n Dermfadt Handlung don g n depth on lweſens National- + tiedbrtg en s Grab! n Sian ni Nano ˖ Tob. ianoforte, lung 1 fuͤr die Jutelligen. Blatt Provinz Oberheſſen e h ae gen d er . Uegierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. Sonnabend den a 6. Januar 1845. i Friſch auf, in's neue Jahr! Was wird das neue Jahr uns bringen? Wird es die Schaden heilen, die das letzte Jahr verürſacht hat? Es hatte 1 angefangen. Gleich in den erſten Tagen des hetvorkeimenden Frühlings eine Bewegung durch Europa, wie ſie die Weltgeſchichte noch nicht geſehen, ſo umfaſſend, ſo friedlich(trotz der Opfer, die ſie foſtete, kann man ſie im Verhältniß zu andern Revolutionen friedlich nennen), o, ſegenverheißend. Aber wie findet der Schluß des Jahres eine am Anfang gemachten Verheißungen? Als Träume und als ſolche verflogen. Wir wollten ein einiges Deutſch⸗ land und ſind zerſplitterter, als je; wir wollten ein freies und mächtiges Volk, und ſind ſo ohnmächtig, wie wir noch nie geweſenz wir wollten Befriedigung der materiellen Bes dürfniſſe des Volks, und Gewerb und Verkehr ſtockten noch niemals ſo ſehr, als eben. Daneben erſttebten wir auch tine freie Kirche, Zuſicherungen wurden in dieſer Hinſicht gegeben, und— am Ende des Jahres erleben wir Reſcripte, wie ſie das du Thil- von Lindeſche Zeitalter nicht aufzu⸗ weiſen hatte. So iſt die Freiheit zu Grabe gegangen, die im März ſo herrlich erblüht war, ſo ſind die Träume zer⸗ tonnen, die nicht ein Volk, Deutſchland allein, nein, die die Völker Europa's in Taumel verſetzt hatten.— Was iſt die Urſache davon? ſo fragen wir uns billig beim Rück⸗ blick auf das verfloſſene Jahr, das ſoviel verſprochen und ſo wenig erfüllt hat. Jedes Volk, ſagte einmal ein großer Mann, hat ſo viel Freiheit als ihm gebührt. So iſt es auch mit Deutſchland, mit Europa. Sie haben ſo viel Freiheit, als ihnen gebührt. Würde ihnen mehr gebühren, als ſie beſitzen, ſo würden ſie die gewordene ſich nicht haben in Frage ſtellen, oder die nicht gewordene ſich nicht haben vorenthalten laſſen. Alſo nicht außer, ſondern in dem Volke liegt die Urſache ſeines materiellen und gei⸗ ſtigen Elends, in deſſen eigener Unſelbſtſtändigkeit und Be⸗ fangenheit. Und ſo lange hierin keine Abhülfe geſchieht, iſt kein Heil zu hoffen. Predigt deßhalb und wirkt ihr, ihr Freunde des Volks, die ihr euch vorzugsweiſe ſo nennt, ſo viel ihr wollt, fuͤr freie politiſche Formen und Geſtal⸗ tungen: ſo lange der Geiſt nicht da iſt, der dieſe Form beleben, ſie ſchaffen ſoll, werden ſie dem Volke nimmer zu Theil werden, weil es, wenn ſie ihm zu Theil wurden, nicht im Stande wäre, ſie zu bewahren.— Worauf haben wir alſo vor allen Dingen zu ſehen? Auf den Geiſt, der geweckt, der genährt, der gebildet werden muß. Macht das Volk gebildet und ihr macht das Volk frei, wahrhaft frei, weil ſittlich und ſelbſtbewußt.— Deßwegen ſehen wir auch mit groͤßerer Ruhe und Zuverſicht, als dies möglich wäre, der Zukunft entgegen. Iſt guch vieles des im Anfang des Jahres uns zu Theil ewordenen wieder zweifelhaft geworden— die Lehre, die ſch bas deutſche Volk aus ſeiner vorjährigen Erfahrung ge⸗ zogen: daß ein Volk nicht frei werden kann, ohne ſittlich und ſelbſtbewußt zu ſein, ſie iſt die wahre Errungenſchaft, die gicht entzogen werden kann. Und wenn man klug iſt, i men dei Lohr benutzen. Man wird vor Allem dahin ſtreben, daß es Licht in den Köpfen der Menſchen, lebendig in 0 zen werde. Dann werden auch Arme und Bein regſam and ſelbſtſtändig werden. l Tann an a ene. edi Schulen eruſe n und wir erachten die Schulſtuben für einen wich⸗ tigeren Entſcheidungspunkt für die Zukunft Deutſchlands, Europa's als die Paulskirche in Frankfurt. Das fühlen auch die Dunkelmänner. Sie fuͤhlen, wenn ihnen die Schulen entzogen werden, daß damit der Boden unter ihren Fuͤßen ihnen weggenommen wird. Darum ihre Anſtren⸗ gungen, ſie überall in dem Schutz und dem Schooß der alten Zuſtände zu erhalten. Darum, deutſches Volk, aber auch darüber gewacht, daß die Pflanzſtätte der Freiheit und Sitte nicht zu einer Pflanzſtätte der Knechtſchaft und Un⸗ ſittlichkeit, daß nicht die Traͤger der Wahrheit und des Lichtes zu Werkzeugen der Unwahrheit und der Finſterniß entwür⸗ digt werden. Wache, wie ein Adler über ſeinem Neſt, über deinen Schulen! Schütze ſie mit deinem Herzblut! Ver- theidige ſie bis auf den letzten Mann. Sie ſind das Siegel deiner Größe, die Frucht deiner Schmerzen und Entwicke⸗ lung. Laſſe ſie nicht aus der Hand! Was einſt die Kälte der Diplomaten trennte, wird die Schule wieder vereinigen, was ſchwach iſt, wird ſie ſtark machen, was leidend iſt, getroͤſtet, was roh und unmenſchlich iſt, gebildet und edel. Und ſo werden ſie dazu dienen, den Voͤlkern des Vater⸗ landes, den Völkern Europa's die Freiheit wieder zu geben, die ſie einmal erſtrebt, nach kurzem Ringen aber an ihrer eigenen Unſelbſtſtändigkeit, ihrer eigenen Unfähigkeit, die Freiheit würdig zu genießen, wieder verloren haben. Und mit dieſem Glauben, mit dieſer Liebe, mit dieſer Hoffnung, — friſch auf, in's neue Jahr!„Lucifer.“ ) Die Zeitſchrift aus welcher wir obigen Artikel entnommen haben, erſcheint unter dem Titel„Lucifer“, in Frankfurt, redigirt von Karl Schäffer. Sie erſtrebt Kirchen- und Schul ⸗Neform und kann allen, die auch auf religiöſem Gebiet den Fortſchritt wollen, nicht genug empfohlen werden. Ihr genialer Redacteur hat ſchon vor den Märztagen durch ſeine Kampfſchriften mit dem heſſiſchen Exkanzler von Linde hinreichend bewteſen, daß er die Wahrbeit zu reden auch den Lenkern des Staats gegenüber kein Bedenken trägt.— Es erſcheint von dieſer Zeitſchrift wöchentlich ein Bogen, der viertel⸗ jährig durch die Poſt bezogen nur 38 Kreuzer koſtet. D. R. . f 2 e Ithändel. Ein nicht geringer Theil der Parlaments⸗Herren in Frankfurt iſt in großer Rathloſigkeit. Es ſind dies die ſ. g.„Halben, die„CEen⸗ na, die in der Mitte ſitzen und bald mit der rechten, der linken Seite des Hauſes ſtimmen. Sie wiſſen heuer nicht recht, wo ſie ihr Eichen hinlegen ſollen: ob ſie für einen erblichen deutſchen Kai⸗ ſer, oder für einen deutſchen Wah'kaiſer, oder ſür 3 deutſche Kalſer oder für gar keinen deutſchen Kaiſer ſtimmen ſollen. Bald iſt es die eine, bald die andere von dieſen gewiß einer ſo großen Zeit eutſprechenden großen Ideen, die ſich in ihrem Oberſtübchen in Bewegung ſeßt.“ Wenn nun die kalte Witterung nicht etwas auf dieſen Ideengang einwirkt, ſo kann es leicht geſchehen, daß beim warmen Frühlingswetter die wirkliche Ab⸗ ſtimmung bei vielen dieſer Herren Sorge, Kumnier, Reue und wer weiß was noch all nach ſich zieht.— Der Würtemberger Miniſter Römer ſoll mit einer ziemlich ſtarken Partei gegen einen erblichen Kaiſer ſein. Die Rechten wollen den Preußen⸗König zum von den Fürſten erkorenen Kaiſer, die Linken einen einfachen deuͤtſchen Bürger, gleichviel ob Fürſt oder geweſener Unterthan, zum durch die National⸗Verſammlung auf eine beſtimmte Zeit gewählten Präſidenten oder Kaiſer des vereinigten Deutſchlands. Vielleicht ſiegt keine Partei, denn es bleibt in unſerer Zeit gar oft„beim Alten.“— — Inn Preußen fängt bereits die Wahlbewegung zur neuen köiglie en(Y Kammer an. Das Volk ſucht Männer, die für ſeine 8 den und handlen, hinein zu bringen, die Regierung ditto für ihre Pläne.„Die Mehrheit ſiegt!“— Fehlgeſchoſſen,— oft duch die Minderheit. Dies lehren uns wenigſtens die Fabeln vom Fuchs und ſeinen Diebſtählen. Die Regierung iſt die Minderheit und das Volk die Mehrbeit. Wer iſt aber der Fuchs?— Liſt— auch obne Weidberliſt— geht über Alles, wie ihr wißt!— Jacobi, der als preußiſcher bgeordneter im Jahr des Heils 1848 dem Konig von Preußen ſagte: das iſt das Unglück der Könige, daß ſie die Stimme des Vol⸗ kes nicht hören wollen,— wird in Königsberg und wahrſcheinlich auch in Berlin gewahlt.. 1 a 0 e Der abgedankte und der wirkliche Kaiſer von Oeſtreich haben den Großfürſten Konſtaͤntin von Rußland(12) zum Beſuch. Der höchſt zu vetehrende Gaſt ſoll pei dem Alten weinen und bei dem Jun⸗ gen. lachen, dem Ferdinand einen Condolenz-, dem Joſeph einen Gra⸗ 1 machen. Ex ſoll vielleicht auch moch manches Andere, wa 28 aber nicht weggeſagt werden darf.— Im Jahr 1848 hat Oeſtreich 3 ill. Einnahmen, und 156 Mill. Ausgaben gehabt. Daneben nuch Mill. undedenkliche Ausgaben,— bleiben für dieſes erſte Jahr det; deutſchen Freiheit(2 zu decken: nur 67 Mill.! Dadei iſt die Ausgabe für das Milſtar nur wie in einem gewöhnlichen Jahr berechnet. 90 ei e er der öſtreichüſche Antheil für die Heitzung der Pauls⸗ 0 6nd“ vie Gelder für die Or den, die anſtändiger Weiſe der Tr Völker“ Begllicküngs⸗FJürſt Windiſchgrätz und der Erbaten-Häuptling Jella⸗ chich erhalten, und noch ſo manche geheime Unterſtutzungsgelder. Doch dies ift Wes eine Baggtette für ein,„Volk, das Geld har. 8 400 deutſche, Reichsarmes.(70% ieht, wieder, gen Schleswig⸗ Hulſte ln der füchktbare Dalnenkönig küſtet ſich zum Vernichtüngskyiege geen das Leruneinigte Drütſchlans.— Die Heffen-Homburg'ſche Dtugoner ſollen bereits Marſchordre nach Flensburg! erhalten haben.— J Den italieniſchen Römern iſt der Pabſt Pius IX. zu conſti⸗ tutionell, dem König Wilhelm von Stuttgant ſoll der Römer zu cone ſtltutlonell ſein. Nutzanwendung: Es iſt nicht allen Leuten recht zu machen. In Frankreich hat ſich die Thale und Bergpartei in der National⸗Verſammlung veteinigt, um gemeinſam etwaigen Throngelüſten des Präſidenten der Republifgenergiſch entgegen zu treten. Es iſt dies die gemäß igſte und äußerſte Linke in dem franzöſiſchen Parlament. Die Na⸗ men Thal und Betg datiren aus dem Jahr 1792, wo in dem Sitzungssaal der franzöfiſchen Natlonal⸗Verſammlung die Bergpartei, die äußerſte Linke erhöhte Sitze inne hatte. Die Thalpartei, oder die Partei der„Ebenen, des„Sumpfes die gemäbigte Linke hieß auch Gironde, ſo genannt nach der Heimathsprovinz ihrer bedeutendſten Führer, dem Departement der Gironde.— Der jetzige Führer der gemäßigten Linken iſt Ledru⸗ Rollin, ein Mann von großer Reduergabe und Deutſchland befreundeter Gefinnung. Letztere bewies er durch eine begeiſterte Rede auf unſeren 6 die Zuhörer beſtimmt, aber leider gewährte dieſer Thell des bald mit ö R. Blum, die er nach jener Trauerkunde bei einem politiſchen Banquett in Paris vor über 3,000 anweſenden Mannern hielt. Er war der dritte unter den Höchſtbeſtimmten zur Präſidentſchaft für, die Republik und hätte eine bedeutendere Stimmenmehrheit als jetzt erhalten, wenn nicht ein großer Theil ſeiner politiſchen Geſinnungsgenoſſen ihre Stimmen Napoleon gegeben hätten, um durch den Napoleoniden den Zopf⸗-Präſtdenten Cavaingnac zu ſtürzen.— Auf Napoleon kann Ledru-Rollin folgen.— Bezirksrath). J(1. Sitzung.) Es war am Mittwoch, den 3. Januar, als ſich morgens 10 Uhr die Mitglieder des Bezirksraths in dem altehrwürdigen Saale des 2 7 7 5 ), Die Bezirksraths⸗Verhandlungen, deren Mittheilung im Auszug wir einigen Be⸗ zirksraths⸗Mikgliedern zu verdanken haben, werden wir 8 Pe Leſern regelmäßig zugängig machen. Die Redgetion. N* 7 8 N N 1 einſt freienreichsſtädt ſchen Rathhauſes verſammelten, um ihre Thaͤtigkeit als Bezirksräthe zu beginnen. Der größere Raum des Saales 1 für r n „ * locals ein düſteres Bild des in Friedberg vorhandenen Sinnes für 38 1 8 neue, aus dem Volkswillen hervorgegangene, der Oeffentli e. ſtitut der Volksvertretung neben der von der Regierung ei. miniſtrativbehörde. Kaum waren 20 Zuhörer fn 9 gen Saale anweſend.— Der Director der Regierungscommiſſton, Ouvrier, heißt in kurzen Worten die Bezirksräthe willkommen, und entſchuldigt die ſo ſpäte Eröffnung dieſes Inſtituts, herbeigeführt durch die ſich lang hinausgezogenen Wahlen und die kaum jetzt erſt eingereichten Voran⸗ ſchlagen der verſchiedenen Gemeinden.— Hoitzmann aus Petterweil übernimmt hierauf als Alterspräſident den Vorſitz, um die Wahl eines von den Bezirksräthen zu wählenden Präſidenteu zu leiten.— Cretzſch⸗ mar aus Rödelheim ſtellt an die Verſammlung die Frage: Ob der Präſfident nach relativer oder abſoluter Majorität gewählt werden ſoll,— wird aber von dem Alterspraſidenten mit der Bemerkung unterbrochen, daß, ehe zu Debatten geſchritten werden könnte, erſt die Sitzung des Be⸗ zirksraths eröffnet ſein müſſe. Holtzmann erklärt hierauf die Sitzung für eröffnet.— Der Alterspräſident wurde hierbei gewiß von dem rich⸗ tigen Gefühl geleitet,— von dem Gefühl nämlich, daß der Bezirksrath als die Vertretung des Volkes in ſeinen Gemeindeangelegenhelten eine Körperſchaft für ſich bilde, zu welcher ſich die Regierungscommiſſion nur im Verhältniſſe von vom Volk beſtellten Beamten zu“ betrachten habe. Die Regierungsräthe ſind durch ihre Stellung den Bezirksräthen unter⸗ 25. geordnet; ſie können die Bezirksrathe willfommen heißen, aber den Be⸗ zirksrath als ſolchen nicht eröffnen.— Stoll aus Niederwöllſtadt ſtellt den Antrag, daß der Präſident, Wetptaſen und eee Jahr gewahlt werden ſollen, und daß dann nach Ablauf dieſer Zeit bei der regelmaßigen Zuſammenkunft des Bezirksraths unter dem Vorſſtz des Alterspräſtdenten ein neuer Präſident gewählt werden ſoll.— Sto hauſen aus Butzbach proteſtirt gegen dieſen Antrag, weil nach dem G5. ſetz unter der Leitung des Alterspräſtdenten keine Anträge debattirt werden könnten, ſondern nur die Wahl des wirklichen Präſidenten vorzu⸗ nehmen ſei.— Es wird hierauf zur Wahl durch Stimmzettel geſchritten und Stockhauſen von 11 anweſenden Bezirksräthen(der Bezirks rath aus Rockenberg kam erſt nach det Wahl) mit 9 Stimmen zum Präftdenten, Holtz mann mit 8 Stimmen zum Vieepräfidenten, Kuhl aus Butz⸗ bach mit 10 Stimmen zum Schriftführer gewählt. Der Vorſtand iſt demnach demokratiſch, volksthumlich zuſammengeſetzt,— hoffen wir, daß es auch wer pennt Bezirksrath iſt,— Stockhauſen nimmt nach N Wahl den Präſtbentenſtuhl ein und ſpricht in ſchöner würdiger Ha mit kräftiger wohlklingender Stimme: Meine Hettn! Sie haben an r Stelle des Alterspraſidenten einen Jugendpraſtdenten gewählt“ Indem ich für das mir geſchenkte Vertrauen herzlich, danke, werde ich durch firenge Unpartheilichkeit dieſes mir überwieſene Amt nach Kraflen zu ver⸗ walten fuchen. Beurthellen Sie mich ine ace da ich Ihnen nie meinen redlichen Willen zu verkennen Gelegenheit geben werde. Laſſen Sie in unſern Pandlungen währhafte Freimüthigkeit herrschen, 90 15 n 105 1 würdig rden laſſen! Sie uns die Rechte b„ die zu erhalten und anzuwenden; wir hierher geſa f find. Hann werdet dolk unſerem waschen Ber 1 W die Achtung aller Parteien unferes“ Bezttts erhalteh.— Hierauf legt Stockhauſen die Geſchäftsordnung des Geßner Bezirksraths, mit einer weſentlichen Abänderung in volksthümlicher Weiſe, vor. Die Gießner Geſchäftsordnung ſagt nämlich, daß die Regietungscommiſſton an den Berathungen Antheil nehmen könne, doch eis wie jedes Mitglied des Bezirksraths den Präfidenten ums Wort zu bitten habe. Nach Stock⸗ hauf en ſoll dagegen die Regierungscommiſſion nicht an den Berathungen überhaupt, ſondern nur an den durch das Geſetz beſtimmten Verhand⸗ lungen ſich betheiligen können, dabei aber ebenfalls ſtets den Präſidenten um das Wort zu bitten haben.— Die Geſchäftsordnung wurde mit den Zuſätzen angenommen, möge ſie nun auch gehörig befolgt werden. In Bezug auf die Dauer des Vorſtands wurde obiger Antrag von Stoll angenommen.— 1(Schluß folgt.) t— 5 Markt ⸗ Bericht. Friedberg, am 3. Januar 1849. 80 Aufgefabrenſ V N e e Gattung. wurden[ würden Mittelpreiſe 01 5(Mur.)](Mltr.) e Waizen 1 49 1 8 25 Korn f 2 N 15 „enen, u 16%„],“„0„„4 30 Hafer dase. ene e 9 f Ju 3 189011 2 darko)„ e en„—— Erbſen W. W 55— ede* 8 em meinen ene 122 1 Nord 4 Wi ſeiner 475 der ter, Waldigt 5 S e 83183 28 5 E 8 . 1 4 1 f 2 4s 2 ! 2 88 Sage 48 12 — 4 8 Bekanntmachungen von Be⸗ phhoͤrden. rr 1 Bundſchuh Lieferung. ( Montag den 8. k. M., Vormittags um 10 Uhr, wird die Lieferung der Bundſchuhe, ſowie der Schuhe, Sohlen und Flecke für die Garniſon Friedberg, auf das Jahr 1849, im dortigen Büreau des Bataillons⸗Verwaltungs⸗ raths, nach veränderten Lieferungsbedingungen auf dem Soumiſſionsweg an den Wenigſtneh— menden in Accord gegeben. Dieß den Intereſ⸗ ſenten mit dem Anfügen zur Nachricht, daß die Probebundſchuh- und Lieferungsbedingungen bei dem Herrn Quartiermeiſter Ahl, einquärtlert bei Herrn Philipp Sieck in Friedberg, von heute an eingeſehen werden konnen. Offenbach den 28. Dezember 1848. In Auftrag: Ramfpeck, Oberquartiermeiſter. Bekanntmachung. (5) Montag den 8. k. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll der Dünger in den Senkgruben der beiden Caſernen zu Friedberg auf das Jahr 1849 in dem dortigen Büreau des Bataillons⸗ Verwaltungsraths auf dem Soumiſſionsweg an den Meiſtbietenden vergeben werden. Dieß den Intereſſenten mit dem Anfügen zur Nachricht, daß die Accordsbedingungen von heute an bei dem Herrn Quartiermeiſter-Ahl, wohn⸗ haft bet Herrn Philipp Sieck in Friedberg, ein⸗ geſehen werden können. 1 f Offenbach den 28. Dezember 1848. In Auftrag: 0 Ramſpeck, Oberquartiermeiſter,. Bekanntmachung. Brennholz⸗Verſteigerung in dem Gr. Domanial⸗ wald Burgwald, Forſtreviers Oberrosbach betr. (8) Dienſtag den 9. Januar 1849, werden in dem Schlag Nr. V. des oben gedachten Diſtricts, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert: 1½ Stecken birken Scheitholz, 1 Stecken buchen, 14% Stecken birken Prü⸗ gelbolz, 21% 0 2 Stecken bixken Stockholz, 3950 Wellen buchen, 6775 Wellen birken, 425 Wellen aspen Reiſerholz,„ 5 8 Wagen, 4 Läſte Allerleiholz. Der Schlag, in welchem die Verſteigerung Morgens 8¼ Uhr beginnt, liegt links des von Ockſtadt nach dem Forſthaus Winterſtein führen⸗ den Wegs. f Noch wird bemerkt, daß gegen vorſchrifts⸗ mäßige Bürgſchaft, Zahlungsfriſt bis 1. Auguſt 1849 geſtattet wird und vaß Diejenigen, welche die Beſorgung übernehmen, für einen Andern Holz zu ſteigern, mit einer von dem Gr. Bür⸗ germeiſter beglaubigten Vollmacht des Auftrag⸗ gebers, verſehen ſein müſſen; ohne dieſen Nach⸗ weis kann nur der Name des wirklichen Stei⸗ gerers in das Protocoll aufgenommen werden. Oberrosbach den 29. Dezember 1848. Der Gr. Revierförſter des Reviers Oberrosbach Bien gem a nen. Bekanntmachung. (160 Da die Verpachtung der dem Auguſtiner Schulfonds dahier gehörende, in den Gemar⸗ kungen Rockenberg und Niederrosbach gelegenen Güter die Genehmigung nicht erhielt, ſo wird Donnerſtag den 11. Januar, Morgens um 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe eine anderwei⸗ tige Verpachtung der beiden Güter vorgenom⸗ men, mit dem Anfügen, daß die Holzberechtigung des Rockenberger Guts, beſtehend in 10 Pferd⸗ Theil, im Werth von mindeſtens 72 fl. 30 fr. jährlichen Ertrags, beſonders verpachtet wird. Friedberg den 2. Januar 1849. ö Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. liegen täglich auf dem Büreau des Unterzeich⸗ Güter„Verpachtung. (17) Donnerſtag den 11. l. M., Morgens um 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die dem Hoſpital zum heiligen Geiſte dahier gehö⸗ rende, in den Gemarkungen Nauheim und Schwal⸗ heim gelegene Güter, folge eingelegter Nach⸗ gebote, meiſtbietend verpachtet. Friedberg den 2. Januar 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bein per, Hofraithe.⸗Verſteigerung— (18) Montag den 15, l. M., Morgens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die Hart⸗ mann Lang'ſche Hofraithe, beſtehend in Wohn⸗ baus, Hinterhaus und Stall, nebſt 81,6 UOK lafter Garten in der 12ten Gewann, nochmals meiſt⸗ bietend verſteigert. 1 Friedberg den 3. Januar 1849. Der Groß h. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Im mobilien-Verſteigerung. (19) Montag den 5. Februar, Morgens um 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die Chri⸗ ſtian Engel'ſchen Immobilien öffentlich meiſtble⸗ tend verſteigert, als: 1), Hofralthe als Wohnhaus, Hinterbau und „Stall, an Adam Bender, 2) 112,1[UKlafter, 57 Rüthen Garten in der Langgaß, an Philipp Preußer jun n 3) 70,8[UKlafter 36, Ruthen Garten am alten Mainzerthor an Emmrich Müller. 4) 135,7[◻UKlaſter 69 Ruthen am Gäßchen, an Friedrich Jakob Oberländer. Friedberg den 3. Januar 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn— (20) Dienſtag den 23. Januar l. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr ſollen auf dem Sektionsbüxeau dahier, die zur Erbauung einer Brücke über die Nidda bei Vilbel erforderlichen Guß und Schmie⸗ dearbeiten, veranſchlagt zu 3694 fl. 24 kr., an den Wenigſtnehmenden öffentlich in Akkord ge⸗ geben, aber nur ſolche Steigerer zugelaſſen wer⸗ den, welche dieſe Arbeiten auf ihren eigenen Werkel können fertigen laſſen. 5 Voranſchlag, Zeichnungen und Bedingungen neten zur Einſicht bereit. Friedberg den 3. Januar 1849. Der Groß. Heſſ. Sections Ingenieur, der Section Vilbel“ Hochgeſand. Holz⸗Verſteigexung. (210 Montag den 8. Januar, Vormittags um 11 Ühr, ſollen in dem Büdesheimer Gemeinde⸗ wald Raubloh: 147 Stämme eichen Bau-, Werk. und Nutz⸗ holz und 21 Stück Pflugsrehe, zuſammen 6267 Cubikfuß, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Gr. Bürgermeiſter in der Umgegend wer⸗ den eerſucht, dieſes gefälligſt bekaunt machen laſſen zu wollen, mit dem Anfügen, daß das Holz bis zu Michaelitag d. J. gegen Bürgſcheine ver⸗ borgt wird. 1 Büdesheim den 3. Januar 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Heep. 9 Holz-⸗Verſteigerung. (22) Dienſtag den 9. d. M., Morgens 9 Uhr, ſollen in hieſigem Gemeindewald, Diſtrikt Lan— genbuchen: 1) 164 Stecken buchen Stockholz, 21 148„ eichen„ öffentlich an den Meiſtbietenden an Ort und Stelle verſteigert werden. Kleinkarben den 2. Januar 1849. ö Der Großb. Heſſ. Bürgermeiſter S ö e. * Bekanntmachung. (23) Montag den 8. Januar J. J., Vormit⸗ tags um 9 Uhr, ſollen in hieſigem Gemeinde⸗ wald, Diſtrikt Roſt, 108 Stück eichen Bau⸗ und Werkholzſtämme, 2199 Cublkfuͤß enthaltend, öf⸗ fentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt an dem Wege nach Rommethauſen zu, am Diſtrict Roſt. Höchſt an der Nidder den 2. Januar 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Meininger. Holz⸗Verſteigerung. (20 Dienſtag den 9. und Mittwoch den, 10. d. M., jedesmal des Morgens um 9 Uhr an⸗ fangend, ſollen in dem Röckenberger und Op⸗ pershofer Markwalde: f 1235 ½ Stecken buchen Scheitholz, Ar Claſſe, 3 15 8 zeichen„ 1 ) 17%/%„ büchen Prügelbo 4% 12„ eeichen Nee 5) 4834 Wellen buchen Reisholz, 60 700% eichen Reisholz und 7) 86 Stämme eichen Bau⸗ und Werkholz, circa 2900 Cubikfüß meſſen dd verſteigert werden Der Zuſammenkunftsort iſt die; Blitzwieſe, Wirthſchaftstheil 11. Das in Nr. 7. enthaltene Holz kömmt den erſten Tag zur Verſteigerung. Sie Herren Bürgermeiſter der mungen wer⸗ den erſucht, dies im Intereſſe ihrer Gemeinden bekannt machen zu laſſen. f 8 Oppershofen den 3. Januar 1849. eee Markgegenſchreiber. NMUN S Privat. Bekanntmachungen. nene range ac 8 95 Mittwoch den 24. d. M., Morgens 9 br anfangend, laſſe ich folgende Gegenſtände, erbvertheilungshalber, in meiner Behauſung einer öffentlichen Verſteigerung aussetzen, als: 1 10 2, Pferde, 7. Jahre alt, mit Geſchirr 20% fette Ochſen, un 1 3) b. Kühe, n. 4) 5, Rinder, 1 man 1 5) 2 fträchtige Mufterſchweine⸗ 60,6, Schweine,% Jahr alt, 7) 2 vollſtändige Wagen, 8) 21 Pflügo 9% 4 90* Eggen, mn lam 10) 1 Ochſenkarren, 11) 1 Keller, 1 ö 12) 1 Fruchtfegemühle, 13) ein vollſtändiges geſchirr,* an g 14) eine Partie Fäſſer von verſchiedener Größe 15) 400, Malter Kartoffeln, f 16) 40 Centner Kleeheu,, 17) eine Quantität Grummet, 18) 20 Fuder verſchiedenes Stroh 19) eine Quantität Spreu, 20) Hausgeräthſchaften, Tiſche, Bänke, Stühle, „Schränke, Zinn, Kupfer u, ſ. w, Steinfurth den 3, Januar 1849, f Konrad. Hubers Wittwe. Zen Ne reibe ee uz (26) Eine Man ſarde mit Kabinet bat zu ver ⸗ miethen„I F. a, Such o eie. Zum Vermiethen. (27) Die Hälfte eines Gartens am Schützen⸗ rain hat zu vermiethen* Friedberg. M, Groß, Wittwe. Ver hourein eis. (28) Am dritten Feiertage wurde eine goldene Broche verloren, der repliche Finder wird ge⸗ beten, ſolche gegen eine Belohnung bei der Ex⸗ pedition dieſes Blattes abzugeben. nue 0% Vrandweinbrennerei⸗ 88 2 1. Deutſcher Volksperein in Friedberg. ) Oeffentliche Sitzung Sonntag den 7. d M., Me 4 Uhr, im Geachſehn Saale Ein Junge (30) von braven Eltern, kann in die Lehre kommen bei 19 4 Friedberg. C. W. Hamm, Herrenkleidermacher. Eine Mag d, 1255 810 itaelitiſcher Rrligton, wird geſucht Wos iſt zu erfragen bei der Expedition dieſes Blattes. Fettarieben kuchen (82) um einen billigen Preis, ſind zu haben bei „Jauerbach 11, bei Friedberg, ö 3 Sottſchalk Simon, Seifen⸗ und Lichterfabrikant. 3 u m Bermie then. 5 (83) Bei Unterzeichnetem iſt ein ſchönes neues Local, paſſend zur Gaſtwirthſchaft und Metzgerei, auf mehrere Jahre zu vermiethen. Daſſolbe liegt in Obereſchbach, an der Straße von Hom⸗ burg nach Frankfurt.(008 a Johannes Schwenk. Einladung. 25) Es werden alle hieſigen Handwerksge⸗ ſellen hiermit eingeladen, den 7, Januar, Nach⸗ mittags 3 Uhr, zur Votſtandswahl zum Ge⸗ ſellenball, im Gaſthaus bei Wilhelm Schmidt, zu erſcheinen. 55 5 Friedberg den 3. Januar 1849. Anzeige. 1 855) Unterzeichneter hat ſe ine fämmtlichen, bis zum Juli 1848 ihm gehörigen Ausſtänden für ärztliche Bemühungen mit allen Rechten käuflich an Herrn Adolph Cahn, dermalen in Vilbel, abgetreten. Dr. Landau. Nachdem ich mit Beziehung obiger Anzeige die Ausſtände des Herrn Dr. Landau in Vil⸗ bel käuflich übernommen habe, fordere ich ſomit] erlaubte ſich mancherlei zu tabeln, ſo unte!„Fried- Butz⸗ Fami Schuldner 0 diefe Rahmen Andern das Tanzen, welches nicht recht im Brod-Pre Ae berg.] bach, ſchuldende Beträge innerhalb 8 Tagen an mich Tacte ſoll gegangen ſein, mit folgendem Ge⸗ S. 5 kr. pf.] kr. pf zu, zablen, weil nach dieſer Friſt ich gegen Alle, ſang:„O, jerum! O, jerum]! wie tanzt ihr ſo 7 N a—— welche bereits die Rechnungen haben, obne Aus⸗ ſchlechtl, u. J. w. worauf bald von Jenen er⸗ 4 Leib⸗Roggenbre 21 271 nahme das gerichtliche Verfahren einleiten werde. wiedert wurde, in recht feierlicher, den ſchon 2, 4. 44 1%/ 44 1 Vilbel den 1. Januar 1849. b etwas angegriffenen Kehlen viel Ehre machender] 4, 77504 81 81 Adolph Ca hen, Weiſe:„Wenn ich an den ſelbigen Abend ge- 5 11 Eth.“ th. dermalen im Gaſthaus zum Stern. denk“ u. ſ. w. Welches Zutrauen nun eine]— Milchbrod 157% 15% l ſolche Gemeindeverwaltung einfloßt und wie— Waſſerweck f 155 n 0 Entgegnung. 6 ein ſolches Betragen auf die Jugend 3—Gemiſchte(Tafel⸗/ Brod 1 6 16 (36) Dem gefinnungstüchtigen? Verfaſſer überlaſſen wir dem geneigten Leſer zur Beurthei⸗ Len fg le. N 0 des angehängt ele über die Rodheimer lung. Eine Sache dieſer Art müßte unſerer Anſicht Fleiſch Preiſe. pf. pf. Bürgermeiſterwaßl in Nr. 102 d. Blts. nur nach ganz in der Stille abgemacht werden, undd 1 Ochſenfleiſchh 12— 12— nachfolgende wenige Worte; Ihr„Sinn, Herr wir haben vernommen, daß man dieſe Ange⸗„ Kühfleiſch gemaſteſes 94— 9 Geſinnungstüchtiger??„für Recht und Geſetz⸗ legenheit in andern Gemeinden ſchon in einer iungemäſtetes 8— lichkeit“, ſcheint nicht weit her zu fein, ſonſt halben Stunde hat abgemacht, während es hier]„ Rindfleisch(gemaſtetes 8 W 8 würden Sie einen ſolchen Schandartikel, der von 8 bis Nachts 12 Uhr dauerte und viel Licht 1 N ungemäſtet. 7——(— die offenbarſten Lügen und Verläumdungen ent⸗ und Holz in Anſpruch nahm. Sehr war es, Kalbfleiſch l 79s bält, nicht ſo leichtſinnig in die Welt hinaus⸗ aber zu bewundern, daß dieſe Herren an be⸗]„ Schweinenfleiſch 1—1 12— poſaunen. Oder ſind Sie, der wirkliche Ver⸗ ſagtem Abend ſo flott tanzten, während man 7 Hammeefleiſch 8— 8— faſſer jenes Artikels, find Sie vielleicht nur der doch den hieſigen Wirthen die Erlaubniß, Tanz Schaaffleiſch e Beller im Solde einer unterlegenen Partei?!— zu halten, verweigerte. 8 f„Wurſt veblos Schweinen 14— 14— Der Oeffentlichkeit, der wir eine Aufklärung Obermörlen. Mehrere Ortsbürger.]. Gemiſchte Wurſt 19——— ſchuldig zu ſeyn glauben, verdanken Sie einzig l i 1 Sac ar enge 17 7 10 7 ai d e e en e Franklurter Gold eus ee, die Stelle Ihrer Schmähung über die„Elgen⸗ vom 4. Januar„Schinken f 19— 18— thumszerſtörung⸗ beziehen könnte, iſt die in den 5, Doörrfleiſch 19— 18— Marztagen allerdings beſchädigte Waſſerleiung. Schweinenſchmalz,. des Grafen von Aſſenheim. Was die drei Ge-. a fl. kr. ausgelaſſen 24— 24— nannten hierbei gethan haben, geſchah unter Neue Louisd'or 1 unaüsgelaſſen 20— 20— Mitwirkung des Bürgermeiſters, des Gemeinde⸗ Friedrichsd'or g 954.„Nierenfett 424— 24— vaths und einem großen Theil der Gemeinde Holländiſche 10 fl. Stücke 1„ Hammelsfett 16— 16— Rodheim. Wir haben nie an der Spitze Rand Dukaten 5 36 Die Großh. Heſſ. Regierungskommiſſton des eines bewaffneten Truppes geſtanden, 20 Frankſtücke 9 36 ö Regierungsbezirks Friedberg. wir haben nie fremdes Eigenthum zer⸗ Engliſche Souverains 1 98 Oubvrier. „„ ſtört— Was die„auf handgreifliche! Weiſe praktiſch gemachte communiſti e Ideen ift, ſo werden wir Mean eser 1 1 5 Wala der Oeffentlichkeit erſt nach gerichtlicher Unter⸗ ſuchung Aufſchluß geben können, da wir mit Gewicheit noch nicht wiſſen können, welchen von uns Dreien Sie zu ſolchem Angeſchuldigten ge⸗ ſtempelt haben. Iſt unſere Vermuthung jedoch gegründet, ſo ergiebt ſich auch dieſe ſo ehrenver⸗ letzende Verläumdung als eine dürch Acten nach⸗ zuweiſende ſchwere unbegründete Verdächtigung. — Wir hoffen, daß in unſerem Lande noch Gerechtigkeit wohnt, daß unſere Klage gegen Sie, Herr Geſinnungstüchtiger 22 nicht„an einer ſtabilen und reactionären Ueberzeugung der ent⸗ ſcheidenden Behörde ſcheitern wird./ Wir werden dann das Ergebniß der unter⸗ ſuchung der Oeffentlichkeit zur Beurtheilung Ihres Machwerks übergeben Rodheim den 1. Januar 1849. 1 Johannes Jacobi vl. Johannes Will u. Heinrich Kling.“ Wieder ein Hirtenſchmaus in Obermörlen. (87) Schon im vorigen Jahre wurde eines Hirtenſchmauſes zu Obermorlen gedacht und nun haben wir ſchon wieder das Vergnügen von einem ähnlichen, der aüch recht ſchön aus⸗ gefallen und unter der Leitung des Bürger⸗ meiſters, im Beiſein von 7 Gemeinderäthen, ausgeführt wurde, zu berichten. Es begann dieſer Schmaus, wie der vorige, mit der Mie⸗ thung der Hirten auf das Jahr 1849, alsdann wurde gegeſſen, getrunken, geſungen, getanzt und es ging dieſes Feſt allmählig in ſehr große Heiterkeit über, ſo daß es bald die Aufmerk⸗ ſamkeit der Vorübergehenden rege machte und auch die liebe Schuljugend zur Verſammlung vor dem Hauſe einlud, beſonders letztere, weil es in demſelben Hauſe war, wo man ſie zu unterrichten pflegt. Und wie es nun ſo zu⸗ geht. Von Anfang ſah das vor dem Hauſe verſammelte Auditorlum dem ſchönen Feſte ruhig zu, aber allmählig wurde es dreiſter und f Waizen pr. Malter 8 25 8 30 Korn„„, 5 2 530 Gerſte. 4 30 5 4 20 5— Hafer„„„33 3 18 250 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 1. Sonnt. n. Epiphan, den 7. Jan. Pfarramtliche Functionen verrichtet: . 4„Herr Diaconus Baut. Vormittags predigt in der Stadtkirche: e Herr Candidat Kratz. 0 Nachmittags predigt in der Stadtkirche: 10 lig Herr Diaconus Baur. 8 Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Fertſch. ö Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Wagner. 5 u chtyreiſe. ——————— n 29. Dez. 23. Dez. Gattung. Fried⸗ 5 e Die⸗ g 1 berg] Mainz burg — Polizei Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 6, bis 12. Januar 1849. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. — Nr. Die! De hat in ſen in den 8 allein vo ſondern die o rtlic abhaͤngi Genen regierung ſtigen 9 Die herve 9 gemeinen werden ſo Einzelne innerhalb ſein, ſo Deenaus tigere Se durch ein 19 mit ſeiner hoͤrde ertr trolirt wer ſogar den der Gene ſſzenden, meinderat Großen d 30.7 aus drei at, vert