igliſchen Anecdote. N 2 9— Cin 10 Ein Hilderung V r Aegiecungsbeziek Friedberg An die verehrlichen Leſer des Intelligenz⸗Blattes. ddunldbfin z ann n.——— S 5 9 ·ů ˙«ĩͥðr˙ 5 91 3 7 11 1* 2„ nnen ines. Mit ben Beginne des neuen Jahres wird das„Intelligenz⸗Blatt für die Provinz Oberheſſen“ in underer Weiſe als bisher und mit erweiterten Tendenzen erſcheinen. Es iſt der Verlagshandlung nicht entgangen, daß daſſelbez wenn es nicht hinter ſeiner Zeit zurückbleiben und den Bedürfniſſen ſeiner geehrten Leſer fernerhin genügen wolle, jetzt, wo die Völker erwacht ſind und die Ketten der Knechtſchaft abgeſchüttelt haben, wo ein eges politiſches Leben, in alle Kreiſe der menſchrichen Geſellſchaft eingedrungen iſt, den Teen und Belteculigen der Pegel von nun an ſeine Spalten eröffnen und mit allen ihm zu Gebote ſtehenden Mitteln darnach ſtreben muſſe, den Forderungen des erwachten Volks geiſtes einen Ausdruck zu leihen und nach ſeinen Kräften zu deren Verwirklichung beizukragen. Von diefer Uebor⸗ zeugung durchdrungen, hat ſich die Verlagshandlung veranlaßt gefunden, ihr Blatt in veränderter Geſtalt und mit erweitertem Wirkungskreis erſcheinen zu laſſen. 5. i Die neue Redaction, die mit dem Beginne des Jahres 1849 die Leitung des Intelligenzblattes übernehmen wird, hat ſich zur Hauptaufgabe geſtellt, in populär gehaltenen, leitenden Artikeln die Hauptfragen der Gegenwart zu beſprechen, die Bedürfutſſe und Wünſche des Volkes nach Kräften zu vertteten, für den Forkſchritt und die wahre Freiheit zu kämpfen, freimüthig und ohne Rückhalt die Mängel und Gebrechen der beſtehenden Zuſtände aufzudecken und 1 Reaktion mit Entſchiedenheit entgegen zu treten. Nicht minder aber wird ſie bemüht ſein, die verderblichen, a es Beſtehende untergrabenden und die Bande der Ordnung auflöſenden Gelüſte der Anarchie in ihrer Blöße darzu⸗ ſtellen und die Beſtrebungen jener kleinen, aber kühnen und darum um ſo gefährlicheren Partei zu bekämpfen, die unter dem Vorwande, die Freiheit zu erringen, die rothe Fahne des Aufruhrs, der Zügelloſigkeit und der Auflöſung aller eſellſchaftlichen und ſtaatlichen Ordnung aufpflanzen möchte. Ihr Wahlſpruch wird darum ſein Freiheit, Recht, Deb nung.— Zugleich werden die wichtigſten Tagesereigniſſe in gedrängter Kürze den geehrten Lefern intnter mit— getheilt werden. Friedberg im December 1848.... 2 en f Die Medaction des Intelligenzblattes. Das„Intelligenz? Blatt für die Provinz Oberheſſen“, für deſſen geſchmackvollere äußere Ausſtüttung vom Beginne! des nduen Jaßres ab ebenfalls geſorgt wird, wird im Jahre 1849, ebenſo wie im Jahre 1848, wöchentlich zweimal(Mittwochs und Sainſtags) ausgegeben. „Das„Intelligenz⸗Blatt“ wird nach wie vor die amtlichen Bekanntmachungen der Staats- und Walbehörden mittheilen und Anzeigen und Inſerate jeglicher Zelt zur öffentlichen Kenntniß bringen. Der Abonnementsprets, welcher ſtets bei der Beſtellung zu entrichten iſt, beträgt bei der Expebikton, ie bisher, für 1 Jahr I.. 12 fr., für/ Jahr 40 kr.— Bei allen Poſtverwaltungen des Groſtherzogthums Heſſen pr. Jahr 1 fl. 24 kr. und pr. Semeſter 46 kr. l Die Einrückungsgebühren betragen, wie bisher, für die geſpaltene erſte Petitzeile oder deren Raum 4 kr. für die zweite 3 kr., füt die dritte und ſede folgende 2 kr.— Ein Beleg wird mit 2 kr. berechnet.— Alle Inſerate, welche von dem Donnerſtag Morgen bis den Houngg Abend bei M der Expedition eingehen, finden in dem Mittwochs erſcheinenden Blaſte eine Aufnahme; alle Inſerate, welche von dem Montag Morgen zan bis den Mittwoch Abend eingehen, werden in das Samſtags erſcheinende Blatt aufgenommen,— Friedberg. Die Eppedition des Jutelligenzblattes. Amtlicher Thei n Ie Die Großherzoglich Heſſiſhe Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks Friedberg an die Großh. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirk. Betreffend: Das Vagabundiren des Louis Knierim, Schülers der 1. Knabenſchule zu Alsfeld. g Sie werden hierdurch angewieſen, nach dem Rubri⸗ katen, welcher ſich ſeit dem 12. d. M. von Hauſe entfernt hat, genau forſchen und ihn im Betretungsfall an uns ab⸗ liefern zu laſſen⸗ Friedberg am 23. Dezember 1848. Ouvri e l Perſonalbeſchreibung des Knierim. Alter 15 Jahre.—. Größe: unterm Maß.— Hate: dunkelblond und ſtark gelockt.— Stirne: frei.— enbrannen: blond.— Augen: braun.— Naſe: ſtumpf. Mund: aufgeworfen.— Kinn: rund.— Geſicht: rund. Geſichtsfarbe; geſund.— Beſondere, Zeichen; einige Stellen des Kopfes ſind von Haaren entblößt. Zum neuen Jahr? Die Märztage mit ihrer Freiheitsbegeiſterung liegen weit weit hinter uns, und mit dem neuen Jahr ſcheint die alte Zeit wieder hereinbrechen zu wollen.—— Ddkutſches Volk! ſei auf der Hut, wenn Du nicht einer eisernen Zukunft entgegen gehen willſt,— ermüde nicht in dem Kampfe für Deine Freiheit, laß den Muth nicht ſinken; wenn die Feinde Deiner errungenen Rechte über ihre Siege jubeln: ſei einig, ſei beharrlich, ſei kräf⸗ tig,— dann wirſt Du die Einheit, die Freiheit, den Wohl; ſtand Deines Vaterlandes trotz allen ſich dagegenſtemmenden Gewalten erringen. J 72 Nac ODas Geſetz— deine Waffe, Das Recht— vein Ziel, 5 Die Freiheit— dein Kampfpreis. tet Heinrich von Gage er n. (Fragment aus Jäkel's Geſchichte der neueſten Zeit.) „Als Redner iſt Gagern unzweifelhaft von Jahr zu Jahr größer geworden und befindet ſich gegenwärtig im vollen Beſitze des parlamentariſchen Ruhmes. Er hat einen großen Umfang von glücklicher und lebendiger Einbildungs— kraft; ein ausgedehntes, biegſames und friſches Gedächtniß, welches Alles, was ihm anvertraut wird, aufnimmt und wiedergibt, welches vor Unterbrechungen nicht ſchwankt, auf ſeinem Wege nach Belieben ſpielt und, ohne ſich zu ver⸗ wirren, den Gedankenfaden verfolgt; eine klare und raſche Auffaſſung der Schwierigkeiten jedes Gegenſtandes; eine ſchöne Entwicklung zuſammenhängender Ideen, eine weite und reiche Improviſation, eine lebhafte Erwiederung und eine bemerkenswerthe Eleganz im Ausdruck. Dazu kommt der gewinnende Wohlklang einer metallreichen Stimme und 7 * 2 4 4* Zutrauen einſlößſende Erſchei⸗ 8 igt ein ſchön geformtes, männlich offenes Angeſicht. Unter buschigen Brauen blicken dunkle Augen hervor, deren Ausdruck meiſt klug, mild und wohlwollend iſt, deren Feuer aber auch ſchnell einen feſten, eine würdevolle, Achtung u nung. Seine hohe, kräftige Geſtalt ja ſtrengen Charakter annehmen kann. Starkes, dunkles Haupthaar vollendet das äußere Bild des Mannes, deſſen ganzes Weſen das Gepräge hoher geiſtiger Kraft trägt. Für Manchen mag Gagern etwas Kaltes und Schroffes haben; aber Männer, die ihn näher kennen, verſichern, daß er im Grunde voll Herzensgüte und Gemüthlichkeit ſei.— Merkwuͤrdig bleibt es jedenfalls, daß Gagern, obwohl er conſervativ iſt, obwohl er mit der Rechten liebäugelt und mit dem Verräther Mathy Arm in Arm geht, doch noch nicht das Vertrauen der Linken verloren hat. Bei der Reichsverweſerwahl gab ihm ein großer Theil der Lin⸗ ken ſeine Stimme. Es iſt dies nicht blos eine Anerkennung ſeiner Talente; es liegt darin auch eine Huldigung gegen ſeinen Charakter. Die Männer der Linken fühlen, daß Gagern beſſer iſt, als ſeine Umgebung, daß der Grundzug ſeines Weſens edel und ehrenwerth iſt, daß er, wenn auch nicht die volle Freiheit, doch ein gewiſſes Maaß der Freiheit ernſtlich will, daß ihm die Einheit und Ehre Deutſchlands wahrhaft am Herzen liegen und daß er, wenn die Fürſten auf neue Unterdrückung ſinnen ſollten, die Kraft und den Willen hätte, ein ſolches Beginnen zu vereitlen.““— 25 1 1 4211 A1 Ain SA N Welt h ã n d e l. 124 12 Oeutſchlands Einheit iſt und wird zu Grabe getragen durch die Sonder beſtrebungen der einzelnen deulſchen Staaten. Die öſtrei⸗ chiſche Regierung bekümmert ſich nicht um 5 Va der deutſchen National⸗Verſammlung und geht, wenn auch mit Vorſicht und e keit, ihren eigenen Weg. Der Reichs miniſter Gag ern will daher Oeſtreich wie ein fremdes nicht⸗deutſches Land behandeln und einen Reichsgeſandten an den Kaiſerhof ſenden. Die Mehrheit der Abgeordneten im Frankfurter Parlament ſoll aber, wie verlautet, dagegen ſein, und es wird deßhalb einen 10 5 Kampf in der National ⸗Verfammlung abſetzen.—„Kein Oeſtreich, kein Preußen, ſondern ein einiges Deuiſchlandle— was beben⸗ tet dann, wenn Gagerns Meinung durchheht, dieſer Wahlſpruch des Reichs⸗ verweſers?— T ennie en 89 Die Berathung der Grundrochte ist jet zu Ende, und es ſollen 100,000 gedruckte Exemplare unter das Volt vertheilt werden. Oeſtreich erkennt dieſelben aber, nach einer Erklärung ſeines Geſandten in Frank⸗ furt, nicht an;— Hannover hat dagegen proteſtirt,— der Geſandte aus Baiern weiß nicht was er thun ſoll, und der aus Preußen meint: in ſeines Herren Land würden ſie vielleicht anerkannt werden.— Wo bleibt aber da die Einheit,— wo die einzig und alleinige Machwoll⸗ kommenheit des Volkes?— 5 In Preuſten hat der König die preußiſche National⸗Verſamm⸗ lung aufgelöſt und eine Verfaſſung aus eigener Machtvollkommenheit dem Volke gegeben.— Das jetzige Miniſterium Brandenburg, welches die lieben Berliner mit dem Belagerungszuſtand bekannt gemacht hat, glaubt nicht, daß es noch lange, wie bisher, von Gottes Gnaden fortexiſtiren werde, und ſieht ſich deßhalb nach. gutgeſinnten Nachfolgern um.— Der König will, wenn die Fürſten(ſo!) es zu frieden ſind, Kaiſer von Deutſch⸗ land werden.- 1 eee ee e In Baiern iſt wieder das Ministerium vacant. Der vormärz⸗ liche Jeſuiten⸗Miniſter Abel ſoll für ſeinen Eintritt in ein neues Miniſte⸗ rium nicht geringe Hoffnung haben.—. Baiern iſt unter Umſtänden nicht gegen die Einheit Deutſchlands, nur darf das preußiſche Königshaus nicht zum deutſchen Kaiſerhaus gemacht werden.— Die Jeſuiten und Ultra⸗ montanen wollen gerne einen katholiſchen Kalſer und ſtimmen deßhalb für Oeſtreich oder Baiern.—„ N Sachſen bekommt eine neue Ständekammer. In dem Wahlkampfe ſiegt die Volkspartei. Schaffrath, Joſeph, Tſchirner, Dieskau u. ſ. w. ſind alle mit großer Stimmenmehrheit gewahlt.— Zwickau und Leip⸗ zig ſuchen bei dieſer Wahl umſonſt nach ihrem R. Blum. g 3— 22— b. 9. And In dem ſtammverwand ten Schleswig ⸗Holſtein ſpuckt es wüder von nevem Kriegslarm. Die Dänen haben ſich durch Unter⸗ Nationalverſammlung mit aller Macht gerüſtet und ſtützung unſerer 3 weil es mitten in vieſem Königreich lie N und Gebräuchen dem Sa D dach Suben Gegen die Ungarn führen 1 t t Fir W indiſchgrätz und Baron wollen nächſtens dem deutſchen Michel einen Lappen von ſeinem bunten Jellachich die öſtreichiſchen Heere, um dieſes kleine 1 Volk verwiſchten Wamms abreißen.— Michel wird vorläufig Schleswig aufgeben müſſen, um erſt Oeſtreich, Hannover, Lichtenſtein, Preußen, Baden, Baiern u. ſ. w. zu erobern. landſta und der vom L aus 25 egleitet hat.— Die zweite Kammer beſteht aus 50 vom Volte gewäblten iigllevern, wovon jedes verſelben nur, 30 Jahre alt zu 5—.— 5. e zur erſten 4 3 Kammer find direkt, werden ohne Zwiſchenmanner von dem Volke ſelbſt vollzogen,— doch muß jeder Wähler das 1 5 Lebensjahr zurückgelegt haben.— 8 Ka Ware wohl ein ſolches Wahlgeſez in den Märztagen von einer deutſchen Kammer angenommen worden?— Die Fürſtenthümer Hohenzollern Siegmaringen und He chin⸗ gen d. h. der Fürſt dieſer Länder will ſeine Selbſtſtändigkeit als Regent aufgeben, und dieſe 25 Quadratmeilen ſeinem Vetter in Preußen ſchenten. Natürlicher wäre es, wenn dieſes Ländchen ſich mit Würtemberg verbände, 7 ogthum Heſſen bekommt eine Revallonskammer e che Verſammlung, welche die alte Verfaſſung aus⸗ beſſern ſoll. Die Kammer der Prinzen, des Adels, der oberſten proteſtan⸗ tiſchen und er Kirchenrepraſentanten, des Rectors der Univerſität Landesfürſten auf Lebzeiten ernannten Verttauensmänner hört auf, und es trüt an ihre Stelle eine vom ſteuerpflichtigen(20 fl. jährliche direkte Abgaben) Volke gewählte erſte Kammer. Mitglieder, wovon jedes derſelben wenigſtens ſährlich 100 fl. 2 e oder nach zurückgelegten Studien ſeit 5 Jahren ein m wegung ſteht Koſſuth; nach Gaeta entflohen. Sie beſteht würdig ſind. als Nation aus der Geſchichte zu vertilgen. So e ee en, e e Oeſtreich nicht als König 2.— 9 den lungen Kalſer von be v. ee u A e a tuͤchtiger Schulmeiſter zu ſein.— Rom iſt ohne Pabſſz ds 12. es ihnen gelingen, 901 der ungariſchen Be⸗ 1 In Frankreich it Louis Napolebn, der pahe Napoleon, zum präſidenten der Repuplik gewahlt e 155 haben durch dleſe Wahl bewieſen, daß ſie eines freien Ginette dich Die Engländer maäthen bel der Rrvolltion die been Geſchä Sie bekommen nämlich ſeht vornehmen Beſuch, der ſein 1 che Vaterland hat ihnen Einen zukommen affen en Metternich, der uns longe Über den Löfſel barbien dale Sonſt iſt es in dieſem Inſelreich noch ganz beim 1005 5 900 Nu ſpeculationen ſind immer noch Hauptſache, der Nebel und die Königin Victoria Nebenſache.— In Nordamerika hat es einen neuen Präſidenten get 1. Polk beißt,— und der in ſeiner Antrittsxede verſichert: 64 80 recht viel Spaß, daß Deutſchland allmählig auch frei werde. Bekanntmac ungen von Be⸗ 1242 phoͤrden. IN! nn Main Weſet⸗Elſenbahn. J Mittwoch den 3. Januar künftigen Jahrs ſollen an Ort und Stelle Erdarbeiten zum Pla⸗ niren des Bahnhofs bei Kloppenheim, veran⸗ ſchlagt zu 137 fl.„unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Be⸗ dingungen, an den Wenigſinehmenden öffentlich in Accord gegeben werden. Die Zuſammenkunft iſt an dem Bahneinſchnitt bei Kloppenheim. Friedberg den 22. Dezember 1848. Der Großh. Heſſ. Seckions Ingenieur der Section Vilbel Hochgeſand, Vicar. 325 Gulden (2) liegen in der katholiſchen Kirchenkaſſe gegen bypothekariſche Sicherheit zum Ausleihen bereit. 8 Holzhauſen den 23. Dezember 1848. Joh. Weis brod, Kirchenrechner. Holz⸗Verſteigerung. (3) Freitag den 5. Januar k. J., Morgens um 10 Uhr, ſollen in hieſigem Gemeindewald, Diſtrict Bauwald, circa 74 Stämme eichen Bauholz, welche circa 3000 Cubikfuß enthalten, verkauft werden. Ich erſuche die Herren Bülrgermeiſter, dieſes in ihren resp. Gemeinden bekannt machen zu laſſen und bin zu Gegendienſten bereit. Nauheim den 27. Dezember 1848. Der Bürgermeiſter g Hartmann. Bundſchuh⸗ Lieferung. (A) Montag den 8. k. M., Vormittags um 10 Uhr, wird die Lieferung der Bundſchuhe, ſowie der Schuhe, Sohlen und Flecke für die Garniſon Friedberg, auf das Jahr 1849, im dortigen Büreau des Bataillons⸗Verwaltungs⸗ raths, nach veränderten Lieferungsbedingungen auf dem Soumiſſionsweg an den Wenigſtneh⸗ menden in Accord gegeben. Dieß den Intereſ⸗ ſenten mit dem Aufügen zur Nachricht, daß die Herrn Philipp Sieck in Friedberg, von heute an eingeſehen werden können. Offenbach den 28. Dezember 1848. 8 In Auftrag: Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. Beklanntmach ung. (8) Montag den 8, k. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll per Dünger in den Senkgruben der beiden Cafernen zu Friedberg auf das Jahr 1849 in dem vortigen Büreau des Bataillons⸗ Verwaltungsrgths auf dem Soumiſſionsweg an den Meiſtbletenden vergeben werden. Dieß den Intereſſenten mit dem Anfügen zur Nachricht, daß die Accordshedingungen von heute a bei dem Herrn 17 K Ahl, wohn⸗ r haft bei Herrn Phillpp Sieck in ievberg, ein⸗ geſehen werden können. Offenbach den 28. Dezember 1848. l In Auftrag: Ramſpeck, Oberquartiermeiſter. Holz⸗Verſteigerung. (6) Donnerſtag den 4. Januar k. J., Morgens 9 Uhr, ſollen 162 Stecken eichen Scheitholz, 145„„ Prügelholz, 5350 Stück„Wellen, und Freitag den 5. Januar k. J., Morgens 9 Uhr, 201 3 eichen Bau⸗, Werk⸗ und Nutz⸗ olz/ im Goskarber Gemeindewald, Diſtrikt Ober- wald, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Groskarben den 28. Dezember 1848. Der Großh. 3 21 3 p bl. Frucht ⸗Verſteigerung. ) Donuerſtag den 4. Januar 1849, Morgens 10 Uhr, werden auf dem Rathhauſe zu Dorn⸗ aſſenheim 20 Malter Korn, 20 Malter Gerſte und 18 Malter Hafer Kirchenfrucht, an den Meiſtbtetenden verſteigert werden. Bekanntmachung. Brennholz⸗Verſteigerung in dem Gr. Domanial⸗ wald Burgwald, Forſtreviers Oberrosbach betr. (8) Dienſtag den 9. Januar 1849, werden in dem Schlag Nr. V. des oben gedachten Diſtriets, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert: 1 ½ Stecken birken Scheitholz, 0 1 Stecken buchen, 14% Stecken birken Prü⸗ Probebundſchuh⸗ und Lieferungsbedingungen bei Uartlermeiſter Ahl, einquartlert bei dem Hern gelholz/ 2 Stecken birken Stockholz, 3950 Wellen buchen, 6775 Wellen birlen, 425 Wellen aspen Reiſerbolz, 8 Wagen, 4 Laſte Allerleiholz. ö Der Schlag, in welchem die Verſteigerung Morgens 8 ¼ Uhr beginnt, liegt links des von Ockſtadt nach dem Forſſhaus Winterſtein führen⸗ den Wegs. Noch wird bemerkt, daß gegen vorſchrifts⸗ mäßige Bürgſchaft, Zahlungsfriſt bis 1. A 1849 geſtattet wird und daß Diejenigen, welche die Beſorgung übernehmen, für einen Andern Holz zu ſteigern, mit einer von dem Gr. Bür⸗ germeiſter beglaubigten Vollmacht des Auftrag⸗ gebers, verſehen ſein müſſen; ohne dieſen Nach⸗ weis kann nur der Name des wirklichen Stei⸗ gerers in das Protocoll aufgenommen werden. Oberros bach den 29. Dezember 1848. Der Gr. Revierförſter des Revfers . Oberrosbach Bingmann. Bekanntmachung. (9) Die mit eiſernen Ketten undl Schalen verſehene große gleicharmige herrſchaftliche Waage dahier, welche ſo gut wie nen und zum Ver⸗ wiegen größerer Gegenſtände geeignet iſt, nebſt 10 Stück eiſernen Plockgewichten, jedes zu 560 Pfund, ſollen Montag den 15. Januar 1849, Vormittags 10 Uhr, in dem Geſchäftslocal des Unterzeichneten, vorbehältlich höherer Genehmi⸗ gung, öffentlich meiſtbietend verkauft werden. Butzbach am 30. Dezember 1848. Der Gr. Diſtriktseinnehmer Prätorius. Holz⸗Verſteigerung. (100 Freitag den 5. Januar 1849 werden im Windecker Mürgerwalde, ohnweit Eichen, an der Chauſſee vou Hanau nach Eichen: 86 Eichenſtämme, circa 3000 Cubikfuß bal⸗ tend, durchaus junges, geſundes Eichen⸗ holz, zu Werk⸗ und Bauholz brauchbar, öffentlich an den Meiſtbietenden verkauft, wozu Kaufluſtige hiermit eingeladen werden. Der Verkauf beginnt um 9 Uhr Vormlttags. Windecken am 28. Dezember 1848. N Der Bürgermeiſter i eßz. Nen dN 8 — 4 niſſen zu kämpfen hat, wodurch micht selten age⸗ rechte Klagen laut werden, in Exwägung! daß Privat Bekanntmachungen. f Zee Verkaufe n. 40 Einen Woörneriſchen Kochofen Nr. 2, hat W 1 0 1 nahnimgun Schloſſermeiſter Scheibel, Fan agun 8 fd ee N Ge ſu ch.“ ſchutz⸗Perſonal ſich näher itritt— um nöthigen Falls über Mißverſtändniſſe ſich gemeinſchaftlich allen fleinlichen Bedenken entſagen und zu einem Verein zuſammentreten— die. Worte beher e i 0 mien thut noth 4 4 1 1 Schloß bei Ziegenberg, 12) Wai Amte wird feht 0 2 15. 1 Jin Dezember 1848. d e 0 n Blaltes, 1 17 Tien Se von e denen 1 ba e eines Vereins! Dee chers au grib erg. A Eltern, welche geneigt ſind, mir ihre 0 Wie wichtig Bereine find, welche einem Tochter in Penſton zu geben“ diene zur Mach⸗ 11 cer 1 ecke entſprechen, iſt allgemein aner,, richt, daß ich durch Erweiterung meines Lakals F Upterztichnete begbſichkigt einen Ver⸗ l den Sland. geſetzt bin nach. Neujahr noch ein Unter F0 Wade 8 der Gr. Land: einige, Ae in Penſion zu nehmen. Mit Jetichtsbeztrfe Jeledber od Bütbach zul gründen laterrichte in den für höhere Bildung I 10 schriftliche Beitritts Erklärungen. ee Nen Mädchen crſorderlichen Gegenſtäuden wers f a 00 Zußeheſt 1 laſſen. 5 5 den 0 gleich, 9929 90 Handarbeiten, auch, wenn Ettd ägung, 1040 das ͤchtbare Großh. 1 19 geibünſcht wird, i in. der Myßt bi 1 Jaup'ſche Ge einen ſehr humanen Cha⸗ buüden. 17 J ann alt a d wod ech, der Forſtſchutz auch Fred pere den 28. Oele 65 ni namentli berühtt W in Exwäs gung, daß dene 0 K. Käbeſt, 11182 1 dem Bürger die tele lächelt— Was Förſt⸗ n 255 5. 257 — 8 ſehr mit Mißverſtänd⸗ 1— Veorſteher der 9 eee. Geſellſch eee aum e Auswanderer nach woc. Aale unter ſpecteller Aufſicht der franzöſtſchen Regierung. 655 Dieſe Geſellſchaft, welche dem Auswanderer bie. größte Sicherhelt, verbunden hit den bil⸗ 5 ligſten Preiſen, daxbietetz befördert. ihre Reiſend den nür durch gut gekupferte und zweckmäßig beingerichtele, Dreimaſter⸗Schi iffererſterx Claſſe. Die Paſſagiere ſind eiſze 100 rperung nir⸗ Mals unterworfen und eben ſo wenig, verweilen dieſelben im Seehafen länger als drei Tage; werden ſolche bis zum Einſchiffungsort ſtets von einem Agenten belle, in nöthigen Volls mit, Rath und That an Hand zu geben. Bei dem großen Zudrang der„Auswanderkr flit das 1 e Früh fahr iſt 60 rathſam, daß ee welche im Februar oder März, 1849 nach New Jork auszuwandern beabſichtigen, ſich jetzt ſchon ihre Plätze ſichern, damit ſie nicht zu ihrem Nachtheil zurückbleiben, oper bei Schiffs⸗ mäcklern die Plätze theuer bezahlen müſſen. gerichtlich beglaubigte Ueberfahrts⸗Contracte Die Unterzeichneten; ſchließen gültige und z ab und geben im Uebrigen auf frankirte Briefe 10 Auskunft Der Haupt⸗Agent: Der Agent: Profeſſor Mayer sen. zu Helm zu 1 Bockenheim bei Sranffurt am Main. Stantfart a. M. dai ung F 4 8 5 Nach ri ch t. 3 A . Da man beabſichtiget in denjenigen Orten, wo noch keine Agenten für obige Geſellſchaft beſtehen, ſolche nunmehr anzunehmen, ſo ſind Geſuche um Agentur⸗Uebertragung darauf an den —.—, ener ie Mayer sen i Bockenheim, franco einzuſenden, 18 4 tere riſche Anzeigen. Neues Abonuement e church die Gründung eines Vereins das Forſt⸗ belehren und werſtändigen zu können, wolle man e Bei H. Brügmann in Leipzig gerſcheint 15 iſt durch n 1 Nie n lee, 300 4 Geſch chte 4 N ee 15 4 1 1 1 5. neten Zeit Bene nd e C. Th. Jäkel. 0 12005 a per Bändchen 8.. 2 dun Es ſind bereits 4 Bändchen erſchienen, welch 1 f Biographien von 4 Johann, v. Gagern, 5 7 er, Vrieroslawski, ee Metternich enthalten. Das Ganze wird aus circa 10. besten And e nur 1. F. 200 kr. boffen. 2 m 5 161 25 tt 7 4 Bei Neipbold von Nu 8 ienen und durch die Buchhandlung von e in Friedberg zu wehen in 1 n eb aer e Neovrganiſation*— ac fentghyent hee geſammten Schulweſens 9 125 Maenal⸗ a aach 15. f 0 7 0 7 1 1 Til wee, a Sn 179 24 1174 15 . 11771 J. G.. 0 E. Küchle urg 170* nen penſiofirtem 97106 10 ceisſeeretür. 5 f reis 1 fl. 1 1 6 1052 f. Bei C. Ninvernagel in belebte m exner vorräthig: 0 Robert Blums Grab! Ein 11 in ſeinem Sinn 8 von 1 Fr. Althaus. nh 15%„ Preis A kr 00 ehe für eine Siugſtünme; mit Pere. 28 n 2 280 componixt * von C. Dells. 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