. Mlithm iu neuerer Ußterhal⸗ ie perchrl. gel. ddellyn dei chmittner. ge n. u der Spinn⸗ Aten Porn; n cmnebmen, rien bereitet der Spinn ⸗ deutschen Fa⸗ nen. Auch Audenſchreiber ing und Arm Schacht feines altes Gold⸗ rm Stelyuß Aan, Spin Bruch ur komiſchen r vergriffen. 849 find zum It Buchhand⸗ * . 1 i bringt mi Vegen wal. wart un en Gebieten Aare, des abgehalten werden. fuͤr die 1 5 Provinz Oberheſſen. im Allgemeinen, 3 den Uegierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. Sonnabend den 20. Oktober 1849. S Amtlicher Theil. Die Großherzoglich. Heſſiſche Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks 5112411 Friedberg an die Gr. Bürgermeiſter des vorhinigen Kreiſes Friedberg. Betreffend: Bezleksvereinsſizung. b In der Verſammlung des landwirthſchaftlichen Be; zirksvereins am 26. September, haben ſich wahrſcheinlich in Folge der Erndtearbeiten ſo wenige Mitglieder einge— funden gehabt, daß die Wahl des Porſtandes hat unter⸗ bleiben müſſe n. ö Nach erhaltener Benachrichtigung ſoll die General⸗ Verſammlung des landwirthſchaftlichen Provinzialvereins Mittwoch den 31. October, Vormittags 10 Uhr, dahier in Friedberg im Saale des Trapp'ſchen Gaſthauſes Man ſpricht den Wunſch aus, daß alle Vereinsmitglieder dieſer Verſammlung nicht nur an⸗ wohnen, ſondern ſich auch ſchon um 9 Uhr Morgens ein⸗ finden möchten, damit vorher die, wie oben bemerkt, am 26. September ausgeſetzt gebliebene Wahl vollzogen werden kann. Die Herren Bürgermeiſter wollen hiernach allen in ihren Gemeinden wohnenden Vereinsmitgliedern Kenntniß geben. Friedberg am 14. October 1849. — On oer i. een Eine Elephantenjagd auf Ceylon. Von Dr. Hoffmeiſter.) „Alle Morgen,“ erzählt er,„ehe die Nacht der Däm⸗ merung gewichen war, brachen wir aus unſern Schlupf⸗ winkeln auf und gingen den Elephanten nach, die hier in großen Heerden anzutreffen ſind, und waren gewöhnlich ſchon vor Sonnenaufgang naß bis auf die Haut. Wenn die Eingebornen die Nähe der Elephanten witterten, was ſie mit einem beſonderen Zeichen andeuteten, ſo wurde ab⸗ geſeſſen, und die Jäger ſtürzten, den Kopf voran, aus dem Dickicht, indem ich und die Bedienten auf dem Hauptplatze blieben. Das Krachen eines fortlaufenden Elephanten hört man ſchon auf eine halbe engliſche Meile, eine ganze „) Dem frühvollendeten verdienſtyollen Arzte und Begleiter des Prinzen Waldemar von Preußen auf deſſen Reiſe nach Oſtindien. Aus Dr. Hoffmeiſter's ſehr intereſſanter Reiſebeſchreibung entlehnt. leben, größere Gefahr lief, als bei'm Nachfolgen. Heerde macht einen Lärm, als ob eine Lawine über einen Wald hinſtürzte. Das verhängnißvolle Geſchrei, einem verſtärkten Tone von einer zerſprungenen Trompete ähn⸗ lich, läßt der Elephant in dem Augenblicke ertönen, wo er ſich wendet, um ſeinen Feind zu zermalmen oder ſelbſt die tödtliche Kugel zu empfangen.! Ich wußte daher auch immer in der Ferne, wenn der Augenblick der Gefahr da war. Eines Tages war ich den Jägern näher als ge⸗ wöhnlich geblieben, weil man bei der Vereinzelung in einem ſehr koupirten und felſigen Terrain, wo viele Elephanten Plötz⸗ lich krachte es links und rechts, hinter uns Trompetenton, Und vor uns wühlte ſchon der Kopf eines mächtigen Thieres durch das dichte Gebüſch. Wir ſtanden auf einem glatten, nur wenig über den Boden erhabenen Felſen. Welches Glück, daß gerade der geſchickteſte Elephantenſchütze, Major Rogers, bei uns war! Er ſprang mitten zwiſchen die Elephanten, knallte dem nächſten rechts, bis auf die Rüſ⸗ ſellänge herantretend, in's Ohr, eben ſo raſch mit dem andern Laufe dem zur Linken in die Schläfe. Beide ſtürz⸗ ten mit einem tiefen Geſtöhn wie umgeblaſen; die andern eilten davon, als ſie ihre Gefährten krachend im Gebüſche verſinken ſahen, deren Sturz ein Getöſe hervorbrachte, wie zwei ferne Kanonenſchüſſe. Seit der Zeit hatte ich genug von der Elephantenjagd geſehen und ſuchte lieber unter irgend einem Vorwande zu Hauſe zu bleiben. Am näch⸗ ſten Tage tödtete Major Rogers ein Elephantenweibchen, welches im Fallen ein neben ihm laufendes Junges er⸗ drückte, alſo zwei auf einen Schuß. Außerdem war erſt ein junger Elephant erlegt, aber viele angeſchoſſen. Der Prinz ſelbſt war einmal in augenblicklicher Gefahr geweſen, von einem dreimal in den Kopf geſchoſſenen wuͤthenden Elephanten erreicht zu werden. Durch einen neuen Schuß wurde zum Glück der Elephant zum Fallen gebracht. Am Tage vor unſerer Abreiſe von Galbocka wurde vom Grafen von O. ein großer Elephant geſchoſſen, und weil es ſtrei⸗ tig war, welche Kugel für die tödtliche angeſehen werden ſollte, und wem der Schwanz, die übliche Trophäe der Elephantenjäger, gebühre, machte ich mich mit dem Grafen auf, um den Leichnam zu unterſuchen. Still und lautlos ritten wir die engen Pfade, als kaum die Sonne aufgegangen war. Unſer brauner Führer ſtand häufig und horchte; dann bog er vom Wege ab, um uns nicht mit einer großen Heerde in Berührung zu bringen. Wir mußten weite Umwege machen, um den Platz zu er⸗ reichen, wo der Koloß gefallen war. Hier lag er neben, N 5— 342— keinem kleinen Waſſer, um und um der Boden roth von geronnenem Blute. Ain Ri el und an dem Maule, den einzigen antaftbaren. Theilen, ſahen wir die Spuren von den Klauen und Zähnen der blutdürſtigen Chitras(Leo⸗ parden); leider hatten ſie ſich ſchon vor unſerer Ankunft entfernt. lichen gehalten wurde, maß vom Scheitel bis zur Sohle doch nur etwa acht Fuß; ſo, ſehr käuſchte man ſich in Betreff der Größe. Er hatte nur ganz kurze, gerade Stoßzähne, deren einen wir nach unſäglicher, anderthalb— ſtündiger Arbeit abloͤſten, ſo bedeckt wurden, daß wir eher den Wilden, als civiliſir⸗ ten Eucopäern, glichen, r ö uU E 2 2 5 9 0 0 Nicht weniger intereſſant aber iſt die Schilderung eines der berühmten indiſchen Thierkämpfe, welchem der Der Elephant, obwohl er für einen ganz anſehn⸗ — wobei wir mit Schweiß und Blut 0 Büffel. erſchüttert wu gemacht, 4* 1 4 e dhe Angſt von ihren Bäumen aber, als dieſe durch die Hörner der en, wie todt herabfielen und, auf allen Vieren ausgeſtreckt, mit der größten Reſignation ihr Ende erwarteten, ohne das Geringſte für ihre Rettung zu herabſahen, dann thun. Zwei andere Thiere von etwas kleinerem Wuchſe * das Ringen noch fortdauerte. wurden jetzt mit vieler Mühe hereingetrieben, während Sie waren jedoch nicht zu bewegen irgend einen Angriff zu verſuchen, ſondern drück— ten ſich nach Art der Katzen an den Wänden herum, wenn die Büffel, welche noch immer rückſichtslos mit den Hör⸗ nörn auf ihren Gegner einhieben, ſich ihnen näherten. Der große Tiger hatte jetzt einen Stoß erhalten, der ihn von ſeinem Sitze lüftete; er ſtürzte herab und kroch feig nämliche Reiſende am Hofe des Königs von Aude zu Lucknow beiwohnte 1 f w Man erblickte dort“(auf dem Kampfplatze, in wel⸗ chen die Zuſchauer von einer hohen Gallerie hinabſahen) „ſechs gewaltige Büffel, nicht von der zahmen Race, ſon⸗ dern krüftige Abkömmlinge des Arulbüffels aus den Ber⸗ gen, bis zum Rücken zwohl 4½ Fuß hoch, mit mächtigen, weit ausgeſchweiften Hörnern von 3 bis 4 Fuß Länge. Daſſſtanden ſie guf ihren plumpen, kurzen Füßen und blieſen unter heftigem Schuauben den Athem aus den vor⸗ geſtreckten Naſen, als ob ſie etwas von der herannahenden Gefahr ahneten. Welche mächtigen Thiere; welche un⸗ geheure Kraft in dem breiten Nacken! Wenn dabei nicht nur ſolche Dummheit aus ihren Augen ſähe. Ein Klap⸗ pern von Stöcken und der Schrei verſchiedener thieriſcher Stimmen wurde gehört, welchen die Büffel mit dumpfem Gebrüll antworteten. Plötzlich ſtürzte aus einer geöff— neten Seitenthür ein gewaltiger Tiger hervor, wohl 10 bis 11 Fuß lang und 4 Fuß hoch. Ohne langes Beſinnen fuhr er mit einem weiten Sprunge zwiſchen die Büffel, von denen er einen der ſtärkſteu, mitten durch die gefähr⸗ lichen⸗Hörner hindurchſchlüpfend, im Nacken mit Klauen und Zähnen packte. Das Gewicht des Tigers zog den Büffel faſt nieder; es entſpann ſich ein gräßlicher Kampf, unter Stöhnen und Brüllen ſchleifte der Büffel ſeinen mächtigen Gegner auf dem Kampfplatze umher, während die andern Buͤffel mit ihren ſpitzen ſchweren Hörnern ihm gefährliche Hiebe austheilten, um ihren Gefährten zu be⸗ freien. Tiefe. Stille herrſchte unter dem Publicum. Alle Zuſchauer ſahen mit geſpannter Erwartung dem Ausgange dieſes Kampfes zwiſchen dem Tiger und den Büffeln und dem) Schickſale einiger unglückſeligen Affen entgegen, welche, gleichſam zum Spotte, zu Zeugen des blutigen Auftritts in eine Ecke, wo er, von dem durch den aufgeriſſenen Nacken wüthend gemachten Büffel verfolgt, verſchiedene Stöße hinnehmen mußte, bei welchen er nur ſchrecklich das Maul verzog, ohne die geringſte abwehrende Bewegung zu machen. Neue Kämpfer erſchienen nun auf der Arena. Zwei Bären verſchiedener Art vom Himalaya wurden mit großer Anſtrengung auf den Kampfplatz gezerrt, gerade in den Winkel, in welchen ſich der Tiger zurückgezogen hatte. Maucher Klauenhieb, manche harte Ohrfeige wurde hier gewechſelt unter heftigem Knurren und Brüllen. Blut floß von allen⸗Geſichtern. Während alle drei in fürchter⸗ lichem Gemetzel begriffen waren, erneuerte der verwundete Büffel, der unterdeſſen mit einem der halbtodten Affen ſich beſchäftigt hatte, ſeinen Angriff, verarbeitete ſie alle zuſammen in einem Haufen und ließ nicht eher ab, als bis ihm ein kräftiger Klauenhieb, ein großes S ück Fell von der Naſe geriſſen hatte. Nun trat eine allgemeine Erſchöpfung ein; der erſte Tieger lag wie todt und zog ſchreckliche Geſichter, die andern hinkten, lahm geſtoßen, aus einer Ecke in die andere; auch die Bären verhielten ſich vollkommen ruhig, ſobald ſie nicht mehr die ſpitzen 5 Stöcke der Thierwäaͤrter in ihren Rippen fühlten.“ l l Ane 1 TRI ATN Markt⸗ Bericht. Friedberg/ am 17. Oktober 1849. m b AKAufgefahren Verkauft eee e Gattung. wurden wurden Witelkgeite f(Mtr.)(Mltr.). 1 kr. Waizen J 30 la: 2771 720 ac 50 rn anne 37 4 3½„4 n F VVT e— 1041 31937170— Erbſen. 9 J 1 c 1—ç—— Kartoffeln A Bekafintmachimgen von Be⸗ hoͤrden. 4- 0 1 1 f Beka mut mach un g. 1 (1552 Der Jahrſnartt zu Oberurſel wird anſtatt am 22. October, Montag den 29. Oe⸗ tober abgehalten 1180 9/15 Oberurſel, den 14. October 1849. e dada Kun z, Bürgermeiſter. „Mg in Weſer ⸗Eiſenbahn. (1813) Deenftag den 23. Oktober d. J. Vormiftags 11 Uhr werden auf dem hieſigen Rathhauſe nachgenannte Arbeiten zur Herſtellung eines Kohlenſchoppens in dem Bahnhofe zu Friedberg, nämlich: 1) Zimmerarbeit, beranſchl. zu 694 fl. 30 kr. 2) Dachdeckerarbelt„„ 556/ 30 3) Schreinerarbeit„„ 466% 41 4) Schloſſerarbeit 143.% 48% 5) Weißbinderarbeit„/ 102/ 44„ 6) Spenglerarbeit„ 31„ 30% * an die Wenigſtbletenden öffentlich in Akkord ge⸗ geben werden.“) 5 Friedberg den 14. Oktober 1849. 1 der Section Friedberg. oe Acer ⸗ Verpachtung. (18383) Montag den 22. l. Mts., Morgens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe ein, dem Hospital dahier gehörender, in dem Groß⸗ galgenfeld liegender Acker, ohngefähr 1¼ Mor⸗ gen haltend, auf den Zeitraum von 10 Jahren meiſtbietend verpachtet. 0 Friedberg den 18. October 1849. Der Großh. Heff. Bürgermeiſter Bender. 291 f* Berichtigung. 8 In Nr. 81 Inſerat 1543 d. Bl., die Main⸗ Weſer⸗Eiſenbahn betreffend, ſoll es heißen; an den „Wenigſtbietenden“, ſtatt: Meiſtbietenden⸗ a Der Setzer. Main ⸗Weſer ⸗Eiſenbahn. (1835) Mittwoch den 31. October l. J. 2. 5 5. i 40. 1 ie E it Der Großh. Hef. Sections ⸗Ingenieut Vormittags 10 Uhr ſollen die Erdarbeiten zur Herſtellung des Dammes zwiſchen dem Viaduct über das Roſenthal bei Friedberg und dem be⸗ reits geſettigten Theile an der kurheſſiſchen Grenze daſelbſt im Betrage von 32709 fl. 15 kr., unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht wer⸗ denden Bedingungen, an Ort und Stelle an den Wenigſtnehmenden in Accorv gegeben werden. Voranſchlag, Man und Bedingungen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten gur Einſicht offen, und wird bemerkt, daß nur ſolche Steigerer zugelaſſen werden, welche ſich über eine Cautions⸗ fähigkeit von 4000 fl. ausweiſen kͤnnen. Friedberg am 17. October 1849. Der Großh, Heſſ, Sections ⸗Ingenieur der Section Friedberg Hoch geſand. Bekannt match ung. N(1885) Nächsten Dienſlag den 23. b. Mts., roch feig eriſſenen chiedene klich das wegung T Arena. den mit gerade tgezogen ze wurde 1. Blut fuͤrchter⸗ wundete u Affen ſie alle ab, als rück Fell Ugemeine und zog geſtoßen, erhielten ſpitzen Nachmittags 3 Uhr, ſollen auf dem hieſigen Bergwerk 54 Haufen Zimmerſpähne und altes Grubengehölze verſteigert werden, wozu Kauflieb⸗ haber eingeladen werden. Die näheren Bedin— gungen werden vor der Verſteigerung bekannt gemacht. „Dorheimer Bergwerk am 16. October 1849. Für die Gr. Heſſ. Dorheimer Bergverwaltung: Dex Gr. Heſſ. Berginſpector A. S to irc. eee Privat ⸗ Bekanntmachungen. Zu Ver aufen. (15100) Ein noch mehrere Jahre brauchbares Pferd iſt billig zu kaufen bei Heinrich Stoll in Niederwöllſtadt. Geſchaͤfts⸗-Empfehlung. (152) Einem geehrten hieſigen und aus⸗ wärtigen Publikum mache ich die ergebene An⸗ zeige, daß ich das ehemalige Chriſtian Engel'ſche Haus auf dem Fruchtmarkt käuflich an mich ge⸗ bracht und mein Geſchäft als Metzger und Wirth angefangen habe. Indem ich um zahlreichen Zuſpruch bitte, gebe ich die Verſicherung prompter und reeller Bedienung.. ö K Friedberg. Heinrich Gerth. Neuer Lapperdau! (15110 neue holländiſche Vollhäringe und Sardellen, Stockfiſche, marinirte Häxinge, Arac de Batavia, Num de Jamaica, feinſte Stearin⸗Tafel⸗ und Ehaiſenlich⸗ ter, Meſſinaer⸗Citronen und Punſch⸗ Eſſenzen bei i 1 Are en Wilhelm Fertſch. 8.0 O0 Gulden 17) liegen in hieſiger Stadt gegen ge⸗ 4 0 Sicherheit zum Ausleihen bereit. Das Nähere bei der Expedition dieſes Blattes. Friepberg den 15. October 1849. Anzeige. a 59) Neue Häringe und Sardellen bei ee P. F. Schmittner Verloren. b Am 7. d. M. wurde auf dem Wege Sch ei e Schwertern bis auf die Warte eine ſilberne Taſchenuhr verloren. Der Finder wolle dieſelbe gefälligſt gegen eine angemeſſene Belohnung im Gaſthaus zu den drei Schwertern abgeben. Ein Klavier, 113577) noch ganz gut geeignet für Anfänger, ſteht bei mir zu verkaufen. Steinfurth den 12. Oktober 1849. Söllner, Lehrer. An z e i gien (15580 Cs wünſcht Jemand im Lateiniſchen und Franzöſiſchen, ſowie namentlich im Klavier⸗ ſpielen Unterricht zu ertheilen. Das Nähere bei der Expedition dieſes Blattes. Zu in Verkaufen. (4359) Eine bei Offenbach ganz nahe am Main gelegene Mahlmühle, die ſich zu jedem Fabrikgeſchäft einrichten läßt, iſt nebſt Oekonomie⸗ gebäuden, 88,2[EOKlafter Garten und 122,5 Alafter Wieſe, aus freier Hand zu verkaufen. Das Nähere bei dem Unterzeichneten. Offenbach den 14. Oktober 1849. Zimmermann, Auditeur und Hofgerichtsadvokgt. iin allen Grösſen 4 Stück lb bRekgs 9 derne eferrche . L NG mit Gebrauchs- Anweisung erster Au IRtblr pr Cour, zweiter Aualité 20 Sgr. pr, Cour 90 5709 alits 4% 2 e aahrereb auh. UFA. e,, erb, eee u eee eee,, Lb. l vue, Ke ee, ETTDTCVVDDVDVCVVVVVDVDVVVUVUVUVUVGCVUEUDEEA rauben, e bee e, be, e, e, N, Heure, wle ee e. be, eee eee, ee, i. * uoquνẽ,ẽnꝛxaz used 7% Sang 0p ISU“,ꝭnu 5 2 . ö Diese nach xissenschaftlichen Grundsätzen in eleganter Dorm unt in Erbsfter Jöllkanenheit n 2. C Goldberger eonstruirten thermotelectrischen Ringe werden mit we⸗ lem Nutzen gegen Sdweibkrampf, Zittern und Schväche in den Händen spnie zur Stärkungeund Kräftigung der Finger-und Iand-Muskeln und Nerven getra gel uhd veb E ursachen eiu ebrauch keinerlei Uhbeluemlichkeit. Au y n— Fingenmaasses. * 8 3 wolle die Zeichen der Aechtheit dieser E der xer seen sowie den Umstand genau bes achten, dals sich in jeder Stadt x Depot derselben befindet, romyten ſfuctuirumg a uνỹw i ger Bestel- lungen bedarf es nur der Nilein sendung des betr. % 7¹ An ss Ana us 7 l. 10 1 -U noflloogpse nop nz pun quot ont ee Augen e Auumnnu pufs puosogug pun 10 HD ο9a0 (1463) Zuſpruch. J. Furth seel. Erben, Metzgergaſſe Nr. 289 und 366, 181 empfehlen ſich andurch mit einer ſchönen Auswahl in den bekannten Putz-, Mode- und Schnittwaaren, und verbinden hiermit zugleich die Anzeige, daß ſie nunmehr auch mit Tuch, Buchshein um Meslen zu ſehr billigen Preiſen beſtens verſehen ſind. Durch zuperläſſige Bedienung werden wir auch hierin das Vertrauen des kaufenden Publikums zu erwerben uns beſtreben, und bitten wir um geneigten Verſteigerung in der Pfarrwohnung zu Ulfa. (14360) Montag den 22. Oktober und am folgenden Tage ſollen nachbemerkte Gegenſtände in der Pfarrwohnung zu Ulfa öffentlich ver⸗ ſteigert werden, und zwar Montag den 22, Oktober: 1) zwei braune Pferde, zum Fahren und Reiten brauchbar, das eine von Mecklenburger Rage; 2) vier Kühe und ein Kalb; 3) zwei Maſtſchweine, ein Mutterſchwein und drei Ferkel; 4) Oekonomie-Geſchirre, als: Wagen, ein Karren, Pflug, Egge, Fegmühle, Stroh- bank, Fruchtmaaße, Pferdegeſchirre, eine Menge kleinerer Oekonomie-Geräthſchaften und ein Waſchkeſſel nebſt einem Sparheerd; 5) eine Chaiſe(Kaleſche) nebſt Chaiſengeſchirren; 6) ungefähr 11 Stecken ſchönes Buchen⸗Scheit⸗ holz. 0 ö Am zweiten Tage: 7) ungefähr 70 Malter gute Kartoffeln, ferner eine anſehnliche Quantität ausgedroſchener Früchte: Waizen, Korn, Gerſte, Hafer und Erbſen; 8) Stroh, verſchiedener Gattung und eine „Quantität Heu und Grummet; 9) eine Quantität Flachs und eine Quantität Kraut, Dickwurz u. ſ. w.; 10) einige Hausmeubel, als! Tiſche, Stühle, ein Schrank und auch ein Klavier. Die Bedingungen werden vor der Verſteige⸗ rung bekannt gemacht werden. Der, Anfang wird Morgens um 9 Uhr gemacht. Münch, dermalen Pfarrer zu Wixhauſen. Ge ſuſcch. (188610 Ein Mädchen, welches kochen kann, wird geſucht. Wo? ſagt die Expedition d. Bl. (18480 Bei der herannahenden Winterzeit erlaube ich mir einem resp. Publikum meine kürzlich angelegte 5 Leih⸗ und Leſebibliothek beſtens zu empfehlen; ſie enthält eine reiche Auswahl des Beſten, was in neuerer Zeit erſchienen, und nehme ich auch in der Folge Alles auf, was die Unterhal⸗ Der Katalog, welcher an die verehrl— tungsliteratur Hervortretendes bringt. Leſer bereitwilligſt verabfolgt wird, enthält die näheren Bedingungen. Friedberg im October 1849. * C. Vindernagel. Die Frumſfurler Lebens- Versicherungs- Gesellschufl mit einem Grund- Capital von 3 Millionen Gulden (1313) übernimmt fortwährend zu äußerſt billigen Prämien Verſicherungen auf die Lebens⸗ dauer, ſowie auf eine beſtimmte Anzahl von Jahren. 0 3 4 Den auf Lebenszeit Verſicherten bewilligt die Geſellſchaft einen Gewinn⸗Antheil von 30 Prozent; für diejenigen Perſonen, welche die Reſultate der Gewinn⸗Betheiligung nicht abwarten und auf dieſelbe verzichten wollen, findet eine Ermäßigung der Jahres- Prämie von 10 Prozent fiat. 4 Die Geſellſchaft leiſtet hauch; dann Zahlung, wenn der Verſicherte bei bürgerlichen Un⸗ ruhen im geſetzlichen Kampfe fürn Herſtellung der Ruhe und Ordnung, oder bei rechtmäßiger Ver⸗ theidigung ſeines Lebens oder Eigenthums umkommt, und ferner nimmt ſie bei dem Eintreten von Scan Krankheiten, z. B. der Cholera, ohne Prämien⸗Erhöhung, unveränderte erſicherungen an. i Die Prämien können halb⸗ oder vierteljährig bezahlt werden. Die Geſellſchaft übernimmt auch Capitalien auf Leibrenten. 0 Proſpectus mit den Prämien⸗Tarifen und Declarations⸗Jormulare werden unentgeldlich bei dem unterzeichneten Haupt⸗Agenten ausgegeben. K Aſſenheim im September 1849. 5 5 Franz Geyger, Hgupt⸗Agent, der Frankfurter Lebens⸗Verſicherungs⸗Geſellſchaft. Spiritus⸗Fäſſer Ge su ch. 5 5(1565) Ein braves Mädchen kann ſogleich (1562) von 1½ bis 4 Ohm Gehalt und als Kindermädchen in Dienſt treten. Wo? bei der Expedition dieſes Blattes zu erfragen. Gefunden. (15600 Ein goldnes Uhrkettchen wurde in einem hieſigen Gaſthauſe gefunden. Der recht⸗ mäßige Eigenthümer kann daſſelbe durch die Expedition dieſes Blattes wieder zurückerhalten. Ge su ch. (1567) Es wird für Jemand zum Militär⸗ dienſt ein Einſteher geſucht. Das Nähere iſt bei Marcus Strauß in Vilbel zu erfahren. Zum Verkaufen. (1568 Ein ſehr gutes Billard mit zuge⸗ hörigen Bällen und 15 vorzüglichen Queuen wird billig abgegeben. Wo? ſagt die Expe⸗ dition dieſes Blattes. Theater in Kiedberg. Sonntag den 21. Oetober Der Verſchwender Der Millionaͤr und der Bettler. Romantiſche Zauber-Oper in 3 Ab⸗ theilungen von F. Raimund. (1569) im beſten Zuſtande, theils in Holz ſheils in Eiſen gebunden, ſowie kleinere neue Fäſſer von ½, ½% und 1 Ohm, ſind zu Hlligen Preiſen zu verkaufen bei 6 Friedberg. Ph. Dan. Kümmich. ö Einen Haufen Miſt (1563) bat zu verkaufen Carl Oswald. Anſprache an die Bewohner der Wetterau. (1360) Ich bin vielſeitig als Candi⸗ dat zu dem bevorſtehenden Landtag be— zeichnet worden und ſind viele Zu⸗ ſchriften bei mir eingelaufen, mit der Anfrage, ob ich eine deßfallſige Wahl annehmen wurde. Ich erkläre daher, daß ich eine ſolche Wahl annehmen, und daß ich das Vertrauen, das in mich geſetzt wird, durch ſtrenge Pflichterfül⸗ lung zu rechtfertigen wiſſen werde. Weiter kein Wort— und genug für den Vernünftigen. Adam Weller vol Wölfersheim, Adminiſtrator. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 20. Sonntag n. Trinit. den 21. Oktbr. Pfarramtliche Functionen verrichtet: Herr Stadtpfarrer Sell. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Stadtpfarrer Fertſch. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Diaconus Baur. f Vormittags predigt in der Burgkirche: f Herr Stadtpfarrer Sell. a Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Seel.* Frucht yr e i ſ e.* —— 16 17. Okt. 12. Okt. a. Okt Gattung. Friev⸗ 141 Die⸗ N berg Male burg 5 fl. kr. fl. kr. fl. kr. Waizen pr. Malter] 6 50 7 29 6.30 Horn ana 445 4571 4— Gerſte„ en 3424 3 5 3/30 Hafer„ 25 3— 320 2/15 Polizei- Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 20. bis 26. Oktbr. 1849. 2 f Frieb⸗Butz⸗ 5 Brod⸗Preiſe. berg. bach. ** 2. f f P kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗-Roggenbrod 2— 4 2.— 2 7 427 44 14. l et. 80 8 th. — Milchbrod 15¼%] 1 95 — Waſſerweck 146 — Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 16 16 Fleiſch⸗Preiſe. pf pf. 1 Ochſenfleiſch zee—— 55 05 ge zcch gemäſtete—— 1 aua lege 1 „Ri: gemäſtetes 9—1 8— Rindfſeiſch angemaſfet 17——— „ Kalbfleiſch 8— 81— „ Schweinenfleiſch 11— 111— „Hammellleiſch 1 81— 81— „ Schaaflleiſch 7——— „Wurſt v. blos Schweinen 14— 14— „Gemiſchte Wurſt 410——— „ Bratwurſt 16— 16— „Schwartenmagen 164— 16— „ Geräucherter Speck 24— 24— „Schinken 17— 117— „Doörrfleiſch 161— 18— „Schweinenſchmalz,— ausgelaſſen 24— 22— unausgelaſſen 18— 18— „ Nierenfett 20——— „Hammelsfett 16.——— Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter Bin d Seippel. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. l