derung. en und grun, ner neuen Woh, cds erfreuen habe mein r ich dem viel⸗ kehrten Kunden cen zu ſonnen. rn schnelle Be⸗ e ich von jetzt Kunderſ achermeifttt agel gegenüber. ſöertt. ichiffsverträg Provinz Oberheſſen . N wil 5 im Allgemeinen, ce e 5 1 1 5 den Uegierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. N ** 2— Souuabend den 1 l. Juli Regierungsblatt⸗Auszüge. Auszug aus dem Regierungsblatt Nr. 22 von 1849. 1) Bekanntmachung des Gr. Min. d. Inn. v. 4. April, die Be⸗ ſtätigung von Stiftungen und Vermachiniſſen betr.— 2) Bekanntmachung, die Forkführung der Grundbücher in der Provinz Rheinheſſen, insveſon⸗ dere in den Gemeinden Elsheim und Horrweiler betreffend.— 3) Be⸗ kanntmachung, den Eingabeſtempel bei den Militärbehörden betr.— 6) Namensveräunder ung. Es wurde geſtattet: am 28. März dem Jacob Hirſch Lazarus Neugag von Rödelheim den Namen„Heinrich Ludwig Neu wall zu führen.— 7) Dienſt nachrichten: Am 21. März wurden der Forſtmelſter E. v. Stockhauſen zu Darmſtavt zum Rath bei der Oberforſt⸗ und Dominen⸗ Direction mit dent Amtstitel als Oberforſtrach, der bisherige Forſtmeiſter d. F, Heppenheim, Frhr. v. Bibra, zum Forſtmeiſter d. F. Darmſtadt und der ſeither bei dem Forſt⸗ vermeſſungs⸗Bureau auf Wiverruf angeſtellte Zeichner Franz Wepgand dabter zum Calculator bei der Oberforſt⸗ und Domänen ⸗ Direction er⸗ nannt; ferner dem Geometergehülſen Jacob Ewald aus Leeheim, der⸗ malen zu: Hirſchhorn, das. Patent als Geometer der 3. Klaſſe für den R.⸗ B. Darmftadt ertheilt; am 22. wurde der Balaufſeher 1. Klaſſe Süß beck im Bau⸗B. Michelſtadt zum Bauauffeher 1. Klaſſe im Bau⸗B. Offenbach ernannt; am 28. wurden der Stadtgerichts⸗Aſſeſfor Ur. Ste⸗ bend zum Subſtititten des Staatsanwaltes dahier und der Hofgerichts⸗ Secrekariats⸗Acceſſiſt Dr. Dietz zu Gießen zum Subſtituten des Staats⸗ anwaltes dafelbſt, ernannt; am 31. wurde dem Pfarrperweſer Kräck⸗ mann zu Berasburg R⸗B. Alsfeld, die evang. Pfarrſtelle daſeloſt und am 2. April dem 1. evang. Pfarrer Marx zu Laubach die evang Pfarr⸗ ſtelle zu Leeheim, R.⸗B. Darmſtadt, übertragen; ferner wurden der Diſtrictsſteuereinnehmer Nexroth im Erh⸗D. Großbieberau zum Diſt.⸗ St.⸗E im Erh. ⸗Diſt. Umſtadt und der Diſt.⸗St.⸗E. Ha bich im Erh.⸗O. Habitzheim zum Diſt.⸗St⸗E, im; Erh. D. Grosbieberau ernannt. 8) Am 29. Marz Purde em evang. Pfarrer Haußmann zu Niederbeer⸗ bach, R.⸗B. 5 pen n, die nachgeſuchte Entlaſſung von dortiger Pfarrſſelle ertheit Ir den Nuheſtand wurden verſetzt: Am 21. März der D ath Frhr. vi Hofmann dahier einſtweilen und der Rechnungepzee Spa mer; ferner am 241, der, israel. Schullehrer Lob Kyos zu Rödelheim, R.⸗B. Friedberg; am 26. der evang. Schul⸗ lehrer Koch zu Seckmauern. R⸗B. Erbach 10), Erledigt ſind: die kathol, Schulfichrerſtelle zu Freilaubersheim, R.⸗B Mainz, mit fährlichem Gehalte von. fl. 58 kt., nebſt 30 fl. für Heizung, wovon jedoch vor der, 80 fl. an den penſionirten Lehrer abzugeben find die kathol. 85 zu Gaulsheim, R.„B. Mainz,, mit ſährlichem Gehglte von 3.„ Linſchließlich der Vergütung für Heizung; die wlperruflich zu beſegende Stelle eines Olſtrictsſteuereinnehmers it E⸗D Habitzheim, mit jährlichem Dienſteinkommen von etwa 520 ſit und der Verpflichtung zur Cautionsleiſtung; Anmeldung binnen e Tagen die evang. Pfarr⸗ ſtelle zu Kriegshem, R.⸗B. Mainz, mit fü icem Gehalte von 551 fl. — 11) Geſtorben find.: am 8. März der en. Oberlehrer Neun zu Büdingen; am 16. der penſ. Gymnaſtallehrer Schmitt zu Malnz; am 27. der kathol. Pfarrer Marquart zu Oberabtſteinach, im R.⸗B. Hep⸗ penheim; am A. der Steuerrath Hoff mann zu Gießen; am 4. Aprll der Steuercommiiſſät, Dveſen zu Heppenheim und der Penſionär der Saline Theodors halle, Schneider zu, Karlshalle. 1849. Meiſeſkizzen aus Kalifornien, im Früſtahr 1848. Von It Tyrwhitt Brooks!“ (Fortſetzung. N Geſtern waren wir vom frühen Morgen bis ſpuät am Abend beſchäftigt geweſen, unfrr Wiegen aus zuhöhlen. Während wir zuſammen vor dem Zelte ſaſſen und nach dem Eſſen ein paar Züge aus unſern Pfeifen oder Cigar⸗ rem thaten, ſahen wir, wie das Lager unter uns in volle Bewegung geriet. Die Leute liefen aus ihren Zelten und ſchrieen ihren Nachbarn etwas zu und nach und nach bildete ſich eine Gruppe um einen Reiter, der gevade dort bei ihnen anhielt. Nougiedde trieb auch ans hinunter nach Bormelts⸗Hürte, bei welcher die ganze Sache ihren Urſprung gefunden zu haben ſchien⸗ Kaum aber hatten Bradley und ich uns durch die Menge einen Weg gebahnt, ſo erkannten wir auck augenblicklich! died Zuge des Oberſt Ma ſon- f moe mig 0 Der Oberſt, der ſeine Uniform tung, war eben und wie es ſchien, in der Abſicht abgeſtiegen, durch die Minen einen Spaziergang zu machen. Wenige Miunten ſpäter kam mein Freund Sherman ebenfalls herbei, und wir be⸗ fanden uns bald in einer ſehr lebhaften Unterhaltung über den Golddiſtviet! In der That wollte der Gouverneur eben die, Minen inſpiciren, um ſeinen Bepicht! darüber au das Ehlinet in Washington zu machen. Ich vergaß nicht, Lüßtenaut Sherman für ſeinen Empfehlungsbrief an Ka⸗ pilzn Sutter zu danken und ihm zu erzählen, wie freund⸗ lich mich der Kapitän aufgenommem haben Dann ſchloß ich mich der Unterhaltung an, welche die Umſtehenden mit Oberſt Maſon begannen. Und dieſer wurde jetzt haupt⸗ ſarchlich gefragt, was die Regierung, beſonders die Gold⸗ minen betreffend, thun würde. Der Oberſt mochte wohl nicht gern mit ſeiner eignen Meinung darüber heraus, deutete jedoch an, daß er glaube, es würde vom Congreß nur fing gehandelt ſein, wenn er Beamte und Arbeiter herüberſchicke und augenblicklich an irgend einem bequemen Platz der Küſte eine Münzer anlegte. Er geſtand voll⸗ kommen die Schwierigkeiten ein, die Männer unter Ume ſtänden wie die gegenwärtigen, bei ihren eingegangenen Verpflichtungen zu halten, ſagte aber auch, es) müßten jedenfalls Schritte gethan werden, das Syſtem der Deſer⸗ tion unter den im Monterey und San Franzisco einquar⸗ tirten Truppen zu hemmen. Allerdings müßte die Löhnung 2 8 0 ö der Soldaten erhöht werden. 5 b ſich dabei gegen die ihn umſtehenden Männer,„werden auch als Bürger verpflichtet ſein, mit allen ihren Kräften bekannte Deſerteure, Männer, die ihre Fahnen verlaſſen und das Land in Gefahr brächten, um in den Minen ein l trunkenes Leben zu führen, auszuliefern? 10 Oberſt Maſon beſuchte hiernach Kapitän Weber's 3 „Sie aber, und er wandte 1 1 8 mehrerer Stämme bekannt der Steuermann u fe 0 auch den Kopf auf der richtigen Stelle zu haben,. 2 mermann war jedenfalls eine ganz vortreffli e Acquiſition; Laden, wohin ihn Bradley begleitete. Als dieſer zurück⸗ 5 kehrte, ſagte er uns, der Oberſt und ſein Stab beabſich⸗ tigte, noch an demſelben Nachmittage nach Suttersfort zurückzukehren, und wolle einige Meilen unterhalb der Bradley nahm mich Sägemühle die Nacht auslagern. dann bei Seite, und frug mich, ob ich nicht glaube, daß dies eine gute Gelegenheit ſein würde, unſern bisher ge⸗ ſammelten Goldſtaub an den Kapitän Sutter zu überſen⸗ den, der für mäßige Commiſſionsgebühren ihn für unſre Rechnung einem Kaufmanne in Monterey übergeben könnte. Das Gewicht deſſelben wurde fa und wit befanden uns noch außerdem in fortw r Angſt, daß uns irgend Etwas damit pchſlen könnte. Jetzt wäre die Zeit, meinte Bradley, Alles das, was wir bisher er⸗ beutet, in Sicherheit zu bringen. Er kannte Oberſt Maſon, hatte auch in der That unter ihm gedient und wollte, wenn ſich die übrige Geſellſchaft dazu verſtände, es über— nehmen, das Gold unter dem Schutz des Oberſten nach Suttersfort ſicher und gut hinunterzuſchaffen. Dieſer Vorſchlag hatte viel für ſich, und Oberſt Maſon verſicherte, als er darum angegangen wurde, Mr. Bradley mit dem größten Vergnügen ſolchen Schutz ange⸗ deihen zu laſſen, als ſeine Begleitung ihm gewähren könne. Wir riefen deßhalb unſere Geſellſchaft zuſammen, und nachdem wir fämmtlichen bis jetzt gewonnenen Goldſtaub oder doch faſt die ganze Quantität, herbeigebracht und gewogen, fanden wir, daß er 2 Pfund 3 Unzen Troy, alſo etwa den Werth von 4600 Dollars betrug. Bradley ſtellte der Geſellſchaft hierüber eine Quittung aus, und verpflichtete ſich, eine gleiche von Kapitän Sutter zurück⸗ zubringen. Der Goldſtaub wurde dann in einen kleinen Mantelfack, durch zahlreiche Seile feſt zuſammengeſchnürt, gepackt und auf den Laſtſattel eines Extrapferdes gebunden. Neben dieſem wollte Bradley reiten, den Zügel deſſelben um ſeinen Arm ſchlingen und das Schleppſeil vom Hals des Pferdes an ſeinem eignen Sattel befeſtigen. Er war gut mit Piſtolen und Büchſe bewaffnet und brach mit OberſtMaſons Geſellſchaft einige Stunden vor Sonnen⸗ untergang auf, ſo daß ſie den Fluß noch vor Dunkelwer⸗ den kreuzen konnten; den übrigen Weg wollten ſie bei Mondenlicht zurücklegen.“. Nachdem Hr. Brooks als Arzt und Goldwäſcher noch mehrere Stellen beſucht, und dabei am Americanos immer weiter nördlich und öſtlich vorgedrungen, wo es ihm und ſeinen Gefährten nicht an Abenteuern gefehlt, kommt er end— lich auch auf die Gefahren zu reden, welche dem Goldſucher drohen; wir laſſen ihn ſelbſt weiter erzählen. Die Ge— ſellſchaft hat einen Jäger getroffen, den ſie als Genoſſen aufnehmen und will ſich von ihm nach dem Bärenfluſſe führen laſſen, wo ein kühleres Klima und eine ergiebigere Goldausbeute ohne Concurrenz winken.* „An dieſem Morgen erboten ſich drei Männer, die von unſerer beabſichtigten Expedition hörten, uns zu beglei⸗ ten. Es waren dies: Eduard Story, ein amerikaniſcher Advokat, der eine der unteren Alkaldenſtellen während der ſpaniſchen Regierung in Monterey bekleidet hatte; dann John Dowling, der erſte Steuermann, und Samuel Brad⸗ ſhaw, der Zimmermann eines amerikaniſchen Walſiſchfän⸗ gers, den ſie in San⸗Francisco verlaſſen. Der Advokat war ein ganz gebildeter Mann und mit den Sprachen da wir jetzt noch dazu im Begriff ſtanden, die äußerſten Grenzen der Civiliſation zu überſchreiten, und ſehr wahr— ſcheinlich auf die Angriffe der Indianer, ohne auf Hilfe von Andern rechnen zu können, gefaßt ſein mußten. Wir freuten uns über das uns gemachte Anerbieten und nahmen ſie gern in unſre Geſellſchaft auf. Alle drei hatten Pferde, obgleich, wie das bei Seeleuten gewöhnlich iſt, der Steuer— mann und Zimmermann entſetzlich ſchlechte Reiter waren.“ (Fortſetzung folgt.) Kirchenbuchs⸗Auszug vom Monat Juni. 11 Butzbach. Getraute: 4. Joh. Nicolaus Barwig, Gensdarm zu Pferd, ſtationirt in Gießen, Ortsbürger zu Wörrſtadt aud Anna Mar⸗ garetha, des verlebten Bürgers und Wagnermeiſters Jonas Emmel zu Butzbach nachgelaſſene Wittwe, geb. Kneipp. 228 1 ins Getaufte: 5 Dem Bürger und Schneidermeiſter Caspar Faatz eine Tochter, Johannette Eliſabethe, geb! den 25. April. Dem Bürger, Bäckermeiſter und Gemeinderathsmitglied Heinrich Feldmann I. ein Sohn, Johann, Ludwig Konrad, geb. den 17. Mai- ee Eine uneheliche Tochter, Katharine Dorothea, geb. den 26. April.. i Dem Gens darm zu Pferd Konrad Wenzel eine Tochter, Anna Margarethe Eliſabethe, geb. den 9g. Mai. Dem Bürger und Schmiedemeiſter Georg Frank ein Sohn, Wilhelm, geb. den 3. Juni. i Dem Buͤrger und Schneidermeiſter Johannes Klunk einen Sohn, Jacob, geb. den 21. Mai. Ann, Dem Gr. Landgerichtsaſſeſſor Dr. Irle ein Sohn, Otto Albert Heinrich Karl Theodor, geb. den 12. Mai.. Dem Bürger und Schloſſermeiſter Joh. Adam Weid⸗ mann eine Tochter, Anna Henriette Katharine, geb. den 4. Juni. ö—+— A5. Dem Bürger und Bäckermeiſter Joh. Adam Bornſcheuer ein Sohn, Johann Adam, geb. den 11. Juni. Beerdigte; n Eliſabethe Margarethe Dorothea, des verlebten Wacht⸗ meiſters im Garderegiment Chevauxlegers Jacob Schnei⸗ der, nachgelaſſene eheliche Tochtet ee 6 Jahre, 5 Monate und 7 Tage, f den 31. Mai. 8 5 Der Bürger und Schuhmachermeiſter Schwarz, alt 40 Jahre, 7 Monate und den 1. Juni. 972 245 10. 17. Juni. 2750 1 i gn m Johannette Dorothea, des Bürgers und Schuhmacher⸗ meiſters Konrad Weber Ehefrau, alt 50 Jahre und 19 Tage, 1 den 23. Juni. 5 2 5 f 24. r 83 „ ſtationirt Anna Mar⸗ zuermeiſters Bittwe, geb. Faatz eine 5. April. thsmitglied un Ludwig otdea, geb. ine Tochter, Mal. Frank ein nes Klunk Sobn, One . Mai. dam Weid, arine, geb. Bornſcheuer unt. en Wachl⸗ ob Schne⸗ Nute, er heric 8 Tage/ 1 n Mi 6 Lage, vorſtande⸗ or, alt 50 uni. Nothgetbel e Witwe 7 den 1 Tub macht 5a. 0 Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. Verſteigerung. (1022) Freitag den 17. Auguſt d. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr, ſoll die bei Obereſchbach gelegene Papiermühle, die ſogenannte Hüttenmühle, nebſt in den Gemarkungen Ober⸗ und Niedexeſchbach gelegenen Güterſtcke auf dem Gemeindehaus zu Obereſchbach verſteigert werden, was mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß dem Gericht nicht als ſolvent bekannte Steigerer ſich vor dem Beginn der Verſteigerung über ihre Solvenz gehörig auszuweiſen haben. Grpskaxben den 22. Juni 1849. 8 Grbßh. Heſſ. Landgericht Jäger. Gemeinderathswahl zu Fried⸗ N berg. (1035) Die Erſatz⸗ und regelmäßige Er⸗ gänzungswahl des Gemeinderaths in der Stadt Friedberg findet auf dem Rathhauſe daſelbſt den 18., 19., 20. und 21. Juli d. J., von Vormit⸗ tags 9 bis 12 Uhr, unter Leitung des Unter⸗ zeichneten ſtatt, was hiermit zur Kenntniß der Intereſſenten gebracht wird. Von den Mitgliedern des Gemeinderaths ſind Herr Philipp Werner, Herr Joh. Adam Vogt und Herr Chriſtian Ulrich durch das Loos ausgetreten, ſind jedoch wieder wählbar; außer⸗ dem ſind ſeit der letzten Ergänzungswahl drei Gemeinderathsmitglieder mit Tod abgegangen und ſind ſonach ſechs Mitglieder neu zu wählen. In dem Gemeinderath verbleiben vorerſt fol⸗ gende Mitglieder, nämlich die Herren: Johannes Falck, Chriſtian Fritz, Karl Groß, Gottlieb Kettinger, Wilhelm Küm⸗ mich, Joh. Martin Simon, Georg Steinhäußer, Karl Wahl und Hartmann Walz II. Sämmtliche ſtimmfähige Ortsbürger der Stadt Friedberg werden hierdurch aufgefordert, an die⸗ ſer Wahl Theil zu nehmen und ſich von Be⸗ ginn der Wahl an recht zahlreich zur Abſtimmung einzufinden, damit das Wahlgeſchäft zur Er⸗ ſparung von Zeit und Koſten wo möglich ſchon vor Ablauf der anberaumten Friſt geſchloſſen werden kann. 5 Friedberg den 3. Juli 1949. 8 Der beſtellte Wahl⸗Commiſſär. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Ben de k. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn⸗ (1078) Samſtag den 14. Juli d. J. Vor, mittags 11 Uhr werden die zur Erbauung eines proviſoriſchen Wagenſchoppens in dem Bahnhofe zu Friedberg erforderlichen: i Zimmerarbeiten, veranſchlagt zu 1526 fl. O8 kr. und Schloſſerarbeiten„„ durch öffentliche Verſteigerung auf dem Rath⸗ hauſe dahier vergeben. Friedberg den 6. Juli 1849. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Bekanntmachung. (1090) Dienftag den 24 l. M., Morgens um 10 Ühr, werden in hieſigem Rathhguſe die den Karl Weckerling'ſchen Kindern gehörenden, in den Gemarkungen Friedberg und Fauerbach II. liegenden Güterſtücke auf 6 Jahre meiſtbietend verpachtet. Die hieſigen Fluͤrſchüßen ſind be⸗ auftragt den Pachtluſtigen über die betreffenden Grundſtücke Auskunft zu ertheilen. Friedberg den 12. Juli 1849, In Auftrag Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter M 231 Oeffentliche Aufforderung. (1091) Dem Kirchenrechner Veith in Ober⸗ wöllſtadt ſind in der Nacht vom 5. auf den 6. Mai l. J., auf dem alten Kirchhofe acht junge Zwetſchenbäume boshafter Weiſe abge⸗ ſchnitten worden. Wegen Entdeckung des Thäters ergeht hier⸗ mit allgemeine Aufforderung zur Hülfeleiſtung durch Angabe ſubjectiver Verdachtsgründe. Friedberg den 3. Juli 1844. „„Großh Heſſ. Landgericht Hofmann. Dr. Gilmer. Main ⸗Wefer ⸗Eiſenbahn. (1092) Dienſtag den 17. Juli l. J. Vor⸗ mittags 10 Uhr ſollen die Erdarbeiten zur Her⸗ ſtellung des Dammes an der ſogenannten Schleid, Gemarkung Vilbel, im Ganzen veranſchlagt zu 2200 fl. in zwei Looſen, unter den bei der Ver⸗ ſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedin⸗ gungen, an die Wenigſtnebmenden verakkordirt werden. Die Zuſammenkunft iſt an der Bau⸗ ſtelle.. 27 Friedberg den 11. Juli 1849, Der Großh. Heſſ. Sections ⸗ Ingenieur Hochgeſand. Frucht ⸗Berſteigerung. (1093) Di den 17. d. M. it⸗ tags 2 ht, Wee nee mi 200 Malter Korn und OAK Haft an den Meiſtbietenden im Wirthshauſe zum goldenen Hirſch dahier verſteigert. Ockſtadt am 12. Juli 1819. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Angerer. 25 Abhaltung des Vieh⸗ und Krämer⸗ N marktes zu Vilbel. 5 (1094) In dem Gr. Landeskalender iſt det dießjahrige Vieh⸗ und Krämermarkt auf Freitag den 24, und Samſtag den 25. Auguſt J. J. irrthümlich angegeben, ſolcher wird aber nicht an dieſen Tagen, ſondern Dienſtag den 21. und Mittwoch den 22. Auguſt l. J. abgehalten, was man hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringt. Vilbel den 14. Juni 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Brei te r. 0 Privat- Bekanntmachungen. Scheiben Schießen Großes zu Butzbach. (1088) Das Scheiben⸗Schießen um Geldpreiſe wird Sonntag den 15. und Montag den 16. Juli d. J. abgehalten, wozu höflichſt einladet Der Vorſtand der Schützengeſellſchaft. Gut gebrannte RNuſſenſteine (1095) ſind von heute an ſtets vorräthig bei Chriſtian Ulrich 1. in Friedberg. Nach Amerika fl. 56. für Er⸗ wachſene, fl. 14. für Kinder. (1096) Jede Woche ueberfahrt nach New⸗Nork und Baltimore, ſowie New⸗Orleans zu obigen Preißen mit Inbegriff des Kopfgeldes, bei freiem Transport der Effecten ab Mainz auf Poſtſchiffen erſten Rangs. Briefe frei, Steigſchillinge können zu jeder Zeit durch mich zu billigen Bedingungen verſilbert werden. Frankfurt a. M. den 12. Juli 1849. J. N. Simeons, Büreau Schützenſtraße 1. 31 f Ve 170 u f. (1068) Einen neuen zwelſpännigen Wagen mit eiſernen Achſen hat zu verkaufen Schmiedemeiſter Weller in Wölfersheim. Wohnungs-⸗Veraͤnderung. (1086) Meinen geehrten Kunden und Freun⸗ den mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich meine ſeitherige Wohnung bei Herrn Fillmar auf dem Hauck verlaſſen habe und in mein von Herrn Kaufmann Huber gekauftes, in der Metz⸗ gergaſſe gelegenes Haus gezogen bin. Indem ich für das in meiner verlaſſenen Wohnung mir zu Theil gewordene Zutrauen meinen Dank ausſpreche, hoffe ich auch in meiner neuen Woh⸗ nung mich eines geneigten Zuſpruchs erfreuen zu dürfen, da ich jetzt Gelegenheit hahe mein Geſchäft zu erweitern, ſo glaube ich dem viel⸗ fach geäußerten Wunſch meiner geehtten Kunden um ſchnellere Beförderung entſprechen zu können. Weil nun gewöhnlich bei Kindern scholle Be⸗ förderung gewünſcht wird, werde ich von jetzt an immer einen Vorrath von Kinderſchuhen und Stiefelchen in allen Gattungen, ſowile Frauenſchuhe und Pantoffeln fertigen laſſen, welche ich, als dauerhaft und modern gearbeitet, empfehle; ö 1 Friedberg im Juli 1849. Heinrich Waas, Schuhmachermeiſter in der Metzgergaſſe, Frau Joh. Engel gegenüber. Muſik verein in Friedberg. (1097) Sonntag den 15. d. M. findet ein Ausflug auf den Schwalheimer Brunn ſtatt, wozu fämmtliche Mitglieder eingeladett werden. g Der Vorſtand. 4 N Rohren⸗ und Lompen Zucker (1098) zum 8 bilcgſt bei bidmann, june t Kdberg. 0 156% er u g. 50 (10900 18. d. M., Nachmit⸗ tags 2 Uhr, alf 111 die Unterzeichnele im Hoe des Herrn 7 01 Walz verſchiedene überflüſſig gewordene e 91 1 baare ahl entlich verſteigern zu en, gls 50 17 10 150 100 99 0 hefladliches 915 75 e ihtiſche Pulte, 9 e 1. 1 1 a 5 ſaften, Hau af d i m riftiſchet 55 ef und 0 05 0 bei fie einzufehen ee Bush Witlwe. um, Sa fe n. (11000 Ich habe alles, ſehr gutes Kendel⸗ dlei zu verkaufen. Friedberg. 5 Jer Huber Ein. 9 6. 1 (11 weit dem S d b zu. Na Das Nähere bei der Expedition* 0 fe. 1892 9 2 A 3 u m Verkauf en. 1102 Waizenn⸗ und Körnſwoh ift in e Hachen Wan.„He 70 ee N 55 hen fete. Bei der D der hieſi 9 129 a o 115 fen und reingehaltene Getränke„ ee Wozu höflichſt einladet D Chauſſeebaus 905 s 18. . am 27. Juni 1849. . Gottfried Mörſchel's Wittpe. 10 er feige dung. 103 Dienſtag den 17. Juli, Nachmittags mug Nun 125 iderzeit 4 Uhr, werden in dem e in der Burg 1 4 5 ei, Küchen⸗ und ſenſtige Fe 9 hüren/ Diete 4 rien und ige Ge wee gegen 5 e 8 . 1 1 then 0305 In 150 10 en bei 01 nhermeiſter Jö 8. Breſde erwöllſtädt da 11. Juli 1841 n z; e i g e. 4107 Sonntag den 1. Juli wurde die Mechanicus P. Geis in Obereſchbach a 1 in Petferweil bei Fe Gaſt⸗ Sar 1 u 10 1 ortigen 0 8 5 9 aus eſpielt. Glück ache dem Agermei 10 Sire in Kleinkarben zu 11 it r, 123 Der g 10 05 Eigenthümer . üt alle en 71 ligte. Y. Gleis, Methanicus. a0 Ge f u ch. i 41070 Eine brave Magd, welche ſchon ge⸗ dient hat, wird in ein hieſtges Gaſthaus geſucht. 5 zu erfragen bei der Expedition d. Bl. 3 u m Verkaufen. J Kine junge Hühnerhündin mit brau⸗ 1 0 7 1 1% Jah hr alt 192 von vorzüglicher U 80 ee n 0 wem? e die —— 232 . e Schubvikar e d W 4 Ge abgeſetzt n Kücf uche n. den Funktionen feiner frühe⸗ 858 Stelle interimiſtiſch 1 e 10 7 55 ndunk e e 0 1 7 ſo ſicher ſe in keiner ena 15 1065. kann. er e. 950 79 5 1 1 15 e aal 955 ſtehendes ſerat 107 2. Nr. 52. di Bits! fuͤr meine Behauptungen von ſeiner vortreffbt⸗ chen, an Dummheit und Schlechtigkeit über⸗ reichen Perſon einen meuen, ugümſtoßlüchen 7 7 weis geliefert hat. Von e 525 Ausſagen nehme ih ige 1155„wiederhole vielmehr, daß d anden e Sthuft ſeinen Miethherrn Jacob Burk II. dähier 1155 ch hintergangen, bei ſeiner bürgerlichen Aufnahme das geſetzliche Vernthgen nicht) nathweiſen konnte und dabei zwei Gemeinderathsmitglitder durch Geld und . 10 0 0 d ee 0 Hebrigens Un es mir nicht zur Unehre ge⸗ ee we mich in der Kampfweiſe des Herm Rikdebols Schwächling erkläre. Es kann icht-Jedermann zugemuthet werden, ein eſel⸗ after, b. N W 1 erx Ris del iſt, wohl aber es Aller Aufgabe, 4 d 1 unde de der Sittlichkeit heiliger zu halten, wie dieſer es gethan. Nur aus ſchonender Ac ge gegen ſeine Frau, eine jugendliche azone, will ich dießmal auf ein näheres Ein⸗ „ge en. Je Verzicht lefſſen, oß unten 11 e die Liebe 0 keil 99 4 nden Bürger 8 1 ſedel iſt, muß ich der Beurthellung Publikums mit dem Hoeren überlaſſen, 80000 das hierauf bezugnehmende Inſerat in Nr. 52. von Riedel ſelbſt verfaßt und bezahlt worden iſt, während es ſeine Buſenfreunde Stixel und N 890 an die Druckerei befördert haben 180 e Aang nde d 5 viel u(für dene Ver⸗ e eine L e e e 1 Indem ich, e den pexehrlichen Leſern die Lehre der 1 0 in Erinnerung bringe, daß ſchon mancher Eſel Doctor geworden, mancher moraliſche Krüppel den Character ſol⸗ cher getadelt hat, die er in ſeiger Erbärmlich⸗ keit nicht zu beurtheilen vermochte, verweiſe ich Jeden, welcher an den Rohheiten des Herrn Riedel Freude findet, an deſſen Brüder in Sach⸗ ſenhauſen und Frankfurt: an die Sackträger und Kärcher. Obermörlen am 9, Juli 1849. Burk, Lehrer. Frankfurter Gold⸗ Cours f vom 12. Juli, 2— Neue Louisd'or Friedrichsd'or Holländiſche 10 fl. Stücke Rand⸗Ducgten 20 Frankſtücke Engliſche Souverains rlangen bezen t, daß er weder 15 5 190 2 5 6 90 fein worden if. is feln Betkage 1 f 5* 905 Muß 13 Gbr A ſafür danken, daß or durch ſein unter aller Kiuchliche Muzgöigen für Frirdherg. 6. Sonntag. Trinit. den 15. Juli. Parent„Funnetienen were: n dh dne Vak. Wermrtahe predigt in 10 u U—— Diaraung amm Wachung predigt in der Stadttirchet 4 Herr 14 Breſthet. 0 Borwittags predig t in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Sell. Nachmittags predigt in dor Burgkirche⸗ dun, Candtwar Welcker. n gun l 0 1 Ff r FN n een, e MWH dates 6 tled⸗ Die⸗ f 6 berg Wainz burg II 12 t. 1 4 flip kx. Wege pr. Malter 9. 40% 10 4 830 Korn Uu 1. 235% 30 Gerſtie„„ 445% 424 425. E 41% 130, 063 1450 4% 34 30 1 0 e 94079 p beg ei 5 Da ge für die Städte Friedberg und. Butzbach vom 14. bis 20. Jul 18 K9. e. e d. rl pf. 9 0 7 rg d 20 155 4 5 E N 165 45 Jet. fh Nie?„ 4¼ 14¼ — Waſſerwpeck a — Gemischte Tafel“) Brod 115 ¼ 15% Fleiſch⸗ Preiſe. 3 pf. pf. 1“ Ochſenfleiſch⸗ fete f 110 1 700 13 12 5 emäſte i Ne 19 beer, 0 8 Dee 2 emäſtetes 9— 8— „ Rindfleiſch 195 emäſte. 7—-— „ Halbfleiſch— 461— 6.— „ Schweinenfleiſch 111— 11 „ Hammelſleiſch ee „ Schaaffleiſch er „ Wurſt v. blos Schweigen 412— 14— „ Gemiſchte Wurft 10——— „ Bratwurſt 15— 116— „Schwartenmagen 15— 16— „ Seen Speck 24— 244. „ Schinken 17— 118— „ Dörrſteiſch 147 18 „Schweinenſchmalz, n [aausgelaſſen e unausgelaſſen eee „ Nierenfett 20— 24— „ Hammelsfett nate Die Großh. Heſſ. Regierungskommiſſion des Na een riedberg O üb wier. nan Gedrudt und verlegt unter Verantwortlichleit von C. Bindernagel in Friedberg. n der e 60 e 14. Juli. 16. Juli. 22. Juni e fil Ha.