0 Boge r 4 Unpap⸗ — nehmen, t des en ſetzen 6 in cſter Volk fl. 30 kr. Die Feamern und den 0 en Fuͤrſten⸗ „. Vapern een. urn möglicht . 8 in Stag. Areet, in London de berſchicdenſten ig. die Rechte des gonnen hat und en wird, wenn ſichten Anderer Bctichterſtattung Jedermann zu⸗ Vergangen⸗ gen in Eizäh⸗ gel und ſo Ge⸗ den Juhalt des ern beträgt für tis zum I. Ju 3 a großen gewöhnlicher auer Zeitung · — 121 Helden 955 8 u e n Algemeen; ae n panel 5 8 1 2 ue ee eule, A 21111 1 2220 91 26 5 b Provinz Oberheſſen 125. 7 5 5 1710 48815 113 0 1111711 192 4 ½ 100. Sonnabend den 22.. 18 855 D Int 210 9 ff 94 EHU 2— nA! 771 N. e er für die Probinz Ober heſſen wird- im Jahre 1880, ebenſos wie im Jahre 1849, wöchemuch wein (Mittwochs und Samſtags) ausgegeben.— Das„Intelligenz⸗ Blatt“ wird nach wie vor(die amchen. W d der; Stato“ und Eutolbeh igen mittheilen und Anzeigen und Inſerate ſegucher Zeit zur! Llöffentlichen Keuntuiß! bringen. Der Abonnementspreig, welcher ſtets bei der Beſtellung zu ent 5e i ſt/ beträgt 35 der Expedi w e bi ri 117 1 5 2 fl. 12 4557 für 8 Jahr. 40 kr.— Bei allen Poſtverwaltungen des Großhe 06 Hohe 0 1 tz Semeſt und jede folgende 2 kr.— Ein Beleg wird mit 2 kri berechne Die Elnräctunzegebübhrer betragen, wie bisher, für dle⸗geſpaltene erſte-Petitzeileboder deren bd 4 Wau Jie weit 3 teh füt die dritte t.—. Alle Inſerate, welche, von dem DonnarſagMorgon' bis- den Sonntag Abend bei der Expedition eingehen, finden in dem Mittwochs erſcheinenden Blatte eine Aufnabmez, alle Inſe rate, welche on, denn Montag Morgen an, his. 1 Mittwoch Abend eingehen, werden in das Kamftage erſcheinende Blatt ul en— Friedberg. 5 9 — g 1 7 1— 717 9 e Nene—— „12191 19000 144949++ irzogth un 9 Geſſen Er N 1 Die— des. Jaeeligemblatte. 2 Anzeigen, a in dem wächſten 1 Aufnahme finden. ſollen, d ee wir bis zum naͤchſten Sonntage bel „Veſes wegen ſchon e am n Montage ausgegeben wit. Ir JT e indem daſſelbe N 1 Die een. 1272000 17 In 7 f 95 1 1177* Ww ahn c T6 5. 2 t. 5 Von C. Vertosſſahn 50 zd 1 11 Gortſeßung. J. 140 1 2 Wir ſteigen noch eine Treppe höher bau Es iſt mehr ein. Verſchlag als eine Stube. Hier herrſcht die bit⸗ terſte Armuth. Im Bette auf Stroh, und nur von einer wollenen Decke eingehüllt, liegt eine kranke Frau, auf einem Schemmel zu ihrer Seite ſitzt ein Mädchen von funfzehn Jahren, und kaut an einem Stück trockenen Bro⸗ des. In dem kleinen Blechofen glimmen nur noch einige Kohlen, eine zerbrochene Lampe auf dem Tiſche verbreitet ſpärliche Helle; aber aus den Fenſtern der Häuſer gegen⸗ über bricht lichter Schimmer gegen die dunkle Decke der Kammer, und malt darauf die Schattenumriſſe der Weih⸗ nachtsbäume. Das Mädchen hat ſchon lange empoſgeblickt, und wehmüthig das Lichtſpiel betrachtet. „Mein armes Röschen“, ſagt die Mutter mit matter Stimme, und legt die kalte Hand auf das Haupt des Mädchens,„heut haben wohl aller Leute Kindet ihren Weihnachtsbaum; nur Du haſt Aigen mefn, flommes Kind! Das thut mir weh!“/. Dem Mädchen treten zwei große Thränen in die Augen, ſie wendet das Antlitz ab, und ſagt mit kindlichem Was mache ich mir aus allen Weihnachts⸗ bäumen der Welt— wenn Ihr nur erſt 1 15 ſeid, Mutter!— 9205 11 5 uns dein Vater. ſchon erwartet.“ Dann können wir wieder arbeiten, und es wird ſchon ich mich, gute Mutter ke iſt ausgebreitet. darauf ein prachtvoller Weihnachtsbaum. eine ſchöne Frau von; dreißig Jahren, ein ſtattlicher Herr N 1 1 5 177 inne 7 1 Txbſte“ Dich, Kind! 15 die Kläuke fert;„uns armen Leuten zündet der gute Vater im Himmel oben den Welhlflüchtsbaum an, und Jegliches erhält ihn großer und teichet, je mehr es auf Erden gedarbt. Das, was wir die lieben Sterne nennen, ſind nichts als Weihnachtsbäume, um welche ſt ſich die Armen verſammeln: die brennen täg⸗ lich und ewig. Sind wir erſt beim lieben Gott oben, ſo werden wir auch bei den Weihnachtsbänmen. ſitzen, wb 17 575 junge Mädchen ünterdrückt ſein Schluchlen, und rafft gewaltſamn ſeinen Muth zuſammen, indem es ſagt!:„Der Doctor hät ja geſagt, daß Ihr in ein Paar Tagen wieder aufſtehen könnt, und geſund ſein werdet. beſſer gehen. Wenn aber erſt der Frühling kommt, dann gehen wir Sonntags in den Wald und pflücken uns Blumen zu einem Straus. Das iſt auch ein Welhnachts⸗ baum, den uns der liebe Gott beſcheert. Und darauf freu' Verfügen wir uns in die Belletage gegenüber. Alle Zimmer ſi ſind glänzend. erleuchtet. Reichthum, und, Eleganz In der Mitte des Salons ein! Tisch; Dieſen; umſtehen und drei kokett gekleidete Kinder. Einige Schritte zurüch⸗ gezogen befindet ſich eine Gruppe geladener Freunde. Der „„ K — 414— 0 dN 1 Vater theilt zuerſt unter die Kinder reiche Geſchenke aus; je freuen ſich zwar, aber mehr aus äußerer Ueberraſchung, 1— E Wonne; ſie ſind den Reichthum ſchon ge⸗ wohnt. Nun aber fuhrt der Gatte ſeine Frau an einen zweiten Tiſch, der mit einem weißen Teppich bedeckt iſt. Er zieht die Hülle zurück— ein prachtvolles Theeſervice von Silber, ein ächter Shawl, ein glänzender Schmuck wird ſichtbar. Die ſchöne Frau ſtoßt einen Schrei der freudigſten Ueberraſchung aus, wirft ſich zärtlich an die Bruſt des Gatten und muſtert dann prüfenden Blickes die Geſchenke. Sie legt den Schmuck an, wirft den Shawl um und tanzt in manichfacher Stellung vor dem Spiegel. — unter den Kindern iſt inzwiſchen, in Betreff der Ge⸗ ſchenke, eine Differenz entſtanden; Eins will die des Andern haben. Die kleine Adelgiſe verlangt Edgar's plattirtes Waldhorn, und Esmeralda will ihrer Schweſter ausge⸗ ſtopften Papagei haben. Die Mutter beſchwichtigt ſie, indem ſie Jedem morgen ein Exemplar des Verlangten zu geben verſpricht. 2 7420 Der Hausherr nähert ſich jetzt den Gäſten, die nur aus Männern: Hageſtolzen beſtehen, und ernſt, wie der Chor der griechiſchen Tragödie, bis jetzt das Zuſehen hatten— und theilt Nippes unter ſie aus, die, obgleich ſie fur Jeden nur eine drollige Beziehung haben ſollen, doch von Werth ſind. Hierauf bittet er ſie in's Nebenzimmer zu treten, woſelbſt der Tiſch mit Delicateſſen— ein claſſiſcher Härings⸗ ſalat oben an— und Champagnerflaſchen beſetzt iſt. Die Pfropfe knallen, die Gläſer ſchäumen, der erſte Toaſt ge⸗ hört der ſchönen Wirthin, welche mit liebenswürdiger Grazie die Honneurs macht.. Man ißt, trinkt, ſchwatzt und lacht, bis es Mitter⸗ nacht ſchlägt und man ſich trennt. f* Zwei der Gäſte verfolgen ihren gemeinſamen Nach⸗ hauſeweg durch die bieite Straße. Der Eine, groß und dick, iſt in einen Palletot geknöpft, der Andere, 9 7 klein, trägt einen Burnus und gleicht einem wandelnden Faſſe, das von zwei Säbelbeinchen getragen wird. „'S iſt ein Unſinn, ſage ich,“ beginnt der Größere, ſich räuſpernd,„eine Tollheit— was die Leute treiben. Haben Sie die prachtvollen Geſchenke geſehen? Nein, dieſe Verſchwendung— wo ſoll das hinaus! Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, daß er binnen Jahr und Tag accordiren muß. Ich kenne ſeine Fonds— und ſein Geſchäft. In einem Jahre, ſage ich!“ g 1 „Schnick, Schnack!“ verſetzt der Kleine und ſetzt ſeine Beinchen in trippelnde Bewegung, da der Große weit ausſchreitet,„da ladet man mich ein und ich bin doch ein Junggeſell und will es Zeitlebens bleiben. Ich ſoll mich bei dem Familienjammer, bei dem Kindergeſchrei amüſiren— was mir in der Seele zuwider iſt. Und deß⸗ halb habe ich meine Whiſtpartie im Klubb verſäumen müſ⸗ n. Dummer Schnack!'S iſt nur Eitelkeit, damit man ſeht, was ſie einander zum Geſchenk machen— und darüber ſprechen ſoll. Ich lobe mir mein Whiſt;— aber der Champagner war excellent. Ob er auch bezahlt wird — iſt mir gleich.. „Nichts wird bezahlt, ſage ich,, grollt der Dicke, „Alles iſt nur Schwindel; den Leuten Sand in die Augen ſtreuen, leben, wie Gott in Frankreich und dann— accor⸗ diren, ſage ich.“ An einer Hausthür ſteht ein weinender Knabe von zehn Jahren.„Meine gütigen Herren,“ fleht das Kind, „ſchenken Sie mir doch eine Kleinigkeit! Meine Eltern ſind arme Leute— wir haben morgen weder Holz noch Brod.“ „Schäme Dich, Junge,“ ſchilt der dicke Herr, vor ſich hinſpuckend,„bei heller Nacht zu betteln! Wenn Dich die Polizei ſieht, wird ſie Dich arretiren.“ 323529 Der kleine Mann benutzt die Gelegenheit, ſeinen zarten d Beinen eine Ruhepauſe zu gewähren, er bleibt ſtehen, greift in die Taſche und giebt dem frie renden Jungen „Ich habe,“ ſagt er zu ſeinem Begleiter, indem er ſich wieder in Bewegung ſetzt und neben ihm hertänzelt, „cheut' vergeſſen, dem Mädchen ein Trinkgeld zu geben. Die Dirne iſt aber auch häßlich, wie die Nacht. frühere war hübſcher. Möcht' wiſſen, warum Madame Die ſie fortgeſchickt hat?— Nun— das Achtgroſchenſtück iſt vielleicht bei dem Jungen beſſer angewandt; ſofern er nicht gelogen hat.“ f trennen ſich. An der Ecke wünſchen ſie einander gute Nacht und 4. Friedberg. P Johann Schad, des verſtorbenen hieſigen Bürgers und Fuhrmanns Joh. Georg Schad nachgelaſſener ehelicher lediger Sohn, und Eliſabethe Ditzel, des Bürgers und Ackermanns Andreas Ditzel zu Burggräfenrod eheliche ledige Tochter. f Friedrich Ludwig Netz, neuangehender Bürger und Oeconom dahier, des hieſigen Bürgers und Dreher⸗ meiſters Wilhelm Netz ehelicher lediger Sohn, und Eva Eliſabetha Hanſtein, des hieſigen Bürgers und Oeconomen Johann Heinrich Hanſtein IV. eheliche ledige Tochter. n eee nee een: 8 Dem hieſigen Bürger und Schreiermeiſter Wilhelm N Baumann Zwillingstöchter, Wilhelmine und Eleonore, geboren den 13. October. Mein Dem hieſigen Bürger und Spenglermeiſter Heinrich Heidt eine Tochter, Johanna Dorothea Louiſe, geboren den 19. October. Ein unehelicher Sohn, Johann Hartmann, geboren den 15. October. Dem hieſigen Bürger und Metzgermeiſter Georg Schä— fer eine Tochter, Regina Eliſabetha Henriette, geboren den 2. November. 1 271 Dem hieſigen Bürger und Kaufmann Johann Konrad Nagel II. eine Tochter, Jacobine Friederike, geboren den 24. September. Dem practiſchen Thierarzte Dr. Chriſtian Ritzel ein Sohn, Chriſtoph Wilhelm Ernſt, geb. den 22. October. Dem hieſigen Bürger und Kupferſchmied Chriſtian Böh⸗ mer eine Tochter, Margarethe, geb. den 29. October. Dem hieſigen Bürger und Handelsmann Friedrich Chri⸗ ſtoph Hilbrecht eine Tochter, Louiſe Henriette, geboren den 13. October. Dem Hauptmann im 2. Bataillon des 4. Gr. Juf⸗ Reg. Ludwig Hoffmann ein Sohn, Friedrich Auguſt Martin, geboren den 25. October.“ 5140 15 Ein unehelicher Sohn, Johann Georg Peter, geb. den 19. November. 10 9 5 7 11 1 Dem hieſigen Bürger und Kaufmann Jean Huber eine Tochter, Eliſe Mathilde Amalie, geb. den 28. October. . Dem Ortsbürger zu Bromskirchen, R.⸗B. Biedenkopf, und Seminardiener dahier Johannes Lache ein Sohn, Hermann Heinrich, geboren den 6. November. Dem hieſigen Bürger und Oeconomen Johannes Balſer eine Tochter, Eliſabetha, geboren den 11. November. Beer digte:- Martin Joſeph Mühling, des hieſtgen Bürgers und Oekonomen Georg Mühling eheliches Söhnchen, alt 1 Jahr, 2 Monate und 11 Tage, 1 den 2. Nov. (Fortſetzung folgt.) Kirchenbuchs⸗Auszug vom Monat Novbr. 4 unptien n indem er denäͤnzelt, cu er nicht Nacht und ung ſelgt.) — Novbr. irgers und ter ehelicher ürgers und red eheliche ürger und d Dreher ⸗ dehn, und urgers und V. eheliche Wilhelm d Alconore, ir Heinrich ſſe, geboren 1, geboren georg Schü⸗ ite, geboren ann Konrad le, geboren Ritzel ein 22. October. eriſtian Boh⸗ 90. October. urtich Ehri⸗ ne, geboren 10. 10. 11. 13. 17. 21. 24. — 415 Maria Katharina Schäfer, des hieſigen Bürgers und Meſſerſchmiedes Friedrich Jakob Schäfer eheliches Toͤch⸗ terchen, alt 3 Jahre, 7 Monate und 3 Tage, F den 8. November. Heinrich David Herold, hieſiger Bürger und Schuh⸗ machermeiſter, alt 74 Jahre, 7 Monate und 15 Tage, t den 8. November. Wilhelmine Baumann, des hieſ. Bürgers und Schrei⸗ nermeiſters Wilhelm Baumann eheliches Töchterchen, 17955 alt 27 Tage, T den 9. November. 13. Wilhelmine Ferro, des hieſigen Bürgers und Muſikus Heinrich Carl Ferro eheliche Tochter, alt 16 Jahre, 7 Monate und 7 Tage, 1 den 11 November. Eleonore Baumann, des hieſ. Bürgers und Schreiner- meiſters Wilhelm Baumann eheliches Töchterchen, alt 1 Monat, 1 den 11. November. Johann Philipp Storck, hieſiger Bürger und Fuhrmann, alt 58 Jahre, 7 Monate und 3 Tage, f den 15. Nov. Daniel Heidt, hieſiger Bürger und Metzgermeiſter, alt 68 Jahre und 10 Monate, 7 den 19. November. Margaretha Sophia Lochmann, geb. Vogelsberger, des weiland Joh. Jakob Lochmann, hieſigen Bürgers und Bäckermeiſters, nachgelaſſene Wittwe, alt 59 Jahre, — * 29. Michael Stelz, Musketier der 5. Comp. im 2. Bat. 28. 29. des 4. Gr. Inf.⸗Reg., des Ortsbürgers Michael Stelz von Groskarben, R.-B. Friedberg, chelicher lediger Sohn, alt 21 Jahre, 10 Monate und 25 Tage, 1 den 26. November. 6 Heinrich Schmidt, des hieſigen Bürgers und Fuhrmanns Heinrich Schmidt eheliches Söhnchen, alt 3 Monate und 15 Tage, t den 26. November. Katharina Gerhard, des hieſigen Bürgers und Schnei— dermeiſters Alexander Gerhard eheliches Töchterchen, alt 4 Monate und 28 Tage, t den 27. November. Markt Bericht. Friedberg, am 19, Dezember 1849. 10 Monate und 7 Tage, 1 den 22. November. r— Aufgefahren] Verkauft. Gattung. wurden wurden 1 (Mltr.)(Mltr.) fl. kr. Pazen 7 7 6 15 ee e 3 3 4 40 Gerſte 14 14 3 28 Eee 3 3 2. 35 Exeo.———— Kartoffeln—— 2 Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. N NN Holzlieferung für die Garniſon Friedberg. (18360 Freitag den 28, d. M., Vormittags um 11 Uhr, ſoll die Lieferung von 340 Stecken Buchenſcheitholz für die Garniſon dahier, in dem Bureau des Bataillons⸗Verwaltungsraths, auf dem Soumiſſionsweg an den Wenigſtneh⸗ menden in Accord gegeben werden. Dieß den Intereſſenten mit dem Anfügen zur Nachricht, Baß die Lieferungsbedingungen von heute an in oben erwähntem Büreau eingeſehen werden können. Friedberg am 11. Dezember 1849. In Auftrag: Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. Bekanntmachung. (1839) Freitag den 28. d. M., Morgens 9 Ühr, ſoll die Verköſtigung für die Gefängniſſe dahier, ſowie die Lieferung des Strohs, des Oels, Beſen, endlich die Waſche an den Wenigſt⸗ fordernden vergeben werden. i Steigliebhaber werden eingeladen. Friedberg den 17. Dezember 1849. Gr. Regierungs⸗Commiſſion e ee e Oeffentliche Aufforderung. (1860) Die Gebrüder Nicolaus Müller und Joh. Müller III. von Ockſtadt haben in den Monaten Mai und Juni l. J. durch boshafte Beſchädigung von 8(ſage acht) veredelten Kirſch⸗ bäumen und einem Nußbaume einen Schaden von 70 fl. erlitten, welcher, da die ſeitherige Unterſuchung zur Ermittelung des Thäters nicht geführt hat, nach Maßgabe der Verordnungen vom 18. März 1718 und vom 3. Februar 1797 unter die Ortseinwohner von Ockſtadt ausge⸗ ſchlagen werden ſoll.. 13 Zuvor ergeht jedoch, um dieſer Repartition vorzubeugen, öffentliche Aufforderung zur An⸗ abe von Indicien, welche zur Entdeckung des Thaters führen könnten und die bei Gr. Land⸗ gericht anzugeben find. Friedberg den 4. Dezember 1849. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Bekanntmachung. (1861) Dienſtag den 27. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll der, der hieſigen Gemeinde gehörige Faſelochs in dem Wirthshauſe des Ger⸗ hard Holler 1. meiſtbietend verſteigert werden. Fauerbach II. den 18. Dezember 1849. Der Großh. 5 Bürgermeiſter oller. Bekanntmachung, (1862) Der ſeitherige Verwalter der Gräflich Stollbergiſchen Hofmühle bei Hirzenhain, Herr Löffler, verläßt am 1. Januar 1850 dieſe Stelle und tritt aus dem Dienſt Sr. Erlaucht des Herten Grafen zu Stollberg Wernigerode. Wir fordern daher alle Diejenigen, welche Forderungen an die Hofmühle zu machen haben, auf, dieſe Forderungen innerhalb 8 Tagen bei uns anzumelden. Zugleich verbinden wir hiermit die weitere Anzeige, daß die künftige Verwaltung der Hof⸗ mühle dem Herrn Georg Heinrichs aus Gedern und dem Herrn Hermann Conſtabel übertragen worden iſt und daß, vom 1. Januar 1850 an, alle Zahlungen für die Hofmühle nur an Herrn Georg Heinrichs gültig geleiſtet werden können. Gedern den 14. Dezember 1849. Gräflich Stollbergiſche Rentkammer Mickel. Davidſohn. Mobiliar⸗Verſteigerung. (1863) Donnerſtag den 27. Dezember und die darauf folgenden Tage werden die zum Nach⸗ laſſe der Bürgermeiſter Rupps Wittwe gehörigen Mobiliar⸗Gegenſtände, als: 2 Pferde, 1 Kuh, 1 Rind, 2 Schweine, 2 Gänſe, 8 Hühner; ſo⸗ dann ein zwei Ohm haltender Branntweinkeſſel ſammt allen dazu gehörigen Brennerei⸗Gegen⸗ ſtänden; ferner 30 Malter Waizen, 55 Malter Korn, 24 Malter Gerſte, 22 Malter Hafer, 2 Malter Erbſen, ½ Malter Lnſen, 6 Malter Wicken, 80 Malter Kartoffeln, 15 Fuder Korn⸗, 20 Fuder Waizen⸗, 8 Fuder Gerſte⸗, 7 Fuder Hafer⸗, 4 Fuder Wicken⸗ und 10 Fuder Wörr⸗ ſtroh, 80 Zentner Heu und 20 Zentner Grummet, ſowie eine bedeutende Parthie Spreu und Dick- wurz; ferner ein Wagen, ein Pflug mit Egge und verſchiedene ſonſtige Oeconomie-Geräthſchaf⸗ ten, ſowie ſämmtliches Hausmöbel, Bettung, Weißzeug, Zinn u. ſ. w., öffentlich gegen gleich baare Zahlung verſteigert. Bemerkt wird noch, daß mit dem Vieh der Anfang gemacht wird, darauf wird die Brennerei und der Wagen verſteigert und nach dieſem die Früchte, Kartoffeln, Heu, Grummet, Strob und Spreu. Freitags wird mit Weißzeug, Bettung und Zinn angefangen und mit Hausmöbel, PF Haus⸗, Küchen⸗ und Oekonomiegeräthſchaften fortgefahren. a Obererlenbach den 16. Dezember 1849. Der d 47 ee o o s.* Zur Nach rich t. (1864) Der Gemeindevorſtand zu Oſſenheim will einen von zwei der Gemeinde gehörenden Faſelochſen, welche zur Zucht ganz geeignet ſind, käuflich abgeben. Kaufliebhabern wird zum voraus bemerkt, daß unter beiden Ochſen die Wahl gegeben wird. Oſſenheim am 18. Dezember 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Ko pu p. 5 An E ige. 1865) Dem Knecht des Müller Dietz dahier iſt am 11. d. M. ein Jagdhund zugelaufen, welchen derſelbe dahier abgegeben hak. Der rechtmäßige Eigenthümer hat ſich baldigſt dahier zu melden. J f Schwalheim am 17. Dezember 1849. Der Bürgermeiſter Reimer. Privat⸗ Bekanntmachungen. Ananas!! Araec⸗Punſcheſſenz, (184) feinſte Orange⸗Punſcheſſen Arac de Batavia, Arac de Mandarin, Rum de Jamgieg, Rum de Antillen; ferner meine Seefiſche; Lapperdan, Stock⸗ fiſche, Schellfiſche, Häringe, Sardellen, Vollbückinge; ferner ächten Emmentha⸗ ler, Holländer& Limburger Käſe, Stearin Ar, ör, 6r, Tafel⸗& Chaiſen⸗ lichter, ſowie meinen ſo ſehr vorzüglichen Fertſch⸗ Finger'ſchen gemahlenen Erd— mandelcaffee, à 24 kr. per Pfund, bringt in empfehlende Erinnerung Friedberg. Wilhelm Fertſch. Wiener Putzpulver, (1856) das Paquet zu 4 und 8 kr.; mittelſt dieſes Pulvers kann man J ee allen Metallen, als Gold, Silber, Kupfer, Meſſing, Zinn, Stahl, Eiſen ꝛc., den prachtoollſten, tiefſten Glanz ertheilen. Zu haben in Friedberg bei P. F. Schmittner. edge jun, 281 4868)—— Wat e Ananas: Arae, 8 nas⸗Num⸗ und rother Damen⸗Punſch⸗ 2 Pariſer Cho⸗ colade u. f. w. in. be e f E 41 2174 71 5 14 0 1172 II. 1111 8! 102 Enn 877614 5 75 5 2 W Parfumer en. Haaröl, Räuchereſſenz, Ofenrauch, Nauch⸗ Kölniſch⸗ ag pulver, Nauchkerzen, 8 1 5 III..— the und blaue Tinte, f ſowie ſchnelltrocknende ſchleifbare Caut⸗ chene fang um Waſſ 25 Aab acben des Leders der Schuhe, engliſch Pfiee Sebergee Schnupfkabak. 7777141 111 Isländiſche 1e bos; andern Auer Art- üdertreffend und bilitäten 8 0 Faculläten. als 1 . F. Schmittner, auch 5 Kinder ſehr. anerkannt ſchwarzes und rothes Vahnpulttere 110 15 54. Weihnachtsfeiertüh⸗ „Vormittags predigt in der Stadn rche: a dee Ea Euler. auh 9 11 Nachmittags predigt in der Stabtlirche:: a en Stadtpfarrer Fertſch. beo prebigt in der Surgrrche exr Stadlpfarrer Sell, e predigt in der er 1 2. Weibuachtsfeierteg.* Vormittags: predigt in der Stadtkirche n Herr Candidat Fey. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: err Stadtpfgrrer Seel e 10. c Pfund 1 fl. 2 1 1 5 1 emen, predigt in der Burgtirche: le 41 4 K.* b eee — Dieſe orzüglichen Bruſt⸗ und Huſtentabletten ſind von mehreren Nöta⸗ 25 aun Herr Diaconus Ba ur.— 19 0 Int(Abendmahl.), 1 Na mige predigt in det Burglirche: Herr Candi 80 Kro 1 25 06 K! n 41 rn* 2 (Fricddberg. 8 5 Med 141 10¹⁴ 8 Al 1 AI müchſt Der E 1805 ech sgefgviges Elubter⸗ 105 N a ch 0 i ch 155 a 6. Ber ſt 1 Gattung. Fried⸗ (48780 Die letzte Zahres⸗Rechnung von der Kleinkinder⸗Bewahranffalt liegt zu Jedermanns Einſicht in dem Lokale des Unterzeichneten offen. A 1 2 Profe 25 5 1 8 00 bn ſchönem Bau und gutem Ton, Hi nicht ber 40 fl., ſteht in Friedberg zu verkaufen. Bei wem? dag die armen die⸗ 5 W h 1 7 Zu mo e e N (48680 Ein noch ſehr r Clair hat zu verkaufen len(1874) Den 2. ache—— 26. muß an ure Ma ge S ch war 3, D. M., findet bei Gaſtwirth Herrn Ch. Ber⸗ a nd u. Landgerichtstazator thalott dahier ein Sängerbal ſſatt wozu jeder zu Friedberg. 77CCCͤͥ“A: y 4860) liegen fun Ausleihen bereit. Die Expedition dieſes Blattes ſagt wo. Zum. Verkaufen. Freund des Geſangs und geſenigen Wenns Kerparch eingeladen iſt. Aſſenheim am 20. Dezember 1849.. Der Vorſtand des Geſangvereins. Ein dunkelbraunes 5jähriges, ſchweres ö Neſtauration und Har⸗ Ein dunke ges/ 1425 monie⸗ Muſtk e fehlerfrei, 1 15 verkaufen bei 6 e ee 878) in meinem großen Saale berg J fl. kr. fl. kr. Waizen 12 Malter 613 6 Korn„ 97 4/40% 3 280 381] f Gerſte/ 1 2 Hafer 1 11 5 25 5 Polizei e für die Städte Friedberg und Butzbach vom 22. bis 28. Dezbr⸗. 11 2 Nachmitta s predigt in der Burgkir* „ doln. e der Cale, 7 0 Zeikeubntener Heu n. d. 1871) Am 11. d. e 98 ein Jagdhund, 15 mit weißer Bruſft, entlaufen. Der gegenwärtige Beſitzer wolle den⸗ ſelben gegen eine angemeſſene Belohnung an mich urückgeben. e Oſſenheim. Aehle.“ Tanz muſik. 5— 8 Den 27. d. M., als am 3. Weih⸗ nachtsfeiertag, iſt bei dem Unterzeichneten gut beſezte Tanzmuſik anzutreffen, wozu 157 Zu⸗ rag e uler Bedienung öflchſt einladkt 7 7 f 905 11, den 19. n 10 25 — 2 3 iſt dem a am zweiten Chriſtfeiertag d. J., und wird daſelbſt allßer den gewöhnlichen Weinen ein ſehr guter 18431 Wein, die Flaſche u 12 kr., und ein vor⸗ züuglicher Borsdorfer Aepfelwein in Zapf genommen, auch kann auf Verlangen getanzt werden, wozu böllechſ. einladet 4 Nauheim den⸗ 17. Dzbr. 1849. itz Ju Weihnachtsgeſchenken empfiehlt 4830 die Buchhandlung von G. VBindernagel in Friedberg ihr wohlaſſortirtes Lager von Kinder- und Jugendſchriften, eee Andachts⸗ bücher und ſonſtigen zu Geſch enken. paſſenden Werken. Kirchliche Anzeigen e Friedberg. I. 4. Advent⸗Sonntag den 23. Dezbr. Pfarramtliche Functionen verrichtet: Herr Stadtpfarrer Sell, Vormittags predigt in der Stadtlirche: Herr Diaconus Baur. Vachmirags predigt in der Stadtkirche: Herr Candivat Welcker. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Schmidt. 2: nen Fried⸗ Buß⸗ 5 Brod⸗Preiſe. berg. bach. 5* 0 i u nn N K. N FFF N e 8 4 1372 4„„. 5 75 15 91 450 — Milchbrod 157% 1167 — Waſſerweck a ie — Gemiſchte(Tafel-) Brod 116 ½ 18½ Fleiſch-Preiſe. 5 b 7„pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 111— 1111 „ Kühfleiſch, gemäſtetes 8. „ Rindfleiſch, mne Ene. 197 2 „ Kalbfleiſch 17 n „ Schweinenfleiſch 100— 109 „ Hammellleiſch 7 1 741 „ Schaaflfleiſch 6— 4—1— „Wurſt veblos Schweinen 12— 12— „ Bratwurſt 7+4 4 „ Schwartenmagen 14— 14— „ Geräucherter Speck 22— 20— „Schinken 16— 16 „Dörrfleiſch 160— 116— „ Schweinenſchmalz, 11— ausgelaſſen 24— 18 unausgelaſſen 18— 16— „Nierenfett N 20— 16— „ Hammelsfett 160 16— Die eegbeedic Helfen erde nder. Ker a u ß. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. a e in ge