ether aus d Hellmitteln ken und Gen naghetſſchen den. dei Semnan ind haben ü indernagel 1 und 10 6. bot; der heſen T —— ig nittelbart : Heil⸗ r. bn 2 Al. . erer . eerbeſen im wühenee im Bede. zun Somabend den 0 10. Niobenber ce Theil.“ 8 28 K 1 5 f k g. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Deienſtag den 20. d. M., Morgens 10 Uhr, die ordentlichen Sitzungen des Vezirtsrahs dahier auf dem Nathhäuſe beginnen. i Friedberg den 6. November 18419. a Großh. Heſſ. Regierungs⸗ Cbmmiſſt on 8 des Regierungsbezirks Friedberg N„ ue D u vr i e r. 8 1 2 Negterungsblatt Auszüge. Nr. 65 enthält: 1) Geſetz vom 3. Oct., die Ablöſung von Lei⸗ ſtungen, welche auf Grundſtücken oder Grundrenten haften, und nicht dem Art. 1. des Ablöfungsgeſetzes vom 27. Juni 1846 unterliegen, betr.— 2) Bekanntmachung, die Beſtellung der Wahleommiſſäre für die Wahlen der Abgeordneten zu den beiden landſtändiſchen Kammern betreffend. An die Stelle des zum Wahlcommiſſär fuͤr die Wahl eines Abgeordneten zur erſten Kammer in dem vereinigten Wahlbezirke Heppenheim und Worms und für die Wahl eines Abgeordneten zur zweiten Kammer in dem Wahlbezirke Heppenheim ernannten Herrn Regierungsraths App iſt wegen Verhinderung deſſelben zur Leitung dieſer Wahlen der Herr Regierungsrath Schmitt zu Heppenheim als Wahlcommiſſär beſtellt worden.— 3) Verzeichniß rechtskräftig gewordener, nach Art. 30 des Strafgeſetzbuchs bekannt zu machender Strafurtheile der Gerichte der Provinz Oberheſſen.(Unter den 22 Fällen befinden ſich 1) Corrections⸗ hausſtrafen: von 2 Jahren wegen Körperverletzung mit ködtlichem Er⸗ folge; von 2½ J. geſchärft wegen ausg. Diebſtahls; von 3 J. wegen Tödtung;— 2) Zuchthausſtrafen: drei von 2 J. geſchärft wegen Land⸗ ſtreicherei; von 2½ J. wegen Veruntreuung im Dienſt; von 2¼ 8. geſchärft wegen Diebſtahls im 6. Rückfall; zwei von 2½ Jahren wegen ausg. Diebſtahs und wegen Lansſtreicherei.)— 4) Erle digt ſind; die 2. evang. Pfarrſtelle zu Butzbach, R.⸗B. Friedberg, mit jährl. 928 fl. 47 kr.; die kath. Sb zu Hackenheim, R.⸗B. Mainz, mit jährl. 307 fl. 25 kr., mit Einſchluß der Entſchädigung für Heizung, wovon jedoch 60 fl. an den penſtonirten Lehrer abzugeben ſind; die 2. evang. Schullehrerſtelle zu Crumſtadt, R⸗B. Darmſtadt, mit jährl. 264 fl. 44 kr. und 20 fl. für Heizung des 1 die Stelle eines s Ppyß es für den Phyficatsbezirk Neuſtadt, R.⸗B. Erbach. Em Sonigmonat in Jahr 1846. Aus dem Engliſchen, von Alfr. Meißner. Einer meiner Freunde, dem's ſein Lebenlang ſo gut ergangen war, daß er niemals arbeiten durfte, und dem deßhalb jede Exiſtenz am Ende entleiden mußte, hatte ft ſich zu Anfang December 1847 nach Paris begeben in der Ab— icht, dort den Winter 8 verbringen, und ſich namentlich * · 1815 N 121 71 5— über die agel 1 0 ordentlich zu 179 5 e Freund iſt noch jung, von lebhafter Phantaſſe, und ein Träumer. Allein trotz ſeines Hanges zu ftäumeriſchem Hinbrüten ward er doch von einem Paxiſer Banglier in der praktiſchen und allzurealen Region der Börſe gaſt⸗ freunplich aufgenommen und als Hausfreund anerkannt, denn der Banquier hatte aus guter Quelle erfahren, daß der ihm Empfohlene 50, 000 Pfund Sterling“ in; 15 Lon⸗ dotler Bank und ein Prächtiges Landgut im Henegau beſſtze, die ihm eine himängliche ſöllde Grundlage däuchten, u unt Luftſchlöſſer darauf bauen zu können. Einem jungen Man von großem Vermögen ſteht auch der allertüchternſte ur ullerpraktiſchſte Vater einer heirathsfähigen Tochrer ern Excentrieität und Hang zur Romantik gerne nach. So auch Herr Hoffmann, der Bankier, der gar bald bemerkt hatte, daß ſeine Tochter Mathilde der Magnet ſei, wel⸗ cher den jungen Engländer an ſein Haus efeſſ elt habe. Nachdem er eine ganze Nacht hindurch ſt ſich 111 gegeben, ſich ſelber zu überzeugen, daß ſeine, Tochter mit einem ſolchen Mann glücklich ſein müſſe— das Reſultat eines großen Proceſſes von Adition, Subtractlon und Multi⸗ plication— gab Hr. Hoffmann gerne ſeine Eithwilligung zur ehelichen Verbindung der Mademoiſelle Mathilde mit dem jungen Marvel. Mademoiſelle Mathilde war in der That auch ein liebenswürdiges anmuthiges Weſen; nicht ein gewöhnliches Goldprozentenkind, deren Gemüth eingehüllt in einen Ballen von Banknoten und deren Herz in eine Goldbarte ver⸗ wandelt ſcheinen. Sie hatte vielmehr in der Atmoſphäre der Dreiprocentigen und Conſols etwas von der ätheriſchen Grazie der Natur und Poeſie eingeſogen und ſich erhalten. Das Klingen der Napoleons hatte ihr Ohr nicht betäubt gegen die luftigen, geiſterhaften Stine die freundlich Und ſchmeichelnd in dem jungen Herzen erklingen und ſeine Lenzzeit mit Entzücken erfüllen. Das düſtere, dunkle, enge Haus worin ſie lebte, war für ſie nicht leer von jenen heimiſch traulichen Geiſtern der Dichtung, die„in des Regenbogens Farben leben und in den flüchtigen Wolken⸗ floͤckchen ſpielen.“ Und Mathilde verſtand meinen Freund, wenn er zu ihr eine Spa redete, die vor dem 24. Februar nicht ſehr gewöhnlich, weil nichts ſeltener war, als ein Bund der Herzen, auf reine Neigung ohne Neben⸗ abſichten gegründet. Kein Wunder daher, daß ſie ihn lieben mußte, während ſie ihm zuhörte, und daß er ſie liebte, weil ſie ſeine Sprache verſtand. Die Mehrzahl der Heirathen in Frankreich im Ver⸗ — —— . —— — * r————— — F 1 366* S 5 N 8. lauf der letzten Jahrzehnte waren Verbindungen zwiſchen Rang und Reichthum— zwiſchen Ahnen, Titeln und Mam⸗ mon. i darf man— ſo wenig dieß auch glaublich erſcheinen mag — keineswegs den allzuklugen und allzuvorſichtigen Papas und Mamas allein zuſchreiben, denn die jungen Damen ſelbſt hatten mehr als zuviel Antheil daran. Die ganze Geſellſchaft war wurmſtichig; je höher der Stand, deſto größer die Hohlheit und Leere an wahrem Verdienſt, Zucht, Character und Adel; eine maßloſe Ehrſucht, ein unbezähm⸗ bares Gelüſte nach Rang und Titeln, ein wahnwitziger Durſt nach Gold hatte alle Herzen erfüllt, und alle holden Illuſionen, all die bezaubernde Romantik des Lebens ver⸗ ſcheucht. Noch vor wenigen Jahren hoͤrte ich eine junge Dame, die kaum ſiebzehn Mal die Pracht des Lenzes ſich entfalten geſehen, im Vertrauen zu einer Freundinn ſagen: „Ich werde nie einen Mann heirathen, der nicht entweder ein großes Vermögen oder einen erlauchten Namen beſitzt,! worauf die andere erwiederte: g ö entweder einen Prinzen oder einen Bankier oder gar nicht zu heirathen!“— Von dieſen verkuͤmmerten und der Natur entfremdeten Weſen nun machte Mademoiſelle Mathilde eine rühmliche Ausnahme; ſie kümmerte ſich weder um das Vermögen, das ihr Arthur beſaß, noch um Titel, die ihm fehlten: ſie liebte noch nach der alten reinen Weiſe, wie die Jugend im goldenen Zeitalter liebte. Es freute ſie, daß Arthur keinen Stand hatte und keinem anzugehören brauchte; dann ſperrte er ſie doch nicht mit ſich in eine düſtere Wohnung in der Nähe der Börſe ein, und ſie konnten beide hingehen, wohin ſie wollten, und frei und unbeſchränkt nur ihrer Liebe und ihren Liebhabereien leben. Meinem Freunde Arthur Marvel muß ich zu ſeiner Ehre nachrühmen, daß er weder vor noch nach der Ver⸗ lobung auch nur mit einem einzigen Worte der Mitgift Mathildens gedachte, noch auch ihrem Vater erlaubte, da⸗ von zu reden. Er wollte nur Mathilden, in welcher er das Ideal von Anmuth, Herzensgüte und Lieblichkeit ver⸗ körpert ſah, und darum ward man bald über die Heirath Eins, und die Trauung ſollte am 24. Februar 1848 ſtatt⸗ finden. f Am Abend des 23. Februars gelang es uns erſt nach verſchiedenen vergeblichen Verſuchen, den Maire zu Hauſe zu treffen, wiewohl in ſo großer politiſcher Aufregung, daß er die junge Braut ſogar mit einer Vorleſung über Politik, Staatswirthſchaft und öffentliche Moral unterhielt, während ſie die nöthigen Dokumente unterzeichnete. Es ward ihm natürlich leicht, ihr zu beweiſen, daß eine Re⸗ gierung, welche die Liebe durch die Ehe ſanktionire, die beſte von allen Regierungen, und der chriſtlich-monarchiſche Staat die vollendetſte Regierungsform ſein müſſe, die jedem Verſuche zu ihrem Umſtürz hohnlachen könne. Als aber Mr. Arthur Marvel mit ſeiner Braut und den Zeugen die Mairie verließen, konnte Niemand von ihnen ſeine Equipage wiederfinden. Während der Maire nämlich in aller Loyalität ſeiner dreifarbigen Schärpe der Verſamm⸗ lung bewieſen hatte, daß an dieſem„Putſch“ und Emeute von Buben und Schulknaben durchaus Nichts Ernſtes ſei, was irgend zu Befürchtungen Anlaß gäbe, hatten die patriotiſchen Gamis jeden Omnibus, Kabriolet, Tilburi, Phaeton und jedes andre Fuhrwerk ergriffen, und daraus Barrikaden gemacht. Die Nacht darauf durchwachte Mathilde allein im Gebet für die Sterbenden. Am andern Morgen fand ſich mit dem Schlage eilf Uhr Arthur Marvel im Salon des Herrn Hoffmann ein, noch gekleidet wie am vorigen Abend, wie er denn gar nicht aus den Kleidern gekommen zu ſein ſchien,— aber nicht wenig beſchmutzt und ermüdet, und Allein die Urſache dieſer betrübenden Erſcheinung „Und ich habe mir gelobt, 7 neben dem Brautſtaate noch mit Sübel, Piſtolen und einer Flinte verſehen. 1„ „Beſter Freund!, ſagte der Banquier, ohne von den drei oder vier Journalen aufzublicken, die vor ihm lagen, —„Sie werden ſelber einſehen, daß heute nicht von der Hochzeit die Rede ſein kann?“ „Ei! und warum denn nicht, Herr Hoffmann?“ „Ja, mein Gott! wiſſen Sie denn nicht, was vor— geht?“ war die Antwort.„Das Volk hat Barrikaden gebaut; Mols iſt auf Guizot, Thiers auf Molé, Odillon Barrot auf Thiers gefolgt, und wer weiß, wen uns die nächſte Stunde als Conſeilpräſidenten bringt,— genugſam das Volk hat den Teufel im Leibe, und wird bald allent⸗ halben Meiſter ſein. Werfen Sie nur einen Blick auf dieſe Zeitungen: einige dieſer Prophezeihungen ſind in der That ſchreckenerregend!“ „Mag ſein ,, verſetzte Marvel mit ſeiner unzerſtör⸗ baren engliſchen Kaltblütigkeit,„aber gerade deßhalb iſt kein Augenblick zu verlieren;— wo iſt Mathilde?“ Und ohne eine Antwort abzuwarten, eilte er nach dem Boudoir ſeiner Verlobten, die er bereits im Brautkleide wartend fand.„Meine theure Mathilde, wie ſchön ſie heute ſind!⸗ rief er;—„nie ſah ich eine ſchönere Braut. Allein wir müſſen eilen, zur Kirche zu kommen, denn in einer Stunde dürfte es vielleicht ſchon zu ſpät' ſein. Laſſen Sie mich nicht länger allein in dieſem revolutionären Strudel treiben, der ganz Paris zu überfluhten droht. Sehen Sie mich an, Mathilde, ich habe mich tüchtig geſchlagen— wäre ich nicht beſcheiden, ſo würde ich ſagen, ſo tüchtig und er⸗ bittert wie ein Gamin. Morgen die Republik— aber für heute noch unſere Lieben 225 Das erſchrockene Mädchen barg ſich ängſtlich an Ar⸗ thur's Bruſt.„Wenn Sie mich lieben,“ rief ſie,—„ſo führen Sie mich von hier fort; meinethalben ſo weit Sie wollen und wohin Sie wollen, in den fernſten Welt⸗ theil, Arthur! nur fort, fort von hier!“ „Gut, meine Liebe! aber Sie muͤſſen dieſes Kleid ablegen, denn wir müſſen Barrikaden überklettern, um die Kirche zu erreichen! f f 5(Fortſetzung folgt.) Kirchenbuchs-Auszug vom Monat October. Butzbach. 110 Getraute: 14. Heinrich Bergauer, Bürger und Scribent mit Anna Katharina, des verlebten Gr. Wachtmeiſters Leonhard Köhres dahier, eheliche ledige Tochter. 21. Wilhelm Chriſtoph Schmidt, Bürger und Barbier mit Anna Eliſabethe, des verlebten Burgers und Barbiers Jacob Wilhelm Frank dahier nachgelaſſene Wittwe, geb. Schmidt. 28. Heinrich Klingel, Bürger und Metzgermeiſter mit Su⸗ ſanne Eliſabethe, des verlebten Bürgers und Schuh⸗ machermeiſters Ernſt Freitag dahier, eheliche ledige Tochter. f . Getaufte: 7. Dem Gr. Wachtmeiſter Wilhelm Hechler ein Sohn, Karl Anton Wilhelm, geb. den 16. September. 20. Dem Bürger und Gaſtwirth Jacob Karl Becker ein Sohn, Heinrich, geb. den 10. October. Nager 21. Ein unehelicher Sohn, Wilhelm, geb. den 22. September. 28. Dem Bürger und Taglohner Conrad Marx ein Sohn, Jacob, geb. den 13. October.* 19. 20. uad einer e von den dm lagen, t von der une, was vor⸗ Barrikaden „ Odillon n uns die genugſam ald allent⸗ Blick auf ſind in der unzerſtör⸗ deßhalb iſt de d Und m Boudoir e wartend eute ſindl⸗ Allein wir ter Stunde Sie mich del treiben, Sie mich u wure ig und er⸗ il— aber lich an At⸗ ,— 10 weit Sie un Welt⸗ nieſes Kleid u, um die d mit Aut. 18 Leovhald 1 nit 2 Barbier 10 Vittwe, Beerdigte: * 1. Philipp, des Gr. Bauaufſehers Georg Mittelſtädter zweiter ehelicher Sohn, alt 4 Jahre, 1 Monat und 3 Tage, f den 29. September. 5. Der Bürger und Schuhmachermeiſter Ernſt Schütz, alt 48 Jahre, 4 Monate und 26 Tage, f den 3. October. 9. Ein unehelicher Sohn, Adam, alt 22 Tage, 7 den 8. October. 2 19. Der Bürger Johs. Rockemar, alt 41 Jahre, 2 Monate und 17 Tage, f den 17. October. 26. Heinrich, des Gr. Fouriers Nicola Söhnchen, alt 7 Monate und 29 Tage, f den 24. October. — 367— Markt Bericht. Friedberg, am 7. November 1849. Aufgefahrenſ Verkauft i; Gattung. wurden wurden* 8(Mltr.)(Mltr.) fl. kr. Waden„ 40 6 40 Gert in* 5—— N rte ts. g— 2 2— us Menz eheliches Hafer; 40 7 7 2 45 F 3 3 5—.— Kartoffeln 50 24 1 30 Bekanntmachungen von Be⸗ Aenne a hoͤrden. 90 Hofraithe⸗Verſteigerung. (1583) Montag den 12. November, Morgens um 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die Hofraithe der Chriſtian Friedrich Sieck's Wittwe, beſtehend in Wohn⸗ und Brauhaus, an Ludwig Lang I., ſodann 88 UKlafter Hausgarten in 15 eee neben Paul Falk, meiſtbietend verſteigert. 3 Friedberg den 25. Oktober 1849. f 8 8. 0 N Auftrag nein Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Buͤrgermeiſter N fees aendern Immobilien ⸗Verſteigerung. (15841 Montag den 12. November, Morgens 2— Uhr* o eee die Immodilzen des Schloſſermeiſters Emerich Ran deer n auc Hofraithe, als: Wohnhaus, Stall und Gärtthen, benebſt einem Garten an ver Uſa, und Dienſtag den 13. November, Mor⸗ gens 9 Uhr, in dem Wohnhauſe die männlichen und errungenſchaftlichen Mobilien, als: Holzwerk, Glas, Eiſen, Weißzeug, Bettwerk und dergl., meiſtbietend verſteigert. e Friedberg den 25. Oktober 1849. Ju Auftrag: Groß. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Ben dee r. Hofraithe-Verſteigerung. (1631) Montag den 19. l. M., Morgens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe, in Auftrag der Erben, die den dahier verſtorbenen Gottfried Schmidt'ſchen Eheleuten gehörende Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus und Stall, an Elias Garde, meiſtbietend verſteigert. Zins der Auguſtiner⸗Schule 54 kr. Friedberg den 5. November 1849. — Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter . a Bender.* Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (1633) Dienſag den 13. November d. J. Vormittags 11 Uhr wird auf dem Rathhauſe zu Bleichenbach die Herbeifuhr von 25 Kubik⸗ klafter Schichtenmauerſteinen aus dem Stein⸗ bruche bei Bleichenbach in das Roſenthal bei Friedberg, jede Kubikklafter zu 70 Gulden ver⸗ anſchlagt, an die Wenigſtbietenden öffentlich in fünf Looſen verſteigert werden. Friedberg am 2. November 1849. Der Großh. Heſſ. Sections ⸗Ingenieur der Section Friedberg. Hochgeſand. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Section Butzbach. (1616) Freitag den 16. November, des Vor⸗ mittags 9 Uhr, werden die mit Schienentrans⸗ vort zu fertigenden Erdarbeiten in den Gemar⸗ kungen Niederweiſel, Oſtheim und Obermöͤrlen, in einem Looſe veranſchlagt zu 16500 Gulden, an den Wenigſtfordernden durch öffentliche Ver⸗ ſteigerung in Accord gegeben. Die Zuſammen⸗ 755 iſt am Uebergang der Oſtheimer Vieingl⸗ raße.. 52 f N Butzbach am 5. November 1849. a Der Großh. Heſſ. Sections-Ingenieur 420 Eicke me he r. Arbeits.⸗Verſtei gerung. (1647) Montag den 12. dieſes Monats, des Vormittags um 11 Uhr, ſollen in hieſiger Bürgermeiſterei nachbenannte Arbeiten, als: 1) die Anlieferung von 3 Cubikklafter Steinen, 2) das Zerſchlagen dieſer Steine, und 3) die Unterhaltungsarbeiten der Vicinalwege, an die Wenigſtnehmenden öffentlich in Accord Hecgeben werden./ Sid ent z Noe, Bruchenbrücken den 7. November 1849. 1% Der Großh. ee * Privat- Bekanntmachungen. 8 Auszulei hien. (1639) Bis zum 1. Dezember d. J. liegen, gegen genügende Sicherheit, circa 1500 fl. 11 1 Ausleihen bereit. Die Expedition ſagt wo Rheinbairiſche Kaſtanien! (4610 Braunſchweiger Flachs und Malaga⸗ itrönen in ſchönſter Waare bei Wilhelm Fertſch. 0 Anzeige. (1635) Um den bereits mehrfach an uns geſtellten Wünſchen zu entſprechen, erklären wir uns bereit, Unterricht in folgenden Lehrgegen⸗ ſtänden, als: Zeichnen, Mathematik, Ortho⸗ graphie und Schönſchreiben zu ertheilen. Indem wir dieſes zur öffentlichen Kenntniß bringen, bitten wir die verehrlichen Eltern und Lehrhetren hierauf gütigſt Rückſicht nehmen zu wollen und werden winzuns beſtreben, das uns zu Theil werdende Zutrauen zu erhalten. Das Honorar wird ſo geſtellt werden, daß es ſelbſt dem Unbemittelten nicht zu ſchwer fallen wird dieſen Unterricht zu genießen. Friedberg im November 1849. Broſius. Louis Lang. Oelfäſſer von 3—5 Ohm (46410 in Eiſenband, Pfälzer ⸗Nüſſe billigſt bei Friedberg. M. L. Goldmann, in der Judengaſſe Nr. 225. Friedberg. Prediger⸗Verſammlung (4648) zu Friedberg im Hötel Trapp am 14. November. Anfang Vormittags um 10 Uhr. Tages⸗ ordnung: innere Miſſion. Friedberg am 9. Nov. 1849. Dr. Sell. Dr. Matthias. Friedberger Turngemeinde. 1649) Nachdem nunmehr das regelmäßige Winterturnen begonnen, wird zur Beantwortung dießfallſiger Anfragen veröffentlicht, daß junge Leute, welche an dem Turnunterricht Theil nehmen wollen, ihre deßfallſigen ſchriftlichen Anmeldungen, die außer Angabe des Alters, Zu⸗ und Vor⸗ namen, auch die Einwilligung der Eltern oder Vormünder enthalten müſſen, bei dem Schrift⸗ fübrer Fritz Reuß(an der Freiheit) einreichen können. 8 180 E. 15 9 Einladung. (1650) Sämmtliche Mitglieder des hieſigen Muſikvereins werden auf Sam⸗ ſtag den 10. November, Abends 7 Uhr, zur Berathung einer in der Kurze ab⸗ zuhaltenden Abendunterhaltung dringend eingeladen. Local im Sieck'ſchen Haus. Friedberg. Der Vorſtand. Aufforderung. (163 1) Alke dieſenigen, welche etwa noch For⸗ derungen an die Hinterlaſſenſchaft des unlängſt ver⸗ ſtorbenen Beigeordneten Heinrich Alles zu Stein⸗ furth zu machen haben und nicht bereits ſchon dem unterm 3. Jan. 1848 vor Gr. Landgericht Butz⸗ bach zu Stande gekommenen Vertrag beigetreten ſind, werden hiermit aufgefordert, ihre Anſprüche binnen 4 Wochen bei der Unterzeichneten geltend zu machen, widrigenfalls die, welche ſich ſpäter melden, nicht mehr berückſichtigt werden können. Steinfurth den 1. November 1849. Heinrich Alles Wittwe. Empfehlung (1652) Unterzeichneter empfiehlt ſich zu nach⸗ ftehenden Gegenftäänden, welche zu den billigſten Preiſen abgegeben werden: Zettel⸗ und Einſchlaggarn in den gang⸗ barſten Farben und Nummern, 1, 3, 4 und Fdrätbiges Sapetgarn, baum⸗ wollnes Strick- und Nähgarn, Rollen- zwirrn, Eiſengarn, Näh- und Drehſeide, Schnur, verſchiedene ſeidenen Rock⸗ und Weſtenknöpfe, Beſatzband und Kortel, engliſche Näh- und Stricknadeln,% breiten Garniren⸗Till und Spitzen, Futter, Moll, Saſſinets, Baumwolltuch, Sam⸗ met u. dergl. Nathan Hirſchborn, Friedberg. Uſergaſſe Nr. 244. —— r n. 0 15 1 1 N 7 1 1 368 Die vielen Nachbildungen —— L lichſt bekannten und tauſend fach bewährten Goldberger'schen Kaiserl. Königl. Allerhöchst privilegirten Galvano-eleckriſchen ,und Verfälſchungen der in allen Ländern Europa's und Amerikas ihrer großen 1 Heilkraft gegen gichtiſche/ rheumatiſche und nervöſe Uebel wegen rühme Uheumgtismus-Ketten machen es nöthig, (18310 wiederholentlich dringendſt zü erfuchen, genau darauf achten zu wollen, daß eine jede 2 verpackt iſt/ achte Goldberger ſche Kette in einem Käſtchen Nanien„J. T. Goldberger“ und auf der R und den zu den feſtgefßellten Fabrikapreiſen vorräthig find. welches auf der Vorderſeite den 5 ückſeite den Kaiſerl. Königl. öft er. Adler Goldbergerſchen Fabrikſtempel, 1. e. das Wapppen der freien Bergstadt Tarnowiß, trägt, und daß dieſe Ketten in Friedberg nur bei P. F. Schmitinen „„ 90 ls e es e un Emypfe 688) zu fehr billigen Pieißen bei 4 Frieher 8 1 N ee e 78 wat, eee Gegerbte Reb⸗ es Sckaaffell. Fimurr⸗ bb paͤchen nüd gekämmte Wollt Ane 41 gn s eie t e Louis Simon, Weißgerber, das verehrlſche P. T. Pudlieum 9 Kirchliche Anzeigen 5a Fri edber gang 10 15 1868251% 445 28. Sonntag n. Trinit. den 11. Nobr. Pfarramtliche Functionen verrichtet: „bert Stadtpfarrer Sell, Vormittags predigt in der Stadtkirche: 171 6 119 1 E Herr Candidat Dingeldey.— * 2 3. 7 un 5 Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Stadtpfarrer Sell.“— Vormittags predigt. in der Bu kirche: 828 Herr Lehrer Röm held, 6 Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Euler. — 222 F r uch th rei ſe e apäärlampen, beſſtze ich eine große Auswahl und bin in den Stand geſetzt, dieſelben zu ſehr billigen Preißen abzugeben. Zu heruntergeſetzten Preißen Thibet, Orleans und Mantelſtoffe, Cuttun die Elle zu 12 kr. Hamann per Elle 8 kr.. N A eee ee Neue holländiſche Bückinge D (1688) find angekommen und friſche Schell fiſche werden täglich erwartet bei ö Friedberg. 8. W. Fertſch. Zu Vermiethen. (1630) Ei möbeltttes Zimmer mit Kabinet iſt zu vermiethen und kann ſogleich bezogen wer⸗ den. Wo ſagt die Expedition dieſes Blattes. en e gen (1687) Seit Anfang Novembers habe ich mich in Münzenberg als practiſcher Arzt nieder⸗ gelaſſen und bin erbötig, jedem Hülfsbedürftigen der Umgegend mit Rath und That beizuſtehen. Hermann irn baum, Dr. der Medicin Chirurgie und Geburtshülfe. e eee (16880 Alle Sorten Oefen und Sparherde ſind zu haben und werden verkauft per Pfund 4% kr. in Münzenberg bei ˖ 101 Marcus Engel und Lichtenſtein. Ann 3 e 8 1659) Der erſte Ball der hieſigen Caſino⸗ Geſelſcaatt für dieſen Winter wird Freitag den 23, dieſes Monats ſtattfinden und Abends 7 Uhr ſeinen Anfang nehmen. i Friedberg den 7. November 1849. Der Vorſtand der Geſellſchaft. „ een g s (1660) welches ſogleich bezogen werden kann, hat zu vermiethen f Michael Bauer (1661) naterzeichneter, Lehrer der franzö⸗ ſiſchen und englischen Sprache in, Frankfurt, be⸗ giebt ſich ſeit einiger Zeit, zur Extheilung von Unterricht, wöchentlich zweimal nach Vilbel und würſcht nun duch auf ⸗Friedberg feine Thätigkeit auszudehnen, hauptſächlich für Solche, die ſich im Sprechen und Schreiben auszubilden-wünſch⸗ ten. Hkerauf Reflectirende wollen ſich gefälligst an Hrn. Prof. Dieffenbach wenden, der auch Näheres über die Befähigung des Unterzeich⸗ neten ertheilen wird. i Friedberg den 8. November 1849. (1662 Sonntag den 11. dieſes Monats it guter 1848 r Wein, die Flaſche u 18 kr., in Zapf genommen. Hierzu ladet höflichſt ein“ Nauheim im November 1849. 2 e f D Ir. Frankfürter Gold⸗Cours vom 8. November S. M. Sebold, Seigehen e en e eee bei dem Unterzeichneten gut beſetzte Tänzmuſtk anzutreffen und wird an jenem Tag ein ſehr in der Kirchgaſſe, un 85 banpg 7. Nobr. Gattung, Ae n 1 erg A. kr. Korn„ 1%(U Waizen pr. Malter 6 40 Hafer„ Polizei Taxe ſür die Städte Friedberg und Butzbach vom 104 bis 16. Novbr. f LA 1 Neunt N 2 2 1210 4% l l Tried⸗ Butz⸗ 3 Brod⸗Preiſe. berg. bach. 5** f kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 2 0 2.— 2 9 8. 16 N db 04 n ee ee 275 81A N 3 Eth. eth. — Milchbrod 144577 1 71 —Waſſerweck 0. rns fn — Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 14616 I Fleiſch-Preiſe. 7 ö ö J 5 1 5 1 pf. 9 pf. 1 Ochſenfleiſch 111211 „ Kühfleiſch, gemäſtetes 9— 8— „ Rindfleiſch, gemäſtetes 80 2 7— „ Kalbfleiſch 23 9 408— 8— „ Schweinenfleiſch 116 2 2 „ Hammelfleiſch 4 82 „ Sthaaffleiſhch f; 5—— „ Wurſt veblos Schweinen 14— 12— „ Bratwutſt 116— 15— „ Schwartenmagen 16— 15— „ Geräucherter Speck 22— 24— Schinken i es 1 „ Dörrfleiſchh 16— 17— 1* Schweinenſchmalz,.— ausgelaſſen 24— 22— unausgelaſſen 18—418— „ Nierenfett 20—4—— * Hammelsfett 1 1418——— Bei, Ludwig Kreuter und Heinrich Engel das Pfund Hammelfleiſch 7 Kreuzer. 8 0 Neue Louisd'or l 6 Friedrichs d'or n 15 0 Holländiſche 10 fl. Stücke 41020 Rand⸗Ducaten 9 5.639 20 Frankſtücfßrte 91638 ½+¼ Engliſche Souvergins 1214 Gedruckt und verlegt unker Verantworllichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. Die Großherzoglich Heſſiſchen Bürgermeiſter 8024 Berk die ren n 8 ip SSS S e —