Burglirche: . e 1 t Angfirche „e age und Butzbach Dezbr. Tlder Magiſter zählt die Schläge bis zum letzten— dann mit bunter Seide geſtickt, hervor, un 7 I 1 7 14„5 99 8 1 70 10 7¹ 170 1411 DR Reber an. 20 3 5 e 0 i 90 9. 7 Dan Can en fuͤr die 210 Hees l an 0 217 1197 145 aan 2 f Provinz Oberheſſen e e e, e lngere eee, den el den negierun gsbezirk Friedberg ue ip 130 899 ter- 177 8 inen er———.— 2 7 15—— 0— E101 Mitwoch den 20. Dezember 1849. Inn TN* d f.—— 5 5 0„Intelligenz Blatt für die Provinz Sberheſſen“ wird im Jahre 1880 ne, und Samſtags) ausgegeben.— Das„Intelligenz⸗Blatt“ wird 55 Lokalbehörden mittheilen und Anzeigen und Inſerate jeglicher Zeit zur öffentlichen Kenntni „ ebenſo wie im Jabke, 1849, wöchentlich zweimal wie vor die amtlichen Bekguntmachungen der Staals⸗ und bringen. 2 4 Der Abounementspreis welcher ſtets bei der Beſtellung zu entrichten iſt, beträgt bei der Expedition, wie bisher, für 1 Jahr Sli e Jahr 40 K.— Bei allen Poſtverwaltungen des Geysherzögthnds Heſſen hr. Jahr 1 fl. 24 kr. und pr. i g 1 1111 8 n 25 f 5 ut 11 nan 318 Die Einrückungsgebühren befragen, wie bisher, für vie geſpaltene erſte Petitzeile oder deren Raum 4 kr., für die zweite 3 kr., für die dritte und jede folgende 2 kr.— Ein Beleg wird mit 25 kr. berechnek.— Alle Inſerate, welche von dem Donnerſtag Morgen bis den Sonn g. Abend bei Medoc hen abe finden in dem Mittwo Gerſcheinenden Blatte eine Aufnahme; alle Inſerat 5 Mittwoch Abend eingeht erſt N e, welche von dent Mbntag Morgen an bis den N ttwoch lend eingehen, werden in das Sam ags erſcheinende Blatt aufgenommen.—.„bit 8 0 N— N„Irkedberg.. 1 Die Expedition des Intelligenzblattes. n en en ne, e ee a— 2 16er„rd a 4 2 Inf 1 Cl N f ee eee e e 8 Dees wollen wir uns denn ſpricht er laut und zu⸗ —4..— 0 e. n g Ates ie de a N frieden lächelüͤd,„auch heuer etwas Amönes und Nügz⸗ muz Hüft e Von C. Herloßſohn.„ liches beſcheeren! ,, Er wickelt die einzelnen Pakete auf dn„eee ee Cortſehung.) 9 75 und fährt, während er die Gegenſtände, welche eſie ent⸗ 20 in I. 129 1 halten, betrachtet, in ſeinem Selbſtgeſpräche fort:„Hier 9 5 8 0b. 8 pro primo; eiue Pfeife, Türkenkopf, Weichſelrohr, Bern⸗ In der Dachſtube, da wohnt der Magiſter Dolzig, ſteinſpitze— koſtet ein hübſches Geld, Daraus wird der ein langer, hagerer Mann von ſiebenzig Jahren. Seit Eiſenbahnknaſter fürtrefflich munden, Wird nur an Sonn⸗ vierzig Jahren etwa betreibt er das monotone Geſchäft und Feſttagen geraucht.— Pro secunde: eine neue eines Correctors- Seine einfach meublirte Stube ſieht Papierſcheere, blank wie Silber— wgr nöthig z. die alte überaus ſauber und wohlgeördnet aus. Rings an den mochte nicht mehr ſchneiden, wird der Urſula überwieſen, Wänden Repoſitorien mit Büchern, worin die Weisheit ſie kaun die Lampendochte damit ſchneiden. Pro tertio: von Jahrtauſenden verſchloſſen, am Fenſter ein großer ein engliſch Federmeſſer mit fünf Klingen; das kann, wenn Arbeitstiſch mit Papieren, Schreibzeug und einer alten ich mit Abziehen nachhelfe, zwanzig, dreißig Jahre Dienſt Studirlampe,— ein einfaches Sopha, ein alter Sesretair, leiſten. Habe das alte mit nur zwei Klingen über funf⸗ ein Paar Stühle, an der Thür ein kleines Tiſchchen, wo, zehn Jahre. Pro quarto: eine alte Ausgabe des Hero⸗ rauf ein Paar griechiſche Correcturen zum Abholen fertig dot; 1671. Ludg. Batav., die ich noch nicht geſehen. liegen. Dies wäre der ganze Hausrath, wenn man noch Ein Capitalbuch. Aber der Soſier Mordwetter, dieſer eie Big in Rahmen, das einzige, zwiſchen dem Fenſter⸗ Raritatendionpſius, hat auch ein Sündengeld dafür bekom⸗ kreuz haͤngend, des großen Erasmus ven Rotterdam Por, men; nun,'s iſt ein Schatz, woran ich ewig meine Freude traik, mitrechnet. ö ö habe. Quinto: ein neues Käppchen von blauem Sammet, Der Magiſter iſt, wenn ihn auch die Laſt der Jahre mit weißer Seide gefüttert, für der Sonntage und wenn ſich betührt, ein ſtattlicher Mann. In dem großgeblümten hoher Beſuch meldet, und am Gebitstage Godotredi Schlafrocke, die lange Pfeife in der Hand, auf dem ſchnee⸗ Hermanni.— Das wäre Alles— ſchön, ſehr ſchön und weißen Haupte ein rothes Mützchen, ſo ſchreitet er, noch preismäßig dabei., Er breitet die Gaben, die er ſich ſelbſt aufrecht und rüſtig, in der kleinen Stube auf und ab. beſcheert, die er in Perſon gekauft, um ſich mit ihnen zu Sein gefurchtes Autlitz ist ernſt, ſein Blick noch feurig, überraſchen, rings um den Weil 1 hnachtsbaum aus, dann ſeine ganze Haltung feierlich und gemeſſen. erhebt er ſich, öffnet den nußbaumen Secretatr und langt Jetzt ſchlägt es neun Uhr auf dem Nicolaikirchthum aus der oberſten Schublade eine alte, vergilbte Brieftaſche, da legt dieſe zwiſchen lehnt er behutſam die Pfeife in die Ecke, holt aus der die Geſchenke, indem er vor dem Weihnachtsbaum wieder Kammer einen neuen Weihnachtsbaum, ſo wie mehre in Platz nimmt und von Neuem ſeine Beſcheerung mit zu⸗ Paper gewickelte Gegenſtände, ſtellt Alles auf den Tiſch friedenen Blicken muſtert. mien 15 vor dem Sopha, und beginnt die Lichtchen anzuzünden, In dieſer Brieftaſche iſt eine Haarrlocke und eine dann ſetzt er ſich wieder. Blume enthalten. Brieftaſche, Locke und Blume hat ihm 1 1 1 — 4 1 8— 6 D r, N 4 9 Er war damals ein Jüng⸗ lichſte Band knüpft von 23 Jahrenz er war arm, er konnte Lottchen ihrer Liebe, ihrer eirathen. Sie mußte einen Paſtor nehmen. 2 t j einſt ſein Lottchen geſchenkt. ligg nicht. f llefen ſchon erwachſene Enkel von ihr herum.— war ſchon längſt todt. ö. Der alte Mann nimmt die Brieftaſche in die ae 11 in ſein Wie iſt es rührend, wenn ſolch' verborrtes Herz noch eine Knospe ſchlägt, eine Knospe, für die es, ach! keinen Frühling hat! 2 1 1 42214 VII. 19* 2 Funke auf Funke verglüht.—„Gute Nacht ö 10 0 Auf welches Grab, ich den Weihnachtsbaum geſetzt? — Ich ſage es nicht. 2 anz Ihr Werdet morgen ſeine Aſche darauf finden. uf. 3 weiter Gan g. Aile aun nme sf ee en In 1209 1¹ Jun 71% b men 0 11 widt 10„1 0%¼% 9 901 d Da Um Erdgeſchoß iſt das Fenſter hell erleuchtet. Iſt es der Weihnachtsbaum? Neitt, fein 1.—Ailf zwet Stühten ſteht ein kleiner Sarg, und in dem Sarge ſchlummert ein zweijähriger Liebling, der Mutter einzige Hoffnung, einzige Lebensfreude. Die kleinen Wangen fd indch angehaugt des Lebens, und dennoch todt— für immer verloren!— Die bleiche Frau daneben ringt ſprachlos die Hände— ach, weinen kann ſie nicht mehr. Der Vater aber geht ſchweigend auf und ab, und ſucht mit den Gründen der Weisheit und des Glaubens den gewaltigen Schmerz in ſeiner Bruſt niederzukämpfen.— an Auf einem Tiſche in der Ecke ſteht ein Weihnachts⸗ bäumchen, noch ungeputzt und unbeſchwert, aber es war wohl dem kleinen Knaben im Sarge beſtimmt fuͤr den Fall ſeiner Wiedergeneſung, ann 2 Doch der Herr hatte es anders beſchloſſen in ſeinem unerforſchlichen Rathe, und den Eltern einen andern Weih⸗ 911 7 vom letzten: Roſenlicht gänglich brennen, unß der ö als ein großer, unendlicher Weihnachts tag. 1 nde is A. 1 Ein hohes ſtattliches Haus. Die Spiegelſcheiben glänzen von blendender Helle und überſtrahlen die Straße. In der Belletage in einem prachtvoll meublirten Gemache ein junges Ehepaar, die Frau 28, der Mann etwa 34 Jahre, alt, Beide ſchön, Beide reich! Und dennoch ſind ſie nicht glücklich! Der Himmel hat ihnen in einer Sjäh⸗ rigen Ehe perſagt,, was erſt das ſchönſte, das unauflös⸗ 111* 794— 3 dem ſie dei zärtlichen Gatten in heißen zieht ſie ihn Reihe. wiſchen N ärtiichkeit“. müc eines . 7 7 1 tend dem Chrkſtbaume die kleinen Hände in einander ſchlägt. tung/ a Den Tiſch in der r ee unn e ein liebendes fen verneh, ts⸗ 11 5 üſſen., gedankt, ban i an ihr di Und er findet; eine koſtbare Jagdflinte, ein pracht⸗ volles Eigarrenétui, ein Puhekiſſen, Zehn andere Dinge ihrer Wahl oder ihres Fleißes, und als Prachtſtück zum Beſchluſſe ein altes, 151 einbares, faſt modriges, aber in Sammt und Gold gebundenes Buch, die uralte Ausgabe eines italieniſchen Claſſikers, ein Werk, nachdem er ſo lange vergebens getrachtet j alte,, Koſthare Bücher ſind ſeine Lebens aft.— 17074 100 nun 1 12170 0 1200 1119 „Während ſeine Bruſt ſich Luft macht in freudigen Auen iſt ſie von dannen geſchlichen, und leiſe zu⸗ rückkehrend ſetzt ſie neben den großen Weihnachtsbaum, mit einem Tuch bebe Er hebt raſch die Hülle davon.“ n b nal „Was ſoll das, Emilie?“ fragt e. Menne „Und ſie, die bisher ſtets gewaltſam ein freudiges Lächeln, wie ein ſüßes Geheimniß, niedergekämpft, er⸗ röthet und ſpricht mit bebender Stimme:„Lieber Eduard! Weil— weil wir im künftigen Jahre— einen Fritten Weihnachtsbaum brauchen werden!— Verzeih, daß ich Dir es ſo lange verſchwiegen,— aber ich wollte mir die Freude auf den heutigen Tag ſparen!“ Wee i b Emilie! ruft er entzückt aus,„welch ein herr⸗ liches Weihnachtsgeſchenk! Du biſt ein Engel.“ Und ſie verſtükt in ſeiner Umarmung. Zwei Mädchen gehen vor mir. Der Kleidung nach ſind es Nähterinnen, oder ſie arbeiten in einer Fabrik. Die Größere und wie es ſcheint Aeltere ſpricht: „Alſo Dir wird heute auch von Niemandem beſcheert, ſo; wie mir T αι u 1 1 h „Glaubſt Du denn, der Onkel wird mir Etwas geben? Da kennſt Du ihn ſchlecht! Der vertrinkt lieber Alles in der blauen Kanne! Ich kann noch froh ſein, daß 40070 11 1 19% Uns 3 das Pfand 1 pier nadn. che und d ſinnigen „ bei all denn ein lauchzend rung vor ſchlagt. Beſchee⸗ enke aber ſchweigend ue bange bund vor⸗ T Kron⸗ liebende U vermag. zeihnachts⸗ vollendet. loſt ſie die F über die n. Schmuck laute Ge⸗ dert, nach⸗ A. gedankt, an ihr die tin pracht⸗ tete Ding ſiſtuͤck zum iges, aber lte Ausgabe er ſo lange ſind ſeine i freudigen ind leiſe zu⸗ nachts baum, 16 unchen. in kteutiges ampft, er, ber Eduntd ven britten daß ich Dir uur uin dit 0 eh hert⸗ leitung 100 1 otril „ bricht! ven beſchett * „ Eirts r ſleber ati daß fred ein, .. 1 60 — 419— er mir die Wohnung umſonſt giebt; Koſtgeld i ihm ohnehin bezahlen.— fach Aa nee K A h „Ich habe hier zwei Butterbrode in meinem Kober,“ ſagte die Große,„willſt Duzeins?“ „Giebſher! Der Kuchen beim Conditor drüben wäre freilich beſſer, aber was will man thun?“ Wi Sie wandeln eine Weile ſchweigend neben einander. utterbrod aufgezehrt hat, fragt ſie; Nachdem die kleine das B „Haſt du noch Zeit, Bertha?“, „Warum 2, el gur. „Du kannſt mit mir in die Heinrichsgaſſe zum Gold— ſchmied gehen. Ich will meinem Liebhaber einen goldenen Ring zu Weihnachten kaufenz darum habe ich ſeit zwei Monaten ſo geſpart, um drei Thaler zu erſchwingene Du J kannſt mir ausſuchen hekfen⸗ rige Die Große bleibt wie N ſtehen und ruft rr nel! Da ſehe Einer das“ „Nun, mein grundgütiger Him Mädchen an.“ Mir beftelt ſie die Bütterbröde ab, und ihrem Liebhaber kauft ſie einen Ring für drei Thaler. Biſt du verrückt, Auguſte 2— Und was ſchenkt er denn Dir?- „Nichts,“ entgegnet Auguſte mit Reſignation,„denn er hat nichts, oder er braucht es vielmehr zum Staate, denn er iſt ein gebildeter Menſch.“ 0 „Ein gebildeter Menſch, wiederholte Bertha,„und er läßt Dich hungern und nimmt den Ring; ja Du biſt verrückt, Auguſte e Ibu f Schweig!“ entgegnete dieſe,„Du weißt nicht, was wahre Niehe iſt n e Men Nan 0180 5 Sie beſchleunigten ihre Schritte, und ſind bald in Bulnas f IV. n J zun nne nut 0 Eine beſcheidene Wohnung im zweiten Stock nach dem Hofe heraus. Man könnte ſie faſt ärmlich nennen, wäre nicht Alles ſo reinlich und! in der Ordnung gehalten! „Eine Frau von vierzig Jähren! ſitzt am Krankenbette ihres Mannes.“ Er mochte kaum, zehn Jahre älter ſein, aber Krankheit und Leiden haben ſeine Wange gefurcht, ſein Auge getrübt, ſeine Lippen entfärbt⸗:wer iſt e ein Greis geworden, der zu harren ſcheint auf den Todesruf des bleichen Genius. n Die Fran, blaß, bekümmert, ſelbſt leidend, iſt ein Bild der ſtummen Duldungz mur das Auge haftet oft mit unendlicher Rührung und Bekümmerniß am Antlitz, des Krauken.. ie eee ee eee Jetzt ſchlägt er die Augen auf und fragt mit matter Stimme.:„Was fat einen Tag haben, wir heute? 5 Die Frau zögert einen Augenblick, als konnte, ſie ſich nicht beſinnen, im Grunde aber ſcheut ſieß ſich, ese zu ſagen; endlich antwortet ſſe leiſe;„Es iſt der heilige Weihnachfs⸗ abend, Väterchen!“ h: „Der Weihnachtsabend!“ ſeufzte der Kranke, und eine Thräne ſtiehlt ſich aus feinem Aüge;„darum ſchim⸗ mert's im Hofe auch ſo hell— es ſind die Chriſtbäume aus den Fenſtern.— O, Alles freut ſich des heiltigen Abends, nur ich nicht, nur nicht die Kranken und Elenden 50 ½ O ſei nur 12 Väterchen!“ ſchmeichelt'die Frau, „Du wirſt geneſen, und im künftigen Jahre feiern wir inen doppelt ſchönen Chriſtabend; dann iſt auch unſer Rudolph von der Reiſe zurück, und das Glück in Hülle und Fülle bei uns eingekehrt.“ 9 „Schiuß folgt.) e inne S 100. der bezeichneten Straße verſchwunden. 10 n 0K 00 nenn undch Edietal ladung.. bn Nachvem gegen Peter Kites Shekute(1878 Für Konrad Sprankel zu Röthges, n faho! 79 ilbel der förmliche Concursprözeß verkannt worden iſt, werden Alle, welche Anſprüche an 75 unter Curatel 5 75 9 Netzger von dor n eee, e ee, e e ee 0 Februar k. J. macht, daß Meßzger für Mittwoch den Vormittags 9 Uhr, bei Meidung ſtillſchweigend eintretenden Ausſchluſſes von der Maſſe, dahier anzuzeigen und zu begründen. Etwaige Stell- vertreter müſſen gehörig bevollmächtigt und zum Abſchluſſe des zu verſachenden Arrangements legitimirt erſcheinen, indem es ſouſt ſo ange⸗ ſehen werden ſoll, als ob ihre Mandanten in die von der Mehrheit der perſönlich anweſenden oder gehoͤtig vertretenen Gläubiger gefaßt wer⸗ denden Beſchlüſſe einwilligten. g Groskärben am 30. November 1849. Jäger. Sartorius. Bekannt mach un g, (1802) Der ſeitherige Verwalter der Gräflich Stolldergiſchen Hofmühle bei Hirzenhain, Herr Oöffler, verläßt am 1. Januar 1850 dieſe Stelle und tritt aus dem Dienſt Sr. Erlaucht des Herrn Grafen zu Stollberg Wernigerode. „Wir fordern daher alle Diejenigen, welche Forderungen an die Hofmühle zu machen haben, auf, dieſe Forderungen innerhalb 8 Tagen uns anzumelden. Zugleich verbinden wie hiermit die weitere Anzeige, daß die künftine Verwaltung der Hof⸗ mühle dem Herrn Georg Heinrichs aus Gedern und dem Herrn Hermann Conſtabel übertragen worden iſt und daß, vom 1. Januar 1850 an, 1) 56 Tiſchtücher 2) 2 Tafeltücher 3) 47 Handtücher 77 11014700 alle Zahlungen für die Hofmühle nur an Herrn 1 8 gürtig geletſtet werden können. Ge vern den 14. Dezember 1849. Gräflich Stollbergiſche Rentkammer „Mickel.„„Davidſo hn Bekanntmachung. ſtellt worden, wurde Georg als Curgtor, verpflichtet. deln hat. und alle Handlungen des Sprankel ohne den Metzger ungültig ſind. Hungen den 18. Dezember 1849. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Draudt. Oeffentliche Aufforderung. (1877) Forderungen an den Nachlaß des dabier verſtorbenen Handelsmannes Heinemann Stiefel ſind, wenn ſie bei der Erbvertheillung 9. berückſichtigt werden ſollen, im Termin Geoßh. Heſſ. Landgericht Mittwoch den 30. Januar 1850, früh 9 Uhr dahier anzuzeigen und zu begründen. Groskarben am 21. Dezember 1849. Groß h., Heſſ, Landgericht Bekanntmachung. (1878) Bei Gelegenheit des, in der Nacht vom 12. auf den 13. Auguſt! d. J. in der Be— hauſung des Wirths und Gemeinderechners bei Jacob zu Vilbel ausgebrochenen Brandes, wurden nach einer erſt im O Anzeige, nachfolgende Behauſung entwendet; theils geſtreift, theils ge⸗ 0 würfelt, theils carrirt; etober anber gelangten Gegenſtände aus deſſen N n 4 1 4) 36 Betttücher, theils flächſet, theils hänfen, 2 fl Wi 1191 3 bi 7 59 19 Mar den und 31 Frauenhemden 6) 18 verſchiedene Se e l 2 5 Sämmtliche Gegenſtände waren theilg L. G., theils W. G., theils I. N, teils K It gezeichnet. 7) 16) theils größere, theüs kleinere Klſſen⸗ überzügez l n ef 8) 1 Pfühlüberzug und 3 Bettüberzüge ze 99 e eee ſeidener Sonnen- irm; 0 f 10) 1 blau tochener Rock! 1 dergl. Mage, Hoſe und eine ſchwarze Tuchweſte; 11) 2m Paar weiße, 13 Paar blaue baum⸗ wollene und 7 Paar wollene Strümpfe; 12) 1 ſchwarz gewirkte Shwal; g 13) twaltes Oberbett, 6 Kiſſen, 2 Pfühle und 1 Strohſack; a g 14) 1 ſchwarz ſeidenes Kleid; 15) 21 weiße und 17 blaue Taſchentücher; 16) 7 Pfund Flachs, 7 Pfund Seife und 70 Pfund Dörrfleiſchz 17) 2 Bände von Röſſelts Weltgeſchichke 18) 3 Bände von Beckers Weltgeſchichke; 19) Schillers ſämmtliche Werke; 20) 11 Bände von Göthe's Werken u. ſ. w. Jemerken bekannt ge⸗ en Sprankel zu han⸗ diefen Diebſtahl zur öffentlichen Kenntniß bringt, erſucht man alle Coll. und Polizeibehörden auf die geſtohlenen Gegenſtaͤnde invigiltren zu laſſen und die etwa zu ihrer Kenntniß kommenden In⸗ dicien dem unterzeichneten Gerichte mitzutheilen. Groskarben am 20. Dezember 1849. 5 Großh. Hef. Landgericht Jäger. Sartorius. Jäger. Bekanntmachung. (1879) Eingetretener Umſtände wegen k die ereditweiſe Abgabe von Brauntoblen des Großh. Oorheimer Bergwerks für's 1. Quartal 1850 nicht nach ſeitheriger Beſtimmung bis Indem man bei dem Mangel an Indicien Ende Juni, ſondern nur bis Ende März 1850 erfolgen.— Indem man dieſes für die Braun⸗ kohlen⸗Conſumenten des Dorheimer Bergwerks zur öffentlichen Kenntniß bringt, bringt man zugleich die bereits unter dem 12. September 1848 erlaſſene Beſtimmung in wiederholte Er. innerung, daß auch fernerhin kein neuer Bürg⸗ ſchein angenommen werden wird, wenn nicht der Einleger die Bezahlung einer älteren, be⸗ reits fällig geweſenen: Schuld durch Vorlage dern Quittung nachzuweiſen vermag.— Es betrifft dieſes namentlich alle diejenigen Refanten, welche im I. Quartal 1850 einen neuen Bürgſchein einzulegen beabſichtigen und noch mit Poſten bis zu Ende Dezember 1849 im Rückſtand find. Die Herren Bürgermeiſter werden im In⸗ tereſſe ihrer Ortsangehörigen erſucht, bei Aus⸗ ſtellung von Bürgſcheinen, auf obige Beſtim⸗ mungen die nöthige Rückſicht zu nehmen und dieſelben nöthigen Falls durch die Schelle be⸗ kannt machen zu laſſen. 1790 Dor heimer Bergwerk und Friedberg! 3 Dion 49, Dezemhern 1849.. 1 Gr. Berginſpector Gr. Bergrentnieiſter „A. Storch. Textor. 1 0 N Betanut mach un g. (18800 Donnerſtag den 27. I. Mis, Mor- 9 um g 10 Uhr, pd n eden Rathhaus ie Anlieferung der Tinte, Kteide und Schwämme für die ſtädtiſchen Schulen und die des Oels und der Talglichter für die Gewerbſchule für 1850 gn den eee e bean A1 8 „Friedberg am 170 ezember 1849. 5 r Der 2241„ 1 24 7 e n d er. 7 N 0 n Privat⸗ Bekanntmachungen. Dank ſa gun g. (18810 Als Abgeordneter zur„1. Kammer am J. Wahlbezirk, Friedberg und Vilbel, mit großer Stimmenmehrheit gewählt, fühle ich mich berufen; meinen Dank auszuſprechen und ver⸗ binde hiermit zugleich die Verſicherung, daß ich das mir geſchenkte Vertrauen, ſo viel in meinen Kräften ſteht, zu rechtfertigen ſuchen werde. Petterweil den 22. Dezember 1849. ˖ 9077 G. Holtz mann. Anzeige. (4882) Einem geehrten Publikum die An⸗ zeige, daß ich von Paris zurückgekehrt und mir einen bedeutenden Vorath Nähſeide, welche ich en gros et en detail verkaufe, ſowie glle Sorten Perlemottenknöpfen, Garnitur für Bör⸗ ſen, vergoldete Bronce-Waaren mir überhaupt alle in dieſes Fach einſchlagende Artikeln mitgebracht und billig verkaufe. Gleichzeitig bringe ich mein Regenſchirmge⸗ schäft in gefällige Exinnerung. Friedberg im Monat Dezember 1849. a Salomon Garde, der Synagoge vis-a-vis. f Zur Beachtung! i (14883) Ich erlaube mir hiermit die ergebenſte Anzeige, daß ich das ſeither von meinem Vater geführte Wirthſchaftsgeſchäft auf eigene Rechnung übernommen habe, und bitte das demſelben ge⸗ ſchenkte Zutrauen auf mich gütigſt zu übertragen, welches ich ſtets zu rechtfertigen ſuchen erde Friedberg. Annonce. Peter Dechert. ein gebrauchtes ſechs octaviges, noch in gutem 1285 Heſſ. Buͤrgermeiſter — 4 a** 1 420 Ae, e (1888) Wir empfehlen uns in dem An⸗ und Verkauf aller eriſtirenden Staats- und Fürſtlichen Lotterie-Anlehens-Lobſe, Staats- und Fürſtlichen zins⸗ n e 1 Banknoten und ſonſtigen Effekten. 1 nom ba f Zur Ziehung kommen im Jahr 18800 . 155 221/87 11539557 92101 Höchſter Preis Niedrigſter Mailand⸗Como⸗Eiſenbahn⸗Rentenſcheine am 2. Janu 6 ies f v. Waldſtein⸗Wartenberg' ſche fl. 20 Schuldſcheine am 13. 34d. 5 pt ap dec c, 42 l 36 1. und 15. Juli 30,000, Guld. 4 Herzogl. Naſſau ſche fl. 25 1% 1, Febr. 1 15,000 Gu. 31 „Großb. Badiſche fl. 50„/ 1. Feb u. 1. Aug. 35,000 Guld. 65 K. K. Oeſtreichlſche fl. 500 7% ⏑—⏑⏑π 1. Febr. 240,000 Guld. 960 Großh. Heſſiſche f 2%% GHV nn cFebr. 25,000 Guld. 32 Großh. Badiſche fle 35„ 28, Febr., 31. Mai, 0 5 117 e 12 31. Aug„30. Nov., 30,000 Guld. 42 , K. Müſſ⸗Polniche fr. 300„ ee. ee 210000 Cd bold. 58 Eſtl. Schaumb.⸗Lipp'ſche Tylr, 25% D. April 180,000 Thlr. 29 R. Sardiniſche a Fele, 56 f e 15 gi, u. 1. Dez. 50,000, Frks. 40 Gräff. Carl Kegleviſche fl. 10, 0 7/%½½1%/Mafu. 1. Nov. 12,000 Guld. 12 Gua e Vereins f. 10„„ 15, Mai, 15. Nov. 18,000 Guo. 12 Gräfl Caſim. Eſterhazy'ſche fl. 0„» 15. Mai, 16. Nov. 30,000 Guld. 35 Kurfürſtl. Heſſiſche 0 Thlr., 10„„ 1. Juniu. 1. Dez. 32,000 Thlr. 55 Pal Alfr Wad Gratz che fi. 20„„ 1. Juniu 1. Dez. 24,000 Guld. 43 Fürſtl. Paul Eßerhazy ſche fl. 10„„ 15. Juni, 15. Dez. 48,000 Guld. 66 a nbamburg ſche Mark ⸗ Banco ooo,% A. Jul! 120,000 M.⸗B. 112 Ke 925 Oeſtreichiſche a fl. 250 1„ 1. Dez. 240,000 Guld. 600 alle dieſe Loosgattun gen ſind ſtets bei uns Tages⸗Courſe zu be⸗ Mi ziehen z ebenſo werden von uns alle Gold⸗ und Silberſorten zum * Tages⸗Courſe ein⸗ und verwechſelt, ſo wie hieſlge und fremde 172 n MW ee l Sees 0 und Gelder werden franco erbeten, dun 19 und da chickſal obiger Looſe aus den früheren Ziehungen unentgeldli von uns mitgetheilt ann un 2120 5 A 1 29 3 8 N chmann u. Sohn, 124 Banquier in Mainz, Ass6) Go eben wurde berſendet, und iſt in allen Buchhandlungen vorräthig: n u Ke 1199 ed Ader allgemeinen Muſter⸗Zeitung Album für weibliche Arbeiten und Moden 1 fflüür 1830. 3 1 nn debe Jährlich 24 Nummern, beſtehend aus 24 Bogen Text, 12 colorirten Modebildern und 24 Muſterbogen. 1 Preis des Semeſters nur 1 fl. A8 kr. derſelben einen beiſpiellos großen Abſatz verſchafft. Daß dieſelbe in vielen Erzi„An als Leitfaden für alle weibliche Arbeiten eingeführt iſt, dürfte i r zu beſonderer 1155 1 422 Aue e Ae en H 1 7 emeinſam beſtreben, auch in dem neuen Jahrgunge er das Neueſte und Geſchmackvollſte in Moden und Arbeite i iſti i immer e und. zu liefern. ee e e ae Se ltern, die ihre Töchter mit einem wohlfeilen und zugleich werthvolle iſt⸗ 5 lahrgeſchente überraſchen wollen, darf unſer Journal mit vollem Rechte eupfohan benen e ß namentlich ſogleich zu haben bei 3 C. Bindernagel in Friedberg. Dieſer Kalender für Vergangenhelt, Ju. kunft und 1850 enthält naclrlith kee 1 lichen Kalender- Nachrichten ungewohnliche, erbauliche und ergötzliche, und Intereſſante Schrift. (1887) So eben erſchien und iſt bei G. Bindernagel in Friedberg zu haben: Der Lumpenſammler. Ein Kalender für Vergangenheit/ Zukunft 1 und 1850. Mit vielen Illuſtrationen. Berlin, bei Fr. Gerhard. broch. men ſein, und namentlich auch den Freunden von Auerbach's trefflichem Gevattersmann, der leider nicht mehr erſcheint, einen Erſatz für dis⸗ (1884) Bei Lebrer Veit zu Vilbel ſſeht Zuſtande ſich befindendes, Clavier billig zu ver⸗ kaufen. 1 ſes treffliche Voltsbuch bieten, ddt Preis: 30 kr, Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. — Der anerkannt practiſche Werth 5 ſchönen und wohlfeilen Damenzeitung hat wird gllen Freunden wahren Humors willtom⸗ * 15 Vom̃plolr wie bisher Schüſtergaſſe Lit. C. Nro. 1 4, eee eee eee 2 4 —8 e 72 70 Lt ex a nie ſe Anz ei gen e e 5 9.10 tragenden Obligationen, Eiſenbahn⸗ und Dampfſchifffahrts⸗Aktien, Zins⸗Coupons, A Sein . die ſtraf gieb koch „ ſondern andere,