aan den. e 350 h bet e am N Se. o m. what für die Provinz Sberbeſſen 0 1 0 e een Allgemeinen; be ae 103 — ven Aegierunssbeziek Friedberg im Beſonderen. ecmittags 1 7 g b 8 U. rbuiß det 43 5 8 5 9. 1428 un 01718 1 J * Langel. 5 17 35 7 7 5 41 nnn. b e,. 31. Sonnabend den 21. April 1849. 8 111 i pflanzen vom zierlichſten daubwerk und den ſchöuſten Blüthen 1 N A m ˖ li ch e* T 0 E 1. 8 hier Schönheiten entfaltet und die graue oder ne Ii Ae Rinde ihres Standortes mit den prächtigſten Guirlanden — Be. an. nta ch Un. g- vom Auma ue Gn Farbenſpiel und Ge⸗ ö.; 3 f tuch umwindet. erſchiedene Gattungen und Arten von —— en e 1 3 Arum, Curiaſen, den prachtvollen Blüthen der Pathos, der e In dem Groß. Heſſ. Landkalender iſt der dießfährige Bromelien(Ananas), dieſer ſüßduftenden Lieblipgsfrüchte Schotter Walpurgi⸗Markt, irrig doppelt auf, den 30. April der ſüdamerikaniſchen Gärten, und eigenthümlichen Tillaud⸗ HN und 1. Mai und auf den& und 9. Mi eingetragen. ſien, hängen in erſtaunlicher Uleppigkeit und den überraſchend⸗ Es wird daher zur Vermeidung von Irrthümern zur ſten Formen von jedem älteren Baume herab. Ueberdem 2 öffentlichen Kenntniß gebracht, daß dieſer Markt nur einmal ind die Baumſtämme noch die Stauderte 3 ahlloſen 8 und zwar den 8. und 9. Mai d. J. abgehalten werden wird. 5 je f zten un ö Silit un r. e Menge der verſchiedenartigſten Flechten und Mooſe von 2 lung, dee 15. April 1849. ö allen möglichen Farben,— die einen glönzend ſcharlach⸗ 1 2 50 Die Großh. Heſſ. Regierungs⸗Commiſſion daſelbſt? oder roſeurotb, andere grellgelb, weiß, dlütroth, violett u. N l m F uch r. dn Mei w., 8 dem 1 155 Ganzen einen Reichthum 1 a 1 5 und eine Wärme des Colorits eitragen, von dem man ſich 75 Wanderungen in einem, braſt. janiſchen Urwabde. kaum einen Begriff machen kann. An anderen e nnn(Fortſetzung.) men raufen ſich Paſſionsblumen in üppiger Fülle in die ieins, Dringt man noch tiefer in dieſe Wälder, ſo iſt es Höhe und zeigen in einem unbeſchreiblichen Farbenreichthum g keine leere Redeformel, wenn man ſie das Reich der ewigen ihre ſeltſame Geſtalt, die den erſten Entdeckern dieſes Eonti⸗ N ungen. Nacht nennt. Nie unterbricht ein eindringender Sonnen⸗ nents ſo ehrfurcht erweckend und tief myſteribs erſchien. 14 ſtrahl die düſtre Dunkelheit, und das ſchwächere Mondlicht Aber keine Feder vermag das Anſehen der Loranthen, Or⸗ 4 ut Ben iſt hier völlig unbekannt. Der Zeitpunkt, wo die Erde ſich chideen, Miſteln u. ſ. w. zu beſchreiben, welche auf dieſen 4 in aller Pracht der Mittagsſonnenglut eifreut, wird in die⸗ Bäumen leben; hier an einer ſchuppigen Palme, dort auf 5 ſen Abgründen der Pflanzenwelt nur durch eine ſchwache einem mächtigen Aſte anhaftend, dort vom eutfernteſten 4 1 Dämmerung bezeichnet, und man kann dann nur die geraden Zweige herabbaumelnd, gießen ſie ihre unausſprechlich ſüßen 1 . und hohen Stämme der Bäume unterſcheiden; über ihnen und angenehmen Wohlgerüche aus und wetteifern unter 4 cpfchleu, hängt ein dichtes undurchdringliches Dach von Blättern und einander in phantaſtiſcher Schönheit. Der Standort ſolcher I. 16002 Zweigen, vor Dunkelheit nicht zu unterſcheiden, und der Pflanzen ſieht ſich— inmitten einer ſolchen Umgebung— 4 5 Haupteindruck, welchen dieſer Anblick auf den Reiſenden auf's Haar, doch weit großartiger und herrlicher an, wie 4 macht, iſt der eines ungeheuren, von tauſend ungeſchlachten die ſchönſte künſtliche Sammlung eines Liebhabers in einem 4 Säulen geſtützten Grabgewölbes. Dieſen Eindruck erhöhen Gewüchshauſe. Noch wunderbarer als dieſe Schmarotzer⸗ 1 n Zuch⸗ noch die ſchauerlich tiefe Grabeſtille und ein überwältigend pflanzen ſind aber die Schlinggewächſe und Ranken in die⸗ 1 unheimliches Gefühl der Düſterkeit, die alle Geiſteskräfte ſen Regionen. In Spix's und Martius's Reiſen in Bra⸗ 1 14 lahmen, und den Reiſenden ſchnell wieder zu freundlicheren ſilien befinden ſich etliche treffliche Anſichten ſolcher Gegenden,* 1 3 Scenen und Gegenden hinweg, und aus dieſem Todesthal mit ihrer Vegetation, beſonders einer Waldſtrecke im Orgel⸗ 0 iche forttreiben.— Aber des merkwürdigſten und bezeichnendſten gebirge, welche einen ziemlich deutlichen Begriff von der 15 der lie Charakterzuges dieſer uralten Wälder und desjenigen gerade, Zierlichkeit der Blumen und Blättergewinde geben mag, 1. ind ſeine der ihnen die zierlichſte und phantaſtiſcheſte Erſcheinung leiht, mit welchen dieſe Schlingpflanzen den Wald durchweben 4 müſſen wir noch erwähnen: nämlich der zahlloſen unglaub? und ahnliche Bäume untereinander verbinden. Wir ſehen in f lichen Menge von Schlinggewächſen und Schmarotzerpflanzen. ihnen Flora in ihrer muthwilligſten Laune, wie ſie von Gleich als ob die Erde nicht Raum und Nahrung genug Baum zu Baum Guirlanden ſchlingt und durch ſolche Ge⸗ böte für die Entfaltung und Ernährung aller Erzeugniſfe winde, oft aus mehreren verſchiedenen Pflanzen zuſammen⸗ des von Fruchtbarkeit ſtrotzenden Bodens, ſo iſt jeder alte geſetzt, Bäume vom verſchiedenſten Ausſehen und Charakter Baumſtamm ein Blumengarten, jeder Zweig ein Blumen⸗ mit einander verknüpft. Dieſe Pflanzen ranken ſich in un⸗ ſtand, auf welchem eine unzählbare Mannigfaltigkeit von dähligen Windungen bis zu den oberſten Aeſten hinauf, ——— *„ 9 0 5 2 en e e den a a e 1 * 25 2 85 ſchen und Baumäſten mwinden den Gefangenen und und Feſtons, die oft kief den Boden niederwachſen und ſich mit den niedrigeren Bu- an in Berührung ſetzen. Aſpitzen zu hen 1 ar⸗ Humo geshen 138 —— N * Manchmal zenw ume, Lilien bäume 98 9 0 Baͤ N N 5 0 hangt, mit dicken nackten Stengeln, welche 45 3 und oben nur wenge Alte m Kr, Spitze bilden, die auffallendſten Formen der Pflan⸗ wachſen zu des Beſchauers Füßen in der Ebene, 2 ge⸗ ug aus⸗ verſchlingen ſie ſich wie große Kabeltaue, und man ſieht ſir l Jüher welche der Emu oder amerikaniſche Strauß in ganzen und an die Erde heften, wie man es von Schiffe ſieht.— Darwin erzählt 1 Währ ten Tagereiſe fanden wir den Weg ſo verwachſen, daß ein irgend einen großen Baum bis tief zum 0 Heerden ſich hintummelt, und das Auge des Reiſenden ſchweift ei N 2. unermüdlicher 21. erung über ein Meer von Wald, 20 rer von em Laubwerk voll wechſelvoller Farbentöne und ungusſprechlicher Majeſtät, das ſeine weiten Arme bis in Mann mit einem Säbel vorausgehen und die Schlingyflun⸗ 40/ Belt fernſten Horizont hinein ausſtreckt.— Alex. v. Hum— zen weghauen mußte. Die holzigen Schlingpflanzen von uſen beträchtlicherer Naga 1 waren wieder vd aldetel ranken. wundenen Stengel und geben der Scene das Anſehen eines großen Schlangenneſtes. Die Erdoberfläche iſt buchſtäblich zu berühren. 180 Blüthenaugen überſäet, die in Gold unn Purpur, Schar 717 ch und Weiß, Blau und Orange, kurz in allen möglichen Farbentönen prangen, in welchen die Lichtſtrahlen nur zu⸗ ei Fuß ich Umfang), ankt.“— Vlele dit gewächſe erſticken völlig die Bäume, an denen ſie ſich empor⸗ * Aare 2 is zwiſchen dem Orinoco und daß ohne die dazwiſchen lie— bolbt ſagt:„So dick und abe ſind die Urwälder, im i l je Ebenen E Niech, 6 r Schiing⸗ d Falk Ke ec ecken, genden Ströme und Flüſſe die Affen, beinahe die einzigen Nach allen Richtungen hin erſtrecken ſich ihre“ ges Bewohner dieſer Region, mehrere hundert Meilen weit über die Baumgipfel hinwandern könnten, ohne den Erdboden Sg lache e ee eee Markt Berich k.. — Friedberg, am 18. April 189. ſammengeſtellt werden können; während die außerordentliche N 1 Niere Zärthert und Zierlichkeit der Blätter an, den Farnkräutern„ Aufgefaprey Vettzuftf Mittelpreiſe und Mitoſen dem Ganzen einen beſondern Reiz verleiht. e n. enen Der Reiſende begegnet bei jedem Schritte einer Menge der 1(Aitſ.), J 1 Al- 215 I k. ſchönſten Blumen und Pflanzen, die der Stolz und die Zierde Wasen 24 N 888 unferer Gewächshänſer wären. Wenn er aus den dichten S 9 N ene Forſten tritt, die ihn ſo lange umſchloſſen, und auf die Gerſte. Hut GA. 40 104 n 25 Site eißes hohen Hügels ſteigt, welch ein merkwürdigen Gel e ee eee eg Anblick erwartet ihn dal Ringsum ſeltſame Fackeldiſteln; Kartoffeln gun Ee en e t. Oeffentliche Bekanntmächung. Frucht Verſteigerung. Bekanntmachungen von Be⸗ 1% MN ee 5 Am mobſtien-Verſteigetung.. and 0 Uhr, werden die Immobilfen der Georg Rauſch'ſchen 1. Eheleute dahier, in hieſigem Rathhauſe meiſtbietend verſteigert, als:: * 692 50 Hienſſag den 23. April, Morgens um 1) Hofraithe beſtehend in Wohnhaus und Stall, ö an Guſtav Gerlach. i Zins der Präcenz, 40 ½ kr. 2) 203,5[◻Klafter, 103½ Ruthen Garten in a Gewann am Gäßchen, an Franz 0 oll. 3 7 0 In den Pfarrcorpus 6 kr. g In die Barfüßer Schule 9 kr. In die Stadtkirche 13½ kr. 3) 350,[◻IKlafter, 178 Ruthen Garten in der(5ten Gewann, an Friedrich Jakob DODbberländer. 5 Friedberg den 19. März 1849. J 9 10 be In Auftrag Groß. Heſſ. Landgerichts Der Großh, Heſſ. Bürgermeiſter en de,. Immobilien ⸗ Verſtei gerung. (495) Dienſtag den 24. April, Morgens um 10 Ubr, werden in hieſigem Rathhauſe die Im⸗ mobilien der Ludwig Wagenknecht'ſchen Eheleute dahier meiſtbietend verſteigert, als: 19 Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus, zwei Nebenbäuen, Scheuer, Schoppen, Stall und zwei Mahlgängen an der Uſa. 2) 192(UK lafter, 98 Ruthen Garten in der: 6. Gewann an Johann Heinrich Müller. 3) 927 UOKlafter, 2 Morgen, 3 Viertel, 32 Ruthen Garten in der 1. Gewann an Hein⸗ rich Hanſtein V.. Frtedberg am 22, März 1849. f f In Anftrag 72 Großh. Heſſ. Landgerichts Der Gr, Heſſ. Bürgermeiſter i 1„Be nid er. 0 dem Aufügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß derſelbe ohne Zuſtimmung der be⸗ Schuhmann von Ockſtadt, keine Verbindlichkeiten eingehen kann, und daß die Curqtoren allein gültige Zablung einpfangen und darüber quit⸗ tiren können. Friedberg den 27. März 1849. N 311 Großh. Heſſe Landgericht Sodlbem% 1716 Ver ſteige run g. (612) Montag den 23. I. Mts., Morgens ſtädtiſchen Begraſungen in den beiden Gemar⸗ kungen, meiſtbietend derſteigert, mit dem Aufügen, daß zwei an der Provinzialſtraße von Friedberg nach Oberrosbach liegende mit ewigem Klee beſaeten Parzellen zum Ausgebot kommen. Friedberg den 11. April 1849. 1 Der Großh. Hefſ. Bürgermeiſter f f Bender. Ve r ße i g enge (613) Dienſtag den 23. I. Mts., Nachmit⸗ tags um 2 Ühr, wird in der Wohnung des Bürgers Karl Müller in der Wllhelminenſtraße, der Nachlaß des dahier verſtorbenen Stabsarzts Weißzeug, Bettwerk, wiſſenſchaftliche Bücher ꝛc., öffentlich meiſtbietend verſteigert. f Friedberg den 11. April 1849. 8 Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bein der. Arbeits Verſteigerung. Jahr 1849 wenigſtnehmend verſteigert. Friedberg ven 16. April 1849. e ener Großh. 2 Bean di (607) Joſepb Klein 111. von Ockſtadt iſt ge⸗ f richtlich unter Curgtel geſtellt worden, was mit stellten Curatoren, Georg Klein ünd Dietrich zum 9 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die Schimpf, beſtehend in Holzwerk, Zinn, Kupfer, (639) Montag den 23. April, Nachmittags um 2 Uhr, werden in hieſtgem Rathhauſe die „ AUnterhaltungsarbeiten der Vicinalwege für das häuſerweg bei Okarben, Heſſ. Bürgermeifter⸗ die r. U (650) Donnerſtag den 26. April, Nachmit⸗ tags 25 2 Uhr, werden in hirſtgem⸗ Nah ef von dem Fruchtvorrath der milden Stiftungen, 55 Malter Korn und 24 Malter Gerste meifi 15 zweimalterweis, verſteigert. e 155 April h 5 er Großh. Heſſ. iſter inn ind unn it De l eie Schaafpferche⸗-Verſteigerung. (651) Donnerſtag den 26. April, Morgens um! Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe 510 Schgafpferche, welche am J. Mai ihren Anfang nehmen, meiſtbietend verpachtet. f Friedberg am 19. April 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter 2606 Bie nid elt. 120 Vie xi ſtie i gr run 87 1 1652) Dienſtag den 24. April, Morgens um 11 Uhr, werden an hieſigem Rathhauſe zwei Wägen meiſtbietend verſteigert. 1 Friedberg am 18. April 1839. f Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter 5 Ben der. Bekanntmachung. (653) Montag den 7. Mai und die folgen. den Tage, von Morgens 9 Uhr an, werden in hieſigem Rathhauſe diejenigen Pfänder, welche die Verfallzeit erreicht haben und nicht renovirt, auch nicht ausgeloſt find, mit dem Anfügen meiſtbietend verſteigert, daß Mittwoch den 2. Mai das Pfandhaus geſchloſſen wird und können nur bis zu dieſom Tage die Pfänder ausgelost und renovirt werden. f f Friedberg am 18. April 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter 1 le a deer 1 Main ⸗Weſer„Eiſenbahn. (65 Zur Fundamentirung der Schienen- bahn, von dem Viadukt über die Staatsſtraße ſüdlich von Niederwollſtadt 15. zum Heiligen⸗ i f ſoll in dem Gaſthauſe des Herrn Puth zu Niederwöfabf Suma g den ſhweift von Wald, demdne und Arme dis in er. v. Hum⸗ 2 Urwälder, iimoco und wiſchen lie⸗ die einzigen en weit über en Erdboden 5 fag) tung. Leril, Nachmit⸗ m Nutbhauſe, n Siiſtungen, r Geße meift⸗ n. 1. f Ditgermüfer 5 1. tigttung. Aenl, Morgens Nuppauſe 5 10 u ihren Anfang 4 „ Sürgermeiſter dt. 6 , Morgens um Nubbauſt zt 9 7 Bütgermiſer der die ſolgen⸗ , werden in inden, we lche nicht renopul, dem Anfügen och den g. b und können ae mathe 1 den 28. Abril J. J. Vormittags 10 uhr? das Brechen und Fabren on“ aus den Brüchen“ dei Aſſenheim, Ilbenſtadt, Kleinkarben ꝛc. ze. in mehreren Looſen, unter den bei ver Verſteigetung bekannt gemacht! wer⸗ denden Bedingungen, öffentlich an die Wenigſt⸗ nehmenden pergkkordirt werden.. Friedberg den 16. April 1849. Der Großh. Heſſ. Sections ⸗Ingenieur der Section Vilbel 11918 10 Hochig ea udo Beblanntma chung. (635) Die Gr. Herren Bürgermeiſter —.5 bei. Ausſtellung von Bürgſcheinen zum ezu Gr. Dorheimer Braunkohlen⸗Bergwerk auf die erlaſſene Bekanntmachung vom 12. September 1848 in dieſem Blätte, Inferat 1952, die nö⸗ thige Rückſicht zu nehmen, und namentlich noch duch die Schelle bekannt machen zu laſſen, daß ein neuer Bürgſchein nur dann gültig auf hieſigem Bergwerk angenommen werden wird, weun der Einleger die Bezahlung einer älteren, bereits fäl⸗ lig geweſenen Schuld durch Vorlage der Quittung nachzuweiſen vermag. Zugleich wird weiter beſtimmt, daß die auf einem Bürgſchein verzeichneten Braunkohlen längſtens vier Wochen vor Ablauf des Eredittermins abgefahren ſein muſſen, indem später keine Abgabe von Braunkohlen auf einen ſolchen Bürgſchein mehr erfolgen kann. Diejenigen Braunkohlen⸗Conſumenken des hie⸗ 5 2 werden im Inktereſſe“ ihter Gemein e⸗Angebötlgen“ er⸗ von Braunkohlen auf Credit von dem 1 0 — d werden auf die ſttenge Beobachtung des Vor⸗ ſtehenden ausdrücklich aufmerkſam gemacht, da⸗ mit ſie nicht in die Unannehmlichkeit verſezt wer ⸗ den, mit leerem Geſchirr zurückfahren zu müſſen. Dorheimer Bergwerk und Friedberg am 18 April 1849. Der Gr. Berhinſpeetor er Bergrentmeiſter e Sit euch e Det o . Hola ⸗Vienſtei ger ung, in dem Bodenröder„Gemeindewald, Revier 4 g Hochweiſel. (656 Donnerſtag den 26. d. Mts., Vormit⸗ tags 9 Uhr, ſoll in den Diſtricten dörrer Herrn⸗ wald, Schneiderwald und Elterhock, nachbenanntes Holz, unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen auf Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert werden: 15 1). 56 Stecken eichen Scheitholz, 23 136%„ Stockholz, 3) 450 Stück buchen Reisholzwellen, 4) 4050„, eichen pisegagere⸗ 5) 121 Stämme eichen Bauholz, 9201 Cubikfuß baltend, 7 6) 1960 Stück fichten Hopfen⸗ und Bohnen⸗ l ſtangen: a zn: Die Zuſammenkunft. iſt. in loco Bodenrod präcis Morgens 9 Uhr. Die Großb. Bürger⸗ meiſter werden erſucht, ſolches in ihren Gemein⸗ den zu veröffentlichen. 15 Bodenrod den 16. April 1849400 0 Der Großh Heſſ. Bürgermeiſter Hoffmann. g Bekannt machung. 1 ede Fee r elftbietenden verſteigert werdenzaun eee arne be Höchſt zan der Nidder den(18. April 1849. iche Der Großh. Heſſe Bürgermeiſter Aue 9217 7„M eien 9. 572 12982 (Büßbab'); Schuhmacher Arbelteß. (658) Dienſtag ven 24, bieſes Mondte, ves Vormittags um 10 Uhr, ſollen die für die hie⸗ ſige Garniſon vom Avril bis Ende Dezember 5 1 0 dannen euch abe ten, auf dem, bekannten Soumiſſionswege Atcord gegebelt werven. 0 5 Inte 9 115 mlt dem Anfügen zur Nachricht, daß die Bedin⸗ gungen bis zum bemerkten Tetmig Vor? und Feng auf dem Verwaltungsbureau be⸗ ſagter Garniſon eingeſehen werden können. Butzbach nden, 18. April 1849. en. n 4 J Auftrag 0 289 ee klartus, Oberguartiermeifſer⸗ (Butzbach) Fohlen ⸗Verſteigerung. (650) Donnerſtag den 28. dieſes Monats, des Vormittags um 10 Uhr, wird in hieſiger Reitercaſerne ein ſechs Wochen altes Fohlen, meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung verſteigert. Butzbach den 18, April 1849. 2 027 1 W ug 9, abldub In Auftrag 20 28 f„Cellarius, Opexquartiermeiſter 4— 7* Fr 7 7 Privat ⸗ Bekanntmachungen. — Kleeſamen! (550 in vorzüglicher Qualſtät bei (657) Dienſtag den 24. April. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr, ſollen auf hieſigem Bürgermeiſterei⸗ Friedberg.„„ Wilhelm Fertſch, Fruchtmarkt Nro. 209. ſigen Bitgwerks die das Vorſtebende angeht e (8100 iſ wohl ſo ö atteſtirten Erfahrungen und äußerſt günſtigen die überraſchenden Heilungen, welche währtheit und wird dieſe Atteſtſammlung in meinen durch die Goldber Für Gicht und Rheuma Leidende. 5 21 Von den in faſt allen Ländern Europa's rühmlichſt bekannten, Sanitäts⸗ Behörden, renommirten Aerzten en Gol dbeir geir'ſchen Kaiserl. Galvans⸗electriſchen i Stück mik Gebrauchs⸗Anwelſung 1 Nthlr., ſtärkere bält Herr P. F. Schmittner in Friedberg und ſichere Heilkraft der Goldberger'ſchen Ketten gegen rhen⸗ ö ö Kopfg echt, Geſichts⸗ und Halsweh, Zahnſchmerzen, Ohrenſtechen, Bruſt Schlafloſt keit, Harthorigkeit u. ſ. w. l bekannt, daß ſie nicht weiter empfohlen zu werden braucht und ſind namentlich d Zeugniſſe von mehr denn Drei Hundert geachtete ger'ſchen Ketten bewirkt wurden, die beſte Bürgſchaft für deren Nützlichkeit und Be— ſämmtlichen Niederlagen gratis ausgegeben. Da meine Ketten bereits vielfach nachgebildet und anderweitig ausgeboten daß jede K. K. yalentirte Goldberger'ſche galvauo⸗electriſche Kette auf d men und auf der RNückſeite den K. K. öſtreich. Adler und das Wappen der Daß mir eine Goldberger'ſche Rh. Kette, welche ich nach Vorſchrift trug, gegen die Schmerzen im Kopf und in den Armen, ſo wie gegen Gliederreißen den beſten Erfolg geleiſtet hat, beſcheinige ich hierdurch und bringe es für Leidende zur öffentlichen Kentniß. ö Naundorf, den 2. Dezember 1848. Maria Korn. . „„Zengniſſe über die Heilkraft und Wi tentirten galvano, electriſehen Rheuma nächſt der Burg in Friedberg, zu drei verſchiedenen 15 Sgr., und einfache ſchwächſte K K. privil. Fabrik von eleetr Der Endesgefertigte beſtätigt der Wahrheit gemäß, daß ſein 6 der Gicht in den Händen befallen war, daß die Hände und Finger ganz ſteif waren, ſo zwar, daß ſie weder eſſeu noch trinken, konnte und mit beiden Händen zuſammen nicht im Stande wur, ein Glas zu halten. Nachdem dieſer Zuſtand über 7 Wochen allen angewandten ärztlichen Mitteln nicht weichen wollte, verſuchten wir eine eſchwiſterkind derart von rr n 4 G 19d mufs elo von der Mediziniſchen Facultät zu Wien ulld von vielen und Chemikern, geprüften und empfoblenen(Je Königl Allerhochst privilegirten 117720 1 0 . Nheumatisimus⸗Ketten 1 Kchlr. 18 Sort, t aütfäche cache Sorte 18 Sor. einzig und alle ln in dieser Stat, ſtets Lager. Dle schnelle matiſche, gichtiſche und nervöſe Urbel aller Art als: „Rücken⸗ und Lendenweh, Gliederreißen, Krämpfe, Herzklopfen, ie, in einer gedruckten Bkochüre zuſammengeſtellten, n Aerzten und glaubwürdigen Privatperſonen über werden; ſo bitte ich darauf zu achten, er Vorderſeite ihres Etuis meinen Na⸗ freien B erg ſtadt Tarnowitz trägt. T. Goldberger in Tarnowitz, im Oberſchl. Vergbezirk, o⸗magnetiſchen Apparaten. rkſamkeit der Goldberger'ſchen K. K. pa⸗ tismus⸗Ketten, von dehen P. F. Schmittner Preiſen à 1 Nthlr./ ſtärkete Sorte à 1 Nthlr. Sorte à 15 Sgr., ſtets Lager hält.““ Goldberger' ſchz galgano ⸗ elgetyiſche Ryeumatismus⸗ Kette wild wichdktege Fieſelge Auf dle Hände, und ſchon den dritten Tag war ego viel Beſſerung i eingetreten, daß ſie die Hände und Finger be— wegen kann und ſelbſt ißt und trinkt, ſo daß wir binnen Kurzem die gänzliche Herſtellung hoffen. Wien, den 26. Februar 1849. ene Jof, Koſtramann, befugter Weber. M. P. Morms, Juwelier und Goldarbeiter, Zeil Nr. 5. neu gegen der Schäfer gaſſe über, (660) kauft alle Sorten Edelſteine, altes Gold und Silber, alte Münzen, Treſſen und Epaulettes, ſowie auch geſtickte Uniformen und antique Spitzen.— Offerten werden franco erbeten. In in Frankfurt am Main, Gnte Teppiche, (640) beſonders Auswanderern zu apc, find zu billigen Preiſen votkäthig dei“ AFriedber ge Wilhelm Bechſtein. Deutſcher Volksverein in Friedberg (6610 Samſtag den 21. April, Abends S Uhr Wahl des Porſtandes und Beſprechung über die deulſche Reichsverfaſſung. Zum Vermiet hen. 6662) Cine vollzändige Wohtlunng imm erſten Stocke meines Haules, fe an eine 10 Fa haltung 10 vermietben. riedbet Kart Müll 5 ehe in der Wige i u me Ver m i e then. (668 50 Ein Logis fur eine ſti aushaltung i zu vermtethen und kann we bezogen Wetbeß dei 0 r. ran 5 Neat 15 Haugk. f 3 u Ber mie t h e n. 4131 (664d) In meinem Haufe in ber Ludwigs⸗ ſtraße ſind zwei vellſtändige Logis zu ver⸗ miethen/ das eine im Vorderhaus in der mitt⸗ leren 5 25 andere im Hinterbau; auch kamm apf Verlangen Stallung dazu gegeben werden ünd 5 15 been in zwei onaten zu be zie! 10 Adam Mengeg, Banrcerehn . Ge feu ch. 868) Cue Oienßmagd wird gegen 36 fl. Salair geſucht bei Baruch Hecht Verpachtung. (6660 Die Eresztenz des, dem verſtörbenen Herrn Chriſtian Philipp Tap gehörigen Gar⸗ tens, am Ellernpfun 3. Viertel 27 1 . welcht zu% Tia ans“ uchs 208 aus Klee beſteht, me, ſoll, aus ae der Erben, Mitt⸗ 5 den⸗9. Mat d. J., Nachmittags 2 Uhr, bei dem Garten ſolbſt, auf das Jahr 1849 ver⸗ werden und wird bei annehmbarem Ge⸗ ol der Zuſchlag alsbald erfolgen. enden den 18. April 1849. Krach, Gr. Reg.⸗Selr. ſowie der Extrag g . Nauheim. 140 Lehr ſhings- Geſ uch. (667) Bei dem Unterzeichneten kann a un ger Menſch in vie Lehre treten. Pb. Pfeffer, Scelnerwelßer Geſuch. (668) Eine Schieferplatte für einen Pult, wird zu kaufen geſucht. Gebrüder Simon. Zum Verkauf e n. (669) Alle Sorten Bauholz werden zu dem billigen Preis gegen Baarzahlung, ſowohl im Einzelnen wie in großen Partien, täglich abgege⸗ ben; auch werden Bürgſcheine angenommen. Ferner iſt ein gutgehaltener Glaserker mit Läven, ſo wie eine 1 1 billig zu kaufen. F r. Schweiß et. Empfehlung. (670) Einem geehrten Publicum mache ich die ergebene Anzeige, daß ich neben meinem Garngeſchäft noch alle Sorten Stickwolle, Stick⸗, Strick⸗ und Hatelſeide, ſo wie alle in dieſes Fach einſchlagende Artikeln angelegt habe und bitte mich ferner mit dem mir ſeither geſchenkten Zutrauen zu beehren. Gute und reelle Be⸗ dienung verſpricht Charlotte Diehl, geb. Vogelsberger, neben Herrn Gaſtwirth Windecker in Friedberg. Tanz muſik. (671) Sonntag den 23 April, auf den Tag des Kirchweihfeſtes, iſt bei Unterzeichnetem Tanz⸗ muſtk anzutreffen, wozu er mit dem Bemerken boflichſt etnladet, daß ein vorzüglicher Bors⸗ Bekannten in Stadt und Land, bei welchen wir dorfer Aepfelwein in Zapf, genommen wird. Engelthal den 18. April 1849. Brotz er. Lebewohl. (672) Bei unſerem Ueberzuge von Friedberg nach ießen ſagen wir allen Freunden und uns nicht perſönlich verabſchieden konnten, ein herzliches Lebewohl. zrſevberg den 12. April 1849. L. Stumpf. Maria Stumpf. Literariſche Anzeige. . i Für jeden Stand und jedes Alter. (62850 Voi 6.— in Friedberg iſt vorräthig: Gedrängtes Handbuch der Fremdwörter blulſcher Schrift⸗ und Umgangsſprache, Verstehen und Vermeiden f 15 oder weniger entbehrlichen Einmiſchungen. Herausgegeben von De. Friedrich Erdmann Petri. Nfantet rechtmäßige, tauſendfältig bereicherte Auflage. D 121 2 Theile, Preis 5 fl. 24 kr. 1 e Anzeigen für Friedberg. 1 Ein Miſerie Dom. den 22. April. Pfarramtliche Functionen verrichtet: Herr Diaconus Baur. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Diaconus Baur. Nachmittags predigt in der Stanke 1 Herr Candidat Göring. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Fer tſch. g Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Feriſch. 1 Fr uch tpreiſ e. IIS. Apr. 13. Apr. 4. Apr. Gattung. Fried⸗ 1% Die⸗ f I berg Main burg 1 ef K Ff. ix. Waizen pr, Malter 845 8.86 8120 rie 5 40 242 5120 Gere„„ 55 417 435 NN 35 3361 248 Polizel Tage für die Städte Friedberg und Butzbach vom 21. bis 27. April 1849. 5„. Fried⸗ Butz⸗ 2 2 6 4 Brod⸗Preiſe. berg. bach. kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 2 11 211 217 1 f 4 242 4 77 77 8— 9 4.— eth.“ — Milchbrod 55 1 595 — Waſſerweck 15// 4 — Gemichtel Tafel⸗ Brod 16 116 Fleiſch⸗Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 1 88 121— 12— 6g e gemäſtete 9— 8 1 Küßſteiſch Angemaſtetes 81— 21 2 zandge; gemäſtetes 81— N „ Nindfleiſch 8 W 12 2 „ Kalbfleiſch 6— 6— „ Schweinenfleiſch 112112— „ Hammellleiſch 81— 94— „ Schaaffleiſch 7 „ Wurſt v. blos Schweinen 144— 144— „Gemiſchte Wurſt 10.——— „ Bratwurſt 15— 416— „ Schwartenmagen 15 1— 18 „Geräucherter Speck 24— 24— „Schinken 17— 19 1— „ Dörrfleiſch 17— 201— „Schweinenſchmalz, 9 9 88— ausgelaſſen 24— 24— unausgelaffen 20— 20 „ Nierenfett 24— 24— „* Pathnefet. 616— Die Groth. Heſſ. Regierungel, ene ee s as 125 7 Gebruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Binder nagel in Friedberg. . i ö