neigen derg. den A. Juni zen verrichtet: Baur. der Stadtkirche: dertſch. der Stadtkirche: Nällex. der Burglirche: Saur. der Burgkirche; At aus. Provinz Oberheſſen * D den negierungsbezirk Friedberg i e Mittwoch den 27. Juni 1849. N 49. rei ſe. 0. ebene f N 3 5 7. gezeichneten Zügen handelten bis auf's Blut gegen eine — A mt l. ch er T 0 K 1* Maſſe von Kunden, die für ihr geſammeltes Geld Kaßfer, J t Jm l. Nu Die Großherzoglich Heſſiſche Tabak, Brod, Brandy und Bowiemeſſer verlangten. Spa⸗ 125 45 5 1 opherz 9, 2 e ten und Hacken waren keine mehr zu bekommen. Im einer urg Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks Ecke hinter einem umgitterten Schreibpulte ſaß ein ſchlan 1 5 N 500 Friedberg 6 5 1— mit Waage und Gewichten beſchäf— Aen. 5 1 7 J g N tigt, den Goldklumpen oder den Säcken mit Goldſtaub 91 405 400 i N Bürgermeiſter dieſes Niger ieee. die ihm überreicht wurden, ſeine eigne Schätzung beizü⸗ 101 30852 Betreffend: Die Einſendung der Viehſtandstabellen für 1849. fügen und zu erklären, welche Quantität Dollars er dafür r ö Wir erinnern Sie an die alsbaldige vorſchriftsmäßige geben würde.“ Dieſe Dollars aber kehrten augenblicklich Einſendung der Viehſtandstabelle fr 1849. 19502 wieder zu ihrem Originalplatze zurück; denn die Verkäufer Taxe Friedberg den 21. Jun 1849. handelten dafür ohne Weiteres an der andern Seite des arg und Butbac. Ou vr e r. Ladens ihre Güter ein. 4 Juni 1849. 31. Auguſt d. J. dahier einlangen. Dieſelbe an dieſelben. ̃ Betreffend: Die Einſendung der Voranſchläge der Gemeinden des 2 Regierungsbezirks Friedberg für 1850. Sie werden ſchon jetzt die Gemeinde-Voranſchläge für 1850 in Arbeit nehmen und dafür ſorgen, daß ſie bis zum Friedberg den 21. Jum 1849. 1 n 165119 Orulv e rhüle r. NMeiſeſkizzen aus Kalifornien, im Frühjahr 1848. Von J. Tyrwhitt Brooks. (Fortſetzung.) Es würde uns gar nicht ſo leicht, unſern Weg durch die Maſſeu Fremder, die ſich nach jeder Richtung hin und wieder bewegten, zu finden. heraus und herein, Gruppen von Indianer die zuſammen— kauerten, ſchwatzten und plauderten und zeigten einander die flammend rothen und gelben Tücher, die zinnoberrothen Decken und die ſchlecht genug gearbeiteten Musketen, für die ſie ihre Goldſtücken hingegeben hatten, und die Squaws tanden dabei und ſahen ſo gleichgültig wie moglich aus. Ich ſah einen Häuptling, der dreißig Jahre lang mit kei⸗ ler andern Bedeckung, als einem gewöhnlichen Lumpen, Karren fuhren unabläſſig ſeine Nacktheit zu bergen, gegangen war wie er ſich eben, wenn auch nur mit ſehr unbedeutendem Erfolge, bemühte, N in ein paar Matroſenhoſen hineinzufahren. des Forts waren der Lärm und Spektakel faſt noch größer Innerhalb wie draußen. Etwa ein halb Dutzend Yankees mit ſcharf Zwiſchen dem Tabaksqualm hindurch, den eine Maſſe Pfeifen und Cigarettos ausſtrömten, konnte man wild durch einander gemiſcht die buntfarbigſten Indianer finden, deren verſchiedene Grade der Civiliſation ſich auch in ihren verſchiedenen damit correſpondirenden Kleidern am beſten kundthaten. Man ſah hier die braunen Söhne der Wäl⸗ der, theils mit ihrem Hüftentuch, theils in baumwollenen Hemden und Jacken, und Beinkleidern von— ruſſiſchem Segeltuch. Zwiſchen ihnen durch ſtanden Gruppen von Fallenſtellern(Trappers), bis aus Oregon herunter, in Büffel- und Hirxſchhäute gekleidet, und mit ſo rauhen, ſonnenverbrannten Zügen, daß man ſie von ihren Be⸗ deckungen faſt gar nicht unterſcheiden konnte. „Kapitän, ſagte einer dieſer Herren, der, als wir vorübergingen, einen Sack mit Goldſtaub zu Kapitän Sutter emporhielt,„ich denke, das hier geht noch über Biberfelle. He, Kapitäu?“ ö Ein anderer von ihnen, der einen wildausſehenden Wolfshund bei ſich führte, plauderte mit einem Indianer von den Ufern des Klamath-Sees und ſchien mit dieſem auf ſehr intimem Fuße zu ſtehen. „Sehen Sie jene beiden Schufte,, ſagte der Kapi⸗ tän zu mir.„Sollte man nicht denken, ſie wären wie Brüder zuſammen? Laſſen Sie aber nur irgend einen von ihnen die Gelegenheit zu einem Schuſſe nach des Andern Kopf bekommen,— nachdem er ihn vielleicht Tage lang über die weiten Jagdgründe hin aufgeſpürt hat,— und nur das ſchnellſte Auge, und die bereiteſte Hand wird nachher beſtimmen, wer am nächſten Tage die Sonne wieder ſoll aufſteigen ſehen.“ Ich war erſtaunt, in der Menge auch einen Don von der alten Schule zu erblicken, der ſo ſtolz und trutzig⸗ lich einherſchritt, als ihn eine lichtblaue Jacke mit Silber— 7 2 1 0 N 5 n knöpfen und ſcharlachner Einfaſſung und Hoſen von rothem Mancheſter mit geſtreifter ſeidner Schärpe und geſtickten, wildledernen Schuhen, und einer parfümirten Cigaretto machen konnten. Er trug ſeinen aufgeſchlagenen Sombrero keck auf einer Seite und unter ihm das unausweichliche, ſchwarzſeidene Taſchentuch, deſſen Ecken über ſeinen Nacken herunterhingen. Hinter ihm drein kam ſein Diener mit aufgeſchlagenem Hute ö N e sere auf der Schulter und warf etwas ſchüchterne Blicke nach der bunten Vers von Indianern und Fallenſtellern hinüber, die ihn dann und wann neckten. Hinter dieſen gruppirten ſich noch zwanzig bis dreißig ſpeculirende Yankees,„Gentlemen— Händler,, wie ſie ſich wahrſcheinlich nannten, mit einigen recht hübſchen kaliforniſchen Frauen, die mit ihren Man⸗ nern nach den Minen hinaufzogen. Ich bemerkte, wie der Kapitän faſt mit Jedem wenigſtens ein paar Worte wech⸗ ſelte und allgemein beliebt und geachtet ſchien. Bradley erzählte mir heute Abend die Urſache einer Wunde, die in Kapitän Sutters Antlitz gerade eben ſicht⸗ bar war. Der Kapitän, ein geborner Deutſcher, foll bis 1830 unter Carl X. Schweizer-Garde geweſen ſein, wo denn ein Sübelhieb von einem polytechniſchen Schüler ſeinem Geſichte das unvertilgbare Andenken an die drei vüchmlichen Tage einzeichnete. In der That ſcheint es, als ob der Kapitän gewöhnlich Partei mit deu eingeſetzten Obrigkeiten gehalten habe, da er ſich auch 184 mu all ſeinen Leuten der mexikaniſchen Regierung zur Dispoſition ſtellte: In Kalifornien war er übrigens glücklicher als in Paris; denn bei diefer Gelegenheit bekam er auch nicht die leichteſte Wunde. A eee eee e een eee 30. Mau. Zu meinem großen Leidweſen ſetzten wir an dieſem Tage uaſre Reiſe noch nicht fort. Wie ich es befürchtet hatte, fand es Malcolm geſtern unmeg⸗ lich beim Hufſchmied Beiſtand zu erhalten und kam Abends zu mir, mich zu benachrichtigen, daß er und die Uebrigen die Nacht noch auslagern würden. Bradley und ich fau⸗ den ein reichliches Abendeſſen für uns bereitet, und nach⸗ dem wir allem Eßbaren die gehörige Ehre erwieſen“ ſah nich nach Bradley's Arm und kürzte die Nacht dadurch, daß ich meine Erlebniſſe niederſchrieb. hen ns An dieſem Morgen ſtand ich früh auf und ging nach dem Lager hinüber, das ſich etwa 1% Meilen entfernt unter einigen Eichen auf einem Srück Wieſengrund und uf Kapitän Sutter's Farm befand. Es wurde mir nicht leicht, es gleich herauszubekommenz denn wenigſtens 1520 ähnliche Zelte ſtanden am Ufer herum zerſtreut“ Die Ge⸗ ſellſchaft fand ich ſchon munter und des Frühſtücks harrend, das unter Don Louis Oberaufſicht eben bereitet ward. Die allgemeine Anſicht ging dahin, noch zwei Extrapferde zu kaufen, um unſre Vorräthe fortzuſchaffen. Malcolm verſicherte dabei, es gäbe noch eine Maſſe von Artikeln, deren wir nothwendig bedürften, nämlich Blechbecher zum Trinken und einige Eimer zum Waſſer, Gabeln und andere kleine Dinge. Auch rieth⸗er, noch ein paar Aexte und eine ſtarke Säge mit Hämmern, Nägeln und einigen der indianiſchen Körbe, die man hier ſo häufig ſah, bei Bran⸗ nans einzukaufen! 2 f Als ich nach dem Fort zurückkehrte, traf ich den Kapitän, der eine leichte militäriſche Uniform trug. Ich plauderte mit ihm etwa eine halbe Stunde über ſeine Farmen, und er erzählte mir, daß er der erſte weiße Mann geweſen ſei, der ſich in dieſem Theile des Landes niederge⸗ laſſen. Vor zehn Jahren etwa, als die mexikaniſche Re⸗ gierung voller Colonieſationspläne war, deren Zweck dahin ging, die Miſſion aufzulöſen und eine Bevölkerung dorthin zu führen, die den Kaliforniern die Spitze bieten könnte, und blitzenden Strumpfbändern. Verſammlung erhielt er die Schenkung eines Stück Landes, ſechszig Meilen nach einer Richtung und zwölf nach der andern hin, von dem er jetzt etwa 161700 Acker unter Kultur gebracht hatte. „Als ich hieher kam,“ ſagte der Kapitän,„kannte ich das Land und die Indianer gut genug. Vor acht Jahren wuchs noch auf dieſen Feldern das lange holzige Gras, und hie und da ſchoß eine Eiche oder Kiefer zwiſchen ihm heraus, Sie können ſehen, was ſie jetzt ſind. Was die Indianer betrifft, ſo machten mir die etwas mehr Mühe. Ich kann mich eines Schutzes von vierzehn Kanonen rühmen, obgleich man ſie jetzt kaum anders gebraucht, als einmal an Feſttagen ein paar Grüße abzufeuern. Den größten Theil dieſer Kanonen erhißlt ich die letzten vier Jahre von Roß; als ich aber zuerſt hier anlangte, brachte ich ein paar Haubitzen mit, aus denen ich in einer Nacht, als mich die Diebe von allen Seiten einſchloſſen, eine Granate gerade über ihre Köpfe wegfeuerte. Der bloße Anblick derſelben, als ſie platzte, überzeugte die Schurken jedoch, welche Mittel der Vertheidigung, mir zu Gebote ſtanden. Wenn mich das aber gegen einen directen An⸗ griff ſicherte, ſo konnte es doch nicht meine Pferde und Rinder ſchützen, die bei jeder paſſenden Gelegenheit ge⸗ ſtohlen wurden.“—.... ö Hiernach verſicherte mir dex Kapitän, daß er die Indianer zuletzt ziemlich unter Controlle und ſie zuletzt durch Verſprechungen von Kleidern und andern Artikeln ſogar dahin gebracht hatte, für ihn zu arbeiten. Nur darin war er ſehr vorſichtig, ſie mit Büchſen, Pulver und Blei zu verſehen. Seiner Ausſage nach iſt übrigens jeder Backſtein, aus dem das Fort beſteht, durch Indianer ge⸗ macht, die auch alle die Gräben aufwarfen, welche ſeine Weizenfelder von einander ſcheiden. Solche Gräben ſind nämlich ſehr nöthig, die große Anzahl von Rindern und Pferden, die zu einer Farm gehören, zu verhindern, in die Felder zu brechen.—— Während wir zum Hauſe zurückkehrten, bat ich den Kapitän mit dem Oberſchmied wegen unſerer Pferde zu ſprechenz hernach gingen wir zum Frühſtück, wo ich ſeine Frau und Tochter zum erſten Male ſah. Es ſind dies Beides ſehr liebenswürdige Damen und zwar geborne Franzöſinnen. Während des Mahles fand ich Kapitän Sutter ziemlich geſprächig über die Entdeckung der Gold⸗ minen, und das freute mich um ſon mehr, da mir viel daran lag, einen wirklich authentiſchen Bericht über die Einzelheiten derſelben, über die ſo manche lächerliche Ge⸗ ſchichten ſchon erzählt worden, zu vernehmen. So trug man ſich ſogar mit dem Gexüchte herum, die Minen ſeien nach einer Prophezeihung des betühmten Joe Smith von den Mormonen aufgeſucht und gefunden worden. Eine andere Sage ging, der Kapitän habe den Geiſt eines in— dianiſchen Häuptlings geſehen, welchem er früher einmal eine Büchſe gegeben hatte. Dieſer Büchſe konnte ſich der Indianer damals nur drei Monate erfteuen;z denn er wurde in der Nachbarſchaft der Felſengebirge und im Be⸗ griff, mit ſeinem Stamme einen Angriff auf die Pawnees zu machen, von einem Büffel zu Tode geſtampft. Dieſer Geiſt follte dem Kapitän verſichert haben, er wolle ihn ſehr reich machen, wenn der Kapttän mit einem Theile des verſprochenen Goldes augenblicklich eine Schiffsladung von Büchſen kaufen und jedem ſeines Stammes eine der⸗ ſelben geben wollte. Solcher Geſtakt liefen die verſchie⸗ denen Gerüchte; den wahren Bericht der Entdeckung will ich aber hier, ſoweit ich mich deſſen erinnern kann, mlt des Kapitäns eignen Worten wiedergeben „Ich ſaß eines Nachmittags,“ etzählte der Kapitän, „gerade nach meiner Sieſta und beifaußg erwähnt, im V ſechszi i der Aden daun ,„kannte icht Jahren ige Gras, 'achen ihm Was die ehr Mühe. Kanonen raucht, als lern. Den etzten vier ke, brachte mer Nacht, oſſen, eine Der bloße E Schurken zu Gebote recten An⸗ Pferde und genheit ge⸗ daß er die ſie zuletzt ru Artikeln ten. Nur pulver und nigens jeder ndianer ge⸗ welche ſeine Fraben ſind audern und ndern, in dat ich den t Pferde zu wo ich ſeine s ſind dies var geborne ich Kapitän der Gold, a wir vill dt über die berliche Gt . So trug Minen ſeity Smith von orden. Eine it eines in⸗ uber einmal r ſich del i denn el ud im Be⸗ e Pawneez t, Diese Begriff, an einen meiner Verwandten in Luzern zu ſchrei⸗ ben, an meinem Tiſche, als, ich durch Mr. Marſhall, ein Gentleman, mit dem ich häufig Geſchüfte hatte, und der — 211 0 zu mir in's Zimmer ſpraug, geſtört wurde. Nach e iner ungewöhnlichen Aufregung zu ſchließen, mußte etwas Kirchenbuchs⸗Auszug vom Mengt Mal. Friedberg 7 2 on i!? 194901 Getraut et nps(1 Außerordentliches vorgefallen ſein, und ich ſah faſt unwill⸗ 5 1 zes le 3. n Gelegenheiten ſtets thun, ſie auch am richtigen Orte ſtünde. nach meiner Büchſe hinüber, ob g rte Sie müͤſſen überdies wiſſen, daß ſelbſt Mr. Marſyall's Gegenwart in dieſem Augenblicke im Fort genug war, mein Erſtaunen rege zu machen, da er erſt vor zwei 1 Tagen den Platz verlaſſen 6 hatte, einige Aenderungen in einer Sägemühle vorzunehmen, 5 Dem hieſigen welche er mehrere Meilen weiter den Amerikands hinauf 5 für mich gerade gebaut. f 1 1 April. „ls er ſich ein Bischen erholt hatte, verſſcherte er eine mir, mein Erſtaunen möge bei ſeinem unerwarteten Wie- 27. Dem hleſigen derkommen ſo groß ſein, wie es wolle, es würde noch weit großer werden, wenn ich erſt die Urſache erführe, die ihn zurückgebracht, eine Urſache, ſetzte er hinzu, die, wenn Beide in den Beſitz unerhörter zu Millionen und Millionen von Dollars Ich muß aufrichtig geſtehen, daß ich im erſten Augenblicke als er dies ausrief, U 5 ordentlich benutzt, uns Reichthümer, ja bringen konne. ſich ihm Etwas im Kopfe verſchoben. tungen wurden aber dadurch plötzlich ſtructiopen zufol Waſſer in den D ſelbſt eine groͤßere Bahn verhinderte, ordentlich in Gang zu glaubte, es habe Alle meine Befürch⸗ beendet, daß er eine Hand voll rein gediegener Goldſchuppen auf den Tiſch wWärf. Ich ſtand wahrhaftig wie vom Schlage getroffen und bat ihn nur, mir zu erklären, was dies Alles bedeute, Als er, nun etwas ruhiger, berichtete, wie er meinen In- e das Mühlrad ausgehoben und das ganze amm gelaſſen hatte, daniſt es ſich dort durch den Muͤhlkanal brechen könne, der bis jetzt zu ſchmal geweſen war, das Waſſer in gehöriger Quantität abzulaſſen, und dadurch das Rad bleiben. Durch dieſe * alt 21 Jahre 19. nate und 24 n Aenderung wurde der ſchmale Canal auch wirklich bedeu. 9 tend erweitert und eine (Fortſetzung folgt.) Maſſe von Sand und Kies durch die Macht des Stromes fortgeſchwemmt. gers und ehelich ledige u Bernhard Regner; Regiments, keruitg 910 Bretzenheim in Aheluheſſen, Katharina Margaretha des geweſenen relchsritterſchaftlichen Canzelltſten Fried⸗ rich Stephani nachgelaſſene und 4 Monate, T den 18. Mai. Jacob Dohm, Rekrute des 4. Gr. Heſſ. Infanterie⸗ Regiments, aus Eppelsheim in Rheinheſſen, alt 20 Jahre, 8 Monate und 8 Tage, 1 den 22. 7 „ Katharina Margatetha Wagner, geborne Ewald, des geweſenen Bataillons-Tambours dahier, Joh. Konrad Wagner nachgelaſſene Wittwe, alt 30 Jahre, 11 Mo⸗ 28. April. Katharina Dönges, des perſtorbenen Bür⸗ Gärtners Dorothea Julie Diehl, des hieſigen Bürgers und Schrei⸗ nermeiſters Johannes Diehl, eheliche ledige Tochter. N in nöd Getauften 9 ma dug nenn Bürger und Materialiſten Heinttich Hahn 11102 ein Sohn, Martin Valentin Urias Richard, geboren 1 hieſigen Bürger und Taglöhner Thomas Becker II. Tochter, Eliſe, geboren den 14. Mai. 0 W Bürger und e ee mir Reuß eine Tochter, Regine, geboren den 8. Mai. 1 7 Beerdig te. f 10 4190 87 Rekrute des 4. Gr. Heſſ. Jufanterte⸗ onate, 1 den 16. Mai.( Stephani, geborne Ewald, und WWittwe, alt 24. Bahre Tage, T den 30. Mai. Naa chte a g. ——— Wilhelm Dönges nachgelaſſene Tochter, alt 32 Jahre, 4 den 26, April. Bekanntmachungen von Be⸗ phoͤrden. 7 70 ee 2 Aufflor derung. (906) Forderungen jeder Art an den Nach⸗ laß des zu Friedberg verſtorbenen Scribenten Jean Köſter aus Rodheim ſind im Termin Mittwoch den 11 Juli, Morgens 9 Uhr, ſo gewiß dahier anzuzeigen und zu begründen, als ſie ſonſt bei der Nachlaßregulirung unbe⸗ rütkſichtigt bleiben, wobei augefügt wird, daß bei etwaiger Unzulänglichkeit des Nachlaſſes von den nicht perſönlich erſcheinenden oder nicht ge⸗ hörig vertretenen Gläubigern unterſtellt werden wird, ſie ſeſen den im Termin über die Ver⸗ theilung des Nachlaſſes gefaßt werdenden Be⸗ ſchlüſſe ſnllſchweigend beigetreten. Groskarben den 30. Mat 1849 Großh. Heſſ. Landgericht Jäger. Edictal ladung. (907) Gegen Johannes Ulrich III. von Wöl⸗ fersheim hat Gr. Hofgericht zu Gießen den förmlichen Concursproceß erkannt, und es wer⸗ den daher ſowohl die bekannten als unbekann⸗ ten Gläubiger deſſelben aufgefordert, ihre For⸗ derungen, oder ſonſtige Anſprüche im Termin den 2. Auguſt, Morgens 8 Uhr, ſo gewiß an⸗ zuzeigen, als ſonſt ſie damit von der Maſſe ausgeſchloſſen werden. N Hungen den 29. Mai 1849. Großh. Heſſ. Landgericht Höfmann. Brück. Hofralthe, Verſteigerung, (4005) Donnerſtag den 28. M., Morgens um 1 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die Herz Kaſtell'ſche Hofraithe, beſtehend in einem halben Wohnhauſe, Folge eingelegten Nachgebots meiſtoietend verſteigert f Friedberg am 23. Juni 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Verſteigerung. (1006) Mittwoch den 4. Juli, Morgens um 9 Uhr anfangend, wird in der Wohnung des Bürgers Metzgers Heinrich Weller, der Nach⸗ laß des dahier verlebten Seribenten Jean Köſter, beſtehend in Kleidungsſſicken, Hemden, eine Büchſe, eine ſilberne Taſchenuhr ze. meiſtbietend verſteigert. 7 Friedberg am 25. Juni 1849. In Auftrag: Groß. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. nase Majin ⸗Weſer⸗Eiſen bahn. (1007) Dienſiag den 3. Juli d. J. Vor, mittags 11 Uhr wird auf der Bürgermeiſteret zu Bleichenbach die Herbeifuhr von 20 Cubik⸗ klafter Schichtenmauerſteinen aus dem Stein⸗ bruche bei Bleichenbach in das Roſenthal bei Friedberg in einzelnen Looſen an die Wenigſt⸗ nehmenden öffentlich in Aerord gegeben werden. Friedberg den) 21, Juni 1849 Der Großh. Heſſ. Sections ⸗Ingenieur der Section Friebbetg Hochgeſand. Main Weſer⸗Elſenbähn. (40081 Dienſtag den 6. Juli 1 J. Vormit⸗ tags 41 Uhr, wird auf dem Sectſonsbürequ zu Vilbel die Fundamentirung der Schienenbahn in der Section Vilbel, veranſchlagt zu 5019 fl. 86 K. in 6 Looſen unter den bei der Verſteigerun bekannt gemacht werdenden Bedingungen an die Wenigſinehmenden öffentlich in Akcord gegeben. Friedberg den 22, Juni 1849. Der Großh. Heſſe Sections. Ingenieur l der Section Vilbel J Hoch geſand. ee ae zu Vilbel nachſtebenve d en die Wenigſt⸗ c nehmenden öffentlich in Accord gegeben: A. Uebergang des Vieinalwegs von Kloppenheim nach Großkarben. 1) Maurerarbeit veranſchl, zu 68 fl. 44 kr. „ 105„—„ B. Uebergang des Petterweilerwe 2) Steinhauerarbeit„ Kun gäntder Gemarkung Vilbel. Y, Steinhauerarbeit„ geſehen werden.. f Friedberg den 22. Juni 1849. Der Großh. Heſf. Sections ⸗Ingenieur der Section Vilbel Hochgeſand. Main„Weſer⸗Eiſenbahn. 41010) Dienstag den 3. Juli l. J. Vormit⸗ tags 10 Uhr, werden auf dem Seckionsbüreau zu Vilbel nächſtehende Arbeiten und Lieferungen zur Erbauung eines proviſoriſchen Stations⸗ hauſes der Station Groskarben an die Wenigſt⸗ nehmenden öffentlich in Accord gegeben, als: fl. O2 fr. 9, Maurerarbeit veranſchl. zu 92 2) Steinhauerarbeit„*„ 9„— 3) Zimmerarbeit„„ 111„ 49 49), Dachdeckerarbeit*„ 195% 04 J. Schreinerarbeit„„ 124„ 12 69. Schlofſerarbeit%% 2„ gs 1) Maurerarbeit veranſchl. zu 70 fl. 40 kr. „ 30%„ Pläne, Voranſchläge und Steigbedingungen können auf dem Sectionsbüreau zu Vilbel ein⸗ — 212 7) Glaſerarbeit 735 187 Spenglerarbeit 112 9) Weißbinderarbeit„ 10) Die Lieferung von ſteinen veranſchlagt zu geſehen werden. 9 5 Frledberg den 22. Juni 1849. der Secklon Vilbel Hochgeſand. f Arbeits Versteigerung, (10110 Freitag den 29, d. M., Vormittags einem Waſſerbehälter zu Rodheim, veranſchlagt zu 17 fl., auf dem Büreau des Unterzeichneten an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Rodheim im Juni 1849... Bekanntmachung. Grasverſteigerung in den forſtftscaliſchen Teichen des Reviers Hochweiſl„Forſt's Friedberg betr. (1012) Freitag den 29. Juni d. J., Mor⸗ gens präcis 9 Uhr, ſollen die dieß jährigen Heu⸗ und Grummetgrasnutzungen in den rubricirten Teichen, zuſammen circa 3 Morgen haltend, im Einzelnen öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. 17 24%„ 18% 06 0 168 7% 47 15 n Stück hart gebrannten Backe 72„45 Plan, Voranſchlag und Accordsbevingungen können auf dem Seckionsbüreau zu Vilbel ein⸗ 5 , Steigliebhaber wollen ſich daher in dem ober ſten Fokellenteiche, womit die angeführte Ver ſteigerung ihren Anfang beginnt, zeitig einfinden, Hochweiſel am 24. Juni 1849. 25 „eee een Revierförſter des Reviers Hochweiſel eee eee Stillgeb auer. Arbelts Verſeigerun g. (1013) Samſtag den. 30. Juni, Vormittags Der Großh. Heſſ. Sections 1 Ingenieur. 9 Uhr, ſoll die erforderliche Maurerarbeit 11. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Ide db ans 0 11 Uhr, ſollen in hieſtger Bürgermeiſteret nach benannte Arbeiten, all? 1) Maurerarbeit veranſchlagt zu 38 fl. 27 fr. 2) Steinhauerarbeit„* 10„ 39, Dachdeckerarbeit„„ 27„ 6 4) Schloſſer⸗ oder Schmiedearbeit 205%. 5) Zimmerarbeiten„ 4%— 6) Schreinerarbei?!? 1 6%„ 72 die Lieferung von Kalk 27„—. 8) die Lieferung von Sand 0 9) die Anlieferung von 125 Stütk Parzellen ſteine, mit dem Bemerken, daß Baſallſteine, welche ſich hierzu eignen, angenommen I 1 Wein⸗ und iůe Privat- Bekanntmachungen. an 7 N a ae Baieriſch⸗Vier⸗Wirthſchaft. Wilhelm Bingmann in Oberros bach. Zum Verkaufen. (920) Eine noch ſehr gute brauchbare Frucht⸗ fegemühle, ſteht billig zu verkaufen bei i. in der Vorſtadt. Ein junger Men ſch, (9500) welcher geſonnen iſt die Küfer⸗ und Bierbrauerprofeſſion zu erlernen, mit oder ohne Lehrgeld, kann in die Lehre treten bei Friedberg, Johannes Koch, 50 Giesen. Studentenconcert (997) zum Beſten eines bedürftigen Studen⸗ ten Sonntag den t. Julf 1849 im Cur ſaale zu Salzhauſen, arrangirt von W. Langsdorff. Ph. Fritſch. dehr lings ge ſu ch, (1014) Ein junger Menſch kann bei Unter⸗ zeichnetem die Küfer⸗ und Bierbrauerei erlernen. Friedberg. G. Philippi. Bad Nauheim. n (1015) Das große Scheiben⸗Schießen dahier wird am 1. und 2. Juli d. J. abgehalten und laden die Unterzeichneten alle Schießliebhaber und Freunde hierzu ein. Nauheim am 16. Juni 1849. Die Direction: 1 a Kaabe. Rieß. D. Fritz. 0. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bind ernagel in Friedberg. Küfer⸗ und Bierbrauermeiſter. Oſſenheimer Waͤldchen. Einladung. (10160 Sonntag den 1. Juli ſoll im Oſſen⸗ heimer Wäldchen mit großer Harmonie⸗ und Tanzmufik das diesjährige Klrſchenfeſt gefeiert werden, wozu höflichſt einladet Aeh le. Euupfehlung. Frankfurter Journal. 1018) Beſtellungen auf genanntes Blatt Die Expedition d. Frankfurter 9 3 Me (1020) ein Gärtner, 24 Jahr alt, welcher d auch mit Pferden umgehen kann,, ſucht Dienſt. wo Wo 2 ſagt die Expedition d. Bl. d Bad Nauheim. (1021) Sonntag den 1. Juli d. J., 8 Hauptſchießens dahier, iſt gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen und Montag den 2. Juli, d' Hote und gut beſetzte Harmonie-Muſik. 9 merke ich noch, daß an den beiden Tagen das Kirſchen⸗ und Roſenfeſt mitgefeiert und ein kuchen verabreicht wird. Bad Nauheim im Juni 1849. werden, 27 EA 10) ſodann die Anfuhr der Mauer⸗ und Chauſſtt⸗— ſteine, 1 II 140 17907 f öffenttich an die Wenigſtnehmenden verſſeigert werdend iu gun be ant 0 1 Boönſtadt den 24. Juni 184% ³—¹E Der Groß. Heſſ. Bürgermeiſer 5 We ict e l. 11* 8 ee e Pro Ein wir dice bin, Vere f 3 t. 1.27418 855 e dere wolle man zeitig bei den nächſtgelegenen Poſt⸗ 90 ämtern einreichen.— Preis an hieſigem Platze e halbjährlich fl. 5; vierteljährlich fl. 2. ef. 30 kr.; auswärts verheltnismäßig mehr.— and Zur Verbreitung von Anzeigen aller Art eignet dure ſich das„Frankfurter Jourunl“ noch ganz beſonders durch ſeine, große Auflage. fan Frankfurt a. M., im Juni 1849. 12 4 U In 1017) Reiner abgelagerter 0 9 0 Weineſüg iſt zu baben bei(1019) bat zu bermiethen g H. M. Hirſchſprung 9. Sch u t t. we in Okarben. Ge ſu ch. 0 am Tage des 1 Zugleich be— vorzüglicher Kirſchen⸗ 5 D. Friz D—————————