4 * Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, dad ausbuf 1. im Beſonderen. * 1 Sonnabend den 13. Januar 5 Amtlicher Theil. Die Großherzoglich Heſſiſche f Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks 4 Friedberg inn an die Gr. Burgermeiſter ſowie an die Gr. Gens⸗ —* darmerie des Regierungsbezirks. 2 Betreffend; Entwendung eines Mantels 15 In der Nacht vom 31. v. M. auf den 1. d. Mts., wurde zu Hanau in einem Wirthslocale ein Herrnmantel — fg. Ueberwurf— von braunem Tuch, mit ſchwarzem Sammetkragen und durchaus mit ſchwarzem Orleans ge— füttert, im Werth von 24 fl., entwendet. Sie werden da⸗ her beauftragt, die deßhalb geeigneten Nachforſchungen an⸗ zuſtellen und ein etwaiges Reſultat alsbald zu unſerer Kenntniß zu bringen. 5 1 Friedberg am 11. Januar 1849. n 5 Ouvrier. Bezirksrath. 2 Dritte Sitzung. (Freitag den 5. Januar, 9 Uhr Morgens.) Anweſend ſämmtliche Bezirksräthe, von Seiten der R.⸗E. Rauten⸗ 5 Der Präſident eröffnet die Sitzung, das Protocoll wird verleſen und genehmigt.— Zuerſt wird über den Ausſchußbericht: der Voran⸗ ſchlag der e den der Gemeinde Stammheim betreffend, debattitt. In Stammmſbeint will der Rechner 3 Procent per 100 fl. haben, und der Gemeinderath nur 2 Procent geben. Rauten⸗ buſch warnt vor dem Grundſatz, ein ſolches wichtiges Amt an den Wenigſtnehmenden zu verſteigern; ein ſolcher Grundſatz werde Folgen nach ſich ziehen. Cretzſchmar will den einſtimmig gefaßten Gemeinderaths⸗ beſchluß aufrecht erhalten haben. Sonſt. würde die Selbſtſtändigkeit der Gemeinden aufgehaben. Rautenbuſch: macht parauf, aufmerkſam, daß der Gehalt des Rechners privatrechtlicher Natur ſet, auf einem demſelben zugefertigten Decret beruhe. Der Gemeinderath könne daher die Bezahlung aus dem Voranſchlag nicht ſtreichen. Holtzmann ſpricht für die Selbſt⸗ ſtändigkeit der Gemeinde. Cretzſchmar ſtellt die Frage: Ob ein ſolcher Privatwertrag in dieſem Falle beſtehe?— Rautenbuſch fetzt einen ſolchen Vertrag voraus. Cretzſchmar: Der Rechner ſei auf Widerruf ange⸗ ſtellt; die Gemeinde kann ihn bei jedem neuen Voranſchlag entlaſſen. Habe er dagegen einen Privatvertrag mit der Gemeinde abgeſchloſſen, ſo ſei eine Eulſcheidung hierüber Sache des Gerichts. Kuhl will die Gemeinbeordrung, die bis jetzt noch als Geſetz gelte, gehandhabt wiſſen. Er verwahrt 15 vorher, weil er, obgleich ſelbſt Rechner vieler Ge⸗ meinden, in dieſer Sache das Wort ergreife. Er nehme für ſeine Per⸗ ſon die Gemeindeordnung nicht in Anſpruch; wo er entlaſſen werde gehe er. Er ſucht nachzuwelſen, daß der Gemelnderath nach der Gemeinde⸗ 1849. ordnung nicht befugt ſei, bei regelmäßigen Erhebungen die Procente will⸗ kürlich herabzuſetzenz nur bei außerordentlichen Fällen könne er die Pro⸗ cente beſtimmen wie er wolle. Dies müſſe der Rechner annehmen ohne reclamiren zu können. Aus den verleſenen§.§. der Gemeindevrdnun, geht aber nur hervor, daß 4 Procent das Maximum iſt, über weltheß ein Gemeinderath nicht hinausgehen darf, ohne daß dabei geſagt wäre daß er nicht weniger geben könne.(Es ſind die§§. 55— 59 der Ge⸗ meindeordnung, die ſich hierher beziehen.) Stockhauſen!: Faſſen Sie, m. H.] nicht einen Veſchluß, den jedes Gericht umſtoßen kann. Kommt ein Rechner vor mich, ich gebe keinen andern Beſcheid, als daß der pri⸗ vatrechiliche Vertrag aufrecht zu erhalten ſei. Die Gemeinde kann einen Vertrag nicht einſeitig widerrufen. Nau als Berichterſtatter verwahrt den. Ausſchuß, als wolle er Jeden, der ſich meldet, zum Rechner ange⸗ nommen haben. Rauten buſch will ſprechen, doch wahrt der Vorfitzende die Geſchäftsordnung und gibt erſt Kuhl das Wort, der vorher darum gebeten hatte. Kuhl: Nach der Gemeindeordnung kann die R.⸗C. den Rechner aus Gründen der Verwaltung entlaſſen. Hält nun die R.⸗C. die Gründe des Gemeinderaths von Stammheim mit dem Rechner, für Gründe der Verwaltung, ſo kann ſie den Rechner entlaſſen. Es tritt dann keine Rechtsverletzung ein und der Rechner kann keinen Recurs ergreifen. Rautenbuſch: Die Gründe der Verwaltung zur Entlaſſung hade er ſchon angegeben und wolle auch den eben genannten als einen ſolchen zwar nicht im Allgemeinen, wohl aber in beſonderen Fallen nach vor⸗ heriger genügender Conſtatirung, daß hierdurch das Intereſſe der Gemeinde gewahrt werde, gelten laſſen. Stockhauſen: Spricht die Erwartung aus, daß die Regierungs⸗Commiſſion auf Erſparniſſe ſehen werde und daß der von dem Regierungs⸗Commiſſär ſo eben anerkannte Entlaffungs⸗ grund ausdrücklich von ihm zu Protocoll niedergelegt werde.— Derſelbe erklärte ſich hiermit einverſtanden.— Der Vorſitzende ſtellt hierauf fol⸗ gende Frage: a N. Hält der Bezirksrath den Ortsvorſtand von Stammheim für befugt, dem Rechner ſeine Erhebgebühren von 3% auf 2% herabzuſetzen, vorausgeſetzt, daß der Gehalt des Gemeinde⸗Ein⸗ nehmers in Gemäßheit Art. 58 der Gemeindeordnung auf 30% feſtgeſetzt worden iſt und der Rechner ſolches nachweiſen kann. Cretzſchmar verlangt vorerſt Abſtimmung über den Antrag des Ausſchuſſes und zwar mit namentlichem Aufruf. Wird unterſtltzt und bei der Ab⸗ ſtimmung mit 7 gegen 5 angenommen. Für denſelben: Holtzmann Streb, Dott, Muth, Stoll, Nau, Cretzſchmar. Dagegen: Köhler, Diehl, Emmerich, Kuhl, Stockhauſen. Kuhl erklärt, daß er in Bezug auf ſeine Erklärungen nur mit Nein geſtimmt habe, weil nicht nachgewieſen fei daß dem Rechner vertragsmäßig keine 3 pCt. Erhebgebühren bewilligt worden ſeien. Diehl und Köhler ſchließen ſich an.— 3) Halten der Gr. Zeitung von Seiten der Gemeinden. Die Gemeinde Oberwollſtadt will die Gr. Zeitung nicht mehr halten;' es wird ihr aber von der Gr Regierungscommiſſion in Bezug auf eine Miniſterialentſchließung ange⸗ ſonnenz daher dem Bezirksrath zur Entſcheidung vorgelegt worden. Der Ausſchußbericht ſpricht ſich nach begründeter Ausführung darüber, daß der Zweck der Zeitung, welcher durch die Verordnung vom 20. Juni 1808 erreicht werden ſollte, durch die Einführung deg Gr. Regierungsblatts mit dem Jahr 1819 außer Wirkſamkeit geſetzt worden ſei, dahin aus daß der Antrag der Gemeinde für begründe anzuſehen fet. Eretzſch⸗ mar: Ich bin mit dem Ausſchußbericht einverſtanden und halte dafür daß es jeder Gemeinde freigeſtellt ſein muß, die Darmſtädter Zeitung zu halten oder nicht. Die Tendenz des Blattes will ich hierbei ganz unde⸗ rührt laſſen. Rautenbuſch: Ich. bemerke, daß die Verbindlichkeib der Gemeinden die Gr. Zeitung zu halten, auf das Geſetz vom 20. Jun 1 1„.. f 1808 ründet, und bis jetzt kein Geſetz dieſes frühete Geſetz aufge⸗ wo die Artikel 93 und 94 der Gemeir noch 0 Leben Freuen e hoben 10 Es iſt nach einer Zuſchrift der höchſten Staatsbehorde eine getreten ſeien. Der Ausſchußantrag 1 5 5 25 ab⸗ fiene eſetzlichen Beſfimmungen in Bälde zu erwarten. Uebri⸗—gewieſen; dagegen beſchloſſen, den di rksrath zu He im buchen igenzblatt dieſer Zeitung vorzüglich noch dazu beſtimmt, efaßten Beſchluß zu unterſtüßzen,„es möge zu n 1— 1 alle Bekanntmachungen für das öffentliche Intereſſe, insbeſondere richter⸗ zerbot der Veräußerung ſolcher Almendnutzungen durch die Almendnutz⸗ ahnen Je liche Bekanntmachungen, in welchen Rechtsnachtheile angedroht werden, nießer geſetzlich erlaſſen werden.— 6) Geſuch des Steinhauergeſellen 155 12. endlich auch die Edictalladungen bei Auswanderungen auf den Grund des Johannes Grauer von Landenhauſen, im Reg⸗Bez. Alsfeld, um Bürger⸗ den ld. N. nach den Märzereigniſſen erlaſſenen Geſetzes über die Auswanderung, aufnahme zu Bruchenbrücken.— 7) Geſuch des Ortsbürgers Jacob lubng. aufzunehmen beſtimmt, und daher das Halten der Zeitung für die Ge. Clarius zu Rendel, um Ar 1 als Ortsbürger zu Büdesheim. Beide l Obdlrre meinden erforderlich. Stockhauſen: Vor Einführung des Regierungs⸗ Geſuche wurden N 12 nicht genehmigt. en blatts ſeien die Verordnungen durch die Gr. Zeitung verkündet worden, Fes der Tagesordnung.) und die Verordnung von 1808 habe deßhalb den Gemeinden deren Hal⸗* g tung mit Recht angeſonnen. Im Jahr 1819 ſei ein eigenes Geſetzblatt f Bi ft ö geſchaffen worden, und 25 8 F 1 2 i e. 15 0 abe die Verordnung von 1808 aufgehoben. Wenn es auch am Schluſſe itte i i i i ö dieſes Erlaſſes beiße, im Uebtigen ſolle die Verordnung von 1808 in Unſre Bitte betrifft die Hint 2„ des. Gültigkeit bleiben, ſo könne dieses nach richtiger Nüslegung nur auf den Ar- verſtorbenen Lehrers Bauer: deren Verhältniſſe wir auch tikel 4 derſelben bezogen werden.— Die Praxis ſelbſt habe theilweiſe wenig⸗ als bekannt vorausſetzen dürfen. Bald nach dem Tode die— doſſelbe N. ſtens jeden Zwang aufgehoben, indem alle Juſtiz: und Cameralbeamten ſes Mannes, welcher für die Bildung unſrer Jugend viele 10 Uhr a zus deren Haltung nicht mehr verpflichtet ſoken. Zudem eriſire auch die Jahre mit Treue gewirkt hat, wurde von verſchiedenen Sei⸗ ausgeſcht! „Gr. Heſſ. Zeitung“ nicht mehr, es ſei vielmehr an deren Stelle die 5 e 7. 5 5„geladen we Er glaube nicht, daß man die Ver⸗ ten die Bereitwilligkeit ausgeſprochen, zur Unterſtützung der Bee ordnung von 1808 auf dieſe beziehen könne. Auch habe die„Darmſtädter verwaiſten und wahrſcheinlich ganz vermögensloſen der etwas beizutragen, und gewiß iſt dieſe Bereitwilligkett bei . Aienende in ibrer politiſchen. Glaubenstichtung. vielen unſrer Mitbürger vorhanden. Um nun denſelben 8 5 n Gelegenheit zu geben, ſich zu bethätigen, haben ſich die hie⸗ 5 4 leſen. Der Antrag des Ausſchuſſes wird einſtimmig angenommen.— b zu bethatiger n Di 0 1 Die Verlegung bes Majoritatsalters vom 21, auf dag 25. Lebensjahr. ſigen Lehrer mit mehreren andern ewohnern der Stadt 10 5 Ber Bezicksrath des Regierungsbezirks Heppenheim hatte in obigem Ze. vereinigt und die Unterzeichneten aus ihrer Mitte als Com⸗ erzeichnem treff ein Schreiben anher mitgetheilt, worin derselbe in ſeiner 4. Sitzung miſſion erwählt. Während wir von den nächſten Verwandten der Süd . auf inen Vortrag dee ſ. 9. Bürgerdusſchuſſes der Gemeinde Gergoheim der verwaiſten Kinder vorausſetzen dürfen, daß ſie an den⸗ fig den Antrag geſtellt hatte, daß das Majoritätsalter vom 21. auf das 25. Ait 8 N ien wier 7 ine hriebbt Lebensjahr zu verlegen ſei, und das Erſuchen gestellt, denſelben ebenfalls ſelben das Ihrige thun werden, werde zugleich diejenigen f 4 55 Berathung zu ziehen. Der 3. Ausſchuß erſtattete hierauf durch Muth 14 unſrer Mitbürger, die uns perſönlich näher ſtehen, perſönlich 1 auffordern, auch ihrerſeits etwas zur Unterſtützung derſelben 9 beizutragen; zugleich wollen wir jedoch Alle, die an den br abr 1849 annehmen wolle, wir könnten erſt im 25. Jahre der Vor⸗.. 5 ne ee, eee. 5 f Aud entlaſſen werden, Es wundere ihn, daß aus einer ſüdlicheren Hinterbliebenen Antheil nehmen und ihre Theilnahme für 2 1 Gegend, wo die geiſtige und körperliche Entwickelung frühzeitiger ſet, ein dieſelben zu bethätigen im Stande ſind, von uns aber nicht Malie a Baebeim oke dug deen Helclee der aaralar Agende ee ddr ban anlgeforder werden, gen dite mt en; eppenheim ha e N luß d 5 5 g 5 e e Relnehr den jungen Männern an der Bergſtraße kein günstiges Zeugniß 8 ſſe 50 wollen eee eee, e ſon⸗ l 1 ö ausgeſtellt. Er glaube denen in der Wetlerau ein beſſeres ertheilen zu dern ihren N eiſfrag— ſei es ein einmaliger oder ein, für Friede müſſen, da ſie ſich an öffentlichen Angelegenheiten betheiligen. Man müſſe eine Reihe von Jahren beſtimmter, jährlicher Geldheitrag, 9 5 dies auch von der Jugend erwarten, denn dem Alter könne man es nicht an einen der Unterzeichneten einzureichen. Ueber die Ver⸗ 1 1 Der Antrag des i 3 der Beſtummung ein- wendung der erhaltenen Beiträge, wobei namentlich die noch d * ſtimmig angenommen, daß nicht allein dem Bezirksrath in Heppenheim, nicht erwachſenen Kinder zu berückſichtigen ſein werden,(88) f ondern auch den übrigen Bezirksräthen durch Zuſendung dieſer Verhand⸗ J gchſenen Kinder zu ſichtigen ſein werden, 16 8 lung Nachricht gegeben werde. Kuhl erklärte ſich durch Zuſendung eines werden wir ſeiner Zeit Mittheilung machen. 11 Ur) 0 Exemplars der gedruckten Verhandlungen hierzu bereit.— 5) Beſchlag⸗ K. Baur. Cronenberg. Prof. Ph. Dieffenbach. bei Bauer nahme des Almendnutzens zu Gunſſen von Gläubigern. Der Bezirks⸗ Iſidor Lindheimer. Ramſpeck. G. Trapp II. 158 9 rath von Heppenheim hatte ein weſteres Schreiben mitgetheilt, wonach W eck N 4 i i lich derſte N derſelbe ſich unter Beifügung der deßfallſigen Gründe dahin entſchieden 1 H. e N eee, Hriedb hatte, daß der Ertrag 27 unter 2 1 3 nicht 28 821 Oer Gr. mehr zu Gunſten von Gläubigern der einzelnen Almendnutzer in Beſchlag a: 1 oder verpachtet werden dürfte. Der Ausſchuß trägt in ſeinem M ůa r E t⸗ B* 1 ch t. 5 Cüritel Bericht darauf an, ein ablehnendes Schreiden an den Bezuksrath zu Friedberg, am 10. Januar 1849. Heppenheim zu erlaſſen. Stockhauſen: Wenn auch nicht vom recht⸗ 1.—— F659) 90 1 lichen, doch vom legislativen Standpunkt aus für den Beſchluß des 1 f— dach w * Heppenheimer Bezirksraths. Emmerich ſucht die Vorredner mit Bezug N Aufgefahren Verkauft Mittelpreiſe wandels, ö auf den Ausſchußbericht zu widerlegen. Diehl: Man ſolle die Gläu⸗ Gatung. wurden wurden! entſect un biger nicht ſo ſehr beſchränken. Man könne eher das Holz als andere 5(Mltr.)](Mtr.) fl. kr. 1 eſchbach a nöthigen Mobilien mit Beſchlag belegen. Kuhl: Gleichmäßig der bei.„Man uns beſtebenden Beſtimmung, daß Loosholz nicht mit Beſchlag belegt Waizen 26 5 14 9. 10 öffentliche werden könne, müſſe wohl zugegeben werden, daß auch andere Nutzungen Korn. ci 18 6 J Gi— Frigel V. nicht für beſchlagzunehmend erklärt werden. Nau: Hiermit einverſtanden Gerſte 10 4 4 15 Veſug hab unter dem weiteren Antrag, daß alsdann aber auch eine Veräußerung Hafer. 0— f 3— des Curgte durch den Nutznießer nicht erfolgen könne. Rautenbuſch erläutert aus⸗ Kartoffenn 5—.* Jugleſc 7 führlicher die im Regierungsbezirk Heppenheim beſtehenden Verhältniſſe, Erbſen..— 11——— 0 g 8 f in EI a Bekanntmachung. Nebra Bekanntmachungen von Be⸗ ee eee 1 0 5 5 B ch 5(38) Dienſtag den 16. d. M. Vormittags Holzverſteigerung in den Gr. Domanialwal⸗ 10 „ hör en. i 10 Uhr ſollen an Ort und Stelle Erdarbeiten] dungen des Forſtrevjers Oberrosbach betreffend. 1 g re 5 zum Planiren des Bahnhofs bei Kloppenheim,(39) Die am Ende der Holzverſteigerung am 05 Hofraithe⸗Verſteigerung. J veranſchlagt zu 137 fl. 46 kr., unter den bei[ 29. Dezember 1848 vorbehaltene Genehmigung G59 (18) Montag den 15. l. M., Morgens um der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden iſt nunmehr von höherer Behörde für das ver⸗ A 11 Ühr, wird in bieſigem Rathhauſe die Hart. Bedingungen, nochmals an den Wenigſinehmen⸗ ſteigerte Brennholz erfolgt; das Eichenſtamm⸗ mann Lang ſche Hofraithe, beſtehend in Wohn⸗ den, öffenklich in Akkord gegeben werden. holz ſoll aber zu Folge Verfügung, gelegenheitlich haus, Hinterhaus und Stall, nebſt 81,6 U◻O0Klafter Die Zuſammenkunft iſt an dem Bahneinſchnitt der nächſten Holzverſteigerung, im Weſterfeld'⸗ 1 Garten in der 12ten Gewann, nochmals meiſt. bei Kloppenheim. 9291 ſchenwald, abermals ausgeboten werden. Indem 6600 4 bietend verſteiger...[ Dynriedberg den 6. Januar 1849. man dies den Steigerern hiermit bekannt macht, Nac Friedberg den 3 Januar 1849. J Der Großh. Heſſ. Sections ⸗Ingenieur wird wegen des genehmigten Brennholzes be⸗ wel 15 Der Großh. Deſſ. Bürgermeiſter ber ele ſun d den be en der Sr eee en. dan 8 Bender. Hochgeſand. an, Zahlung bei Gr. Rentamt Friedberg ge⸗ 5 81 zum 2. * vandten 1 den⸗ nigen rſonlich ciel ben an den ne für tt nicht du dem 1, ſon⸗ u, für crurag, t Ber⸗ die noch werden, inbach. apr II. leiſtet werden kama; auch diejenigen Steigerer, welche friſtbewilligung Gebrauch machen vorſchri 1885 Bürgſchein erabfolgungs⸗ anweifungen bei Unterzeichnetem in Empfang nehmen können. Die Abfahrt egen e den 12. Januar in der Kaßenſtirn und Samſtag den 13. d. M. im Weſterfeld'ſchenwald und Kel⸗ ſelben Tage Zahlungs- ollen, gegen lenberg.* Oderrosbach den 6. Januar 1849. N Der Gr. Revierförſter des Revier 7 Oberrosbach g Bingmann. Holz⸗Verſteigerung. (42) Da das am 5, d. M. in hieſigem Ge⸗ meindewald verſteigerte Eichenſtammholz den entſprrchenden Preis nicht erhalten hat, ſo ſoll daſſelbe Montag den 15. d. M., von Morgens 10 Uhr an, einer nochmaligen Verſteigerung ausgeſetzt werden, wozu Kaufluſtige hiermit ein⸗ geladen werden. 1727 b ö Nauheim den 7. Januar 1849. Der Kurheſſiſche Bürgermeiſter Hartmann. Bekannt mach un g: (860 Dienfiag den 16, 1. M., Nachmittags um 2 Uhr, wird in deim Geſchäftslocal des Un⸗ terzeichneten ein zum Schlachten ſich eignender, der Stadt gehörender Faſelochs meistbietend ver⸗ ſteigert. 20 Friepberg den 11. 19—.— * Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter 5 Bender. Frucht ⸗ Verſeigerung. (87) Dienſtag den 23. I. M., Mittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe 50— 60 Malter Korn, von dem Fruchtvorrath des ver⸗ einigten Armenfonds, zweimalterweis, meiſtdie⸗ tend verſteigertt iedbe en 11. zanua) 1849. n ö. 50 Fer i Heß. Bürgermeiſter ender. Holz ⸗Verſteigerung. 38) Steitag den 19. d. M., Vormittags um 17. lend auf der fiskaliſchen Markwieſe bei Bauernheim 71 Haufen(Stecken) Weiden⸗ und Erlen⸗Reisholz an Ort und Stelle öffent⸗ lich verſteigerte 0 Friedberg den 10. Januar 1849. Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Beau ß. Curätel und öffenttiche Aufforderung. (89) Zobannes Fritzel V. ledig) von Ober⸗ eſchbach wurde,. zen Leben wandels, der Verwaltung ſeines Vermögens entſecßt und ihm Wilhelm Fritzel III. zu Ober⸗ eſchbach als Curator beigegeben.* Man bringt dies unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß, daß gedachter Johannes Fritzel V. von nun an keine auf ſein Vermögen Bezug habende Rechtsgeſchäfte, ohne Zuſtimmung des Curators, mit Rechtsbeſtand abſchließen kann. Zugleich werden die Gläubiger des Johannes Sigel V. aufgefordert, ſo gewiß Dienſtag den 2. Februar d. J., Vormittags 10 Uhr, ihre Forderungen dahier anzuzeigen und zu begrün⸗ den, als ſie anſonſten bei der Negulirung ſeiner Vermögensverhältniſſe keine Berückſichtigung fin⸗ den würden. 0 Grostarben den 8. Januar 1840 7 Groß. Heſſ. Landgericht 3 Jäger. Sartorius. Bekanntmaſch ung, f (600 Auf dem Gräf, Soima⸗Rödelheim ſchen Bergwerk bei Baue ruheim wekden von heute an wel Biden len auf Crepit, wie gewöhnlich, 77 72— 75 8 egen Bücgſcheine abgegeben, jedoch nur bi 125 22. Februar l. J., wegen verſchwenderiſchen Lebens⸗ bis zu welchem Tage, 145— — die betreffenden Kohlenqnantitdten abgefahren Y ie E inn ſein muͤſſen. 1404 1 5 Zahlungstermin iſt der 4 Mai d. J. Aſſenheim den 9. Januar 1849. uf Gräflich Solms⸗Rödelheim' ſche Bergwerksverwaltung. Bekanntmachung. (61) Dienſtag den 16. Januar d. J., ſoll der dem Gr. Forſtfiskus zugefallene Antheil Markloosholz, im Rockenberger Markwald, als: 220% Stecken buchen Hahne M 0 20 elholz, 1871% Stück„— 2 ſämmtlich Brennholz, unter den im Termin zu eröffnenden Bedingungen öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. E Die Zuſammenkunft und d fang iſt um 10 Uhr Vormittags am Forſigaren. Gegen vorſchriftomäßige Bürgſchaft Zahlungs friſt bis 1. September K K* 0 Oppernhofen den 8, Januar 1849. Der Groß. Heſſ. Revierförſter dec Reviers Münzenberg C. Trautwein, d. Z. Vicat. Holz ⸗Verſteigerung. (62) Wurde den 16. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſolen im Buchwalp, nahe bet Abe ſtadt, öffentlich an den Meiſtdietenden, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werden⸗ den Bedingungen, verſteigert werden; 1) 17 Stecken buchen Scheitholz, 2) 66„* Prüͤgeltolz, Jene„ Stockholz, 4) 3100 Stück buchene Wellen, 5) 7½ Stecken eichen Scheitholz, 8 3 Stecken eichen Prügel holz, 1 60.„„ Stockholz, 8) 50 eichen Wellen und 9 4„ Bauſtämme. Auf genügende Bürgſcheine hin wird Zab⸗ lungsfriſt bis zum 1. September J. J. geſtattet. Schloß Ilbenſtadt den 8. Januar 1849. Gräflich von Leiningen W. Rentei daſ. Bernhardt. Bekanntmachung. (63) Mittwoch den 17. de M., des Vormit⸗ tags um 9% Uhr, ſollen in dem Gemeindewald der Gemeinde Niedexrosbach, in den Diſtrikten II. Burg und III. Hochwald ꝛc.: 31% Stecken buchen Stockholz, 392 Wellen buchen, eichen, birken, welden, nadel Reiſerholz, 37 Gebund Ginſtern⸗ und Haide⸗Backholz und 3 Stück buchene Stangen, 5 Cubikfuß ent⸗ haltend, an Ort und Stelle meiſtbletend verſteigert werden. Der Zuſammenkunftsort iſt am ſoͤg. Hühner⸗ pfad pracis 9½ Uhr Morgens. Nlederrosbach den 8. Januar 1849. Der Goßh. Heſſ. Bürgermeiſter B U lm a n. Holz⸗Verſtelger ung. 5 Freitag den 19. l. M., von Morgens Jan 15 fallen im Giaflich Solms⸗Rödel⸗ beimſchen Walde bei Wickſtadt; 6 Stecken buchen Scheitholz, en eichen„ 1 eichen und buchen Aſtprügelholz, Nu n 30 buchen Stangen⸗Prügel, A 0 eichen 1 75 j 55„ gemiſchtes Stockholz, Sonn buchen und ichen Aſtreiſer und ü buchen Durchforſtungsreiſer, öffentlich meiſtbistend verſteigert werden. Aſſenyeim den 8. Januar 1849. Gräfl. Solms ⸗ Rödelheim ſche Forſtverwaltung, Holz ⸗Vetſtelgetyftg. (63) Mittwoch den 24. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen in dem Oſtheimer Gemeinde⸗ bald, Dißtrikt Steigewald, an der Straße nach Eichen circa 70 Stämme eichen Bauholz, 7000 Cubitfuß enthaltend, meiſtbietend verſtel⸗ gert werden. Oſtheim den 8. Januar 1849. Der Kurheſſiſche Bürgermeiſter Bex o dit. Mobiliar-Verſteigerung. (660 Donnerſtag den 19. d. M., vo. mittags 9 Uhr an, ſollen in der 3— 2 dahier verſtorbenen Chriſtoph Schäfer nach⸗ ſtehende Gegenſtände, als: Bettwerk, Kleidungs⸗ 1 75 Tlſche, e 0 und ſonſtiges ausgeräthe, öffen meiftbiete i 1 N 1„ N Naubeim den 10. Januar 1849, Der Kurheſſiſche Bürgermeiſter Hartmann. Bekanntmachung. (67) Das der Wittwe des Doctors juris Möbus an dem in 128 Kuxen beſtehenden Braunkohlentwerk Wilhelmshoffnung bei Dorn⸗ aſſenheim, agg Naſſauiſchen Amts Reichels⸗ heim, gehörige Antheil von 25 ¼ Kuxen, ſoll auf Antrag der Witiwe im Ganzen, oder in einzelnen Kuren, mit allen Zubehörungen und Gerichtigkeiten, namentlich an den Gruben und Muthungsfeldern, Immobilien, Mobilien, Vor⸗ räthen, Betriebskapitalien und Ausſtänden, einer offentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Dieſes Kohlenwerk iſt in den Jahren 1839 und 1840 eröffnet, enthält ein Grubenfeld von 1153 Morgen landeshexrliches Berglehn und einen Kohlendorrath von muthmaßlich 24 bis 25 Millionen Centner, wovon ſich der jährliche Abſatz auf etwa 75000 Centner— ein Surro⸗ gat für 3400 Gr. Heff. Stecken Buchenholz— beläuft. Zur Verſteigerung iſt Termin auf Mittwoch den 14. Februar 1849 anberaumt worden und werden Kaufliebhaber eingeladen, alsdann Vormittags 10 Uhr in dem Hauſe des Gaſthalters Trapp zu Friedberg ſich Leinzufinden, ihre Gebote zu thun und bei ay⸗ nehmbarem Gebote ſich des Zuſchlags zu ge⸗ wärtigen. Ueber die näheren Verkaufsbeding⸗ ungen, ſowie über die ſpecielle Beſchreibung und die vorliegenden Taxationen des Kohlen⸗— werks, wovon der Werth des Inventars allein zu 48 bis 54000 fl. gewürdigt worden iſt— kann vor dem Termin bei der Wittwe des Dr. Möbus oder bei deren Anwalt Gr. Hofgerichts⸗ Advocaten Briel, dahier Auskunft eingezogen werden, wobei zugleich bemerkt wird, daß die Käufer einzelner Kuxen einen nach dem unten ſtehenden Formular ausgefertigten Actienſchein enthalten. Gießen den 21. December 1848. Der Gr. Hofgerichts⸗Commiſſär. Stürz, Gr. Hofg.⸗Secretär. Lit. Nummer Actienſchein über eine Bergwerks Kuxe des Braun⸗ kohtenwerks Wilhelmshoffnung bei Dorn⸗ aſfenheim, Herz. Naſſ. Amts Reichelsheim. Ich Endesunterſchriebene Wittwe des ver⸗ lebten Gr. Heſſ. Hofgericht Seer. Acceſſiſten Dr. Möbus, Louiſe, geb. Büchner von hier, be⸗ urkunde und bekenne hiermit für mich und meine Erben, daß ich von den mir frei und unver⸗ pfändet zuſtehenden 26¼ Kuxen oder Berg⸗ theilen des Braunkohlenwerks Wilhelmshoffnung, an den Inhaber dieſes Actienſcheins * Eine Kuxe oder einen Hundert und Acht und zwanzigs „Theil des lehnbayen Eigenthums an dieſem Braunkohle Gruben und Muthungsfeldern, f Immobilien, Mobilien, Vorräthen, Betriebskapitalien, Aus⸗ ſtänden ꝛc. nichts ausgenommen, erb⸗ und eigen⸗ thümlich verkauft, übergeben und abgetreten häbe und durch Unterzeichnung und Uuterſieg⸗ lung dieſes Actienſcheins reell überweiſe, alſo daß der zeitige Inhaber deſſelben alle und jede Rechte an dieſem Zergtheil an meiner Statt ausüben, die ſich durch die von der Herzogl. Naſſ. Bergmeiſterei zu Weilburg abgehört und abgeſchloſſen werdenden Jahresrechnung ergebende Dividende und Ausbeute zum betreffenden An⸗ theil gegen Vorzeigung dieſer Urkunde bei der »Bergkaſſe zu Dornaſſenheim erheben, ſich dieſe Kuxe von der Berggegenſchreiberei auf ſeinen Namen gewähren laſſen und überhaupt alle, mir ſelbſt daran ſtehenden Befugniſſe exercieren kann und ſoll. Zugleich beſcheinige ich hierdurch, das verabredete Kaufgeld vollſtändig baar und zrichtig vor Aushändigung dieſes Scheins em⸗ pfangen und an den Inhaber dieſer Kuxe nichts mehr zu fordern zu haben, weßhalb 7 hierdurch über daſſelbe unter Verzichtung auf, alle und jede Einrede beſtens quittire, auch dem Inhaber wegen Eviction oder jeder ſonſtigen Beeinträch⸗ gung im Beſſtze ſeiner Kuxe Gewähr zu leiſten verſpreche. Dagegen iſt hierbei in Gemäßheit des. 2 des Gewerkſchaftsvertrags ausdrück⸗ Aich ausbedungen, daß jeder Inhaber dieſer Kuxe den vier übrigen Mitgliedern der Geſellſchaft gegenüber ſich durch mich oder meine Erben, oder einen, von den Beſitzern der Kuxen durch Stimmenmehrheit gewählten Bevollmächtigten muß vertreten laſſen, und deßhalb zu den Ver⸗ handlungen der Gewerkſchaft auf ergehende Auf⸗ forderung in öffentlichen Blättern ſich mit den rübrigen Kuxenbeſitzern über die zu ertheilende Inſtruetion zu vereinigen hat. Urkundlich meiner eigenhändigen Unterſchrift und meines Familienſieges. f Gießen den 8 Privat ⸗ Bekanntmachungen. Fettgrieben kuchen (320) um einen billigen Prels, ſind zu haben bei Fauerbach 11. bei Friedberg. ö 5 Gottſchalk Simon, Seifen⸗ und Lichterfabrikant. inc n N E scan 1701 (A0) von 2 Jahren, rothſcheck, ſteht zu ver⸗ kaufen bei Konrad Hieronimus in Burg⸗ gräfenrod.. 2— Große Tanz Repetition. (1) Dem vlelſeitigen Wunſch melner Schüler entſprechend, werde ich künftigen Sonntag den 14. Januar eine große Tanz⸗ Repetition im Gerlach'ſchen Saale veranſtalten, wozu ich die geehrten Eltern meiner Schüler, ſowie alle Be⸗ kannten und Freunde höflichſt einlade. Der Stellegeſuch. (52) Ein Mann von geſetztem Alter, der ſchon mehrere Jahre einer Deconomie als Ver⸗ walter vorgeſtanden, ſucht eine ähnliche Selle ergwerk und allen gſeinen Zube⸗ hörungen und Gerechtigkeiten, namentlich an den — 46— unter Nr. 52 bei der Expedition d. Bl., Zu n Ver mit then, (68) Eine Manſarde mit Kabinet hat zu ver⸗ miethen Fer. Schweitzer. Ebim junger Mien ſch (69) wird in die Lehre geſucht von E. Ocke el, Spengler. Zum Vermieth e n. letzt oder auch zu Oſtern d. J. Zu erfragen (70) Eine Wohnung, welche den 1. April f bezogen werden kann, hat zu vermiethen 1 Einladung. 2115 (110 eg Alle, welche Mitgliever die 4 Arbeſter⸗Bildilfigs⸗Vereſss warelſ, hiermit ei Georg Buchecke r. geladen, den 14. Januar, Rachmittags 3 Uhr, bei Ludwig Kreuter zu erſcheinen Friedberg dene t. Januar 1849 0 0 1 5 Erklärung. 00 Jacobi, Bürgermeiſter. Jakob Kleemann II., Gemeinderath. Georg Müller J., Gemeinderath. Ge org Wehrheim III., Gemeinderath. An den Herrn Präſidenten des Be⸗ zirksraths des Regierungsbezirks Friedberg. (700 Als warmer Vorredner der Oeffentlich. keit werden Sie die öffentliche Rüge erlauben, daß wir in Ihrem heutigen Verhalten bei der Verhandlung des Bezirksraths über die Bürger⸗ aufnahme des Markus Strauß von Laubach, die in ihrer Antrittsrede gelobte ſtrenge Unpar⸗ theilichkeit, ſehr vermißt haben. Uns wenigſtens erſchien es eben ſo partheiiſch als unparlamen⸗ tariſch, daß Sie nach Verleſung, des auf Ab⸗ weiſung antragenden Ausſchußberichtes zuerſt das Wort ergriffen und Ihre entgegenſtehende An“ ſicht dem Bezirksrath zu octrohren fuchten. Un⸗ ſerer Anſicht nach iſt der Präſident nur berufen, die Debatte zu leiten, keineswegs aber ihr die Richtung vorzuzeichnen. Eben ſo partheiiſch und unparlamentariſch war es, dem gegen Ihre An⸗ ſicht ſprechenden Bezirksrathe Nau jeden Augen⸗ blick in's Wort zu fallen und ihn zu unter⸗ brechen, während es die Pflicht des Präſidenten iſt, jedem Redner, welche Anſicht er auch ver⸗ fechten möge, ungeſchmälert Redefreiheit zu er⸗ halten, eine Pflicht, der auch bei dem darauf folgenden Redner Eretzſchmar, der in Ihrem Sinne ſprach, vollſtändig Genüge geleiſtet wurde. Das audiatur et altera pars, muß die erſte Regel für den Präſidenten ſein, und wir em⸗ pfehlen Ihnen dieſelbe zur Beherzigung. Einige Freunde der Oeffentlichkeit und Unpartheilichkeit. 2. Sonnt. n. Eptphan. den 14. Jan. Pfarramtliche Functionen vertichtet: che Anzeigen 9 175 1777 6 riedber g. Herr Stadtpfarrer Fer tſch. Vormittags predigt in der Stadttirche: Herr Diaconus Baur. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: a Herr Candidat Steinmetz 0 Vormittags predigt in der Burglirche f Herr Stadtpfarrer Sell. Nachmittags predigt in der Burglirche: 8 Herr Candivat Rockel. Fruchtpreiſe, ges A M10. Jan. 5. Jan. 20. A. Gattung. Fried⸗ 9 Die⸗ berg Mainz Waizen pr. Malter 9 10 84248— Korn„„ s 5 23 30 Gerſte 7, 415 448] 425 Hafer„„ 3143 1 Y 7 TINA ferne P o 1 i z e i Ta 1 Fun für die Städte Friedberg und Butzbach vom 13. bis 19. Januar 1849. ——.— 2 a„dried Butz⸗ 5 Brod⸗Preiſe. berg. bach. 121 1 1 I kr. pf.] kr. pf. 11 Leib⸗Roggenbrod 121 1 2 πç +r.,= eee 4„ 7. 1 5 9 75 5 8 01 942 th. 17 1 — Milchbrod 157 15% — Waſſerweck.—.4—G 145 —.Gemiſchte(Tafel) Brod 15%% Fleiſch⸗Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch eee fihfleicch! gemäſtetes 9— 1 1 Kühleiſch ungemäſtetes S. s ; iſch 1gemäſtetes 8— 2 „ Rindſleiſch Angemaſtet 79— 4 „ Kalbfleiſch 7—1 81— „ Schweinenfleiſch 112— 112.— E Hammelfleiſch 8— 18— „ Schaaflleiſch 712 „ Wurſt v. blos Schweinen 14— 14— „ Gedmiſchte Wurſt po 1 „ Bratwurſt 11616— „ Schwartenmagen 16— 16— „Geräucherter Speck 24— 24— „ Schinken 19— 118— „Dörrfleiſch 19 s „ Schweinenſchmalz, 46 ausgelaſſen n unausgelaſſen 29 „Nierenfett 1 „ Hammelsfett e Die Groth. Heſſ. Regierungskommiſſion des Regierungsbezirks Friedbererg Ouvri 0 8 8 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindern agel in Friedberg. 8 ſelben von Staatsſchul ernannt; de or. G. Dienspragr als Nebena den, dag Staatsſchul eben, unt zum Pin — ä— 75 18 dende glaul wilchen ein ortes zur n geſchriten.