duns aus der Segen. Sitzungen. s de det ficgtze Einſicht Flom⸗ langs als veth⸗ degetztten Oeſ⸗ ngen un aller ** Güngergei⸗ übt den Stund Alas geben aorſcaft noch hy wachen, daß ſie nut meine Theil⸗ In in den Stund den guten Willen rut a 1843. ie Site. I— eigen de ingen ormand ker Jaht 860. n gel in drurderg buderseitl n Nun 2 Provinz ntellige ee. 1 e de Oberheſſen 1 im Allgemeinen, den negierungsbezirk Friedberg im Beſonderenn. Sonnabend den 27. Jannar L S. —. Amtlicher Theil. 4 1 f 7 f 1 7 1 Ai, Die Großherzoglich Heſſiſche Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks 2 Friedberg ane an die Großh. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks. Betreffend: F bei Seiner Königlichen Hoheit dem Groß⸗ In Folge Auftrags Gr. Miniſteriums des Innern weiſen wir Sie hierdurch an, alsbald in Ihren Gemein⸗ den öffentlich bekannt machen zu laſſen, daß die durch Be⸗ kanntmachung vom 7. September v. J. eingeführten allge⸗ meinen Audienzen in Folge von Unwohlſein Seiner Köng⸗ lichen Hoheit des Großherzogs bis auf Weiteres nicht ſtatt finden könnten und daß der Tag, mit welchem ſie wieder beginnen würden, demnächſt, und cheſchelnlich bald, beſonders veröffentlicht werden ſolle. 10 Ueber das Geſchehenſein der Bekanntmachung haben Sie Beſcheinigung an uns einzuſenden. ö Friedberg den 21. Februar 1849. Ouvrier. g Negierungsblatt⸗Aus züge. Auszug aus dem Regierungshlatt Nr. 70 von 1848. n die Erhebung der Staatsauflagen für das erſte Semeſter 1849 betreffend“ Ludwig III. ꝛc. ic. Nachdem wir mit Unſeren getreuen Ständen übereingekommen ſind, daß das Finanz⸗ geſetz vom 7. Oktober 1845 auch für das erſte Halbjahr 1849 fort⸗ beſtehen ſoll, ſo haben Wir verordnet und verordnen hiermit wie folgt: Art. 1. Das Finanzgeſetz vom 7. Oktober 1845 wird auf das erſte Semeſter 1849 ausgedehnt und in Wirkſamkeit geſetzt, und es ſind demgemäß die ſämmtlichen directen und indirecten Steuern, ſo⸗ wie ſolche durch bie vorliegenden Geſetze und Verordnungen beſtimmt find, bis zum 1. Juli 1849 Nolte— Art. 2. Außer den in dem Finanzgeſetz vom 7. Oktober 1845 erwähnten Steuern ſoll in dem erſten halben Jahr 1849 auch die durch das Geſetz vom 12. a5 dieſes Jahres eingeführte außerorventliche Einkommenſteuer den Beſtimmungen des erwähnten Geſetzes erhoben werden.— Art. 3. Unſer Miniſterlum der Finanzen iſt mit der Vollziehung dieſes Geſetzes beauftragt.— Urkundlich Unſerer eigenhändigen Unter⸗ ſchrift und des beigedrückten Staatsſiegels. Darmſtadt den 25. De⸗ zember 1848. 2 f n: N 1 tz Ludwig. F. v. Schenk. — 2) Bekanntmachung des Gr. Fiaanzsulalf terung vom 25. Dezember, den Aus ſſchlag der direkten Steuern und der Beiträge gu den Koſten der Staats und Provinzialſtraßenbauten für die erſten 6 Monate 2 betr. 3) Velanntmachung, die Ab⸗ haltung der Forſt gerichte betre 4) Ordensverleihungen. Seine K. Hoheit der Großherzog haben verliehen: am 16 Juli dem Min.-R. Eigenbrodt das Comm. 1 2. Kl. des L.⸗O; am 14. Aug. dem Generalmajor und Commandeur der 1, Inf.⸗Brig. v. Bech⸗ told das Komthuk f 1. Kl., am 25. dem Stabsgquartiermeiſter Bauer im 3. Inf.⸗Reg. und dem Oberquartiermeiſter Ramſpeck im 4. Inf.⸗Reg. das Ritter P, am 26. dem Juſtizminiſter Kilian, ſtatt des bisher getragenen Ritter 5, das Komthur! 1. Kl. des V.⸗O. Philipps d Gr. und dem Min.⸗R. Maurer das Comm. f des L.⸗O.; am 15. Nov. dem Oberſt und Comm. des 1. Jnf.⸗Reg. Frhr. von Nordeck zur Rabenau das Komth. 1 1 Kl. und dem Major und Bat Comm. im 1. Inf⸗Reg. Gräcmann das Komth.t 2. Kl. des V.⸗O Philipps d. Gr., dem Hauptmann Frhr. v. Lehmann in demſ. Reg. das Ritter t 1. Kl. des L.⸗O., dem Hauptmann See derer im Art.⸗C. das Ritter t des V.⸗O. Philipps des Gr., dem Ober⸗ feldwebel Pb. Ruths im 1. Jnf.⸗Reg., dem Wachtmeiſter P. Ph. Lippert im Artilleriecorps, den Feldwebeln L. Schneider und L. Breitwieſer im erſten Infanterie⸗Regiment, dem al Kraus in demſ. Neg., dem Korporal Stock im 2. J. R und dem Gardiſten Witzler im 1. J.⸗R. das Ritter 2. Kl. des L.⸗O; am 21. dem Hauptmann Becker im Artilleriecorps das Ritter t, am 9. Dez. dem Gen.⸗M. Frhr. v. Drachenfels das Großkreuz und am 17. dem Major und dermal. Oberſt der Bürgerwehr der R.⸗St. Darmſtadt P. Keil das Komth. t 2. Kl. des B.⸗O. Philipps d. Gr.— 59 Namens veränderungen. Es wurde geſtattet: am 1. Dez dem Iſaae Kahn zu Genſingen im— Mainz, künftig den Familien⸗ namen„Simon,; am 9. dem annes Jäger, Stiefſohn des Johannes Dauth zu Mittelgründau, R.⸗B. Nidda, künftig den Fami⸗ liennamen„Dauth zu führen.— 6) Dienſtnachrichten. Am 22. Nov. wurde der Hofger.⸗ Rath Völker zu Gießen zum Staatsan⸗ 1 e dem Criminalſenat des H.⸗G. zu Gießen und dem Aſſiſen⸗ hofe daſelbſt und der H.⸗G. Aſſeſſor Dr. Weber dahier zum Staats⸗ anwalt bei dem Crim.⸗S. des Hofg. Darmſtadt und dem Aſſtſenhofe daſelbſt ernauut. Am 2. Dez. wurde der Phyſſgatsgrzt Dr. Eiſen⸗ berg zu Seligenſtadt zum Phyſicatsarzte des Ph.⸗B. Wöllſtein und: der Pppſieatsarzt Dr, Keuſcher zu Battenberg zum Phyſtentsarzte des Ph.⸗B. Seligenſtadt ernaunt. Am 4 wurde der Gehülfe bei der Registratur des Hofg. dahier, Hofg⸗Regiſtrator Wittemann zum Regiſtratoxr bei dem O. ⸗A. und Caſſ.⸗G.— und der geweſ. Kreis⸗ diener Fries zu Alzei zum Zollamtsdiener bei dem Neb.⸗Z.⸗A. und der damit verbundenen Orts⸗E, zu Bingen ernannt— und wurde dem Pfarramtscand. Münch aus Gießen die Kaplanei⸗ und Nectorats⸗ ſtelle zu Kirtorf, ſowie am 5. dem Schullehrer Grooß zu Oppers⸗ hofen die kath. Schullehrerſtelle zu Lindenfels, R.⸗B. Heppenheim, übertagen. Am 7. wurde der Gehülfe bei der H. St. Kaſſe, J. Michel dahter, zum Acceſſiſten bei dieſer Kaſſe und der Gehülfe bei der St.⸗Sch.⸗T.⸗Kaſſe B. Beſt dahier, zum Aeeeſſiſten bei derſelben ernannt. Am g. wurde der Ady.⸗Auw, Hence zu Mainz zum Fis⸗ cal⸗Auwalt in der Pr. Rheinheſſen ernannt. Am 11. wurden die von den an den Kaufunger Stifts⸗Fonds betheiligten adeligen Fami⸗ lien gewählten und präſentirten drei Obervorſteher, als a) Kammer⸗ herr und Geh. Reg.⸗R. Frhr. v. Nordeckegzur Rabenau, b) Kam⸗ merherr, O.⸗Hofm, und Kriegsminiſter Graf v. Lehrbach und o) Kammerherr und Miniſt.⸗D. Frhr. oi Schenck zu Schweinsberg landesherrlich beſtätigt!“ Am 14. wurde dem Pfarramtscand. Lem p, zu Altenſtadt, die Stelle eines Caplans und 1. Schullebrers zu Altenſtadt, Reg. B. Friedberg, ühertragen. Am 16. wurde der Gerichtsacceſſiſt Dr. Wagner von Niederolm zum 2. Ergänzungs⸗ — 9 N —— 0 6 0 0 9 0 — —— —— 0 N Reg., ernannt worden. herzog den Gen-L. Prinzen v. Wittgenſtein, a. ſ. l. tr. D., in den Ruheſtand verſetzt. Am 7. Dez teur Weidenbuſch im 2. Inf Reg. der nachgeſuchte Abſchied ertheilt, N., u. A. und der Militärgerichtsacceſſiſt Kühn zum Auditeur 2, Kl. in Inf.⸗Reg. ernannt.— 8) Dienſtentlaffung Am, 30. Nobpnturde der H.⸗G.⸗Adv Bender zu Gießen a N. von ſeinen Funetionen⸗ als- Anwalt entbunden.— 9) Erledigt ſind: die ev. Pfarrſtelle zu Horrweiler, Reg⸗B. Mainz, mit jährl. Gehalt von 889 fl. z die 1. kathol. Schullehrerſtelle zu Großzimmern, R.⸗B. Dieburg, mit naht! Geh, von 337 fl.; die kath. Schullehrerſtelle zu Zahlbach, Reg. ⸗B. Mainz, mit jährle Geh. von 400 fl. nebſt freier Wohnung die 4. evang. Schullehrerſtelle zu Pfeddersheim, Reg.⸗B. Mainz, mit jährl. Geh. von 200 fl., ohne Lehrerwohnung; die 2, Sul Pfarrſtelle zu Nidda mit jährl. Geh. von 821 fl.; die evang. Schul⸗ lehrerſtelle zu Vendersheim, Reg⸗Bez. Mainz, mit jährl. Geh. von 200 fl. nebſt freier Wohnung für einen unberß 36 wurde dem Audvi⸗ * die Verpflichtung obliegt, die Heizung des Schullocals zu beſtreiten. 10) Geſtorb nd: am 1. Dez. der pen, Ober 9 Köder zu Darmſtadt; am 15. die Poſthalterin Reen zu Niederingelheimz am 17. der Poſthalter Schero zu Bensheim und der Phyſicatswundarzt Voigt zu Nidda. az T0 Nada d 3138 Bezirksrat h. Sechſte Sitzung. N(Schluß.)* 5) Voranſchlag der Gemeinde Wölfersheim.. 1 ga) Forſtſchützengehalt. Inu f i ee e e ann 2 b Der Autrag des Ortsvorſtandes den Gehalt von 125 fl. auf 100 fl. herabzuſetzen, wurde auf Ausſchußbericht 1 einſtimmig verworfen. 24 10. 0 40 2.0 b) Herabſetzung der Bureaukoſten des Bürgermeiſters von — 190 fl. auf 1200 fl. e eine din 5 Der Ausſchußbericht beantragt durch 2 Mitglieder, nur 120 fl. zu bewilligen, durch 1 Mitglied aber vorerſt die Regierungs⸗Com⸗ miſfion den Betrag feſtſetzen zu laſſen. Rautenbuſch:: Die Regie⸗ rungs⸗Commiſſion, wenigſteus ich, iſt immer der Auſicht geweſen, daß der Ortsvorſtand jedesmal bei Aufſtellung des Voranſchlags die Bureau⸗ koſten des Bürgermeiſters, mit Rückſicht auf den Geſchäftsaufwand deſſelben in dem laufenden Jahr, zu bewilligen habe.“ Davon, daß in der vorliegenden Sache eine Uebereinkunft beſteht, iſt mir nichts be⸗ kannt. Stockhauſen ſchließt ſich der Majorität des Ausſchuſſes an, und will die Beſtimmung der Bureaukoſten nur von dem Beſchluß des Gemeinderaths abhängig gemacht wiſſen, und den Ausdruck in Art. 17 der Gemeindeordnung, wonach von dem Gemeinderath eine angemeſ⸗ ſene Entſchädigung vorgeſchlagen werde, mit ufeſtzuſetzen gleich⸗ bedeutend halten. Holtzmannbiſt mit dem Redner einverſtanden. Nau: Nach der Erklärung des Regierungs⸗Commiſſärs ziehe er ſei⸗ nen Antrag“ zurück und ſchließe ſich der Majorität an. Kuhl: Im Vergleich mit den Bureaukoſten anderer Bürgermeiſter halte er 120 fl. hier für genug, wolle auch dem Gemeinderath deren Feſtſtellung über⸗ kaſſen. Es ſeien ihm viele Fälle bekannt, in welchen der Gemeinde⸗ rath an den Büreaukoſten abziehen wolle, und wo dieſelben jetzt auf 50 fl. herabgeſetzt worden, und es würden wohl noch verſchie dene Reclamationen vorkommen. Er halte dafür, daß die einem Bürger⸗ meiſter bei der Anſtellung bewilligten Bureaukoſten während ſeiner Dienſtzeit nicht herabzuſeßen ſeien. Der Gemeinderath könne mit dem Bürgermeiſter leicht in Zerwürfniß kommen, und dann könnte die Folge ſein, daß man dies den Bürgermeiſter an den Bureaukoſten entgelten laſſe. Die gewöhnlichen Arbeiten und Bedürfniſſe ſeien vor⸗ her bekannt, und wenn beſondere ſich ergäben, ſo könnte in dieſem Falle eine Erhöhung eintreten. Er halte deßhalb für angemeſſen, wenn der Bezirksrath zu Protocoll erklären wolle: 5 Er halte es für erwünſcht und zweckmäßig, daß die dem . Bürgermeiſter bei ſeiner Anſtellung bewilligten Bureaukoſten während ſeiner Dienſtzeit nicht ermäßigt werden. 8 Stoll iſt hiermit einverſtanden. Cretzſchmar deßgleichen und fügt der Erklärung Kuhls noch den Zuſatz bei: daß bei Revlfion der Ge⸗ meindeordnung hierauf Rückficht zu nehmen ſei! Die Bürgermeiſter würden für die Folge noch mehr Arbeit bekommen, namentlich durch die Ueberweiſung der Civilſtandsregiſter, auch würden die Bureaukoſten insbeſondere wegen der Oeffentlichkeit der Sitzungen vermehrt, und er hoffe, daß der Gemeinderath bei deren Bewilligung auch Einſicht haben werde. Hier halte er unter den jetzigen Verhältniſſen 120 fl. für genug. Stockhauſen iſt dagegen, weil es dem von ihm auf⸗ geſtellten Grundſatze widerſtreite. Wenn eine Erhöhung ſtatthaft ſein 5 im Au. ſchlage von 20 fl. und 4 Stecken Holz für Heizung des Schullocals; 0 eiratheten Lehrer, dem 1 n e — 2 d. 1 25 7 1 eſowohl eine Verminderung eintrelen können. S r 92 wee und ſtern angemeſſene eaufßenz allein er wolle inderaths auf eh ole Vrneeung Aue 0 a ird einſtimmig und die Erklärung Kubls zu Protocoll mit dem Zuſatz Cretzſchmars mit 8 gegen 3 Stimmen an. enommen. Rautenbuſch erklärt hierbei, daß in derartigen Fällen Art. 16 Nr. 1 des Geſetzes Anwendung finde. Diehl verläßt die Verſammlung. 6) Poranſchlag der Gemeinde Holzhausen. erich en ee 5 Der Gemeinderath will den Gehalt des Forſtſchützen von 150 fl. auf 130 fl. herabgeſetzt wiſſen. Wird mit Bezug auf die früheren Beſchlüſſe mit 9 gegen 1 Stimme verworfen. b) Ruhegehalt des Lehrers Koch.* Ani Das gef 7 will vieſen 50 fl. betragenden Gehalt nicht h bezahlen laſſen. Nach dem Ausſchußbericht iſt dieſer Gehalt von dem Ortsvor⸗ ril 1837 von Gr. ftand 7 ſelbſt verwilligt, und es iſt dem Lehrer hieraufhin am iniſterium des Innern und der Juſtiz ein 4 fernren 9 zugeſtellt worden;: daher einſtimmiger Beſchluß zur 5 ferneren Zahlungsverbindlichkeit. 2* Oeffentlichkeit der Gemeinderathsſitzungen. 2 5 Der Ausſchußbericht auf das von dem Volksverein eingereichte Schreiben lautete alſo: In Erwägung, daß der Oeffentlichkeit der Gemeinderathsſitzungen von Seiten der Regierung durchaus kein Hinderniß entgegen ſteht, in Erwägung, daß die Oeffentlichkeit der Gemeinderathsſißungen nicht nur belehrend und bildend innerhalb der Gemeinde wirkt, ſondern auch die einzelen Gemeindeangehörigen zur größeren Selbſtſtändigkeit heranzieht und die von Seiten der Gemein⸗ den controlirenden Berathungen und Beſchlußnahmen des Gemeinde⸗ raths der Wohlfahrt einer Gemeinde nur förderlich ſein können, ſchlägt der Ausſchuß vor: 111 „die Oeffentlichkeit der Gemeinderathsſitzungen von Seiten des Bezirksraths allen Gemeinden des Regierungsbezirks zu empfehlen und bei der Regierung zu beantragen, daß dieſe Oeffentlichkeit der Gemeinderathsſitzungen, wenigſtens in der Regel, Ausnahmen in beſonderen Fällen geſtattend, in der Gemeinde⸗Ordnung den Gemeinden geſetzlich garan⸗ 7 tit, werde, 19 1b Wind aid 218 at 12/1 Auch kann der Ausſchuß nicht umhin, beziehentlich der Veran⸗ laſſung des von dem Volkspverein geſtellten Antrags ſeine volle Miß⸗ billigung über das dem Gemeindewillen allerdings hohnſprechende Benehmen des Gemeinderaths der Stadt Friedberg auszuſprechen um ſo mehr, da von dem Gemeinderath der Stadt Friedberg— als Ge⸗ meinderath einer intelligenten dem Fortſchritt ergebenen Stadt— zu erwarten war, daß er den Wünſchen der Bewohner entſpreche, daß er die Oeffentlichkeit, die ſo lange ſchon von den wahrhaften Pattioten erſehnt werde, nicht durch Pekttionen einzelner Vereine oder gar Mahnungen des Bezirksraths ſich abzwingen laſſe, ſondern daß er dieſelben für ſeine Sitzungen aus freiem Willen einführe. Der Aus⸗ ſchuß gibt ſich der Hoffnung hin, daß nun auch in Friedberg ſobald als moglich die Sitzungen des Gemeinderaths aus Geheimen, an eine dunkle Volksunterdrückungsperiode erinnernde, in öffentliche, dem Lichte und dem Fortſchritt geweihte umgewandelt werden möge. Zu⸗ vor bemerkte nee: Ich bin mit dieſem Antrage ganz ein⸗ verſtanden und kann meine Verwunderung darüber nicht unterdrücken, daß die Sitzungen hier noch nicht öffentlich ſind. Stockhauſen: Wie das Leben und die Thätigkeit des ehrlichen Mannes offen ſein ſolle, ſo müßten auch die Gemeinderäthe der öffentlichen Beurtheilung ſich unterwerfen; das Volk werde dadurch mit ſeinen Gemeindever⸗ hältniſſen bekannt, und es werde dabei noch der weitere Zweck er⸗ reicht, daß es die Tüchtigkeit ſeiner Gemeinderäthe kennen lerne, und dadurch die Spreu von dem Waitzen geſondert werde. Es erinnere ihn das Verfahren des Stadtvorſtandes dahier an den Bundesbeſchluß von 1832, welcher ſich über die Oeffentlichkeit der landſtändiſchen Verhandlungen ausſpreche. Er hoffe und glaube nicht, daß der Stadtvorſtand zu Friedberg mit dem ſeligen Bundestag ſich in eine Kategorie ſtellen wolle.(Bravo!) Der Antrag des Ausſchuſſes wird einſtimmig angenommen. 1, ne ar 8) Eigenthumsvorbehalt bei Mobilienverkäuf¶en. Der Ausſchuß beantragt, dem Antrage Folge zu geben. Nach Anführung mehrerer Beiſpiele über nachtheilige Folgen bei vorgekom⸗ menen Verkäufen mit Eigenthumsvorbehalt, wird der Antrag ein⸗ 1142 ſtimmig angenommen. a 121 9) Aufhebung der Patronatsrechte. 8181 105 Ser einſtimmig angenommene Ausſchußbericht lautete: In⸗ dem Geſetz vom Auguſt v. J. ſind nur die Patronatrechte der Stan⸗ des⸗ und Gerichtsherren aufgehoben worden. Da die aus der Pauls⸗ kirche in Frankfurt emanirten Grundrechte des deutſchen Volks hierüber nichts enthalten, vielmehr das Parlament den Antrag auf Aufhebung des Patronats abgelehnt hat, inzwiſchen Recht und Billigkeit dafür 1074 nechen frulie ö dahin! gaben daß de Abände den gef — Kurd — 0 C Ä — „ denagenden dem Oxtevor⸗ T Rictaufpin am * de dufti ein * A 5 zur 3 ercin kinqrreichte in ad innerhalb der angeborigen zur Ac der Gemem⸗ des Gemeinde⸗ feln konnt, gen ven, Seien glich der Berau⸗ ſciut volle Niß⸗ 5 bobrſprechende reprrtechen um ttz- als Ge⸗ tu Stadt— 3 t cubiticht daß — 92 ſprechen, daß das Geſetz vom Auguſt v. J. auch auf die weniger privilegirt geweſenen Adeligen ausgedehnt werde, ſo beantrage 10 2 Der Bezirksrath wolle ein Geſetz veranlaſſen, wonach das Geſetz vom Auguſt v. J. auch auf alle nicht als Standes- und Gerichtsherren erſcheinenden Adeligen ausgedehnt wird. 10) Geſuch der Gemeinde Holzheim, bei der Ständekammer dahin zu wirken, daß ſämmtliche Ausmärker zu den Gemeindeaus— gaben 2. Klaſſe zugezogen werden. Wird auf erſtatteten Bericht und die Erklärung Cretzſchmars: daß das betreffende Geſetz ſchon berathen ſei, zu den Akten genommen. 110) Desgleichen das Geſuch der Gemeinde Hochweiſel um Abänderung der Inſtruction für die Feldgeſchwornen, in Bezug auf den geſtern auf den Antrag Diehls gefaßten Beſchluß.(Schluß.) Kirchenbuchsauszug vom Monat Dezember. Friedberg. Getraute: 26. Johs. Enders, hieſiger Bürger und Schuhmachermeiſter⸗ ein Wittwer, und Maria Charlotte Henkelmann, des Gr. Heſſ. penſionirten Sergeanten Heinrich Henkel— mann ehelich ledige Tochter. Getaufte: 3. Dem hieſigen Bürger und Handarbeiter Joh. Heinrich Nees eine Tochter, Maria, geb. den 23. November. 3. Dem hieſigen Bürger und Büreaugehülfen bei Großh. Regierungscommiſſton Heinrich Fink eine Tochter, Eli— ſabethe Katharine Friederike Chriſtine, geb. den 14. November. 3. Dem Bürger in Darmſtadt und hier wohnenden Buch— drucker Wilhelm Müller ein Sohn, Friedrich Ludwig, geb. den 10. November. 3. Dem hieſigen Bürger und Metzgermeiſter Heinrich Chri— ſtian Karl Hedderich eine Tochter, Louiſe Chriſtine, geb. den 14. Nov. 4. Eine uneheliche Tochter, Eliſabethe, geb. den 18. Nov. Dem hieſigen Bürger und Schneider Georg Friedrich Löwenſtein ein Sohn, Joh. Heinrich, geb. den 14. November. Dem hieſigen Bürger und Rathsdiener Franz Albrecht Wagner ein Sohn, Hermann Jakob, geb. den 17. November. 17. Ein unehelicher Sohn, Adam, geb. den 8. November. Dem Großh. Salzmagazins-Verwalter Martin Sehrt eine Tochter, Johanna, geb. den 12. Dezember. Dem hieſigen Bürger und Landgerichts-Actuariats-Ge⸗ hülfen Joh. Heinrich Heidt ein Sohn, Joh. Heinrich, geb. den 6. Dezember. 48 N Dem hieſigen Bürger und Oekonomen Friedrich Briel ein Sohn, Heinrich Ferdinand, geb. den 4. Dezember. 25. Dem hieſigen Bürger und Sattlermeiſter Heinrich Mar— tin Decher ein Sohn, Rudolf Ludwig geb. den 17. Nov. 26. Eine uneheliche Tochter, Katharina, geb. den 7. Dez. 26. Dem hieſigen Bürger und Schneidermeiſter Johannes Steitz ein Sohn, Heinrich, geb. den 13. Dezember. Dem hieſigen Bürger und Baumwollenweber Stephan Finzel ein Sohn, Adam, geb. den 12. Dezember. 27. Ein unehelicher Sohn, Chriſtian, geb. den 27. Dezember. 31. Dem hieſigen Bürger und Schuhmachermeiſter Heinrich Mack III. eine Tochter, Liſette, geb. den 16. Dezember. Beerdigte: 1. Margarethe Thaler, des hieſigen Oekonomen Tobias Thaler eheliche Tochter, alt 13 Jahre und 26 Tage, I den 29. November. 2 5. Anna Margarethe Wolff, des hieſigen Bürgers und Sei— fenſieders Johannes Wolff eheliches Töchterchen, alt 8 Monate, 1 den 3. Dezember. 75 12. 18. 18. 19. 20. 20. 26. 28. 30. Gattung. Walzen 15 10 ae 22 14 Giite 0. 13 8 Hafer 5 2 Kartoffelnn.—— Erbſen—— Johannes Säckler, Musketier der achten Compagnie des zweiten Bataillons vom dritten Gr. Infanterie⸗ Regiment, des Conrad Säckler, Ortsbürgers zu Ober— ſorg, Regierungsbezirks Alsfeld, ehelicher lediger Sohn, alt 29 Jahre, 2 Monate und 26 Tage, 7 den 5. Dez. Eliſabethe Landau, des Bürgers zu Großgerau und Bauaufſehers erſter Klaſſe Johannes Landau eheliche Tochter, alt 6 Jahre, 9 Monate und 8 Tage, k den 6. Dezember. Anna Katharina Hermann, geb. Waltz, des weiland hieſigen Bürgers und Metzgermeiſters Joh. Thomas Hermann nachgelaſſene Wittwe, alt 76 Jahre, 1 Monat und 6 Tage, 1 den 7. Dezember. Heinrich Uſinger, Musketier der 5. Compagnie des 2. Bataillons vom 3. Gr. Infanterie-Regiment, des Va— lentin Uſinger zu Ilbeshagſen, Regierungsbezirks Als— feld, lediger Sohn, alt 28 Jahre, 1 Monat und 27 Tage, t den 7. Dezember. Karl Ludwig Quandt, hieſiger Bürger und Schreiner— meiſter, alt 48 Jahre, 11 Monate und 25 Tage, 7 den 10. Dezember. Ferdinand Keim, Candidat der Theologie, des Großh. Oberconſiſtorialraths und Stadtpfarrers zu Darmſtadt Franz Ludwig Keim ehelicher lediger Sohn, alt 22 Jahre, 4 Monate und 7 Tage, 1 den 16. Dezember. Philippine Maria Dorothea Lippold, des Büchſenmachers Chriſtian Lippold zu Butzbach eheliche ledige Tochter, alt 6 Jahre, 1 Monat und 7 Tage, 1 den 16. Dez. Adam Kehr, hieſiger Bürger, Bierbrauer und Gaſt— wirth, alt 52 Jahre, 4 Monate und 18 Tage, t den 17. Dezember. Chriſtiane Friederike Ludwig, geb. Koch, des verſtor— benen hieſigen Bürgers und Kaufmanns Konrad Lud— wig hinterlaſſene Wittwe, alt 61 Jahr, 7 den 18. Dez. Magdalene Henriette Alberth, des penſſonirten Grenz— aufſehers Georg Franz Alberth zu Darmſtadt eheliche ledige Tochter, alt 17 Jahre, 5 Monate und 4 Tage, 1 den 18. Dezember. Johann Jakob Bauer, Lehrer an der hieſigen Muſter⸗ ſchule, alt 44 Jahre, 4 Monate und 7 Tage, r den 24. Dezember. Maria Katharina Eliſabetha Lipp, des weiland hieſi— gen Bürgers und Schloſſermeiſters Joh. Philipp Lipp eheliche Tochter, alt 36 Jahre, 6 Monate und 14 Tage, 7 den 27. Dezember. Karoline Wilhelmine Hanſtein, des hieſigen Buͤrgers und Handarbeiters Heinrich Wilhelm Hanſtein eheliches Töchterchen, alt 7 Monate und 14 Tage, k den 28. Dezember. Markt Bericht. Friedberg, am 24. Januar 1849. Verkauft wurden (Mltr.) Aufgefahren wurden (Mltr.) Mittelpreiſe eon — — 3 — ———— — —— 55 Bekanntmachungen von Be⸗ 6 hoͤrden. 1 NM NN NN Cuxakel und oͤffentliche Aufforderung. (59) Jobannes Fritzel V., ledig, von Ober⸗ eſchbach wurde, wegen verſchwenderiſchen Lebens⸗ wandels, der Verwaltung ſeines Vermögens entſetzt und ihm Wilhelm Fritzel III. zu Ober⸗ eſchbach als Curator beigegeben. Man bringt dies unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß, daß gedachter Johannes Fritzel V. von nun an keine auf ſein Vermögen Bezug habende Rechts eſchäfte, hne Zuſtimmung des Curators, mit Rechtsbeſtand abſchließen kann. Zugleich werden die Gläubiger des Jphannes Fritzel V. aufgefordert, ſo gewiß Dienſtag den 27, Februar d. I., Vormittags 10 Uhr, ihre Forderungen daher anzuzeigen und zu begrün⸗ den, als ſie anſonſten bei der Regulirung ſeiner Vermögenssverhältniſſe keine Berückſichtigung fin⸗ den würden. Groskarben den 8. Januar 1849. Groß. Heſſ. Landgericht Jäger. Sartorius. Bekanntmachung. 99) Die Gewerkſchaft des hieſigen Braun⸗ kohlenwerks hat die Fortführung des Betriebes auf der bisherigen Stelle für unthunlich erkannt und den Unterzeichneten beauftragt, ſämmtliche Gebäude und Ländereien, im Ganzen oder ge⸗ theilt, zu verkaufen. „Zu denſelben gehört: 1 ein neues zweiſtöckiges, von Backſteinen er⸗ bautes Wohnhaus, nebſt Nebengebäuden und Garten. 0 2) Eine vollſtändig eingerichtete Ziegelei mit drei Brennöfen und zwei großen 120 Fuß langen Trockenſchoppen. 3) 30 Morgen ehr gutes Ackerland. Das Ganze liegt geſchloſſen dicht am Orte Roßdorf, 1 Stunde von Hanau, an der von Hanau über Windecken nach Friedberg und der Wetterau führenden Chauſſee. Das ganze Etabliſſement eignet ſich auch ſehr t zu einer Fabrik⸗Anlageg und können auf, erlangen anſehnliche Braunkohlen-⸗Vorräthe mit überlaſſen werden. 5 Der Unterzeichnete erſucht etwaige Kauflieb⸗ haber, mit ihm in Unterhandlung zu treten. Roßdorf bei Hanau den 15. Januar 1849. eie b E.“ Ulrich, 9819 Bergverwalter. Main ⸗Weſet⸗Eiſenbahn. (116) Dienſtag den 30. Januar l. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll das Ausfüllen des Bahn⸗ hofs dahier, veranſchlagt zu 3150 fl., an Ort und Stelle unter den bei der Verſteigerung be⸗ kannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich an den Wenigſtnehmenden in Akkord gegeben werden. Friedberg den 19. Januax 1849. Der Großh. Heſſ. Sections-Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. 1 Bekanntmachung. (117) Die Erben des verſtorbenen Ober⸗ jägermeiſters von Bibra laſſen Samſtag den 17. Februar d. J., Morgens um 9 Uhr, auf dem Rathhaus zu Cleeberg, Herzogl. Amts Uſingen, durch den unterzeichneten Bürgermeiſter von Cleeberg ein neues Wohnhaus, 1½ Stunde von Butzbach entfernt, auf den Abbruch ver⸗ ſteigern und wird bei annehmbarem Gebote der Zuſchlag alsbald erkheilt.— 135 Das Haus iſt 80 Fuß lang, 32 Fuß tief, zwei und einen halben Stock, à 12 Fuß hoch (nach heſſiſchem Maaß), vorzüglich als Wirth⸗ ſchaftsgebäude geeignet, erſt 1843 neu von Holz 1 erbaut und mit Schiefer gedeckt. Daſſelbe ent⸗ hält acht große und kleine Zimmer, Küche, Spei⸗ ſekammer und einen Saal und haben die Zim⸗ mer hohe und ſchöne Fenſter. 5 Liebhaber wollen, um den nöthigen Augen⸗ ſchein zu nehmen, ſich an den Unterzeichneten wenden. N Eleeberg den 19. Januar 1849. f Der Bürgermeiſter Viehmann. 330 Gul den (120) liegen in dem lutheriſchen Kirchenkaſten zu Holzhauſen, Regierungsbezirk Friedberg, zum Ausleihen, gegen gute Verſicherung, bereit. Der Kirchenvorſtand. Bekanntmachung. (130) Da die auf Freitag am 19. l. M. anderaumte Verpachtung des Hoſpitalguts, in der Gemarkung Schwalheim, durch eingetretene Umſßtände ausgeſetzt wurde, ſo wird nunmehr dieſe Verpachtung Dienſtag den 30. l. M., Morgens um 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe abgehalten, mit dem Anfügen, daß kein Nach⸗ gebot angenommen wird. Friedberg den 24. Januar 1849. i Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Holz⸗-Verſteigerung (131) Donnerſtag den 1. Februar l. J., Vormittags um 9 Uhr, ſoll in dem Oberros⸗ bacher Gemeindewald, Diſtrikt Loosholzſchlag, nachſtehendes Holz, als: g 25 Stecken nadel Scheitholz, 127%„ Prügelholz, 47%„ Stockholz, 989½ Wellen„ Reiſerholz, 256 Stämme nadel Bauholz, 4572 Eubikfuß enthaltend, 12 Stangen Nadelholz von 69 Cubikfußgehalt, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt oberhalb der Sang an den Privatwaldſtücken. Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſcheine wird das Holz verborgt bis den 1. September d. J. Oberrosbach den 24. Januar 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter B hee Güter ⸗ Verſteigerung. (132) Mittwoch den 31, d. M., Vormittags um 10 Uhr, wollen die Philipp Thomas'ſchen Eheleute ihre Hofraithe und ſämmtlichen Güter ſtücke unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigern laſſen. Fauerbach II. den 24. Januar 1849. Der Gr. Beigeordnete Neffe. NN NN N Privat Bekanntmachungen. Arac de Batavia! (103) Rum de Jamaica, feinſte Orange- und Ananas⸗Arac⸗Punſcheſſenzen, Lapperdan, Stock⸗ fiſche, holländiſche Vollhäringe, Vollbückinge, Sardellen, Malaga-Citronen, ächten Emmen⸗ thaler- und Limburgerkäs, feinſte Stearin⸗, Tafel⸗ und Chaiſenlichter, inländiſche, auslän⸗ diſche und überſeeiſche Tabake und Cigarren, bei Friedberg. Wilhelm Fertſch, Fruchtmarkt Nr. 209. 2* 2—— Geſchaͤfts-Empfehlung. (111) Einem verehrlichen hieſſgen und aus⸗ wärtigen Publikum die ergebenſte Anzeige, daß ich neben meinem ſeither dahier betriebenen Ge— ſchäft, in Anfertigung neuer und Reparatur alter Regen- und Sonnenſchirme, auch einen Ladenlmit Seide, Zwirn, Schnur, Einſchußgarn, Watten, Knöpfe aller Art, Strick- und Stickwolle, und ſonſt in dieſes Fach gehörende Artikel in meiner ſeitheri⸗ gen Wohnung, in der Judengaſſe neben Herrn Kaufmann Goldmann sen., eröffnet habe, und empfehle mich unter Zuſicherung prompter und billiger Bedienung, indem ich ſtets dafür beſorgt ſein werde, meine verehrlichen Geſchäftsfreunde mit guter Waare und dauerhafter Arbeit zu verſehen. Friedberg den 17. Januar 1849. S. Garde. Veröffentlichung. (121) Nachſtehende Gebäude ſtehen bei Jo⸗ hannes Schäfer IV. zu Heegheim auf den Ab⸗ bruch zu verkaufen: 1) eine ſich in ganz gutem Zuſtande befin⸗ dende Scheuer, aus lauter geſundem eichen Holz, noch nicht lange erbaut, von 46 Fuß Lange und 35½ Fuß Breite. 2) Ein Holzſchoppen, 24½ Fuß lang und 19½ Fuß breit, ebenfalls in ſolchem Zu⸗ ſtande. 3) Ein Rindviehſtall, 23½ Fuß lang und 14 Fuß breit, welcher ganz gut zu einem Haus von einem Stockwerk eingerichtet werden kann, ebenfalls von gutem geſun⸗ den Holze erbaut. Heegheim den 18. Januar 1849. Johannes Schäfer IV. Zum Vermiethe n. (127) Der zweite Stock in meinem Hauſe iſt zu vermiethen und kann bis den 1. Juni bezogen werden. Ludwigsſtraße Nro. 26. Ehr tian! Re ucß. Zum Vermiethen. (133) Ein vollſtändiges Logis, dem Großh. Landgericht gegenüber, hat zu vermiethen Friedberg. Friedrich Rodaug. Für Auswanderer nach den öſtlichen Provinzen des Preußiſchen Staats. (S6) Um den ſo häufig eingehenden Anmeldungen, zur Betheiligung bei den Anſiedlungen auf Königl. Preuß. Domänen, insbeſondere der Domäne Mokrau, und da Letztere bereits ſo weit verkauft iſt, ſachgemäß erwiedern zu können, bemerke ich auf dem öffentlichen Wege, daß nun⸗ mehr das Dominſum Bendzmirowitz, an der Hauptſtraße von Berlin nach Königsberg gelegen und eine Stunde von Mokrau, in einigen Wochen parcellirt, zum Verkauf aus der Hand kommt, Das Dominium hat eine Geſammtfläche von 4500 Morgen, à 400 Klafter heſſiſches Maaß, mit 500 Morgen Buchen- und Eichwald, eine günſtige Lage und ſehr günſtiges Wieſenverhältniß. Die eingetheilten Parcellen ſind, von 50 Morgen aufwärts, in jeder möglichen Größe zu erhalten. Die Bedingungen und ſonſtige Verhältniſſe ſind ſehr günſtig, ſowie der Preis ſo billig geſtellt, daß dieſe Anſiedlung jede Aufmerkſamkeit, Seitens der Auswanderungsluſtigen oder ſonſtiger Grund⸗ erwerber, verdient. Der Kaufſchilling wird beim Kaufabſchluß mit /, nach 5 Jahren mit ½, und innerhalb 10 Jahren das letzte Drittel abbezahlt. a N Die ausgeſtellten Feldfrüchte auf dem ganzen Dominium erhalten die Anſtedler, im Ver⸗ hältniß der. erkauften Fläche zum Ganzen als Eigenthum, ohne dafür irgend eine Vergütung zu leiſten, wodurch er von vornherein mit keinen Nahrungsſorgen zu kämpfen hat und ſich eine behag⸗ liche Zukunft ſichert. Ferner iſt zu bemerken, daß der Morgen Land mit Wieſen, durchſchnittlich nicht über 18 Thlr. kommt, und werden die Parcellen von allen Laſten frei, außer der ſehr geringen Staatsſteuer, dem neuen Erwerber übergeben. „ 8 1 das erſte Jahr erhalten die Anſiedler in den vorhandenen Gebäuden ein Unterkommen, innerhalb welcher Zeit ſie ihr Wohnhaus gebaut haben müſſen. Nach Verlauf des erſten Jahres werden die Gebäude verkauft und abgebrochen, und der Käufer des Platzes kommt von da ab in die freie Benutzung deſſelben. Die Baumaterialien find ſehr billig, größtenthells auf dem Platz und leicht zu beziehen. 1 unde. 8 n 3 150 Auf jede frankirte oder mündliche Anfrage bei mir oder bel Herrn M. Simon, Gemein⸗ derath zu Friedberg, welcher die Gefälligkeit hat, als Stellpertreter für mich dorten zu agiren, wird die ſo weit jetzt ſchon mögliche Auskunft ertheilt, aber jedenfalls werden jeßt ſchon Heſſellungen auf Parcellen des fraglichen Dominiums, unter beiläufiger Angabe der gewünſchten Größe des zu er⸗ werbenden kleinen Gutes, notirt und in der Reihenfolge, wie ſie eingehen, demnächſt bei einem Kaufabſchlus berütkſichtigt. 15 1 5 Die neuen Anſiedler können vom 15. März bis zum 1. Juil d. J. aufziehen. Heidelberg am 5. Januar 1849. G. Dindernagel, von dem Königl. Preuß. Fiskus beſtellter Geſchäftsträger. 5 5 Braunſchweiger Flachs, (1060 in beſter Qualität, iſt wieder angekommen und billigſt zu haben bei Friedberg im Januar 1849. 97 S8. Hahn, . ü N— gegenüber dem Hotel Trapp. 1 12 1 12 Geſchäfts- Uebertragung. (107) Unſern verehrten Freunden widmen wir hiermit die ergebene Anzeige, daß wir unterm Heutigen unſere Geſchäftsverbindung in freundſchaftlicher Ueber⸗ einkunft aufgelöſt haben und daß unſere Söhne das ſeither von uns betriebene Geſchäft unter getrennter Firma fortführen werden. 52 Wir danken, für das uns ſo vielſeitig geſchenkte Zutrauen und bitten, daſſelbe unſern Söhnen in ungeſchmälertem Maaße zuwenden zu wollen. Die Inhaber der ſeitherigen Handlung Gebrüder Groedel 1 11 2 ee David Groedel I. 6 Hirſch Baruch Groedel. Auf obige Anzeige Bezug nehmend, verbinden wir damit die Anzeige, daß Ludwig und Bermann Groedel das Eiſen- und Spezereigeſchäft in dem ſeitherigen Locale(neben Herrn Küm mich) unter der Firma: n debruüder Groedel und Baruch und Hirſch Groedel ebenfalls ein Eiſen und Spezereigeſchäft in ihrem Locale, ehemaligen Hauſe des Herrn Nau(neben Herrn Dreher Nei⸗ ſel und Buchbinder Weiß unter der Firma: a D. Groedel Söhne fortbetreiben und wünſchen wir, daß das unſeren Eltern ſo vielfach gezeigte Zutrauen auf uns in derſelben Fülle übertragen werde. Friedberg den 1. Januar 1849. Gebrüder Grödel. D. Grödel Söhne. 4 Anzeige. (125) Goldenbergers privileglrte Galvano elektriſche Rheumatismus⸗ etten, welche von vielen renomirten Aerzten geprüft und empfohlen wurden, ſind mit der dazu gehörigen Gebrauchs⸗Anweiſung per Stück 1 fl. 45 kr. zu haben bei g b I H. Hahn, gegenüber dem Hötel Trapp. Bekanntmachung. (1260 Unſern verehrlichen Freunden zur Nachricht, daß unſer Lager in Achsen, Slabeisen, Dielen uud Kohlen eic., in unſerm neuerbauten Magazine neben dem früheren ſich befindet, und daß deß⸗ halb diejenigen unſerer verehrlichen Kunden, die obige Waaren von uns kaufen wollen, entweder in unſer Kleineiſenwaaren⸗ und Spezerei⸗Geſchäft (neben Hrn. Kümmich und Hrn. Apotheker Werner) oder direct in das Magazin ſich begeben wollen, da von heute an beſtändig Jemand von uns 12 darin befindet. „Wir empfehlen bei dieſer Gelegenheit unſern großen Vorrath von Naſſauer Eiſen, Achſen ꝛc., und ſehen vielfachem Zuſpruch entgegen. e f Gebrüder Groedel, 9 neben Hrn. Kümmich und Hrn. Apotheker Werner. „Friedberg. Deutſcher Volksverein in Friedberg. (134) Ordentliche Sitzung findet regelmäßig leden Samſtag, Abends Uhr, im Gerlach ſchen Saale ſtatt. eee ee 3um Ver mie tb en. (135) Eine Wohnung für eine kleine Haus haltung, welche den 1. April bezogen werden kann, hat zu vermiethen i Witwe Fefling f„ An zeige. 1 f. (136) Den verehrteſten Frauen und Jung⸗ frauen die ganz ergebene Anzeige, daß 1 1. Februar an Unterricht gebe im Weißzeug⸗ nähen, Kleidermachen, Flicken und Stopfen. Auf auch. in feinern weiblichen Hand⸗ arbeiten.“ Das Nähere in meiner Wohnung, bei Wittwe Schäfer in der Metzgergaſſe. Arme Kinder untekrichte ich unentgeltlich. Re g. Sch leo ß. * 1 Localſeckion dez Großh, Hef. Gewerbvereins füt Friedberg und die Umgegend. (137) Nächſte Sitzung: Dienſtag den 305 Januar, Abends 7½ Uhr, im Gafthaus zum ſteinernen Haus: Tagesordnung: 1) Verſchie⸗ dene techniſche Mittheilungen. 2) Ueber Electro⸗ magnetismus und die Exrichtung electromagne⸗ tiſcher Telegrap hen. ee ne Für den Vorſtand: 5 n Metternich. Anfrage. g (138) Hat won die Gr. R.⸗C. keine Mittel in Parten d errn Nau länger als ½õ Uhr, wenn noch Leute da ſind, auf ſeinem Poſten am Mathildenſtifte zu halten?- Bürgerca fin o. (4800 Saen Semag den 284 de M., ift Damencafino.. Friedberg den 25. Januar 1849. un mae cacne Deer Vo r ſt an de m, Weir kaufe n. (140) Bei unterzeichnetem iſt ein 1/ lähriger Eber 2 en Aude 3 7— Bruchenbrücken den 25. Januar 1848. 4 Friederich. Rauh. Berichtigung. f (141) Unter Bezugnahme auf den Artikel: „Freiheit und Gleichbeit und Liebe gegen Alle in Nr. 6 d. Bl. Inſ.(113) müſſen wir, um Mitßverſtändniſſen und Irrungen in dem Perſonale unſerer Municipalſtät vorzubeugen, nachträglich erläutern, daß es die Gemeinderäthe 1) Philipp Hörling, 2), Johannes Neu⸗ hard und 3) Georg Schaub ö waren, welche ſich bei jenen Lebensgenüſſen be⸗ theiligt hatten und von denen Hörling die erſte Liebhäberrolle ſpielte; daß dagegen die Gemeinde⸗ räthe 370004 f 1) Friedrich Kitz, 2) Nicolaus Morter, 3) Jobannes Eberhard, 4) Friedrich Oeep, 5) Matthäus E und 6) Chriſtoph Windecker. 8 i nicht das Glück hatten, dem ſüßen Nachtvergnügen beizu wohnen) daher auch bei der noch rückſte⸗ henden Zahlung der damals erwachſetlen Soiree⸗ Koſten nicht zuͤ concurriren haben. Rendel am 24. Januar 1849. 88 490114 14 f* N.— 7 1 „Ertl un g. N (42) Unter Bezugnahme auf unſere Exwie⸗ derung in Nr. 25, des Intelligenz Blattes vom vorigen Jahr, Inſ.(4185, in Betreff des da⸗ mals gegen den Bürgermeiſter Appel wegen Dienſtirregularitäten obſchwebende Unterſuchung, machen wir hiermit bekannt, daß zwar eine —— — ———— Unterſuchung damals ftattgefurdet hat, iu deren 0 von mehreren Beſchwe W freige⸗ face werden iſt, mit, Ausnahm Be chwerde J. Gang keien Appel he nt 1832 bei dem Waldvergleiche mit 15 Familie von Löw zum! Nachthell der Gemeinde ein Geſchenk erhalten; hier bat geh Großh. Heſſ. Aminiſtraltviufſiz gbef in Erwägun zogen, nach ſo langer Zeit und wo die Verjährung eines criminell ſtrafbaren Vergehens ſogar, wenn es ſich da bo 01 zandelt, ſchon längſt eingetreten wäre, es nich mehr an ein angeblich im Jahr 1832 begangenes nſtvergehen jetzt wat disci A d zu unterſuchen und zu be⸗ afen. Zu, Beſchwerde wurde von 0 iſter Male 11 Quittung über 50 fl. welche Appel in dieſer Sache von der Wai A von Löw erhalten hat, 15 Unteruchungs⸗ 4 deten an gelegt, ohne bis jetzt etwas davon zu vernehmen, was die Unterſuchüngsdehörde darüber erkannt hat, überhaupt bei dieſer, ſowie dum Theil bei den übrigen a ſind wir zu uͤnſerer Beibeisfüͤ bn vie ü allein —— e 5 1 10 900 ö e n, daß der Herr Kreisrat er dieſe Unterfuchung geleite und die Adminiſtrativbehörde auf deffen erffatteten Vortrag entſchieden.— Eine gerichtliche der Beſchwerdepunkte und eine darauf dende Entſcheidung aber 15 nicht 9 5 125 Es iſt beſſer, unter ſolchen Verhältniſſen,* man Alles beim Alten!!!— Florſtadt im Januar 18 D er bed rotz. 2 ILA Kegelmaßige Packer Schifffahrt Jiwiſchen Aniberpen und Ne am 1. und 15. jeden Monats für Kajüten⸗ und ah (113) Am 1. März 1— erbediten wir, offene 900 fahrt 8 das amerikanische ge⸗ Luepnia, von 50 Tonnen, C Klein ecker Ant. Joſ. in Bü SW STN Klein und Stoch in Antwerpen. Näheres bei Herrn F. C. Bücking in Alsfeld. F. Nau in Friedber 5 G. Schmidtborn in Gießen. Gemeinde⸗Einnehmer Schäfer in Grünberg. dane I Gr See ** 9* „„* orIK Klein“ 1 i 5 Stöck in Kreuznach. Wrerersſch⸗ Anzeigen. 7 (14) Sede wide Buchhandlung in Fried berg C. Bindernage l mimmt HBeoſtellung an auf Meyers Uniber fia. Dreizehnter Jahrgang. Der⸗ 5 Jahrgang von 12 Monatsheften mit 48 der ſcbnſen Stahlſtiche, ſammt einer Prämie von 1 Thalern an Werth, Das Un! bet fun umfaßt die Welt und 92 Alles, was Natur und Kunſt Herrliches bel tenen durch Bild und Wort 0 79 50 uſchauung.— Es ſſt kein ge⸗ 1 0 es Buch.— In 9 5 0 er Welſe edankens Uner⸗ 15 keit bald Vergangenheit, 5a 9 bald Geschichte, bald Juſtände, b ald vor 155 weiſe die äußere K eien bald 11155 geiſtige Betrachtun in eiten hiahngen und führt dem Leſer eine Rehe von Bildern Vor, in wel⸗ chen ſich eine 7 e age Gelee 8 Verfaffer 10889 125 die ein mag e wife ud re 25— Meyer's Univerſum iſt Sedan ein Ae ene dez Publikums gewöor und m ehrt den Kreis ſener neßmer mit jedem e f Univerſum erwirbt ſich ieder Fuer folgendes Kerle der Kunſt unentgeltlich: Den Seeſturm, nach Smithis berühmtem Gemälve in. Stahl 9 en von Metzeroth. Oroß Quer⸗Impertal⸗Folfv.— Ladenpreis: 4 Thaler oder 7 Gulden rhei 2 2 Bild iſt das Gegenſlüäg zur„Se e⸗ vüng aufgenommen wurde. wünſcht, toßel ur 2% Tbl. Pr, Er. oper a f. 40 kr. rhein⸗ tigen Ereigniſſe, Eharaktertſtiken intereſſanter g 17 Moden, die Gegenwart überhaupt Beſtellungen an die Buchh Durch die Beſte auf dn e ee 1 bon 2 2 BBB 6 1 fle r. Neu ener O gidnbfhed u 28 Frie 5 00 i 5 9 54 910 0 fl. Ste 1051 Rand. a 4536 20. 913305 Engliſche Souverains aan ſchlacht,“ welches Kunſtblatt 18 Pram zu Meyer's Univerſum, f2tem Jahrgang, gegeben und mit allgemeiner Bewunde⸗ Dort, in der Seeſchlacht, war der Kon⸗ traſt des ruhigen, faſt ſpiegelglatten Meers mit dem entſetzlichen Menſchenkampf; hier iſt's die aufgeregte Natur, vor deren Drohen friedliche Menſchen beben und flüchken. Beide Bilder find als Kunſtwerke einzig und von Vöchſer N pathetiſcher Wirkung. Wer auch die„See ſchlacht⸗ zu— kann ſich ſolche noch durch Bezug des 12. Jahrgangs des Univerſums(ſo lange der 1 N reicht) verſchuffen. ldburghauſen, am 1. Januar 1849. dk Das Bibliographiſche Inſtitut 0 Me u e illuſtrirte Zeitſchrift. Dieſe illuſtrirte Zeitſchrift erſcheint jede Woche in einem kl. Foljo⸗Bogen, Alle wich⸗ wird in Vereinigung von Bild und treu geſchildert. 2211 Preis pro Quartal iſt nur 36 kr. Die Nedaction und 8558 asche neuen illaſtrigten 8 Auf obige Zeitſchrift nimmt 88 handlung von C. Bindernagel in Friedberg. Frankfurter ede 5 vom 25. Januar Wort che Kirchliche Anzeigen. usch für Friedberg. n ne 4. Sonnt. n. Epiphan. den 28, 90h Pfarramtliche Functionen verrichtet; Herr Diaconus Baar. Vort iu der Stabttirche; e m b wong predigt in der Stadtkirche: pHerr Stadtpfarrer Sell. Abendmahl.) Nachmittags predigt in der Stadtkirche: 20 Heit Enthdat Schwörer. f ö Vetaittge prebigt i in der Burgkirche⸗ Herr Diaconus Baur. * Fal predigt in der Burgkirche: . och. 7 FTF Tyre 7 iii 5 r u ch e i e. 1 AA Aal 4 1 24. Han. ig. Jan. IT l. Jan Gattung. Fried⸗ 10,[ Die⸗ 9 1 5 Mainz] burg r 8 5 A. kr. fl. kr. fl. kr. Waizen pr. Malter 8 20 8598— W 5 5 40 5 281 515 Fete„„ 4 35 439 420 Hafer 3 20 3130 2145 Polizei Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 27. Jan. bis 2. Febr. 1849. 20 red But 8 bios zhieike, berg.] bach. F kr. pf. fr. pf. ec Noggen bod 2 1 20 1 n 104846257 F 3 8 sn 2 8 5 Eth. 1 th. Mitch 4% 1% — Waſſe erweck 122 — Gemiſchte( Taſel⸗ Brod 16 106 N Fleiſch⸗Preiſe. pf. pf. 2 Fe 1 5 5 75 2 emäſtetes fuse * e r fer „ e Ae 8— 1.61— 28 4 3 rar 17 See 8— 81— 8 5 540 1 „ Wurf be Spee 14— 141— „ Gemiſchte Wurſ!t 10—. „ Bratwurſt 4100. 416— „ Schwartenmagen 4— 16— „ Geräucherter Speck 24— 24— „ Schinken 19— 119— 40% Sele d r 50 Ar ausgelaſſen 4 1424— 424— nunausgelaſſen 20— 120— „Nierenfett 120111 15— 124— 5 ore e i 10— 16— Die rah deren Agel omi des 1 215 1 4 Ouvrier. Gedruckt und verlegt unter Berantworllichlelt von Carl Bindernagel in Friedberg.