ich . SBurgkirche: ell. r Burglirche: Bell. age nd Butzbach Na 1849. rid Srß⸗ berg. bach. *. N. Stadtlirche: wn, Seabeſen den Aegierungsbezirt Friedberg im Beſonderen. nz-Blatt 119 * 2 31. Mittwoch den 2. Mai Amtlicher Theil. i Die Großherzoglich Heſſſche Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks Friedberg an die Gr. Bürgermeiſter ſowie an die Gr. Gens⸗ darmerie des Regierungsbezirks. Betreffend: Diebſtahl zum Nachtheile der Louiſe Perinaud von Neuchatel. 7 Wir beauftragen Sie der am 23. d. M. zu Frankfurt a. M. ſehntgefns ene Eur wenbnag folgender Ge⸗ genſtaͤnde:* 14 2 1 bräunliche, mit Stahlperlen gehäkelte Börſe, enthaltend zwei ½ fl. Stücke und einige Kreuzer, 1 20 fl. Stück, a 4 goldene Ringe, wovon einer zum Oeffnen mit Glas⸗ deckelchen, worauf ein Vergißmeinnicht, eine blonde Haarlocke enthaltend, der zweite mit Herz, Anker und Kreuz, der dritte mit emaillirter Roſe und der vierte mit 2 kleinen Köpfchen, circa 20 fl. Werth, 1 Broche mit Roſetten in Silber gefaßt, circa 500 fl. Wert, e n 0 a a 1 Broche mit zwei gemalten Kindern, in vergoldetem Silber gefaßt, f f 1 Broche von Achat, graulich, durchſichtig, in der Größe eines Eies, f 15 1 Broche nebſt Ohrringen, ſchwer an Gold, mit rother Emaille, in rothem Safſtau⸗Etuis, Broche und Ohr⸗ ringe eckig, circa 50 fl. Werth, 20 Frankfurter Kreuzer. 30 fl. in ganzen und halben Guldenſtücken, 1 Rolle von circa 6 fl. in Halbguldenſtücken, die geeigneten Nachforſchungen anſtellen zu laſſen, resp. anzuſtellen und eintretenden Falles Anzeige zu erſtatten. Friedberg den 25. April 1849. 1 Ouvrier. Regierungsblatt⸗Auszüge. Auszug aus dem Regierungsblatt Nr. 19 von 1849. 1) Verordnung, die Verkündigung der Reichsgeſetze betreffend, wornach die ferner verkündigt werdenden Reichsgeſetze, ſowie ſie im Reichs⸗ geſetzblatte erſchienen ſind, zur größeren Publicität und örtlichen Veröf⸗ fentlichung auch noch in dem Reg.-Blatte bekannt gemacht werden ſollen. — 8] Dienſtnachrichten: Am 13. März wurde der practiſche Arzt 1815. Dr. Buff zu Beerfelden zum Phyſtcatsarzt des cats Battenber ernannt; am 14. wurde dem Schulvicar Vo lp zu hain, Reg Nidda, die evang. Schullehrerſtelle daſelbſt übertragen, ferner dem Pfarrer Hill zu Petterweil die 2. evang. Pfarrſtelle zu Nidda, ſodann am 16, dem Lehrer an der 2. evang. Schule zu Oppenheim, Neg.⸗Bez. Main Zoſt, die 1. evang. Schullehrerſtelle daſelbſt und dem 2. kathol. Schu⸗ lehrer zu Ebersheim, Reg.-Bez. Mainz, Gumbel, die 1. kathol, Schul⸗ lehrerſtelle vaſelbſt übertragen; am 17, wurde dem evang. Pfarrer Kern zu Alsheim die evang, Pfarrſtelle zu Enzheim, Reg.⸗Bez. Mainz, und am 19, dem Pfarrpicarx Knodt zu Büßbach die evang. Pfarrſtelle zü Eppelsheim, Neg.⸗Bez. Mainz übertragen; am 21. wurde dem Aſſeſſot bei dem Mevicinal⸗Colleg, Dr. Hohenſchild dahler, das Stimmrecht in allen Geſchäftszweigen dieſes Collegs verliehen und am 28. der Eanpi⸗ dat der evang. Theologie Dr. phil. Noak, dermalen zu enheim, zum Repetenten bei der philoſophiſchen Facultät-der L, e nannt; am 24. wurde per Schullehrer Schmitt zu Fränkiſch Crumbach 3 der 3. cvung. Schule zu Beſſungen ernaumt.— 9) Erledi finde: Die kathol. Pfarrstelle zu Heimersheim, Reg.Bez. Mainz, mit jährl. Gehalte von 592 Gulden; die kathol, Schullehrerſtelle zu Oderm⸗ heim, Reg.⸗Bez. Mainz, mit jährl. Gehalte von 256 Gulden 23 Kre 1 5 auschließlich der Heizungsentſchädigung.— 10) Geſtorben find: ande Januar der evang. Schullehrer Engel zu Rendel, Reg.⸗Bez. Frieddergz am 21. Februar der penf. Gend.⸗Brigadier Kieper zu Fürth, Reg.⸗Bez. Heppenheim; am 27, Februar der 1. Erqänzungsrichter am Friedensge⸗ richte zu Niederolm, Müllerz am J. März der Gymnafiallehrer, Pro⸗ ſeſſor Baux zu Mainz; am 22. der Notar Kathreiner zu Sprend⸗ lingen, Reg.⸗Bez. Mainz. 2212 f Gebensbilder aus dem pfernen Weſten“ Nordamerikas. doppelläufige Büchſe. Sind närriſche Hunde dieſe Eng⸗ länder, können keine Büchſe bauen, geſchweige denn führen! Der aber traf'was mit ſeinem doppelläufigen Schmeck⸗ ſcheit, wenigſtens ſah ich'n paar Zweckſchüſſe von ihm. Manchen Büffel legt' er in's Gras und ſchlug ſich wacker am Pawnee Fork. Weiß nicht mehr wie er hieß— die ) Nordweſt⸗Capotte. Die Hudſonsbay⸗ Pelzcompagnie, welche ſich mit der amerikaniſchen Nordweſt⸗Compagnie vereinigt hat, iſt bei den Trappern des Südens unter dem Namen„North⸗Weſt/ be⸗ kannt. Da ſie den Jägern in Tauſch alle Lebensbedürfniſſe liefert, ſo tragen die von ihr Augeſtellten und Beſoldeten gewöhnlich Capoten von kanadiſchem Schnitte. — 1350— 8 i petä iegte ſeine Burſchen nannten ihn nur Cap'tän, und er krieg Ausrüſtung vom alten Choteau; was er aber hier außen in den Bergen ſuchte, hab' ich nie recht'rauskriegen koͤnnen. a. 5 He re ind ſie Aber's war ein Stück Teufel in dem Burſchen, un ſagten, er hab' ein Dutzend Shians kalt gemacht, als er des alten Biberſchwanz's Squaw(Weib) aus ihrem Dorfe entführte bene More war er zuvor ſchon eweſen, Leclere hatte ihn unter den Schwarzfuß⸗Indianern 5 5 im Chippeway⸗Lande ſchon geſehen, und er führte das beſte Pulver, das ich je verbrannt, und 5 Büchſe war meiner Treu ſehr hübſch. Und des a el e Hawkee's Neffe ſagte mir jüngſt, er hab 1 15 kanſas engliſche Büchſen geſehen, ſo ſchon gebaut, aß da⸗ gegen die unſeren nur Indianergewehre ſeyen! g a 1 5 „Gut denn; ich hatte etwa 200 Dollars in der Taſche, als ich in das Lager kam um die e wg zu beſuchen, bevor ſie aufbrachen, und du weißt,— 2— ich zu Euker, Poker und Seven⸗up ſaß, bis 5 5 verſpielt war. Da ſagt der dicke John zu mir 90 aß 15 auf Borge ſpielen, Alter! gilt's zwanzig Dollars%—& gilt! ſag' ich, und verloren waren ſie. Drauf geh ich in die Stadt, hole meine Büchſe und das aue mae ſtecke meine Fallen in Sack, nehm mir ein paar Pfun Pulver auf Credit aus Owin's Kram, und acht 35 ſpäter ſit ich am Bijou Creek, mit einem halben Pa Biberfelle, mir Fleiſch zu holen.— Na,, legt 3 1055 Klotz zu und laßt mich eins rauchen! ſag' ich eines A 1 f Hurrah, Jake, alter Waſchbaͤr! leg! mit Hand an und laßt die Weiber die Biberſchwänze in den Topf legen, denn die Sonne iſt hinunter, und wir haben noch alle Hände voll zu thun, wenn wir bis morgen um dieſe Zeit den „Black Tail erreichen wollen. Wer hat die erſte Wache heute Nacht, Jungen! die verfl n Rajahos haben's heute Nacht auf unſere Thiere abgeſehen, oder ich verſteh' den Heuler von indianiſcher Liſt. Wie viel habt ihr geſehen, auricé? frag' ich.—„Enfant de Garce,“ verſetzt der Aller, 1 ich nur geſehen etwa hundert, wenn ich hab' paſſtrt Eichhörnchenfluß; war'ne groß N Kriegszug, hatt' kein Pferde nicht, aber Schlingen zu ſteh Thiere. Vielleicht es waren die Yutes in Bajou Salade.“ —„Wir werden'ne unruhige Nacht haben, denk' ich, wenn die Teufel draußen ſind!“ ſag ich.„Weſſen Bande war's, Maurice?“— ee von 755 daz, 105 9595 agt der Franzos; ſah him ſeer nah, mag aber a 35 15 en Weißem Wolf.“—„Der Weiße Wolf wird ſein Haar verlieren, wenn er und ſeine Bande zu oft hier herumſtreicht ſag' ich; Dieſer Indſchen(Judianer) ſtahl mir letzten Herbſt mein Pferd, als ich am Sandy, drüben jagte bin dem Nigger noch einen Denkzettel ſchuldig, ſag' ich ergrimmt.—„Zur Hölle mit den weiſen Wolfen! ſagt ein Anderer,„geht'mal hinaus, und erſpäht, ob Ihr nicht Einiges von Ihrem Treiben erlauert%—„Habt Ihr gar Nichts von Ihrem Thun geſehen?“—„O wohl, wir haben! ſagte der andere Jäger, der mit Maurice die Streife gemacht. Etliche von ihnen haben ihre Feuerſteine auf dieſer Seite von Pawnee Fork feſtgemacht, und eine Menge Maulthiere waren auf die Wolfsjagd gegangen.— Grad am kleinen Arkanſas ſahen wir den erſten Indſchen; ich und der junge Somes waren voran auf der Hirſchjagd, und ich hatte das alte Maulthier gekoppelt, und beſchlich ein paar Ziegen lſo nennen die Mountaineers zuweilen die Antilopen]; da ſeh' ich plötzlich die Creaturen den Kopf herumwerfen, und gerade vor mir vorüberrennen. Hurrah, Dickb ruf ich, da kommen Rothhäute!' und im Nu mach' ich mein Maulthier von der Koppel los. Der junge Gelb⸗ ſchnabel ſieht die Ziegen grade auf ſich zukommen, und da er die indianiſche Tücke noch nicht kennt, brennt er auf die erſte ab und legt ſie im Feuer zu Boden. Zur ſelben Zeit ſah' ich ſieben rothe Köpfe über die Böſchung am Fluſſe heraufkommen und pverd—e Pawnees ſpringen — ſchreiend auf uns los. Ich ſchneide meinem Maulthier die Feſſel durch, ſpringe hinauf und wie ich mich umſchaue, ſeh' ich Dick Somes wie verrückt eine Kugel in ſeinen Lauf ſtoßen, und die Indianer tüchtig Pfeile nach ihm ſchießen.— Hurrah, Dick! ruf' ich, nimm Deinen Schopf in Acht! fahre mit der Büchſe herauf und leg' einen der Rothhäute hin, der dem Burſchen mit ſeiner Lanze zu Leibe wollte. Er legt ſich prächtig auf den Rücken, und Dick bringt die Kugel endlich hinunter, läßt brechen' und legt einen Anderen in's Gras. Dann ſprengen wir auf ſie ein und ſie kneifen aus wie läufige Kühe; und ich zieh' den beiden Burſchen, die wir zu Fleiſch gemacht, die Schoͤpfe herunter, und die beiden Scalps ſind glaub' ich noch an meinen alten Beinkleidern. 5 „Dick Somes ſtack voll von Pfeilen wie ein Stachel⸗ ſchwein; der eine ſtack ihm gerade in der Wange, ein an⸗ derer in ſeiner Fleiſchtaſche, zwei weitere in der Gegend der Lenden. Ich zog ſie ihm alle heraus, und fort ging's nun nach dem Lager(denn ſie ſchlugen's eben auf, als wir zur Jagd ausritten), und die Ziege nahmen wir auch mit. Das war'n Hurrah, als wir hereinritten mit den Scalps oben an unſeren Büchſen.„Indſchens! Indſchens!“ riefen die Gelbſchnäbel, heut' Nacht werden wir über⸗ fallen werden, das iſt'ne Binſenwahrheit!“// (Fortſetzung folgt.) Kirchenbuchs⸗Auszug vom Monat Maͤrz. a Friedberg. 5 i Getraute: ü 3 7— 4. Andreas Gerhardt, hieſ. Bürger und Drehermeiſter, de hier verſtorbenen Bürgers und Handarbeiters Balthaſar Cajetan Gerhard naͤchgelaſſener ehelicher Sohn, und Anna Eva Margaretha Södler, des zu Steinfurth, Reg.⸗Bez. Friedberg, verſtorbenen Ortsbürgers und Leinewebers Johannes Södler nachgelaſſene eheliche Tochter. 20. Peter Daniel Lebeau, hieſ. Burger und Oeconom, des i zu Friedrichsdorf in der Landgrafſchaft Heſſen⸗Homburg : Lee Metzgermeiſters Joh. Jakob Lebeau ehelicher lediger Sohn, und Maria Friederike Waas, des hieſ. Bürgers und Oeconomen Heinrich Waas eheliche ledige Tochter.. Aut ee 28. Nikolaus Bitſch, Gr. Schulvicar in Bonsweiher, R.⸗B. Heppenheim, des daſigen Bürgers und Oeconomen Georg Bitſch ehelicher lediger Sohn, und Eliſabetha Weckerling, des hieſ. Bürgers und Maurermeiſters Johannes Weckerling eheliche ledige Tochter. Getaufte: f 4. Dem hieſ. Bürger und Tapezierer Georg Wilhelm Klein eine Tochter, Bertha, geb. den 6. Februar. 4. Dem hieſ. Bürger und Schuhmachermeiſter Chriſtoph Friedrich Dieterich eine Tochter, Anna Juliane, geb. den 13. Februar. 5 Dem Gr. Hofgerichtsadvocaten Friedrich Ludwig Wil⸗ * helm Trapp III. eine Tochter, Sophie Philippine Henriette Charlotte. Amalie, geb. den 23. Januar. 8. Ein unehelicher Sohn, Tobias, geb. den 3. März. 1. Dem Bürger zu Darmſtadt und Buchdrucker dahier Ludwig Friedrich eine Tochter, Eliſabetha Maria Ka⸗ tharina, geb. den 22. Febr. 18. Dem Bürger zu Butzbach und Poſtillon auf hieſiger Pioſt Konrad Leyerzapf ein Sohn, Philipp, geb. den 228. Februar. 6* 24. Ein unehelicher Sohn, Johannes, geb. den 18. Marz. 1 0 0 N „35 ein Stachel⸗ nge, ein an⸗ der Gegend fort ging's den auf, als en wir auch tten mit den Indſchens!“ wir über⸗ 1 Matz, meiſter, des 1 Balchaſar Sohn, und Steinfurth, duͤrgers und ſene theliche Deconom, des seu: Homburg Joh. Jakob nia riederife nen Heinrich velher, R.. Octonomen 1d Eliſabelha laurermtiſers ter. rg Olhelm mar. 17 Cbriſtoph uliane, geb. eudwig Wi e Ppllippine Januar Mitz — dahier Maria Ka⸗ a bieſger rp/ geb. 1 15. Mau 17. 20. ö* Beerdigte: Franz Albrecht Ruppel, des hieſ. Bürgers und Heil⸗ dieners Johannes Ruppel eheliches Söhnchen, alt 1 Jahr, 5 Monate und 19 Tage, 1 den 28. Februar. Joh. Wilhelm Breunig aus Beerfelden, R.⸗B. Erbach, Musketier im 1. Bataillon des 4. Gr. Heſſ. Infanterie⸗ Regiments, alt 28 Jahre, 5 Monate und 5 Tage, 1 den 2. März. f 9 Joh. Heinrich Preußer, hieſ. Bürger und Oeconom, alt 67 Jahre, 10 Monate und 5 Tage, 1 den 5. Marz. Clara Seibert, geb. Kiefer, des hieſ. Bürgers und Schneidermeiſters Auguſt Seibert Ehefrau, alt 28 Jahre, T den 10. März. n 1 Joh. Friedrich Büttner, Schuhmacher und Thurmwärter dahier, des verſtorbenen hieſ. Bürgers und Schuhma⸗ chermeiſters Heinrich Büttner nachgelaſſener ehelicher lediger Sohn, alt 43 Jahre, 1 Monat und 6 Tage, t den 16. März. Maria Margaretha See, des weiland hieſ, Bürgers. und Schuhmachermeiſters Georg See nachgelaſſene ehe— — 1351 22. 2 27. liche ledige Tochter, alt 43 Jahre, 7 Monate und 11 Tage, 1 den 19. März. Maria Juliane Stamm, geb. Kratz, des weiland hieſ. Bürgers und Drehermeiſters Philipp Stamm nachge⸗ laſſene Wittwe, alt 42 Jahre, 1 den 20. März. Anna Maria Pinkert, geborne Kopp, des hieſ. Bürgers und Schneidermeiſters Karl Friedrich Pinkert Ehefrau, alt 43 Jahre, 5 Monate und 6 Tage, 7 den 20. März. Louiſe Mack, geborne Altmannsperger, des hieſ. Buͤr⸗ gers und Kaufmanns Heinrich Mack Ehefrau, alt 41 Jahre und 7 Tage, t den 25. März. 29. Marie Philippine Helene Walz, des weiland hieſigen Bürgers und Metzgermeiſters Adam Walz eheliche Tochter, alt 22 Jahre, 5 Monate und 11 Tage, t 209. 31 den 27. März. Katharina Fleiſchhauer, Töchterchen der Eliſabethe Euler, alt 3 Monate und 21 Tage, t den 28. März. Joh. Heinrich Blum, hieſ. Bürger und Schneidermei⸗ ſter, alt 58 Jahre, 4 Monate und 18 Tage, 1 den 29. März. 1510 8 Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. N PrTrO c Ia ma. (67) Zu Anfang dieſes Jahres wurde auf dem neben der Chauſſee in der Gemarkung Mel⸗ bach, unfern der Södeler Grenze, gelegenen Grundſtück des Johann Väth VIII. von Södel ein Aepfelbäumchen boshafterweiſe abgebrochen und der Frevel wiederholte ſich im Monat März, nachdem der Beſchädigte das Bäumchen durch ein anders erſetzt hatte. Auf den Grund der Verordnung vom 3. Februar 1797 werden diejenigen, welche über dieſe beiden Frevel Auskunft ertheilen können, unter Zuſicherung einer Belohnung von 10 Kthlr. aus des Thäters Vermögen, eventuell aus der Melbacher Gemeindekaſſe, aufgefordert, dem Ge⸗ richt die Mittel zur Entdeckung des Frevlers an die Hand zu geben. g Friedberg den 18. April 1849. Sroßh. eff, Landgericht e„r. Gilmer. Gläubiger„Aufforderung. (6860 ueber das Vermögen der Müller Jo⸗ hannes Geiß Eheleute zu Obereſchbach iſt der formelle Concurs erkannt worden. Demzufolge werden deren ſämmtliche, bekannte wie unbe⸗ kannte Gläubiger aufgefordert, 5 Dienſtag den 22. Mai d. J., Vormittags 10 Uhr, zur Anzeige und Begründung ihrer Forderungen und Vorzugsrechte, Wahl eines Maſſecurators und Ausſchuſſes ꝛe. bei Vermeidung des Aus⸗ ſchluſſes von der Concursmaſſe, dahier zu er⸗ ſcheinen. l Groskarben den 22. April 1849. Großh. Heſſ. Landgericht Jäger. Sartorius. Verſteigerung. 687) Die Verſteigerung der diesjährigen Grasbenutzung in dem hinteren und vorderen Hirſchgraben, dann am Burgberg dahier, findet Set an den 4. Mat, Nachmittags 4 Uhr, an rt und Stelle ſtatt. 1 Der Anfang wird im hinteren Hirſchgraben gemacht. 5 f Friedberg den 25. April 1849. Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Bu ß. Edicetalla dung. (705) Nachdem das Concurserkenntniß über das Vermögen des Steiger Schiffmann von r Dornaſſenheim und ſeiner Ehefrau Franziska, geb. Becker, rechtskräftig geworden iſt, wird zur Anmieldung dinglicher und perſönlicher Anſprüche bei Vermeidung des von ſelbſt eintretenden Aus⸗ ſchluſſes von der Maſſe auf Mittwoch den 6. Juni d. J., Morgens um 10 Uhr, Termin anberaumt. N 6 5 Reichelsheim den 27. April 1849. Herzogl. Naſſ. Amt v. Preuſchen. Bekanntmachung. (706) Donnerſtag den 3. Mai, Morgens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe ein Grund⸗ ſtück von 2 Viertel und 14½ Ruthen, im Sieg⸗ hofsfeld liegend, auf den Zeitraum von 11 Jah⸗ ren, meiſtbietend verpachtet. Friedberg den 30. April 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter B. peer. Verſteigerung. (707) Donnerſtag den 3. Mai, Morgens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe folge eingelegten Nachgebots der Georg Rauſch'ſche 1. Garten in der 14. Gewann, am Gäßchen, an Franz Albrecht Goll, 203,5[◻Klafter haltend, meiſtbietend verſteigert; ſodann wird in dem⸗ ſelben Termin defßen Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus und Stall, an Guſtav Gerlach, einem Meiſtgebot ausgeſetzt. Friedberg am 30. April 1849. In Auftrag Groß. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachung. (708) Donnerſtag den 3. Mai, Nachmittags um 5 Uhr, wird an Ort und Stelle die Be⸗ graßung der ſog. Muſterwieſe an der Uſa in der Burg⸗Gemarkung, für das Jahr 1849, in acht Abtheilungen, meiſtbietend verpachtet. Friedberg den 30. April 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachung. (709) Die Benutzung des Graſes an den Böſchungen und in den Gräben der Staats⸗ ſtraßen des Baubezirks Friedberg pro 1849, wird in folgenden Terminen öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert;: 1) In Niedermörlen Montag den 7. Mai J. J., Vormittags um 10 Uhr, im Gaſt⸗ haus zum Löwen vom I. und II. Bau⸗ aufſehersbezirk. 2) In Friedberg Dienſtag den 8. Mai l. J., Vormittags um 10 Uhr, in der Wohnung des Herrn Gaſtwirths Hieronimus vom III. Bauaufſehersbezirk. 3) In Niederwöllſtadt Mittwoch den 9. Mai J. J, Vormittags um 10 Uhr, bei Hrn. Gaſtwirth Puth vom IV., V., VI. und VII. Bauaufſehersbezirk. a 4) In Niedermoxſtadt Donnerſtag den 10. Mai l. J., Vormittags um 11 Uhr, auf dem Rathhaus vom X. Bauaufſehers⸗ bezirk. 5) In Büdingen Freitag den 11. Mai l. J., Vormittags um 9 Uhr, bei Herrn Gaf⸗ 1 Walz vom XII. Bauaufſehers⸗ ezirk. 6) In Lindheim Freitag den 11. Mai l.., Nachmittags um 1 Uhr, bei Herrn Gaſt⸗ wirth Koch vom IX. und XI. Bauauf⸗ ſehersbezirk. 7) In Altenſtadt Samſtag den 12. Mai l. 8880 Vormittags um 9 Uhr, bei Herrn Gaſt⸗ 3 Holzapfel vom VIII. Bauaufſehers⸗ ezirk. f 8) In Obereſchbach Dienſtag den 15. Mai 1. J., Vormittags um 11 Uhr, bei Herrn Gaſtwirth Fritzel vom XIII. Bauauf⸗ ſehersbezirk. Friedberg den 29. April 1849. Der Gr. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (710) Samſtag den 12. Mai l. J. Vor⸗ mittags 10 Uhr ſollen auf hieſigem Rathhauſe zur Erbauung eines Magazins auf dem Bahn⸗ hofe dahier nachbezeichnete Arbeiten an die Wenigſinehmenden öffentlich in Akkord gegeben werden: 1) Maurerarbeit veranſchl. zu 251 fl. 28 kr 2) Steinhauerarbeit.„ 67„ 52 3) Zimmerarbeit 0 290„ 5„ 4) Dachdeckerarbeit„„ 282„ 16„ 5) Schloſſerarbeit„„ 100 22„ 6) Schreinerarbeit„ 207„ 2„ 7) Glaſerarbeit 43 11, 8) Weißbinderarbeit„ 141» 4% 9) Die Lieferung von 6600 Backſteinen 85„ 48„ 10) Die Lieferung von 2,08 Kubikklafter Sand 72* 48„ Plan, Voranſchlag und Steigbedingungen liegen vom 10. Mai an auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht bereit. Friedberg am 26. April 1849. Der Großh. Heſſ. Sections⸗ Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Main Wefer⸗Eiſenbahn. (7110 Dienſtag den 8. Mai l. J. Vormit⸗ tags 9. Uhr ſoll auf bieſigem Rathhauſe die Handarbeit zum Einfriedigen der Bahn veran⸗ ſchlagt zu 333 fl. 20 kr. unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Be⸗ dingungen öffentlich an den Wenigſtnehmenden in Akkord vergeben werden. Fele der g 26. April 1849. Der oßh. Heſf. Settions⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Bekanntmachung. (112) Bei den Gräflichen Steindrüchen zu Fauerbach II. kann Kies, durchgeworfener und anderer, zu Mauerer⸗ und Pflaſtrerarbeiten, ſo⸗ dann zu Wegen in Gärten ſehr dienlich, abge⸗ geben werden. Der durchgeworfene Kies koſtet per Klafter 6. fl., der andere, nicht durchgeworfener, 3 fl. Käufer belieben ſich an den Ortsbürger Bern⸗ hard Philippi zu Fauerbach zu wenden. Oſſenheim den 27. April 1849. Der Gräfliche Revierjäger Aehle. Lohrinde ⸗Verſteigerung. (113) Freitag den 4. Mai d. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll das diesjährige Ergebniß von Eichenlohrinden, im Diſtrikt großer Hausberg in dem Gemeindewald Hochweiſel, öffentlich an den Meiſtbietenden verffeigert werden. Hochweifel am 23. April 1849. Der Großh. Heſſ. Bütgermeiſter g Schepple r. 5 Verſteigerung. 110 Donnerſtag den 10. Mai v. J, Mit⸗ tags um 12 Uhr, ſoll dahter ein der Ge⸗ meinde zuſtehender kupferner, 9 Ohm haltender, noch ganz neuer Braukeſſel nebſt zwei großen Bütten und ſonſtige dazu gehörige Apparate, ſowie auf den Abbruch der Brauhausbau ſelbſt, 152 welcher ſich recht gut zu einem Hauſe oder auch zu einer Scheuer einrichten läßt, einer öffent⸗ lichen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Die Gr. Bürgermeiſter werden erſucht, Vorſtehendes dienſtgefälligſt in Ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. se Langsdorf den 25. April 18439. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Kö h ber. Lohrinde⸗Verſteigerung. Hl pod dag den 4. Mal, Vormittags um 9 Uhr, ſoll das diesjährige Ergebniß der Eichen⸗ Lohrinden, circa 16 Centner, in dem Gemeinde⸗ wald Münſter, Diſtrict Lamshart, öffentlich an den Meiftbietenden verſteigert werden. Munſter den 28. April 1849. 0 Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter II l An chicks. „ 2 7 N** 2 7 Privat ⸗ Bekanntmachung Stroh Verkauf. (699) Korn-, Waizen⸗, Gerſte⸗ und Hafer⸗ ſtroh verkauft im Fuder Friedberg. P. C. Kopp. Empfehlung. L905 Der Unterzeichnete empfiehlt ſich im ecoralionsmalen, im Lackiren und Vergolden; insbeſondere im Schreiben und Malen ven Kreu⸗ zen und Schildern und verſpricht prompteſte Bedienung. Friedberg im April 1849. W. Zimmermann, wohnhaft im Gaſthaus zur Traube auf der Ludwigsſtraße. Verxſtei gerung. (691) Donnerſtag und Freitag den 10. und 11. Mai, von Morgens 9 Uhr an, beabſichtige ich in meiner Behauſung einen großen Theil meiner Mobilien, insbeſondere Diſche, Stühle, Sopha, Schränke, 1 ſebr gut erhaltenes Klavier, en. 40 Fire 0. und zie wet en, Pferdegeſchrr u. ſ. w., öſfe meiſt⸗ den un f n gleich baake Jahlung ver⸗ du. e e 5 1 0 zu laſſen. gleich bin ich geſonnen, mein geräumiges Wohnhaus nebſt einem gut gelegenen Weingar⸗ 15 ten, aus freier Hand oder auch verſteigerungs⸗ weiſe, unter annehmbaren Bedingungen zu ver⸗ kaufen und lade eiwaige Kaufliebhaber hierzu ein. Büdingen den 25. April 1849. W. Ellenberger, Willwe des Gr. Steuerkammiſſärg Eljenderger. Hofrnithe⸗ Verſtei gerung. e meiſter Be e inba 0 p, 5 1 40 68 in Wohnhaus von U e 5 23 Fuß Diefe, 1 0 2) in einer Scheuer von 46 Fuß Länge und . 34 Fuß Tiefe, 15 72 3) in verſchiedenen Pferde⸗, Rindvieh⸗ und Schweinſtällen, Holzfchoppen, Brunnen ꝛc., an Flächengehalt mit incl. 17 Ruthen Hausgarten, 1 Viertel 26 Ruthen, ſowohl mit Grund und Boden, als auch im Einzelnen auf den Abbruch Montag den 7. Mai J. J., Vormittags 10 Uhr, an Ort und Stelle unter den bei der Verſtei⸗ gerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich meiſtbietend verſteigern und ladet Lieb⸗ haber hiermit einn. 17 Fritdberg am B. April 1849. ee. V o vpe. dLehrlingsgeſuſch. (160) Ein Schneiderlehrling wird geſucht in Friedberg. Von wemk ſagt die Exped. d. Bl. Zum Ver zau fen (217) Eine uoch ſehr gute brauchbarr Frucht⸗ fegemüßle, ſteht billig zu verkaufen bei 3 o h. Leißner, in der Vorſtadt. M. P. Worms, Suwelier und Goldarbeiter, 2 Zeil Nr. 8. neu gegen der Schäfergaſſe über, in Frankfurt am Main, (660) fauft alle Sorten Edelſteine, altes Gold und Silber, alte Muͤnzen, Treſſe Uniformen und antique Spitzen.— Offerten werden franco erbeten. n und Epaulettes, ſowie auch geſtickte Nachricht für Auswanderer!! von London nach Nei- Vork. (693) Am 15. Mai d. J. erpediren ab London das ſchöne ganz neue dop⸗ pelt gekupferte Fregatten⸗Schiff Nicolai& Juan von 1250 Tonnen Gehalt, Capitͤn Marco Nandulwick. Auswanderer, welche dieſe Gelegenheit benutzen wollen, muͤſſen ſich baldigſt bei mir melden. Frankfurt a. M. den 25. April 1849. Wilhelm Fertſch⸗Finger, Nähere Auskunft ertheilt gerne Hauptagent. Wilhelm Fertſch, in Friedberg. Zur Nachricht für Auswanderer! (718) Das nach Nordamerika auswandern wollende Publikum erlaube ich mir darauf aufmerk⸗ ſam zu machen, daß ich von der Geſellſchaft zum Schutze der Auswanderer nach Amerika, Direc⸗ tion Haore und Antwerpen, bevollmächtigt bin, unter ſehr vortheilhaften Bedingungen für die Aus⸗ wanderer Schiffsaccorde abzuſchließen, wobei ich bemerke, daß für die unterm 10., 15. und 20. Mai von Antwerpen nach New⸗Jork abgehenden Schiffe die Preiſe ſehr gering ſind. Nähere mündliche Auskunft zu ertheilen bin ich ſtets bereit. Hungen den 28. April 1849. P. Weigand, Gemeinde⸗Einnehmer. g J* 7 1 a 77 1 (719) Ein junger Eber von ſehr guter Rage, ſteyt zu verkaufen bei Reinhard Stier, in Reichelsheim. Zum Verkaufen. (7200 Cine Partie Miſt hat zu verkaufen Friedberg. Martin Philippi. Bürger vevei n. (721) Die Mitglieder werden davon in Kennt⸗ niß geſetzt, daß in nächſter, 50 Donnerſtag 9 d. Mts., Vorſtands ⸗Wahl ſtattfinden ird. 0 Krach, 5 Schrlftführer. f Lie be wohl (722) Allen meinen Freunden und Bekann⸗ ten, bei welchen ich mich nicht perſönlich verab⸗ ſchieden konnte, ſage ich bei meiner Abreiſe nach Amerika, ein herzliches Lebewohl. Friedberg am 27. April 1849. Carl Schleuning. Anfrage. 723) Iſt es erlaubt, daß Lehrer Kolb von olzhauſen die Kinder dermaßen ſchlägt, daß man ärztlicher Hülfe benöthigt ite Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bind ernagel in Friedberg. 1 —