h den folgen Dem ent des graanntm dich üderztüzen will ant der grö der daß ſie aut r Euwobnerſchnt er nisbünger r ee un.) N 2 donau gt N Arhrit * ö für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den negierungsbezirk Friedberg im Beſenderen. E 16. 1840 Sonnabend den 2. Febri Amtlicher Theil. Die Großherzoglich Heſſiſche Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks Friedberg an die Großh. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks. 0 Betreffend: Regierungsbezirk Friedberg. Ste werden hiermit angewieſen, genaue Nachfor⸗ ſchungen nach dem Rubrikaten, deſſen Aufenthaltsort unbe⸗ kannt iſt) eturreten zu laſſen und im Betretungsfalle den- ſelben an uns abzuliefern. Friedberg den 8. Februar 1849. Inanſtändiee Aeußerungen des in der 2. Infanterie⸗Regiments ſtehenden Musketiers(Kriegs⸗ ee Friedrich Henrich aus Stammheim, gsblatt⸗ Auszüge. Auszug 15 dem Regierungsblatt Nr. 2 von 1849. das Verfahren in Aſſiſenſachen und die Bildung der 1 Geſetz, See in der Provinz Rheinheſſen betr. 1 Markt- Bericht. Friedberg, am 21. Februar 1849. Compagnie des f Aufgefahrenſ Verkauft] Mittelpreift Gattung. wurden wurden* (Mltr.)(Mltr) 3 Waizen 41 41 8 37 Korn 9 5 5 50 Gerſte. 22 22— 43 Hafer. 7 15791 35 10 Erbſen.— e 8 0 lu r ce Kartoffeln— 25 2 Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. ae 7 4 117.„Verſteigerung. (237) Dienſtag den 27. 1. M., Nachmittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rath hauſe von dem Fruchtvorrath des vereinigten Armenfonds 50—60 Malter Korn, zweimalterweis, meiſt— vietend verſteigert. Friedberg den 15. Februar 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. eee tg. (238) Auf Anſtehen der Frau Konrad Nau⸗ heimer Wittwe wird Dienſtag den 27. l. M., Vormittags um 10 Uhr, in hieſigem Rathhar iſe deren neu erbaute Hofraithe mit Hausgarten, in der Vorſtadt, einer freiwilligen Verſteigerung ausgeſetzt. Frievberg den 15. Februar 1849. Der Groößh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Main- Weſer⸗Eiſenbahn. (242), Montag den 26. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſollen in dem Gaſthauſe zum Pro⸗ menadehaus dahier, die bei Erbauung der nach⸗ genannten Uebergangswerke erforderlichen Ar- . und Lieferungen, als: Bei Erbauung einer Brücke über die Wieſeck bei Gieſſen: 1) Maurer⸗ und Steinhauerarbeit, ohne Material veranſchl. zu 6776 fl. 40 fr. Lieferung von 350 Bütten Waſſerkalk veranſchl. zu 875— II. Bei Erbauung eines Viaducts am Neuſtädter Thor bei Gieſſen: 1) Maurer- und Steinhauerarbeit, ohne Material veranſchl. zu 63 15 fl. 26 kr. 2) Zimmerarbeit veranſchl. zu 669„ 23„ ) Lieferung von 800 Bütten Waſſerkalk, verauſchl. zu 2000„— öffentlich an die Wenigſtfordernden verſteigert werden. Riſſe, Voranſchläge und Verſteigerungsbedin— gungen liegen vom 19. d. M. an auf dem Bü⸗ reau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Gieſſen den 11. Februar 1849. Der Großh. Heſſ. Sections-Ingenieur der Section Gieſſen Eicke meyer. Holz⸗Verſteigerung. (263) Montag den 28. l. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll in dem Gräflich Solms-Rödel⸗ heim'ſchen Walde bei Wickſtadt, das nachfolgende Holz, nämlich; 6, Stecken eichen Scheitholz, 11„„ Aſtprügelholz, 0 1 5 Stockholz, 42*„ Aſtholzreiſer, 113„ gemiſchte Reiſer, 2225 Stück birke Nutzholzſtangen, 53 Stecken Wurzelholz und 400 Wellen Dorn, e meiſtbietend verſteigert werden. Aſſenheim den 15. Februar 1849. Gräfl. Solms⸗Rödelheim'ſche Forſtverwaltung. Bekanntmachung. Brennholzverſteigerung in dem Domanialwald Burgwald, Forſtreviers Oberrosbach betreffend. (264) Donnerſtag den 1. März d. J. wer⸗ den in dem Schlag Nr. V des oben gedachten Walddiſtricts an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert: 1 Stecken birken Prügelholz, 450 Wellen buchen Reiſerholz, ö 6513„ eichen und bixken Nelfehol, 3 Wagen, 8 Läſte Schlagabraum. Der Schlag, in welchem die Verſteigerung Morgens 8n„ Uhr beginnt, liegt links des von Ockſtadt nach dem Forſthaus Winterſtein führen⸗ den Weges. Oberrosbach den 16. Februar 1849. Der Gr. Revierförſter des f Nevers Oberrosbach Bingmann. Verſtei gerung. (273) Dienſtag den 27. März, Morgens um 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die dem Heinrich Schaup von Ockſtadt gehörende, in dieſiger Gemarkung liegende Aecker, meiſtbietend verſteigert, als: 1) 375, I Klafter, 1 191 Rutben im Groß⸗ wartfeld, an Heinrich Hanſtein II. 2) 367,7[◻Klafter, 187 Ruthen daſelbſt, an Heinrich Weckers Wittwe. Friedberg den 21. Februar 1849. In Auftrag: Großh. Heſſ. Leusgeiichte Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. r — 12 —— Verſteige rung. (274) Dienſtag den 27. März, Morgens um 10 Ühr, wird in hieſigem Rathhauſe nachſtehen⸗ der, dem Bürger Philipp Engel dahier gehö⸗ render, im Großgalgenfeld liegender Acker, 338,1 UKlafter, 172 Ruthen haltend, meiſt⸗ bietend verſteigert. Friedberg den 21. Februar 1849. In Auftrag: Groß. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Verſteigerung. 12785) Dienſtag den 27. l. M., Morgens um 10 Uhr, werden ine e Ratbhauſe drei, der Frau Chriſtian Engels Wittwe dahier gehörende Gärten, folge eingelegten Nachgebots, meiſt⸗ bietend verſteigert. Friedberg den 21. Februar 1849. 5 Der Großb. Heſſ. Bürgermeiſter 5 Bender. Arbeits Verſteigerung. (2760 Montag den 26. l. M., Nach um 2 Uhr, wird das Behauen der an Ort und Stelle, zwiſchen den beiden an der Uſa, wenigſtnehmend verſteigert. Friedberg am 22. Februar 1849. 10 Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Been deer. Bekanntmachung. (277) Montag den 5. März d. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll auf hieſigem Rathhauſe das Wegfangen der Maulwürfe in den Gemarkungen Stadt und Burg Friedberg, öffentlich an den Wenigſtfordernden für 1849 in Accord gegeben werden. Friedberg den 22. Februar 1849. Runder Bekanntmachung. (278) Die am 15, und 16. Februar 1849 abgehaltene Holzverſteigerung im Freiherrn von Ritter'ſchen Walde bei Hof⸗Haſſeleck iſt geueh⸗ migt worden und kann das Gehölz nach den ſchon bekannten Bedingungen abgefahren werden. Friedberg den 21. Februar 98 9 3 Fa a tz. Bekanntmachung. (279) Bei hieſiger Saline ſoll die Lieferung von 5 Ohm Rüböl auf dem Soumiſſions⸗ wege an den Wenigſtnehmenden, unter den im Actuariate der unterzeichneten Behörde zur Ein⸗ ſicht offen liegenden Bedingungen, vergeben werden, welches Luſttragenden mit dem Anfügen zur Nachricht dient, daß die deßhalbigen Sou⸗ miſſtonen längſtens bis Dienſtag den 27. d. M., Vormittags 9 Uhr, verſiegelt und mit der Auf⸗ ſchrift. u Oel⸗Lieferung betteffend“ anher abge⸗ geben werden müſſen, indem bei Ablauf dieſes Termins deren Eröffnung ſtattfinden wird. Nauheim den 17. Februar 1849. Kurfürſtlich Heſſiſches Salzamt Schäfer. Schmincke. F. Schreiber. Hansmann. Bekanntmachung. 1280) Montag den 26. Februar l. J., Mor⸗ gens um 11 Uhr, ſoll in dem Bürgermeiſterei⸗ Büreau das Maulwurfsfangen auf den in der Gemarkung Ilbenſtadt befindlichen Wieſen, unter den bei der Verſteigerung eröffnet werdenden Bedingungen, an den Wenigſtfordernden in Ac⸗ cord gegeben werden. Ilbenſtadt den 20. Februar 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Dickenberger. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter.“ —— Holz ⸗Verſteigerung. (281) Donnerſtag den 1. März l. J., von Morgens 10 Uhr an, ſollen im Diſtricte Jung⸗ fernwald, nahe bei Ilbenſtadt: 1) 15 Stecken buchen Scheitholz, 2 30„„ Prügelholz, 3) 1„ erlen„ 4 7„ lärchen 1 50 2„ kiefern 1 6) 56„ buchen Stockholz, 2 eichen„5 8 1„ kiefern 1 9. ee 1 100 8„ laärchen* 11) 1400 buchen Wellen, 12) 200 eichen„ 13)“ 350 tiefern„ 14) 325 lärchen 15) 50 erlen 16) 22 eichen⸗, 58 fichten⸗, 55 lärchen⸗, 10 erlen⸗ und 5 buchen Werk- und Nutzholzſtangen, 5 d öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Auf genügende Bürgſcheine hin wird Zah⸗ lungsfriſt bis zum 1. September l. J. ver⸗ illigt 5 9 loß Ilbenſtadt den 21. Februar 1849. Grafl. v. Leiningen⸗W. Rentei daſ. Bernhardt. Holz⸗Verſteigerung. Vormittags 9 Ühr anfangend, werden in dem Gemeindewald zu Niedermorlen, Diſtrikt Hüh⸗ nerkopf, Schlag 13, öffentlich an die Meiſtbie⸗ tenden verſteigert: 2 Stecken birken Scheitholz, 6½%„ eichen 1 5„ nadel„ 42„ birken und eichen Prügelholz, 25„ nadel Prügelholz, 2„ erlen und aspen Prügelholz, 8/„ eichen und nadel Stockholz, 5½„ erlen Stockholz, 525 Wellen buchen Reiſerholz, 700„ birken und eichen Reiſerholz, 20525„ erlen, aspen u. nadel Reiſerholz, 37 Wagen und 12 Läſte Allerleiholz. Dienſtag den 27. d. M., von Vormittags 9 Uhr an, „½ Stecken aspen Stockholz, 175 Wellen birken Reiſerholz, 350 Gebund Ginſtern und Wachholder, 38 Stück eichen Bau- und Werkholzſtämme, 58 304 Cubikfuß enthaltend, eichen Stangen, 2 Cubikfuß ent⸗ haltend, und 5„ Nadelſtämme, 66 Cubikfuß ent⸗ haltend. Bemerkt wird hierbei noch beſonders, daß gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft eine Zahlungs⸗ friſt bis den 1. Oktober d. J. geſtattet wird. Die Zuſammenkunft an beiden Tagen iſt jedes⸗ mal am Forſthaus Winterſtein. Niedermörlen den 20. Februar 1849. Det Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Dey. 4 * Holz-Verſteigerung. (183) Dienſtag den 27. und Mittwoch den 28. d. M., von des Morgens 9 Uhr an, wird im Windecker Bürgerwalde, im ſog. Fichtenſtück, an der Chauſſe von Hanau nach Höchſt, fol⸗ gendes Fichtenholz an Ort und Stelle, öffentlich meiſtbietend verſteigert, als: 580 Stück ſehr ſchöne Fichtenſtämme, zu Bau- und Werkholz vorzüglich geeignet, 454„ Feuerleiterbäume, 216„ Heubäume, 313„ Leiterbäume, 3 Schock Hopfenſtangen, Baumpfähle, ö 2 20 77 in eine hieſige Haushaltung geſucht. (282) Kunftigen Montag, den 26. d. M., 4 e 63 Stück Elchendeichſeln; 5½ Klafter Eichen⸗ und Fichtenholz, 80 Schock Fichtenwellen. Es werden hierzu Steigliebhaber eingeladen. Bemerkt wird, daß die 80 Schock Wellen und die 5 Klafter Eichen- und Fichtenholz an letzt⸗ gedachtem Tage, nämlich den 27. d. M., ver⸗ ſteigert werden. Windecken den 19. Februar 1849. ö Der Bürgermeiſter Dietz. Privat- Bekanntmachungen. Gu (268) Eine brave geſittete Küchenmagd wird Die Ex⸗ pedition d. Bl. ſagt wo? Alle Sorten Stroh⸗Hüte (248) werden gewaſchen, nach neueſter Fagon geändert und baldigſt beſorgt von Friedberg. S. G. Simon J. Modehandlung, Hôtel Trapp gegenüber. Anerbieten. (259) Auswärtige Fräulein, die die hiefige hoͤhere Töchterſchule beſuchen wollen, können bei einem hieſigen ledigen Frauenzimmer, gebildeten Standes, gegen billige Vergütung Koſt und Logie erhalten. Näheres bei der Expedition dieſes Blatts.. Ein vollſtändiger zweiſpänniger Wagen (284) iſt zu verkaufen bei Ranſtadt bei Nidda. Heinrich Lang. Zum Verkaufen. — 2 — * an f. und 4213) An f An Das 6 2 erte Or eu Ahe Dr, (285) Einige Hundert Aepfelbäumchen hat 1 zu verkaufen Heinrich Sang, in Fauerbach 11. Warnung. (286) Es wird hiermit Jedermann gewarnt, meinen beiden Söhnen Adolph und Caspar Fink etwas zu borgen, indem ich für nichts hafte. l J Okarben. Nicolaus Fink. Gyps und naſſauer Stabeiſen (287) in empfehlende Erinnerung. a Friedberg. Jean Huber— Bekanntmachung. (288) Am Montag wurde auf dem Wege von Fauerbach nach Rosbach ein Ferkel, 7 Wochen alt, von einem Wagen herunter entwendet; wer nähere Auskunft bei der Expedition dieſes Blat⸗ tes darüber ertheilt, erhält eine angemeſſene Belohnung. 55 Anzeige und Empfehlung. (289) Hierdurch beehre ich mich zur öffent⸗ lichen Kenntniß zu bringen, daß ich mein ſeit⸗ her geführtes Producten⸗Geſchäft mit der Zulage eines neuen Artikels erweitert, indem ich mich auch dem Ein- und Verkauf von Brandwein im Großen unterzogen habe. Insbeſondere halte ich mich mit einem ſehr gehaltvollen rein ſchmeckendem, rheiniſchen Brandwein beſtens empfohlen, mit der Bitte, auch in dieſer Branche um geneigte Aufträge. 5 Friedberg. J. L. Rappolt. Zum Verpachten. (290) 2 Viertel 30 Ruthen Garten am alten Mainzerthor, hat zu verpachten Philipp Hof manns Wittwe. 2 (293) entwende Obermö Nöheres Ahlt ber nachungen. 8 Lage toh: Hüte t Jacen S ucueſte edcheadlung, Trayy gegenüber. det Ccpedtten zet Bagen d Ulai⸗ g umtſſene 4 1 Regelmäßige Packet ⸗Schifffahrt 4 * wbbach, find 40 bis 50 Ohm Herren Bürgermeiſter um alsbaldige Bekannt- zwischen Anhberpen und Net- Tory an 1. und 15. jeden Monats für Kajüten⸗ und Zwiſchendeck-Paſſagiere. 213) Am 1. März 1849 erpediren wir das amerikaniſche gekupferte Dreimaſterſchiff Luconia 1 von 650 Tonnen, Capitain Hamilton. a Am 15. März 1849 das amerikaniſche gekupferte Dreimaſterſchiff Hector von 700 Tonnen, Capitain Poſt. Das letztere Schiff hat eine zweite Eajüte im Hauſe auf dem Verdeck A. e 7 Außerdem am 12. März von Antwerpen nach New⸗Orleans das neue amerikaniſche kkupferte Dreimaſterſchiff European von 800 Tonnen, Capitain Whiting. Näheres über die Preiſe der Plätze bei uns und unſern Herren Agenten: 1 Dr. G. Strecker Ant. Joſ. Klein Joſ. Stöck in Mainz. in Bingen. in Ereuznach. Strecker, Klein und Stöch in Anwerpen. In Alsfeld bei Herrn F. C. Bücking. „ Düdelsheim, bei Büdingen, bei Perrn „Friedberg bei Herrn G F. Nau. „Gießen bei Herrn G. Schmidtborn. 25 „Grünberg bei Herrn Gemeinde-Einnehmer Schã fer Gemeinde⸗Einnehmer Kleinfelder. Pogonomyron. 291) Die in der Erfahrung bewährt gefundene Profeſſor Meyer'ſche Bartſalbe(Pogononiyron) iſt von dem Verfer⸗ tiger derſelben dem Unterzeichneten in Commiſſion gegeben und nebſt Gebrauchs⸗Anweiſung das Töpfchen zu 24 Kreuzer sei ihm zu haben. i Die 1 iſt 38 jungen Herrn, welche wenig twuchs haben, zu empfehlen. Ber e berg 358 22. Februar 1849. H. Diehl, Heilgehülfe, wohnhaft Eck der Köhlergaſſe und nächſt dem neuen Schulhauſe. a 7 5 Bürgerverein. 292) Die Mitglieder des Vereins werden eingeladen, ſich Sonntag den 25. „. M., Nachmittags 4 Uhr, in dem Wirth Walz'ſchen Locale, zur Beſprechung wegen der Wahlen zum künftigen Landtage, einzufinden. Friedberg am 22. Februar 1849. Krach, Schriftführer. Anfrage. (296) Kann ein Mann auch Geſchworener werden, was doch ein ſehr wichtiges Amt iſt, der ſchon am Gericht in Unterſuchung ſtand, oder vielmehr Schriften verfälſchte, oder ſeine eigene rechtliche Steuer nicht gibt? Wenn ich allenfalls der Mann wäre, ſo würde ich auf alle Acmter verzichten, ehe Beſchwerden dagegen eingereicht würden. Dem Publikum (297) erlaube ich mir im Betreff der An⸗ frage und Fortſetzung in Nr. 14 und Inſergt 254 zu erklären, daß ich gegen die mir dort zur Laſt gelegten groben Verdächtigungen pon Seiten der beiden Gemeinderäthe Platz und Dienſt bei Großh. Landgerichte zu Friedberg Klage erhoben habe und mir daher vorbehalte, das Reſultat derſelben zu ſeiner Zeit in dieſem Blatte zu veröffentlichen. 5 Noch habe ich zu bemerken, daß beide Ge⸗ meinderäthe kaum ihren Namenszug mächtig, nicht die Verfaſſer dieſer Anfrage und Fortſetzung Bekanntmachung. 1293) Es ſind mir kürzlich 41 dicke Backſteine eütiwendet worden, wahrſcheinlich ſind ſie nach Obermörlen kommen; wer mir hierüber was Näheres kund thut, was den Thäter verräth, erhält bei Verſchwiegenheit eine Belohnung. 7 E. F. Grünwald. Aepfelwein⸗ Verkauf. (291) Bei Wilhelm Fritzel II. in Obereſch⸗ Aepfelwein zu kaufen. Bekanntmachung (293) Beitritts-Erklärungen zur Auswande⸗ mung und Anſiedelung bei dem Heſſiſchen Zweig⸗ Verein des National-Unternehmens, müſſen necht bald gemacht werden, da es von den Geld- und Menſchenkräften abhängig iſt, ob der entworfene Plan in dieſem Frühlinge aus⸗ geführt werden kann. Ich erſuche daher die machung. Lich den 20. Februar 1849. Diete j ch, ſind, ſondern nur die gutmüthigen Unterſchreiber. Bevollmächtigter für die Landgerichtsbezirke Wer kennt ihn nicht, dieſen krefflichen Autor Lich und Hungen. mit ſeiner Tiegergalle und Poſthornsſtimme? Wirklich, ihre Wahl für ſolchen Autor iſt vortreff⸗ lich. Er ſcheint auch ein guter Zoolog zu ſein, denn er ſieht in mir den Vogel Strauß. Mir ſcheint's aber, er habe Vieles mit dem Wiede⸗ hopf gemein, indem er gerade ſo wie dieſer Vogel immer und überall ſich, gern mit den ſtickendſten und ſchmutzigſten Dingen befaßt. Auch fehlt ihm nicht der bochrothe Kamm, die ſo bekannte Farbe unſerer Zeit. 8 Ockſtadt den 21. Februar 1849. Der Bürgermeiſter a Klein. Erklärung. (298) Auf das Inſerat des Bürgermeiſters Bopp in Bellersheim, Inſerat 261 in Nr. 14 dieſes Blattes, ſei einſtweilen geſagt, daß der Arkikel des Wetterauer Volksblatts von keinem herrührt, welcher an den Deputationen nach Darmſtadt Theil genommen hat, daß dieſe De⸗ putationen übrigens nicht den Zweck hatten, einem oder dem anderen der Deputirten das Bürgermeiſteramt zu verſchaffen, ſondern daß ſie eine Unterſuchung gegen Bürgermeiſter Bopp beantragten, daß über dieſen⸗Antrag noch Ver⸗ handlungen im Gange find und daß deren Re⸗ ſultat vemnächſt der Oeffentlichkeit nicht vorent⸗ halten werden ſoll. Wie auch der Herr Bür⸗ germeiſter richtig bemerkt, ſo iſt noch nicht aller Tage Abend, wer aber ſolchen herbeizuwünſchen Urſache hat, das wird ſich noch zeigen. Nachricht für Handelsleute. (299) Am 7. d. M. kaufte ich bei dem Herrn Pachter Hill zu Aſſenheim durch meinen Sohn Ferdinand, welchen ich ſowohl dem Verkäufer wie deſſen Ehefrau als Mandatar vorgeſtellt und zu fraͤglichem Geſchäft ganz ſpeclell auto⸗ riſirt hatte, 33 bis 36 Malter Waizen, à 8 fl. 45 kr. per Malter, und unter der Be⸗ dingung, daß der Waizen in der darauf folgen⸗ den Woche gefaßt und bezahlt werden ſolle. Alleiu ſchon einige Tage darauf beliebte Herr Hill mir zu erkennen zu geben, daß ich keinen Waizen von ihm erhalten würde, indem der mit meinem Sohn verabredeten Bedin⸗ gung:„derſelbe ſolle vorerſt nochmals ſchrift⸗ liche Vollmacht zur Abſchließung fraglichen Ge ſchäfts von mir beibringen,“ nicht Genüge geleiſtet worden. Dies war der Schein⸗ grund der Wortbrüchigkeit; der wahre Grund derſelben lag darin, daß der Waizen um 7¼ Kreuzer aufgeſchlagen war, ich mithin einige Gulden gewonnen hätte, welche Herr Hill ſelbſt in die Taſche ſtecken und mich um dieſen Ver⸗ dienſt bringen wollte und auch wirklich d'rum gebracht hat. Einen Verluſt aber, welchen ich einige Zeit vorher, an einem ähnlichen Geſthäft mit Herrn Hill, erlitten, hat mir derſelbe gütigſt überlaſſenn. Das iſt der Communismus der Schnurrbarts-Oekonomen von Bildung, ein Product reſidenzſtädtiſcher Finanzweisheit, wo⸗ für man Handels- und Geſchäftsleute warnen muß. Groskarben den 19. Februar 1849. M. Grünebaum. Anfrage. (300) Warum greifen unſere beiden Herrn Gemeinderäthe Platz und Dienſt, bezüglich un ſerem Herrn Bürgermeiſter Klein gegenüber, zu ſolchen, in unſern Augen ſo ſchlechten, Mitteln? Wo waren denn dieſe beiden Herrn in den Ge— meinderathsſitzungen bei der Prüfung der Ge— meinderechnung und bei der Aufſtellung des Be⸗ gutachtungsprotokolls? Gab ihr Amt hierin keine beſſeren Mitteln an die Hand, oder haben ſie gar geſchlafen? Wir hoffen hierüber Belehrung und Recht⸗ fertigung. Ockſtadt im Februar 1849. Mehrere Ortsbürger. wre 5 übel Fertſch⸗Finger in 7 900 Auskunft ertheilt gerne. ˖ Wilhel (2810 Regelmäßige Segelſchif von Bremen in gekupferten Zwiſchendecken, Auswanderer! fahrt nach Nord-Amerika Dreima ern mit bequemen 4 London mit den rũhmlichſt% e Packet⸗ Poſt⸗ Schiffen, „Anuberpen mit amerikaniſchen Schiffen, alle 8S—14 Tage nach Weꝛb- Vorle, Philadelphia. Bal- timore, im Frühjahr und Herbſt nach Werb-Orlbuns und n 2 einmal von Bremen nach Culiſornien. der Haupt cherung guter Bedienunm zu den billigſten Agentur M. geltlich Pertſch in Fruchtmarkt Nr. 209. Kirchliche Anzeigen für Friedberg.* Herr Stadtpfarrer Fertſch. Vormittags predigt in der Stadtkirche Herr Stadtpfarrer Sell. Herr e Kratz. L 0 Vormittags predigt in der Burgkirche⸗ 0 Herr Diaconus Baut. Nachmittags predigt in der 3 Herr Candidat Breither. Sonntag Invocavit den 25 Februar, Pfarramtliche Functionen verrichten b Nachmittags predigt in der Stadtkirche 1 Beweisſtücke zu Inf. 260. (801 Nach Ins. 254, iſt die Verdächtigung in Inſ. 260 ein Schwerdt, das zerbricht, ehe es aus der Scheide gezogen wird und das dortige Lob klingt wie ſchmählicher Spott. Der Aus⸗ druck:„ſich Diäten in die Taſche ſpielen /, be⸗ deutet mindeſtens etwas Verächtliches, Unwür⸗ diges, und wenn Herr Klein ſich deſſen nicht ſchuldig machte, was that er da beſonders. Wo 815 er auch Diaten machen können? Der Bürgermeiſter des Orts hat laut Art. 15 der Gemeindeordnung, für Gänge und Arbeiten, die er im Intereſſe der Gemeinde innerhalb der Gemarkung derſelben vornimmt, keine Gebühren in Anſpruch zu nehmen. Went Herr Klein alſs bei nue der Gemeindewege und Regu⸗ lirung der Grenzen zugegen war, was aber ſehr ſelten der Fall war, ſo mußte er dies un⸗ entgeltlich thun. Wenn ferner das Inſ. 260 merken laſſen will, die Parzellenvermeſſung ſei etwas der Gemeinde Schädliches gewefen, ſo war es ja, wie wir gewiß wiſſen, in die Hände des Herrn Klein gelegt, dieſelbe zurückzuweiſen. Wir wollen nicht verdächtigend bemerken, daß er dabei an die Gebühren für die Flurbuchs⸗ auszüge gedacht habe. Uebrigens hat Herr Klein bet der Vermeſſung ſowohl an ſich, als an ſeine Verwandten gedacht, die öffentlichen Verſteigerungen aber vergeſſen.— Zu dem duftenden Lob des Inſ. 260 erlauben wir uns übrigens noch einige Nachgerüche zu liefern. Wie reimt ſich die Uneigennützigkett des Herrn Klein damit, daß er 1843 ſeinem Schwager K. Schnitzler der ledig und im Haushalte ſeines Vaters war, ein Bürgerloos von 72 Wellen (laut Loosholzliſte) gegen alle Obſervanz zueig⸗ nete? Wie damit, daß er einmal die hieſige Orgel in drei Jahren gar nicht ſtimmte, ſich aber doch regelmäßig jahrlich die Gebühren zahlen ließ und ſich dieſelben als Bürgermeister mit anwies? Die Leute des G W. verdarben ein Fenſter auf dem Rathhaus und es wurde dieſem Manne eine Entſchädigung von 1 fl. auferlegt, welche derfelbe an den Bürgermeiſter Klein ausbezahlte. In der Gemeinderechnung fehlt die Einnahme vieſes Guldens. Machen wir einen Uebergang; 1845 wurde ein mindeſtens 6— 700 Pfund ſchworer Gemeindeochſe von dem Bürgermeiſter für 30 fl. 30 kr. verkauft. Wenn eine vorherige Bekanntmachung im Intelligenz⸗Blatt oder auch nur im Dorfe ſtattgefunden hätte, ſo dürfte mindeſtens ein Preis von 70— 80 fl. erlöſt worden ſein. Sogar das Berathungsprotocoll ſoll erſt nach dem Verkauf aufgeſtellt worden ſein. Ein bieſtger Metzger(M. K,), der durch eine Frau Baſß von dem Verkaufsprofect Wind bekam, wurde beauftragt 66— 70 fl. zu bieten, kam aber, obſchon er ſehr früh aufgeſtanden war, doch um 5 Minuten 106 ſpat. Steckt etwas daähinteß oder nicht? Wie iſt für die Gemeinde geſorgt, wenn der Bürgermeiſter ohne vorher eſtelltes Berathungsprotocoll, ohne Bekanntmätchung, Verſteigerung, Accord, eine Dachdeckerarbeit am Rathhaus machen läßt und nath einem Ueberſchlag etſt fragt, als der Dach⸗ decker bereits die Rechnung von 20 fl. bringen wollte? Ein zhnlicher, nur noch bedeutenderer Fall kam b er Reparqtur des Daches am alten Schulhauſe vor. Wie hat ſich Herr Klein um die Controle dei der Materiallieferung zum neuen Schulhaus bekümmert? Uns ſind Falle bekannt, wo er z. B. nicht wußte und ſich nicht darum bekümmert hatte, wie viele 1000 Back⸗ ſteine geliefert worden waren. Das neue Schul- haus iſt überhaupt eine ſo faule Sache, daß wir unſere Hande nicht damit beſudeln wollen. Was ſaͤgen die Ortsbürger dazu, daß der Sohn des Bürgermeiſters mit ihrem Schuldenweſen ſo bekannt zu ſein ſcheint, daß er ſich berufen fühlt, es in der Steingrube zu verhandeln? Meine liebe Herren des Inſ. 260! die Welt iſt heut zu Tage mißtrauiſch geworden, man richtet nicht mehr viel aus mit der bloßen Verſicherung, der oder jener ſei ein redlicher Mann. Das kommt daher, weil die Bauern heut zu Tag nicht blos leſen, ſchreiben, rechnen, ſondern auch denken lernen wollen. Thatſachen aber beweiſen. Wir rathen jenen Herren Lobern einzuhalten, ſie würden uns ſonſt eine Fortſetzung abnöthigen. Wir ſind übrigens der Anſicht, daß der Ge⸗ meinderath von Ockſtadt, nachdem er ſolche Dinge wie Inſ. 254 vernommen, bei ſeiner Dienſtpflicht aufgefordert iſt, geeignete Schritte zu thun, wenn er ſich nicht fremder Sünden theilhaftig machen will, Schließlich bemerken wir, daß unſere Beweisſtücke allerdings eine Tendenz haben, daß wir es aber verſchmähen, durch ſalbungsvolle Reden Jemand zu unſerer Anſicht zu bekehren. Wer nicht ſehen will, dem iſt nicht zu helfen, und gegen freiwillige Verſtocktheit kampfen ſelbſt die unſterblichen Götter vergeblich an. Mehrere Ortsbürger von Ockſtadt, im Namen Vieler. vom 24. Februar bis 2. März 1849 2— Fruchtpreiſe. *— 2 121. Feb. 16. Feb. J7. Fel. Gattung. Fried⸗ 5 Die⸗ 8* berg Mais dur 452 15 fl. kr fl. 5 fl. kr Walzen pr. Malter 8157 8 Rorn,% 5 50 5 350 Gerſte„„ 4.43 4/39 Hafer„„ 1 3410 4 4 1 Poliz— 7 24e für die Städte Friedberg und Butzbach Die Großh. Heſſ. Regierun gk. mise bes Regierungsbezirks Neiebeeg O uvri e r. Gedruckt und verletzt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. 2 2 l Fried⸗ Butz 5 Brod-Preiſe. berg. bach. o kr. pf. J kr. p Leib⸗Roggenbrod 2 7 7 4 4 2 4 7 7 8 5 8 5 t Lth. — Milchbrod 1 97 1 90 — Waſſerweck 1195. — Gemiſchte(Tafel-) Brod 16 16 Fleiſch-Preiſe. pfeſ pf 1 Ochſenfleiſch 1 12— 12— an ge; gemäſtetes 9 9— 20 Kubfleiſch Ungemaftetes 8— 2 5 ze(gemäſtetes e e 08 Rindfleiſch kungemaſtet 171——— „ Kalbfleiſch 66— 6— „ Schweinenfleiſch 12— 121— „ Hammellleiſch 8— 1 8— „ Schaaflleiſch 7— 7— „Wurſt veblos Schweinen 14— 14 „Gemiſchte Wurſt 10——— „Bratwurſt 16—4 16— „ Schwartenmagen 164— 16— „ Geräucherter Speck 24—. 24— „ Schinken e „ Dorrfleiſch 18— 20 „ Schweinenſchmalz, 4— ausgelaſſen 244— 2 unausgelaſſen 20— 20— „Nierenfett 12 „Hammelsfett. 16 18515 arbeit 1 Leute Bewol Fiehen. hachſt Straf Sept Groß ſprec zieh Norm 1830 ben dab arbe und