geiß Eheleute zu Obereſchbach iſt der formelle Concurs erkannt worden. Demzufolge werden deren ſämmtliche, bekannte wie unbe⸗ kannte Gläubiger aufgefordert, Dienſtag den 22. Mai d. J., Vormittags 10 Uhr, zur Anzeige und Begründung ihrer Forderungen und Vorzugsrechte, Wahl eines Maſſecurators und Ausſchuſſes ꝛc. bei Vermeidung des Aus⸗ ſchluſſes von der Concursmaſſe, dahier zu er ⸗ ſcheinen. Groskarben den 22. April 1849. Großh. Heſſ. Landgericht Jäger. Sartorius. 147 VerſtelI gerung. (687) Die Verſteigerung der diesjährigen Grasbenutzung in dem hinteren und vorderen Hirſchgraben, dann am Burgberg vahier, findet Freitag den 4. Mai, Nachmittags 4 Uhr, an Ort und Stelle ſtatt. 8 Der Anfang wird im hinteren Hirſchgraben gemacht. e N Friedberg den 25. April 1849. Der Gr. Renkamtmann des Renutamts Friedberg Domanenrath Bu ß. Bekanntmachung. (688) Dienſtag den 1. Mai l. J, Vormit⸗ tags präcis 9 Uhr, ſollen dahler im Gemeinde⸗ wald, Diſtrict Hieſigwald, 231 Stecken eichen Stockholz, öffentlich verſteigert werden. Kleinkarben⸗ den 24. April 1849. Det Großh. Heſſ. Bürgermeiſter ö Ströbel. Fruchtverſteigerung. (689) Dienſtag den 1. Mai J. J., Nachmit⸗ tags 2 Uhr, werden von dem auf hieſigem Amts⸗ ſpeicher lagernden Fruchtvorrathe 50 Malter Waizen mund 165 Malter Korn, im Wirthshauſe zum Hirſch dahier verſteigert und bei annehm⸗ baren Geboten ſogleich zugeſchlagen. Ockſtadt am 24. April 1849. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Ang r e r. 3 Frucht Verſteigerung. (6900 Freitag den 4. Mai, Vormittags um 10 Uhr, ſollen in des Keller Kleins Wohnung zu Münzenberg nachſtehende Freiherrlich von Bellersheim'ſche Früchte meiſtbietend öffentlich verkauft werden: 1) 15 Achtel Watzen, 2) 145„ Korn, 3) 130„ Gerſte. Münzenberg den 25. April 1849. Klein, Adminiſtrator. rr Privat⸗ Bekanntmachungen. Verſtei gerung. (691) Donnerſtag und Freitag den 10. und 11. Mat, von Morgens 9 Uhr an, beabſichtige 1 ich in meiner Behauſung einen großen Theil meiner Mobilien, insbeſondere Tiſche, Stühle, Sopha, Schränke, 1 ſehr gut erhaltenes Klavier, Zinn, Porzellain, Haus ⸗ und Küchengeräthe, Uhren, Pferdegeſchirr u. ſ. w., öffentlich meiſt⸗ bietend und gegen gleich baare Zahlung ver⸗ ſteigern zu laſſen. Zugleich bin ich geſonnen, mein geräumiges Woynhaus nebſt einem gut gelegenen Weingar⸗ ten, aus freier Hand oder auch verſteigerungs⸗ weiſe, unter annehmbaren Bedingungen zu ver⸗ kaufen und lade etwaige Kaufliebhaber hierzu ein. Büdingen den 25. April 1849. W. Ellenberger, Wittwe des Gr. Steuerkommiſſärs Ellenberger. Hofraithe⸗ Verſteigerung. (692) Unterzeichneter läßt die ehemalige Bür⸗ meiſter Bechthold'ſche Hofraithe zu Steinbach bei Rödelheim, beſtehend: 1) in Wohnhaus von 53 Juß Länge und 23 Fuß Tiefe,. f 2) in einer Scheuer von 46 Fuß Länge und 34 Fuß Tiefe, 3) in verſchiedenen Pferde⸗, Rindvieh⸗ und Schweinſtällen, Holzſchoppen, Brunnen ꝛc., an Flächengehalt mit incl. 17 Ruthen Hausgarten, 1 Viertel 26 Ruthen, ſowohl mit Grund und Boden, als auch im Einzelnen auf den Abbruch Montag den 7. Mai l. J., Vormittags 10 Uhr, an Ort und Stelle unter den bei der Verſtei⸗ gerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich meiſtbietend verſteigern und ladet Lieb⸗ haber hiermit ein. Fricdberg am 25. April 1849. l P. E. Kopp. 8— 10 Malter gute Kartoffeln (603) und mehrere Fuder Roggenſtroh, hat zu verkaufen b 8 Geometer Gröninger in Ockſtadt. Der Friedberger Lehrerverein (694) wird die auf Mittwoch den 2. Mai fallende Conferenz, in Ockſtadt Wahee, 70 0 o P. F. Schmittner in F empfiehlt ſein erſtes und alleiniges Depot der vortheilhaft bekannten Goldberger'ſchen Kaiserl. Galvauo⸗electriſehen à Stück mit Gebrauchs⸗Anweiſung 1 Nthlr., ſtärkere 685 welche das bis jetzt bewährteſte und vorzüglichſte Heil⸗ aller Art ſind, worüber ich viele Hundert atteſtirte Erfah⸗ riedberg naͤchſt der Burg, auch ſchon auf hieſigem Platze und deſſen Umgegend und erprobten Königl. Allerhöchst privilegirten Rheumatismus⸗Ketten 1 Nthlr. 1 Sgr., und einfache ſchwächſte Sorte 2 15 Sgr. mittel gegen nervöſe, gichtiſche rungen und günſtige Zeugniſſe geachteter Aerzte und glaubwür⸗ und rheumatiſche Uebel (8560) diger Privatperſonen vorzulegen im Stande bin. Jede echte Goldberger'ſche Rheumatismus-⸗Kette iſt in einem Käſtchen wohl verpackt, das auf der Vorderſeite die Firma„J. ſtadt kündigt werden. „„Zeugniſſe uber die Tarnowitz trägt, worauf genau zu achten bitte, Heilkraft und Wirkſamkeit der Goldberger'ſchen K. K. pa⸗ T. Goldberger“ und auf der Ruckſeite den K. K. öſtreich. Adler und das Wappen der freien Berg⸗ da die Goldberger'ſchen Ketten bereits vielfach nachgebildet und anderweitig ange⸗ teutirten galvanoelectriſehen Nheumatismus⸗Ketten, von denen P. F. Schmittuer nächſt der Burg in Friedberg, 15 Sgr., und einfache ſchwächſte Im Intereſſe der leidenden Menſchheit halte ich mich verpflichtet zu erklären, daß ich durch den Gebrauch einer Goldberger'ſchen Rheuma- tiemuskette, nach etwa 10 Tagen, gänzlich von meinem heftigen Rückenweh und gräßlichen Hüft⸗ ſchmerzen, an welchem Uebel ich ſeit dem letzten Herbſt in ſehr hohem Grade litt, befreit wurde; und empfehle dieſe Ketten allen, die an ähn⸗ lichen Uebeln leiden. Nußdorf bei Landau in Baiern, den 18. Januar 1849. Jacob Hochdörffer. zu drei verſchiedenen Preiſen à 1 Nthlr., Sorte a 18 Sgr., ſtets Lager hält.““ Ich habe ſchon ſeit längerer Zeit die heftigſten rheumatiſchen Geſichts⸗ und Zahnſchmerzen em⸗ pfunden und alle angewandten ärztlichen Mittel blieben dagegen erfolglos, man machte mich auf die Goldberger'ſchen galvano⸗electriſchen Rheumatismus⸗Kekten aufmerkſam, ich kaufte mir eine ſolche im Juli v. J. Ich hatte die⸗ ſelbe kaum eine halbe Stunde angelegt, als ſich die Wirkung derſelben ſo ſtark äußerte, daß mir der Athem immer kürzer wurde und das Herz heftig klopfte, hierauf folgte nun eine ſtärkere Sorte à 1 Nthlr. wohlthätige Tranſpiration, und bald darauf war ich von meinen Schmerzen gänzlich befreit. Seitdem trage ich die Kette als Präſervativ, und habe auch nicht den geringſten Schmerz wieder gefühlt. Ich bezeuge dies gern und wünſche, daß alle an rheumatiſchen Schmerzen Leidende durch dieſes vortreffliche Mittel eben ſo leicht wie ich geheilt werden möchten. Eſchwege im Churfürſtenthum Heſſen, den 21. Februar 1849. Wilhelm Heinſte. ———— Nachricht für Auswanderer!! von London nach Net- Tork. (698) Am 15. Mai d. J. expediren ab London das ſchöne 150 neue dop⸗ pelt gekupferte Fregatten⸗Schiff Nicolai& Juan von 1250 Capitäu Marco Nandulwick. onnen Gehalt, Aus wanderer, welche dieſe Gelegenheit benutzen wollen, müſſen ſich baldigſt bei mir melden. Frankfurt a. M. den 25. April 1849. f Wilhelm Fertſch⸗ Finger, Nähere Auskunft ertheilt gerne Hauptagent. Wilhelm Fertſch, in Friedberg. Kurheſſiſche allgemeine Hagel-Verſicherungs⸗Geſellſchaſt für Deutſchland zu Caſſel. 1 696) Oieſe auf Gegenſeitigkeit begründete, mit Korporations⸗Rechten verſehene, von einem Ge⸗ ſellſchafts⸗Ausſchuß kontrolirte und einem landesherrlichen Commiſſün beauffichtigte Anſtalt) verſichert n Kartoffeln, Rüben, Runkeln, Kohlarten, f Hackfrüchte und Futtergewächſe zu 5 Procen N Halm⸗ und Hülſenfrüchte „* Oel⸗ und Handelsgewächſe„ 14 1 Wein und Obſt Tabak und Hopfen „ 2 1* 1 1 3„ b Statuten derſelben, ſowie Saatregiſter und Revere find bei dem unterzeichneten Agenten unentgeltlich zu haben, bei welchem auch der Rechnungs⸗Auszug des vorigen Jahres eingeſehen werden kann und der auch bereit ift, jede weitere zu wünſchende Auskunft und Anleitung zum Ver⸗ fichern zu geben. Friedberg den 25. April 1849. 1 H e 1 dt, Agent. Empfehlung. (697) Der unterzeichnete empfiehlt ſich im Decorationsmalen, im Lackiren und Vergolden; insbeſondere im Schreiben und Malen von Kreu⸗ zen und Schildern und verſpricht prompteſte Bedienung. Friedberg im April 1849. Zimmermann, wohnhaft im Gaſthaus zur Traube auf der Ludwigsſtraße, Die Garteuwirthſchaft (698) wird bei günſtiger Witterung nächſten Sonntag eröffnet, was einem geehrten Publicum ergebenſt anzeigen Gebrüder Simon. Stroh ⸗ Verkauf. (699) Korn-, Waizen⸗, Gerſte⸗ und Hafer⸗ ſtroh verkauft im Fuder Friedberg. P. C. Kopp. Bock ⸗Bier (100) wird Sonntag den 29. d. Mts. in Zapf genommen, bei G. Philippi, im ſteinernen Haus. Kirchweihfeſt. (701) Nächſten Sonntag den 29. und Mon⸗ tag den 30. d. Mts., wird das hieſige Kichweih⸗ feſt gefeiert, wozu ich hiermit höflich einlade. Nieder wöllſtadt den 24. April 1849. Philipp Speck, Gaſtwirth. Kirchweihfeſt zu Schwalheim. (702) Sonntag den 29. und Montag den 30. d. Mts., ſowie Sonntag den 6. Mai findet, bel Gelegenheit des hieſigen Kirchweihfeſtes, bei mir gut beſetzte Tanzmuſik ſtatt, wozu ich höflichſt einlade. Schwalheim. G. Fritzel. De.* Kirchweihfeſt zu Roͤdgen. 0) Sonntag den 29. d. Mts., als am 55 der hieſigen Kirchweihe, findet bei dem Unkerzeichneten Tanhwuſt ſtatt, wozu er höflichſt einladet.. Rödgen den 25. April 1849. Ch r. Ka uch. Erwie derung. (70) Aus dem Inſerat Nr. 300 des Intel⸗ ligenzblattes vom 3. v. Mts. und aus demſelben am 12. d. Mts., Inſerat Nr. 634, geht offen⸗ bar hervor, daß ein Feind, der im Finſtern ſchleicht, mich auf alle mögliche Weiſe durch unverſtän⸗ dige, leichtſinnige Menſchen vor dem Publicum zu verdächtigen ſucht. Die eingeleitete Unter⸗ ſuchung gegen den Pflaſterer Wilhelm Bauer von Heldenbergen, hat bereits ſchon Beweiſe meiner Vermutbungen geliefert, ſowie auch der⸗ ſelbe öffentlich ſeine Verläumdung widerrufen hat, und hoffentlich wird die ſofort von mir provocirte Unterſuchung gegen Konrad Klee zu Nonnenhof, ähnliches Reſultat liefern, ſo daß ich in den Stand geſetzt werde, den Urheber dieſer jeſuitiſchen Verläumdungen demnächſt dem Publicum vorführen zu können, Stammheim den 20. April 1849. 0 Berman. Frankfurter Gold Cours vom 25. April. 78063 5 Neue Louisd'or f 1 riedrichsd'or 9 34 olländiſche 10 fl. Stücke 101 1 and⸗Ducaten 5 36 20 Frankſtücke 9135 Engliſche Souverains 121 1 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag Jubilate den 29. April 1849. Pfarramtliche Functionen verrichtet: Herr Stadtpfarrer Jertſ ch. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Lehrer Römheld. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Candidat Urich. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Sell. (Abendmahl.) Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Sell. Fruchtpreiſ e. ———— 25. Apr. 20. Apr. Id. Apr. Gattung. Fried⸗: Die⸗ berg Mainz burg a. dir. fl. kr. fl. ſ tr. Waizen pr. Malter 9— 854 820 Korn„„ 5 47 5331 520 Gerſte. 7 4435 4191 4 35 Haff 351 3134 2148 Polizei- Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 28. April bis 4. Mai 1849. 2 f— . 5 Fried⸗ Butz⸗ 5 Brod⸗Preiſe. berg. bach. kr. pf. kr. pf. 11 Leib⸗Roggenhrod 12 1 211 2 77 75,. 4 2 4 2 ee Je. e. . th. — Milchbrod 15%] 15% — Waſſerweck 1 55 g —Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 16 106 Fleiſch-Preiſe. pf. pf, 1 Ochſenfleiſch aßetes 12— 121— ze; gemäſte 9— 9— „ abdele e SIe ;; gemäſtetes 8— 18— 7 Rindfleiſch E 1e „ Kalbfleiſch 6— 6— „ Schweinenfleiſch 11— 112— „ Hammelfleiſch 8— 1 9— „ Schagflleiſch re „Wurſt v. blos Schweinen 14— 14— „Gemiſchte Wurſt e „ Bratwurſt 15— 16— „ Schwartenmagen 15— 16— „Geräucherter Speck 24— 24— „Schinken 17— 4119— „Dörrfleiſch, 17— 20— „ Schweinenſchmalz,— ausgelaſſen 24— 24— unausgelaſſen 20— 20— „Nierenfett 12 „Hammelsfett 10 Die Grosh. Heſſ. Regierungskommiſſion des Regierüngs bezirks Friedberg Oüvrier. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. 41 100