Publikum in neuerer Unterhal⸗ L verehrl. igel, — e. „und Cbam⸗ m Maß, e. n rde nehſt en Aufkla, des Nahere 10 9. fehlt ſich in mud ohe und Rinder. el., aner. N g. cli: Pfucht, unn meine „en Menschen meinen boch inn. Woll Collegen und w mich em 1 um Al ſeinen liebe 1 Nah Aden rut 1191 16 1 249%%%%%„eee eee bi Mer t 1% 85 11— 710 29 1 Jun 3 340 19 1 In ditt 12 17 11 822 1 111 ane 1114 fuͤr die den negiecungsbezirk Friedberg 110 ne 971 S 8 Hd 1d 8! 1102 1 1 rheſſen % Hmmm 5 3 — 1 24 199 17 un ne 2 il a Dee: Munde„uuf 13 3 Ging Am Beſonderen. unt di dune mund 270 71%½f⁵⁰ Ou? 199 1 1290 14 112% M 311 J Nhe 13 12 1117 1727 1. III Dr eſmerenz Wegen Lure u S. min ee n en onnabend de Daene e 11 u 27. Oktober 12˙ 15 1 I e 711 1e 1 1— W eee 1 191 nad 9rd 11%%%% l zd Amtl 1 Sni but 2 Orb ber agi ue 1178 Anmn0n 128 Die 8 oöherzogſich Heſſiſche l Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks ee e eee an die Gr. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks. Betreffende: Die Hauptverſammlung des landwirthſchaftl. Vereins für nns! n erheſen,„i ante ee Mit Bezugnahme auf nachſtehende Bekanntmachung des Präsidenten des landwirthſchaftlichen Provinzial⸗Vereins Rr nn erer en Theil. wellen Sie alle Mitglieder des Bereins in Keuntniß ſetzen, daß die Verſammlung ſtatt Mittwoch den 31. Oktober, nunmehr Mittwoch den 7. November abgehalten wird. Friedberg den. Oktober 1849. a 12 Ouvrier. Einladung. Die dieß jährige Hauptverſammlung des landwirth⸗ ſchaftlichen Vereins von Oberheſſen ſollte Mittwoch den 31. d. M. stattfinden. Wegen des auf dieſen Tag in Ortenberg fallenden Marktes wird dieſelbe aber nunmehr Mittwoch den J. November, Vormittags 10 Uhr, indem Gaſthaufendes Herrn Trapp in Friedberg abgkhalten, und beehren wir uns, die Mitglieder des Vereins eben ſo freundlichſt, als ar legentlichſt einzuladen. n Laubach den 22. Oktober 1849. 5 Der Präſident des landw. Vereins von Oberheſſen a Otto, Graf zu Solms-Laubach, Regierungsblatt⸗Auszüge. Nr. 64 enthält: 1) Verordnung vom 7. Okt. d. J., die Aus⸗ fertigung der Steigbriefe in der Provinz Rheinheſſen betr.— 2) Bekannt⸗ machung, die Beſtätigung von Stiftungen und Vermächtniſſen btr.— 3) Be⸗ kanmtmachung, die Beſtellung der Wahlcommiſſäre für die Wahlen der Abgeordneten zu den beiden landſtänd. Kammern betr., daß an die Stelle des zum Wahlcommiſſär für die Wahl zur zweiten Kammer im IV. Wahlbezirk der Prov. Starkenburg, Bensheim, beſtellten, aber verhinderten Kreisraths v. Rüding zu Bensheim, nunmehr Obereinnehmer Küchler zu Bensheim zum Wahlcommiſſär für dieſen Wahlbezirk ernannt worden sst.— 4) Nachtrag zu dem Verzeichniſſe der Vorleſungen, welche auf der Gr. Landesuniverſttät Gießen im Winterhalbfahre 1849/50 gehalten werden:»rechtswiſſenſchaftliche Vorleſungen des Profeſſors Dr. v. Madai⸗⸗ — 5) Namens veränderungen: Es wurde geſtattet am 25. Sept. der Adopfiptochter des Schuhmachermeiſters Adam Berx von Babenhauſen, Maria Barbara Maurer, künftig den Familtennamen Berx, und am 3. Okt. der ledigen Johanna Philippine Siegfried aus Darmſtadt, Freren Inn 7 7 7 5 J 1 derinalen in Liefland, künftig ven Namen Stegftied⸗Lindenberg zu führen.— 6). Ertheilung eines Patents: am 25. Sept. wurde dem Franz aver Schmitz zu Frantfurt a. M. auf die Dauer der nächſten 3 Jahre das aus ſchließliche Recht ertheilt, die von ihm nach der über⸗ gebenen Beſchreibung mit Zeichnun erfundene neue Conſtructlon eines zug⸗ und geruchloſen Abtrilts allein in Anwendung bringen, bezlehungs⸗ weiſe einrichten und berkaufen zu dürfen.— 7 Dienſtnachricht(Anſtellungs⸗ decret des Profeſſors Hofrath Dr. Carl Otto von Madai an der Lan⸗ desuniverſttät Gießen.)— 8) Erledigt iſt die 1. evang. Pfarrſtelle zu Banga Reg ⸗Bez. Friedberg, mit jährl. 1000 fl.; Fürſtl. Solms⸗ raunfels'ſches Präſenkationsrecht.— 9) Geſtorben ſind: am 20. Auguſt der Pbyfikatswundarzt Kölliſch zu Dieburg; am 3. Okt. der Steuer⸗ commiſſär Budden zu Grünberg. Der Schatz. Novellette, nach dem Leben. (Fortſetzung.) Das junge Mädchen war nämlich, nach mancherlei Nachrichten von Feuersbrünſten, Waſſersnöthen, Räube⸗ reien und Unfällen verſchiedenſter Art an einen Artikel ge⸗ kommen, der folgendermaßen lautete:„Ein armer Haäuſirer von Beſangon, Namens Peter Lefevre, der ſich um jeden eis ein Vermögen erwerben wollte, faßte vor vielen Jahren den Entſchluß, nach Indien auszuwandern, das ihm als das Land des Goldes und der Diamanten ge⸗ ſchildert worden war. Er verkaufte ſein kleines Beſitzthum, reiſte nach Bordeaux und ſchiffte ſich als Schiffskoch auf einem amertikaniſchen Fahrzeuge nach Oſtindien ein. Acht⸗ zehn Jahre vergingen, ohne daß man das Mindeſte von Lefevre gehört hatte; da erhielten ſeine Verwandten vor Kurzem einen Brief aus Bombay, worin er ihnen ſeine nahe bevorſtehende Rückkehr anzeigte. Sie erfahren daraus, daß der ehemalige Hauſirer, nachdem er ſich unerhörte Mühe gegeben, namenloſe Strapazen erduldet und unglaub⸗ liche Wechſelfälle erlebt, mit dem Verluſte eines Armes und eines Auges, aber im Beſitze eines Vermögens von zwei Millionen Franken nach Frankreich zurückkommen werde.“ Charles hatte die Vorleſung dieſes Artikels mit wach ſendem Intereſſe angehört und konnte nun einen Ausruf des Erſtaunens nicht unterdrücken.„Zwei Millionen!“ ſagte er ſeufzend;„das verlohnte doch der Mühe!“ „Damit kann er ſich ein gläſernes Auge und ein Bein von Kork kaufen!“ ſagte der alte Vincent. ironiſch. „Das wäre ein Glück, das Euch zu gönnen wäre, Onkell fuhr der junge Mann fort, ohne auf ſeines Oheims Bemerkung zu achten. b „Jenun, er hat ſich's ſauer werden laſſen müſſen le ſagte Vincent. 1 N 0 1 5 . 1 In 9 N 15 g 5 R 0 33 1 „Achtzehn Jahre vol be Strapazen und uierhörter Muͤhe! ⸗ nde e Suzon halblaut für ſſch hin. 1„Was liegt daran, w nu er nun r ein Vermögen in Aus⸗ ſicht hat?!, rief Charles heftig„Bas Schlimmſte iſt nicht die Reiſe auf ſchlechten Wegen oder ein Bivouac im Freien ohne alles Obdach und bei ſtuͤrmiſchem Wetter, ſondern das 117 daß man kein Ziel der Reiſe abſieht! Was hilft alles Sorgen und Placken, wenn man am Ende keine Früchte davon ſieht l „Du beneideſt alſo den Hauſirer um ſein Glück, Charles?“ fragte Suzon ſchüchtern und! wagte den Vetter dabei kaum von der Seite anzuſehen. lich all Deine ſchönen Jugendjahre, eines Deiner Augen und eine Deiner Hände um zwei Millionen geben. „Ei gewiß! um eine einzige im Nothfall h, verſetzte Charles raſch;„Du brauchſt mir nur einen Käufer um dieſen Preis zu finden, Suzon, und ich mache den Handel! richtig. Wenn er zu Stande kommt, ſoll Dir? 8 an einem guten Nadelgelde nicht fehlen!“ Dias junge Mädchen gab keine Antwort, ere wandte ſich wehmüthig ab; ihr Herz war kummerſchwer und in ihrem Auge zitterte eine Thräne. Vincent ſchwieg ebenfalls, und fuhr wieder unmuthig über ſeinen Schnurr⸗ bart. Eine lange Pauſe. entſtand. Jede der drei handeln⸗ den Perſonen hing ſeinem eigenen Ideengang nach. Erſt der Schlag der kleinen Wanduhr, die die achte Stunde verkündete, weckte Suzon aus ihrem Nachſinnen. Sie ſtand haſtig auf und begann den Tiſch zum frügalen Abend⸗ brode zu decken, das ſchnell und wortlos vorüberging⸗ Charles, der die letzte Hälfte des Nachmittags mit ſeinen Freunden in einer Kneipe verbracht hatte, wollte nichts eſſen, und die arme Suzon hatte den Appetit verloren. Vincent allein that der Mahlzeit die gehörige Ehre an, denn er war von ſeinem Kriegsleben her gewöhnt, unter allen Umſtänden und ſelbſt den verzweifeltſten, die Privi⸗ legien ſeines Magens aufrecht zu erhalten. Sein Hunger war bald geſtillt und ernkehrte zu ſeinem Armſtuhl am Fenſter zurück. Suzon ſehnte ſich nach Einſamkeit; ſie brachte daher Alles ſo raſch wie möglich in Ordnung, küßte den alten Mann und zog ſich dann in ihr Schlaf⸗ kämmerchen im oberen, Stockwerke zurück. Vincent und ſein Neffe ſaſſen ſich nun allein gegenüber und der Letztere wollte ſich gerade ebenfalls verabſchieden, als der Veteran ihm bedeutete, ſich naher zu ihm herzuſetzen.„Ich möchte gerne etwas mit Dir reden!“ ſagte er ernſt. Charles willfahrte langſam und blieb in unbehaglicher Stimmung vor dem alten Manne ſtehen, weil er über ſein Betragen getadelt zu werden fürchtete; Vincent aber bat ihn, ſich zu ſetzen. „Haſt Du auch über die Worte. nachgedacht, die Du vorhin äußerteſt, Charles 2, fragte er ihn mit feſtem Blicke.„Wäreſt Du wirklich im Stande, Dich einer lan⸗ gen und anhaltenden Anſtrengung zu unterziehen, um Dir ein Vermögen zu erwerben?“ ee nde N „Würdeſt Du wirk⸗ ſcharrt worden. Divtſion, 7 „Ich beg 1 2. g Oheim% fegte 16 eſt alſo für! dieſe 1 Bal 11 uldig ut aan 3 4 9 feu Mühe 1 8 un Hen ne Lebensweiſe ändern?“ „Wenn es zu irgend einem Ziele führte, ſofern ich das thäte, ſo will ich mich dazu verpflichten,“ entgegnete Charles.„Aber warum fragen Sie mich deßhalb?“ „Du ſollſt meine Gründe ſogleich erfahren!“ ſagte der Veteran und offnete die Schublade eines kleinen „Schreibpults, worin er gewöhnlich die alten Zeitungen 8 verwahrte, welche ihm einer der Mitbewohner des Hauſes lieh. Nachdem er eine Weile unter denſelben herumge⸗ ſtoöbert, brachte er eine Zeitung zum Vorſchein, in welcher er einen rothangeſtrichenen Aufſatz Charles zeigte. Halb— laut und haſtig las der junge Mann:„Es ſind kürzlich bei der ſpaniſchen Regierung Schritte gethan worden, um einen Schatz wieder ausgraben zu dürfen, der nach der Schlacht bei Salamanca an den Ufern des Dguro) 8 Eine Compagnie der erſten franzöſiſchen welcher auf jenem denkwürdigen Rückzug das Geleite einiger Tönnchen anvertraut geweſen, wurde von dem Gros der Armee getrenit(und von einer ſo überle⸗ genen Streitmacht umzingelt, daß jeder Verſuch eines Widerſtandes vergeblich geweſen wäre⸗ 1 der comman⸗ dirende Offizier dieſes Zuges ſah, daß! gar keine Hoffnung vorhanden war, ſich durch die feindlichen Streitkräfte durch⸗ zuſchlagen, ſo benützte er die Dunkelheit. der Nacht und ließ die ſeiner Obhut anvertrauten Fäßchen. von einigen vertrauten. Soldaten in die Erde graben; nachdem er ſich ſodann überzeugt, daß Niemand ſie hier entdecken könne, hieß er ſeine kleine Bande ſich zerſtreuen, damit Jeder auf eigne Fauſt ſich durch die feindlichen Linien hindurch zu ſtehlen ſich verſuche. Allein nur ſehr Wenigen gelang es, ihre Diviſion wieder zu erreichen, und der commandirende Offizier ſammt denjenigen Soldaten, die um den Verſteck der Fäßchen wußten, blieben auf der Flucht. Man weiß nun mit ziemlicher Beſtimmtheit, daß in dieſen Fäßchen die zu den Kriegs- koſten für die ganze Invaſionsarmee benöthigte r im Geſammtbetrag von drei Mienen, enthalten war. FChFortſetzung folgt.) 22 2 Markt Be 0 0 Nilfſoch 4 Friedberg, am 24. Oktober 198449. 7 75*— Aufgefahrenſ Verkauft. Gattung.] wurden wurden N 1(( Mltr.)( Mttr.) 1 43 3 5 PPP 75 1 Korn 5 32 i 2 5461241 805 Derle— inner——. Hatred. 120. 4 4 22 55 Erbſen 1——— . Kartoffel. 70 5 1118 De rann mach un g. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. 1 2 Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (157) Dienſtag den 30. Oktober l. J. Vor⸗ mütags 11 Uhr werden auf dem hieſigen Rath⸗ hauſe Steinhauerarbeiten zur Erbauung des Viaduktes über das Roſenthal bei Friedberg, veranſchlagt zu 20208 fl.— kr. an die Wenigſt⸗ bietenden in 2 Looſen öffentlich in Akkord ge⸗ geben werden. Friedberg am 20. Oktober 1849. Der Großh. Heſſ. Sections„Ingenieur der Section Friedberg. Hochgeſand. Sc af p fesche= 3 (15800 Montag den 29. Oktober, Morgens um 11 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe meh⸗ rere Schaafpferche, welche den 2. November ihren Anfang nehmen, meiſtbietend verſteigert. Friedberg am 24. October 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. b Bekanntmachung. (1581) Montag den 5. November, Morgens um 10 Uhr, wird in hieſigem Ratbhauſe die Anlieferung von 17 Gemarkungs⸗ und 200 Flur⸗ ö Orenzſteine an den Wenigſtnehmenden verſteigert. Friedberg den 25. 3581 1849. 19 Der Großh 15 ürgermeiſter deer. 8(1582) Montag den 5. November, Morgens 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe ein zum Nachlaß des dahier verſtorbenen Philipp Chri⸗ ſtian Trapp gehörenden Garten, 290 Klafter, in der 14ten Gewann an den Mauergärten, theilt mit Georg Krieger und Friedrich Hilbrecht, meiſt⸗ bietend, erſtlich verpachtet, ſodann in eee verſteigert. Ge een— 25. Ottober 1849. eng Heſſ. Vurgermiſet 1 n d e 1 1 2 1 Hofraithe. Vergehen gg (1583). Montag den 12. November, Morgens um 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die Hofraithe der Chriſtian Friedrich Sieck's Wittwe, beſtehend in Wohn- und Brauhaus, an Ludwig 1158 Vormit den Ge. einem durch ö fordern Die füͤdlich But f 1156 Afogen ungebe Atte Riehen —̃—-— 5 — . N V ſegte ur tuen ſofern ic en 17 5 ſagtt 0 kleinen Zeitungen es Hauſez derumge, welcher ke. Halb: ud kürzlich orden, un r nach der euro per, amzöſſſchen Ezuge das wurde ven ſo überle⸗ ſuch eines t comman⸗ Hofrung afte durch⸗ Nacht und en einigen dem er ſich ken könne, Jeder auf p zu ſtehlen tr Dipiſſon er amm u wußten, hemlicher en Kriegs⸗ e Summe, u war.“ 3 — ttelyttiſt 14 90 Lang 1., ſodann 88 OOKlafter Hausgarten in den Gradengärten neben Paul Falt, meiſtbietend verſteigert. wan den 25. Otiober 1849. In Auftrag N 0 Großh. Heſff. Landgerichts 0 Der 9157 Heſſ. Burgermeiſter Mon der Immobilien„Verſteigerun g. (1584) Moniag den 12. November, Morgens um 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die Immobilien des Schloſſermeiſters Emerich Rauch, beſtehend in einer Hofraithe, als; Wohnhaus, Stall und Gärtchen benebſt einem Garten an der Uſa, und Dienſtag den 13. November, Mor- gens 9 Uhr, in dem Wohnhauſe die mäunlichen und errungenſchaftlichen Mobilien, als: Holzwerk, Glas, Eiſen, Weißzeug, Bettwerk und dergl., neiſtbietend verſteigert. Friedberg den 25. Okto J Af 1849. uftrag: 8 Pes. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter 1122 Bender. Main= Weſer. Elten bahn. Seetion Butzbach. 18880 Donnerſtag den 1. November, des Vormittags um 9 Uhr, ſollen Erdarbeiten in ten Gemarkungen Butzbach und Niederweiſel, in. nem Looſe veranſchlagt zu 38,800 Gulden, turch öffentliche Verſteigerung an die Wenigft⸗ fordernden in Accord gegeben werden. Die Zuſammenkunft iſt auf, der Bahnlinie ſtdlich von Butzbach. Butzbach den 22. Oktober 1849. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur Eickemeger. K e Verkauf. 45860 Die zum Kurheſſiſchen Staatsver⸗ 1 — mögen gehörige, mit einer 10“ hohen Mauer ungebene Renterei⸗Hofraithe zu Dorheim, un⸗ nittelbar an der Alsfelder Straße gelegen, ber fehend in 21121 einem zweiſtöckigen maſſi ven Wobnhauſt mit fünf heizbaren, zum Theil tapezirten Stuben, ſechs Kammern, zwei Küchen, geräumigen Boden, einer Waſchküche mit Brunnen, einer Scheuer mit drei Frucht⸗ böden und großem geräumigen Keller, Stallungen aller Art, beſonderer Ein⸗ fahrt auf den gepflaſterten Hof und zwei Gärten von/ Morgen, der Blumen⸗ und Gemüſegarten genannt, sil, höherer Verfügung zufolge, öffentlich meiſt⸗ betend verſteigert werden. Mit dem Verkaufe dieſer Beſitzung beauf⸗ tiagt, habe ich dazu Termin auf Donnerſtag den 15. November d. J., Vormittags 11 Uhr, il. das bisherige Renterei-Geſchäfts⸗Local zu Dorheim beſtimmt, wozu ich Kaufliebhaber mit dun Bemerken einlade, daß jene Befitzung ſich im beſten Stande befindet und, auf Anmelden * bei dem herrſchaftlichen Steucrerheber Bom— nersheim, auch ſchon vor dem Termin in Au⸗ genſchein genommen werden kann. Wiudetkef den 20. Oktober 1849. Der Rentmeiſter Deichmann. Bekanntmachung. (1387) Samſtag den 3. November, Mor⸗ guns 10 Uhr, ſoll die Lieferung von 19½ Mal⸗ le Korn, ½ Malter Gerſte, 1½ Fuder Korn- uh und 1½ Juder Gerſtenſtroh, Schulbeſoldung, entlich an die Wenigfinehmenden vergeben erden. Utphe den 20. Oktober 1849. 1 5 Der* 25 1 e Privat- —— 351 Gefundenes. (1588) Es iſt ein Beutel mit Geld gefunden und dahier abgegeben worden. Der rechtmäßige Eigenthümer hat ſich alsbald dahier zu melden. 5e am 25. Oktober 1849. 5 Der Bürgermelſter Reimer. rr 200 Gulden (1589) liegen in der Kirchenkaſſe zu Helden⸗ bergen zum Ausleihen bereit. ö Gegenſtände jeder Art und zur Extheilung jeder gewünſchten Auskunft bereit. Verſicherung können bei denſelben unentgeldlich in Empfang genommen werden. Friedberg und Hungen den 25. Oktober 1849. Die Agenten der Colonia: Wines 55 Der Kirchenrechner Fr anz. Kapital zu verleihen. (1890 Tauſend Gulden ſind in den Land⸗ gerichtsbezirk Friedberg zu verleihen. Die Ex⸗ pedition dieſes Blattes ſagt bei wem. Bekanntmachtine gen. Muſikverein in Friedberg. (1591) Plenarverſammlung Samſtag den 27. d. M., Abends 7½ Uhr, im Ph. Sie d'ſchen Locale. Der Vorſtand. Verſtei gerung. (1592) Montag den 29. Oktober will Unter⸗ zeichneter einen Wagen mit Geſchirr, ſowie verſchiedene Hausmöbel öffentlich freiwillig ver⸗ ſteigern. Aſſenheim. G. Appel. Zu Ver miethen. (1593) In meinem Hauſe Nr. 383 auf dem Markt iſt der zweite Stock zu vermiethen und kann Anfangs November bezogen werden. Margarethe Vogelsberger. und Vortheile dar, wie jene Geſellſchaft. Die e dee el „Colonia“, 0 (1339) welche durch die een vom 26. November 1847 der Aachen⸗Münchner Geſelſchaft aft) als ein inländiſches Inſtitut des roßherzogthums, gleichgeſtellt wurde, bietet dieſelben Garanfieen Die unterzeichneten Agenten find zur Annahme von Verſicherungs⸗Anträgen auf bewegliche NRuihis, in Friedberg. Fun le, in Hungen, — oſtindiſchen Foulards erhalten beben gn nnd N 5— 1 Angeige (489) Durch den Ankauf einer Parthie der modernſten Seiden zeuge bin ich den Stand geſetzt, ſeidene Damenhüte zu ſehr billigen S. G. Simon Jun., E Preiſen anfertigen zu können; auch habe eine en, Auswahl in ächt 5 8 11 dem Trapp'ſchen Gaſthauſe gegenüber. r Modehandlung 2 * * Janus, Lc und Penſions⸗Verſicherungs⸗ Geſell dich in Hamburg.. (1595) In keiner Zeit hat ſich die Nothwendigkeit der Benutzung von Lebens- Verſicherungs⸗ Anſtalten, namentlich für ſolche, denen die Glücksgöttin Kapitäler und Grundbeſitz nicht verlieh, entſchiedener und gebieteriſcher herausgeſtellt, als gerade in der jetzigen. Während einerſeits die Gefahren des Lebens durch die Folgen der politiſchen Zuſtände und der damit verbundenen bei Weitem größeren Empfänglichkeit für epidemiſche Krankheiten ꝛc. ꝛc. auſſerordentlich vermehrt find, ſind andererſelts, aus gleichen und ähnlichen Urſachen hervorgehend, die Ausſichten für unbemittelte Hinterbleibende noch weit trüber als zuvor geworden. Wer bei der Janus Geſellſchaft ein Kapital von Tauſend Thalern verſichert, hat monatlich nur zu bezahlen, wenn er beim Eintritt alt iſt: 255, 30, 1 Athlr. 20% Sgr. 1 Riblr 27ù Sgr. 85, 2 Rthlr. 5% Sgr. 10, 50 Jahr, 2 Kthlr. 16% Sgr. 3 Rthlr. 16 Sgr. Dieſe Beiträge bleiben für die ganze Dauer der Verſicherung gleich. Auch können von den bei dieſer Geſellſchaft Verſicherten Nachſchüſſe niemals verlangt werden, während ſie ſich doch beim Gewinn der Geſellſchaft und zwar mit ſieben Zehntel deſſelben betheiligen können. Für die Sicherheit der Geſellſchaft bürgen: Oeffentlichkeit der Verwaltung.— das ſtatutengemäße Grundkapital und die Statuten und Proſpeete find unentgeldlich abzufordern bei Val. Wießler, in Butzbach. Antragbogen⸗ zur 2 4 ——. 8 ————— ——— 1 1 5 E 11 1 1 1 4 352 Als neuer Beleg für die Vorkteffliche Wirkſamkeit und Heilkraft der weltbekannten und berühmten Goldbergerſchen Kaiſerlich Königlich Allerhöchſt privilegirten Galrano- elecirischen Rheumulismus-Hellen, weſce in in Ne Ile 1 Friedberg einzig und allein bei P. F. Schmittner ſtets echt und (14841) Anvetfülſcht zu den feſtgeſtellten Fabrikspreiſen vorräthig find, mögen, ſtatt jeden Eigenlobes, nachſtehende Zeugnſſſe hochachtbarer Perſonen dienen. Hierdurch beſcheinige ich der Wahrheit gemäß, daß ſich die Heilkraft einer Goldberger ſſchen Kette auch bei mir gegen rheumatiſche Uebel, Herzpochen und Schlaflofigkeit vorzüglich be⸗ e bei Niski ohnweit Görlitz oß See bet„ 5 den 25. Oktober 1848. 8 a Ludwig Graf zur Lippe. Der Unterzeichnete kann der Wahrheit gemäß bezeugen, daß die ihm zur Unterſuchung und Anwendung vorgelegten Goldberger'ſchen gals vano⸗electriſchen Rheumatismus⸗Kekten der Ge⸗ ſundheit Nachtheiliges durchgus nichts beſitzen, delmehr in allen Krankheitsformen des Gefäß⸗ und Nervenſyſtems, beſonders aber in Gicht und Rheumatismen, wo erfahrungsgemäß der Electro⸗ Galvanismus wirkſam befünden wurde, in der vorgeſchriebenen Anwendungsweiſe vorzüglichen Nutzen verſchaffen. 635254 Bamberg, den 2. Januar 1849. Mediz.⸗Rath Dr, Dotzauer, Kgl. bajeriſch. Gerichtsarzt. Daß die Goldberger'ſchen Rheumatismus⸗ Ketten an zweien meiner Familienglieder gegen Geſichtsreißen ſich ſehr heilſam gezeigt haben, bezeuge ich hiermit. Heilsberg, den 7. März 1849. 7 Böhuncke, K. Superintendent. Durch Vermittlung des Herrn Poſthalter Mees dahier erhielt ich im verfloſſenen Herbſt (Fine Rheumatismus⸗Kette von Ihnen, welche für meine Frau; die ſeit mehreren Jahren an hef⸗ tigen Zahnſchmerzen und Reißen im Kopfe ge⸗ litten hatte, deſtimmt war. Die Kette, welche meine Frau ſeitdem Dienſte gethan, das Uebel iſt ſeither nur noch einige Male ſchwach und nur von kurzer Dauer eingetreten und ſeit Anfang dieſes Jaſſes ganz verſchwunden. Hochachtungsvoll a 1 e 2 N S. Reiber, a Gr. Heſſ. Diſtriets⸗Einnehmer. Höchſt im Odenwald, 1849. Theater in Kiedberg. Sonntag den 28. Oetober Verlorenes. (15960) Am verfloſſenen Montag, den 22. d. Mi, iſt ein Ackergeſchirr mit Zugketten vom kleinen Wartfeld über die Chauſſee in's kleine unäusgeſetzt trägt, hat gute * Kirchliche Anzeigen * für Friedberg.— 21. Sonntag n. Trinit. den 28. Oktbr. (Reformationsfeier.) f Pfarramtliche Functionen verrichtet: Herr Diaconus Baur. 10 f Herr Candidat Göring. 5 Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Der Stetter Set Vormittags predigt in der Burgkirche: 5 Herr Diaconus Baur, 1. 1 8 Abendmaßl. Jg e ge en Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Welcker. Fr u ch typreiſe. f 24. Okt. 19. Okt. a. Ott. Gattung. Fried⸗ ape, Die“ 1 berg Wan 8. 1 g 32 ö fl. kr. fl kr f. kr. Waizen pr. Malter 6 50 7 33 6 30 Korn„„ 450 449 4 Gerſte„„(—— 43 30 eee 21551 31201 2115 Polizei ⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 27. Oktbr. bis 2. Nopbr. Gal ld verloren gegangen. Der redliche 2 1 Sante e 15 0 e Das Kaͤthchen von Heilbronn a an Meſſerſchmi er in Friedberg 5 14 5 E 8 2 5 8 abzugeben.* Großes tomantiſches Ritter⸗Schauſpiel[ 2 Brod ⸗Preiſe. ber— Ge ſ u ch in 5 Aufzügen, nebſt einem Vorſpiel, 1 5 1 5 a di' genannt 2 1 pf. kr. pf. ) Zu Weihnachten dieſes Jahres wird 8288 5 5 f f 8 Lande füt ein Mädchen von, geſetztem Das heimliche Gericht 1 Leib⸗Roggenbrod 2041f5 2 Alter, das bei Verrichtung von Hausarbeiten von Holbein. 2 7 5 A4 auch gewöhnliches Kochen verſteht, ein Dienſt(4600 Su! 5 8 frei. Mit Zuficherung eines ftarten eoßnes ware f—— 8 90 80 bei untadelhafter Aufführung für ſpätere Jahre Mittwoch den 31. Oktober—Milchbrod 19.6 5 eine Zulage verſprochen. Es kann jedoch nur 8— Waſſerweck 16 aüf ſolche reſleklrt werden, welche durch Nor Anfang präcis Gemischte(Tafel⸗) Brod 146% 1% eigung von Zeugniſſen ſich über Ihr bisheriges“ N itt 8 3 uh 3 auszeichnen. Wo? ſagt achmi ag 1, Fleiſch⸗Preiſe. 90 die Expedition. 5 Caſſe⸗Oeffnung 2 Uhr. pf. pf. n Anfrage. f f 25 1 Ochſenfleiſch 111 2112— (480880 Wan unt an Senne ene Der Pachter Feldkuͤmmel von eee ee 8 8 du ihr Handelshaus die inſen für ihre 5 flv.* iſch, ete 8. en nicht mehr aus? Sollte die Ge⸗ Tippelskirchen„ Kalbfleiſch 8 meinde verarmt ſein? Oder ſollte ſie meinen, oder„ Schweinenfleiſch 1 6— 1— die a 210 1 5 ihr Schuldbuch zerriſſen?. Das Narrnhaus zu Wien. 2 8 5 12 5— — Um Antwort bitten Ad 5 i N 5 225 Wee State Horterer Luſtſpiel in 5 Aufzügen von Kotzebue.„ Sean Swen 15 9 2 emeindeobligationen.— A 4 b Schwartenmagen 1616-116 1 Lebe wohl. 5 2 2 5 Gera 10 1 J. 2 Un Allen meinen Freunden und Bekannten, Abends 7 Anfang präcis 1 e r Spe 3 75 5 pwie insbeſondere den Eltern der mir anver⸗ + Uhr.„ Dörrſieiſch 46 traut geweſenen Schuljugend zu Steinfurth, bet 5.„ Schweinenſchmalz, 85 e eee Die Wallpurgisnacht augen 18 38— ied. r 5 a l elaſſen 2— herziches Lebewohl, indem ich denſelhen zugleich Zauberſpiel in 4 Aufzügen von Ch. 11 1 5 8 — 3 N. e 3 Birch⸗Pfeiffer.„ Hammelsfett 16——— nahme an dem mi e die leiſeſte Ahnung K e e e e e 7 ae e ee Dang 105 3 8 l See Bei Ludwig Kreuter und Heinrich Engel ag ene gel itte ich, ſich einmal Hiob 27, 4. Act: Des Guten Lohn, des Böſen Strafe. das Pfund Hammelfleiſch 7 Kreuzer. 5 Meine Feinde bitte ich, ſich einmal Hiob 27, 6 Ch Muck, Director. 752 0 3 N 5*. roßherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter genau anzuſehen Söllner, Lebrer. 1805 4. cdlic ig 1 15 1 15 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Binder nagel in Friedberg. Vormittags predigt in der Stadtkirche: 19 1 2 114