toe N, * Kuuder. 1* * „— F der Kap. geschieht auf tigung au lifornien. n Agenturtn raße 11. t, den meinige bönnen geg dung der Ab i dem att 849. t Grein. Zutelligen fuͤr die f Provinz Oberheſſe im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. M. 66. Sonnabend den 28. Auguſt 1815. Amtlicher Theil. Einladung zu dem landwirthſchaftlichen Unterrichte für Söhne von Landwirthen der Provinz Starkenburg zu Darmſtadt, vom 1. Novbr. 1849 bis Ende Febr. 1850. Unter Anfügung des Statuts für dieſen, nach Beſchluß des Vereinsausſchuſſes wegen ſeines guten Erfolges fortzu— ſetzenden, Unterricht ergeht hiermit an Diejenigen, welche an demſelben Theil nehmen wollen, die Aufforderung, dieſe ihre Abſicht ſpäteſtens bis zum 15. September d. J. dem Seere⸗ tariate des landw. Vereins dahier ſchriftlich anzuzeigen. Darmſtadt im Juni 1849. Das Präſidium des landw. Vereins der Provinz Starkenburg. l Dec se d. Statut des Unterrichts fuͤr Söhne von Landwirthen der Pro⸗ vinz Starkenburg in der Landwirthſchaft, auf Koſten des landwirthſchaftl. Vereins dieſer Provinz. Art. 1. Aufnahmebedingungen. a) Alter, nicht unter 18 Jahren, als Regel. p) Ausſicht des jungen Mannes auf dereinſtigen eigenen Gutsbeſitz. c) Gewißheit darüber, daß derſelbe eine Gewerb— oder landwirthſchaftliche Schule doch nicht beſuchen würde, un auch der Verein mit ſeinem Unterrichte nicht einge en wäre. Art. 2. Eintheilung des Unterrichts. a) Der Unterricht dauert vom 1. November bis Ende Februar des nächſten Jahres. Ueber die Weihnachten ſind 14 Tage Ferien. b) Unterricht wird ertheilt: über Bodenkultur und Viehzucht(wöchentlich 4 Stunden), die wichtigeren Punkte der Verbeſſerung der vaterländiſchen Landwirthſchaft und Erläuterung der Großherzoglich Heſſiſchen Landeskulturge— ſetze(wöchentlich 2 Stunden). Sodann haben ſtatt: Arithmetiſche Uebungen, Kör⸗ per⸗ und Flächenberechnungen, Uebungen im Schön⸗ und Richtigſchreiben, im Styl und im ſchriftlichen Geſchäfts verkehr. Vorſtehender Unterricht hat blos des Vormittags ſtattz der Nachmittag wird benutzt zu den Ausarbeitungen darüber, zu praetiſchen Demonſtrationen, zum Beſuche intereſſanterer, gewerblicher Anſtalten und Betriebe ꝛc. Art. 3. Koſten des Unterrichts. Dieſe ſämmtlich übernimmt der landwirthſchaftl. Verein, ſo daß alſo die Theilnehmer an dem Unterrichte blos für Koſt und Logis auf eigne Rechnung zu ſorgen haben. Der Strick. (Fortſetzung.) Als er hinging mit ſeinem Bündel, ſagte ich zum Meiſter: Wie lange wird das gutthun? Ich wette, in acht Tagen iſt er wieder da! Ich wette in vierzehn, ſagte der Meiſter.— 5 Strick ging hin. Der Kneip nahm ihn freundlich auf und ſagte: Guck, Bub', du ſollſt's gut bei mir haben, wenn du Acht gibſt, gehorchſt, und meine lieben Thierchen lieb haſt! Was das Letzte betraf, ſo war kein Zweifel; denn der Strick hatte alle Singvögel in der Nähe der Stadt weggefangen und in Käfige geſetzt. Nun ging's denn an's Pechdrahtziehen und Lederklopfen. Stark war mein Strick, und wer ihn für dumm kaufte, gab ſein Geld umſonſt aus. Alle Kniffe und Pfiffe ſteckten in ihm, und gerade, wenn er ſich wie ein Laͤmm⸗ chen ſtellte, waren alle böſe Geiſter in ihm. Dann ſann er auf einen Extralumpenſtreich. So machte er's auch bei dem Meiſter Kneip. Der konnte ſich gar nicht wun⸗ dern genug und dachte: Es iſt gewiß nicht die Hälfte wahr, was ſie dem Strick nachgeſagt haben! Das iſt ja ein Kerlchen, fein wie Schuhhanf und gewichſt, wie ein Pechdraht. Hat auch meine Thierchen ſo lieb, wie ich, und ich kann ihm die Fütterung ſchon anvertrauen. Wie der Strick denn zu Allem, was Bubenſtreiche ſind, Anlage hatte, ſo pfiff er auch aller Vögel Stimmen nach, daß die Vögel ſelber irre wurden, und meinten, es ſeien Ihresgleichen, mit Ausnahme der Spatzen, die ſo pfiffig waren, wie er, und eben ſo ausgeheckte Tagdiebe. Damals hatte Meiſter Kneip einen Hänfling, der ſaß in einem zugehängten Käfig, und er orgelte ihm nun ſchon ſechs Wochen vor, Morgens, Mittags und Abends; aber das Thier war dumm und lernte nichts. Es iſt bei mei⸗ ner Seele! wahr, rief er ärgerlich aus, mit dem lieben Vieh geht's auf's Haar, wie mit den Menſchen. Da gibt's auch Eſel, an die man nichts bringt, und geſcheidte Kerle, dies halb im Schlaf wegktiegen ein Eſel unter den Vögeln. Ich will ihn fliegen laſſen! Probirt's noch einmal, meinte der Strick, ein paar Wochen. Manchem bricht der Knoten ſpät; aber dann geht's auch haſt du nicht geſehen! N Der Meiſter blickt den Buben ganz verdutzt an und denkt, bei dem geht's vielleicht auch ſo, und folgt ihm. Und ſiehe da, ſo oft er orgelt, zwitſchert der Hänf⸗ ling. Alle Tage ein Bischen mehr, und bald kommt das Stücklein deutlich heraus. Niemand war glücklicher, als Meiſter Kneip; aber es kommt ihm doch faſt verwunderlich vor. Nun orgelt er den ganzen Tag, um die Pläſir zu ö haben, das Vöglein ſtudiren zu hören. 25 Einmal iſt's ihm doch zu rund, und während des Orgelns ſieht er nach dem Strick, der gerad neben dem Käfig des Hänflings ſteht, und was ſieht er da?— Es iſt der Strick, der ſo zwitſchert und das Maul ſo fein ſpitzt, wie eine Nähnadel. 5 f g Den Meiſter Kneip mit ſeinen Vögeln zum Narren halten, das war die ärgſte Beleidigung, die man ihm zu⸗ fügen konnte. Das hieß: ihm in die Seele greifen. Ei, ſo ſoll dich dieſer und der! rief im höchſten Zorn der Meiſter. Du willſt deinen alten Meiſter zum Narren haben? Wart' ich will dir! Mit dieſen Worten läßt er Orgeln Orgeln ſein und ſpringt zum Knieriemen, und, ehe ſich's der Strick verſieht, fallen die geſalzten Streiche hageldicht und mit ſolcher Kraft, daß er ſich bäumt, dreht und windet, wie ein Aal! Er bittet und fleht: er wolle es nie mehr thun! Wolle brav werden! Aber Alles iſt fruchtlos. Du haſt noch deinen Meiſter nicht gefunden! ruft der Kneip und haut zu. Ich muß dir alle die Zinſen noch abtragen, von dem Pfefferkorn und Bartfeger ab bis zu mir, und weil du ſo gut pfeifen kannſt, will ich dich jetzt tanzen lehren! ruft er unter dem Durchhauen. N Und der lehrt ihn tanzen! Am Ende brüllt und heult der Bube vor entſetzlichem Schmerz. Da wirft ihn dann der Meiſter mit einer Wucht zur Thüre hinaus, daß er drüben an des Schreiners Thüre fliegt, und dieſe kracht. Nun geh' zu der barmherzigen Schweſter, deiner Mutter, und laß' dir die Blaumale heilen, du Racker! Kommſt du aber deiner Lebtage noch einmal über meine Schwelle, ſo wird mein Knieriemen die Bekanntſchaft mit deinem Rücken erneuern! a Ihr habt die Wette gewonnen, Meiſter, rief ich aus, als ich den Strick heulend und kaum fähig zu gehen, da⸗ hevſchleichen ſah. Wie ſo? fragt der und läßt den Blaſebalg an der Eſſe fahren. Ei ſeht nur, rief ich, da kommt der Strick und Kneip's Knieriemen hat ihn nicht eben freundlich behandelt! — 278 Mein Hänfling iſt ſo U. 0 Mein Meiſter trat in die Thür der Schmiede. Will⸗ komm, willkomm, Strickchen, ſagte er. Schon da? Ei, wie hat uns in der Nachbarſchaft nach dir verlangt! Nun, ich ſehe, daß meine Prophezeihung wahr wird, daß du an den Galgen kommſt. Recht ſo, mein Fritzchen, mach' ſo fort, und der Spitzbube wird bald fertig ſein. Wenn du gehängt wirſt, bezahl' ich, bloß weil du aus unſrer Nach⸗ barſchaft biſt, den Strick; umſonſt leih' ich dir die Leiter und bezahle die Stadtpfeifer, daß ſie dir den Jäger aus Churpfalz aufſpielen zu deinem Ehrengang! N(Fortſetzung folgt.) Markt⸗ Bericht. Friedberg, am 22. Auguſt 1849. Aufgefahrenſ Verkauft. 17 Gattung. wurden wurden ee (Mltr.)(Mltr.) fl kr. Walzen 2 277 0 77 KA HB 10 6 5— Gere 6 3 3 50 H 6 4 2 10 Erbſenn——— N Kartoffeln‚n 8 1452 1 Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. N Edietalla dung. (1208) Ueber das Vermögen des Tobias Thaler von hier,— das nur in 483 fl. 20 kr. beſteht und das, einſchließlich der Illatenforderung der Thalerſchen Ehefrau, mit 5127 fl. über⸗ ſchuldet iſt,— hat Großhberzogl. Hofgericht den Concurs erkannt. Forderungen und Anſprüche jeder Art an jene Vermögensmaſſe ſind Mittwoch den 17ten Oktober d. J., Morgens 9 Ühr, bei Vermeidung Ausſchluſſes vor derſelben, hier geltend zu machen. In dem⸗ ſelben Termin ſoll auch die Güte verſucht und ein Maſſecurator ernannt werden. Die aus⸗ bleibenden Gläubiger werden in beiderlei Be⸗ ziehung als den Beſchlüſſen der Mehrheit der erſcheinenden beitretend behandelt werden. Friedberg den 30. Juli 1849. 0 Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Jahrmarkt zu Kleinkarben. (12500) Derſelbe findet nicht, wie im Land⸗ kalender angegeben, den 25. Auguſt und 6. Sep⸗ tember, ſondern Donnerſtag den 30. dieſes Monats, ſtatt. Kleinkarben den 14. Auguſt 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter 1 St er ö bel. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. 1267) Samſſag den 25. d. M. Vormittags 11 Uhr werden auf hieſigem Rathhauſe, a⸗ ſtererarbeiten in dem Bahnhofe dahier, veran⸗ ſchlagt zu 400 fl. unter den bei der Verſteige⸗ rung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigert. Friedberg den 19. Auguſt 1849. Der Großh. Hefſ. Sections⸗Ingenieur der Section Friedberg f Hochgeſand. Arbeits ⸗Verſteigerung. (12850 Montag den 27. d. M., Vormittags um 9 Uhr, ſollen auf hieſigem Rathhauſe die bei Umpflaſterung mehrerer Straßen in der Stadt und bei Unterhaltung der Vicinalwege in. hieſtger Gemarkung vorkommende Arbeiten und Lieferungen, als: 10 Erdarbeiten, veranſchlagt zu 26 fl. 50 kr. Fr Wil. da? Ei, 1 Nun, du an nach ſo eun du t Vach⸗ e Veiter ger aus 2) Pflaſtererarbeit, veranſchl. zu 420 fl.— kr. 3) Das 4 55 von 11 Cubikklafter Steine, veran⸗ ſchlagt zu 198„— 4) Das Brechen, Fahren und Aufſetzen von 20,5 Cubikklafter Pflaſterſteine, 11,0 Cu⸗ biktlafter Unterhaltungsſteine, ſowie das Auswerfen und Meſſen des erforderlichen Kieſes, an die Wenigſtnehmenden verſtei⸗ gert werden. Friedberg den 23. Auguſt 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender Immobilien ⸗Verſteigerung. (1286) Montag den 3. September l. J., Morgens um 10 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ bauſe die Immobilien der verſtorbenen Heinrich Bender'ſchen Eheleuten öffentlich meiſtbietend verſteigert, als: 1) Eine Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus, Stall, Schoppen und Gärtchen, an Fried⸗ rich Rumpf. f g 2) Eine dergleichen, beſtehend in einem Wohn⸗ hauſe. 3) Sämmtliche Aecker, Gärten und Wieſen in der Burg⸗ Friedberger und Ockſtädter Gemarkung. Der Gartenſchütz Volp dahier und der Flur⸗ ſchütz von Ockſtadt ſind im Beſitz von Verzeich⸗ niſſen, mit dem Auftrag, den Liebhabern die Parzellen zu zeigen; ſodann Dienſtag den 4. September, Morgens um 9 Uhr anfangend, wird der Mobiliennachlaß in dem unter Ordn⸗Nr. 1. bezeichnetem Wohnhauſe meistbietend der Verſteigerung ausgeſetzt, als: Holzwerk, Eiſen, Blech, Weißzeug, Bettung ꝛc. und zwei Ziegen. Friedberg den 23. Auguft 1849. b Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Immobilien ⸗Verſteigerung. (1287) Montag den 24. September l. J., Morgens um 10 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ hauſe die Immobilien der Balthaſar Schmidt'ſchen Eheleute, meiſtbietend verſteigert, als: 1) Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus, Holz⸗ ſchoppen und Stall, an Chriſtian Müller; 2) 904 L◻Klafter, 46 Ruthen Garten in der 2. Gewann, an Karl Heinrich Friedrich; 3) 118,0 Klafter, 60 Rutben in der 7. Ge⸗ wann, an Chriſtian Joſt; 4) 53,0 Klafter, 27½ Ruthen in der Burg- Gemarkung, zwiſchen dem Riedgraben, an Rudolph Weis. Friedberg am 21. Auguſt 1849. Ju Auftrag: Groß. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Jagdverpachtung. 88) Dienſtag den 28. Auguſt l. J, Vor⸗ 9s 10 Uhr, ſoll dahier die hieſige Feldiagd den im Termin bekannt gemacht werden⸗ Bedingungen, verpachtet werden. Obereſchbach den 21. Auguſt 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Himmelreich. Gras⸗Verſtei gerung. (1289) Freitag den 31. Auguſt I. J., des Vormittags um 11 Uhr, ſoll das Grummet⸗ gras von circa 3½ Morgen Gemeinde⸗ und circa 2—3 Morgen Pfarrwieſen, auf hieſigem Rathhauſe, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Oberros bach den 23 Auguſt 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bleche er. Gras ⸗Verſtei gerung. (1290) Montag den 27. d. Mts., Vormit⸗ — 2— tags 10 Uhr, wird dahier das diesjährige Grummet⸗Gras pon circa 80 Morgen auf Ort und Stelle parzellenweis, meiſtbietend zur Ver⸗ ſteigerung gebracht. Bönſtadt am 21. Auguſt 1849. Der Groß h. Heſſ. Bürgermeiſter Weitz el. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Section Gießen. (1291 Dienſtag den 28 d. Mts., Vormit⸗ tags um 10 Uhr, ſollen in dem Gaſthauſe zum Promenadehaus dahier, die bei Erbauung der machgenannten Durchläſſe erforderlichen Arbeiten und Lieferungen, als: 0 1. Bei Erbauung eines Durchlaſſes über den alten Lückengraben in der Ge⸗ mar kung Großenlinden: 1) Maurer und Steinhauerarbeit, ohne Material, veranſchlagt zu 2) Lieferung von 85 Bütten Waſſer⸗ kalk, veranſchlagt zu 3) Lieferung von 3 Cubikklafter Sand, veranſchlagt zu 90„ II. Bei Erbauung eines Brückchens über den Eingerinngraben bei Gießen: 1) Maurer- und Steinhauer⸗ arbeit, ohne Material, ver⸗ anſchlagt zu 2) Lieferung von 140 Bütten Waſſerkalk, veranſchlagt zu 3) Lieferung von 3,5 Eubik⸗ klafter Sand, veranſchlagt zu 52„ 30„ III. Bei Erbauung eines Durchlaſſes über den Edergraben bei Gießen: 1) Maurer: und Steinbaner⸗ arbeit, ohne Materigl, ver⸗ anſchlagt zu f 2) Lieferung von 30 Bütten Waſſerkalk, veranſchlagt zu 100/—„ 3) Lieferung von 1,5 Cubik⸗ klafter Sand, veranſchlagt zu 22 30„ oͤffentlich an die Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden.. Riſſe, Voranſchläge und Accordsbedingungen liegen von dem 24. d. Mis. an auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Gießen den 19. Auguſt 1849. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur Eickemeper. Grummetgras-Verſteigerung. (1292) Das diesjährige Grummetgras wird verſteigert: Montag den 3. September l. J., präcis 9 Uhr Morgens, auf der Neuherberge bei Nieder⸗ wöllſtadt, von ohngefähr 215 Morgen, in Nie⸗ derwöllſtädter Gemarkung, Dienſtag den 4. September von Morgens 10 Uhr an, von ohngefähr 50 Morgen, in Wick⸗ ſtädter Gemarkung, auf den Wieſen ſelbſt. Aſſenheim den 21, Auguſt 1849. Gräflich Solms⸗Rödelheim'ſche Rentei daf. Verſtei gerung. 709 fl. 170„ 697 fl. 55 kr. 280„— (1293) Dienſtag den 28. Auguſt, Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll, bei dem geweſenen Gaſtwirth Johannes Ferber ein vollſtändiges Branntwein⸗ drennereigeſchirr, der Keſſel hält 1 Ohm nebſt 20 Ohm gute Faß, ſowie Pferdegeſchirr und ſonſtige Landwirthſchafts⸗Gegenſtände, einer frei⸗ willigen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Büdesheim den 21. Auguſt 1849. In Afutrag: Heep, Bürgermeiſter, Bekanntmachung. (1294 Die Lieferung von 50 Malter Kar⸗ toffeln, ſowie 25 Fuder Roggenſtroh, für die hieſige Anſtalt, ſoll Donnerſtag den 5. Septem⸗ ber, Vormittags 10 Uhr, auf dem Direckorial⸗ Bülreau dahier, in kleinen Abtheilungen, öffentlich 222 fl. 36 kr. an die Wenigſtſordernden vergeben werden, wo⸗ von man die Inkereſſenten in Kenntniß fetzt. Mgrienſchloß am 18. August 1840. Der Verwalter 8 auer. uren 1445 8 8 Privat Bekanntmachungen. Zu Verkaufen. 12235) Aepfelwein verkauft ohmweiſe Friedberg. G. Philippi, im ſteinernen Haus. Franhfurt am Main. (1272) Ein Haus in der beſten Lage der Stadt, welches früher über fl. 3800.— det⸗ malen über fl. 3000.— rentirt, iſt aus freier Hand zu verkaufen. Kaufpreis fl. 72000. S wopon fl. 50000.— auch fl. 60000.— auf Verlangen à 4 pC. ſiehen bleiben können. Kaufluſtige belieben ſich bpieflich unter A K bei der Expedition vieſes Blattes zu en. a Zu Verkaufen. (1276) Eine vollſtändige Ladeneinrichtung, ſowie ein Ladenerker iſt zu verkaufen, wo? ſagt die Expedition. 5 8 Zu Verkaufen. (1270 Verſchiedene gebrauchte mechaniſche Webſtühle, Jacquard⸗Maſchinen, 1 Callander und 1 Hydro ⸗Extracteur ſind zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt Herr G. W. Met⸗ tentus in Frankfurt am Ma in. Großes Hauptſchießen (1278) auf dem Schützenrain, Sonn⸗ tag den 26. und Montag den 27. Auguſt. Friedberg, Der Vorſtand der Schützengeſellſchaft. Ge ſa ch. (1279) Ein größeres Oekonomiegut wird zu kaufen oder zu pachten geſucht. Frankirte Briefe unter Chiffre K beſorgt die Expedition d. Bl. Scheiben⸗ Schießen. (1282) Der Unterzeichnete iſt geſonnen, Sonntag den 26. ein Scheiben⸗Schießen mit Bürſchbüchſen abzuhalten; die Gaben beſtehen in einem Hammel und in mit Silber und Neu⸗ ſilber beſchlagenen Pfeifen und Zinn, wozu ich alle Freunde des Schießens höflichſt einlade. Bemerkt wird, daß das Schießen präcis/ Uhr ſeinen Anfang nimmt. 8 Bönſtadt den 20. Auguſt 1849. Konrad Wiegand. Zum Berkaufen. (1288) Ein Silberbergwerk, das um den Preis von Thlr. 100,000 Pr. Cour. an eine fran⸗ zöſiſche Bergwerks⸗Geſellſchaft verkauft war, iſt nunmehr, da dieſe Geſellſchaft ihren Verbind⸗ lichkeiten nicht nachkommen konnte, anderweitig zu verkaufen. Frankirte Briefe unter Chiffre K beforgt die Expedition dieſes Blattes. Zu Verkauf em. (1295) Mehrere Bütten gelöschter Kalk kön⸗ nen billig abgegeben werden von Adam Feiling. Guten Aepfelwein (1296) verkauft in der Ohm N Friedberg. Peter Engel, neben dem Landgericht. Tapeten, n (1297) in den billigſten Preiſen find ſtets zu haben be Friedberg. David Groedels Söhne, neben Herrn Metzger Windecker. Zu Verkaufen. (1298) Unterzeichneter hat mehrere Fuder Erbſenſtroh zu verkaufen. 0 f G. Kettinger. Zum Verkaufen. 9) Ein ut dreſſirter Hühnerhund(Hün⸗ 8 11 alt, iſt bei Friedrich Fiſcher in Lich zu verkaufen.. gſebſt ein Junger, elf Wochen alt.(Eng⸗ liſche Rage.) Nicht zu überſehen! Localveraͤnderung. (1300) Chr. Friedr. Eich, Uhrmacher, wohnt unweit dem Landgericht und dem Hôtel Trapp am Alleeplatz. Anzeige. 8) Sonntag den 26. und Montag den — iſt in milnem Garten vor'm Fauer⸗ bacher Thor nebſt guten n 23 Speiſen, auch ein gutes Stück Kuchen zu haben. 1. 4 e l m. Schmidt. Kirchweih feſt. 15) Sonntag und Montag, als den 18 27. Auguſt, wird in Oaftart das jährige Kirchweihfeſt gefeiert, allwo in dem 85 garten gut beſeßte Harmonie⸗ und Tanz⸗ mufik anzutreffen iſt; für gute Speiſen, ſowie für Getränke und gute Bedienung werde ich beſtens beſorgt ſein und lade hierzu höflichſt ein. 5 N. Stepper. — 280— Zu Verkaufen. (13060 Vorzüglich gute Sommeraͤpfel ver⸗ kauft M. Groedel und S. Schwab. Ein braver Bur ſche (1307) kann ſogleich als Hausknecht ein⸗ treten. Wo? bei der Exped. d. B. zu erfragen. Meine Obſtkelter 4308) empfehle ich zur Benutzung. b Friedberg. A. Eich's Wittwe. Ein Logis (1809) mit allen Bequemlichkeiten, in der mittleren Etage meines Hauſes, iſt zu vermiethen und kann Mitte October bezogen werden. 1 Friedberg. P. Falck. Einladung. (1310) Sonntag den 26. d. Mts. wird bei Unterzeichnetem bei guter Witterung ein Haupt⸗ ſchießen abgehalten, woſelbſt bei Tag Harmo⸗ nie- und des Abends Tanzmuſik in meinem Saale ſtattfinden wird, wozu ich alle Freunde und Bekannte mit dem Bemerken höflichſt ein⸗ lade, daß für guten Wein und ſchmackhafte Speiſen auf das Beßte geſorgt wird. Bepenheim den 22. Auguſt 1849. Gaſthalter Hu ber. Zu Vermiethen. (1311) Drei geräumige Speicher guf dem ehemaligen Salzmagazin find auf ein oder drei Jahre zu vermiethen. G. Kettinger. Zur Feier des hundertjaͤhrigen Geburtstags Göthe's (1312) wird die Geſellſchaft des„neuen Muſeums“ den 28. Auguſt eine außerordent⸗ liche Abendunterhaltung, unter gefälliger Mit⸗ wirkung der Zöglinge des Schullehrer⸗Seminars, im Saale des Hötel Trapp veranſtalten, und, damit der Feier dieſes Tages auch in unſerer Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 12. Sonntag n. Trinit. den 26. Auguſt. Pfarramtliche Functionen verrichtet: Herr Diaconus Baur. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Diaconus Baur. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Stadtpfarrer Sell. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Landmann. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Cellarius. „ euch t pere f e. 22. Aug. J 17. Aug. J10. Aug. Gattung. Fried⸗ 3 Die⸗ berg Mainz burg 5 fl. kr. fl. Fr. fl. kr. Waizen pr. Malter] 6 27 73118— n 5— 4454 440 eren n 3 501 3491 4— af„ 3 10 3144] 3 Polizei- Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 25. bis 31. Auguſt 1849. „Hut Nici 10 möglichſt ane werde, ſind auch D Fried⸗ Butz⸗ 7 f ichtmitglieder zur Theilnahme höflichſt einge⸗— rod ⸗Preiſe. 1 K Ir ch wei h f e ſt. mige 2% eh beträgt für Nicht⸗ 8 n 1 1 5 0 8 Sonntag den 26. und Montag den mitglieder 24 kr.; die Einnahme ſoll mit den 5 N30 b. gut beſetzte Talg⸗ Beiträgen der Mitglieder zuſammen einen Bei⸗ 1 Leib⸗Roggenbrod 24 542 mufik anzutreffen, wozu höflichſt einladet trag bilden zu einer Stiftung, welche zu Ehren 2, 5 a Ockſtadt den 23. Auguſt 1849. N Göthe's und zum Beſten der vaterländiſchen! 4]. 8— 8— Schupp. Kunſt von dem Göthe⸗Vereine beabſichtigt wird. 5 Lth.“ th. 5 N ſelshei 1 e: 1) Chor i Nacht.— 1 1 55 16 ied von Göthe, comp. von Kuhlau. 2) Lied]— Waſſerwe 2 N Kirchweifeſt zu Wiſſe Sheim. für Pianoforte von Maper. 3) Göhes— Gemiſchte(Tafel⸗) Brod. 16 äñ P16 (1304) Sonntag den 26. und Montag den Einfluß auf die deutſche Literatur. 4) Chor: lei ſch⸗ ö. 27. Auguft d. J, als an den Tagen des hieſigen[ Geſang der Geister über den Waſſern von Göthe, F eiſch Preiſe. pf. pf. Kirchweigfeſtes, iſt bei dem Unterzeichneten gut comp. von Klein. 5) Erlkönig von Göthe. 1 Ochſenfleiſch 12— 12— beſeßte Tanzmuſit(durch Mitglieder deo Butz. comp. von Schubert. 6) V. Act aus Göthes„ Kühfleiſch! gemäftetes* bacher Muftkvereins ausgeführt) anzutreffen, Torquato Taſſo, nebſt einleitenden Worten. ungemäſtetes 8——— wozu ich meine verehrten Gönner und Freunde 7) Concert⸗Etüde von Maper für Pianoforte.„ Rindfleiſch ite A mik dem Bemerken höftichſt einkade, daß ich 8) Chor: Haidenröslein von Göthe, comp. 5 ungemäſtet. 7—— außerdem für gute Weine und Speiſen beſorgt[von Werner.— Anfang um 7 Uhr.— Nach Kalbfleiſch 7 ſein werde. 8 den bezeichneten Vorträgen wird ein einfaches„ Schweinenfleiſch 12— 12 G. Nicolaus, Abendeſſen ſtattfinden.„ Hammelfleiſch 9 Gaſtwirth zum grünen Baum in Friedberg den 21. Auguſt 1849.„ Schaaffleiſch 2 Wiſſelsheim. Für den Vorſtand:„ Wurſt v. blos Schweinen 14— 14— Einladung Dr. Matthias. K. Baur. 5 Wee 15 1 4 5—— 1 (1305) Zur Feier des Namenstages unſeres Fra 8 kfurter Gold⸗Cours 5 Sehnen 8— 2 + verehrten Großherzoges iſt auf Samſtag den vom 23. Auguſt.„ Schinken 17 16 25. d. M., Abends 7 Uhr, ein einfaches Nacht⸗„ Dörrfleiſch 16— 16— eſſen bei Hrn. Guſtav Gerlach veranſtaltet fl.. kr.„ Schweinenſchmalz— worden. Diefenigen Herren, welche Luſt haben Neue Louisd'or 14 6 aausgelaſſen n 24— 20— ſich zu betheiligen und denen der Zettel nicht Friedrichsd'or 9153 unausgelaſſen 20— 18— zugekommen ſein ſollte, werden erſucht, ſich an⸗ Holländiſche 10 fl. Stücke 10.„Nierenfett 200 N 5 180 1880 Rand⸗Ducaten 5 39„ Hammelsfett 161—1—1— Carl Fritz, Hartmann Walz u. 20 Frankſtücke 9 38 Die Großherzogli ür oder Guſtav Gerlach. Engliſche Souverains 121 3 Be 9 887810 l 2 2. 945 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.