4010 berg und Butzbach Ftbruar 1849. K — * — 96 5— S — S 501. 1 Int e 2 D att fuͤr die e Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, den negierungsbezirt Fele im Beſonderen. Mittwoch den 14. Februar 1849. Amtlicher Theil, e Die Großherzoglich Heſſ iſche Neglerungscemm ien des Regierungsbezirks Friedberg an die Großh. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks. ker Die Vornahme der Feuerviſitationen für 1849. Sie werden die Feuerviſitation nach Vorſchrift vor— nehmen und die Protokolle binnen 4 Wochen anher Linsen den. 1 am 8. Auch 1849. 8 i Du Fa Fe Ne gierungsblatt⸗ Auszüge. Kusſen aus a Regierungsblatt Nr. 71 von 1848. K 1) Rechnungsablage über die Verwendung der für das Jahr 1846 in n roßherzogthume Heſſen ausgeſchriebenen Brandverſicherungsbei⸗ träge.— 6) Dienſtnachrichten: Am 13. Juni wurde der Poſtaſſiſtent Welder zu Mainz als Poſtſecretär zu Darmſtadt und der Poſtpracticant Köhler zu Mainz als Poſtaſſiſtent daſelbſt beſtätigt; am 11. Nov. wurde 1212 dem Lehrer an der hieſigen Garniſonsſchule, Freiprediger Wörißhöffer die evang. Pfarrſtelle zu Gräfenhauſen, Rog.⸗Bez. Darmſtadt, ſodann am 15. Nob. dem Pfarrer Krebs zu Großzimmern die kath. Pfarrſtelle zu Unterſchönmattenwaag, Reg.⸗Bez. Erbach, und dem Pfarrer Sieglitz zu Unterſchönmattenwaag die tath. Pfarrſtelle zu Großzimmern, Reg.⸗Bez. Dieburg, übertragen; am 17. wurde der Notar Bittel zu Worms zum Ergänzungsrichter am Friedensgerichte daſ, ernannt.— 7) Dienſtent⸗ laſſung: Am 17. Nov. wurde der Ergänzungsrichter am Fr.⸗Ger. zu Worms, Handelsmann Stelzmann dase, a. N. von ſ. Amte als Er.⸗R. entbunden.— 8) In den Ruheſtand find verſetzt worden: am 17. Nov. der Rechnungsreviſor bei der 2. Abth. der Juftifteatur der R.⸗K., Heß dahier, bis zur Wiederherſtellung ſ. Geſundh.; am 5 der wirkl. Geh.⸗R. und Landfägermeiſter Frhr. v. Gall, a. N. u. A. ſ. l. tr. D. Kirchenbuchs⸗ Auszug vom Monat Januar. Butzbach. Getraute: Keine. g Getaufte: 1. Dem Phyſicatschirurgen Friedrich Sommer ein Sohn, Eduard Ludwig Georg Karl, geb. den 17. Nov. 1848. 7. Dem Schäfer dahier und Ortsbürger zu Niederweiſel Jakob Bellof ein Sohn, Friedrich, geb. den 29. De⸗ ember 1848. 75 Dem Burger und Leimſſeder Ehriſtoph Grüninger V. zeine Tochter, Suſanne Eliſe, geb. den 12. Dez. 1848. 11. Ein unehelicher Sohn, Karl, geb. den 29. Dez. 1848. 30. Joh. 14. Dem verlebten Bürger 120 Schubggche ate Wil⸗ helm Zweil eine nachgeborne Tochkex, Anng Juliane, geb. den 1. Jan. 14. Dem Burger und Kaufmann Johannes Sinn eine Tochter, Suſanne Elifabethe, geb. den 10. De⸗ zember 1848. 21. Dem Bürger und Schuhmachermeiſter Johannes Groß eine Tochter, Anna Chriſtine, geb. den 28. Dez. 1848. 28. Dem Bürger und Schuhmacher Johannes Berner II. eine Tochter, Margarethe, geb. den 15. Jan. 28. Dem Bürger und Barbier Joh. Eruſt Brück eine Tochter, Friedericke Louiſe, geb. den 18, Januar. 28. Dem Bürger und Schuhmachermeiſter Heinrich Buß eine Tochter, Chrtſtine, geb. den 6. Jan. Beerdigte: 7. Auna Margaretha Bernhard, des verſtorbenen Wiener FCaſernenwärters und Ortsbürgers zu Oſtheim Heinrich Bernhard nachgelaſſene zweite vetwittwete Ehefrau, alt 57 Jahre, 6 Monate und 14 Tage, k den 5. Jan. 10. Etiſabethe, des Bürgers und Schuhmächermeiſters Wil⸗ helm Berner, eheliche Tochter, alt 7 Jahre, 7 Monate und 10 Tage, t den 8. Jan. 10. Eliſabethe, des verſtorbenen Ortsbuͤrgers Heinrich En⸗ gelhardt zu Beuern, Reg.⸗Bez. Gleßen nachgelaſſene Wittwe, alt 62 Jahre, r den 8. Januar. 20. Der Bürger und Färbermeiſter Joh. Sebaſtian Joutz J. alt 79 Jahre, 4 Monate und 2 Tage, 1 deu 18. Jan. 23. Der Bürger und Schwadronſchmied„Georg Müller, alt 48 Jahre, 10 Monate und 21 Tage, t den 22. Januar. 25. Der Gr. Kirchenrath und erſter Stadtpfarrer Johann Karl Chriſtoph Steinberger, alt 71 Jahre, 10 Monate und 18 Tage, t den 28. Jannar. 26. Eliſabethe, des Bürgers und Schuhmachermeiſters Bal⸗ thaſer Saßmannshauſer Ehefrau, alt 39 Jahre, k den 24. Jauuar. 29. Helene Backes von Steinfurth, alt 18 Jahre, 9 Mo⸗ nate und 11 Tage, F den 28. Januar. Georg, des Bauaufſehers Georg Mittelſtädter von Reinheim, dermalen an der Eiſenbahn in der Sec⸗ tion Butzbach, älteſtes Söhuchen, alt 6 Jahre, 5 Mo⸗ nate und 7 Tage, 1 den 28. Jannar. 31. Friedrich Conrad, des verlebten Bürgers und Strumpf⸗ webermeiſters Johs. Winter, erſter ehelicher Sohn, alt 22 Jahre, 10 Monate und 14 Tage, 1 den 29. Jan. 1 1 9 hoͤrden. Nee 6 Edietalla dung. (162) Zur Abwendung des förmlichen Con⸗ cursverfahrens haben die bekannten Gläubiger des Heinrich Schäfer von Geilshauſen, welcher zu deren Befriedigung ſein Vermögen abgetreten, hat, ein Arrangement getroffen. Es werden Bekanntmachungen von Be⸗ daher etwaige unbekannte Gläubiger hierdurch aufgefordert, Rechtsanſprüche jeder Art an das fragliche Vermögen im Termin den 1. März d. J., Vormittags um 9 Uhr, bei Meidung des ſtillſchweigend erfolgenden Fedgn s von der 1 Maſſe und der Ertheklung erlichen Be⸗ ſtätigung des Arrangements anzumelden und zu begründen. Grünberg den 10. Januar 1849. Großh. Heſſ. Landgericht Welcker. 2 Aetanntmach ung. (2000 Donnerſtag den 15. I. M., von Mor⸗ 1 gens 10 Uhr an, werden im Oſſenheim Wäldchen;. K 5% Stecken eichen Scheitholz, eee buchen 1%% 13„ 8 Aſtprügelholz, „18„ ichen Prügelholz, 2 Of 158. 4 Af 95% blüchen Aſtreiſer und 29„eichen 3 öffentlich meistbietend verſteigetk. Aſſenheim den 6. Februar 1849. Graff. Solms⸗ Rödelheim ſche Forſtperwaltung. Stroh Lie fer un g. (213) Montag den 19. d. M., Vormittags um 10 Uhr, wird die Lieferung von 700 Ge⸗ bund Kornſtroh, in die Betten der ledig caſer⸗ nirten Mannſchaft dahier, in dem Verwaltungs⸗ büreau auf dem Soummiſſtonswege an den Wenigſtnehmenden in Accord, gegeben. Die Lieferungsbedingungen können von heute an in obengenanntem Bureau eingeſehen werden. Die Gros Herren Bürge rmeiſter der Umgegend wer⸗ den erſucht, daſſelbe im Intereſſe ihrer Gemeinden gefälligſt bekannt machen laſſen zu wollen. Friedberg den 10. Februar 1849, 5 4 44 855 Auftrag: anne Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. Edictalla dung. (1160 Forderungen, oder ſonſtige Anſprüche an Johannes Müller von Bellersheim, gegen welchen Gr. Hofgericht zu Gießen den Con⸗ cursproceß erkannt hat, find in dem auf den 23. März l. J., Vormittags 9 Uhr, anberaumten Liquidationstermin, bei Vermeidung des Aus⸗ ſchluſſes von der Maſſe, anzuzeigen. Hungen den 22. Januar 1849. Großh. Heſſ. Landgericht „Hof em an h. B re üs ck. Edictal la dun g. (217) Die Gläubiger der Johann Heinrich Immelt III. Eheleute, von Freienſeen, über deren Vermögen der Concurs erkannt iſt, haben ihre Forderungen ſo gewiß Donnerſtag den 19. April, Morgens 9 Uhr, dahter anzumelden und zu begründen, und zwar perſönlich oder durch gehörig Bevollmächtigte, alsſonſt ſie von der Maſſe ohne weiteres aus⸗ geſchloſſen werden. Bei dem im Termin zu machenden Güte⸗ verſuch, Wahl eines Curators und Gläubiger⸗ Ausſchuſſes werden die nicht perſönlich Anweſen⸗ den als den Beſchlüſſen der Mehrheit beitretend angeſehen. Laubach den 3. Februar 1849.. Groß. Heſſ. Landgericht Brumhardt. gute Abfahrt. — 58— Bekanntmachung. (218) Nachverzeichnetes Gehölze aus dem Naumburger und Erbſtädter Stagtswalde, Di⸗ ſtrikt Jungenhain und Langeſee, nämlich: 1% Klafter birken Stangenknüppelholz, 225 Schock buchen Stammreis, 3%„„ Zopfreis, % 21„ Bohnenſtangen,. 3 1½%„ Zaunteiſig, 29285 19 Stämme eichen Werkhol ,. S8 blüchen 1 16 Stecken exlen„5 s 3 Stück Deichſeln„ 91 ſoll Montag den 19. d. M., Vormittags 9 Uhr, in der- Wohnung des Gaſtwirths Mörſchel zu Erbſtadt verſteigert werden. Windecken am 9. Februar 1849. Kurfürſtlich Heſſiſche Rentexei hierſelbſt SHeinemann. Holz- Verſteigerung. 2. Stück eichen Stämme von 17 Cubikfuß, 9 kiefern Stämme, welche ſich zu Pumpen eignen, von 77 Cubikfuß, 81½ Klafter birkene Erdſtöcke, welche ſich gut für Bierbrauer und Brenner eignen, 1 Klafter Erlenholz, 4600 Stück birken Wellen, 5„ Gerüſthölzer. (219) Das Holz liegt im Diſtrikt Unterkol⸗ benroth, iſt daher für die ganze Wetterau eine Die Verſteigerung beginnt den 22. Februar, Vormittags 9 Uhr, auf Ort und Stelle, wo das Holz liegt. Pfaffenwiesbach den 6. Februar 1849. Der Bürgermeiſter Buff Ein Faſelochſe, (220) der bieſigen Gemeinde gehörig und ſo⸗ wohl zur Nachzucht, als auch zum Schlachten geeignet, ſoll Freitag den 16. d. M., des Vor⸗ mittags 10 Uhr, im hieſigen Rathhauſe ver ſteigert werden. 21 Reichelsheim den 7. Februar 1849. Schmidt, Bürgermeiſter. Mühlenverpachtung. (2210 Die mit Johanni d. J, pachtledig wer⸗ dende Freiherrlich Riedeſel'ſche Mühle zu Alten⸗ burg ſoll auf 20 Jahre weiter verpachtet und zu dem Ende Bietungstermin Donnerſtag den 1. März d. J., Mittags 12 Uhr, im herrſchaft⸗ lichen Schloß zu Altenburg abgehalten werden. Die Mühle hat 4 oberſchlägige Mahlgänge, liegt an dem ſtets waſſerreichen Schwalmfluß, % Stunde von der betriebſamen Stadt Als⸗ feld, in einer fruchtbaren Gegend und nahe an der Staatsſtraße, welche von Gießen nach Ful⸗ da ꝛc. führt, iſt mithin dieſerhalb und ihrem baulichen Zuſtande gemäß, ganz zur Anlegung einer Kunſt⸗ oder Handelsmühle geeignet, umſo⸗ mehr, da eine ſolche im Umkreis von 10 Stun⸗ den ſich noch nicht befindet; auch werden eireg 4 Morgen Wieſen und 3 Morgen Ackerland unmittelbar an der Mühle liegend, mit in Pacht gegeben. Pachtliebhaber belieben ſich im Bie⸗ tungstermin einzufinden oder wegen vorheriger Mittheilung der Pachtbedingungen an den Un⸗ terzeichneten zu wenden. Lauterbach den 5. Februar 1849. Der Rentmeiſter E. W. Simmer. Holz⸗Verſteige rung. (222) Samſtag den 17. d. M., Vormittags 11 Ühr, ſollen in dem Oberauer Gemeindewald 1160 Kubikfuß eichen Bau⸗ und Werkholz öffent⸗ lich meiſtbietend verſteigert werden. Oberau den 10. Februar 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter 0 Meides. 0 breiten Straße verloren. 7 2 0 0 N 1 Holz ⸗ Ver ſteig erung. (223) Montag den 19. d. M., Vormittags 9, Uhr, werden im Diſtritte ober der Quer⸗ ſchneiße 5 e 61% Stecken eichen Scheitholz, 75„5„ Prügelbolz, 185 0„ Stockholz und 72⁵ 1„Wellen, an den Meiſtbietenden verſteigert. Ockſtadt am 7. Februar 1849. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt 5 Angerer. NN Privat- Bekanntmachungen. 77 Lehrlingescgeſuch⸗ (19) Ein braver geſitteter junger Menſch, der mit den nöthigen Vorkenntniſſen verſehen iſt, kann unter annehmbaren Bedingungen die Hand⸗ lung erlernen bei Friedberg. Wilhelm Fertſch, Fruchtmarkt Nr. 209. Ein Kuh ſchweizer, (200 mit guten Zeugniſſen, wird auf kom⸗ menden Petritag in Dienſt geſucht. Wo? ſagt 17½ Klafter Birkenholz, 1 die Expedition dieſes Blattes. Gefu ch. (205) Ein gut empfohlener Laufburſche von 15— 18 Jahren wird geſucht. Der Dienſt kann ſofort angetreten werden. Näheres bei der Expedition d. Bl. Bekanntmachung. (224) Durch Parthie⸗Einkauf bin ich in den Stand geſetzt, ſchwerſte niederländiſche J breite Baumwollenzeuge und Kattune 99 Cam⸗ brics) à 12 und 14 kr. per Elle zu erlaſſen. Dieſe Waare eignet ſich ihrer ſchweren Quali⸗ tät und feſten Farbe wegen vorzüglich zu Klei⸗ dern, zu Bett⸗ und Möbelüberzüugen und Vor⸗ hängen. i Briefe und Gelder werden franco erbeten. * R. h. Haußer, auf dem Römerberg in Frankfurt g. M. Verſteigerung. (225) Die Mitglieder der hieſigen Caſinoge⸗ ſellſchaft werden benachrichtigt, daß Freitag den 16. d. M., Abends 6 Uhr, die Verſteigerung der abgeſpielten Karten und alten Zeitungen ſtattfinden wird. Es befinden ſich unter letzteren die completten Jahrgänge der Blätter für lite⸗ rariſche Unterhaltung von 1847 und 1848, ſo⸗ dann die ſtenographiſchen Berichte der National⸗ verſammlung zu Frankfurt, und die Protokolle der landſtändiſchen Verhandlungen des Großher⸗ zogthums von 1847 bis 1848 bis zur Kammer⸗ vertagung. Friedberg den 11. Februar 1849. Der Vorſtand der Caſinogeſellſchaft. Anzeige. (2260 Zahnarzt A. Weinert aus Mainz iſt kommenden Donnerſtag, den 15. d. M., im Gaſt⸗ haus zum Maulbeerbaum anzutreffen. Dieje⸗ nigen, die ſeine Hülfe nöthig haben, können ſchon 1 5 ihre Adreſſe in dem genannten Gaſthaus abgeben. Gießen den 8. Februar 1849. Zum Verkaufen. (227). Zwei ſchwarzſcheckige holländiſche Reit⸗ ochſen, einer von drei und der andere von zwei Jahren, ſtehen bei Gaſtwirth C. Carl in Okar⸗ ben zu- verkaufen. Ein blauer Schleier (228) wurde am Sonntag Abend auf der Der redliche Finder wolle ihn gegen eine Belohnung im Ph. Sieck⸗ ſchen Hauſe abgeben. 9 0 * Me 230 N der Unterzel erthellungs 1) 2˙Nfe unt 2217 W. 9 38 me B. 2809 dreimaſi Herbſt ne Abenemi Heberfahr das M5 nur ant, und Tha 1 g. eu ich in den W, reit atrratu Can · I z clan A Onali- aich n Aa n in Der 1 50 Naronal⸗ 5. proiotolle a det Otoßper⸗ a n mme; e. nern schon unn Haſthaus Zum Verkaufen. (229) Ein noch neuer zweiſpänniger Wagen nit eiſernen Achſen, iſt billig zu verkaufen bei Altenſtadt. Ludwig Chr. Wolf. N Auffallende Erſchelnungß z (230) Ein dumpfes Murmeln gewahrte man am 5. d. M. zu Holzhauſen bei dem Maien⸗ Aufſtellen des neuen Bürgermeiſters. Die Neu⸗ gierde trieb mich auch dahin, und da gewahrte⸗ ich, daß ſich die Zuſchauer in etwas zurückge⸗ zogen hatten. Ich fragte nach der Uſuhe da berficherte man mich, in jener Nähe ein Dram⸗ pelthier, mit einem weißen Pelz umhüllt, erblickt“ zu haben, man warnte mich ebenfalls vor ſolchem Ungeheuer und ich ſollte wegbleiben bis das Un⸗ thier vertrieben wäre. Nur ein Fuchs erkühnte ſich mit noch einigen alten Weibern, die durch ihr Geziſch und der Fuchs durch ſein Geheul, dieſes Unthier nicht achtend, gelang es ihnen endlich, mit großer Mühe, den Baum in die Höhe zu bringen. 8 io 15 Mobiliar ⸗Verſteigerung.“ (231) Montag den 285. Februar d. J., läßt der Unterzeichnete nachfolgende Gegenſtände erb⸗ vertheilungshalber ur Verſteigerung bringen: 1) 2 Pferde, Schimmel von Farbe, fehlerfrei und zugfeſt, 9 und 13 Jahre alt, 2) 2 1½ jährige hellbraune, ohne Abzeichnung, Wallachsfohlen, 501 4) 1 Mutterſchwein, tragbar, 5) 1 Eber, 1¼ Jahr alt, 6) 5 Sprenger, ½ Jahr alt, 72 Mutterſchaafe mit Lammer, 8) 6 Kbrige Mutterlämmer, reines Vieh, 99 2 Gänſe, N 10) 20 Stück Hühner nebſt einem Hahn, 11) 2 vollſtändige. Wagen, wovon der eine einſpännig, der andere zweiſpännig zu fahren iſt, 98 * 13) 2 Pferdegeſchirk zum Wagen zu 14) 2 dergleichen zum Pflügen, 15) 1 Hebkette, 2 Bindketten und ſonſtige an⸗ odere Ketten 201330 2 1631 Fruchtfegemüb l/ 17) 1 neue Kelter mit eiſernen Schrauben, ver⸗ äthſchaften.. 1 Wölfersheim im Februar 1849. W. Rieß. 3 Bekannt machung. (232) Dienſtag, den 20. d. M. und die nach⸗ folgenden Tage, will Tobias Thaler II. zu Stammheim, auf dem Rabenau'ſchen Hofe da⸗ ſelbſt, abzugs halber nachſtehende Gegenſtände 9 4— gleichbare Zahlung öffentlich verſteigern aſſen: 3) 3 Kühe, Schwyzerraſſe, wovon 2 friſch⸗ melkend ſind und die Kälber dabei ſtehen, 19 6 Pferde, 2) 12 Kühe und 4 Rinder, 3) s fette Schweine, 4) 4 Mutterſchweine, trächtig, 129, 2 wollſtändige Pflüge but ei i ren, ſchiedene Fäſſer und ſonſtige Hausge⸗ 465) bine u laſſen- 5) 15 Sprenger, 6) 140 Stück Hämmel, vierzähnig, 7) eine Partie Hühner, 8 3. 3 1 Tu Abe. W 3 Hanz gute vierſpännige Wagen, wo⸗ N unter ran ou as iſt, 24 Zube⸗ hör, wie auch ein Pferdekarrn, 10) mehrere Pflüge und Eggen, 11) Pferdegeſchirre verſchiedener Sorten, wo⸗ 5 runter zwei Fahrſättel ſich befinden, 12) 4 Fvollſtändige Brennerei, Schwarz'ſcher Apparat nebſt Bütten, 19 95 1 gc allerlei Oekonomiegeräthſchaften, 8 Secu mit fleinernen Läufen 160 falletlei Hausgeräthſchaſten, nämlich mein 5 Sa ein kupferner Waſchkeſſel von 1/ Ohm haltend, mehrere kupferne Kochtöpfe, „Küchenſchrank nebſt Schüſſelbank u. ſ. w. 11 Man bittet die Herren Bürgermeiſter dieſes 239 in ihren Gemeinden öffentlich bekannt machen 11. Februar 1849. Stammheim den 10n Tobias Thaler II. 8 Ver loten e s. (233) Freitag den 9. d. M. wurde von der Burg bis zur Poſt eine ſeidene Geldbörſe, 6 fl. und ein Farbzeichen enthaltend, verloren. Der redliche Finder wird gebeten, ſolche gegen eine angemeſfene Belohnung bei der Expedition dieſes Blattes abzugeben... Friedberg den 12. Februar 1849. Benachrichtigung (2800 Wir bringen hierdurch zur Anzei dreimaſtige bremiſche Schiffe, erſter Claſſe, n „daß wir am 1. und 15. Tage eines jeden Monats nach ach New⸗York und Baltimore abfertigen, far Auswanderer Amerika. 1 ſchoͤne ſchnellſegelnde, gekupfette und kupferſeſte, große ſo wie zu der geeigneten Jahreszeit, im Frühfaht und 771 Herbſt nämlich, auch nach New⸗Orleaus und nach Galveſton im amerikaniſchen Staate Texas. Die Schiffe ſind eigends zur Ueberfahrt für Paſſagiere erbaut, ſo wie von erfahrenen, m Lebensmitteln auf's Vollſtändigſte ausgerüſtet, Ueberfahrt beſtens zu empfehlen. Die Ueberfahrtspreiſe enſchenfreundlichen Capitains befehligt, mit hohen geräumigen Zwiſchendecken verſehen, und werden mit den beſſen — ſind demnach mit vollem Recht zur find auf's Billigſte geſtellt, und ertheilt unſer bevollmächtigter Haupt⸗Agent Herr e neten! Cm. Hecht in Friedberg das Nähre hierüber, ſo wie Exemplare der Da die Schiffe ſtets längere Zeit und That in allen Stücken beiſtehen. Bremen, 1849. . gedruckten Ueberfahrts⸗Bedingungen, unentgeltlich. vor der Abfahrt beſetzt werden, nur anrathen, das erforderliche Handgeld recht zeitig einzuzahlen, und ſich dadurch zu Wir werden dann nicht allein für gute Schiffsgelegen Schiffs ſo können wir Denen, b einem beſtimmten bllligen Preiſe heit und pünktliche Einſchiffung beſorgt ſein, Lüdering Bheder und Schiſſs ⸗Peſrachter, die zur Einſchiffung nach Amerika entſchloſſen; ſind, Plätze zu ſichern. ſondern den Paſſagieren auch mit Rath — 1 11. 1 8 Comp. auch Badiſch. und Naſſauiſch. Conſul. Die ſeit einem Jahre eröffnete Eiſenbahn von Cöln nach Bremen erleichtert die Reiſekoſten ganz bedeutend, ebenſo wie ſie die Dauer der Reiſe abkürzt. 0 Durch mir zu dieſem Behufe an den Auskunft und ſicherſte Gewährleiſtung zu verſchaffen. tifirten inländiſchen Agenten abgeſchloſſen ſind, abe In Beziehung auf obige Bekanntmachung empfiehlt ſich zu Annahmen Staat geleiſtete Caution von Zugleich bemerke ich noch, keine Gültigkeit haben und auf ſolche die Reiſepäſſe von der Regierung nicht Haupt⸗Agentur Friedberg: meine langjährige Geſchäftsführung zur Beförderung der Auswanderer und die bereits beſtehende Großh. Verordnung, wie eine von fl. 3000 bin ich in den Stand geſetzt, 0 5 daß Ueberfahrtscontracte, welche von ausländiſchen oder nicht paten⸗ jedem Anmelndenden zur Ueberfahrt die beßt ausgeſtellt werden. Chr. Hecht. — 60— 0 W 0 U Tue r( r 5 1 4209 5 N 70 1 2 Hane e 17 ne 00(11 Gina 1110 N u i 1 meri 1 Ain 7. Conſtitution Cab. Schelling. 1 1 1 0 b 1 20 2 5 N en e 1 e eng e een r Auch nach Galveſton in Texas expediren wir am 15. März das zu dieſer Fahrt beſonders geeignete kupfer? feſte Bremer, Schiff Flora Capitain M. von Thülen und nehmen wir, ſowie unſere Bevollmächtigten, bei II n i l 7 5 35 8 5 2. — baldiger Anmeldung zu billigſt geſtellten Preiſen Paſſagiere e Ne 20 Bremenoin, Februar 1849. gde gan nene ue d e n eee ee ee dee ec 8d, en e len dae ade 50H, pern e eee 0 e ere eee eee s 0 5 Comptoir für Auswanderer. nan e del Mit Bezug auf, vorſtehende Anzeige bin ich ſtets bereit, jede gewünſcht werdende Auskunft zu ertheilen. eisf A ec unr 1849. deen an dle, e due Bang l e n en e ee eee eee eee, eee eee, ‚.— W. Hahn, 3 gegenüber dem Hoötel Trapp. gau die U——— ö 1 N 5 Beire 40* r r e ö 5 e 8 eee A Ee eee 0(236) Die verſchiedenen Erklärungen ꝛc. ꝛc. des Herrn Bergrentmeiſters Textor und des Leopold Goldbeck dahier haben 1) 1 0 von Seiten vieler hieſiger Bürger, für mit der Sache Unbekaünte folgende Aufklärung veranlaßt: N In den Märztagen, als man in Aller Munde nichts als Volksbewaffnung und Volksverſammlung hörte, als man. 5 in Friedberg noch keine Trennung in Bürger⸗ und Volksvetein kannte, da war es Textor, der nicht(wie mancher Andere) 5 gemeiner Zwecke wegen um die Volksgunſt buhkte, den vielmehr, das Altgemeine Vertrauen aus ſeiner Zurückgezogenheit dom 1 hervorrief, den man mit allgemeinem Hurrah zum Stellvertreter des Führers und ſpäter zum Führer ſelbſt der Bür⸗ gerwehr ernannte, ünd den man faſt einſtimmig zum Vicepräſidenten des freien Bürgervereins wählte; er war der Dritthöchſtbeſtimmte von dem aus 15 Mitgliedern beſtehenden, von den hieſigen Einwohnern gewählten Volks⸗ Comité; er 5 5 war pit 648 Stimmen det Dritthöchſtbeſtininnte von 19 Wahlmännern in Fr. zur Wähl eines Abgeordneten in's Parlament. Diaß Textor das in ihn geſetzte Vertrauen ſtets rechtfertigte, weiß jeder vorürtheilsfreie Friedberger; für 1 Auswärtige aber, welche Textor nicht kennen, erklart man hiermit, daß, wenn er es auch nicht immer Jedem recht machen 1 4 kann, Textor doch ſtets ſeinen Grundſätzen getreu, wahr und gerecht, nie aber ein Heuchler iſt, alſo auch nie den Auuſchu 1„Mantel nach dem Winde hängte X K Ne. a ahi 1 Daß man dieſerhalb Textor allgemein achtet, ehrt und liebt, dieß verdroß eine gewiſſe clique und wahrſcheinlich ich . von dieſer gehätzt oder zum Werkzeuge gebraucht und dem Grundſatze folgend:„Nur immer zu auf freche Weiſe und 1 Einen verdächtigt, Etwas bleibt gewiß an ihm hängen, wagte es nun ein gewiſſer L. Goldbeck, den man ſeit dies d 1 1846 für verſchollen glaubte, den Character Tertors öffentlich auf eine Weiſe anzugreifen, wie man es nur von einem L. 800 1 Goldbeck erwarten kann. Leg en f E881. 1920. nige 4 Hätte ihm hierauf Textor die Strafe der Verachtung gegeben, eine Strafe, die dieſem Subjecte ſchon von vielen Gr. Re 1 Seiten her geworden, gegen welche es aber ſo abgehärtet zu ſeyn ſcheint, daß es ihm nicht einfällt, wie bei Corrections— mau 10 hausſtrafe aalen Eſſaſeng zu ſuppliciren und zu lamentiren— Textor würde die volle Zuſtimmung aller ſeiner Freunde W 0 1 und Bekann en erhalten hüben; er giebt aber, uneingedenk des Sprichworts:„Wer Schmutz angreift, beſudelt ſich /, 5 15 eine„nothgedrungene Erklärung.“— Hierdurch war Goldbeck in die Hände gearbeitet, und er hatte nun Gelegenheit, die fact, fe 1 gemeinſten Lügen und Verläumdungen in die Welt zu poſaunen. D muse„ e 11 0 10 Man wird fragen: Kann ihn Textor deßhalb nicht zur Beſtrafung bringen? f 8 ben 4 4% Wer es als Dem ocrat nicht verſchmäht, ſich mit alle runterthänig tem Bitten und Flehen an anger 14 einen Fu ſten zu wenden und es dahin zu bringen wußte, daß ihm dieſer 3 Monate Correctionshausſtrafe wegen aan 1 Unterſchlagung erließ, der müßte(eben wieder als ächter Demoerat) ein ſchlechtes Vertrauen in ſeinen want 1 Ten en Landesvater ſetzen, wenn er nicht mit Gewißheit die Erlaſſung einer Strafe wegen daß de 0 Ehrenkraͤnkung von Privatperſonen erwattete. ann 1 1 WAN 2 72 2 2 iter ö IN 0 Achtzig Bürger in Friedberg. 9 8 5. 21 5 Ieſold 5 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. 0 a 0 if