der Stadtlirche: euch. der durgkirche z 1 t Sell der Burglirche: Ndl. — — eiſe. — . dg. Nan 1 fuͤr die Oberheſſen Provinz Blatt im Allgemeinen, den Aegierungsbezirk Friedberg — 4 im Beſonderen. M 5. Mittwoch den 17. Januar 1849. Regierungsblatt⸗Auszüge. Auszug aus dem Regierungsblatt Nr. 66 von 1848. 1) Bekanntmachung, daß die Miſſion des Herrn Grafen v. Kel⸗ ler als Reichscommiſſär für die ſüdweſtlichen deutſchen Bundesſtaaten, einer Mittheilung des Reichsminiſteriums des Innern zufolge, nunmehr. beendigt ift. 2) Bekanntmachung, daß, da die Gemarkung Wickſtadt in adminiſtrativer Hinſicht bereit der Gemeinde Aſſenheim zugetheilt iſt, dieſolbe fortan dem 5. Wahldiſtrict des Re ierungsbezirks gehören ſoll. 6) Dienſtnachrichten. Se. K. H. der Großherzog haben durch allerhöchſte Dekrete vom 8. November den Minister d. 2 und Vorſtand des Geſammt⸗Miniſteriums Dr. H. C. Jaup, ſeinem Wunſche gemäß, von der Stelle eines Präſidenten des Staatsraths ent⸗ bunden; den Finanz⸗Miniſter Carl Zimmermann, auf Nachſuchen, unter Anerkennung ſeiner vieljährigen treuen und erſprießlichen Dienſte, nach den i der Dienſtpragmatik in den Ruheſtand verfetzt, jedoch zeitiger Ernennung zum Praſidenten des Staatsraths; den Miniſterialrath um Mimiſterium der Finanzen Fr. Frh. v. Schenk, unter Entbindung deſ⸗ ſelben von der Stelle eines landesh. und 1. Mitglieds der Direction der Staatsſchulden⸗Tilgungskaſſe, zum Director des Miniſteriums der Finanzen ernannt; den Miniſterialrath im Miniſterium der Finanzen, Geheimenrath Dr. Ch L. Ph. Eckhardt, auf Nachſuchen, nach den Beſtimmungen der Dienſtpragmatik in den Ruheſtand verſetzt und ihn zugleich von dem ihm als Nebenamt übertragenen Referat im Miniſterium des Innern entbun⸗ den, dagegen denſelben zum landesh. und 1. Mitgliede der Direction der Staatsſchulden⸗Tilgungskaſſe, ſodann den Oberffnanzrath M. v. Biege⸗ leben, unter Enthebung von der Stelle eines Raths bei der Zolldirection, zum Miniſterialrath im Miniſterium der Finanzen ernannt. . Bezirksrath. f Vierte Sitzung. Auweſend: Die ſämmtlichen Mitglieder des Bezirksraths und die Gr. Regierungsräthe Ouvier und Rautenbuſch. Das Protokoll der vorigen Sitzung wurde verleſen und geneh⸗ migt. Vor Beginn der Tagesordnung wünſcht der Vorſitzende die An⸗ ſicht des Bezirksraths darüber zu hören, in welchen Fällen ein Mitglied ſich der Abſtimmung zu enthalten habe, da es in dem vierten Satz des Art. 18 des Geſetzes heiße:„in Sachen ſeiner Gemeinde.“ Der Vor— ſitzende glaubt, daß ſich diefes auf die Gemeinden zu beziehen habe, in welchen ein Mitglied des Bezirksraths gewählt worden ſel, da ja mög⸗ licher Weiſe ſämmtliche Bezirksräthe aus ein und derſelben Gemeinde ewählt werden könnten und es ſonach der Fall ſein könne, daß der Bezirkerath gar nicht abſtimmen dürfe. Der Bezirksrath ſprach ſich mit 9 gegen 3 Stimmen dahin aus, daß ein Mitglied deſſelben nur dann ſich der Abſtimmung zu enthalten habe, wenn eine Sache ſeines Wohn⸗ ortes zur Entſcheidung komme. Es wurde hierauf zur Tagesordnung eſchritten. gesch 1) Geſuch der Gemeinde Rommelhauſen, um Aufnahme und Ver⸗ theilung eines Kapitals von 1200 fl. unter die Ortsbürger. Die Ge⸗ meinde Rommelhauſen wünſcht 1200 fl. aufzunehmen und unter die Ortsbürger zu vertheilen, die Schuld ſelbſt aber durch eine außerordent⸗ liche Holzfällung in 2 Jahren wieder abzutragen. Dleſe Sache iſt dem Bezirksrath zur Entſcheidung vorgelegt worden und der erſte Auoſchuß hat ſich in ſeinem darüber erſtatteten Bericht dahin ausgeſprochen, daß, da bie Gemeinde Rommelhauſen oder vielmehr mehrere Ortsbürger der⸗ elben in dürftigen Verhältniſſen ſich befanden, unter der Bedingung zu riedberg an⸗ mit gleich⸗ willfahren ſei, daß mit denjenigen, welche der Gemeinde Rückſtände ver ſchuldeten, auf ihren Antheil abgerechnet werde, vorausgeſetzt, daß die Forſtbehörde ein Gutachten darüber 1 4 wornach die beabſichtigte Holzfällung ohne Nachtheil des Gemeindewaldes ſtattfinden könne und das aufzunehmende Kapital hiermit innerhalb 2 Jahren wieder zurückbe⸗ zahlt werde. Rautenbuſch betrachtet die Sache in Bezug auf Art. 76 der Gemeindeordnung von dem geſetzlichen Standpunkte, wonach dem Geſuche nicht zu willfahren ſein dürfte, indem die Gemeinde noch Schul⸗ den und Umlagen zweiter Claſſe habe. Stoll ſpricht ſich miß billigend aus, daß die Gemeinden, namentlich wenn ſte noch Schulden hätten, Geld vertheilen wollten, das auch in vielen Fällen nüßlicher zu gemeinnützigen Anſtalten, namentlich Induſtrie⸗ und Gemeindeſchulen verwendet werden könnte. Stockhauſen ſtimmte dem bei und erblickte in dem frag⸗ lichen Vorhaben die Uranfänge des Communismus. Wenn der Ortsvor⸗ ſtand den ätmeren Ortsbürgern aufhelfen wolle, ſo möge er ihnen ibre Schuldigkeiten au die Gemeindekaſſe nachlaſſenz gehe es aber nach deffen Abſicht, dann würden den Armen die ihnen zufallenden 20 fl. für Schul⸗ den abgezogen werden und nur die Reichen ſie in den Sack cken. Cretzſchmar glaubt gerade das Gegenthell von Eommunismus in der vorliegenden Sache zu erblicken und iſt nur gegen dus Geſuch, weil die Gemeindeordnung noch zu berückſichtigen, nach welcher es nicht zu bewil⸗ ligen wäre. Das Geſuch wird mit 10 gegen 2 Stimmen a gewieſen. Rautenbuſch entfernt ſich. a 2) Beitrag der Gemeinde Steinfurt zu der Revierförſter⸗ und Jorſtdienerbeſoldung. Steinfurt hat zu obiger Beſoldung 3 fl. 22 kr., resp. 5 fl. beizutragen. Der Gemeinderath hat dieſe Ausgabe in dem Voranſchlag nicht vorgeſehen, weil der Gemeindewald ſo unbedeutend ſei, daß oft mehrere Jahre hintereinander kein Erlös aus demſelben in die Gemeindekaſſe fließe. Der Ausſchuß hält dis Gemeinde zu dieſer Aus⸗ gabe in Bezug auf das Geſetz vom 16. Januar 1811 verpflichtet, und nachdem Cretzſchmar zuvor bemerkt, daß er zwar den Grundſatz der Selbſt⸗ ſtändigkeit der Gemeinden gewahrt wiſſen wolle, die jedoch unter Umſtän⸗ den auch zu beſchränken ware, wurde einſtimmig beſchloſſen, dem Aus⸗ ſchußbericht beizutreten. 3) Voranſchlag der Gemeinde Bodenrod. an) Forſtſchützenbeſoldung. Der Gemeinderath wollte die Be⸗ foldung des Forſtſchützen von 51 fl. 13 kr. auf 40 fl. herab⸗ ſetzen. Die Gemeinde wurde zur Zahlung von 51 fl. 13 kr. nach Antrag in dem Ausſchußbericht für verbindlich erklärt. b) Hebgebühren des Rechners. Der Ortsvorſtand beabſichtigt dem Gemeinde-Einnehmer von ohngefähr 2500 fl. Ein⸗ nahme, die Hebgebühren von 4 pCt. auf 2¼ pCt. herun⸗ ter zu ſetzen.. Der erſte Ausſchuß ſpricht ſich in ſeinem Bericht, wie folgt, aus:„Wir glauben auf Paſſirung der früheren Hebgebühren beſtehen zu müſſen, da nicht vorliegt, daß der Gemeinderath dem Rechner davon, daß er weniger Gebühren vergüten will, Kenntniß gegeben, auch fich auf eine Zuſicherung hinſichtlich der Erſteren berufen wird und Gründe für die Herabfetzung nicht angedeutet ſind.“ Stockhauſen: Der Ausſchuß habe ſeine An⸗ ſicht geändert und ſtehe mit ſich im Widerſpruch, denn geſtern habe er die Gemeinden zur unbedingten Herabſetzung der Hebgebühren ihrer Rech⸗ ner für befugt gehalten, heute thue er es nicht! Er(Redner) bleibe ſich eonſequent, er habe geſtern mit„Nein« geſtimmt und werde es auch beute thun. Auch verlange er namentliche Abſtimmung, weil ſie geſtern bei einem gleichen Falle verlangt worden fei. Holzmann: Geſtern habe ein anderer Grund vorgelegen, denn es wäre nicht erſichtlich ge⸗ weſen, welche Gebühren der Rechner zu beziehen gehabt, derſelbe habe 2 00 ——— * N NN Ct. angeſprochen, der Oktsvorſtand ngen ſeien alſo andere Reglierungscommiſſion hätte ſein ſollen und gibt deßhalb beſonders noch den Wunſch zu Protocoll, daß für die Folge ſtets alle Bezug habenden Acten vor Uebergabe an den Bezirksrath beigele Aus- ſchußantrag wird mit 10 gegen die 2 Zuletztſtim Cretzſchmar, angenommen. Heiterkeit.) 4) Voranſchlag der Gemeinde Maibach. Auch hier will der Orts- vorſtand den Gehalt des Forſtſchützen von 73 fl. 48 kr. auf 53 fl. 48 tr. nung berabſetzen und dem Rechner die Hebgebühren auf 2¼ pe. Der Be. ö zirksrath hält die Gemeinde, in Bezug auf den Ausſchußbericht, wie bei Bodenrod zur Zahlung der früheren Beträge für verbindlich. Sodann wollte der Ortsdorſtand den Gehalt der Hebamme von 25 fl. auf 20 fl. herabſetzen. Der erſte Ausſchuß bemerkte in ſeinem Bericht, daß nach 3 UC dagegen habe nur von 2% pCt. ſftim wien wollen, und jetzt hätte derſelbe 2 pa feſtgeſetzt. ECretzſchmar: keit.) Den Ausſchußa Zu der geſtrigen Abſtimmung babe das Motiv beigetragen, daß nicht N 1 ſichtlich geweſen, daß ein heſtimmter Vertrag ſtattgefunden, die Voraus- 14.1 ſetzl f eweſen. Kuhl: Es wäre wohl Sache des 1 Ausſchuſſes geweſen, von den Anſtellungsacten des Rechners Einſicht zu 4 nehmen, damit er einen etwas gründlicheren Bericht erſtattet hätte und es wäre zu wünſchen, daß dies in ähnlichen Fällen geſchehe. Holtz⸗ mann ſchließt ſich dieſem an und glaubt, daß dies ſchon, Sache der t werden. enden, Holtzmann und — 1—— 1 So denke ich abe 5 ag wird einſtimmig angenommen. 1 r 2 Ne A . ö r wir laſſen's bell Alten.„(Allgem. Heiter⸗ Flas e: 1 bereit ſind. 5 Aufruf! inn Der Bürgerverein und der deutſche Volsver⸗ ein in Friedberg haben am Schluſſe v. J. eine Aufforde⸗ rung zu, Beiträgen für die Familie Robert Blum's 1 ergeiſn klaffen, Da nun viele Bewohner hieſiger Stadt glauben ſollen, es werde eine Sammlung von Haus zu Haus, veranſtaltet, ſo ſehen ſich die Unterzeichneten genö⸗ 1 9 thigt, ieſes Gericht zu widerlegen und ſprechen die Hoff⸗ den Bürgern. eines Mannes, dor unfer der Zahl Freiheit einer der erſten war, nach Kräften zu unterſtützen riedhergs aus: daß ſie die Familie 10 Kämpfer für deutſche Wir werden Beiträge für dieſen Zweck, und ſeien ſie geſetzlicher Beſtimmung die Hebamme jährlich 1 Malter Korn und 1 Klaf⸗ noch ſo klein, bereitwillig bis Ende Januar entgegen nehmen. ter Holz aus der Gemeindekaſſe zu erhalten habe und es werde dieſer Natur algehalt, in Geld angeſchlagen, dem Betrag von 25 fl. gleichkom⸗ men, oder denſelden wohl noch gar überſteigen und trage er auf Paſ⸗ ſtrung des Poſtens an. Eretzſchmar: In dieſer Sache halte ich den Gemeinderath für ganz incompetent. Hätten die Weiber, die die Hebamme wählen, erklärt, daß ſie mit derſelben nicht zufrieden ſeien und der Ortsvorſtand hätte von dieſen ein Protoko daß ſie ihren Gehalt etmäßigt haben wollten, d Friedberg den 12. Januar 1849. Namens des Bürgervereins: Namens des deutſchen g Bölksverens Krach. 7 187— In! Herter„Schaub. 1 f e St 2 9 0 121 An DN ll darüber beigebracht,„Z. Steinhäuß er. H. Betz. ann würde ich dafür„„ e eee eh. ee Bekanntmachungen von Be⸗ phoͤrden. DNN Holz ⸗BVerſteigerung. (88) Freitag den 19. d. M., Vormittags um 11 hr, werden auf der fiskaliſchen Markwieſe bei Bauernheim 71 Haufen(Stecken) Weiden⸗ und Erlen⸗Reisholz an Ort und Stelle öffent⸗ lich verſteigert. Friedberg den 10. Jaunar 1849. 5 Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg i—Domänenrath Bu ß. Bekanntmachung. 86005 Auf dem Gräfl. Solms⸗Rödelheim' ſchen ergwerk bei Bauernheim werden von heute an weiter Braunkohlen auf Credit, wie gewöhnlich, gegen Bürgſcheine abgegeben, jedoch nur bis zum 22. Februar l. J., bis zu welchem Tage die betreffenden Kohlenquantitäten abgefahren Zahlungstermin iſt der 1. Mai d. J. Aſſenheim den 9, Jamar 1849. 8 Gräflich Solms⸗Rödelheim'ſche Bergwerksverwaltung. Holz⸗Verſteigerun g. 1 (61) Freitag den 19. l. M., von Morgens 9 Uhr an, ſollen im Gräflich Solms⸗Rödel⸗ heim'ſchen Walde bei Wickſtadt: 6 Stecken buchen Scheitholz, 1* fachen 5 1 nge eichen und buchen Aſtprügelholz, 30„ buchen Stangen, Präg, 5 en elchen„ 5 55„ gemiſchtes Stockholz, 53„ buchen und eichen Aſtreiſer und 105* buchen Durchforſtungsreiſer, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Aſſenheim den 8. Januar 1849. Gräfl. Solms⸗Rödelheim ſche Forſtverwaltung. Edictalla dung. (70 Heinrich Schneider III, von Södel ver⸗ mag ſein Eigenthum an nachſtehend verzeichne⸗ ten, in der Gemarkung Södel gelegenen Grund⸗ ſtücken nicht urkundlich darzuthun. Es werden daher alle Diejenigen, welche perſönliche oder dingliche Rechte an ſolchen zu haben vermeinen, andurch aufgefordert, ſolche binnen 6 Wochen geltend zu machen, widrigenfalls ſte ſtillſchwei⸗ 7 gend damit ausgeſchloſſen, die Kaufbriefe über dieſe Stücke aber gerichtlich beſtatigt werden ſollen. und 104/26 15 Rthn. in den Mittelwieſen, 648/14 20 Rthn. auf dem Kiſſeler, 648/15 1 Bil. 20 Rihn, an vorihem Stück, 95/19 11 Rthn. am Filgesweg, g 175% 1 Btl. an der hohen Straße, 251/115 1 Pil. das. an Wilhelm Diehl. Friedberg den 5. Januar 1849. g Großh. Heſſ. Landgericht Dr. Gil mer. Holz⸗Verſteige rung. an (78) Künftigen Freitag den 19. d. M., des Morgens präcis 10 Uhr, ſollen in dem ſ. g. Stammheimer Domanialwald, und zwar: 5 J. im Diſtriet Sumpf: 1) 16 Stecken buchen Scheitholz, 29 3 5„ Prüͤgelholz, 3) 500 Wellen„ Reisholz, 4) 1000„ linden Reisholz, II. im Diſtrict Buchwald: 1) 5 Stecken eichen Scheitholz, .„ Prügelholz, 3) 134 Wellen„ Reisholz, meistbietend verſteigert werden, was man hier⸗ mit unter dem beſonderen Anfügen zur öffent⸗ lichen Kenntniß bringt, daß kein Nachgebot ange⸗ nommen und gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft Zahlungsfriſt bis zum 1. Auguſt d. J. bewilligt wird. Heldenbergen den 14, Januar 1849. Der Gr. Revierförſter des Reviers Altenſtadt Rau m pf. Obligations-Verlooſung. (70) Bei der Verlooſung der für das Jahr 1848 vorgeſehenen Abtragung der Gemeinde⸗ ſchuld, iſt die Nr. 4 der Partialſchuldverſchrei⸗ bung gezogen worden. Der Inhaber dieſer Schüldverſchreibung hat demnach den betreffenden Betrag bis Anfangs Februar k. J. bei dem Handlungshaus Simon Lindheimer zu Friedberg, oder auch bei hieſiger Gemeindekaſſe in Empfang zu nehmen.. Rockenberg den 29. Dezember 1848. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Wen bi 04 Set „Kapitalgeſu ch, (77) Die Gemeinde Rockenberg beabſichtig ein Kapital von 1500 fl. zu 4 9 0 770 nehmen, bierauf Reflectirende wollen ſich an den Unterzeichneten wenden. 1 Notes 29. Dezember 1848. Der ente, 120 W rbermeißer re b. Bekanntmachung. (78) Montag den 22. Januar d. J. ſoll die 219 55 im Rockenberger und e wald, auf einer Fläche von 1476 Noxmalmorgen, unter den vorher zu eröffnenden Bedingungen, Sanen meiſtbietend ſechs Jahre verpachtet werden. f 1 7400 Die Zuſammenkunft und der Anfang ift Vor⸗ 0 00 10 Uhr, im Gemeindehauſe zu— 5 ofen. 6 5 Ae El Nachgebote werden nicht angenommen. Obbernhofen am 11. Januar 1849. Der Großh. peſſ. Revierförſter des We Münzenberg C. Trautwein, d. Z. Vicar. Bekanntmachung. (19) Freitag den 19. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen in hieſigem Gemeindewald, Diſtriet Bückenbuſch: nac dne 1) 8 Stecken eichen Scheitholz, E) Sl„ Prügelholz, 3) 4„ aspen iet f 4) 38„ buchen, eichen und aspen 1 Stockholzʒů 5). 800 Wellen buchen Reiſerholz, 6) 900„ eichen 12 7) 400„ aspen r det an den Meiſtbietenden, öffentlich verſteigert werden. a 1 g Ich erſuche die Herren Bürgermeiſter der Um⸗ gegend, dies im Juntereſſe ihrer Gemeinden ge⸗ fälligſt bekannt machen laſſen zu wollen. Rodenbach den 11. Jauuar 1849. ö Der Goßh. Heſſ. Bürgermeiſter Heittdem ioc. aut Bekanntmachung. (80) In der Gemeinde Bingenheim ſollen Donnerſtag den 8. Februar l. J., die zwei früher fiscaliſchen jetzt gemeinheitlichen Amts und Zehntſcheunen, welche ſich zu Hofraithen ſehr gut kauf ode zur Leſet arbeitung Mainzer mit jener ſtanden, Septembt kanmtmac und war Eingang machung Uebethe epierfor alhn, mielligen ſchenende Ro dhe eignen, auf den Abbruch meiſtbietend verſteigert; werden. 0 Sollen aber dieſe den Tarifpreis nicht errei⸗ chen, ſo werden ſie abgebrochen und nochmals alle Baumaterialien in kleinen Quantitäten, Donnerſtag den 22. Februar l. J., meiſtbietend verſteigert. g 1 Der Anfang iſt jeden Morgen 10 Uhr auf Ott und Stelle und werden alle Materialien gegen annehmbaren Bürgſchein, bis Martini . 8 geborgt. Bingenheim den 11. Januar 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Scheib. Bekanntmachung. (810 Mit Beziehung auf das Inſerat Nr. 1735 in Nr. 98 des Friedberger Intelligenz- Blattes vom Jahre 1848, mache ich folgende Entſchließung Gr. Oberforſtdirection hiermit öffentlich bekannt. 5 „Nach F. 2 der höchſten Bekanntmachung vom 3. October, Seite 344 des Reg.⸗Bl. gehört das auf Anordnung der Forſtbehörde zum Ver⸗ kauf oder Gebrauch zubereitete dörre Holz nicht zur Leſeholzuutzimg. Es hätte daher die Auf⸗ arbeitung des Dörrholzes in den Diſtricten Mainzerhecken und Burgwald ſelbſt dann nicht mit jener Bekanntmachung im Widerſpruch ge⸗ ſtanden, wenn ſie auch nicht ſchon im Monat September, alſo vor dem Erſcheinen jener Be⸗ kanntmachung, aus Gründen des Forſtſchutzes ausgeführt worden wäre. Was nun gar die Aufarbeitung des Dörrholzes im Diſtricte Katen⸗ ſtirn betrifft, ſo bildete dieſe einen Beſtandtheil der dort forſtmäßig angeordneten Durchforſtung und war dieſer Diſtrict ſchon nach L. 3 des Eingangs dieſer erwähnten höchſten Bekannt- machung von der Leſeholznutzung ausgeſchloſſen. Uebethaupt finden wir das Verfahren des Gr. ebierförſters den Vorſchriſten gemäß und ge⸗ atten, daß Sie dieſe unſere Entſchließung im ntelligenz⸗Blatte oder auf ſonſt Ihnen geeignet ſcheinende Weiſe bekannt machen.“ Rodheim den 10. Januar 1849. Der Gr. Heſſ. Forſtmeiſter des Forſtes Friedberg Rübſamen. *. rr Privat⸗ Bekanntmachungen. 5 Zum Vermiethen. 9200 Eine Wohnung, welche den 1. April ezogen werden kann, hat zu vermiethen Georg Buchecker. nn (33) Bei Unterzeichnetem iſt ein ſchönes neues Local, paſſend zur Gaſtwirthſchaft und Metzgerei, auf mehrere Jahre zu vermiethen. Daſſelbe liegt in Obereſchbach, an der Straße von Hom⸗ burg nach Frankfurt. Johannes Schwenk. Verſteigerung. (82) Mittwoch den 24. d. M., Morgens 9 Uhr anfangend, laſſe ich folgende Gegenſtände, erbvertheilungshalber, in meiner Behauſung einer öffentlichen Verſteigerung ausſetzen, als: 1) 2 Pferde, 7 Jahre alt, mit Geſchirr, 2) 3 fette Ochſen, 3) 6 Kühe, 4) 5 Rinder, 5) 2 trächtige Mukterſchweine, 6) 6 Schweine, ½ Jahr alt, 7) 2 vollſtändige Wagen, 80 2 99 Pflüge, 2 Eggen, 10) 1 Ochſenkarren, 11) 1 Kelter, 12) 1 Fruchtfegemühle, a l 13) ein vollſtändiges Brandweinbrennereige⸗ 7 — 408— 14) eine Partie Fäſſer von verſchiedener Größe, 15) 400 Malter Kartoffeln, 1 16) 40 Centner Kleeheu, 17) eine Quantität Grummet, 18) 20 Fuder verſchiedenes Stroh, 19) eine Quantikät Spreu, 171100 20) Hausgeräthſchaften, Tiſche, Bänke, Stühle, Schränke, Zinn, Kupfer u. ſ. w. Steinfurth den 3. Januar 1849. Konrad Huber's Wittwe. Empfehlung. (81) Auf das ſeinen Urſprung nicht genug verhüllende Inſerat(73) in Nr. 4 d. Bl., ge⸗ gen den achtbaren Präsidenten unſeres Bezirks⸗ raths, wollen wir nicht mit dem Sprichwort: „Wenn man unter einen Schwarm Hunde wirft, ſo knurren die, welche getroffen werden /, ant⸗ worten, ſondern jenen Freunden der Oeffentlich⸗ keit nur empfehlen, dasjenige öffentlich zu Stahl, Eiſen ꝛc., den prachtvollſten, tiefſten machen, was nicht zu ſehr dunkelmänner'ſche Abſichten hervorſchümmern läßt. 100 Ke jn. Be zärnsrath. Deutſcher Volksverein in Friedberg. (85) Außerordentliche Verſammlung Freitag den 19, d. M. im Gerlach'ſchen Saale. Wiener Putzpulver, (83) das Pocket zu 8 kr. Mittelſt dieſes Pulvers kann man augenblicklich allen Metallen, als Gold, Silber, Kupfer, Meſſing, Zinn, Glanz ertheilen. Zu haben bei 5 Schmittner in Friedberg. Für Auswanderer nach den öſtlichen Provinzen des Preußiſchen Staats. (86) um den ſo häufig eingehenden Anmeldungen, zur Betheiligung bei den Anſiedlungen auf Königl. Preuß. Domänen, insbeſondere der Domäne okrau, und da Letztere bereits ſo weit verkauft iſt, ſachgemäß erwiedern zu können, bemerke ich auf dem offentlichen Wege, daß nun⸗ mehr das Dominlum Bendzmirowitz, an der Hauptſtraße von Berlin nach Königsberg gelegen und eine Stunde von Mokrau, in einigen Wochen parcellirt, zum Verkauf aus der Hand kommt, Das Dominium hat eine Geſammtfläche von 4500 Morgen, à 400 Klafter heſſiſches Maaß, mit 500 Morgen Buchen- und Eichwald, eine günſtige Lage und ſehr günſtiges Wleſenverhältniß, Die eingetheilten Parcellen ſind, von 50 Morgen aufwärts, in jeder möglichen Größe zu erhalten. Die Bedingungen und ſonſtige Verhältniſſe ſind ſehr gütig, ſowie der Preis ſo billig geſtellt, daß dieſe Anſiedlung jede Aufmerkſamkeit, Seitens der Auswanderungsluſtigen oder ſonſtiger Grund⸗ erwerber, verdient. Der Kaufſchilling wird beim Kaufabſchluß mit /, nach 5 Jahren mit., und innerhalb 10 Jahren das letzte Drittel abbezahlt. Die ausgeſtellten Feldfrüchte auf dem ganzen Dominjum erhalten die Anſiedler, im Ver⸗ hältniß der erkauften Fläche zum Ganzen als Eigenthum, ohne dafür irgend eine Vergütung zu leiſten, wodurch er von vornherein mit keinen Nabrungsſorgen zu kämpfen hat und ſich eine behag⸗ liche Zukunft ſichert. Ferner iſt zu bemerken, daß der Morgen Land mit Wieſen, durchſchnittlich nicht über 18 Thlr. kommt, und werden die Parcellen von allen Laſten frei, außer der ſehr geringen Staatsſtettet, dem neuen Erwerber übergeben. a Für das erſte Jahr erhalten die Anſtedler in den vorhandenen Gebäuden ein Unterkommen, innerhalb welcher Zeit ſte ihr Wohnhaus gebaut haben müſſen. Nach Verlauf des erſten Jahres werden die Gebäude verkauft und abgebrochen, und der Käufer des Platzes kommt von da ab in die freie Benutzung deſſelben. Die Baumaterialien find ſehr billig, größtentheils auf dem Platz und leicht zu beziehen.. 1 Auß jede frankirte oder mündliche Anfrage bei mir oder bei Herrn M. Simon, Gemein⸗ verath zu Friedberg, welcher die Gefälligkeit hat, als Stellvertreter für mich dorten zu agiren, wird die ſo weit fetzt ſchon mögliche Auskunft ertheikt, aber jedenfalls werden jetzt ſchon Beſtellungen auf Partellen des fraglichen Bominiums, unter beiläufiger Angabe der gewünſchten Größe des zu er⸗ werbenden kleinen Gutes, notirt und in der Reihenfolge, wie ſie eingehen, demnächſt bei einem Kaufabſchluß berückſichtigt. N. f 15. Die neuen Anſiedler können vom 15, März bis zum 1. Juil d. J. aufziehen. Heidelberg am 5. Januar 1849. G. Bindernagel, von dem Königl. Preuß. Fiskus beſtellter Geſchäftstrager re Für Auswanderer. Von Hremen nach Calißornien. (87) Ueber dleſes nicht nur durch ſeine Lage, ſeinen Boden und ſein geſundes Klima, ſondern noch beſonders durch ſeinen faſt an's fabelhafte gränzenden Goldreichthum ausgezeichnete— 2 Land, konnen die aller neueſten aus authendiſchen Quellen und! Seitungen entnommenen Nachrichten bei mir eingeſehen werden. Ich bin bevollmächtigt, Ueberfahrtsverträge für Bremer Packetſchiffe in directer Fahrt nach San Francesco abzuſchließen. 0 in dn Das erſte Schiff, Capt. A. Horſtmann, fe eme e wenn Eis nicht bindert) in Sec, es gehen jedoch in demſelben Monat noch drei weitere Schiffe ab. Anmeldungen hierauf, bitte ich recht bald an mich gelangen zu laſſen. Friedberg im Januar 1849. H. Hahn Agent, für das Handlungshaus C. Pokrantz 8 Comp. in Bremen. N. B. Auch bin ich ermächtigt für obiges Haus Paffagiere zur Ueberfahrt von Bremen nach allen Häfen der Vereinigten Staaten von Nord-Amerika unter den vortheilhafteſten Bedingungen anzunehmen und jede darauf hin gewünſchte Auskunft zu ertheilen. 175 g H. Hahn, Materialiſt. liche und außerordentliche Mitglieder des älteren Geſangvereins, zu einer Plenarverſammlung auf Samſiag den 20. l. M., Abends präcis 7 Uhr, in das Schullocal hiermit dringend eingeladen. Friedberg den 15. Januar 1849. 15 Der Vorſtand. Wohnüngsveraͤnderung und Empfehlung. (89) Meinen geehrten Freunden und Gönnern mache ich hiermit die ergebenſte Anzeige, daß ich meine ſeitherige Wohnung bei Herrn Kaufmann Peter Damm verlaſſen habe und nun den von Herrn Materialiſt und Kaufmann Hahn ſeither bewohnten Laden neben Herrn Gaſtwirth Windecker bezogen habe. eee 0 86 Meinen geehrten Freunden und Gönnern für 2. 2 5 N Jedoch ohne Activa und Passiva, an Herrn. Milhelmj, der dasselbe unter der bisnerigen Firma fortführen Wird, abgetreten habe.. das mir in meiner alten Wobnung ſo vielſeitig gewordene Zutrauen und Wohlwollen herzlich dankend, bitte ich zugleich, mir daſſelbe auch ferner in meiner neuen Wohnung gütigſt zu Theil werden zu laſſen, ſo wie ich es mir ſtets zur höchſten Aufgabe machen werde, durch ge⸗ ſchmackvolle und dauerhafte Arbeit, prompte Ad Felle Bedienung, das in mich geſetzte Zu- trauen 1185 115 bezeugte Wohlwollen immer mehr zu befeſtigen. eee ee Conrad Diehl, 1 Kappenmacher. Mik Bezugnahme auf vorſtehende Anzeige, erlaube auch ich mir meinen Freunden und Gön⸗ nern anzuzeigen, daß ich mein Putzgeſchäft nach wie por ebbei alben werde und noch dahin erweitert habe, daß ich ein Garngeſchäft mit allen ſeinen Zweigen damit verbunden habe. Auch mein eifrigſtes Beſtreben wird es ſein, ſtets meine geehrten Freunde und Gönner auf's Beßte zu bedienen, um wir das ſeither geſchenkte Zu⸗ trauen auch ferner zu erhalten. f Friedberg, Charlotte Diehl, 5 geb. Vogelsberger. Hülfs verein. (90) Den Aus ſchuß mitgliedern des Hülfs⸗ vereines, des älteſten und geſegnetſten aller Vereine, welche in unſerer Stadt beſtehen, iſt es in hohem Grade wünſchenswerth, daß von möglichſt vielen Mitgliedern deſſelben ihre regelmäßig auf den erſten Mittwoch jedes Monates fallende, im Trappiſchen Gaſt— hauſe ſtattfindende und Abends um 5 Uhr beginnende Sitzungen beſucht werden möchten, indem ſie ſich von dieſer erweiterten Theilnahme an ihren Verhandlungen einen ſchätzbaren Ge⸗ winn von Rath, Aufmubterung und Belebung des öffentlichen Intereſſes für die gute Sache jenes Vereines verſprechen. In der Hoffnung auf günstigen Erfolg erlaubt ſich daher, dazu ausdrücklich beauftragt, der Unterzeichnete eine Einladung in obigem Sinne an die Be⸗ theiligten hiermit ergehen zu laſſen. Friedberg den 11. Januar 1849. Dr. Sell. Einladung. (91) Mehrere Müller aus der Umgegend von Büdingen und Ortenberg, wollen ſich zu Ortenberg im Stadtwirthshaus verſammeln und berathen wegen ihren allzuſchweren Abgaben (Pächten ꝛc.), es ladet die Müller der Wet⸗ terau ꝛc., welche beiwohnen wollen, auf Montag den 22. d. M. ein. Ein Müller aus der Wetterau. Aufforderung. 192) Mit Bezug auf das Inſerat 418 Nr. 25 des Intelligenz⸗Blattes von 1848, wird der — Anzeige. 1 188) In Folge geſtellter Anträge auf Abän⸗ derung der Statuten, werden ſämmtliche ordent⸗ — 20— Gemeinderath zu Florſtadt hierdurch aufgefor⸗ dert, ſeinem damals gegebenen Verſprechen ge⸗ mäß nachzukommen und die von der höchſten Staatsbehörde erlaſſene Entſcheidung zu ver⸗ öffentlichen. l 0(81 Florſtadt den 6. Januar 1849. N Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter l A p p e 9 0 gegen denſelben. vor Müllers Augen und durch die klarſte Selbſt⸗ von Seiten des Philipp Müller in Großkarben, gegen den Feldgeſchwornen Reitz von da, ſehr grobe entehrende Schimpfworte ausgeſtoßen. Reitz erhob, um ſich zu reinigen, ſogleich Klage etzt verſchwand das Dunkel überzeugung thut hiermit Müller, wegen den gegen Reitz öffentlich ausgeſtoßenen groben In⸗ jurien, reumüthig Abbitte vor dem Ortsvorſtand und Publicum: ö 1 0 Philipp Müller. Anzeſiſg e. 930 Bei der Holzverſteigerung unterm 4. d. M. in dem Großkarber Gemeindewald, wurden Geschufis— Veründerung. 7 1 Hierdurch beehre ich mich, einem verehrlichen Publikum die Mittheilung zu „machen, dass ich das von meinem verstorbenen Ehemann Carl Bindernagel hier gegründete„ und nach dessen Tod von mir fortgeführte, Geschäft mit dem Heutigen, Es erlischt hiermit die Herrn PH. V. ogt unter dem 10. Januar v. 2 er- theilte Procura und wird Herr N Melmj, der meine Guthaben entgegen zu nehmen sich bereit erklärt hat, bei deren Eingang für mich gültig darüber quittiren. Für das meinem verstorbenen Ehemann, so wie später mir so reichlich ge- Wordene, ehrende Vertfnuen aufrichtig dankend, bitte ich, solches auf meinen Herrn Nachfolger, der sich dess Würdig zeigen wird, geneigtest übertragen zu wollen. Friedberg i. d. W. den 1. Januar. 1819. 11 2 Ernestine Bindernagel, 1 E 9eb. Helmiol. 5. 5 Mit Bezugnahme auf vorstehende Mittheilung der Frau Wittwe C. Binder nagel, wonach ich das von ihrem verstorbenen Ehemann, Herrn Carl Bindernagel, hier gegründete, und von demselben seit fünfzehn Jahren unter seinem Namen geführte Geschäft mit dem Heutigen übernommen habe, erlaube ieh mir besonders darauf hin- *. zuweisen, dass ich das Geschäft in allen seinen Branchen unter der seitherigen Firma: 0. BIMmDERWNA EEA fortführen und demselben, auf die strengste Solidität gegründet, eine weitere Ausdeh- nung geben werde. An 0 125 111 2 et Ainsichtlich des Hue h,νaudler ischen Geschidſis verue ich stets ein den Verhältnissen entsprechendes, möglichst vollständiges Lager aus allen Zweigen der Literatur zu unterhalten bemüht sein, und theile ich neue Erscheinungen den verehrten Geschäftsfreunden sehr gerne mit. 118. Alle in öffentlichen Blättern, auch ohne meine Firma angekündigten litera- rischen Erscheinungen liefere ich zu denselben Preisen und wird dasselbe in den meisten Fällen auf meinem Lager sein; etwa nicht Vorräthiges bésorge ich in der kürzesten Zeit. 1 zei der Buch- und Steindruchterei bin ich in den Stand ge- setzt, alle mir werdende Aufträge auf's Beste zu effectuiren, wobei ich mir zur besonderen Aufgabe stellen werde, neben prompter und geschmackvoller Ausführung stets die möglich billigsten Preise anzusetzen. „Das Iutelligenxblall fur die Provins Oberſiessenc- empfehle ich Ihnen vorkommenden Falls bei der bekannten billigen Gebühren- Berech- nung zu Bekanntmachungen aller Art, die bei seinem sehr ausgedehnten Leserkreis wohl selten ohne Wirkung bleiben werden. Mit der ergebensten Bitte, das Vertrauen, womit mein Herr Vorgänger so viele Jahre beehrt wurde, geneigtest auf mich übertragen zu wollen, empfiehlt sich zu geneigtem Wohlwollen N Hyiedberg i. d. W. den 1. Januar 1819. E. Wilhelmi. ti fche anzeige Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt vorräthig: Grundrechte des deutſchen Volkes. 16. Preis 2 kr.(Bereits im Großherzogthum Heſſen eingeführt.) 19 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. ——z * 2