— W E eee 2 0 5 1 Provinz Oberheſſae im Allgemeinen, 1 1 3 im Beſonderen. den Regierungsbezirk Friedberg 21. Mittwoch den 14. März 1815. — 5 Amtlicher Theil. die Großherzoglich Heſſiche Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks ee riedberg an die Großh. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks. Betreffend.; Das Landgestüt, insbeſondere den Abgang der Landbe⸗ 11.8 3= die Geſtütsſtationen. f Sie werden hierdurch zur Veroffentlichung benachrich⸗ tigt, daß die Landgeſtütsbeſchäler auf die Geſtütsſtationen; 1 Altulrichſtein,„ 2) Biedenkopf, 39) Grünberg, 4) Herzhauſen, 5) Hirzenhain, 8 6) Neuulrichſtein, 17) Romrod, 89 Staaden, am 4. d. M. abgegangen ſind. „Friedberg den 8. März 1849. rie Negierungsblatt⸗Auszüge. Auszug aus dem Regierungsblatt Nr. 7 von 1849. Bekanntmachung, die Wahl der Geſchwornen in der Provinz Ober⸗ heſſen füt das Jahr 1849 betreffend.(Nachträgliche Berichtigung.) Auszug aus dem Regierungsblatt Nr. 8 von 1849. 1) Verordnung(vom 31. Januar), die Wahl der Geſchwornen in der Provinz Rheinheſſen betreffend.“ 2) Bekanntmachung, den Zuſatz zum Tarifpreiſe bei beſonderen Holzfällungen betreffend. 7) Dienſtnach⸗ richten: Am 9. Januar wurde dem Pfarrverweſer Eiſenmenger zu Umſtadt die evang. Pfarrſtelle zu Großzimmern, Reg.⸗ Bez. Dieburg übertragen und der Pfarrverweſer Kuntz zu Kleinumſtadt, Reg.⸗Bez. Dieburg, zum Pfarrer. daſelbſt ernannt, Am 13. wurde dem Parquet⸗ Copiſten Kamp zu Mainz die Kreisgerichtsbotenſtelle zu Obexingelheim mit dem Wohnſitze daſelbſt und am 15. dem Schulvicar Dönges zu berdieten die evang. Schullehrerſtelle zu Oberdieten und Achenbach, Reg. 850 Biedenkopf, age 8) Erledigt iſt; die evang. Schüllehrer⸗ ſtelle zu Hainbach, Reg. Bez. Alsfeld, mit jährl. Gehalte von 165 Gulden. 85 Bezirksrath⸗ 50 n Zehnte und letzte Sitzung. (Schluß.) g 30 Hrtsbürgergufnahme des Abam Streng von Nauheim in iedberg. Der Ausſchuß erſtattet über dieſe Sache, die wegen eines wol) ehtenden Aktenffüe ſeither beruht hatte, mündlichen Bericht ab, wornach der Stadtyorſtand zu Friedberg die Aufnahme wegen mangelnden Vermögensnachweiſes verweigert, welcher Anſtand durch die vorgelegten Zeugniſſe und Mathildenſtiftsbüchelchen erledigt er⸗ ſcheint. Rautenduſch: Der Btittſteller iſt ein Landesfremder, er hat vorerſt das Indigenat zu erwirken und es iſt der Art. 51 der Gemeindeordnung auf denſelben anwendbar, wonach beſonders auch darauf Rütkſicht zu nehmen iſt, ob die Aufnahme eines Ausländers füt die Gemeinde vortheilhaft iſt, worüber ſich der Gemeinderath noch nicht gegußert hat. Kuhl: Binnen einigen Tagen kreten die Grundrechte in Kraft und der hier noch obwaltende Anſtand wird beſeitigt. Sonſtige Gründe die Aufnahme zu verweigern liegen nicht vor und in der Hoffnung, daß der Stadtvorſtand in Friedberg dem Btttſteller weiter keine Schwierigkeiten machen und uns noch einmal beläſtigen wird, indem es doch voraus zu ſehen iſt, daß wir; falls dies geſchehen ſollte, uns bei unſeter nächſten Verſammlung für die Aufnahme gusſprechen werden, beantrage ich dem Bittſteller zu er⸗ kennen zu geben, daß er ſich unter Anlegung der neuerdings beige⸗ brachten Päpiere mit ſeinem Geſuch dorerſt an den Stadtvorſtand zu wenden habe. Dieſer Antrag wird einſtimmig angenommen.“—5 16) Aufnahme des Joel Simon und Hirſch Garde von Florffadt als Ortsbürger daſelbſt. In Bezug auf frühere Ausſchußberichte wor⸗ nach der Orksvorſtand in ſeinem deßfallſtgen Protokoll erklärt hat, daß er gegen die Geſuche ein geſetzliches Hinderniß nicht vorbringen könne und die Aufnahme genehmigt werden ſolle, ſobald das Einzugsgeld von der höheren Behörde feſtgeſtellt worden ſei, wird die Aufnahme einſtimmig beſchloffen. 7) Anſptrache an die Ortsvorſtände. Skockhaufen verlieſt den Entwurf derfelben,(den wir ſpäter mittheilen werden]! welcher ein⸗ ſtimmig angenommen wird. Nau beantragt den beſonderen Druck derſelben und fragt die Regierungskommiſſion, ob ſie die Koſten hier⸗ für bewilligen könne. Kuhl erkärt ſich bereit, die Anſprache in meh⸗ reren 100 Exemplaren unentgeltlich abzudrucken. Auf Anregung des Poxſitzenden wird hierfür der Dank der Verſammlung ausgeſprochen. Schluß der Tagesordnung. Der Vorſitzende gibt hierauf dem Bezirksrath Kenntniß von einer von dem Bezirksrath des Regierungsbezirks Nidda erhaltenen Mittheilung, welcher die dortigen Verhandlungen beilagen und wo⸗ nach von jenem eine Zuſammenkunft der Bezirksräthe in. Frankfurt zu, Ende d. N. beantragt wird. Die Mitglieder des Bezirksraths wollen nach Schluß der Sitzung hiervon nähere Einſicht nehmen und Beſchluß faſſen. ane Anfragen: 1) Stockhauſen: Die Gemeinden Fauerbach I., Münſter, Maibach und Bodenrod waren ſeither zu einer Pfarrei vereintgt. Die erſtere Gemeinde wünſcht Trennung und einen eigenen Pfarrer und hat deßhalb bei Gr. Obereonſiſtorium Schritte gethan. Wie ich nun vernehme, hat dieſe Behörde zunächſt Verfügung wegen gütlicher Vermittelung erlaſſen. Da Gr. Regierungs⸗Commiſſion hiermit be⸗ auftragt werden wird, ſo wünſche ich, dieſe Behörde wolle, was in ihren Kräften ſteht, dazu beitragen, daß eine Verſtändigung zwiſchen dieſen Gemeinden erzielt werde. Ouvrier!: Die Regierungskom⸗ miſſton habe bis jetzt noch keinen Auftrag erhalten, werde aber ge⸗ wiß nichts verabſäumen, was zu gütlicher Erledigung dleſer Sache inführe. 5 4 2) Muth ſpricht den Wunſch aus, daß der Stadtvorſtand von Friedberg ſich veranlaßt ehen möge, bis zu der nächſten Sitzung die 1 N zu treffen, daß die Zuhörer während der Verhandlungen nicht immer ſtehen müßten. 1 —* * U 2 ä n 75 K — — 555 ſchulden zugezogen werden möchten, damit, Ausſchlag nicht zugezogen einanderſetzung über zur, Sprache kommen. lung mit folgender Anſprache: Mitbürger! des Bezirksrathes beendet. ntwort. angedeihen laſſen werden. Nachtrag: Nach dem Schluß der Sitzung nähmen die, Mitgliever des Bezirksraths nähere Einſicht der von dem Bezirksrath, in Nidda über⸗ ſandten Aktenſtücke und es wurde der Beſchluß gefaßt, daß man der⸗ malen eine allgemeine Verſammlung der Bezirksräthe nicht für nöthig und zweckmäßig halte und dieß dem Vorſißenden des Niddaer Be⸗ zirksraths durch unſern Vorſitzenden eröffnet werden möge. Man entſchied ſich dagegen für eine Zuſammenkunft vor der Wahl det Geſchwornen und ſobald die Liſte der Wählbaren bekannt ſein wird, aiger Beſprechung mit noch andern Bezirksräthen, wozu ſich inzwiſchen wohl Gelegenheit fände, über fer Juſammenkunft Vorſchläge machen. ließen ſodann dem Vorſitzenden durch den von ihnen erwählten Sprecher Nau ihre volle Anerken⸗ möge der Vorſitzende, nach et den Ort und die Zeit die Die Mitglieder des Bezirksraths 3) Kuhl: Wie ich vernommen, hat die Gemeinde Niever⸗ weiſel beantragt, daß der Voranſchlag derſelben dem Bezirksrath vorgelegt werde, weil der Gemeinderath beſchloſſen hatte, daß die „Vorhin ſteuerfreien Objekte“ zu den Umlagen der älteren Kriegs⸗ wenn die Regierungs⸗ kommiſſion einen deßfallſigen Antrag zu ſtellen nicht geneigt ſei, der Bezirksrath beſchließen moge, daß die dieſerhalb beſtehenden geſetz⸗ lichen Beſtimmungen aufgehoben würden, weil es dem in neuerer Zeit ausgeſprochenen Grundſatze der Steuergleichheit nicht entſpreche, daß ein großer Theil ſteuerbarer Objekte zu einem oft anſehnlichen würden und ich möchte die Anſicht det Regierungskommiſſion darüber hören, ob und was ſie in dieſer An⸗ gelegenheit zu thun geſonnen iſt? Rautenbuſch gibt nähere Aus⸗ die beſtehenden Geſetze, glaubt daß der Auf⸗ bebung derſelben jetzt nichts mehr im Wege ſtehen dürfte und es genüge, wenn das Miniſterium von dem ausgeſprochenen Wunſche Kenniniß erhalte, was durch dieſe Verhandlungen geſchebe Be! Reviſion der Gemeindeordnung würde dieſe Sache auch jedenfalls Der Vorſitzende ſchließt hierauf die Verſamm⸗ So haben wir denn die erſte regelmäßige Sitzung Was wir gewirkt, ob wir unſere Auf⸗ gabe eifaßt, ob wir das geweſen was wir ſein ſollen, ob wir dazu delgetragen, die Wichtigkeit des Inſtituts der Bezirksräthe außer weifel zu ſetzen— auf dieſe Fragen erwarten Sie von mir keine 4 Ueberlaſſen wir dieſe andern, gerechten Mannern; uns ſtärke das Bewußtſein, gethan zu haben, was Pflicht und Ueberzeu⸗ ung von uns gefordert. Ihnen abet, meine Herrn Collegen, habe 0 noch eine Schuld abzutragen, die heute fällig wird. Ich habe Ihnen zu danken für die Nachſicht, die Sie mir bei der Leitung der Verhandlungen haben zu Theil werden laſſen. davon durchdrungen, daß er dieſer Nachſicht bedürfe, denn ich ſelbſt, allein ebenſo überzeugt bin ich, daß Sie mir eine milde Beurtheilung Ihrem Urthelle werde ich mich gerne, weil einem unpartheiiſchen und gerechten, unterwerfen. Bei unſerem nächſten Zuſammentreten wird uns ein wichtiges Amt obliegen— die Wahl der erſten Geſchwornen für das Gr Bis dahin hoffe ich Sie alle wieder zu ſehen. Sie we 75%„Dem Vorſitzenden wurde hierauf von den Zuhörern ein Hoch ausgebracht, worauf derſelbe die Sitzung ſchloß. f Von G. D. 2 fl., 24 kr., H. 1 fl., Niemand iſt mehr oßherzogthum Heſſen. Leben Sie wohl! angezeigt worden. beträgt nung bei der Leitung der Verhandlungen ausdrücken. 4 555 3 0 ö 28 n e 1 2 u 2 Eingegangene Beiträge. 54 a 1 4 12 3 Jauddem der Unterzeichnete in ſeinem und der nachbenannken Herr Namen an die in einer fruhern Nummer dieſes Blattes ergangene Bitte, die Hinterbliebenen des verſtorbenen Lehrers Bauer betreffend, erinnert theilt derſelbe zugleich die weiter eingegangenen Beiträge mit. 1) Bei Herrn Profeſſor Dieffenbach: a) Einmalige Gaben: N. N. 2 fl., St. 1 fl. 30 kr., S. R. 11 f, 8. 2 fl. 42 kr. b), Jährliche Beiträge von Frau H. 1 fl.(auf 3 Gaben: Von St. 1 fl, B. in F. 6 kr., S. 1 fl. 1 15 E. W. 1 fl., N. N. 12 kr., L. in F. 30 kr., F. H. in F. 48 kr., B 12 kr., einem Ungenannten 5 fl., H. 5 fl., L.⸗A. Z. 1 fl., Frau Sp. W. S. 1 fl. b) Jährliche Beiträge: Von 9 A. X. 1 fl.(auf 5 J.), L. G. 24 kr.,(auf 4 J.), C. F. 30 kr.(auf 3 30, Frau F. 24 kr.(auf 2 J.). L„ee Bei Herrn Lehrer Ram ſpeck: Einmalige Gaben: Von Ph. W. 48 kr., Ch. St. 36 kr., E. F. 24 kr., J. H. 48 kr., H. F. 18 kr. 5) Bei Herrn Glaſermeiſter Weckerling.: Einmalige Gaben: Von Frau W. 30 kr., B. 24 kr., K. 30 kr., H. M. 30 kr., F. M. 24 kr., K. M. 45 kr., J. E. 18 kr., M. G. 12 kr., S. H. 24 kr., Eh. F. 40 kr., D. G. 24 kr., J. G. 24 kt., A. F, 36 fr. Tee 6) Bei dem Unterzeichneten N. N. 1 fl., Fr. 1 fl., P. F. in O. 1 fl., K. B. a (durch Herrn Fritſch übergeben) 30 kr., v. St. 2 fl, W. 2 fl. 24 kr. H. 4 fl., M. 2 fl., J 5 24 tr., Sch. 1 fl., Sp. 48 kr.; ferner(durch Herrn Lehrer Störger über⸗ geben): von G. in O. 1 fl., M. in St. 1 fl., B. in W. I fl., St. 1 fl., S. in St. 1 fl., V. 1 fl., A. in Fr. y R.„ Seen 1 fl. 45 fr., W. in O, 1 fl., S. in M. 1 fl., V. in O. 1. fl. B. 1 fl. bp) Jährliche Gaben: Von R. in K. 30 kr.,(auf 4 J.), Sch. in P. 12 Kr.,(auf 4 J.), B. in Z. 20 kr Cauf 4 J0 0 Von Herrn Hof.⸗Ger.⸗Ad. Trapp II. ſind keine weſteren Gaben A . 48 kr. fl., Ch. Uu. 48 tr., E. 12 br., ö. S.⸗R. 10 fl. b) Jährliche 2 2. 2 — . 2 7 * 8 22 8 2 — 48 d 2 7 — 2 2 — — 020 2 S — * — 7 Frau Z. 1 fl., J. W. 30 kr., L. G. 24 kr., J. fl. 45 kr., N. N. F. 1 fl, G, G. 1 fl., E. Pp. 1 fl., J. N. Die Summe der bis jetzt eingegangenen einmaligen Gaben f 16g fl. 15 kr. Die noch gezeichneten einmaligen Gaben betragen 10„ 12= Die bereits eingegangenen jährlichen Beiträge betragen 13 32, Für die fol genden Jahre ſind noch gezeichnet 8 Geſammtſumme aller bis jetzt gezeichneten Beiträge 224„ 29„ Friedberg den 19. Februar 1849. J eee e e 37„ 30„ K. Ba ur. Bekanntmachungen von Be⸗ 050 hoͤrden. N. Loßhrinde⸗ Verſteigerung. 606) Dienſtag den 27. März d. J, Nach⸗ mittags 2 Uhr, ſoll in hieſigem Gemeindewald uf circa fünft Morgen jungem, 30 jährigem Eichenſchlag die Lohrinde, vorzüglicher Qualität, unter den vor der Verſteigerung bekannt ge⸗ macht werdenden Bedingungen, verſteigert wer⸗ den. Indem ich dieß hiermit zur Kenntniß des geehrten Publikums bringe, bitte ich die Herren Bürgermeiſter, dieſe Verſteigerung noch beſonders veröffentlichen zu laſſen. Zu Gegendienſten bin ich ſtets bereit. Selters am 7. März 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter ˖ Emrich. Bekanntmachung. (4260 Montag den 19. l. Mts., Mittags um Zühr, werden 6 Wohnungen benebſt Scheuern, Brennhaus, Stallung und Garten in dem Hoſpital⸗ hof in der Uſavorſtadt, an Ort und Stelle, auf drei nacheinander folgende Jahre, beziehbar den 24. Juni l. J., unter dem Anfügen meiſtbietend verpachtet, daß bei einer jeden Wohnung ein Theil Garten mit ausgeboten wird. Friedberg den 12. März 1849. 85 Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachung. (427) Donnerſtag den 15. März, Morgens um 11 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe, zwei am neuen Thor im Seeergraben liegende Grab⸗ ſtücke, auf ein oder fünf Jahre, meiſtbietend verpachtet. Friedberg den 13. März 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachung. Holz⸗Verſteigerung in dem Domanialwald Weſter⸗ feld ſcher Wald, Reviers Oberrosbach betreffend. (428) Montag den 19. d. M. wird in dem oben genannten, bei Oberrosbach gelegenen Walddiſtrict, das nachverzeichnete Holz der öffentlichen Verſteigerung an die Meiſtbietenden ausgeſetzt: 27½ Stecken buchen, ½ Stecken birken, 29½ Stecken eichen Scheitholz, 16% Stecken buchen, 39 Stecken eichen und birken, 8½ Stecken aspen Prügelholz. 27½ Stecken buchen, 45 ½ Stecken eichen 1 Stockholz, 5612½ Wellen buchen, 2325 Wellen birken a und eichen, 712½ Wellen aspen und nadel Reisholz, 24 Klötze eichen Bauholz, worunter die ſtärkſten von 23¼“ Durchmeſſer und einige zu Werkholz geeignete 3, buchen Stämme zu Achſen, 6 eichene Wagnerholz⸗Stangen. Der Anfang wird präecis 8 Uhr, und zwar mit dem Brennholz gemacht, und nach deſſen Verſteigerung das Bau⸗, Werk⸗ und Nußzholz ausgeboten. abe 227 1 Oberrosbach den 7. März 1849. Der Gr. Revierförſter des Reviers J Oberrosbach Int Bin gmann. f Bekanntmachung. (429) Freitag den 16. d. Mts., Morgens 10 Uhr, ſoll die den Johs. Becks Erben gehörige Pofraithe, beſtehend in einem Wohnhaus, Stall und Schweinſtall dahier auf den Abbruch ver⸗ ſteigert werden. Langenha in am 6. März 1849. a In Auftrag der Erben; Der a Lu. s Et 1 0 Einmalige Gaben: Von 1 2 00 U (1d ban werden Dor 30⁰ 1 5 alf au Ve 11 r N h dei meiftbietend einladet Wölfer 8 (432) tags präci u Nieder folgendes gert wei 842 „Holz- Berſteigerung. (130) Diel früter bekannt gemachte und am d. Mts, in hieſigem Gemeindewald abgehaltene olz⸗Verſteigerung iſt nicht genehmigt und werden Donnerſtag den 15. d. Mts., wieder 300 Stämme eichen Bau- und Werkholz zum Verkauf ausgeboten. Der Anfang iſt um neun Uhr Vormittag. 13119 Lindheim den 6. März 1849. 5 Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter 5 Fach 3 * Holz Verkqu f. N (4300 Dienſtag ven 20. J. Mts., Vormittags Palb 9 Uhr, ſollen in hieſigem Gemeindewald 140 Stecken buchen Stheitholz, *„ Prügelholz, 84„„ Stockholz, 5„ Reisholz, ſodann ö eichen Scheitholz, 16*„ Prügelholz, 8„ Stockholz, 35„ Reisholz, und 1 36 eichene Bauſtämme, 3355 Cubik⸗Fuß, 4 buchene Werkholzſtämme, 360 Cubik⸗ Fuß haltend, meiſtbietend verkauſt werden, wozu Kaufliebhaber einladet 334 Wölfersheim den 10. März 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter All wohn. Holz Verſteigerung. (432) Donnerſtag den 15. d. Mts., Vormit⸗ tags präcis 9 Uhr, ſoll in dem Gemeindewald zu Niedermörlen, in nachbenannten Schlägen folgendes Gehölz an den Meiſtbietenden verſtei⸗ gert werden: 15 im Schlag II. 812. Wellen aspen weiden Reiſerholz, im Sch. ia g IV. 425 Wellen aspen weiden Reiſerholz, f n Schein. 125 Wellen aspen weiden Reiſerholz, 4) im Schlag VIII. 105 Wellen Dorn, 5) im Schlag IX. 21 Stecken nadel Scheitholz, 21„„ Prügelholz, 18 ne„ Stcockholz, 2425 Wellen„ Reiſerholz, 16 Leäſte Allerleiholz, 21 Nadelbauſtämme, 273 Cubik- Fuß enthaltend, f 3. nadel Stangen, 6 Cubikfuß enthaltend, 6) im Schlag X. 87 Wellen Dorn, 7) im Schlag. JI. 600 Wellen Dorrn. Bemerkt wird hierbei noch beſonders, daß die vorkommenden Dornwellen ſich vorzüglich zur Herſtellung von Zäunen eignen. Die Zuſammenkunft iſt zur beſtimmten Stunde am Forſthaus Winterſtein. Niedermörlen den 10. März 1849. 75 Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter 75 eee Verkauf von Eichen⸗Lohrinden in den Domanialwaldungen des Reviers Oberrosbach, Forſts Friedberg, für 1849. un kran (133) Der Verkauf der oben erwähnten Eichen⸗ Lohrinden ſoll auf dem Soumiſſionswege ſtatt⸗ nden. f a 0 Der Materialertrag derſelben iſt abgeſchätzt: ) in dem Diſtricte Frauenwald 20 jährig, zu 310 Centner b) in dem Diſtricte Burgwald 18jährig, zu 443„ e) in dem Diſtricte Weſter⸗ feld ſcher Wald, 30 jährig zu 182„ Zuſammen 935 Centner. Die Verkaufsbedingungen liegen aufdem Vureau des Unterzeichneten und dem des Gr. Revier⸗ 3 förſters Bingmann zu Oberrosbach zur Ein offen. Die einzureichenden Gee fd 5 bis zum 4. April d. J. mit der Aufſchrift“ „Eichen⸗Lohrinden des Reviers Oberrosbach be⸗ tteffend, verſiegelt und mit deutlicher Namens⸗ uuterſchrift verſehen, an den Unter zeichneten ge⸗ langen zu laſſen, welcher an dieſem Tage Morgens 10 Uhr die Eröffnung der Eingaben auf ſeinem Bureau vornehmen wird. Diejenigen, welche Gebote eingereicht haben, können derſelben bei⸗ wohnen. 75 Die Gr. Forſtſchützen Blecher zu Oberrosbach, König zu Winterſtein und Schlitz zu Niedermör⸗ len find angewieſen, den Kaufliebhabern die Schläge, in welchen die Eichen⸗Lohrinden pro 1849 geerndt werden, vorzuzeigen. Rodheim den 9. März 1849. 0 Der Gr. Heſſ. Forſtmeiſter des Forſtes Friedberg Rübſamen. Bekanntmachung, Zahlung für empfangene Klötze betreffend. (130 Die Braunkohlenkäufer des hieſigen Werks werden davon in Kenntniß geſetzt, daß auf Rechnungen für empfangene Klöße nur dann bei der Verkaufskaſſe auf dem Werk Zahlung erfolgen kann, wenn dabei die Rechnungen der Schichtmeiſterei vorgelegt werden, dieſelben erſt ſeit 4 Wochen ausgeſtellt und noch keinerlei Klagkoſten darauf erwachſen find. Alle andern Rechnungen müſſen bei der Be⸗ triebshauptkaſſe in Reichelsheim bezahlt werden; namentlich können auch Abſchlagszahlungen nur bei letzterer Kaſſe angenommen werden. Dabei wird bemerkt, daß Bergarbeitern des Werkes bei Verluſt der Arbeit und des Lohns, und den Steigern und Auf⸗ ſehern bei Verluſt des Dienſtes unter⸗ ſagt iſt, die Beſorgung von Geldern an eine der beiden Kaſſen für dritte Per⸗ ſonen zu übernehmen, und daß nur von Schichtmeiſtern, oder, unter obigen Vorausſetzun⸗ gen, von Unternehmern ausgeſtellte Quittungen als rechtsgültig von Seiten des Werks aner⸗ kannt werden. Braunkohlengrube Wilhelms hoffnung bei Dornaſſenheim am 10. März 1849. Fer. Schmidt, Bergverwalter. NN Privat.⸗ Bekanntmachungen. Wiener Putzpulver, (391) das Pocket zu 4 und 8 kr. Mittelſt dieſes ulvers kann man augenblicklich allen Metallen, als Gold, Silber, Kupfer, Meffing, Zinn, Stahl, Eiſen ꝛc., den prachtvollſten, tiefſten Glanz ertheilen. Zu haben in. Friedberg bei P. F. Schmittner. Bekanntmachung. (485) Den Theilnehmern des am 20. Feb⸗ ruar d. J. im Trapp'ſchen Gaſthauſe abgehal⸗ tenen Balles wird hiermit zur Kenntniß gebracht, daß nach Bezahlung aller Koſten ein Reſt von 5 fl. 47 kr. geblieben iſt, welcher auf Beſchluß des Ballvorſtandes an die Kaſſe der Kleinkin⸗ derbewahr⸗Anſtalt dahier abgegeben wurde. Daß 9 7 fur dieses Frühjahr 3 aß ich wieder für dieſes Frühl 110515 Sorten friſchen und ächten Gemüſe⸗, Blumen-, Feld⸗ und Waldſämereien beſtens ver⸗ ſehen bin, bringe ich allen meinen Freunden in geneigte Erinnerung; ich werde das mir ſeit vielen Jahren geſchenkte Zutrauen durch reelle Bedienung und äußerſt billige Preiſe immer zu erhalten mich beſtreben. Preisverzeichniſſe wer⸗ den gratis abgegeben. Auch übernehme ich Be⸗ ſtellung von allen Sorten veredelten Obſt⸗ und Zierbäumen, Zierſträuchen, Roſen und Blumen⸗ ſtöcke und dergleichen, welche ich billig und ſchnell beſorgen deere 3 riedberg im Mär, 5 . 2 g M. Jung. . Matzen. 437) Aus der Großh. Seminarbaumſchule nd noch einige Hundert ſchöne Wildlinge, Stein⸗ obſt⸗ und Aepfelbäumchen, billig zu verkaufen. Friedberg den 12. März 1840, f *. J. Wahl) Seminarlehret. Nr. 129 (488) bat die geſtrickte Damen ⸗Shawl, und Nr. 58, 171, 68 und 21 die Perlen⸗ Geldbeutel gewonnen. e Piet, aus Obereſchbach. (4390 Aue Sorin Saanen f e Sorten Saamen wieder friſch und ächt zu haben bei— a Wilhelm Schmidt, g neben dem Landgericht. Verſtei gerung. (440) Jakob Fabri von Bönſtadt beabſich⸗ tigt, Montag den 19. März die ihm zu⸗ ſtehende Ziegelhütte zu Hungen auf ein Jahr durch öffentliche Verſteigerung in Pacht zu geben. Die Bedingungen können bei dem Beſitzer oder am Tage der Verſteigerung bei Gaſtwirth Luft in Hungen eingeſehen werden. Schlußerklärung gegen Inſerat 356. (4410 Folge eines Druckfehlers, Inſerat 394, leſe man Kalk ſtatt Backſteine. Daß Abends zweimal Kalk geliefert, iſt der Grund in dem zu ſpäten Beſtellen, derſelbe war nicht eher zu haben, auch ſollte ich bei Verzug Unkoſten bekommen. Dann iſt eine freie Ueber⸗ gabe meines Guthabens an die Gemeinde wegen Verzögerung der Zahlung an Jemand geſchehen, wo ich ſchon ähnliche Fälle übergeben und über⸗ nommen habe, würde nur einer der Verläumder meine vieljährige Forderung bezahlen. Grünwald. Oeffentliche Anerkennung. (442) Wenn die Preſſe in unſeren Tagen jed⸗ wede mißliebige Perſönlichkeit vor das Forum der Oeffentlichkeit zu ziehen und ihre Handlungs- weiſe an den Pranger zu ſtellen ſich angelegen ſein läßt, ſo verdienen gewiß mit gleichem Rechte edle Charaktere öffentliche Anerkennung und es dürfte in den Spalten eines Blattes, deſſen Leſerkreis mit Artikeln wechſelſeitiger Be⸗ kämpfungen ſattſam tractirt wird, einmal ein andres Bild zu ſehen, eine, wenn auch über⸗ raſchende, doch vielleicht nicht unerfreuliche Er⸗ ſcheinung ſein. ö Die Unterzeichner fühlen ſich gedrungen, wenn auch nur mit wenigen Worten, einer Dame öffentlich zu gedenken, deren höchſtes Glück in der Beglückung ihrer Nebenmenſchen beſteht. Es iſt dies unſere allverehrte Frau Geheime Räthin Freifrau von Günderode, das Glied einer Fa⸗ milie, deren Adel ächt menſchenfreundlicher Ge⸗ ſinnungs⸗ und Handlungsweiſe, jedem Wechſel und Sturme trotzend, ſich erhalten und fort⸗ pflanzen wird in den Herzen von Höchſt's Be⸗ wohnern, die mit Liebe ihr entgegenſchlagen. Nicht nur daß wir den einzelnen Gliedern dieſer Familie die wohlthätigſten Anſtalten zur Unter⸗ ſtützung der Dürftigen verdanken, läßt ſich das liebevolle Herz ſtets weich und die milde Hand ſiets offen finden, wie der Einzelnen Noth zu mildern, ſo das Wohl der Geſammtheit zu fordern. Einen ſprechenden Beleg hierfür bildet nun, der einzelnen Liebesgaben nicht zu gedenken, ein der Gemeinde von Freifrau von Günderode zum Zwecke der Erweiterung unſeres Friedhofes und der Einrichtung eines Leichenhauſes gemachtes Neujahrsgeſchenk, beſtehend in einem von ihr zum Preiſe von 600 fl. angekauften Garten mit einer Hofraithe.. Höch 12 Nidder den 9. März 1849. Namens des Ortsvorſtandes: Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Meininger. 2 1 0 72 n MSet l eee Privatlehrauſtalt für Knaben in Friedberg. Tolleranz Aufrage. (440) 800 bringe für öffenelchel ere dag, Wen 4h de 16, Anil ein weis Schelhals„ay Man fragt hiermit an, ſahr in meiner Privallezrauftalt ür Krabi beginnt. und lade Paber diejenigen Eltern welche ee. AA en eee neee ſonnen ein ſollten, wit diesen Jelpünkte ite ene men Unterrichte anzupertrguen, ergebenſt welche Gründe den Gemein de⸗ ein, mich bis zum erſen April on ihten Abſichten in, Kenninib ſetzn zu wollen, damit ich meine ra th Michel zu Vilbel beſti umt Vorkehrungen freſſen kann. e e eee A. Urich. haben auf der dortigen, Würs 22 5 f eee ich. germeiſterei die Aeußerung zu 2 8 7 i 1. 7 1 0 1 N 2 94 5 mache N r 2 herabgeſetzten Preiſenn een e ee 9 5 10 4 17 15 J ie tabeiſen 5 kr. 1½. gen werden müßte!! und lr — (aum Naſſau liſinger desgleichen Achſen 0 ell. 0 9g was fair Griinden der S n e germeiſter Breiter daſeldſt Dieſes hne empfehlen 11 157 2* nos f Ul. 125 6 l 1 7 1% 01401 web Siebrüder Grödel, ee zwiſchen Herrn Kaufmann Kümmich und Herten Apotheker Werner. e ee 3 . 23 9 4 12—— 7— 0 15 1— 2 5—* 7** e ache de ne Literariſche Anzeige. n N „ ma d int 2 1 1 61741% Ante u ene* 5 1* 00 Glen Bee) ve, Biblisgapbifche r Jufiente u Hllsbargheſen wo Ppilgdet pb. * ee 9 1. f f 4 1 12— ö* 1 Mö im 8 Meyer s Auswanderungs⸗ tlas 11565 Vereinigten Staaten von Nordameriköa In A3 kolorirten- Plättern in gross Jolio. b Thel 2 7171 5 1 811707 1 17 15 J n h a 1 t 28— 10 n 1 5 5 41 1 115* Vet. 1. Weltkarte. Nr. 2. en Slant deß Atlanliſchen Oeeaus mit den Schifforouten nach allen amerikanischen gap hafen.— Nr. 3. Generalkarte det Sen ten Staaten,— Nr 4 bis 35. Genaue Spezialkarten ſämmtlicher Staaten und Ter⸗ ritorien der Union mit allen Straßell, Kanälen nd Eſſenbahnen, den Grenzen und Namen jeder County und vielen den, Auewalveren naß he Notizen und Angaben.— Nr. 36. Spezialkarte des Kali 11 51 Goldlandes.— Nr. 37 bis 45 Spezlalpläne der größten Städte er Union mit Angabe der vorzüglichſten Gaſtböfe, der Eiſenbahnhöfe, der Büreaus für Tea, wd ꝛc., der. Fe ag e 8 Erſcheinungsweiſe: Vom 15, Mai in Wochenſſeferungen von 2 Blättern, jedes zu 2½ Silbergroſchen der. Kretzer rhein. ſo daß der ganze Atlas floch im Spätherbſte dieſes Jahres in den Beſitz der Beſteller kömmt. o CN HIV Sg DTG S m e — zugleich mit dem Atlas vid in denſelben Burlage erscheine i 15 kevers Bets, Lexicon 7 Pereinigten Staaten von Nordamerika, ein alphabetiſches, vollſtändiges Verzeichniß nebſt Beſchreibung aller Namen habenden Oertlichkeiten der Nordamerikguiſchen Freiſtaaten, Anker genauer Angabe ihrer Lage und mit ſteter Hinweiſung auf den Auswanderungs⸗Atlas, um das Auffuchen jeder Oertlichkeit zu erleichtern.— Das Lexikon erſcheint in einem ſtarken Octavbande, groß Format, in Wochenlieferungen zu 2 Bogen, jede zu 2¼ Slgr. oder 9 Kreuzer rheiniſch. Jede deuiſche Buchhandlung nimmt Beſtellungen an. Dabei ſteht es Jedem frei, ein Werk allein, oder beide Werle zuſammen zu bestellen.— Subſcribentenfammler und Auswanderer⸗Vereine erhalten von jeder Buchhandlung das ite Exemplar gratis. 2 Im Weſten geht die Sonne auf, im Oſten geht ſie unter.— Amerika, das Weſtland, iſt dle in dieſer Zeit! Millionen Deutſche denken jetzt an die Möglichteit, das Vaterland zu verlaſſen, deſſen Staat, trotz aller f mehr und mehr aus den Fugen geht und in dem kein ficheres Wohnen und kein ruhiges Glück mehr zu hoffen ift. So hoch iſt die Maſſe des Ver⸗ derbens angelaufen, ſo furchtbar mehrt ſich die Perwirrung, ſo eilig folgen ſich die Schläge, ſo ſahr drängen ſich die Zeichen, ſo kaut und immer lauter dröhnt die deutſche Erde von den Vorboten der Umwälzung, daß wohl auch der Herzhaſteſte und Furchtloſeſte beſorgt ſeyn darf und auf ein Aſyl denten mag, wäre es auch nicht ſü ſich, doth für ſeine Kinder. Wo aber könnte er ein beſſeres finden, als unter dem Schutze des Sternen⸗ banuers, des mächtigſten, roichſten, blühendſten, glücklichſten Bürgerſtaats der Erde in Nordamerika? i 5 1 Frage ſich Jeder in fliller, leidenſchaftsloſer Stunde:— was haben wir in Deutſchland zu hoffen und was zu fürchten?— Haben unſere Parlamente nicht alle ihre Künſte und Weisheit aufgewendet? und it's thatſächlich gut dadurch geworden 2 Wohl hat das Volk des papiernen Rechts mehr als ſonſt, aber die Gewalt iſt auch gewachſen, und der Hader zwischen Gewalt und Recht ſteigt mit jedem Tage. Jene treuloſe, eigenſüchtige Familienpolitik, welche nach Außen alles Beſitzthum zu erraffen, nach Innen die Rechte der Völker zu verkümmern und ihr Streben nach Recht nieder⸗ zuhalten trachtet, die hat alles Unheil Herbelgefühnt, und ſo lange ſie fortbeſteht, iſt die Hoffnung auf Ruhe und Frieden eitel. Ausſaugend, mit ihren Finanzkünſten das Mark des Fleißes und der Arbeit, hat ſie dag Land mit ſtehenden Heeren, ihren Werkzeugen, bedeckt, und ſie wird die deutſchen — 1 50 permanenten Säbelheröſchaft treiben, oder die deutſche Erde mit Börgerblut überſchwemmen, in deſſen Fluth alles Beſſere unter Darum feht jetzt bei Millonen der Sinn nach Weſſen kun, denn„im Weſten geht die Sonne auf— im Oſten geht ſie unter. Damit Ihr aber kennen lernt das Land Guerer Hoffnung, ehe Ihr dort ein Plätzchen 1 hlt, gebe ail„Euch meinen Auswanderungs as und mein Orts⸗Vexicon von eee, iu die Hände. 19 55 100— 5 2„ehe* 1(ad ee n en en 5„„Meyer. * Unterzeichnete Buchhandlung empfiehlt ſich zu recht zahlreichen Beſtellungen für dieſe ganz zeitgemäßen und einem längſt gefühlten, allgemeinen Bedürfniß abhelfenden Werke und verſpricht die. en hee, Friedberg. ö 7 0 2 20% C. Bindernagel. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. 5 Hoffnung und der Tro 1 I Ballpläne und Baumeister, lernt. Kei f ullaſe