Etuis meinen atzen itz tri cl. Bergbezitk Schmittn 41 Nth. rc Ntumatez * mn de Put, 4 8 — 1. 10 ge pan + 1. n, befügler Bi den grdürtenden et 7 Ptrovinz fuͤr die Oberheſſen * 1 im Allgemeinen, 0 den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. f Mittwoch den 28. März 1819. Amtlicher Theil. Die Großherzoglich Heſſiſche Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks Friedberg an die Gr. Bürgermeiſter ſowie an die Ge. Gens⸗ darmerie des Regierungsbezirks. Betreffend: Antrag des Abgeordneten Heldmann bezüglich der durch den Transport von Schüblingen und armen Kranken ent⸗ ſtehenden Koſten. g Einem Antrage der Stände entſprechend, ſollen künf⸗ tig die durch den Transport von Schüblingen und armen Kranken entſtehenden Koſten, welche bisher auf die an den betreffenden Straßen gelegenen Gemeinden repartirt wur⸗ den, auf die Großh. Oberpolizeikaſſe übernommen werden. Indem wir Ihnen hiervon Kenntniß geben, beauftra— gen wir Sie, ſolche Fuhren nur auf den Grund ärztlicher Zeugniſſe, und wo kein Arzt iſt, nur nach gewonnener Ueberzeugung, daß der betreffende nicht gehen könnne,— zu verwilligen. f Die Koſten⸗Verzeichniſſe ſind vierteljährig einzuſenden und die Fuhren von Haupt- zu Hauptſtation d. i. von Friedberg nach Vilbel und umgekehrt ebenſo nach Hungen, Butzbach ꝛc. zu leiſten. 5 Friedberg den 18. Februar 1849. —— Du vr-ier⸗ Dieſelbe an dieſelben. Betreffend: Die Verlegung des auf den 26. und 27. April l. J. fallenden Ulfaer Jahrmarktes. Sie werden veröffentlichen, daß der auf den 26. und 27. April d. J. fallende Vieh⸗ und Krämermarkt zu Ulfa— am 26. April d. J. abgehalten wird. Friedberg den 19. März 1849. a Ou. vii e r. Diieſelbe an dieſelben. Betreffend: Den Termin für den Abſchluß und die Einſendung der Gemeinderechnungen für 1848. Durch höchſte Verfügung iſt in Beziehung auf die Gemeinde⸗Rechnungen für 1848 der Termin zum Schluſſe der Bücher auf den 30. Juni, zur Ablieferung der-Rech⸗ nungen an die Gr. Bürgermeiſter auf den 31. Juli und zur Einſendung der Rechnungen an Gr. Rechnungs⸗Kammer Juſtificatur auf den 31. Auguſt des laufenden Jahres be⸗ ſtimmt und erweitert worden. Wir ſetzen Sie davon zur Nachachtung und alsbaldigen Bedeutung der Gemeinde⸗ Rechner in Kenntniß und bemerken noch, daß die Nicht⸗ einhaltung der Friſten und beziehungsweiſe die Unterlaſſung der deßfalls zu machenden Anzeigen unangenehme Verfü⸗ gungen zur Folge haben würde. Friedderg den 20. März. 1849. O. u. v„ Zehnter Jahresbericht der Augenheilanſtalt des prac⸗ tiſchen Arztes Dr. Küchler. Im Jahr 1848 ſind, laut offen liegendem Verzeich⸗ niſſe, 33 bedeutendere Fälle zur Heilung gekommen, und dieſe kamen aus 28 verſchiedenen Landgemeinden. Es fol⸗ gen die Reſultate: 11 1) Von 7 Fällen der Operation des grauen Staars ſind 4 geheilt, 2 in Heilung, Lohne Erfolg bei gelungener Operation und erhaltener Pupille. 2) Von 3 Fällen des Staphyloms der Hornhaut 3 geheilt. Es iſt beſonders bemerkenswerth, daß in dieſem und dem verfloſſenen Jahr in und außer der Anſtalt eine Reihe dieſer Leiden geheilt wurden, und ſich dabei die von mir erfundene und ſeiner Zeit öffentlich vertheidigte Methode der Heilung auf das entſchiedenſte bewährt hat. 3) Von 4 Fällen ſchwerer Ophthalmien ſind 3 ge⸗ heilt, 1 entlaſſen und der Heilung nahe. 4) Cin Fall von künſtlicher Pupille bei gelungener Mechanik von zweifelhaftem Erfolg für den Geſichtsgebrauch. 5) Von 3 Flügelfällen 3 geheilt. 6) Ein ſchwerer Augenlid und Schläfenkrebs völlig eheilt. ö 0 7) 4 Balggeſchwülſte in der Umgebung des Aug⸗ apfels geheilt durch Ausſchälung. 8) Eine organiſche Auswärtswendung des Augen⸗ lids durch Transplantation völlig geheilt. 1 9) 3 Fälle von Thränenfiſtel geheilt oder der Hei— lung nahe. 10) 2 Fälle von Krampf des Schließmuskels der Augenlider durch Operation geheilt. 100 3 andere Fälle von Muskel- und Sehnendurch— ſchneidung geheilt. ders für dieſen Zweig des Wiſſens. 8 2 1 12) Ein bedeutender Blutſchwamm geheilt. Die Augenheilanſtalt verdankt ihre. Eueſtehung dem Bedürfniß, ihre Erhaltung dankt ſie der Liebe des Grün⸗ Beides wird ſie dach ferner bewahren. Die Wiedereröffnung der Anſtalt 1 am 15. April. Darmſtadt den 24. März 1849. De. K 14 „Friedberg. Getraute: Hermann Jakob Simon, hieſiger Bürger und Gaſt⸗ halter, des hieſigen Bürgers und Gaſthalters zu den 2 drei Schwertern, Joh. Martin Simon ehelicher Sohn, und Ludovika Homeyer, des Organiſten Joſeph Ho⸗ 25. meyer zu Duderſtadt im Königreich Hannover, eheliche Tochter. Emmerich Gerhardt, hieſt iger Bürger und Schneider⸗ meiſter, des hier verſtorbenen Bürgers und Handar⸗ beiters Balthaſer Cajetan Gerhardt ehelich lediger Sohn, und Suſanne Dorothea Engel, des Bürgers und Roth⸗ gerbers Johannes Engel zu Homberg an der Ohm, eheliche ledige Tochter. Geo tun fte Dem hieſigen Bürger und Glaſermeiſter Ludwig Schulze ein Sohn, Ludwig Heinrich, geb. den 5. Januar. Dem Buͤrger zu Ilbenſtadt und hier ſtationirten Bau⸗ aufſeher Johannes Kreß ein Sohn, Auguſt, geb. den 26. Januar. Dem hieſigen Burger 05 Bäckermeiſter Karl Friedrich Fritz eine Tochter, Louiſe, geb. den 21. Januar. Dem hieſigen Bürger und Müllermeiſter Ludwig Wagen⸗ knecht eine 11 7 0 Regine Caroline, geb. den 30. Januar. Dem hieſigen Bürger und Schreinermeiſter Friedrich Conrad Strauß eine Tochter, Suſanne Katharine Eli⸗ ſabethe, geb. den 31 Januar. 11. 15. Dem hieſigen Bürger und Dachdeckermeiſter Chriſtian Auguſt Murg eine„Tochter, Louiſe, geb. den 12. 7 Januar. Dem Gr. Steuercommiſſür dahier Georg Ade. ein Sohn, Hermann Friedrich Wilhelm, geb. den 29. Jan. 5, 1025. 26. Dem hieſi igen Bürger und Todtewwärker 9* Volp deine Tochter, Margarethe Eliſabethe, geb. den 4. Feb. Dem Hartmann Lang III. ein Sohn, Konrad, geb. den Februar. Dem hieſigen Bürger und Metzgermeiſter Johann Nico⸗ laus Engel eine Tochter, Margarethe Eliſabethe, geb. den 5. Februar. Dem hieſigen Bürger und Glaſermeiſter Nicolaus Milius * eln Sohn, Emmerich, geb. den 17. Februar. 3 e vom Monat Hebt. 0 25. „ Irrthümlich iſt der Name dere am 21. Jan. getauften Tochter des Simmrock„Friederike veröffentlicht worden. Sie heißt „Friederike J 13. 14. 17. „Wilhelm, Schloſſermeiſters Georg alt 1 Jahr und 11 Monate, f den 12. Februar. Na ch! kz. ieſigen Bürgers und Fuhrmanns Anton uliane.“ Beerdigte: a 2 e Krämer, des hier verlebte Bürgeks und Muͤllermeiſters Franz Krämer nachgelaſſene Wittwe, alt 63 Jahre, T den 31. Januar.. Katharina Jakobi, des hier geweſenen Bürgers und Maurermeiſters Andreas Jakobi hinterlaſſene Wittwe, alt 64 Jahre, den 3. Februar. Frank, des Bürgers zu Alzei in Rheinheſſen und hier conceſſtonirten Kappenmachers Heinrich Frank eheliches Söhnchen, alt 2 Jahre weniger 8 Tage, 15 den 4. Februar. Konrad Höres, Schneiderlehrling, des Ortsbürgers Johannes Höres von Bauernheim ehelicher Sohn, alt 16 Jahre, 7 den 7. Februar. . Ein an demſelben Tage kodtgebornes uneheliches Söhnchen. . Anna Eliſabetha Scharmann, geborne Joſt, des hier geweſenen Kaſernenwärters David Scharmann hinter⸗ laſſene Wittwe, alt 51 Jahre weniger 3 Tage, 1 den 14. Februar. Juliane Johanne Berg, geb. Laut, des hieſigen Buͤr⸗ gers und Schneidermeiſters Heinrich Berg Ehefran, alt 82 Jahre, 7 den 11. Februar. Guſtav Adolf Scheibel, des hieſigen Bürgers und Scheibel eheliches Söhnchen, Johann Kaspar Briel, des hier verlebten Burgers und Fuhrmanns Heinrich Briel eheliches Söhnchen, alt 6 Monate und 3 Tage, 1 den 16. Februar. 3 Georg Battenfeld, Großh. Steuerbote dahier, alt 52 Jahre, 9 Monate und 21 Tage, T den 22. Februar. Main ⸗ Weſer⸗Eiſenbahn. * meindehaus zu Obereſchbach nochmals meiſtbie⸗ hieſigen Bürger und Fe te Nr ö Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. Verſte ig 51 1. 9. (496 Donnerſtag den 29. l. Mts., Morgens um 9 Uhr, werden an hieſigem Rathhauſe nach⸗ ſtehende 9 e e als: Mutter ⸗ und eee ferde, 5 Wagen, 2 Kühe und Rind. Friedberg den 22. März 1849. In Auftrag Großh Heſſ. Fuba Der Großh. Heſſ. Bütgermeiſter Ben de x. Section Butzbach. (600) Freitag den 30. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſoll die Herſtellung und das Einſäen der Böſchungen an dem Damm und Einſchnitt in den Gemarkungen Butzbach und Griedel, ver⸗ anſchlagt zu 1400 fl., an die Wenig ſtfordern⸗ den an Ort und Stelle verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt an dem Planübergang am Rauchweg, in der Gemarkung Griedel. 1 am 21. März 1849. g Der Gr. Heſſ. Sections⸗ Ingenieur der Section Butzbach Eicke meyer. Vie piſtti gerung. mittags 9 Uhr, ſoll die bei Obereſchbach gele⸗ gene Patente die ſogenannte Hüttenmühle, nebſt in den Gemarkungen Ober⸗ und Nieder⸗ eſchbach gelegenen Güterſtücken auf dem Ge⸗ 0(819) Donnerſtag den 12. April d. J., Vor⸗ tend verſteigert und der unwiderrufliche Zuſchlag ſogleich ertheilt werden. Groskarben am 21. März 1849. Großh. Heſſ. Landgericht Jäger. Main ⸗ Weſer. Eiſen bahn. W Mittwoch den 4. April l. J. Vormit⸗ 800 Uhr wird auf dem Sektions⸗Burean zu Vilbel das Fahren von 366 Centner Schie⸗ nenkloben von dem Bahnhofe in Darmſtadt in das Baumagazin zu Vilbel unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Be⸗ 17 an die Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigert. Frledberg den 21. März 1849. Der Großh. Heſſ. Slions- Ingenieur der Section Vilbel Hochgefand. r Heinig Nl en Bürgets un tlaſſene Wittwe 1 Weinbeſen Heinrich Fran niger 8 Ta Tage, f PA 4 des Ortsbürgert licher Sohn, alt. tiches Söhnchen tet bieſigen Din eee Berg Chefter 1 Bürgers 1 2. Frbruar. en Bergen n Söhnchen, a 3 Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (521) Dienſtag den 3. April d. J. Vormit⸗ tags 10 Uhr werden auf dem Rathhauſe dahier nachgenannte Arbeiten zur Herſtellung eines — Werkſtättenbaues in dem Bahnhofe zu ad an die Wenigſtbietenden öffentlich in Aed gegeben werden, nämlich: 1) Schreiteratbeik veranſchl. zul 423 fl. 42 kt. „ 841% 40% chloſſerarbeit„ 3) Glaſerarbeit„„ 1% 4) Weißbinderarbeit„172 22„ Plan, Voranſchlag und Akkordsbedingungen können in dem Geſchäftslocale des Unterzeich⸗ neten Lingeſehen werden. 5) Wird die Lieferung von 5,0 Kubikklafter Sand und 8,0 Kubikklafter Kies ausge- — boten werden, wozu die Proben zur Ver⸗ ſteigerung mitzubringen ſind. Inch Friedberg den 21. März 1849. ö Der Großh. Heſſ. Sections- Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Main⸗ Weſer⸗Eiſenbahn. (522) Dienſtag den 3. Aphn J. J. Vormit⸗ tags 11 uhr wird auf dem Rathhauſe dahter 1) die Herſtellung von 6 eifernen Thoren und und etwa 500 laufenden Fuß eiſernen Geländern, als Schloſſerarbeit veran⸗ ſchlagt zu 2465 fl.— kr. 2) der Oelanſtrich derſelben Sl fl. 48 kr. welche Arbeiten bei Erbauung einer Umfangs⸗ mauer um den Bahnhof dahier erforderlich find, an die Wenigſtnehmenden öffentlich in Akkord gegeben werden. 8 Die Zeichnungen, Voranſchläge und Akkords⸗ bedingungen können in dem Geſchäftslocale des Unterzeichneten eingeſehen werden. Friedberg den 21. März 1849. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Holz ⸗Verſteigerung im Altenſtädter Communalwald. (823) Indem hiefigen Communalwald, Diftrict Bachſprünge nächſt der ſ. g. Stammheimer Lücke, ſoll an den nachſtehend angegebenen Tagen fol⸗ gendes Holz, unter den vor der Verſteigerung eröffnet werdenden Bedingungen, öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert werden, als: g Donnerſtag den 29. d. Mts., Vormittags 9 Uhr; 231 Stecken buchen Scheitholz, 16„ etchen 1 28„ buchen Prügelholz, 5 4 J e g 3600 Stück buchen Wellen, e e 3 Freitag den 30. d. Mis., Vormittags 9 Uhr: 10 Stämme eichen Bauholz, im Ganzen 14„% Werkholz, 5267 Cubikſuß 107 buchen enthaltend. Die Herren Bürgermelſter der Umgegend wer⸗ den dienſtfreundlichſt erſucht, Vorſtehendes in Ihren Gemeinden veröffentlichen zu laſſen. Altenſtadt den 24. März 1849, ˖ Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter, n deſſen Verhinderung Der Ara e Beigeordnete e h. r. Holz ⸗Verſteigerung. (52) Die in Nr. 21 unter Inf. 430 die ſes Blattes annoncirte und abgehaltene Holz⸗Ver⸗ ſteigerung iſt genehmigt und der erſte Fahrtag auf Montag den 26. d. Mts., feſtgeſetzt. Die weiter gefällten 150 Stämme eichen Bau⸗ und Werkholz(wobei ein Stamm von 1400 Cubikfuß Inhalt), werden Donnerſtag den 12. April, um 9 Uhr anfangend, zum Verkauf ausgeboten..—— Lindheim den 21. März 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Koc 115 Fruchtverſteigerungen bei Gr. Rentamte Niddg. (825) Die 18481 Fruchtporxäthe des Gr. Domanialrentamtes Nidda, in Waizen, Korn, Gerſte und Hafer beſkhend kommen Wa 9 1 1712„ 5 1) von dem Speſcher il Bingenheim bel Wirth W. Winther daſ. „ Nipda auf dem Rathhauſe da... 0. f in nathſtehenden Teiminen zut öffentlichen Verſteigerung. n 11* 3 Die Verſteigerungen, bei welchen jeder Zahlungsfähige zum Mitbieten zugelaffen wird, beginnen ſämmtlic) Morgens um 10 Uhr, und zwar: ——* 4 rn — Bingenhei maden 20. März 1849. pd N. edles. Venſtei* Ord.⸗] Von dem Tag der Verſteigerung——. Nr.] Speicher z 1849. i Kern, Gerſte Hafer *„Malter Malter Matter Malter 1 Nidda Montag den 2. April 74 28— 28 JL I genbeim Dienſag„ 3. 18 108 66 30 3. Nidda Dienſtag„ 1. Mai— 28 5 20 41 Bingenheim Donnerſtag„ 3.„ bb 18 es, 58 30. 5 20 4 1 Dienſtag„ 22.— 28— 20 6 J Bingenheim Donnerſtag„ 24.„ 18. 108 58 28 7 Nidda Montag i une e—( 20 8 Bingenheim J. Dienſtag„ 1225 18 108[ 58 0 28 Der Gt. Rentamts⸗Vitar des Rentamtes Nidda Kol b. Jod un Mobiliar ⸗Verſteigerung. (826) Montag den 2. April l. J., des Vor⸗ mittags um halb 10 Uht, will Peter Blechers III. Wittwe zu Oberrosbach, ein vollſtändiges noch inn gutem Zuſtaͤnde befindliches Kufergeſchirr, eine ziemliche Partie Küfer⸗Werkholz, theils zuberei⸗ tetes, ſodann mehrere Mannsröcke, Hoſen, Weſten und dergleichen, ſämmtlich noch in ganz gutem Zuſtande, öffentlich meiſtbietend in ihrer Wohnung verſteigern laſſen.“. Oberrosbach den 21. März 1849. In Auftrag.: Der Großb. Heſſ. Bürgermeiſter Bale ch e r. f Berichtigung. In Nr. 22. Inſerat 424 Zeile 21 und 22 ſtalt von Schichtmeiſtern lies: vom Schacht⸗ meiſter. Zelle 23 ſtatt von Unternehmern lies vom Unterrechner. rr Privat ⸗ Bekanntmachungen. „em: Vie po chat eur 10 4 (886) Meine in Friedberger und Fauerbacher Gemarkung liegende 12½ Morgen Aecker find auf 6 Jahre an einen Pächter zu verpachten. Friedberg den 5. März 1849. u J. Heinrich Fritz. Wiener Putzpulver (391) das Packet zu 4 und 8 kr. Mittelſt dieſes Pulvers kann man augenblicklich allen Metallen, als Gold, Silber, Kupfer, Meſſing, Zinn, Stahl, Eiſen ꝛc., den prachtvollſten, tiefſten Glanz ertheilen“ Zu haben in Friedberg hei P. F. Schmittner. „Einladung. (507) In Rückſicht auf den nahe bevorſtehen⸗ den factiſchen Eintritt der, im ae e beſchloſſenen, Auflöſung der hieſigen Caſinogeſell⸗ ſchaft, werden fämmtliche ordentliche Mitglieder derſelben zur Entgegennahme eines Berichts über die gegenwärtige Finanzlage, ſowie von Vor⸗ ſchlägen behufs Reconftitultung der Geſellſchaft zu einer Plenar⸗Verſammlung auf Samſtag den 31. d. M., Nachmittags 3 Uhr, in das Geſell⸗ ſchaftslocal eingeladen.— Es bedarf wohl kaum der Hinweiſung darauf, daß die Geſellſchaft nun⸗ mehr ſeit 16 Jahren in erfreulicher Harmonie beſtanden hat und der Mangel eines ſolchen geſelligen Mittelpunktes für unſexe Stadt und nächſte Umgegend gewiß bald ſchmerzlich em⸗ pfunden werden würde, um die verehrlichen Mitglieder zu recht zahlreicher Theilnahme an dieſer Verſammlung zu veranlaſſen. Friedberg den 20. März 1849. Der Vorſtand der Caſinogeſellſchaft. Allgemeine Viehverficherungs⸗ Anſtalt zu Hungen. (811) Die Herrn Schätzet werden erſucht, die nächſte Viehaufnahme in den letzten acht Tagen des Monats April(nicht wie bisher im März) vorzunehmen. Die bisher ſtattgehabte Aufnahme im Juni fällt ganz weg und die zweite Aufnahme iſt in den erſten 8 Tagen des onats November vorzunehmen.(§. 19 der neuen Satzungen.) Hungen den 19. März 1849. Der Director der allgemeinen Viehverſicherungs⸗ a Anſtalt zu Hungen 1 Hunſinger. Ju herabgeſetzten Preiſen! (Au) Naſſau Uſinger St abeiſen à 5 kr. 1½ hell. pr. Pf. desgleichen Achſen empfehlen à 6 kr. 3 hell. pr. Pf. Gebrüder Grödel, zwiſchen Herrn Kaufmann Kuͤmmich und Herrn Apotheker Werner. Flroh-Huie und Sonnenschirme (804) ſind in großer Auswahl angekommen und werden zu billigem Preiße abgegeben bei i Friedberg. d S. G. Simon junior, em Trapp'ſchen Gaſthauſe gegenüber. n vorzehlibk schnelles Heilmittel gegen Mopfleiden aller Art, rhieumdilisc lie — 416— (827) Von den weit und breit rühmlichst bekannten und bewährten n 9 4 22 Zalnschimersen, Ohirenreissen und Hurthörig heit sind, halte ich stets zu den festgestellten Labrikpreisen, à Paar mit Gebrauchs-Anweisung, in elegantem Carton verpackt 1 Rthlr. pr. Cour., Lager und empfehle dieselben zur geneigten Abnahme, 3 1 4 1 1 1 8 5. F. Schinittner, nächst der Burg. An non de. (528) Guter reingehaltener Pfälzer Wein, wird fortwährend zu 16, 18, 20 ünd 24 fl. per Ohm, ſowie mehrere andere Sorten billig abgegeben Dön⸗ gesgaſſe Nr. 6 neu(alt H Nr. 163) im Hofe zu Frankfurt a. M. Zum Vermiethen. (829) Der mittlere Stock meines Hauses ſteht zu vermiethen. Jcob Stam in, Schreinermeſſter. Ann z e i g e. (830) Ein zweiſpänniger Wagen, noch in ſehr uſtand, ein einſpänniger neuer Wagen gutem 8 mit Naſfauer Eſſen beſchlägen, ein leichtes Wägel⸗ chen für ein Paar Kühe zu fahren, Oſterwein, Branntwein und Eſſig iſt zu haben bei, Salomon Schwab, in der Judengaſſe. Privatlehranſtalt für Knaben in Friedberg. (331) Die beabſichtigte öffentliche Prüfung der Schüler meines Inſtituts kann eingetretener Hinderniſſe wegen vor Oſtern nicht ſtattfinden und wird ſpäter nachgehalten werden. Zugleich finde ich mich durch verſchiedenartig verbreitete Gerüchte zu der Erklärung veran⸗ laßt, daß, falls ich Friedberg verlaſſen ſollte, das Inſtitut unter der Leitung tüchtiger Lehrer nach wie vor fortbeſtehen wird. Friedberg den 26. März 1849. a Wilhelm Urich. Zum Vermieth e n. (832) Eine Familienwohnung, welche ſogleich, oder auch ſpäter bezogen werden kann, hat zu vermiethen Friedberg. Karl Schleuning, dem neuen Schulhaus gegenüber. Ge ſuich. (833) Ein ſolider und mit den nöthigen theo⸗ retiſchen und practiſchen Vorkenntniſſen verſehener junger Mann von 24 Jahren wünſcht eine An⸗ ſtellung als Gehülſe, Aufſeher ꝛc. in einer größeren Oekonomie in der Wetterau. Er ſieht dabei mehr nur auf humane Behandlung, als auf Honorar; von ſeiner Tüchtigkeit wünſcht er etſt durch die That zu überzeugen. Näheres bei der Expedit. dieſes Blattes unter der Nummer(533). Zwei Faſelochſen, (33) ſchön gebaut, ein einjähriger und ein zweijähriger, ſehen billig zu verkaufen bei N Jacob Kölſch II., Gemeinde-Einnehmer in Heuchelheim bei Echzell. . 05 „Höhere Töchterſchule! 3(535 Zu der Montags den 2. April 6 8 ſeiner Wohnung ſtattfindenden, Vormittags präc 8 Uhr beginnenden und Nachmittags um 2 Uhr fortgeſetzten Prüfung, ladet der Unterzeichnete die verehrten Eltern, ſowie die Freunde der Jugendbildung ein. Zugleich erlaube ich mir, nochmals darauf aufmerkſam zu machen, daß ein neuer Curſus mit dem 16. April beginnt, und bitte die verehr⸗ ten Eltern, welche geneigt ſind, ihre Töchter Kürze wiſſen zu laſſen. 15 Im Laufe des Schulhalbjahrs ſelbſt werden, außer in beſonders motivirten Fällen, keine Auf⸗ nahmen mehr Slatt finden. f Das jährliche Honorar beträgt, Alles in Allem, 36 Gulden. um& 3 Ian 5 Friedberg den 26. März 1849. 1 01: 1 KK är q. Zu Art. 423 in Nr. 20 d. Bl. (536) Zn Holzhauſen reiben ſich ſchon einige Wochen lang verſchiedene Perſonlichkeiten, in ſchwarzer dankler Nacht und der Fürſt der Finſter⸗ niß, der nur allein die Conflicte zu kennen ſcheint, veröffentlicht ſolche in gewohnter dunkler Weiſe durch die Preſſe.— Schon überließen wir uns der angenehmen Hoffnung, mit ſolchen myſteriöſen Correſpondenzen verſchont zu bleiben, da erſchien abermals in Nr. 20 d. Bl. ein Artikel in 3 Abſaͤtzen, die alle diei auf das Klarſte beſtätigen, daß der ganze Artikel einem verbrannten Gehirn entſchlüpft ſein müſſe. Der erſte Abſatz entbehrt aller Logik, und enthalt, ſammt den beiden letzten, nichts als dunkle Phraſen und abſurde Redens⸗ arten, deren Zweck kaum zu errathen viel weniger auf dieſe Weiſe zu erreichen ſein wird. Und ſolche Sätze ſollen dem Publikum Aufklärung geben? Und der Verfaſſer eines ſolchen Artikels fordert von ſeinen Antagoniſten eine klare mit Unterſchrift verſehene Erklärung, während er doch ſelbſt nur— wie das Krappenmännchen aus truͤbem Teiche, mit dem man die Kinder ſchreckt— mit halbem Köpfchen aus ſeiner Dunkelkammer herausguckt?— das heißt den menſchlichen Verſtand verhöhnt. Mögte man doch die freie Preſſe, ſo lange wir ſie noch be⸗ ſitzen, auf edlere Weiſe benutzen, als zu ſolchen Anfeindungen im Dunklen, durch niedrige und abgeſchmackte nichts ſagende Redensarten]. er weder auf das Punktum des Fr. Schwalm. (837) O, wie traurig, und auch noch ſogar von einem Schullehrer, der in ſeinem Punktum angibt„es iſt weder Verläumdung noch Lüge, ſondern reine Wahrheit“ und iſt nicht bei der Sache perſönlich zugegen geweſen, um ſolches geſehen noch gehört zu haben, ſondern hat blos ſeine Veröffentlichung in Nro. 36 von 1848 d. Bl. auf angehörte Klatſchereien oder aus der Luft Ergriffenes angenommen und mich als be⸗ meiner Anſtalt zu übergeben, mich das in aller ſchuldigt einrücken laſſen. Auch ſchmeichelt er ſich für jetzt, es ſtehen Zeugen dieſes Factums dutzendweiſe zu Gebot, verweigerte jedoch auf meine Aufforderung und Erklärung vorigen Jah⸗ res ſeinen Namen und Wohnort anzugeben. Damals hat aber wahrſcheinlich der Vogel ge⸗ brüt, da konnte man die Farben der Federn nicht ſehen, noch Geſang hören; da er aber in Nro. 19 d. Bl. getroffen wurde, iſt er aus dem Neſt gehüpft und hat zur Hülfe Junge dußend⸗ weiſe als Zeugen zu Gebot geſtellt. 5 Indeſſen erkläre ich Jedem, daß die ganze Aeußerung, wo Franz Schwalm mich in dieſer Sache beſchuldigt, eine boshafte Verläumdung und reine Lüge iſt und zwar ſo lange bis er mich gerichtlich verklagt, und ſtellt mir nur zehn annehmbare Zeugen, wen ich geheißen habe, den im Wirths hauſe verſtorbenen hieſigen Ortsbür⸗ ger wegzunehmen und in einen Schweinſtall zu bringen. 7101 1 2165 Rodenbach den 20. März 1849. 9 Hetterich, Gr. Bürgermeiſter. I. 4 Literariſche Anzeige. Das„Frankfurter Journal“ (888) und die damit verbundene„Didas⸗ kalia“ kann vom 1. April an vierteljährlich (bis 1. Juli) pon allen deutſchen, belgiſchen und ſchweizer Poſtämtern bezogen werden. Alle wich⸗ tigen Tages⸗Exeigniſſe werden darin möglichſt ſchnell, das Wichtigſte der Verhandlungen des deutſchen Parlaments 11 ſchon während dem Verlaufe der Sitzungen, die ausführlicheren Be⸗ richte aber gleich nach Beendigung derſelben noch am nämlichen Tage(nicht früher, aber eben ſo früh, als in jedem andern hieſigen Blatte) mitgetheilt.— Beide Blätter koſten vierteljähr⸗ lich 2 fl. 30 kr. und werden in den Fürſtl⸗ Thurn und Taxis'ſchen Verwaltungs⸗Bezirken (Kurheſſen, dem Großherzogtum Heſſen, Naffau, den ſächſiſchen Herzogthümern und den Hanſe⸗ ſtävdten) zu demſelben Preiſe von den Poſt⸗ amtern abgelaſſen; im Königreich Würtemberg, den Hohenzollern'ſchen Fürſtenthümern und dem Kanton Schaffhauſen zu 2 fl. 45 kr. Im König⸗ reich Preußen und in den übrigen Staaten Nord⸗ deutſchlands, in Baiern und Baden koſten dieſe Blätter vierteljährlich 3 fl. 8 kr., in der öſter⸗ reichiſchen Monarchie 6 fl. 24 kr. C.⸗ M. ein⸗ ſchließlich aller Nebenſpeſen.— Für Frankreich, England, Spanien, Portugal und die überſee ⸗ iſchen Länder abonnirt man ſich bei Herrn G. A. Alexandre, Straßburg, und Paris Rue N. D de Nazareth Nr. 23. Durch die ungemein ſtarke Auflage des Frank⸗ furter Journals genießen alle Bekanntmachungen darin eine außerordentlich große Verbreitung. Geprucht und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. 1