Zürſten und Zufriedenheit her. ö— 1 d Gönnern die 1 e ch N, 1 Geſchaft ven daun; hüt 1840. ſetbetgel. ung. gell Geſinnten Suben igt Berit ct Beſprechun ket Darmffäbmi rvangtliſhe 8 dl n cliche 1 —— „ e e, Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, Ine hegierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. N 92. 1849. Sonnabend den 2. November 5„Au icher Theil Die Großherzoglich Heſſiſche a Friedberg 725 an die Gr. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks. Betreffend: Das Geſuch der Grundbeſitzer der Gemeinden Battenfeld und—— bei Battenberg, im Regierungsbezirk Fried⸗ berg, um. eines in dieſen-Gemarkungen ſtattgehabten Hagelſchlags. Gr. Miniſterium des Innern, hat für die durch Hagel⸗ ſchlag beſchädigten Gemeinden Battenfeld und Allendorf in⸗ der Provinz Oberheſſen eine Collekte in Geld und Na⸗ turalien verſtattet.. i Nach einer Benachrichtigung Gr. Regierungscommiſ⸗ ſion zu Biedenkopf iſt die Kornerndte dieſer Gemeinden ganz, die Heuerndte zum größten Theile vernichtet, eine reichliche Unterſtützung dieſer armen Gemeinden ſonach ſehr am Platze. f Wir beauftragen Sie daher in Ihren Gemeinden eine Sammlung eintreten zu laſſen und bemerken dabei, daß außer Geld auch Früchte geſpendet werden können, Geld jedoch, des leichteren Transports wegen, vorzuziehen fei. Die Liſten über die eingeſammelten Beträge wollen Sie uns binnen 14 Tagen vorlegen, worauf wir Ihnen weitere Verfügung zugehen laſſen werden, wohin die Beträge abge⸗ liefert werden ſollen. i W e ö Friedberg am 15. November 1849. Ouvrier. Literariſches. Die Spinnſtube, ein Volksbuch für das Jahr 1830. Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks 10 5 n verſteht die Kunſt, die Leſer in gefälliger Weiſe den Kreiſen des beſchränkten Berufes und der materiellen Intereſſen zu entziehen und ihnen rein menſchliche Angelegenheiten und Herausgegeben von W. O. von Horn. Funfter Jahrgang. Mit einem Stahlſtich und vielen Holz⸗ ſchnitten ꝛe. Frankfurt a. M. J. D. Sauerländers Verlag.“)— Preis 43 kr. Noch iſt die ſo gemüthliche und anziehende Geſchichte dom„Friedel“ in aller Gedächtniß, und ſo manche andere Erzählung in Scherz und Ernſt hat dem Verfaſſer der Spinnſtube die Herzen gewonnen. Horn darf mit Recht zu ) Vorräthig bei C. Bindernagel in Friedberg. * den beſſeren Volksſchrifſtellern gezählt werden, denn er ſchreibt aus dem Leben des Volkes, das er kennt, deſſen Freuden und Leiden in ſeinem liebenden Gemüthe wiederklingen. Zugleich weiß er auch mit Leben und plaſtiſcher Darſtel⸗ lung ſeine Feder für das edlere Volksleben zu führen. Er Stoffe auf eine entſprechende Art nahe zu bringen. Edle, aubniß zur Erhebung einer Collekte wegen Aae he englanben Leim küten e Sitlichkeit durch⸗ weht erfriſchend die Erzählungen, ohne daß die Abſicht, moraliſiren zu wollen, je hervortrete und den Leſer ver- ſtimme, Die Moral liegt in der Handlung, nicht in den Wokten. Dabei iſt es wiederum eine lobenswerthe Eigen⸗ thümlichkeit des Verfaſſers, daß ſeine Erzählungen und ae eee den Verhältniſſen der Zeit angemeſſen ſindz jedoch ſich über den Strömungen politiſcher Parteien zu halten wiſſen. Dazu kommt die körnige, ſinnliche, anſchau⸗ liche Sprache, die der Schriftſteller dem Volke werth macht, und womit er den Leſer in ſeine Gewalt bekommt. Mit großem Intereſſe haben wir in der diesjährigen „Spinnſtube“„die Geſchichte des armen Scheerenſchleifers— jungen“ geleſen. Sie iſt anmuthig, reizvoll, und ſpannt bis zum Ende. Gleiche Empfehlung verdienen auch die Aufſaͤtze:„Wie ein deutſcher Kaiſer lebendigen Leibes ſeinen Leichenzug angeführt hat,“„Von einem wackeren Bauersmanne,“„Der brave Eckenſteher,“„Was Einer fertig bringen kann, wenn er will.“ Auch die Räthſel ſind ſinnig und ſchön.— Möge der verdienſtvolle Verfaſſer das deutſche Volk noch recht oft mit ſolchen Gaben ſeines ſchönen Talentes erfreuen.— Die Ausſtattung iſt an bild⸗ lichen Ausſchmückungen ſehr reichhaltig und geſchmackvoll. (D. 3. Markt⸗ Bericht. Friedberg, am 21. November 1849. * Aufgefahren] Verkauft;; Gattung. wurden wurden itte etz (Mltr.)(Mltr.). F alen 3 70 0 70 Fer; Uinm, 10 1 4 48 Gerſte 4 4 3 35 Hafer. i 6 6 2 50 Eiben 8 3 4 50 Kartoffeln———— 0 —— ä ———ů——ĩ— 8 S—————————ꝙꝗ Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. a Bekanntmachung. (1700) Da die am 13. November Nach⸗ mittags abgehaltene Emrich Rauch'ſche Mobilien⸗ Verſteigerung die Genehmigung nicht erhielt, ſo werden die betreffenden Mobilien Dienſtag den 27. l. Mts., Nachmittags um 2 Uhr, in der Wohnung in der Vorſtadt zum Garten, be⸗ ſtehend in Holzwerk, als: Bettſtellen, einen nuß⸗ baumenen Tiſch, Küchenſchrank, eine Wanduhr ꝛc., ſodann ſämmtliches Schloſſerhandwerksgeſchirr, als: Ambos, zwei Blasbälge, zwei Schraub⸗ ftöcke u. ſ. w., nochmals meiſtbietend verſteigert. Friedberg am 19. November 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Brod, Oel- und Schuhlieferung. (1706) Freitag den 30. d. M., Vormittags um 10 Uhr, wird: a) die Brodlieferung, 5)„Oellieferung, J. und c)„Lieferung der Bundſchuhe, der Schuhe, ſowie der Sohlen und Flecke auf das Jahr 1850. für die Garniſon dahier, in dem Bureau des Bataillonsverwaltungsraths, auf dem Soumiſſionswege in Accord gegeben. Dies den Intereſſenten mit dem Anfügen zur Nachricht, daß die Lieferungsbedingungen von heute an in dem oben gedachten Bureau einge⸗ ſehen werden können. g Friedberg den 19, November 1849, g In Auftrag: Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. Verſteige run g. f (1707) Samſftag den 1, k. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll der Dünger in den Senkgruben der beiden Caſernen dahier, auf die Jahre 1850, 18⁵¹ und 1852 nach den feſtgeſtellten Bedin⸗ gungen auf dem Soumiſſionswege an den Meiſtbietenden vergeben werden. 5 Friedberg den 19. November 1849. In Auftrag: Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. Bekanntmach un g. (1719) Forderungen an den Nachlaß der Konrad Wagners Eheleute dahier, find 85 5 Freitag den 14. December, Vormittags 10 Uhr, bei Strafe Ausſchluſſes vom Inventar, bei un⸗ terzeichnetem Landgericht anzumelden. Friedberg den 16. Nopember 1849. Großh Heſſ. Landgericht Dr. Gilmer. Holz ⸗Verſteigerung. a (1720) Montag den 26. d. M., Vormittags um 9 Uhr, ſollen in dem Bönſtädter Gemeinde⸗ wald, Diſtrict an dem Höchſter Weg, nachfol⸗ gende Holzſortimente, als: + 1 8 1) 155 Stecken eichen Scheitholz, 2) 44„„ Prügelholz, 3) 850 Stück„ Wellen, ferner: Dienſtag den 27,, Vormittags 9 Uhr, ſollen in demſelben Walddiſtrikt 1) 40 Stämme eichen Bau-, Werk⸗ und Nutzholz, 2) 12 Stecken eichen Werkholz, 4 meiſtbietend verſteigert werden. b Bemerkt wird, daß ſämmtliches Holz gegen vorſchriftsmäßige Bürgſcheine bis den 1. Sep⸗ tember 1850 verborgt wird. 1 5 Bönſtadt den 20. November 1849. Der Großh Heſſ. Bürgermeiſter Weitzel. Vr ſtfigs zung. 4 721) Donnerſtag den 29. November d. J., Vormittags 9 Uhr, ſollen auf der Lahnbrücken⸗ auf's 1. Semeſter k Curl Huppuch in H riedberg *. 5 8 1 bauſtelle dahier eine Parthie Zimmer⸗ und Mau⸗ rerwerkzeuge, hölzerne Räder und Walzen mit eiſernen Axen und Zapfenlagern, einige Fäſſer, Eimer, Siebe, Tiſche, Stühle, Schränke ze, ꝛc, ferner circa 100 Centner Guß⸗ und Schmiede⸗ eiſen, beſtehend in Axen, Zapfenlagern, Bändern, Rollen, Schrauben ꝛc. ꝛc., eine bedeutende Quan⸗ tität noch brauchbaren Bauholzes und Bohlen, ferner das auf der benannten Bauſtelle befind⸗ liche Magazinsgebäude und der dabei ſtehende Schuppen, ſowie die an der alten Lahnbrücke liegende Nähe, öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert werden.* Die Steighedingungen, ſowie das Verzeichniß der zu verſteigernden Gegenſtänden liegen auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Gießen den 20. November 184999 Der Gr. Heſſ. Kreisbaumeiſter 8 des Baubezirks Gießen Holz a pf e 12 Bekanntmachung. (1722) Das einſtöckige Wohnhaus und zweit Grundſtücke des Adam Bommersheim II. zu Dornaſſenheim ſollen Freitag den 21. December l. J., Nachmittags 1 Uhr, auf dem Gemeinde⸗ hauſe daſelbſt zum zweitenmal einer öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Reichelsheim den 20. November 1849. Herzogl. Naſſ. Landoberſchultheißerei 10% Mülden bra d. 5 l 5 Lieferungen verſchie den flär die 1 8 2 Stroh zum Füllen einzelner Betten auf 5 Dies A Cellarius, Oberquartiermeiſter. Versteigerung. (1725), Donnerſtag den 29, November, von Vormittags 9 Uhr an, läßt die Heinrich Joſt J. „Wittwe dahier, erbvertheilungshalber, ö Gew ere been eee ee ee (1123) Sitzung Dienſtag den 27. d. M. 8 Uhr 2) 2 vollſtändige Pflüge, Abends, im ſteinernen Hauſe. Tagesordnung: 3) 2 Eggen mit eiſernen Zinken, 1) Wahl des Vorſtandes; 2) Beredung über 4) 3 Kühe mit 2 tragbaren Rindern, Julaſſung der Geſellen und Söhne von Mit. 5). ſonſtige verſchiedene Hausgeräthſchaften, gliedern der Localſection zu deren Sitzungen;[in ihrer Wohnung öffentlich meiſtbietend ver⸗ 3) Beredung über eine Gewerbe⸗Ordnung. 8 7. ſteigern. Friedberg den 21. November 1849. 2919 Der Vorſtand 1 Vilbel den 21. November 1849. 80 enn Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter L 6 w. n Breite (breite Straße, der Poſt gegenüber) J (1688) empfiehlt für den bevorſtehenden Winter ſeine große Auswahl in Tuch⸗, Pelz⸗ und Plüſch⸗ kappen in allen modernen Fagonen und Farben, Muffs, Damenſtauchen(Pulswärmer), Jagoſtäuchen, abgepaßten Mantelkrägen, Wizſchuhen, Handſchuhen, ſchwarzen und weißen Herrenhüten, von Seide und Filz, Kork⸗ und Filzſohlen, Kinderhütchen und Käppchen in neueſtem Geſchmack, verſpricht bei ſehr mäſſigen Preiſen die prompteſte Ausführung. 1 120115 de Alle Sorten d? 47) franzöſiſcher Liqueure, Ananas: Arack, Rum und rothe Damen⸗Punſch⸗Eſſenze, empfiehlt in vorzüglicher Qualität Friedberg. e P. F. Sehmittuner. Geſchäftseröffnung. (1710) Ich zeige hiermit an, daß ich, nachdem ſich die Firma Hirsch Mayer Sohne hier, wo ich bisher Theilhaber way, aufgelöſt, ein neues Geſchäft in Spezereiwaaren, Landesprodueten, Material- und Farbwaaren etablirt habe, außerdem führe ich alle feine Liqueure und ausländiſche Weine, Punſch⸗Effenz ꝛc., echten Jamaica Num und Arac de Batavia, ordinärer Branntwein im Ganzen und im Einzelnen, beſten Braunſchweiger Flachs und italieniſchen Schuhmacherhanf, Holzwaaren, Diele und Latten ꝛc., ſowie alle Sorten Bürſten und Pinſel eigener Fabrik. i f i f Durch gute Waare und reelle Bedienung, werde ich mir meiner verehrlichen Abnehmer zu erhalten ſuchen. Butzbach den 13. November 1849. eee f Moſes Mayer. die Zufriedenheit 1) 2 vollſtändige Wagen, von denen der eine 3 Aran, ſodann cart Setten auf — woſelbſt 10 1 Holſlie⸗ * 1849. 8 unttirrmeifter. g. November, von Heinrich Joſt J. dalber, a denen der eine unden, rätzſchaſten, ittbirtend ver 1849. 8 cf. Bürgermeiflt ite v berg N pelz⸗ und Nlüſt 2), Jigeſtauchen u, von Seid zun, 7 4, berſpicht he ——— 1 und rothe pmittrer. 2 Maye. Geſchaſt 1 arbwaatrel Friedberg 383— 0 Als neuer Beleg für die vortreffliche Wirkſamkeit und Heilkraft der weltbekannten und berühmten . Goldbergerſchen Kaiſerlich Königlich Allerhöchſt privilegirten Galramo- electrischen Rheumqlismus- Hellen, welce in einzig und allein bei P. F. Schmittner ſtets echt und (1484) unverfälſcht zu den feſtgeſtellten Fabrikspreiſen vorräthig ſind, mögen, ſtatt jeden Eigenlodes, nachſtehende Zeugniſſe hochachtbarer Perſonen dienen. Nach mehrfacher Anwendung der galvano⸗ electriſchen Rheumatismus ⸗Ketten des Herrn J. T. Goldberger in Tarnowitz, ſowohl bei Mir ſelbſt, als auch bei andern an Rheumatis⸗ mus Leidenden, habe ich die Erfahrung gemacht und die Ueberzeugung gewonnen, daß dieſelben namentlich bei nervös ⸗ rheumatiſchen, ſowohl acuten als chtoniſchen Schmerzen angewandt, vielfach große Erleichterung, ja oft gänzliches Verſchwinden der Schmerzen hervorgebracht haben und daß in genannten Fällen dieſelben zum Ge⸗ brauch zu empfehlen find. Nordheim in Hannover, den 16. Januar 1849. Dr. Cl. Krohne, Landphyſikus. Seit vielen Monaten litt ich an Kopfſchmer⸗ zen; nachdem ich nun mehrere Mittel vergebens dagegen angewandt, kaufte ich mir kürzlich eine Goldberger ſche Kette, bediente mich derſelben nach Vorſchrift— verſpürte ſchon nach wenigen Stunden bedeutende Linderung meiner Schmer⸗ zen, nach zwei Tagen aber war das Uebel gänz⸗ lich verſchwunden und iſt bis heute nicht wieder ⸗ gekehrt, welches ich hiermit der Wahrheit gemäß bezeuge. 5 f Germersheim i. d. Pfalz, deu 12. April 1849. ſeph Pfeil, dongenkeer lee— 16. Arlilerie Regiment oller. Vielfach anerkannt und ſelt einer Reihe von 4 iſt die Wirkſamkeit der Elee⸗ tricität und des Galvanismus bet rheumatiſchen und nervöſen Krankheiten. Ich finde in den Gold bergerſchen ſogenannten Rheumatismus⸗ Ketten eine der ſinnreichſten und ſchönſten Formen der Anwendung gedachter Heil⸗ kräfte und kann mich den zahlreichen und viel⸗ fachen Empfehlungen dieſer Ketten ſeitens be⸗ währter Aerzte, ſowohl auf meine eigene Be⸗ obachtung als die Verſicherung mancher Kranken geſtützt, mit voller Ueberzeugung anſchließen und empfehle dieſelben beſonders bei chroniſchen rheumatiſchen Krankheiten. Cleve in der Rheinprovinz, den 2. Mai 1849. 3 Dr. Arntz, pract. Arzt. Der Unkerfertigte bekam als Folge der Gicht ein ſo heftiges Zittern an der Hand, daß er nicht mehr ſchreiben konnte; durch den Gebrauch der„Goldberger'ſchen“ Kette aber, die er um die zitternde Hand legte, konnte er die Hand zum Schreiben wieder gebrauchen. n er als Folge von Naſſe und Erkältung auf einem Speisgang zu einem Kranken ein Gicht⸗ leiden am linken Arme ſo daß er mit der Hand nicht in die Rocktaſche ſahren konnie; er legte die Kette auf die linke Schülter an und er konnte ſchon am andern Tag die Hand wie ſonſt ge⸗ brauchen; ſo wie, ſeit er dieſe Kette trägt, ein Gicht oder rheumatiſches Reißen, das früher ſehr heftig und lang dauernd war, wann ſich ein ſolches einstellt, gleich wieder aufhört. Er kann daher die wohlthätigen Wirkungen dieſer „Goldberger'ſchen“ galbano⸗eleetriſchen Rheuma- tismus⸗Ketten aus eigener Erfahrung bezeugen und beſtens empfehlen. 19851 Strohl bei Salzburg, den 13. März 1849. Johann Keitlechner, Pfarrvicar. Anzeige. (4726) Nachdem ſich das mit meinem Bruder gemeinſchaftlich geführte Eisen-, Branniwein- undl Landespro- ducten- Geschiuifl Hirſch Mayer Föhne unter der Firma: aufgeldſt hat, beehre ich mich hiermit die ergebene Anzeige zu machen, daß ich daſſelbe Geſchäft für meine alleinige Rechnung fortführe. f Butzbach den 13. November 1829. Mapper Mauer. — Ein Mädchen (1694) mit guten Zeugniſſen, welches mit Kochen und Hausarbeiten umgehen kann, wird in einer stillen Haushaltung geſucht. Ausgeber dieſes ſagt bei wem. Friedberg den 14. November 1849. Ge ſu ch. (1708) 8— 10 geübte Cigarrenmacher oder junge Leute, welche das Cigarrenmachen erlernen wollen, finden dauernde Beſchäftigung durch den Unterzeichneten. N E. Braubach in Butzbach. Auch bekam (1731) Donnerſtag den 27. November, Vor⸗ Aufforderung. (4693) Die Schuldner aus der fruheren Handlung Gebrüder Groedel wer⸗ den hiermit aufgefordert, die uns gut⸗ kommende Schuld binnen 14 Tagen an uns zu entrichten, widrigenfalls wir die Saumſeligen gerichtlich dazu anhal⸗ ten müſſen. David Grvoedel J. H. B. Grvedels Wittwe Zum Verkaufen. (1727) Ein ausgezeichnet guter, halbge⸗ tiegerter, fünffähriger Hühnerhund wird billig abgegeben. Wo? ſagt die Expedition d. Bl. Vor züglichen Wein, (1728) den Schoppen zu 12 kr., verzapft Friedberg. Georg Ulrich. Lehrlings⸗Geſuch. (1729) Einen geſitteten Lehrburſchen ſucht Ech ſt. Uhl, Sattler und Tapezier zu Nidda. Zu Verkaufen. (1730) Canarienvögel, Hähnchen, bei Ehriſt o ph Engel, auf dem Markt. Verſtei gerung. miftags 9 Uhr, will der Unterzeichnete 2 Pferde, mehrere Kübe, Rinder und Zuchtſchweine, 3 Wagen, Pflüge mit Ackergeräth, 1 Chaiſe und 1 Milchwagen mit Geſchirr, 1 Puhlpumpe, 2 Fruchtfegemühlen, 1 Fruchtwaage, Kartoffeln, Futterſtroh, Rangen, Rüben, Schränke und ſonſtiges Hausgeräth, einer freien Verſteigerung ausſetzen Obererlenbach im November 1849. Georg Müller. Empfehlung. (1732) Da Unterzeichneter die Erlaubniß nach beſtandenem Examen von Großh. Heſſ. Regierungs-Commiſſion zu Friedberg erhalten hat, ſo empfiehlt ſich derſelbe als: in Schröpfen, Aderlaſſen, Zahnarzt, ſowie auch Heilung von Geſchwüren ꝛc. ich bringe deßhalb dieſes dem geehrten Publicum zur öffentlichen Kenntniß und verſpreche demſelben prompte und reelle Be⸗ dienung, und bittet deßhalb um geneigten Zu⸗ ſpruch.— Markus Kahn Heildiener. Großkarben den 13. November 1849. Anzeige. (4733) Neue und alte Pferdeteppiche ſind billig zu haben bei Meier Schwarz. Au ff pd en üen d (4780 Alle diejenigen, welche mit ihrem diesſährigen Ackerpacht an den Unterzeichneten noch im Rückſtande ſind, werden hiermit auf⸗ gefordert, ſolchen binnen acht Tagen von heute an zu entrichten. Fauerbach II. den 21. November 1849. Heinrich Sang 1. Erſte Abendunterhaltung (1735) des Muſikvereins im Ger⸗ lach'ſchen Saale, Sonntag den 25. No— vember, Abends 7 Uhr. Der Vorſtand. 1 — 3 rr — — ́—l11AwAw — 384 Entgegnung. (1736). Mir kommt jetzt erſt Nr. 85 des Intelligenz-Blattes von Friedberg zu Geſicht, in welches mein früherer Verwalter Herr A. Barth eine Erklärung gegen mich hat einrücken laſſen« Daß mir derſelbe deßhalb vor Gericht Rede ſtehen ſoll, habe ich zur Entgegnung dem Publikum micht zu verſichern nöthig. Da jedoch die Rachſucht dieſes Mannes gerade dadurch rege geworden iſt, daß ich ihm die Ausſtellung eines guten Leumunds⸗Jeugniſſes verweigerte, weil ich ihm meiner ännerſten Ueberzeugung nach dieß nicht ertheilen konnte, ſo will ich jetzt dasjenige Zeugniß, welches ich der Wahrheit gemäß nur ausſtellen konnte und welches ich bei Gericht zu vertreten bereit bin, hiermit veröffentlichen laſſen: a 1 Leumund ⸗Zeugniß. Herr Alexander Barth, Sohn des penſionirten Herrn Hofkammerraths Barth von Wies⸗ baden, in Okarben bei ſeinem Schwiegervater Herrn Fauerbach ſich jetzt aufhaltend, war drei Jahre Verwalter meines neu errichteten Hofguts Ludwigshöhe. Obgleich derſelbe, wahrſcheinlich in Folge ſeiner früheren wahrhaft abentheuerlichen Lebensberhältniſſe, ſich diejenigen Qualificationen noch bei Weitem nicht genügend erworben hatte, welche bei einem intellectuellen Oekonomen erfordert werden, ſo ſuchte er ſich doch Anfangs durch Fleiß und ſcheinbare Anhänglichkeit mein Vertrauen zu erwerben und ich war deßhalb gern geneigt, die vielen Mißgriffe deſſelben möglichſt zu über⸗ ſehen, ſo widerlich mir auch ſeine lügenhaften Aufſchneidereien von Anfang an, wie ich ihm abmah⸗ nend ſtets zu erkennen gab, waren. Allein ſein in periodiſchen Ausbrüchen ſich kund gebender und ſich ſtets mehrender Jähzorn und die eben ſo periodiſch hiermit in Verbindung ſtehenden Mißhand⸗ lungen feiner Ehefrau und der ihm untergebenen oder mit ihm in Berührung gekommenen Per⸗ ſonen,—(weßhalb faſt keine Arbeiter mehr bei ihm,— welcher allgemein als ſ. g. Lichtnarr erklärt wurde,— bleiben wollten und er nur durch Lohnerhöhungen u. ſ. w. einzelne Leute von Dienſtaustreten mit Mühe noch abhalten konnte)— brachten mich perſönlich oft in die unange⸗ nehmſten Verwickelungen, ſo daß die Entfernung dieſes Verwalters ſchon mit Rückſicht auf die ganze Umgegend endlich geboten ſchien.. „Dieß war unvermeidlich, als er noch einen anderen fremden Abentheurer auf meinem Hof aufgenommen hatte, welcher von meinem Vermögen ernährt werden ſollte, während derſelbe ſeine Einkünfte dort zu verpraſſen Anſtalten traf, und beide es für unnöthig hielten, mir über ihr Verhältniß irgend welche Aufſchlüſſe, welche ſie mir vielmehr geradezu verweigerten, zu geben. Durch den verderblichen Einfluß dieſes fremden Menſchen gewann bei Herrn Barth das böſe Princip wieder in allen Beziehungen die Oberhand. Beide Abentheurer fuͤhrten jetzt ein notoriſch lüderliches Leben, begingen ungeſcheut Exceſſe u. ſ. w. 5 g „Einer ſolchen Aufführung—(das Deficit bei meinem Branntwein⸗Vorrathe giebt allein ſchon einen Maaßſtab der lüderlichen Barth'ſchen Wirthſchaft)— mußte ich mit Energie entgegen⸗ treten; die Entfernung jenes fremden Eindringlings war die nächſte Maßregel, welche ich endlich durch Hinwpeiſung auf anzurufende polizeiliche Hülfe durchſetzte. Ihr ſollte alsbald die Entfernung der Barth'ſchen Familie folgen,— da kündigte mir Herr Barth, um nothdürftig noch einen Schein zu retten,— ſelbſt auf. Die Entfernung des Herrn Barths auf die kürzeſte Weiſe war der Zweck;— ohne nur im Einzelnen auf die Abgabe des Inventars, worüber der Verwalter nicht einmal das Verzeichniß fortgeführt hatte, zu dringen, ließ ich ihn alſo ſo ſchnell als möglich ziehen. Leider ſtellten ſich aber, nach ſeinem Weggange, gegen die Barth'ſche Eheleute dringende Indicien von Unterſchlagungen und Entwendungen heraus. Wie verhaßt und verachtet ſich derſelbe übrigens in der ganzen Umgegend gemacht hatte, geht ſchon daraus hervor, daß mir, ſelbſt von Ortsvor⸗ ſtänden, wegen ſeiner Entfernung wahrhaft gedankt worden iſt.. 00 Aus dem Vorgetragenen folgt alſo, daß ich Herrn A. Barth das Lob eines tüchtigen und pflichtgetreuen Oekonomie⸗Verwalters nicht ertheilen kann. Gießen den 17. November 1849. 1 Briel, pofgerichts⸗Advokat. a eee ee (14737) Da die Wahl für die zweite Kam⸗ mer der Landſtände in den nächſten Tagen ſtait⸗ findet, ſo beehrt ſich der Unterzeichnete, die Wähler des Bezirks Nidda hiermit zu einer nochmaligen Beſprechung auf Mittwoch den 28. November, auf 1 Uhr Nachmittags, nach Echzell in das Gaſthaus des Herrn Mogk einzuladen. Muth, Bürgermeiſter zu Beienheim. Nachkirchweihfeſt zu Okarben. 1738) Nächſten Sonntag den 25. d. M. findet bei mir gut beſetzte Tanz⸗ muſik ſtatt, ausgeführt durch Oeſtreicher Militär⸗Muſik, wozu ich mit dem Be⸗ merken höflichſt einlade, daß ich fuͤr gute Speiſen und Getränke beſtens be— ſorgt ſein werde. Okarben. Carl im Carlshof. Einladung. (1739) Kommenden Montag den 26. d. M. wird der ſchon ſeit vielen Jahren ſehr beſuchte Katharinen-Markt⸗Ball in meinem Local ſtatt⸗ finden. Zur gefälligen Theilnahme ladet ein Butzbach den 20. November 1849. 1 A. Joutz, im Heſſiſchen Hof. Harmonie⸗ und Tanzmuſik ſtatt. Butzbacher Katharinenmarkt! (1740) Nächſtkommenden Montag, als den 26. d. M., findet in meinem Saale gutbeſetzte Für gute Speiſen und Getränke werde ich beſtens ſorgen. Es wird ein Entrée von 18 kr. erhoben, wo⸗ für ein Schoppen Wein verabreicht wird. Zu zahlreichem Beſuch ladet höflich ein Butzbach den 20. November 1849. Carl Becker, zum deutſchen Hof. Literariſche Anzeige. (1741) Bei Louis Weis in Friedberg iſt zu haben: N Der wohlunterrichtete Pferde⸗ arzt oder leichtfaßliche Anweiſung für jeden Pferdebeſitzer, alle Krank— heiten und Gebrechen ſeiner Pferde ſelbſt und ſicher zu heilen. Von Dr. Karl Raimund. Zweite Auflage. 8. geh./ Thlr.= 36 kr. Der Titel bezeichnet hinlaͤnglich, was in vor⸗ liegendem Werkchen zu finden iſt. Kein Pferde- beſitzer, vorzüglich auf dem Lande, wo in Krank⸗ heitsfällen nicht oft gleich Hülfe bei der Hand iſt, ſollte die kleine Ausgabe ſcheuen, ſich daſſelbe anzuſchaffen. Kirchliche Anzeigen ag für Friedberg. 2 25. Sonntag n. Trinit. den 25. Nobr. Pfarramtliche Functionen verrichtet: Herr Stadtpfarrer Fertſch. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Candidat Hunzinger. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: t Herr Diaconus Baur. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Sell. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Kromm. Fruchtpreiſe. 1821. Nob. 16. Nob. 1. Nob. Gattung. Fried⸗ 5 Die⸗ f berg Mainz burg fl. kr. fl. kr. fl. kr. Waizen pr. Malter 1 1 7 4 7— Korn„„ 448441] 42 ee 335 346 340 HF 250 391 230 Polizei- Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 24, bis 30, Novbr. 2. dried⸗ Butz Brod Preiſe. berg. bach. 75 I kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 21— 2 2 77 7. 24— 14— 4 r 4 8.— 8— a 2 Lth. th. —Mllchbrod 145¼½ 16 — Waſſerweck 7 1 16. —Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 16, 18 Fleiſch⸗Preiſe. 10 0 1115 1 Ochſenfleiſch 111— 11— „ Kühfleiſch, gemäſtetes 9—1 9— „ Rindfleiſch, gemäſtetes 81—181— „ Kalbfleiſch 7— 8— „ Schweinenfleiſch 10— 110— „Hammelfleiſch 2 „ Schaaffleiſůoh 6——— „Wurſt v. bloͤs Schweinen 12— 12— 1 Bratwurſt 14— 414— „ Schwartenmagen— 1144— 144 „ Geräucherter Speck 22— 20 „Schinken 16— 16— „Dörrfleiſch 16— 16— „Schweinenſchmalz,— ausgelaſſen 24— 18— unausgelaſſen 18— 16— „Nierenfett 20— 14— „Hammelsfett 16— 14— Bei Ludwig Kreuter und Heinrich Engel das Pfund Hammelfleiſch 7 Kreuzer. Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter Ben diele. de 0 2 8 1 0 f Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. e rr S „ö