wen 10 AN derichtet: tadttuche: so. tadtlirche: Lurgfirche: · Vurgfirche: Provinz Intelligen für die Oberheſſen -Vlatt im Allgemeinen, g den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. E 65. Mittwoch den 22. Auguſt 1849. Einladung zu dem landwirthſchaftl. Unterrichte für Söhne von Landwirthen der Provinz Oberheſſen, zu Darmſtadt vom 1. Novbr. 1849 bis Ende Febr. 1850. Mit Bezugnahme auf die Bekanntmachung des Prä⸗ ſidenten des landwirthſchaftl. Vereins von Starkenburg und auf das dieſer Bekanntmachung beigefügte Statut(Beilage Nr. 19 zu der Zeitſchrift für die landwirthſchaftl. Vereine des Großherzogthums Heſſen von 1849) bringe ich zur offentlichen Kenntniß, daß auch Angehörige der Provinz Oberheſſen nach Beſchluß des Ausſchuſſes des landwirth⸗ ſchaftl. Provinzialvereins an fraglichem Unterrichte Theil nehmen können, und werden Diejenigen, welche daran Theil nehmen wollen, hiermit aufgefordert, ihre Anmeldung ſpä⸗ teſtens bis zum 15. September dieſes Jahres bei dem Büreau des landwirthſchaftl. Vereins dahier ſchriftlich abzugeben. l Laubach den 9. Juli 1849. Der Präſident des landwirthſchaftl. Vereins von Oberheſſen, Otto, Graf zu Solms-Laubach. Die Sendung von Odenwaͤlder Vieh zur Ausſtellung bei der demnächſtigen Verſammlung deutſcher Land- und Forſtwirthe zu Mainz betr. Zur Vergleichung der ſich in unſerer Gegend befind⸗ lichen verſchiedenen Rindviehragen(Donnersberger, Oden⸗ wälder, Vogelsberger und Weſterwälder) ſollen bei der am 1. bis 6. October dieſes Jahres zu Mainz ſtattfindenden zwölften Verſammlung der deutſchen Land⸗ und Forſtwirthe kleine Stämme derſelben, beſtehend aus 3 Kühen, 3 Mutterrin⸗ dern von ½ bis 3 Jahren und einem oder zwei Bullen von bis 3 Jahren aufgeſtellt werden. Die Odenwälder Rage⸗ gehört der Provinz Starkenburg an, und es werden daher diejenigen Oeconomen dieſer Provinz, welche im Beſitze ſchoͤner Exemplare ücht Odenwälder Viehes, und ſolches zu der beſagten Ausſtellung nach Mainz zu ſenden geneigt ſind, hierdurch eingeladen, dem Büreau des landwirthſchaftl. Vereins dahier davon baldigſt Nachricht zu geben. Die Koſten des Transportes nach Mainz und von da zurück, ſowie die des Aufenthaltes daſelbſt werden vergütet werden. Darmſtadt den 1. Auguſt 1849. Der Präſident des landwirthſchaſtl. Vereins von Starkenburg, * holte, ſagte ſie: f Bekanntmachung, 1 die landwirthſchaftl. Preisvertheilung zu Waldmichelbach betreffend. Ae Die auf den 15. dieſes Monats anberaumte Viehpreis⸗ vertheilung zu Waldmichelbach wird eingetretenen Hin— derniſſes halber den Tag zuvor— alſo den 14. Auguſt— abgehalten werden, was hiermit unter Bezug auf die Be⸗ kanntmachung vom 4. Juli dieſes Jahres zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. 120011 Darmſtadt den 4. Auguſt 1849. 229 I 2 Der Präſident des landwirthſchaftl. Vereins von Starkenburg, v. Bechtold. ng Der Sri (Fortfetzung.) Als ich mir wieder ein Packetle von dem A, B. Ach, Jacob, ich ſterbe noch vor Kummer über den Buben! Kein Tag vergeht ohne irgend ein Maleſiz, was er treibt. Er muß fort zu einem tüchtigen Lehrherrn! Das iſt das rechte Mittel, ſagte ich; denn nehmt's nicht über's Eck, Frau Nachbarin, die Weibserziehung iſt keinen Pfifferling werth. Was wollt Ihr denn aus ihm machen? ſagt' ich. Ei, ſagte ſie, man hat doch das ſchöne Geſchäft und das Haus hat die Kundſchaft, da läßt's man doch nicht gerne eingehen. Ich will ihn zu dem Kaufmann Pfefferkorn thun. Das iſt Einer, der die Jungen zu kuranzen verſteht. Das mußte ich billigen; denn der Pfefferkorn war ein Erzdütendreher; ein Knauſer und Bohnenſpalter, wie's nur Einen gab. Die Jungen wurden alle federleicht bei ihm, denn das Satteſſen war nicht Sitte im Hauſe. Dabei war er ein Hitzkopf, der gerne dreinſchlug. Der wird ihn zurechtbringen! ſagte ich und ging. Richtig, am andern Morgen ging ſie, zu ihm und ſchon am ſelben Tage mußte der Strick hinwandern. Der machte ein Geſicht ſo ſauer wie Weineſſig, und man ſah ihm die Pläſir an der Naſea an. Die Mutter weinte bit— tere Thränen, weil das Fritzchen ſo weit weg kaum. Das Haus Pfefferkorns lag zwei Gaſſen weiter, am Markte!——— Das iſt die rechte Art! dacht' ich. Der wird, wie der Blitz wieder da ſein! 2 Mein Strick geht ruhig hin und mochte auf Pläne ſinnen, wie er mit Glimpf oder Unglimpf wieder aus dem Hauſe käme; denn das Krämerweſen, das Lothwiegen und . — 24— 5 5 Delausſchenken gefiel ihm nicht. Wie er's anfing, weiß Der Apotheker e en, Der Saſgſcheun. ich nicht, aber er kaufte oder ließ ſich Baldrian in der Apotheke kaufen, legt den gleich am erſten Abend vor Pfefferkorn's Stubenthüre. Noch iſt's nicht Mitternacht, da ſind alle Katzen der Nachbarſchaft vor der Schlafſtuben— thüre, wälzen ſich auf dem Baldrian und heulen, daß die Steine hätten raſend werden mögen. Umſonſt verjagt ſie der alte Junggeſelle. Sie kommen immer wieder, Kurz, er kann kein Auge zu thun. drian, weil der Geruch entſetzlich ſtark iſt und kann nicht zweifeln, wer das verurſacht. Fritz bekommt ſtatt des Frühſtücks Prügel und wird fortgejagt. Als er heimkommt umhalſt ihn die Mutter und dankt Gott, daß ihr Fritzchen wieder da iſt, denn ſie habe die ganze Nacht vor Weinen nicht ſchlafen können. Da lauft mir denn doch die Laus über die Leber, als ich das höre; gehe hinüber und ſage: Frau Nach⸗ barin, nehm' Sie's nicht quer, aber Sie iſt eine— Gans: Soll da der Tagdieb beſſer werden? Jag' Sie ihn wieder zum Pfefferkorn! So wird er nie etwas nutz! Ei, da hättet Ihr die Frau Nachbarin ſehen ſollen! Himmel und Erde! Sie ſtemmt beide Arme in die Seite und ruft: Er Flegel! Was geht ihn mein Hausweſen an? Was nennnt er mich eine Gans? Er ruſiger Kohlen⸗ brenner, mach' er ſich hinaus, ſonſt jag' ich ihn mit einem Feuerbrand! 5 Aha! ſagte der Gevatter. Hätt'ſt Du vor Deiner Thüre gekehrt! Der Name: Gans war eben auch nicht ſonderlich fein! Die Uebrigen lachten. Ihr habt recht, ſagte der Schmiedjacob. Ich hätt's höflicher machen können, aber wer hat da eine Goldwaage für jedes Wörtlein, wenn man ſo confuſes Treiben an⸗ ſchauen muß? Item, ich dachte, was dich nicht brennt, das blaſ' nicht, und ging heim. Was ich aber geſagt, das traf ein. Der Strick wurde alle Tage nichtsnutziger. An mich und den Meiſter wagte er ſich nicht, weil er einmal von mir eine Dachtel ekriegt hatte, die nicht ſchlecht geſalzt war; aber jeden bend gab's etwas. Der Wachtmeiſter, die Schützen— Alles paßte auf; allein der Schelm war wie ein Wieſel. Et mußte überall durchſchlüpfen können. Niemand er⸗ wiſchte ihn. Da ſah die Frau Nachbarin ein, daß ich die Wahrheit geſagt. Sie that ihn zu dem Bartfeger, daß er ſollte Feldſcherer werden. Der ſchickt ihn, nachdem er das Schaben gelernt, zu dem Apotheker, daß er ihm den Bart abnehme. Der hatte ſchon einige Dutzend Llkör⸗ chen zu ſich genommen und mochte nicht an des Stricks Streiche denken; läßt ſich einſeifen und halb abraſiren. Da ruft der Strick aus: Ich habe das rechte Meſſer nicht! und lauft mit ſeinen Siebenſachen fort. Morgens findet er den Bal⸗ meht von trocknet, aber mein Strick kommt nicht wieder. end⸗ lich der trocknende Schaum wie allnichtsguts beißt, da fängt er an, einzuſehen, daß ihn der Bube genarrt hat. Das Gewitter bricht los und der Bartfeger jagt ihn heim. Da haben wir's! ſagt ich. Und wieder nimmt ſie ihn mit Freuden auf; doch die Gedanken kamen bald nach und weinend kommt ſie in unſer Haus, und fragt:: Was ſoll ich nur mit dem Braten anfangen? Vorerſt, ſagte mein Meiſter, ſchimpf' Sie die Leute nicht, die's gut mit Ihr meinen(das galt mir!) und dann befolg' Sie guten Rath! Draußen am Thor wohnt der Schuſter Kneip; der hat einen extrazähen Knieriemen. Thue Sie ihn zu dem und laſſe Sie ihn Schuſter werden. Etwas Beſſeres wird doch aus dem Racker nicht, ſonſt ſieht Sie ihn noch am Galgen! Mein guter Meiſter verſtand ſich auch nicht viel auf feine Redensarten. In dieſer Weiſe fuhr er fort und rieb der Frau Nachbarin den Kümmel, daß es eine Luſt war. Dießmal nahm ſie's in Demuth, obwohl ſie manchmal das Mäulchen ſäuerlich verzog und ich dachte: Halt, jetzt geht das Züngelein los!“ 5 f Sie verſprach's zu überlegen und ging. Der Schuſter Kneip war eine grundehrliche Seele, ein kreuzbraver Menſch; aber er verſtand nicht viel Spaß mit den Lehrjungen. Die durften ihm nicht vor die Thür. Machte Einer einmal ſo einige Bockſprünge, ſo knieriemte er ihn aus dem FF., daß die Schwarte krachte und band ihn au die Werkbank feſt. Item, er brachte ſie in die Ordnung und die Armenkommiſſion gab ihm meiſt die Bettelbuben in die Lehre, die ſie das Schuſterhandwerk erlernen laſſen wollte. Jedermann wußte dabei, daß er ungemein gutmüthig war. Seine ganze Stube hing voll Vogelkäfige und an dieſen Thierchen hing ſein Herz. Das ganze Jahr orgelte er ihnen auf einer kleinen Handorgel etwas vor, und es gab keinen glücklicheren Menſchen, als ihn, wenn ſo ein Vögelchen das Orgelſtücklein lernte. Wie erſtaunte der, als er die Frau Gewürzkrämerin eintreten ſah und vernahm, daß er aus dem Strick einen Pechdraht machen ſollte.. Ja, ja, ſagte er, das iſt eine ſchwere Arbeit. Dem Pfefferkorn hat er den Leiden gemacht; dem Bartfeger auch. Das ſag' ich Ihr, Frau Kron, ich will ihn nehmen; abet kommt et'mal heim, und hat blaue Riemen auf dem Rücken, ſo denke Sie, die kämen nicht vom blauen Winde. Schickt er ſich endlich, ſo ſoll's Niemand lieber ſein als mir! So wandert denn der Strick zum Meiſter Kneip, nachdem die Mutter eine Fluth von Thränen vergoſſen, daß ein Ruhrkohlnachen, die ſehr tief laden, d'rauf hätte luſtig ſegeln können, und der Pfarrer ihm eine erbauliche Predigt gehalten. f 004 (Fortſetzung folgt.) 2 Für die bei dem Kampfe in Baden verwundeten * Heſſ. Soldaten ö 5 ſind fe den in Nr. 63 dieſes Blattes angezeigten 295 fl. 44 kr. weiter beigeſteuert worden: von Pfr. R. in O. 1 fl. 30 kr., B. in M. 1 fl., Brgrmſtr. Beſt in Bruchenbrücken 1 fl., J. K. V. in Obermörlen 1 fl. 45 kr., bisherige Summe im Ganzen 300 fl. 59 kr., welches wir mit herzlichem Dank für die gütigen Geber beſcheinigen. 5 Zugleich bemerken wir, daß die Sammlung Donnerſtag den 23. d. Mts., Abends gaſchloffen wird, und nach dieſem Termin keine Beiträ ns angenommen werden können.. Friedberg am 20. Auguſt 1849. e Textor. Cronenberg. J. Steinhäußer. Krach. M. Hirſch. H. M. Decher. J. Pfeffer. F. Cordes. G. Trapp II. W. A, Simon. C. Groß. w 2 1 5 — — 90 9 3 nimmt ſie dald nach *r Was die Leute und dann vohnt der neriemen. werden. dt, ſonſt t viel auf und rieb dust war. dmal das jetzt geht he Seele, iel Spaß die Thür. nieriemte und band ie in die meiſt die handwerk „ daß er hing voll . Das audorgel chen, ald unte. rämerin rick einen it. Dem Bartfeger nehmen; auf dem u Winde. als mir! t Kneip, vaggoſſen, auf hallt erbaulicht — deten tr. welken N. 1 Worten! s vn 1 En K n 5 Krach. eh, ch. —— Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. rr Grummet⸗Gras⸗ und Haferverſtei⸗ — 5 gerung. (1246) Das diesjährige Grummet⸗Gras von nachgenannten fiscaliſchen Wieſen wird fol⸗ gendermaßen verſteigert: 1) zu Lindheim, bei Gaſtwirth Hrn. Bechtold, ae den 24. d. Mts., Mittags 12 ihr, von ohngefähr 50 Morgen Wieſen; 2) zu Okarben, an dem Mineralbrunnen, Mittwoch den 29. d. Mis., Nachmittags 2 Uhr, von der Burgwaldswieſe, ohngefähr 50 Morgen:„ 3) don der Markwleſe bel Bauernheim, deger 300 Morgen, Freitag den 31. d. Mts., Mittags 12 Uhr, an Ort und Stelle; ſodann 4) zu Stammheim, Dienſtag den 28. d. M., Nachmittags 2 Uhr, an Ort und Stelle das Grummet von ohngefähr 10 Morgen und der Hafer von ohngefähr 2 Morgen. Friedberg den 14. Auguſt 1849. Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Bu ß. Jahrmarkt zu Kleinkarben. (1250) Derfelbe findet nicht, wie im Land⸗ kalender angegeben, den 25. Auguſt und 6. Sep⸗ tember, ſondern Donnerſtag den 30. dieſes Monats, ſtatt. Kleinkarben den 14. Auguſt 1849. N Der Großh. eff. Bürgermeiſter Ströbel. Ebietal ladung. 1126) Franz Forsboom zu Frankfurt a. M. hat bereits im Jahre 1840 das Obereigenthum eines ihm und dem Kurfürſtl. Heſſiſchen Fiscus, angeblich jedem zur Hälfte zuſtehenden Landſie⸗ dellehngutes, in verſchiedenen Gemarkungen be⸗ legen, an Georg Hofmann, Jacob Fritzel, Jo⸗ hannes Zerb, Heinrich Bingel, Philipp Reuß, Philipp Reuß und Nicolaus Eichlers Wittwe, Chriſtian Reuß, Johannes und Adam Zerb, Wilhelm Bingel, Chr. Reuß V. als Curator der Kinder 1. Ehe des Georg Richter und die Wittwe des Georg Richter, als natürliche Vor⸗ münderin der Kinder des letzteren aus 2. Ehe, ter und Heinrich Hofmann, Georg Reuß, dam Rack von Dorheim und Berginſpector Storch auf dem Dorheimer Bergwerk, verkauft. Hinſichtlich der im Bezirke des unterzeichneten Gerichtes belegenen folgenden Grundſtücke: A. Gemarkung Beienheim: 4637/8 1355/4 2847 290% 29/9 321/ 322% 527/15 599/1 463/6 60%2 462,5 463/9 463/10 463/7 alten Flurbuchs, B. Gemarkung Fauerbach II.: 538/34 543/20 57/4 352/35 537/30 604/36 353/836 540% 543/J7 575/22 352/84 537%½9 540%½ 543/16 575/21 603/35 335/15 542/15 574/20 604/37 336/16 351/30 538/35 54421 575/25 603/32 336/19 35/9 539%6 543/19 575/73 603/34 352/33 53/1 542/13 588/½3 6047858 355% 533/82 542/14 524/39 335/14 604/39 336/17 35233 544%2 576/26 603/33 336/18 352/33 603/81 543/18 602/30 533/73 588/24 602/30 Flurbuchs, C. Gemarkung Bauernheim: 4 04/0 404/27 40/9 403/½5 404%8 404%6 alten Flurbuchs, wermochte Verkäufer ſein Obereigenthum urkund⸗ llich nicht nachzuweiſen, weshalb auf geſtellten Antrag, Alle, welche außer den Käufern auf die bezeichneten Grundſtücke(über deren Lage und Größe die, die es intereſfirt, bei Gericht nähere Auskunft erhalten können) Eigenthums⸗ oder ſſonſtige Anſprüche geltend machen wollen, zu 1„ — 275 deren Anzeige binnen 6 Wochen unter dem Nechtsnaczehelle hlermit aufgefordert werden, daß ſonſt die gebetene Beſtätigung der Kaufbriefe über dle bezeichneten Stücke der obgenannten Käufern ertheilt werden wird. Friedberg den 13. Auguſt 1849. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Oeffentliche Aufforderung. (1260 Die Erben des Müllers Peter Spuck in Niederwöllſtadt, vermögen über nachſtehende ihnen zugefallenen u we Eigenthums⸗ urkunden beizubringen, nämlich; Flur Nr. des 55 25 Erdſts.. 1 1056 8% Acker 3. Gewann in den Burggärten, A 3„ l. d. Füllms⸗ ärten, 1 1626 19¼ỹ.,„ 10.„. d. ſchma⸗ len Wieſen⸗ gärten, 2 201 33,1 e„t. d. Stein⸗ weingärten, 137.„ i. d. Rodern, 4 421 76 n„ i. d. Pfingſt⸗ weingärten, 4 468 217„ 1.„ daſelbſt, 4 470 18,4„ 1.„ daſelbſt, 9 437 33„ 25.„ links dem Gänſeweg, 9 310 83„ 106.„ bei d. neuen 5 Herberge, 10 109 115„ 49„ links dem Wartweg, 10 176 108„ 51„ bet der Ziegelhütte, 10 211 136 48„ ober der Weinbach, 10 243 77„ 46.„ daſelbſt, 10 269 42„ 69.„ daſelbſt, 11 286 121„ 256.„ rechts dem Ganſeweg, 11 352 37 2 96.„auf d. mitt⸗ telſten See, eee„ 15.„ auf's Kör⸗ berloch, e rgel, 13 353 38„ 256.. daſelbſt, 19 579 3,6„ 74.„ Pflanzen⸗ länder, 1 41 19,8 Wieſe 21„ Haingärten b. d. Mauer⸗ gärten, 1127 15.„ ti. d. Mauer⸗ gärten, 1 994 9,5„„ i. d. Burg⸗ gärten, 11351 22, 5 5,„ i. d. langen Haingärten, 9 428 195 5 a. d. Wein⸗ bach, ee e.„ober der Weinbach, 18 295 66 1„ i. d. Sauern, 18 416 20 7 1„ auf d. Trift⸗ äcker, 19 45 52„ 66.„ in den Nie⸗ derwieſen, 19.„ 231 62 7 1,„ links des Füllmswegs 19 643 79„ 51„in d. ſchönen Wie ſen. Alle Diejenigen, welche etwaige Rechte an dieſe Grundſtücke geltend machen können, werden aufgefordert, ſolches innerhalb 6 Wochen von dem erſten Erſcheinen dieſer Bekanntmachung an um ſo gewiſſer zu thun, gegenfalls die ge⸗ richtliche Beſtätigung der Looszettel erfolgen wird. Friedberg den 10. Auguſt 1849. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Zeitz. Edictal ladung. (12865) Im Hypothekenbuche der Gemeinde Wiſſelsheim ſtehen folgende Einträge offen: 1) Caution von 300 fl. am 13. Febr. 1794 von Johannes Huber sen. für ſeinen Sohn Huber wegen übernommener herr⸗ ſchaftlicher Pachtung geleiſtet, 2) Caution von 1150 fl. von Eberhard Hu⸗ ber II. der Familie von Löw wegen Guts⸗ pachtung am 19. April 1822 errichtet, 3) ein Eintrag vom 5. Mal 1830, wonach in Sachen der Frhl. Geſammtfamilie v. Löw gegen Eberhard Huber sen. und Eberhard Huber Jun. auf der letzteren Vermögen Arreſt erkannt und denſelben jede Dispoſition über ihre Immobilien unterſagt worden ſein ſoll. Alle dieſe Hypothekeinträge ſollen durch Auf⸗ hebung der Pachtung und Zahlung erloschen ſein, allein es kann dies urkundlich nicht nach⸗ gewieſen werden, weshalb, auf geſtellten Antrag ⸗ jeder der Anſprüche aus den erwähnten Ver⸗ pfändungen noch bilden will, zu deren Anzeige innerhalb ſechs Wochen, unter dem Rechksnach⸗ theile aufgefordert wird, daß ſonſt jene Einträge für erloſchen erachtet und geſtrichen werden ſollen. Friedberg den 10. Auguſt 1849. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Section Gießen. (1266) Die behufs der Lahnregulirung bei der Friedelhäuſer Grenzbrücke vorzunehmenden Erdarbeiten, veranſchlagt zu 250 Gulden, ſollen den 27. d. M., des Nachmittags um 2 Uhr, an Ort und Stelle verſteigert werden. Gieſſen den 18. Auguſt 1849.* Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur Eicke meyer. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (1267) Samſtag den 25. d. M. Vormittags 11 Uhr werden auf hieſigem Rathhauſe, Pfla⸗ ſtererarbeiten in dem Bahnhofe dahier, veran⸗ ſchlagt zu 400 fl. unter den bei der Verſteige⸗ rung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigert. Friedberg den 19. Auguſt 1849. Der Großh. Heſſ. Sectlons-Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Bekanntmachung, Brennholz⸗Verſteigerung in den Gr. Domanial⸗ waldungen des Forſtreviers Oberrosbach. (1268) Das nachbemerkte, nach Ablauf des Abfuhrtermins unbezahlt und unverbürgt im Walde liegen gebliebene Holz, ſoll Freitag den 24. d. M., abermals verſteigert werden, und zwar im Burgwald um 7½ Uhr Morgens, 100 Wellen geſchält eichen Reiſerholz, im Frauenwald um 9 Uhr Morgens, 100 Wellen geſchält eichen Reiſerholz. Oberrosbach den 18. Auguſt 184 9. Der Gr. Revierförſter des Reviers * Oberrosbach Bingmann. Verſteigerung. (1269) Mittwoch den 22. Auguſt, Morgens 10 Uhr, ſollen auf der Landgräfl. Reitbahn dahier: 1 Reitpferd und 5 Zugpferde, alle vorzüglich gut gehalten, gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden. Die Bedingungen werden unmittelbar vor der Verſteigerung bekannt gemacht. Homburg den 16. Auguſt 1849. Landgräfl. Heſſ. Militär⸗Verwaltungsrath In Auftrag: v. Silber, Hauptmann. Bekanntmachung. (12700 Nächſtkünftigen Donnerſtag, als den 23. d. M., Mittags 12 Uhr, ſoll ein der Mär⸗ kerſchaft dahier gehöriger abgängiger Faſelochſe, welcher ganz vorzüglich gut gehalten iſt und über 1000 Pfund wiegt, unter den bei der Ver⸗ ſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedin⸗ gungen, meiſtbietend verkauft werden, was den betreffenden Handelsleuten die Herrn Bürger⸗ meiſter bekanntmachen zu laſſen, hiermit dienſt⸗ ergebenſt erſucht werden. Bell ers heim den 16. Auguſt 1849. a Der fürſtliche Markmeiſter Bo pp. Grummetgras⸗Verſteigerung. (1271) Von nachbenannten Freiherrlich von Löw ichen Wieſen, ſoll das 1 1 50 Grummet⸗ gras, in Abtheilungen, m iſtbietend verſteigert werden, und zwar: 1. Zu Niedermoxſtadt: Montag den 3. September d. J., Vormittags 10 Uhr, in der Wohnung des Herrn Gaſtwirth Goll daſelbſt, von ohngefähr 20 Morgen. 11. Zu Bauernheim: Dienſtag den 4. September d. J., Vormittags 9 Uhr, in der Wohnung des Herrn Gaſtwirth Höres daſelbſt, von ohngefähr 9 Morgen und III. Zu Florſtadt: an demſelben Tage, Nachmittags um 1 Uhr, in der Wohnung des Herrn Gemeinderechners Wagner daſelbſt, von ohngefäbr 90 Morgen. Florſtadt den 20. Auguſt 1849. Der Freiherrlich von Löw'ſche Rentmeiſter Müller. NN Privat Bekanntmachungen. Zum Verkaufen. (12500 Ich beabſichtige mein ſeitheriges Wohnhaus, 20 Schuh breit und 30 Schuh lang, von eichen Holz gebaut und mit Ziegel bedeckt, zweiſtöckig, auf den Abbruch aus der Hand zu verkaufen. Kaufliebhaber können es einſehen und ſich mit mir oder Herrn Bürger⸗ meiſter Keil dahier benehmen. Ettingshauſen den 8. Auguſt 1849. Reinhard Vogler. Annonce. (10460 Guter reingehaltener Pfälzer Wein wird zu fl. 16. 18. 20 und fl. 24. per Ohm, ſowie auch verſchiedene an⸗ dere Sorten billig abgegeben: gaſſe Nr. 6 neu im Hofe in Frank⸗ furt a. M. NB. Der Keller iſt offen von Morgens 8 bis 12 Uhr und von 2 bis 7 Uhr Abends. Frunlefurt am Main. (1272) Ein Haus in der beſten Lage der Stadt, welches früher über fl. 3800. der⸗ malen über fl. 3000.— rentirt, iſt aus freier Hand zu verkaufen, Kaufpreis fl. 72000. — wovon fl. 50000.— auch fl. 60000.— auf Verlangen à 4 pC. ſtehen bleiben können. Kaufluftige belieben ſich brieflich unter Chiffre K bei der Expedition dieſes Blattes zu melden. Zum Verkaufen. (1273) In Gedern ſteht eine geräumige Zehntſcheuer auf den Abbruch aus freier Hand u verkaufen. Liebhaber wollen fich an die Gräfliche Rentkammer daſelbſt wenden. Dönges⸗ 276 1 ö 7 1 2 5 5 Amerika. (12360) Ale 8 Tage vorzügliche Reiſegelegeneit nach Rotterdam oder Bremen nach Wahl der Reiſenden. nach New⸗Vork über Rotterdam fl. 50. für Erwachsene, und fl. 42. für Kinder. 1 1„ Antwerpen„ 52.„ 42.„ ö 1„„ Havre „ Baltimore a„„ Havre 5 Ga cton(Texas) Säuglinge überall frei. Dieſe Preiſe verſtehen gelder und mit 200 Pfund Gepäck frei. Die Reiſe von „ 54.„„ 1 wie nach New⸗Pork. „ New⸗Orleans über Rotterdam fl. 56. 1„Antwerpen„58. 1 Ae 25975 Meine Ueberfahrtspreiſe ſind jetzt: „ 1 7 L 17 44.„* für Erwachſene, und fl. 45. für Kinder. ** 1 U 8.„* „ 58.„„„% 48.„ 0 „ 67.„„„„ 57.„„ ſich ab Mainz mit Inbegriff der Kopfe Rotterdam nach Havre geſchieht auf dem neuen Dampfſchiff„Admiral Ver Huell“ mit freier Verköſtigung auf dieſem Schiffe. Jeden Monat Auskunft ertheilen meine Agenten oder ich wende man ſich an mich direct. Frankfurt a. Gelegenheit nach Südamerika, Auſtralien, Californien. ſelbſt bereitwillig. Alle Briefe erbitte mir frei. M.. den 10. Auguſt 1849. Joh. Aug. Wegen Uebernahme von Agenturen Simeons, Schützenstraße 11 5 Zu Verkaufen. (127) Verſchiedene gebrauchte mechaniſche Webstühle, Jacquard⸗Maſchinen, 1 Callander und 1 Hydro⸗Extracteur ſind zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt Herr G. W. Met⸗ enius in Frankfurt am Main. An die Mitglieder der Fried⸗ berger Predigerverſammlung (1275) ergeht hierdurch Einladung zur Herbſt⸗ verſammlung am 29. d. M. im Hötel Trapp zu Friedberg.: Tagesordnung: 1 1) Ueber das dienſtliche Verhältniß des Geiſt⸗ lichen zu den Nothleidenden ſeiner Ge⸗ meinde und die in unſerm Lande bezüglich der Armen beſtehenden poſtaliſchen Ein⸗ richtungen. 2) Theſen über die Stellung des Geiſtlichen unter gegenwärtigen Zeitumſtänden. Referent über die Angelegenheit der in. nern Miſſion mit entſprechendem Antrag der Abtheilung Friedberg. Die Verhandlungen beginnen genau um zehn Uhr Vormittags. Friedberg den 16. Auguſt 1849. 2 Dr. Matthias. Zu Verkaufen. (1276) Eine vollſtändige Ladeneinrichtung, wie ein Ladenerker iſt zu verkaufen, wo? ſagt die Expedition. Entlaufenes Schwein. (1277) Am verfloſſenen Friedberger Vieh⸗ markt iſt dem Unterzeichneten ein jähriges Schwein entlaufen. Der gegenwärtige Beſitzer wolle daſſelbe gefälligſt gegen eine angemeſſene Belohnung an den Eigenthümer zurückgeben. Obermörlen den 19. Auguſt 1849. . Andreas Seyfried. Großes Hauptſchießen (1278) auf dem Schützenrain, Sonn⸗ tag den 26. und Montag den 27. Auguſt. Friedberg. Der Vorſtand der Schützengeſellſchaft. Geſuch. (1279) Ein größeres Oekonomiegut wird zu kaufen oder zu pachten geſucht, Frankirte Brlefe 3) unter Chiffre K beſorgt die Expedition d. Bl. 3 wei Schweine, (1280) welche ſich geſtern zu den meinigen geſellt und mit bierhergelaufen ſind, können gegen die Einrückungsgebühren, Beſchreibung der Ab⸗ zeichneten abgeholt werden.! Petterweil den 17. Auguſt 1849. Zugelaufenes Schwein. (1281) Den 16. d. M. iſt dem Schweine⸗ hirte von Wiſſelsheim ein Schwein in dem Retourweg von Friedberg zugelaufen, der Eigen⸗ thümer dieſes Schweins wird aufgefordert, genauer Angabe der Kennzeichen gegen Futter⸗ geld und Inſeratgebühren daſſelbe in Empfang zu nehmen. Es kann ſich bei dem Unterzeich⸗ neten gemeldet werden. 5 Der Großh. Heſſ. Beigeordnete Schmidt. Scheiben⸗Schießen. (1282) Der Unterzeichnete iſt geſonnen, Sonntag den 26. ein Scheiben⸗Schießen mit Bürſchbüchſen abzuhalten; die Gaben beſtehen in einem Hammel und in mit Silber und Neu⸗ ſilber beſchlagenen Pfeifen und Zinn, wozu ich alle Freunde des Schießens höflichſt einlade. Uhr ſeinen Anfang nimmt. Bönſtadt den 20. Auguſt 1849. Konrad Wiegand. Zum Ber kaufen. (1283) Ein Silberbergwerk, das um den P von Thlr. 100,000 Pr. Cour. an eine zöſiſche Bergwerks⸗Geſellſchaft verkauft war, i nunmehr, da dieſe Geſellſchaft ihren bind⸗ lichkeiten nicht nachkommen konnte, anderwelllg zu verkaufen. Frankirte Briefe unter Chiffre K beſorgt die Expedition dieſes Blattes. f Warnung. (1281) Wir warnen hiermit das Publikum, mit Herrn von Leonhardi zu Groskarben nicht in Geſchäftsverbindungen oder ſonſtigen Verhand⸗ lungen ſich einzulaſſen, indem derſelbe nicht nur allein mündliche Verſprechungen, ſondern auch ſchriftliche Verträge, welche im Beiſein hoher Staatsbehörde geferligt worden, nicht halten will. Burggräfenrod am 17. Auguſt 1849. Der Ortsvorſtand daſelb ſt. ä—— Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bind ernagel in Friedberg. Amerika über Havre, Antwerpen, 2 zeichen und mäßiges Futtergeld, bei dem Unter⸗ Pachter Grein. bei Wiſſelsbeim den 19. August 1829. Bemerkt wird, daß das Schießen präcis 72 des! auf