* 83 tu de SA. f ö 9 rien 4 E N 1 f E 12 der St Wann 7 5 f 717 E Vurglit 7 f 7— 1 5 1— n e, f fuͤr die mn t da Purglitz s Provinz Oberheſſen ** e wen ane 85 im Allgemeinen, bude deen in f 20 7 den Regierungsbezirk Friedberg 1112 n un. Beſonderen 0 t in der Stabtkirtc 22a 1 r den,. 27. Mittwoch den A. April 1849. 2 Stat. 8 1 85 9 1* N* 1 1 186 1— 0 5 7 — nne 7 Regierungsblatt⸗Auszüge. wenn das Protocbll dem Einſteher ſelbſt zur Ueberbringung an den W pelsiz 1 05 2 J Ortsgeiſtlichen, die Gerichtsbehoͤrde und die Regierungscommiſſion zuge⸗ — Auszug aus dem Regierungsblatt Nr. 15 von 1849. ſtellt wird, jedoch darf n immer nur verſchloſſen in die Hand ge⸗ * e N„ 1 eben werden.—§, 5. enn ſich der Mann, welcher einſtehen will, brei ſe. Bekanntmachung, das vorläufige Fortbeſtehen der Stellvertretung nicht wenigſtens ſeit zwei Jahren ohne bedeutende Unterbrechung in dem — Militärdienſte,— insbrſondere die Stellung von Einſtehern des zwei Orte auf ſo ich eine Auffli sbeſcheint 0 0 0 0 hern. te aufgehalten hat, ſo muß er zugleich eine Aufführungsbeſcheinigung A* nen und dritten Aufgevots vom Muſterungs und Ziehungsfahr 1848 von den im F. 4. bezeichneten Behötden des Orts, worfn er fſch iuner⸗ drin- in betreffend. 5 ö g halb der letzten zwei Jahre auͤfgehatten hat, beibringen und der Regie⸗ g Der Art. 5 des Geſetzes vom 1. dieſes Monats(Regierungsblatt Tang echſoſ wer sec Wenn er bereits im Milter gedient gat, —— Nr. 12) beſiimmt:„Hinſichtlich derjenigen im Jahr 1828 geborenen ſo muß er ſich ein Zeugniß ſeines Wohlverhaltens von ſeinen damaligen TUT Militärpflichtigen, welche nicht zu der ordentlichen Erganzung des Jahrs Vorgeſetzten verſchaffen und ſolches ebenfalls der Regierungscommiſſton — 188 1849 gehören, ſowie hinſichtlich aller zu züngeren Altersklaſſen gehoren, übergeben. Blos auf Vorzeigung ſeines Abſchieds kann er nicht ange⸗ 1 den wird das Geſez vom 9. Marz 1836 außer Wirkung geſetzt. Bis nommen werden.—§. 6. Die Regierungscommiſſion laßt nun den 991 um Erſcheinen einer anveren⸗Geſetzgebung konnen ſich aber dieſelden Mann— in ſo, fern er nicht nach den Bemerkungen der in den 3567 3 nach Maßgabe der Artikel 46— 56 des Recrutirungsgeſctzes vom 29. H. 4 und 3 gedachten Behörden abgewieſen werden muß— meſſen — Juli 1830— welche zu dieſem Zwecke wieder in Kraft geſetzt werden— und hinſichtlich ſeiner Tauglichkeit von dem Phyſicatsarzt gengu unter⸗ i Tate dertteten laſſen; jedoch wird die im Arlikel 4% des Recruttrungsgeſetzes ſuchen. Der Befund wird auf der dritten Seite des Protocolls einge⸗ eder vnd Dutzb⸗ eßimuige Caution auf die Halfte berabgeſetzt.“ In Zolge dieſer geietz⸗ tragen. Bei dem Ergebniß des Maßes wird zugleich bemerke; ob der * 184 lichen Beſtimmung werden in Bezug auf die Stellung von Einſtehern Einſteher von ſtarker oder weniger ſtarker Körperbeſchaffeubeit iſt.§. 7. die 6. April Für Militarpflichtige des zweiten und dritten Aufgebols vom Muſterungs⸗ Wenn nach allem dieſem der Mann den vorgeſchrievenen Etforderniſſen —— Zebungsjahr 1845(welche Aufgebote diefenigen im Jahr 1828 Ge⸗ entſpricht, ſo nimmt ihn die Regierungscommiſſton an und ertheilt dem d- Leh bborenen enthalten, welche nicht zu der ordentlichen Ergänzung des Jahrs Einſteher eine Annahmsurkunde nach Formular 11. Zugleich weiſt ſie iT 1849 gehören), nachſtehende Anordnungen getroffen: 9. 1. Diejenigen, denſelben an, auf die an feinen Einſteller ergangene oder an ihn ſelbft een! welche für Militärpflichtige der gedachten Aufgebote einſtehen wollen, ergehende Ordre pünktlich bei der in der Ordre benannten Compagnie L— müſſen den Erforderniſſen vollſtändig entſprechen, welche in dem Art. oder Schwadron zu erſcheinen. Fehlt es dagegen an einem der vorge⸗ n! 447 des Recrutirungsgeſetzes vom 20. Juli 1830 und in dem L. 77 der ſchriebenen Erförderniſſe, ſo eröffnet die Regieruͤngscommiſſion dem Ein⸗ 2 4% Verordnung vom 30. April 1831 erwahnt ſind. Zur Vermeidung von ſteller und dem Einſteher, daß der Letztere nicht angenommen werden könne. . Jirthümern wird hierbei bemerkt: a) daß Militärpflichtige des dritten Auf⸗—. 8. In den letzten 8 Tagen vor dem Tage, auf welchen die Reeruten . 8 gebots von 1848 nicht für Militärpflichtige des zweiten Aufgebots ein⸗ des betreffenden Aufgebots einbeordert find, kann die Regierungscommiſ⸗ % 1% ſſehen konnen, da ſie ſelbſt zum Militärdienſt aufgerufen ſind; b) daß ſion keine Einſteher mehr annehmen. Sollten in dieſer Zeit noch Ein⸗ 18% 4% ſolche Unteroffiziere und Soldaten, welche am 1. April 1839 ausdienen, ſteher präſentirt werden, ſo ſind a) die Einſteller zu bedeuten, daß nun⸗ d 6. 10 nach dem Art. 3 des Geſetzes vom 1. März 1849 aber vor der Hand mehr die Einſteher außer den allgemein vorgeſchriebenen Bedingungen 1 nicht beabſchiedet werden, für Militärpflichtige des zweiten und dritten zugleich die Qualification zu der Waffengattüng haben müſſen, welcher eiſe. N. 1 Aufgebots nicht einſtehen können, da nach dem gedachten Art. 3 nur die Einſteller zugetheilt find. b) Die hierauf präſentirten Einſteher hat 1 2 07 Denjenigen das Einſtehen geſtattet werden kann, welche als. Einſteher die Regierungscommiſſion, nach Erledigung aller in den§§. 2— 5 ent⸗ 9 ſortdienen, d. h. eine neue, von der Dauer der außerordentlichen Trup⸗ haltenen. Vorſchriften, mit den aufgenommenen Protocollen ꝛc. an die **= mwenvermehrung unabhängige Capitulation als Einſteher übernehmen Commandeure derjenigen Regimenter oder Corps, welchen die Einſteller „ wollen.—. 2. Wenn ein Militärpflichtiger des zweiten oder dritten zugetheilt ſind, zu verweiſen. Dieſen Commandeüren ſteht daun— nach⸗ n„= Aufgebots einen anderen Mann für ſich einſtellen will, ſo melden ſich dem die vorgeſchriebene militärärztliche Unterſuchung und die Meſſung 7 1— beide bei dem Bürgermeiſter des Ortes, worin ſich der Einſteher auf⸗ der Erſchienenen vorgenommen worden— die Annahme oder Abweisung hält. Sie können ſich zwar auch bei dem Bürgermelſter des Ortes, derſelben in gleicher Weiſe zu, wie im§. 7 beſtimmt iſt; auch die An⸗ 4— 90% worin ſich der Einſteller aufhält, anmelden; aber Alles, was in dem nähmsurkunden werden von ihnen ausgeſtellt.—§. 9. Voß dem Tage 1. 4 vorgeſchrieben iſt, muß dann gleichwohl von den Behörden des an, welcher zum Eintritt der Militarpflichtigen in den Militäxdienſt“ be⸗ 140 Ae Aufenthaltsorts des Einſtehers oder des Bezirks, zu welchem dieſer Ort ſtimmt iſt,(alſo für die Pflichtigen des 2. Aufgebots von 16. April 2= gehört, vollſogen werden.—§. 3. Der Bürgermelſter nimmt, das An⸗ dieſes Jahrs an) hört die Befugniß derſelben, ſich vertreten zu laſſen, * Jog 9 12 5 2*.. 1% meldungsprotocoll nach Formular I. auf und läßt daſſelbe durch den nach Art. 46 des Reerutirungsgeſetzes auf. Wenn jedoch ein' von den Nein Einſteller und den Elnſteher unterſchreiben und zwar unter ſeiner Be— Behörden bereits angenommener Einſteher bei ſeinem Erſcheinen in der 5 An glaubigung.— F. 4. Sofort beantwortet der Bürgermeiſter mit dem Garniſon aus irgend einem geſetzlichen Grunde abgewieſen werden muß, 2 re Gemeindekalh die auf der zweiten Seite des Protocolls befindlichen Fra⸗ oder wenn derſelbe an dem beſtimmten Tage nicht erſcheint, ſo iſt dem ie gen und theilt dann das Protocoll alsbald dem Ortsgeiftlichen mit, Der Einſteller zur Beibringung eines anderen Einſtehers noch eine Friſt von 1 Ofrtsgeiſtliche bemerkt, unter Beifügung des Geburtstags ꝛc.(in Rhein⸗ 14 Tagen geſtattet. Die alsdann weiter präſentirten Einſteher, welche , keſſen wird der Geburtstag 1. von dem Bürgermeister beſcheiuigt), ent⸗ dle beſondere Qualifteation zu dex Waffengattung haben müſſen, welchen in weder daß er mit der Aeußerung des Ortsvorſtandes einverſtanden ſei, dle Elllſteller zugetheilt ſind, werden von den Commandeuren der betref⸗ 0 0 * A oder was er dabei zu erinnern habe, und ſendet hierauf das Protoscoll fenden Regimenter und Corps angenommen oder abgewieſen. ,v10. 5 ae unverzüglich an vas Stadt⸗ oder Landgericht(in Rheinheſſen an den! Veerzehn Tage vor dem Tag, auf welchen die Recruten des betreffenden 15 77 Staatoprocurator). Die Gerichtsbehorde ſchickt, nachdem ſie das Erfor⸗ Aufgebots einbeordert ſind, ſchickt die Regierungscommiſſton die Proto⸗ enn verliche nach Maßgabe der bisher beſtandenen Vorſchriften bemerkt hat, colle über die von ihr angenommenen Einſteher an das Kriegsminiſterium Nn es das Protocoll an die Regierungscommiſſton. Af förderlichſten ſt es, ein. Acht Tage ſpäter werden dahin die Protocolle über, die inzwiſchen — 122— 8908 weiter angenommenen Einſteher eingeſchickt. Dieſe Einſendungen müſſen ſehr pünktlich an den hier beſtimmten Tagen erfolgen. Sollen die Ein⸗ ſendungen ſchon früher erfolgen, ſo wird dieß von dem Walch uber. deſonders verfügt werden.—§. 11. Alle Behörden, we che über das Betragen ꝛc. eines Mannes nach F. 4. 5 geäußert haben, find ſtreng verpflichtet, auf das weitere Betragen deſſelben bis zu dem Tag, an welchem er in den Militärdienſt einzutreten hat, ein wachſames Auge zu halten und jede nachtheilige Veränderung, welche, wenn ſie ſchon vor ihrer erwähnten Aueßerung vorgelegen hätte, ſie abgehalten, haben würde, dieſe Aeußerung zu thun, dem Kriegsminiſterium alsbald anzuzeigen. Gleiche Anzeige muß von Seiten des Bürgermeiſters geſchehen, wenn ein angenommener Einſteher vor dem gedachten Tage ſtirbt oder untaug⸗ lich wird u. ſ. w.— F. 12. Nach Artikel 5 des Geſetzes vom 1. März 1840 hat der Einſteher eine Caution von 100 Gulden oder, wenn er ein Excapilulant iſt, deſſen Annahme das Kriegsminiſterium im Intereſſe des Dienſtes beſonders genehmigt hat,] eine ſolche von 7c Gulden in die Staatsſchuldentilgungskaſſe zu zahlen. Den Cautionsſchein, welchen er von dieſer Kaſſe erhält, muß er bei ſeinem Eintritt in den Militar⸗ dienſt an den Compagnie⸗ oder Schwadronsbefehlshaber abliefern und erhält dagegen ſpäter einen Hinterlegungsſchein.— L. 13. Wenn der Einſteher entweder 1) vor dem Tag, an welchem er in den Militärdienſt einzutreten hatte, mit Tod abgeht,— oder 2) vor dieſem Tage untaug⸗ bh zum Militärdienſte geworden oder bei ſeinem Eintreffen untauglich efunden worden iſt,— oder 3) vor dieſem Tage ſich ſchlecht betragen hat oder einer gerichtlichen Unterſuchung unterworfen worden iſt,— oder 4) an dem gedachten Tage bei der Compagnie oder Schwadron nicht erſcheint, oder— 5) bei ſeinem Erſcheinen den im§. 12 erwähnten Cautionsſchein der Schuldentilgungskaſſe nicht an den Compagnie ⸗ oder Schwadronsbefehlsbaber abgibt, ſo wird ſogleich an ſeiner Statt ſein Einſteller einberufen, welchem es dann in den 4 erſten Fällen überlaſſen iſt, innerhalb 14 Tagen einen anderen Einſteher zu präſentixen.(C., 9.) —. 14. Bei den Regimentern und Corps find hinſichtlich der Ein⸗ ſtehercautionen die Vorſchriften in den ö. 53. 54 der Inſtruction uber den Vollzug des Recrutirungsgeſetzes,— hinſichtlich des Verfahrens bei der Deſertion eines Einſtehers die Beſtimmungen in den 88, 57—. 59 und hinſichtlich der Haftungsverbindlichkeit des Einſtellers die Vorſchriften im§. 62 derſelben Inftruction zu beobachten.— F. 15. Alle Berichte und Anfragen der Civil⸗ und Militärbehörden über die Ausführung der gegenwärtigen Verordnung ergehen an das Kriegsmi⸗ niſterium.— Da es übrigens noch ganz ungewiß iſt, ob und wann das dritte Aufgebot zum Militärdienſt einbeordert werden wird, ſo ſieht man ſich veranlaßt, dies ausdrücklich zu bemerken, damit die⸗ jenigen Militärpflichtigen des 3. Aufgebots, welche ſich vertreten zu laſſen wünſchen, erwägen mögen, ob ſie es ihrem Intereſſe angemeſſen finden, jetzt ſchon feſte Stellvertretungsverträge abzuſchließen. Darmſtadt den 9. März 1849. Die Großh. Heſſ. Miniſterien des Innern und des Kriegs. Jaup. Graf Lehrbach. Scriba. ) Dergleichen beſondere Genehmigungen können nach demjenigen, was oben in F. 1 lit. b. beſtimmt iſt, bei Einſtehern für Militärpflich⸗ tige des 2. und 3 Aufgebotes nicht vorkommen. Auszug aus dem Regierungsblatt Nr. 16 von 1849. 10 Verordnung, des mündlichen und öffentlichen Strafverfahrens mit Schwurgerichten in den Provinzen Starkenburg und Oberheſſen 1. Ludwig III. ꝛc. 1c. Nachdem in dem Art. 319 des Geſetzes vom 28. October 1848, die Einführung des mündlichen und öffentlichen Strafver⸗ fahrens mit Schwurgericht in den Provinzen Starkenburg und Ober⸗ heſſen betr., vorbehalten worden iſt, daß der Zeitpunkt, von welchem an das Geſetz in Kraft treten ſolle, durch eine beſondere Verordnung beſtimmt werden würde, und nachdem durch Unſere Verordnung vom 6. Januar 1849 berkits die Art. 37 bis 43 des gedachten Geſetzes für den Zweck der Erwählung der Geſchwornen für das Jahr 1849 mit den dort vorgeſchriebenen Abänderungen in Kraft geſetzt worden ſind— ſo haben Wir hiermit verordnet und verordnen, wie folgt: Art. 1. Das erwähnte Geſetz vom 28. October ſoll ſeinem ganzen Inhalte nach, jedoch unbe⸗ ſchadet Unſerer in Beziehung auf die Wahl der Geſchwornen für das Jahr 1849 erlaſſenen Verordnung d. d. 6. Januar 1849 an in Kraft treten.— Art. 2. Alle, auch bereits anhängige, Unterſuchungs⸗Sachen, welche am 1. April 1849 noch nicht in erſter Inſtanz abgeurtheilt ſind, ſollen nach Vorſchrift jenes Geſetzes behandelt werden.— Art. 3. Hätte jedoch am 1. April 1849 ein Angeſchuldigter, deſſen Sache noch nicht in erſter Inſtanz abgeurtheilt iſt, bereits ſchriftliche Vertheidigung zu den Acten eingereicht, oder ausdrücklich erklärt, daß er auf Verkhei⸗ digung verzichte, ſo iſt derſelbe alsbald zu einer Erklärung darüber zu veranlaſſen, ob er der Anwendbarkeit des Geſetzes vom 28. October 1848 für ſeine Sache entſage.— Art. 4. Sofort nach dem Erſcheinen ge⸗ genwärtiger Verordnung im Regierungsblatte haben die Hofgerichte in Unſexen beiden Provinzen Starkenburg und Oberheſſen zur Bildung der Criminal⸗Senate nach Maßgabe des Art. 2 des Geſetzes vom 28. October 1848 für das Geſchäftsjahr 1. April 1849/50 zu ſchreiten, und die ge⸗ ſetzmäßige Thätigkeit dieſer Senate beginnt ſodann mit dem 1. April 1849. Urkundlich Unſerer eigenhändigen Unterſchrift und des beigedrückten Staatsſiegels.. Oarmſtadt am 15. März 1849. Ludwig.: Kilian. 8) Dienſt nachrichten: Am 17. Februar wurde dem Ober⸗ conſiſtorial⸗Kanzliſten J. Felſing die Nebenſtelle des Botenmeiſters bei dem Oberconſiſtorium übertragen; am 2. März wurde der proviſ. Lehrer Dr. Fries dahier zum Lehrer der Landwirtſchaft an der hieſigen höh. Gewerbſchule ernannt, ſodann dem Lehrer an der 3. Stadtknabenſchule 1. Abtheilung Schaffnit dahier die Schullehrerſtelle an der hieſigen 2. Stadtknabenſchule 1. Abtheil., und dem Lehrer an der 3. Stadtknaben⸗ ſchule 2. Abtheilung Schad dahier die Schullehrerſtelle an der 3. hieſigen Stadtknabenſchule 1. Abtheil.; ferner dem Schulvicar Simmermacher dahier die Schullehrerſtelle an der hieſigen 3. Stadtknabenſchule 2. Ab⸗ theilung, dem Schulvicar Wißmann dahier die Lehrerſtelle an der hie⸗ ſigen 3. Stadtknabenſchule, dem Schulvicar Klink dahier die erledigte Lehrerſtelle an der hieſigen 3. Stadtmädchenſchule und dem Schulvicar Zifſel zu Aſel die evang. Schullehrerſtelle zu Marienhagen, Reg.⸗ Bez. Biedenkopf, übertragen. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. N Arbeits⸗Verſteigerung. (340) Donnerſtag den 5. April l. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen in der Wohnung des Gaſtwirths Herrn Ludwig Hieronimus dabier die bei dem Neubau der Kirche zu Rodheim vorkommenden Schreiner- und Weißbinderarbei⸗ ten, ſowie die Anlieferung der Fenſterrahmen von Gußeiſen auf Veranlaſſung des Kirchen⸗ vorſtandes zu Rodheim definitiv zum letztenmale an die Wenigſtfordernden öffentlich verſteigert werden. Voranſchläge und Riſſe liegen auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 27. März 1849. Der Gr. Heſſ. Kreisbaumeiſter bach II. von dem Haingraben bis über die Mit⸗ telhohle veranſchlagt zu 600 fl. 2) Herſtellung der Böſchungen und Ueber⸗ fahren derſelben mit Bauerde, von dem Viadukt in der Bruchenbrücker⸗Hohle bis an den Einſchnitt bei der alten Schlags⸗ Hohle in der Gemarkung Bruchenbrücken veranſchlagt zu 441 fl. 22 kr. 3) Deßgl. von dem Einſchnitt an der alten Schlagshohle bis zum Uebergang im Rö⸗ dern Gemarkung Niederwöllſtadt veran⸗ ſchlagt zu 527 fl. 50 kr. Die Zuſammenkunft iſt am Haingraben an der Gemarkungsgrenze von Friedberg und Fauer⸗ Friedberg am 26. März 1849. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Hofraithe⸗Verſteigerung. (866) Dienſtag den 10, d. M., Vormittags um 9 Uhr, ſoll auf freiwilligen Antrag die der Witwe des dahier verſtorbenen Bürgers und Metzgermeiſters Anton Nern zuſtehende Hofraithe in der Engelsſtraße dahier öffentlich meiſtbietend auf hieſigem Rathhauſe verſteigert werden. Friedberg den 1. April 1849. In Auftrag: Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Hofraithe⸗Verſteigerung. (567) Dienſtag den 10, d. M., Vormittags 9 Uhr, ſoll auf freiwilligen Antrag die dem hieſigen Bürger und Sattlermeiſter Georg Wil⸗ helm Klein zustehende Hofraithe in der Wolfen⸗ ſtraße dahier, öffentlich meiſtbietend auf hieſigem Rathhauſe verſteigert werden. des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (542) Mittwoch den 11. April d. J. Vor⸗ mittags 10 Uhr ſollen nachſtehende Arbeiten an Ort und Stelle unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffent⸗ lich an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. 1) Die Anfertigung der Böſchungen des Loo⸗ 7 ſes 8. in der Gemarkung Fauerbach II. Verſteigerung. (845) Mittwoch den 11. April d. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſoll die dem Georg Klees dahier zuſtehende Hofraithe und Güterſtücke, in hiefiger Gemeindeſtube, meiſtbietend verſteigert werden. Okarben den 24. März 1849. In Auftrag Groß. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter In ig. Friedberg den 1. April 1849. In Auftrag: Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Lohrinde⸗Verſteigerung. (568) Samſtag den 7. April I. J., Morgens um 10 Uhr, werden auf dem daſigen Rathhauſe: 184 Centner eichene Lohrinde 19 jährigen Stock⸗ auusſchlags aus dem Diſtrict Motzenblacken des Gemeinde⸗ waldes dahier, öffentlich unter den dabei be⸗ den Erſchenen g Een dit pofgrrichte ü deen zur Büdung dr kſeßes vom 28. Octobe ſerruen, und die ge u dem I. Avril 1840 des drigſrüchn Alian. r wunde dem Obe — 155 u en, g, * r meister kannt gemacht werdenden Bedingungen meiſt⸗ bietend verſteigert. 5 Obermörlen den 29. März 1849. 5 Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter König. Holz ⸗Verſteigerung. 9) Donnerſtag den 12. April l. J., von 9 9 Uhr an, ſollen im Gräflich Solms Rödelheim ſchen Walde bei Wickſtadt 6 Stecken eichen Scheitholz, 13„„ Aſt⸗ und Stangenprügel, 9 17„7 Stockholz, 3„Aſtholzreiſer, 3„ buchen Scheitholz, 8„ Aſtprügelholz, 10„ gemiſchtes Stockholz, 64„„ Wurzelholz, 1690„ buchen und gemiſchte Reiſer, 75 Wellen Dorn, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Aſſenheim den 31. März 1849. Gräflich Solms Rödelheim'ſche Forſtverwaltung. Holz ⸗Verſteigerung. (570) Nächſten Mittwoch den 4. April, Mor- gens um 9 Uhr, werden in hieſigem Gemein⸗ dewald, Diſtrikt Spriehl, Langeberg und Berg: 28 Stecken buchen Scheitholz. 8%*„ Prügelholz, 10%„ kiefern 5 12½„ buchen Stockholz, 6½%„ kiefern 50½ Wellen Buchenreiſer, 17„ Kiefernreiſer, ſodann 96 Cubikfuß eichen⸗ und a 1190 Cubikfuß kiefern Bauholz, 5 meiſtbietend verſteigert. Der Anfang iſt am Brandholz im Berg. 1 Nonnenxod den 27. März 1849. ö Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Metz ger. Holz- Verſteigerung. 5 Dienſtag den 10. April l. J., werden 1 v. Rothſchild'ſchen Walddiſteikt Altenberg bei Rodheim, öffentlich an die Meiſt⸗ bietenden verſteigert: N 1) 2175 eichen Reisholzwellen, 2) 500 birken 1 3) 225 aspen, 20 Fuß lange Wellen. Die Zuſammenkunft iſt Morgens um 9 Uhr im Altenberg, am Wege von Rodheim nach Okarben. Okarben den 30. März 1849. 5 Hilgenreiner. Bekanntmachung. (872) Holzverſteigerung in dem vormaligen Domanijaldiſtricte„Iſſel und in den Doma⸗ nialwalddiſtricten„Köppeln“, Forſtrevier Hoch⸗ weiſel, Forſts Friedberg betreffend. I. In dem Diſtricte„Iſſel/ ſollen Donner⸗ ſtag den 12. und Freitag den 13. April d. J. die nachſtehend verzeichneten Holzſortimenten auf dem Wege öffentlicher Verſteigerung verkauft 123 liche Brennholz, und am zweiten Tage das ſämmtliche Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz, als: 19 2 Stecken birken Prügelholz, 2) 100 Wellen„ Reisßbolz, 3) 239 Stecken kiefern er und Prügel⸗ olz/ „ Stockholz 1. Claſſe, „ Reisholz, nadel Stammholz= 2479 Cubikfuß haltend, 40 182„ 5) 6300 Wellen 6) 311 Klötze 150 1„% obſtbaum Stammholz= 6 Cubikfuß haltend, 8 6„ birxken Stammholz— 30 Cubikfuß haltend, 9) 2„ erlen Stammholz S 13 Cu⸗ bikfuß haltend, 100 1 Stück birken Stangenholz S 3 Cu⸗ bikfuß haltend, 11) 878 liefern Stangenholz— 833 Cubilfuß haltend. II. In den Diſtrikten„vorderſten und mittelſten Köppel, desgleichen Freitag den 20. April d. J.: 12) 118 Stecken buchen Scheit⸗ und Prü⸗ gelholz, 13) 186„ buchen Stockholz I. Claſſe, 14) 2450 Wellen„ Reisholz, 150 4 Klötze hainbuchen Stammholz 90 Cubikfuß, zu Stuhlholz geeignet, und 8„ buchen Stammholz— 55 Cubikfuß zu Wagnerholz insbeſondere, und Achſen qualificixt. Bemerkt wird, daß Derjenige, der nicht ſelbſt als Steigerer auftritt, daher durch einen Anderen ſein Holz erſteigern laſſen will, Solchen mit einer ſachgemäßen Beſcheinigung des einſchlagen⸗ den Großh. Bürgermeiſters verſehen ſein muß, welche dem, die Verſteigerung ausübenden Gr. Revierfoͤrſter vor derſelben zu behändigen iſt. Auch wird das verſteigerte Holz, wie die Stei⸗ gerungsbedingungen dor dem Beginnen der⸗ ſelben beſagen werden, wie gewöhnlich, gegen vorſchriftlich einzulegender Bürgſcheine geborgt. Die Zuſammenkunft der Stelgliebhaber findet übrigens jedesmal Punkt 9 Uhr Morgens in dem Thatbeſtande ſelbſt ſtatt. Hochweiſel den 30. März 1849. Der Gr. Heſſ. Revierförſter des Reviers Hochweiſel Stillgebauer. SNN NN NN Privat- Bekanntmachungen. —— Anzeige. (861) Bei Inſtrumentenmacher Glück in Friedberg ſind zwei ſehr gute Claviere mit Metallplatten von 6 Octaven, dann ein ge— brauchter Wienerflügel von 6½ Octaven und mehrere andere gebrauchte Claviere billig zu kaufen und können auf mehrere Termine bezahlt werden. Annonce. (828) Guter reingehaltener Pfälzer 160 g 20 und 24 fl. per Ohm, ſowie mehrere andere Sorten billig abgegeben Dön⸗ gesgaſſe Nr. 6 neu(alt H Nr. 163) im Hofe zu Frankfurt a. M. Ein Logis (573) im dritten Stock, hat zu vermiethen Schloſſer Weckerling. Zum Vermiethen. (67) Ein vollſtändiges möblirtes Logis, welches bis den 15. April d. J. bezogen werden kann, iſt an eine einzelne Perſon zu vermiethen bei Frledrich Müller, Nr. 268. 3 um Ver pachten. G75 2 Viertel 25½ Ruthen Garten mit Obſtbäumen an der Ockſtädter Gaß, 1 Viertel 14½ Nuthen Garten mit Obſtbäumen in den Burggärten, der Adam Kehr'ſchen Wittwe ge⸗ hörend, find auf mehrere Jahre zu verpachten. Friedrich ü ler. A nz ee ing e. (876) Auf bevorſtehendes Oſterfeſt iſt bei mir zu haben: Wein, Branntwein, Eſſig und Aepfelwein. Außerdem habe ich zu verkaufen: einen einſpännigen Wagen, noch in ſehr gutem Zuſtande, einen einſpännigen neuen Wagen mit Naſſauer Eiſen beſchlagen und ein leichtes Wägel⸗ chen für ein Paar Kühe zu fahren. Salomon Schwaab, in der Judengaſſe in Friedberg. Verlorenes. (877) Am 26. d. M. gegen Abend iſt mir auf dem Weg von Griedel nach Rockenberg ein Hühnerhund von ſchlankem, aber ſtarkem Kör⸗ perbau abhanden gekommen. Derſelbe iſt von Farbe weiß und kurzhaarig, hat eiuen braunen Kopf und Behang, auf dem hinteren Theil des Rückens einen runden braunen Flecken von der Größe eines Kronenthalers und hört auf den Namen Feldmann. Wer mir zu deſſen Wiedererlangung genü⸗ gende Auskunft ertheilt, wird eine angemeſſene Belohnung erhalten. Marienſchloß den 28. März 1849. Calmberg. n eee (578) Diejenigen, welche noch Forderungen an den verſtorbenen Herrn Chriſtian Trapp da⸗ hier zu machen haben, erſuche ich, mir ſolche bis zu Ende dieſer Woche anzuzeigen. Friedberg den 2. April 1849. In Auftrag der Erben: P. Na u. Eeinladung. (579) Am 2. und 3. Oſterfeiertag d. J. iſt bei dem Unterzeichneten gut beſetzte Tanzmuſik an⸗ zutreffen, wozu mit dem Bemerken höflichſt ein⸗ ladet, daß ein ſehr guter Wein, die Flaſche à 18 kr., in Zapf genommen wird. werden, und zwar am erſten Tage das ſimmt⸗ Wein, wird fortwährend zu 16, 18, Nauheim. D. Fritz. (327) Von den weit und breit rühmlichst bekannten und bewährten Aechten Ohren-Magneten, welche ein vorzüglich schnelles Heilmittel gegen Nopfleiden aller Art, rheumalische Zahnschmerzen, Ohirenreissem und Hurihörigleil sind, halte ich stets zu den festgestellten Fabrikpreisen, à Paar mit Gebrauchs-Anweisung, in elegantem Carton verpackt 1 Rthlr. pr. Cour., Lager und empfehle dieselben zur geneigten Abuahme. Friedberg. P. F. Schmillner, nächst der Burg. — *— 124 9 Verbeſſerte Uheum atismus-Ableiter. (880) Von unſern nicht nur in den meiſten Ländern Europas, ſondern auch bereits in den vereinigten Freiſtaaten von Nord-Amerika und in Mexico rühm⸗ lichſt bekannten, von der Berliner und mehreren anderen Medizinal-Behörden, ſowie von den eugliſchen Chemikern Chorfield und Abbot approbirten 5 verbeſſerten Rheumatismus⸗Ablejtern à Exemplar mit vollſtändiger Gebrauchs⸗Anweiſung 10 Sgr., ſtärkere 15 Sgr. und ganz ſtarke 1 Thlr., gegen chroniſche und akute Rheumatismen, Gicht, Nervenleiden und Congeſtionen, als: Kopf Hande, Knie- und Fußgicht, Geſichts⸗, Hals- und Zahnſchmerzen, Augenfluß, Ohrenſtechen, Harthörigkeit, Sauſen und Brauſen in den Ohren, Bruſt⸗, Rücken⸗ und Lendenweh, Glieder⸗ reißen, Krämpfe, Lähmungen, Herzklopfen, Schlafloſigkeit, Geſichts-Roſe und andere Entzündungen, hält Herr J. J. Marchand in Offenbach ſtets Lager. ſchnell anfertigen laſſen.“ beliebigen, Formen billigſt und Wilh. Mayer& Comp. in Breslau. talk 2 n 1171 W 12 c% I Endesſtehendes möge ſtatt aller Anpreiſungen als Beleg für die Gedie⸗ genheit unſerer verbeſſerten Rheumatismus-Ableiter dienen, und bemerken nur noch, wie wir; die Ableiter in allen uu Fs Atteſt. Den Herren Wilh. Meyer und Comp. zu Breslau atkeftire ich hiermit auf Verlangen, enn daß ihre von ihnen bereiteten verbeſſerten Rheumatismus⸗Ableiter durch ihre weſentlichen Verbeſſerungen mit! Recht und vorzüglich in Rheumattismen und rheumatiſchen Krämpfen 1 mit Succeß, ſowohl von mir ſelb gebraucht, als mit oft Überraſchendem Erfolge auch Anderen, an ähnlichen Uebeln Leidenden, zur Anwendung empfohlen worden ſind, weßhalb dich nicht umhin kann, dieſes unter ſeinen Concurrenten ſich auszeichnende Fabrikat der Herren W. Mayer und Comp. allenthalben zu recommandiren. Radeberg bei Dresden, im December 3 1847. F.:. A. Schurig, d tönigl. niederl. penſ. Sanitäts⸗Offizier, Nedicinae practicus und Wundarzt. 17 5 Din ladung. 1881) Diejenigen Herren Geiſtlichen des Reg.⸗ Bez. Friedberg, welche der am 13. Dezember v. J. gegründeten Predigerverſammlung beige⸗ treten find, werden hiermit auf Mittwoch den 18. April, Vormittags um 9 Uhr, zur Sue ee in den Trapp'ſchen aſthof zu Friedberg eingeladen. Vorerſt ſteht auf der Tagesordnung nur die Berathuntz der einſtweilen angenommenen Satzungen und die Wahl der Beamteten, und ich erſuche diejenigen meiner Herren Amtsbrüder, welche am oben genannten Tage beſondere Vorträge zu halten, Mittheilungen zu machen ꝛc. beabſichtigen, mich doch gef. ſofort benachrichtigen zu wollen, damit das weiter Erforderliche noch veröffentlicht wer⸗ den kann 0 Friedberg den 2. April 1849. . Dr. Matthias. Kleeſaamen (882) beſte Qualität, billigſt bei „Friedberg. D. Grödel Söhne, 5 neben Herrn Metzger Windecker. Nauheimer Teichhaus. (383) Den 2. Oſterfeiertag iſt auf dem Nauheimer Teichhauſe Harmonie und Tanz⸗ mufik anzutreffen, wozu höflichſt einladet Henkel. 5 0 0 O0 fl. zu 4½ pEt. (3811) ſind auszuleihen. Wo? ſagt die Ex⸗ pedſtion dieſes Blattes. Nach ahmunges würdig. (8883) Am 27. d. J. hatte man in Holz⸗ haufen Gelegenheit, den kath. Geiſtlichen neben ſeinem evang. Collegen die Leiche ſeiner Nach⸗ barin zum Friedhofe begleiten zu ſehen. Dies Beiſpiel chriſtlicher Bruderliehe, hat allgemein nünftigen, rechtſchaffenen und friedlich Geſinnten, haben ihr, Wohlgefallen aufrichtig ausgedrückt. Recht, ſo!— Ihr Herren Geiſtlichen geht nur voran, zeigt durch Wort und That, daß ihr die Nachfolger des Völkerhirten ſeid, bei deſſen Ge⸗ burt„Friede den Menſchen auf Erden“ verkün⸗ det wurde; deſſen erhabenes Werk und größtes Gebot„Liebe“ war: die Heerde wird euch ver⸗ trauend folgen! Möge beides allenthalben, be⸗ ſonders aber in gemiſchten Gemeinden, geſchehen. — Literariſche Anzeigen. (386) In der C. J. Edler'ſchen Buch- ſtes. handlung in Hanan iſt ſo eben erſchienen und in allen ſoliden Buchhandlungen Deutſchlands zu haben, in Friedberg bei C. Bindernagel: Der Auswanderer. Ein unpartheiiſcher Rathgeber und ſicherer Führer für Auswanderer aller Staͤnde und Claſſen nach den verſchiedenen in der neueſten Zeit empfohlenen Auswanderungszielen in Europa, Afrika, Auſtralien, Süd-, Mittel- und Nordamexrika. Nach den neueſten und beſten Quellen und in bequemer Ordnung bearbeitet von H. F. Muelot. Mit einer Karte der Vereinigten.“ Staaten von Nordamerika. Preis fl. 1. 30 kr. oder— 25 Sgr. So groß auch die Anzahl der bis jetzt er— gefallen; auch Katholiken, und zwar die ver⸗ 4 2 2 1 ANN 1 2 1 „Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. ſchienenen Wegweiſer für Auswanderer iſt, ſo glauben wir doch das vorliegende Werkchen vor allen ähnlichen empfehlen zu dürfen, indem daſſelbe bei Vermeidung alles Weitſchweifigen und Ueberflüſſtgen in gedrängter und leicht faß⸗ licher Darſtellung alles Nothwendige und Wiſ⸗ ſenswerthe enthält und bei aller Kürze mehr gibt als jedes einzelne Werk dieſer Art. Es iſt vorauszuſehen, daß das Werkchen bei ſeinem gediegenen Gehalt und ſeiner vortheilhaften dußeren Ausſtattung allgemeine Anerkennung finden wird. n 5 8 8 6 (887) In allen Buchhandlungen, in Fried⸗ berg bei C. Bindernagel iſt zu haben: Die 2. verbeſſerte und ſtark vermehrte Auflage von Prof. Dr. A. F. Grün's deutſchen National-Briefſteller fl alle Stände oder gründliche Anweiſung zur richtigen Abfaſſung aller Gattungen fer von Briefen und schriftlichen Au welche im Geſchäftsleben und den all gemeinen und freundſchaftlichen Lebens⸗ verhältniſſen vorkommen. 8.(25 Bogen.). Sauber br. Preis 15 Sgr. oder 54 kr. Zur Empfehlung führen wir nur einen Theil des ſehr reichhaltigen Inhalts dieſes Werkes an. Es enthält: Briefe, Documente und Aufſätze zur Nachahmung und zum Nachſchlagen in allen im bürgerlichen Leben vorkommenden Fällen! Allgemeinen Regeln und Bemerkungen über das Briefſchreiben folgt als Einlei⸗ tung eine gedrängte Ueberſicht der deut⸗ ſchen Sprachregeln, Aufſätze über Recht⸗ ſchreibung, über den deutſchen Styl, über Deutlichkeit, Beſtimmtheit, Präciſion, Schönheit des Styls, Periodenbau, über Schönſchreibekunſt. Vorſchriften, welche in Betreff der von der Poſt zu befördernden Briefe und Packete zu beobachten ſindz über Titulaturen und Aufſchriften an die Regenten und Be⸗ hörden aller Klaſſen des Staatsdien⸗ Dann folgt eine ſehr reichhaltige Aus- wahl von Muſterbriefen über, alle Lebensverhältniſſe; Anfangs- und Schluß⸗ formeln zu Briefen aller Art; eine Auswahl ſchöner Stammbuch aufſätze und eine Samm⸗ lung von beinahe 6000 der gebräuchlichſten Fremdwörter. Aus dieſer höchſt allgemeinen Andeutung des Inhaltes wird man erſehen, daß dieſer Haus⸗ ſekretär alles das enthält, was im bürgerlichen und Geſchäftsleben vorkommt und Jedem zu wiſſen nöthig und der Anſchaffung Werth iſtt 1 0 (888) So eben iſt erſchienen und bei C. Bin⸗ dernagel in Friedberg vorräthig: f Beimchronik Pfaffen Maurilius 97 Caput III. 1948 Traumbuch für Michel. Preis 24 kr. 5 1 9