ligen 1 gen. 9. Sathr. T nalnag e % Provinz Oberheſſen 1. 1 u 2 5. 0. 1 5„ 5 99 14 4 3 , deo Regierungsbezirk Friedberg N gen ec ug a af aun desu Am Beſonderen. J ae ede, u 2 Vurgfich U 1 bin 5 il bi nn 4 a 1 nn 120. 0 2 1—— 15111 f 2 an 5 9115 f I i e de i ene 1849. 150 K———— 5———ͤ— ee lich„„ n mir wieder Lebensmittel, aber plötzlich erſchrack ſie, fin N 1 9 Amt li cher 2 he il. an heftig zu reden und gab mir zu Nerger es tamen 1 1 been eee e f a N Leute, die uns todt ſchoͤſſen, und ich ſolle mich fort machen. dan. E Die Großherzoglich chr en e Als ich zauderte, ergriff ſie meine Hand preßte ſie e Megievmmgscoumiaſien des Regierungsbezirks Pan e Jag ich chen n Are wi * 7 D e eee eee Friedberg. Jieetzt wurde mir's denn doch Eruſt. Ich lief raſch 413% an die Großh. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks. hinaus, ſchwang mich auf's Pferd und— ſchon hörte ich 3476 20 Betreffend z. Dee n der Walſinbüchſengelder für 1849. die Trompete das Sammelſignal blaſenz ſchon fielen Schüffe Wir erinnern Sie an vorſchriftsmäßige Einſendung der rubricirten Gelder binnen 8 Tagen. 2 Friedberg den 6. September 1849. ö Wr eie Ouvrier. Bekanntmachung. Unter Bezugnahme auf den Erlaß Gr. Kreisraths des Kreiſes Hungen vom 11. März 1847 in Nr. 26. des Jntelligenzblatts wird hierdurch bekannt gemacht, daß Süß⸗ kind Katz von Münzenberg als Mäkler angeſtellt und verpflichtet worden iſt. Friedberg den 28. Auguſt 1849. g Gr. Heſſ. Regierungs⸗Commiſſion ein cnile e, Der Schmiedjacob erzählt von ſeinen Lahrten. N(Fortſetzung.). Es mochten acht Tage vorüber ſein, als wir wieder einen ſolchen Zug machten. f In dem Dorfe ſteckt noch mehr, ſagte der Lieutenant. Wir wollen noch einmal hin. Mir pochte das Herz ein wenig, wenn ich an das ſchoͤne Mädchen dachte. Wir erreichten wieder mit Tagesanbruch das Dorf. Bald zer⸗ ſtreuten ſich die Reiter ſuchend, und in der Meinung, das Dorf ſei leer, wie damals. Ich ritt an das Haus und band mein Pferd an einen Baum. Alles war wieder ſtille. Als ich in die Küche kam, ſtand wieder Alles wie damals. Ich machte die Thüre des Schrankes auf und klopfte dreimal wider die innere Wand. 1. Sogleich wurde ſie zurückgeſchoben. Wie das erſte Mal erſchrack das liebliche Kind, aber als ſie mich erkannte, lächelte ſie mich holdſelig an und kam heraus. Sie brachte 92 am andern Ende des Dorfes. Ich jagte im Galopp dort⸗ hin, wo ich den Ton der Trompete vernahm. Als ich noch einmal zurück ſah, ſtand das Mädchen unter dem Baume und hielt einen Spanjer ab, auf mich zu ſchießen; aber er ſtieß ſie weg, der Schuß fiel und im Augenblick fühlte ich, daß die Kugel mir in die rechte Wade ge⸗ drungen war. 215 Glücklich entkamen wir. Ich war der Einzige, der verwundet worden war. Mein Sacktuch wurde um das Bein gewickelt, und wieder im raſchen Trott, bei einer ſengenden Hitze, ging's ins Lager zurück. N 41 Ich ſtand hoͤlltſchen Schmerz aus und der große Blut⸗ verluſt bewirkte, daß ich, nahe dem Lager, ohnmächtig vom Pferde ſank. Für eine geraume Zeit muß ich ohne Beſin⸗ nung geweſen ſein. Unter Schmerzen, die ich Euch nicht beſchreiben kann, wurde ich wach— und— was ſah ich: — vier Doctoren waren an mir und— ſchnitten mir das Bein unter dem Kniee ab. f Ich ſchrie: Was macht Ihr, Hallunken? Still, ſtill! ſagte unſer Regimentsarzt, er war aus der Stadt Marburg und ein kreuzbraver Menſch; wenn du nicht ſterben willſt, muß es abgenommen werden, denn der kalte Brand iſt ſchon drin! 0 Soll ich Euch die Schmerzen beſchreiben, die ich litt? Wozu? Ihr fühlt ſie doch nicht, und Gott bewahre Euch auch davor. Es ging auch vorüber, und einem Paar ſchöner Mädchenaugen habe ich vielleicht mein Unglück zu danken; doch wer weiß es? Ueber ein Jahr will ich weggehn. Man ſchleppte mich in den Lazarethen herum, bis mein Fuß heil war. Nün ſollte ich nach Frankreich. Auf eine langſame, traurige Art kam ich nach Bayonne. Dort erkrankte ich heftig und lag ein Vierteljahr abermals im Lazareth. Endlich genaß ich und wurde nach Paris transportirt. Hier, hieß es, würde über eine Penſion verhandelt, die ich bekommen ſollte; aber es ging ein halbes Jahr hin und ich bekam am Ende meinen Paß nach der Heimat. Ich war ja ein 1 1 g 1 N 5 f . 0 b 5 U — 298— Deutſcher! Der mochte ſehen, wie er betteln lernte. So bin ich denn aus Frankreich gewandert. Das ging auch mordlangſam und war nicht pläſirlich. Ich wurde wohl einquartirt, aber was ich ſonſt brauchte, mußte ich betteln. Das iſt in der Regel des invaliden Soldaten Loos. f Das muß ich aber ſagen, ich fand viel Mitleid. Jeder ſah mir ja auch meine Jugend an, und wenn ich erzählte, daß ich keine Penſion bekäme, dann gaben mir die Leute mit vollen Händen, und es verlauteten dann eben keine Segenswünſche für den Napoleon. Haſt Du denn Nichts von daheim gehört? fragte der Schulz. Von daheim? ſagte der Schmiedjacob, du lieber Gott, mein Vater konnte nicht ſchreiben und ich auch nicht. Einmal hatte ich heimſchreiben laſſen. Der Brief kam nicht an. Wohin hätten ſie ſchreiben ſollen?— Als ich nach Straßburg kam, ging ich an einer Schmiede vorbei. Da ſiel mir das Handwerk auf's Herz. Ich blieb ſtehen, und ſah dem Geſellen zu, wenigſtens hielt ich ihn dafür. Er ſchmiedete ein Hufeiſen, daß ſich Gott erbarm. Es hatte keine Art und kein Geſchick. Ich trat hinein und ſagte:„Laßt mich einmal ein Eiſen ſchmieden!“ Der ſah mich verwundert an.„Meinet⸗ wegen!“ ſagte er, und ſah mich mit ſpöttiſchem Lachen an. Er mochte denken: der Stelzfuß wird auch einen dicken Theil verſtehen! Der, den ich für den Geſellen gehalten, war der ehrſame Meiſter ſelbſt, der ſonſt nicht ungeſchickt war, aber mordſchlechte Hufeſſen machte, noch ſchlechter aber die Pferde beſchlug. 5 5 Ich nahm den Hammer, und— nun, Ihr wißt, heute noch geht mir die Arbeit raſch von der Hand,— flugs war das Eiſen fertig; auch fand ich, daß mich der Stelz⸗ fuß nicht einmal viel hinderte. f 5 Als der Meiſter ſah, daß mit dem Stelzfuß etwas anzufangen ſei, ſagte er:„Wiſſet Ihr was, bleibt bei mir, Ihr ſollt, wenn Ihr die Pferde gut beſchlaget, einen guten Wochenlohn und ein ordentliches Leben haben.“ Ich dachte: Verdien' dir ſo viel Geld, daß du nicht wie ein armer Bettler und Lump in dein Dorf kommſt, und ſagte zu. Alſo trat ich ſogleich ein und half hämmern; aber ich machte faſt nichts als Hufeiſen, und als die Leute einmal hörten, der Stelzfuß ſei ein rechter Kurſchmied, der auch das Viehdoctern verſtehe, da war unſere Schmiede die beſuchteſte in der ganzen Stadt. Das gefiel meinem jungen Meiſter, und da er wohl wußte, daß ich der Grund war, und denken mochte, Andre ſpannten mich ihm ab, ſo hatt' ich's königlich gut, und ich krieg's wohl niemals wieder ſo. Es müßte denn ſein, daß mein Sohn wieder käme. Er ſeufzte und Nachbar Veit's Lieschen— ſeufzte auch.— 5 Ich verdiente Geld wie Waſſer, fuhr er fort. Nun kaufte ich mir gute Kleider, ſchaffte mir neue Hemden an, ließ mir einen bequemeren Stelzfuß machen und ſparte mir doch noch etwas für die Reiſe; denn das Betteln konnte mir geſtohlen werden. Endlich konnt' ich's doch nicht län⸗ ger aushalten. Ich ſagte meinem Meiſter Adje und ging bei Kehl über den Rhein. f Nach einer recht mühſeligen Reiſe kam ich in mein Dorf. Ich hatte mir einen greulichen Bart wachſen laſſen, daß mich Niemand kannte. Die rothen Backen waren auch nicht mehr da!— 6 Als ich auf die Anhöhe kam, kurz vor dem Dorfe, wo die drei Eichen ſtehen, und nun das ſchöne Dorf vor mir lag, dachte ich, wie wird's um meine Lieben ſtehen? und das Herz fing mir ſo zu pochen an, daß ich nicht weiter konnte. Lagen doch zwei volle Jahre dazwiſchen, falle ſeit ich geſchieden war, und gehört hatte ich ſeitdem nichts. echt Ich dachte an die lieben Eltern und— an mein liebes 50 Bärbelchen. Gar mancherlei Gedanken preßten mir das Herz. Wie war ich weggegangen und wie kam ich wie⸗ Er der?— Ach, es war wohl hart!— belche Wie ich ſo daſaß, den Kopf in die Hand ſtützte, und und es mir feucht in den Augen wurde, da fings mit allen und drei Glocken zu läuten an. Sonntag war's ja nicht. Ge⸗ 9 9 wiß eine Leiche! Ich weiß nicht zu ſagen, wie mir das Thin aufs Herz fiel und mich ſo weich machte, und unwillkür⸗ leb lich dacht ich: Wie gut wär' dir's vielleicht, wenn ſie— dich da hinaustrügen. N ö e ſah den Zug kommen, ſo ernſt, ſo ſtill und feier⸗ 1 lich. Ich hörte dann den bekannten Grabgeſang, als ſie if die Leiche hinabſenkten, und ſah ſie zur Kirche gehen. Das 9 Herz hätte mir brechen können, und ich wußte nicht warum. Endlich kam ein altes Mütterchen den Berg herauf. erde — Ach, es war meine Mutter! Sie c en une und grüßte mich, aber ſie erkannte mich nicht. Ihr 15 3 Thi war vom Weinen ſchwach geworden, wie ſie mir ſpäͤter 1 ſagte, vom Weinen um mich. Ich hatte mir die Elſaſſer Mundart ſehr angewöhnt während meines Aufenthaltes in Straßburg. Das machte mich vollends unkenntlich. ö Ich mußte ſie anreden. 98 „Wie heißt das Dorf?“ fragte ich recht Elſaſſiſch. Sie horchte, und erſt nach einer Weile ſagte ſie den Namen. a 0 W Wo ſeid Ihr denn her?“ fragte ſie. Ich nannte ein Dorf, das etwa ſechs Stunden weiter lag. f i f 110 „Iſt kein Schmied im Dorfe, der einen Geſellen braucht?“ fragte ich weiter und faßte mich mit aller Kraft. „Ach, ſeid ihr ein Kurſchmied?“ fragte ſie zurück. Als ich dieſes bejaht, ſagte ſie:„Mein Mann wird Euch gerne nehmen; aber—“ 2 a „Ihr meint gewiß,“ fiel ich ihr in die Rede,„der Stelzfuß hindere mich. Nein, ich habe in Straßburg gar br 75 gearbeitet, und kann's beweiſen, daß ſie mich gern atten.“ 1. „Glaub's, glaub's,“ ſagte ſie freundlich, als wollte ſie das gut machen, was mich hatte kränken oder mir weh a thun können.* „Habt Ihr dann das von Kindesbeinen an?“ fragte ſie ſo theilnehmend. „Ach nein,“ ſagte ich,„ich war im Krieg in Spanien,. da hab' ich das Bein verloren.“ Sie ſchlug die Hände zuſammen.„Du großer Gott!“ a rief ſie aus,„Ich hab' auch einen Sohn, mein einziges Kind, bei den Franzoſen, wenn das mir ſo zurückkäme!“ Sie ſchauderte zuſammen. g f 8 Ihr mögt Euch wohl denken, wandte ſich hier der c an ſeine Zuhörer, wie mir das ins Herz N nitt! N i „Gott behüt' Euch davor,“ ſagte ich, und ich mußte meine ganze Kraft zuſammen nehmen, daß ich fortfahren a konnte. f „Würdet Ihr ihn aber nicht lieber als Krüppel 0 nehmen, wenn Ihr ihn nur wieder hättet, als daß er dort begraben würde?“ 5145 „Ach Gott, ja!“ rief ſie aus.„Habt Ihr vielleicht etwas von ihm gehört?“ Sie nannte meinen Namen. g Ich ſagte feſt: Nein,“ und fragte weiter,„ob er ö denn ſchon lange fort ſei?“ 108 1 0 Jetzt ſetzte ſie ſich zu mir und fing an zu erzählen, und kam auch auf das Bärbelchen. Sie weinte laut und . Awiſcher, u icht zem ſiebez u mn das 1 ich wie⸗ ſutzte, Und mit allen nicht. Ge⸗ e mir das unwillkür⸗ wenn ſie Uund feier 8, als ſie eden. Das icht warum. erg herauf. mich ſſzen Ir Nag mir ſpater angewoͤhnt das machtt eas, igte ſie den 1 rief:„Mein Sohn! — 299— ſagte:„Er wird wohl todt ſein. Das ſoll auch Einer geſchrieben haben, der ihn kannte.“ „Iſt dann ſein Schatz ihm treu geblieben?“ fragte ich. „Ach ja,“ erwiederte ſie; aber alle Welt ſagte: „Er iſt todt, ſonſt hätt er geſchrieben.“ Da hat das Bär⸗ belchen vor einem halben Jahre den Schulmeiſter geheirathet und nun iſt er ſchon todt; ſie haben ihn eben begraben, und es hat mir recht in das Herz geſchnitten, als ich vorbei ging. Da ſtand die arme junge Wittwe an die halbe Thure gelehnt und ſah im tiefen Schmerz der Leiche nach. Lieb hatte ſie ihn, und er verdiente es auch,—„aber — was macht Ihr?“ fragte ſie;— denn ich hatte die Hände vor das Angeſicht gedrückt und weinte. Sie riß mir die Hände weg, ſah mir ins bärtige Angeſicht und Mein Sohn!“ 1 Der alte Schmiedjacob konnte nicht mehr reden, ſo ergriff ihn die mächtige Erinnerung. Er ſtand auf und ging hinaus, die Frauen und Mädchen trockneten ſich ihre 3 Stunden 10 Rede,„der taßburg gar e mich gern „als wollt der mir weh and“ fragte in Spanien, roßer Gel nin ages zurütlame* ah bier det ins Herz d ich mußt fortſahli Thränen und die Männer blickten ernſt zur Erde. Nach einer Weile, wo Keiner in der Stube durch ein Wort die Stille unterbrochen hatte, kam er wieder und ſetzte ſich. (Schluß folgt.) Eine Anekdote. Ein gelehrter Mann in England, der Dechant Swift, der ſeines Witzes und ſeiner Laune wegen großen Rufes genoß, hatte einen Bedienten, der ihm lange und treu ge⸗ dient und ihm darum beſonders lieb war, weil er auch eine ſchöne Gabe Mutterwitz beſaß. Nur einen Fehler hatte er, freilich keinen kleinen, er machte ſich's gern be⸗ quem und haßte die Arbeit. Eines Tages wollte Swift über Feld reiten und ſagte Abends zu ihm, er ſolle morgen Alles bei Zeiten ordnen, damit er nicht aufgehalten ſei. Als ihm der Bediente am andern Morgen die Stiefel brachte, waren ſie nicht geputzt. „Warum ſind die Stiefel nicht rein?“ fragte Swift ärgerlich. Der Bediente, der ſich etwas herausnehmen durfte, meinte mit einem ſchlechten Witz wegzukommen und ſagte: „Weil noch Schmutz dran iſt, Herr!“ „Schlingel!“ rief Swift,„warum haſt Du ihn nicht wegemacht?“ „Ich dachte,“ verſetzte der Bediente,„ſie würden auf dem Wege doch ſchnell wieder ſchmutzig.“ „So führe die Pferde vor!“ ſagte Swift. „Herr, ich habe noch nicht gefrühſtückt!“ rief der Diener nicht ohne Unmuth aus. „Das thut nichts,“ ſagte Swift,„Du wirſt doch auf dem Wege leicht wieder hungrig.— Alſo ſchnell!“ „Der Bediente merkte, daß der Spaß nun ſein Ende habe, und eilte hinab, die Roſſe vorzuführen. Swift folgte ihm auf dem Fuße und ſie ritten weg. Um ihn zu ſtrafen, zog Swift, ſobald ſie außerhalb des Thores waren, ein Buch hervor, ließ ſein Pferd Schritt gehen und las. Der Bediente verwünſchte die Stiefel, die ihn um ſein Frühſtück gebracht hatten und merkte ſchnell, daß ſein Herr ihn durch dieß langſame Reiten ſtrafen wolle. Er ergab ſich geduldig in ſein Schickſal. Bald darauf kommt ein Reiter die Straße her, ihnen tgegen. Als er den reitenden Herrn leſen ſieht, macht er ſich über dieſe kurioſe Liebhaberei Gloſſen und denkt: * Wer mag der Narr ſein? Reitet zum Bedienten und fragt „Wer iſt das da?“— Mein Herr 1“ entgegnete ärgerlich über den Naſe⸗ weis der Bediente. a N „Das ſeh' ich!“ rief der Fremde; aber wo reitet Ihr denn hin?“ „In den Himmel gradeswegs!“ war des Bedienten Antwort. n „Wie ſo denn?“— „Nun,“ ſagte der Bediente,„Ihr ſeht's ja, mein Herr betet und ich— faſte!“ Swift lachte über den Einfall laut auf, ſteckte ſein Buch in die Taſche, gab dem Pferde die Spornen und ſagte zu dem Bedienten:„Spitzbube, dießmal haſt Du Dich gut aus der Klemme gezogen. Im nächſten Wirths⸗ hauſe magſt Du frühſtücken!“ f Kirchenbuchs⸗Auszug vom Monat August. Butzbach. Getraute: 19. Der Burger und Schuhmachermeiſter Johannes Ernſt Schütz II. mit Margarethe Berg, des Bürgers und Schneidermeiſters Joh. Philipp Berg eheliche Tochter. 26. Der Bürger, Schuhmachermeiſter und Wittwer Chri⸗ ſtoph Leierzapf und Eliſabethe Klein, des weiland Bür⸗ gers und Taglöhners Gernand Klein nachgelaſſene eheliche Tochter. 85 Getaufte: 3. Dem Gr. Poſtconducteur Georg Lüdwig Zeh ein Sohn, Alexander Anton Friedrich Auguſt, geb. den 7. Juli. 5. Dem Bürger und Schuhmachermeiſter Johann Georg Kaiſer ein Sohn, Johannes Wilhelm, geb. den 12. Juli. 23. Dem Bürger, Rothgerbermeiſter und Mitgliede des Kirchenvorſtandes Johannes Grüninger VII, eine Toch⸗ ter, Maria Katharine, geb. den 1. Auguſt. an 26. Dem Großh. Oberaufſeher an der Eiſenbahn Philipp Pfeiffer ein Sohn, Karl Chriſtian, geb. den 13. Auguſt. 26. Dem Bürger und Schuhmachermeiſter Remigius Will eine Tochter, Katharine, geb. den 10. Auguſt. 29. Dem Apotheker Johann Heinrich Vogt eine Tochter, Roſa Fanny, geb. den 5. Auguſt. Beerdigte: 11. Margarethe Eliſabethe, des verlebten Bürgers und Schuhmachermeiſters Heinrich Weidler nachgelaſſene Wittwe, alt 76 Jahre, 2 Monate und 8 Tage, f den 9. Auguſt. 30. Marie Eliſabethe, des Bürgers, Schuhmachermeiſters und Todtengräbers Philipp Heinrich Feldmann zweite Ehefrau, alt 54 Jahre, 7 Monate und 26 Tage, 1 den 28. Auguſt. 30. Juſtine Eliſabethe, des Burgers und Zieglers Wilhelm Zutt Ehefrau, alt 29 Jahre, 7 Monate und 9 Tage, T den 29. Auguſt. 31. Ein unehelicher Sohn, Karl Peter, alt 2 Jahre, 3 Monate und 29 Tage, t den 30. Auguſt. ——— é— 1 10 75 ö —...— 1 Bekanntmachungen von Be⸗ Deen „ Nen enen Aufforderung. 348), Forderungen an den Nachlaß des Kennen und vorhinigen Stadthauptmanns Renneberg find, bei Strafe Aus ſchluſſes, 9951 51 den 27. September, Vormittags 10 Uhr, 1 anzumelden. 1 85 0 jedberg den 10 N 55. eff. e s 1 Dr. N Bekanntmachung. 4800 Nächſten Donnerſtag, den 13. September d. J., Mittags um 12 Uhr, ſoll die dieſig e te jagd in dem Gemeindehauſe dahier, anderweit verpachtet werden, wozu man die Jagdliebhaber, die hierauf reflectiren, hiermit einladen will. Niedereſchbach den 8. Sep⸗ tember 184 9. d a Heſſ. Bürgermeiſter d Jun g. „ Vete u bim d c u n.g. 140 18860 Das diesjährige Obſt in der Uum⸗ 1 des e ene Schloſſes dahier, beſtehend in Aepfe irnen und Ruſſe,, wird Freitag den 14. d. M., Nachmittags von 2 Uhr: an, an Ort und Stelle, öffentlich verſteigert und der Anfang im hinteren Hirſchgraben, an der Stagatsſtraße, g 5 aper en. September 1849. Det Gr. Renkamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Bau ß. Aepfel.⸗ Verſteigerung. 1387) Donnerſtag den 13. d. M., Vormit⸗ 85 9 Uhr, ſollen die der hieſigen Gemeinde gehörige Aepfel, in mehreren Abthellungen, öffentlich an die Meiſtbietenden an Ort und Stelle verſteigert werden. Aſſeuheim 125 8. September 1849. Der 5 Heſſ. Bürgermeiſter f Sch mi d t. Aepfel„Verſteigerung. Loss Freitag den 14. September d. J., ormittags 9 Uhr, ſollen die der Gemeinde Oſſenheim gehörigen Aepfel an Ort und Stelle, Parthienweiſe, meiſtbietend verſteigert werden. Der Anfang iſt an der Behauſung des 955 wirths Chriſtian Höres. 8 Oſſenheim den 8. September 4849. Der 42 2 r ee her Aepfel ⸗ e (1389) Freitag den 14. September d. J., Nachmittags 2 Uhr, ſollen die Gemeinde⸗Aepfel von Bauernheim an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert werden. Bauernheim den 8. September 1849. 5 Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Walther. Aepfel ⸗Verſteigerung. 118900 Montag den 17. September, Vor⸗ müttage 10 Uhr, ſollen die Gemeindeäpfel zu Langenhain, circa 100 Malter, an den Meiſt⸗ bietenden verſteigert werden. Langenhain den 6. September 1849. Der Großh. 5 0 e fiuſzweigenden, 4 Zeinladet Privat el. Verſteigerung. l 050 118 ounerſſag den 13. d. M., Mor⸗ gens 10 2 Arden die Gemeindeäpfel, in . e igert. Ockſtadt den 8. September 1849. Der Groß Ne Stde. f * lei n. h etep: verge (4392) Donnerſtag den 13. d. M., Vor⸗ mittags 11 Uhr, ſoll auf hieſigem Rathhaufe guſt 18 9. 7 ein der Gemeinde zugehöriger, gut gehaltener Faſelochs und ein Faſelſchwein, öffentlich meift⸗ bietend verſteigert e den 9. September 1849. f Hartmann. 91 0% 25 Verpachtung. 00 Die Jagd in ven Gemarkungen Ober- und Niederflorſtadt mit Birkenſee, circa 1990 Morgen haltend, worunter ungefähr g ben Wald find, ol l Freitag den 2188 d. Vormittags 11 br, im Rath hauſe zu Niederflorſtadt, unter den im Termin be⸗ kannt gemacht werdenden Bedingungen öffent- lich meiſtbietend verpachtet werden. Florſtadt den 8. September 1849. Der Mroßh, Heſſ. l Appel Aepfel. Gere (1394) Montag den 17. d. M., Vormittags um 10 Uhr aufangend, ſollen die der hieſigen 3 gehörigen Aepfel, eirca 150 Malter, in Abtheilungen, öffentlich weiden betſtei⸗ gert werden. Florſtadt den 8. September 1849. Der 1 Heſſ. Aürgermeiſer Appel N „Bekanntmachungen. Ge f uch. (1365) Ein braver junger Menſch, mit den nöthigen Vorkenntniſſen verſehen, wird in ein Specerei⸗ und Eiſengeſchäft in die Lehre geſucht. Wo? zu erfahren bei der Expedition. Anzeige. (18510 Ich habe einen neuen Trans⸗ port von reingehaͤltenen Pfaͤlzer- und Rheinweinen, per Ohm zu fl. 16. 18. 20 und fl. 24. erhalten, ſowie auch vorzüglich ſchöne 18481 ganz billigen Preiſen. Arnold Stiebel junior b Döngesgaſſe Nr. 6 neu in Frankfurt a. M. Empfehlung. (1379) Der unterzeichnete empfiehlt ſich mit vorräthigen Corſetten und Leibcher zu den bil⸗ ligſten Preiſen, ſowie auch im Anfertigen von Schnürſtrümpfen. Carl Diehl Damenlleidermacher, wohnhaft in der Seemühle dahier. iA n z e zige. (1395) Ein junger Mann, welcher ärztlich für's Militär anerkannt iſt, will für einen Mi⸗ litärpflichtigen, welcher ſich bei der letzten Ziehung hinein gelooſt hat, gegen billige Bedingungen einſtehen. Schriftliche Anfrage befördert die Expedition. —„ auf den in 5 meiſtbietend verſte Weine zu „Der Kutheſſ. Bürgermeiſter 4 miethen und kann bis Ane ang Dezember werden bei werden, wozu Fagfüi haber 1 bfiehlt 3 kr. Zu Verkaufen. 900 (13000 20 Glu, wen. 10 n neu, die andern einmal gefüllt waren, fin zu ver⸗ kaufen bel Bierbrauer Nathan 125 9 8 Berkauſe 97) Ein neuer Kelter⸗M trog 5 922 5 g 1 bedanke bel 1 5. 5 Friedrich Dülb rah 3 u ere he (1398) Ein böllſtäudi 0 Logis 2 zu ver⸗ bezoges elke Stritzin ger in der Kirchgaſſe, empfehl un g. 8 (1399 Mit vielen ſchönen Wagren n Herren⸗ und Damenkleidern, ſowie mit Leinewand, Barchent und Zwillich, Bettfedern, Flaumen, Moulton und i 0 1 1 0 N. ꝛe. zu illigen Preiſen, zem⸗ wach, f 85 Ae cee i Einladung zu einem Scheiben⸗Scheßen um Gel, Preiſe (1400 Unterzeichnete ſind geſonnen, Sonntag den 16. September d. J. ein Scheiben⸗Schießen um Geld⸗Preiſe ahzuhalten, wobei folgende Preiſe ausgeſetzt 1055 5 1. Gabe. fl.—Akkr. % ee e ee e e 15215 E ng 5/—„ 4. E 4„— ö 1 FP 6.„„ ve N 0 7 1% eee, 9. 2 i 10. 1„% 80 Sonntag, Nachmittags um 2 Uhr, werden Schnappſcheiben aufgeſteckt, welche um 3 Uhr wieder abgenommen werden. Der Schuß koſtet Sodann erhalten drei Schwarzſchüſſe einen Stecher auf eine Ehrenſcheibe, und 172 erhält der beſte darauf dieſelbe mit 1 fl., zweite 40 kr. um 3 Uhr beginnt das a ſchießen und die Einlage iſt für jeden Schuß auf 12 kr. feſtgeſetzt. Wir laden alle Schießliebhaber mit dem Be⸗ merken höflichſt ein, daß für gute Speiſen und Getränke beſtens geſorgt ſein wird. dee e September 1849. 5 Val. Schub, Platzweiſtet᷑ N Anzeige. (1401) Mit dem 1. Heteder bonn das vierte Qaurtal der Allgemeinen 2 Zeitung. Album für weibliche Arbeiten und Moden. Die Muſßder⸗ Zeitung erſcheint 1 zwei⸗ mal; jede Nummer beſteht aus einem Boge Text, zu welchem abwechſelnd entweder ein ganzer Bogen e 83 1 Bogen 8175 8 odebild eben d. Preis für das Vierteljahr— 9457 kr. die Zu geneigten Aufträgen hierauf empfiehlt ſich die Buchhandlung C. 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