deig en rg. Nn 1849. u verrichtet: risch. r Stadtlirche: ertſtz r Stadtlirche: 1 Burglirche: Sell. Tage und Butzbach 1 1849. I Provinz Oberheſſen were t n JV den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. 1 10. WMeittwoch den 28. Mal — 18. Kbensbilder aus dem„fernen Weſtes“ Vordameritecls. U Fortſetzung.) n Die leckerſten Biſfen des Hirſches wurden vun über dem Feuer geröſtet, und als die brennenden Holzſcheite und Blöcke eine hinreichende Menge Aſche abgegeben, wurde ein Loch in dieſe gemacht ünd der Kopf des Hirſches mit Hatt und Haaren hineingeſteckt und mit Aſche dicht über⸗ delkt, um darin zu ſchmoren. Dieſes Geticht gilt fur emen beſondexen Leckerbiſſen, namentlich das Hirn; iu Erwattuun, dieſes kuculliſchen Mahles zündeten die drei Jager ihre Pfeifen an und erzählten ſich Neuigkeiten aus den Gegeſ⸗ den ven walnen ſie⸗kemen, Bald hatten ſüe indeß ſo aht aneinander Gefallen gefunden, und der trefflich Tabak des Jägers den beiden Trappers ſo fehr behagt, daß ſie beſchloſſen, bei einander zu bleiben. Der hene Bund wald denn auch alsbald mit einer Mahlzeit beſiegelt, welche vier Fünftheile des Hirſches verſchwinden machte. Die Knochen würden den Prairiewölfen vorgeworfen, die ſich bis an's Lager herangewagt und bereits einen Buch des Hitſches geholt hatten, und da der Jager mit der Doppelbüchſe gerne bereit war, ſie mit Schießpulver und Tabak zu ver⸗ verſehen, ſo ſtand ihnen in dieſer wildreichen Gegend ein wahres Schlaraffenleben bevor. 5 Sie blieben nun bei einander, und gingen alltäglich auf die Jagd, während abwechſelnd Einer bei den Thieren zurückblieb. Jeden. Abend kehrten die Jäger mit reicher Beute an Wildpret von Büffeln, Hirſchen, Bären oder Antilspen in's Lager zurück, bereiteten ſich ihre Mahlzeiten von den leckerſten Stücken am heimiſchen Lagerfeuer, und plaudetren dann bis in die ſpäke Nacht bei glimmender Pfeife von den Ereigniſſen ihres harten Berufes, von er⸗ lebten Abenteuern und Kämpfen, und gewannen ſich ge⸗ genſeitig recht lieb. La Bonté und ſeine Gefährten zogen nun am Strome hinauf die Schwarzen Berge' rechts laſſend, aus welchen mehrere ſtarke Zuflüſſe des North Fork entſpringen. An dieſem fücheg fe aber vergebens nach Biberfährten, und eß, war außer allem Zwelfel, daß die Frühlings jagd in dieſer Gegend alle Biber ausgerottet oder vertrieben hatte. Sie folgten uun dem Rothwildfluſſe bis hinauf in die Schwarzen Berge, überſchritten dieſe, zogen bis zu dem ſogenannten Arzneifluſſe 005 ſeinen vielen Armen und In⸗ ſeln, und fanden hier die erſten Biberbaue, worauf La Bonté ſogleich feine Fallen ſetzte. Er und der alte Luke (Killbuck) fanden einige„Wechſel, von Bibern in de Nähe ihres Lagers, und verfolgten die Fährten, bis da geübte Auge des alten Trappers einen kleinen Abhang ausfindig machte, wo der Biber„das Land angenommen“ hatte, um einen Baumppollenbaum zu fällen und die Rinde davon nach ſeinem Ban zu bringen. Killbutk nahm nun eine Falle aus ſeinem Säck, beköderte den Drücker, den er fpannte, ſetzte ihn da unter das Waſſer, wo der Biber vom tieferen Waſſer aus an der Böſchung hinaufgeſtlegen war, band die Falle mit der Kette än den ſtatken Wur⸗ zelausſchlag eines Baumes am Ufer, band einen Stock mit einem Riemchen an die Falle und ließ ihn auf dem Waſſer treiben, damit er die Falle anzeige, wenn dex Biber ſte etwa mit ſich fortführen würde. In einiger Entfernung davon entdeckten ſte einen ſtärkeren Wechſel und ſetzten dort drei Falten, an denen er ein gemejnſchaftliches Schwimm⸗ ſcheit anbrachte, dag er mit Bibergalil ben rich. Dleſen eigenthümlichen Stoff, welcher in einet Drllſe im Setotum des Bibers gefunden wird, führen alle Biberjäger in einem Fläſchchen mit ſich, um damit die Fallen oder Schwimm⸗ ſtöcke zu beködern. Das zieht denn die Blberweſbchen un⸗ feilbar und aus ziemlicher Ferne an. 2 ,% Am nächſten Morgen unterſuchten unſere Jäger die Fallen, und fanden zu ihrer Freude ſchon in den drei erſten drei ſchöne Biber; der vierte war mit der Falle davon⸗ e allein ſie entdeckten ihn leicht, mittels des chwimmſcheites, das darau angebracht war, und zogen hier ebenfalls einen ſtattlichen erſäuften Biher in derſelben, an's Land. Als ſie dieſe Thiere ſorgfältig abgezogen, kehrten ſie mit dem beſten Fleiſche derſeſben und mit den Schwän⸗ en in ihr Lager zurück; die letzteren ſind ein beſonderer Leckerbiſſen und lieferten ihuen eine ſo treffliche Mahlzeit, daß La Bont gerne bekannte, er habe in ſeinem Leben noch nichts ſo Delikates geſpeist und es laſſe die Büffel⸗ höcker weit hinter ſich⸗ i 72 Die Gegend wo Killbuck und ſeine Gefährten nun jagten, liegt höchſt eigenthüwlich in dem großen Bogen, welchen der Platte⸗Fluß auf der Nordſeite der ganzen Kette der Schwarzen Berge bildet, und der die ausge⸗ dehnten wellenförmigen Laramie⸗ Plains begränzt, eine ſehr große Opening, d. h. eine natürliche Waldwieſe, worauf die Bäume 50. 60 Schritte auseinanderſtehen, mit nur wenigem Unterholz, und die ſich mach Süden him bis zu den Bergen am Medicine-bow' ader Arzneifluſſt Hatte perläuft eine unbedeutende Hügelreihe, ea nimmt allmählig an Höhe ab, bis ſie eine breite Hoch⸗ ebene erreicht. Dieſe bricht dann mitten in die mächtig hohen Felſengebirge hinein eine Breſche, und gewährt jenen Uebergang uͤber die Gebirgskette, der unter dem Namen“ ehre, Voll der nordweſllchen Ecce der Krümmung des 5 b. A zu treffen, und von den der Bibe billigen Preiſe einzutauſ chen des Großen- oder Süd⸗Paſſes 1 iſt. Die Berge ſteigen hier ſo allmählig bis zum oß des Ge hinan, daß der Reiſende es kaum Für möglich hält, daß er die mächtige Waſſerſcheide zwiſchen dem Atlantiſchen und dem Stillen Ocean überſchreitet, und hier binnen weniger Minuten einen Stein in zwei verſchiedene Ströme ſchleudern kann, wovon der Eine Tauſende von Meilen weit durch den Mifſiſſippi dem atlantiſchen Meere zufließt, der Andere in geringerer Ferne ſich in den Meerbuſen von Kalifornien ergießt. Indianern heimgeſucht, beſonders von den Stämmen des W und Snakes(Krähen⸗ und Schlangen⸗Indigner), d zit ftetem Kriege mit den Shians und Sioux leben und auf weiten Zügen bis an den Platte herab, denſelben oft mörderiſche Schlachten liefern. Die Crows gelten für uche Freunde der Weißen; ſind ſie aber auf dem en pfade, wo ſie hauptſächlich auf„Haar, ausgehen, ſo iſt es immer rathſam, und beſonders in dieſen fernen einſamen Gegenden, ihren Kriegshaufen aus dem Wege zu gehen. 99 5 1700 6 u. aun „ Nachdem ſie den Herbſt hindurch mit ziemlichem Er⸗ folg in dieſer Gegend gejagt, verließen ſie ſie, ſobald die erſten, Stürme und Froͤſte die Nähe des Winters verkün⸗ deten, zogen hinüber nach dem Stromgebiet des Greenriver, eines der Zuflüſſe des Colorado, und kamen überein, in eittem Rendezvous zu überwintern, das in Brown's Hole abgehalten werden ſollte. So heißt nämlich ein wild⸗ reiches, von allen Seiten durch hohe Berge eingefriedigtes Thal im Schooße des Gebirges, das ein Lieblingsaufent⸗ halt der Bergjäger iſt. Hier fanden ſie bereits mehrere Trupps von Trappern vor, die zuvor ſchon angekommen waren, ſowie einen Händler aus dem Uintah⸗Lande mit reichen Vorräthen an Pulver, Blei, Taback und Brannt⸗ wein, der ihnen ihre ſauerverdienten Pelzwaaren abnehmen Mae n n 20 e 12945 d , Allmählig kamen immer mehr Trapper nach dem Rendezvous, bald einzeln, bald in Banden von 2 bis zu 10— 12 Köpfen. Manche brachten mächtige Paͤcke von Biberbälgen auf ihren Maulthieren, Andere konnten ihre geringere Jagdbeute ſelber tragen, und Viele kamen zu Fuß, und waren von den Indianern ihrer Thiere und ihres Pelzwerkes beraubt worden und hatten froh ſein müſſen, nur das nackte Leben davongeſchlagen zu haben. Hier war bald eine Anzahl jener Bergjäger verſammelt, deren Name in der Geſchichte des Fernen Weſtens gat Wohls bekannt iſt. Ferner kamen berühmte Anführer von Träpperbünden, wie Fitz⸗Patrick und Hatcher, und det älte Bill Williams mit ihren Leuten an. Sublette kaugte mir ſeinen Leuten vom Pellow Stone an, und viele von Wyheth's Neuengländern trafen ein. Chabonard' mit ſeinen Half Breeds(Blendlingen von Weißen und Indianern), lauter Wahkeitchas, brachte ſein Pelzwerk aus dem Nie⸗ derlande nordwärts; aus dem ſüdlichen Theile der Felſen⸗ gebirge jenſeits James's Peak kam ein halbes! Dutzend Shavanee- und Delaware⸗Indianer mit einem gewiſſen Marcellin, einem Mexicaner aus Taos, dem beſten Schuͤ⸗ tzen und Biberfänger und einem gar raufluſtigen Burſchen, der ſchon manchen Strauß mit den Rothhäuten ausge⸗ fochten. Hieher kamen auch die ſogenannten Bourgeois⸗ Traders(Kaufleute und Agenten der„North Weſt, d. ih der Hudſonsbay⸗Pelzeompagnie), mit ihrer trefflichen ä———ꝛ—ꝛ x x N 1 ———km̃——— r... ̃——. K Dieſe Gegend wird häufig von ſchooß des Gebirges 8 einem thorough mountaineer, einem 0 175 77 1 5 14 4 1 2* 1. Zucſzng nd 1 ſtattlichen er m hier ihre 5 einem 2 Bald gewann das Lager ein ſehr geſchäftiges Aus⸗ ſehen und der Pelzhandel ward eröffnet. Biber ging reißend, und ward in Waaren mit ſechs Dollars(8½ Thlr. pr. Cour.) bezahlt. Auf den Märkten im Gebirge wird nämlich nur ſelten baares Geld gegeben, und Biber— felle ſind der Münzfuß, nach welchem ſich der Tauſchhandel regelt. In unglaublich kurzer Zeit war alles Pelzwerk abgeſetzt, theils im Handel und Wandel, theils im Karten— die Bergjäger 4. und Würfeln und im Wetten. Denn nd mit geringen Ausnahmen ebenſo⸗ eſſerliche Spie⸗ ler und Wettende, als ad Teuſlſche Wr, und hier ſind noch keine Mäßigkeits⸗Vereine im Schwunge. Ehe der Winter vorüber war, hatte La Bonté alle Spuren civiliſirten Menſchenthums verloren und ſich zu n tho en Bergjäger umgebildet. Lange vor Frühlingsanfang“ ier dwohl ſeine Jagdbeute als ſeine Laſtthiere verſpielt; gewann aber Beide wieder mit einem kühnen Einſatz in einer Wette, und war nun für fürder gewitzigt. Mit um ſo größerer Freude begrüßte er den Eintritt des Frühlings, und zog mit vier Gefährten aus Brown's Hole aus, um im Uintah⸗Lande cer Heimath der Schlangen⸗Indianer) und an den Zu⸗ flüſſen der größeren Strome zu jagen, welche in jeder Ferne graste ein unter den Cedern, ſehen ähnlich, gemacht. Er war von ſeltener Größe, und ſeine mächtigen abe Murg und ungeheuren Hände ließen auf eine bedeutende Muskelkraft ſchließen, Seine gutmü⸗ thigen offenen Züge hatten einen gewiſſen komiſch-ernſten 1 als ob er immer lächeln wolle und doch nicht önne. A ˙ Old Rube ſchloß ſich an ſie an, und erwies ſich als ſchätzbarer Gefährte. Er kannte dieſe Gegend genau, und führte ſie im Verlauf ihre Jene in die Nähe des großen Salzſees, eines rose inneumeeres, deſſen ſal⸗ zige Gewäſſer einen Raum von etwa 140 engliſchen Mei⸗ len in der Länge und 80 in der Breite bedecken. Dieſer Binnenſee, den mehrere bedeutende Strome(und darunter auch der große Bärenfluß als der namhafteſte) ſpeiſen, bietet die eigenthümliche Erſcheinung einer großen Waſſer⸗ naſe * den u kleine 11. 4 S S 2 — Gros dier ihre . es Aus⸗ er ging 18 8 Gebirge 5 Biber⸗ ſchhandel Pelzwerk Karten⸗ jergjäger he Spie⸗ und hier ontè alle d ſch u dergjäger r ſewohl An aber t Wette, er Freude mit vier ab⸗Kande den Zu⸗ in jeder zolorado, ſie viele „immer et- und Mineral em Kre⸗ enunter⸗ taßen ſie Feten tsvoller nellenden, ren ſeint geringer Jagdroß ie Quelle b ſtiegen, 5 ſo auf⸗ et ſchau⸗ r ſogleich und als ube wal J fh Hals und * 10 ſeht 1 Aus⸗ be, und . ließen dune b⸗ernſten och nicht nal, Un vate des en ſal⸗ ten Nei Dit ſet darunter ſpeien, Haſſer⸗ maſſe ohne einen bekannten Abfluß. f Verſicherung 74.7 Menſch Verkehr gehabt haben ſolle, und von deren Daſeyn n mäch⸗ ſchlagen N Dieſe Rieſen ſollen weiß ſeyn, nur von Korn und Elephanten reiten und dergleichen. J„„Fortſeßung folgt.). Anais Mad Archenbuchs⸗ Lllsdug vol Monat März eln, wovon dis Früchten leben, auf, 173 146. 8. 1 Dem Fourier in der Leibſchwadron des Garde An He * * 5 1 ments Chevauxlegers Nicolaus Menz ein Sohn, ric, geboren den 25. Fehrar. e K, e ed i e ee ene U und Weißbindermeiſters Konrad Meißner hinterlah Tochter, alt 58 Jahre, 10 Monate und 1. Tag, den 3. März. ag Katharina Margaretha, des verlebten Bürgers und Häfnermeiſters Johann Kaſimir Schmidt hintexiaſſene Ehriſine Jocobine Meißner, des verlebten Bürgers ſtene t Wittwe, geborene Paul, alt 67 Jahre, 1 Monat und 4 Tage, 7 den 6. März. % Eliſabeth, des Eiſenbahnatbefters Jacob Steaub, Ehe⸗ frau, Ortsbürgers zu Kirchbrombach, Bezirks Breubetg, verwittwete Kunold, e T den 6. März. 58 f „Konrad Heinz, des Ortsbürgers zu Griedel und Poſeillells geborene Gramlich, alt 46 Jahre, dahter Adam Heinzuehelicher Sohn, alt 3 Jahre, 10 Monate und 6 Tage, 1 den 13. März. Butzbach. Ge traute: 16. 19812 Keine. Getaufte: e 4. Dem Bütget und Schuhmachermeiſter Ehriſtian Heinrich Engelhardt eine Tochter, Elisabeth, geboren den 14. Februar. 11. Der Wittwe des am 5. October geſtorbenen Bürgers und Metzgermeiſters Jacob Groß eine Tochter, Anna Katharina Margaretha Eliſabetha den 23. Februar. N 1 41. Dem Bürger und Metzgermeiſter Nicolaus Rübſamen eine Tochter, Katharine Margarethe Karoline, geboren den 12. Febrna. 033 11. Dem Bürger und Rothgerbermeiſter Bernhard Küchel II. eine Tochter, Anna Dorothea, geboren den 13. Februar. 15. Eine uneheliche Tochter, Anna Eliſabetha Magdalene, geboren den 17. Februar.* Philippina, geboren 28. 29. Friedrich Nagel, Bürger und Schuhmachermeiſter, alt 82 Jahre, 1 den 14. Marz. . Chriſtine Margaretha, des verſtorbenen Bürgers und Schuhmachermeiſters Johannes Stein gachgelgſſene Wittwe, geborene Steinhäuſer, alt 65 Jahre, 11 Monate und 20 Tage, den 16. März. Anna Dorothea, des Bürgers und Schuhmachermeiſters Johann Heinrich Möhlich Ehefrau, geborene Zickel, alt 53 Jahre, t den 26. März. Des Bürgers und Mühlarztes Auguſt⸗Möhlich ehe⸗ licher Sohn, Karl Chriſtoph, alt 5 Monate und 4 Tage, 1 den 28. März. 1 u 1 unt 1 nn Februar. Die Wittwe des verlebten Lehrers“ Jacob Orth, Johannette Katharine, geborene Eiff, altagg Jahre, 1 Monat und 17 Tage, k den 31. Januar. Bekanntmachungen von Be⸗ hörden. Af forderung. g (785) Forderungen, Erb⸗ oder ſonſtige An⸗ ſrüche an den Nachlaß der Margaretha Johann Jyilipp Kötters Wittwe, geborne Sehrt, zu Oberau ſind. Nittwoch den 20. Juni d. J., Vormittags 9 Uhr, ſtgewiß dahier anzuzeigen und zu begründen, ais ſonſt der Nachlaß an die bis jetzt bekannten Inteſtaterben ausgeliefert werden würde. Groskarben am 11. Mai 1849. 11 Großh. Heſſ. Landgericht ae Oeffentliche Aufforderung. (803) In dere Nacht vom 4. auf den 5. d. M. iſt eine, dem Gr. Bürgermeiſter Väth zu Södel gehörige, in der dortigen Gemarkung der ſog. Wingarten, gelegene junge Baum⸗ hfanzung, aus 12 Aepfel⸗ und 5 Birnbäume betehend, auf frevelhafte Weiſe zerſtört worden. Auf den Grund der Verordnung vom 3. Ea 1797 werden alle Diejenigen, welche gaben machen können, die zur Entdeckung e Thäters führen, aufgefordert, dies hier an⸗ eigen, in welchem Falle ſie eine Belohnung ton 30 fl. aus des Thäters Vermögen oder der Sidler Gemeindekaſſe zu erwarten haben. Friedberg den 15. Mai 1849. f Großh. Heſſ. Landgericht Dr. Ellmer. Oeffentliche Bekanntmachung. (804) Mit Bezugnahme auf die Bekannt- machung vom 27. März l. J. in Nr. 29, 30 und 31 des Intelligenzblatts, werden die Gläu⸗ biger des, Joſeph Klein III. von Ockſtadt auf⸗ gefordert, ihre Forderungen im Termin Dienſtag den 12. Juni l. J., Vormittags 8 Uhr, bei unterzeichnetem Landgericht anzumelden, wid⸗ rigenfalls dieſelben bei Feſtſtellung der Maſſe nicht berückſichtigt werden. Friedberg den 11. Mai 1849. Großh. Heſſ. Landgericht Dr. Gilmer. Fruchtverſteigerung zu Friedberg, (805) Mittwoch den 30. d. Me, Vormittags 10 Uhr, kommen dahier zu Friedberg, in der Behauſung des Herrn Gaſthalters Hieronimus vor dem ehemaligen Mainzerthore, von dem bieſigen ſiskaliſchen Speicher zur Verſteigerung: 7 Malter Waizen, 60 Malter Korn und 30 Malter Gerſte. Friedberg den 18. Mai 1849. Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Beu ß. Aepfelwein Verſteigerung zu Arnsburg. (806) Freitag den 1. Juni d. J. ſollen da⸗ hier 200 Ohm gutgehaltener Aepfelwein Ohm und Faßweiſe verſteigert werden. Arnsburg am 15. Mat 1849. Der Gräfl. Rentamtmann Fabricius. Frucht ⸗Verſtei gern g. (807) Montag den 4. Juni l. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen von dem Gräflich Solms⸗ Rödelheim'ſchen Speicher zu Münzenberg. in der Behauſung des Gräflichen Verwalters Wag⸗ ner daſelbſt eloa ene 138 Malter Korn NN 95 61„ Gerſße f ver 4 Fe zwei und fünfmalterweiſe, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Be dingungen, öffentlich verſteigert werden.— Afſenheim den 16. Mai 1849. Gräfl. Solms⸗Rödelheim'ſche Fruchtverwaltung. Sgus verkauf. (808) Das hieſige zweiſtöckige Schulhaus von 37 Fuß Länge, 24 Fuß Breite, noch von feſtem Holz und gutem Dachwerk, ſoll Dienſtag den 29. d. M, Vormittags 11 Uhr, zum Abbruch verſteigert werden, wozu Steigliebhaber höflichſt einladet. Münſter den 16. Mai 1849. Der Großh. Hess. Bürgermeiſter Anſchiks. Holz-Verſteigerung. (809) Dienſtag den 29. Mai J. J. werden in dem Herrn von Rothſchild'ſchen. Walddiftrikt Altenberg bei Rodheim, ungefähr, 2000 eichen Schälholz⸗Wellen an die Meiſtbietenden öffent⸗ lich verſteigert. N Die Zuſammenkunft iſt Morgens 9 Uhr an dem Weg von Rodheim nach Okarben. Okarden den 20. Mai 1849. Hilgen reiner. ve ale* 3* waz 0 3 10 zu Nederwöladl nachbemerkto Arbßiten“ und kieferungen, welche bei dfergent an d des daſigen Friedhofs vorkommen, öffentlich an die Wenigſt⸗ rer Seeing ahllohn. 240 dei hier fortſeze. Indem ich noch bemerke, ch 7 Se weben 1„ ich auch alle Sorten Hülſenfrüchte u den bil⸗ Fargſſf 1 l r Preißen Werkaufe, bitte ich um—— 11 f 8 1 22 1485 n Gol balkeh enen. e den 16. Mas 1849. 5 eee den 191 wt 1849. 1 Abraham S 186 15 0 zun 101 Großh. 21 eee 40 e neben Herrn ee und o ſt. 0 1 1 Materialiſt ahn N N e 0* A 0 l ö lg des neuen fame 5 5 ce e uatmentlich die Aufertigung der Sitzreihen in den beiden Hörſälen, der Schränke und Tiſche. 98 gg. 0 10 rc e e le Sam min en e. en perauſchlagt incl. der Bete Ju 345 50 fl cher Gleſetarben(ber- glaſen der Mittwoch den 23. Mal 55. Morgens 9 Uhr, n ged. ebäude, 777 ren Parthien N brd we en feht ber liger werden. e 1 Fe 080 g 0. ln Au trag? * Ain u mann, 1 des lillend 455 Her 1211210 1110 Barra 5 Riſſe, Voranſchläge und Verſtelge⸗ Wia J beranſchlagt zu 336 fl. 114 Pffpge Bekanntmgchipigen Anz e ige up b (198) 0 Einen i mache ich hiermit die ergebenſte Anz 10 1 Wale 5 18 Alnkiindi gung. GA) Guter reingehaltener Pfälzer⸗ Wei wird in verſchiedener e 16, 18, 20 und 24 fl. Jeet auch guter rother kr, e er, Wein billigſt abgegeben Dönges⸗ 190 Nr. 6 neu(alt I Nr. 163) im g e in Fankfurt a. M. 1 Bibeln 5 und Neue Teſtamente, mit und ohne 6800 . 5 5 eee eee e illi rie d dber Tai ſonnenlchk. 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Waltz Wittwe zu jederzeit angenommen. een„Verſteigerung gauf; den Abbruch. uhr, Uhr, ehe Gaßewirthe t nel der 55 ae 19 einem guten N be⸗ Hofrai einem 2 erba ei nal 8 Gale a0 5 an l 12 al z e 111 3 155 50 Mai 1849 3 119 um 103 F jungen Wen ch, 129 819) welcher die Glaſerprofeſſtom gu erlernen 50 ſcht, kann in die Lehre tret 17 kn 902 3 II e 14277* 0 bone den, 1 fe ne Trapp. 2 bibrlehrandalt für Knaben in Frdchbe meiner enden glle Freunde der Anſtalt, eie h In ade. 11 —— den 17. Mai 1849. (81 en Donperſtag den 24. Mai von Mor 1 8000 15 im Schullocale ſtatt, zu der ich ns O Uhr an, findet die öffentliche Prüfung bel E n d e 1 Wr N12 0 1 Für Mustwan derer, 12 8 „Die Hoffnung“ Eonceſſonürte muff Sehn für Agence a0 Amerika een, 1 M. Bielefeld n Mannheim. ION DON bei Ilm], Hinschur u el Lν NEWZTJORK bei Schulz znd Bleidorn. Y Der! Upterzeich nete ift zur Abſchſiehug von Schifffahrkedyulnägen ermächtigt, und ſind e bei mit 1 805 zu haben. auß d neee amm, 18. a 1849. N Duech bie geleiſtete Eaton haben eife Velka geſctliche Gütligkelt, 48 Gon 17910 58 Agentur Friedberg. „Baruch Hecht. 3 Den 2. 0 ngſtſeertag i 60 guͤnſtiger Gene em Garten, bei Tage, auf dem neu hergerichteten Tanzboden ee, Mufik n 145 ffen und den Abend wird im Sdale geta ozu höͤflichſt Tatung u anden n im„ l 1370045 % Aa rl Becker, zum deutſchen Sof. um 8 UU (821) In meinem Hauſe iſt der zweite Stock zu vermiethen und dane bis 125 100 Juli be⸗ zogen werden. 5 1217 örikoberg vi den 410 dal 1849 Joh. Hanſtein II. 1 We 213 A n N (822) Um vielfettigem Wunſche; zu entfprechen, will ich Donnerſtag den 24. d: My von Mor⸗ gens 6 Uhr an, Stroh in Gebund munen laſſen und habe folgende Preiſe feſt r 1) für Kornſtroh per Gebund 9 1 5 2„ Waizenſtroh ß Uuznof 0 39% Gevſten⸗ oder Wirth 303 1 190 een 1909 e 5. 5 Tanzmuf 5 e 27 And, 3. 9 15 7 erzeichn müſt ee e a Nau eim am de e d. 0 80 N 10007280 Fritz Gedruckt und verlegt unter 15751755 von C. Bindernagel in eſcddrre* 55