er Ufetgaffe 17 t l. % n i Ng 12 lh, So neider. ung. . batten 16 70 rah f( S veßrert Pier — u böten um Fast tre unde. Kammer en 20. d. M. de Sitzung des eins in Gen der alle Gleich⸗ en werben. r Ausſchuß⸗ 3 2 l ak e 2d 1280— 0.. 715 2 207501 1 28 105 f 2 fir de. 155 0 e im W Halen, ede den e ace. im Beſonderen. ere ron 170 00 U 1 0 6 3 5. „n u Sonnabend. 1. Dezember T 1154 18155 10 K 4 7* * e 8 — 1 an. x 0 17 . cunsrechſe, sah 55 Scher a Gutgegnung. anden ar, pe 0 0 81 A. elk zu. Wölfersheim hat in Nr 76 pie Blattes vom 29ů0 September) einen Aufſatz unter der Ueberſchrift: Landſtände des Großherzogthums Heſſen einrücken laſſen, f„Einige: Worte über eine vaterländiſche 5 Angelegenheit, zur Berückſichtigung für die demnächſtigen 8 — 77. eie un e zurückgeführt werben. name) m 1 „Nichts deſic weniger äber darf; h win Verſuch 0 111 1 47* LT 10 110 den. Grundpfeiler des Staats, d. h. die Heiligkeit des Eigen⸗ thums zu erſchüttern, nicht ungerügt bleiben; wenn dem⸗ ſelben auch keine andere Abſicht als die zum Grunde liegen ſollte, dadurch einige Stimmen der Wähler zum bevor⸗ welcher— wenn er auch- nicht,-wie es den-Anſchein hat,— stehenden Landtage zu gewinnen. Man hat indeß die darauf berechn et ſein, ſſollte/ den Haß und die Habſucht des Volkes auf eine Klaſſe von Staatsangehörigen zu lenken, die durch die neueſten Zeite 8 ehin am här⸗ teſten betroffen worden iſt und eb n ihrer durch die bündigſten Alrken Rechte bekforen hat, doch bei dem weniger aufge⸗ klarten Theile des Volks. Nen Erfolg haben kghün. So wenig nun— ſo lang irgel fd. eine ſtaatliche Ordnung in Deutſchland aufrecht erhalten; bleibt= die mediatiſirten⸗ vormals reichsſtändiſchen Familien, denen nach der löblichen 12 kast in ein Landſtädtchen auf einer Reiſe. Anſicht des Herrn Weller nun auch ihr Privateigenthum entriſſen werden ſoll, durch dieſen Aufruf zu deren Berau⸗ bung gefährdet ſein könne, ſo darf doch. dieſer Artikel, weil er das Volk irre zu leiten geeignet iſt nicht ohne Rüge“ und Zurechtweiſung bleiben. Die von dem Herrn Einſender beantragte Maßregel iſt nemlich eben ſo wenig in der⸗ Competenz der Großherz. Heſſ. Kammern cbegründet, als⸗ in der des Kaiſers von China, da dem den tandeshere⸗ lichen Familien zuſtehenden Privateigenthum nicht blos der Charakter jedes anderen Privateigenthums durch un vordenklichen Beſitz, Verjährung und anden privatrechtliche Erwerbstitel beiwohnt; ſondern deſſen ungekränkte und u geſchmülerte Belaſſung auch außerdem durch walten Verträge rrtfeſgk t. Wäre daher eine ſolchs Verwirkung der Staatsge⸗ walt des Großherzogthums Heſſen deukbar, wie dieſelbe N der Verfaſſer des gerügten Artikels derſelben zumuthet, ſo würde dieſelbe ohnfehlbar durch die deutſche Central⸗ gewalt und alle anderen deutſchen Landesſtagten wegen eines ſolchen widerrechtliche Eingriffs in geheiligte Eigen— ts⸗ und völkerrechflichen⸗ Verträge, zparan⸗„ Hoffnung, daß derſelbe dem Einſender nur, das eintragen werde, was er verdient, nemlich die Entrüſtung aller Recht, Geſetz und Eigenthum als unanfkaſtbäre Helzthümer ach⸗ tenden Bewohner unſeres Landes Aenne 8 . gau gh, den 10. Wege 10 eh * 17 1 7 280⁰ e. eee ondiht 5 Heinrich, der Vierte, König von lake, kam Die Bewohner empfingen ihn feſtlich und einer der Beamten hielt eine Rede, die der Konig mit großer Geduld anhörte. Plötz⸗ lich fing in einiger Entfernung ein Eſel an auf's heftigſte zu ſchreien. Lächelnd drehte ſich der König eum und ſagte: Nur Einer auf einmal, meine Herren, wenn Lich bitten darf! Ich kann nicht leiden, wenn Einer dem Andern das Wort wegnimmt! e 7 N Markt ⸗ Ber ich c. Friepberg, am 28. Novemder 1848, —. 1 20 Aufgefahren Verkauft i, 8 J Gattung. wurden wurden Mie kp —.—(Mltr.)(Alte) A e Waſſsen 7957 7077 5 75 Korn 1 15 4 35 Gerſte 3 3 3 42 Hafer 8 30 2 50 Erbſen. 5 2 2 4. Kartoffelnn. 3— n ee. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. S ν N ν Verſteigerung. (1713) Dienſtag den 4. December, Morgens um 9 Uhr, wird der Nachlaß des dahler ver⸗ ſtorbenen Bürgers Georg Renneberg in der Wohnung des Bürgers und Schneiders Karl Schleuning meiſtbietend verſteigert, als: Kupfer, Meſſing, Eiſen, Zinn, Holz und Bettwerk, Klei⸗ der, Weißzeug und dergl. Friedberg den 24. November 1849. n Auftrag Groß. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Güter ⸗ Verpachtung. (1786) MNontag den 17. Dezember, Mor⸗ ens um 9 Uhr anfangend, werden in hieſigem athhauſe folgende, dem Auguſtiner⸗Schulfonds dahier gehörende, Petritag 1850 leihfällige, Gü⸗ ter auf a von 12 Jahren meiſt⸗ bietend verpachtet, als 1 30 Morgen, 1 Viertel, 59 ¼ Klafter in der Gemarkung Gambach. 2)86 Morgen, 51 ½ Klafker in der Gemar⸗ kung Oberdwöllſtadt. f 8) 21 Morgen, 1 Viertel, 61 Klafter in der „Gemarkung Oberrosbach, und 4) 23 Morgen, 94 Klafter in der Gemar⸗ f kung Niederrosbach⸗ „Friedberg den 28. November 1849. Ben deer. Veraccor di rungen. 1757) Die Lieferungen f des Maſtochſenfleiſches, des gemiſchten Brodes, des Brennöls und der Talglichter für das hieſige Lazarelh im 1. Halbjahr 1850, ſollen aufdem Soumiſſionswege in Accord ge⸗ geben werden. Diejenigen, welche zur Ueber⸗ nahme einer ſolcher Lieferung geneigt ſind, ha⸗ ben ihre Soumiſſionen in die dor dem Büreau des Lazareths augebrachte Kapſel niederzulegen. Den 3. Dezember, Vormittags um 11 Uhr, geſchieht die Protokollirung der eingegangenen Forderungen; bis dahin liegen die Lieferungs⸗ bedingungen zur Durchſicht bei dem Unterzeich⸗ neten bereit. 9 1400 1 Friedberg am 28. November 1849. In Auftrag: Fuhr, Hauptmann. Verſtei gerung. 61758) Dienſtag den 4. Dezember, Vormit⸗ tags 10 Uhr, läßt die Georg Kraker II. Wittwe dahier, in einer freien Verſteigerung: 1) 1 Wallach⸗Pferd, 2) 1 Kuh und 2 Rinder, 3) 1 Mutterſchwein, tragbar, 1 Eber und 3 Zuchtſchweine, 4) 30 Centner Seu, 5) 4 Fuder Roggenſtroh, 6) ſonſtige verſchiedene Hausgeräthſchaften, in ihrer Wohnung öffentlich meiſtbielend ver⸗ ſteigern. 5 Hotzhauſen den 28. November 1849. Der Großh 0. Bürgermeiſter ö tz. Holz Verſteigerung. (1739) Nachbenanntes, am 26. d. M., in dem Rodheimer Gemeindewald verſteigerte Holz, konnte wegen dem zu geringen Erlös nicht ge⸗ nehmigt werden und ſoll deßhalb daſſelbe Don⸗ nerſtag den 6. Dezember, Vormittags 10 Uhr, 390 nochmals öffentlich au die Meistbietenden ver⸗ 6 ſteigert werden; nämlich; 1 3½ Stecken buchen Sede 73%„„ Prügelholz, 14/ 1„ Stockholz, 1„ eichen Scheitholz, 2½%%„% Prügelholz, 2„„ Stockholz, 2476 Stück buchen Wellen, Die Zuſammenkunft iſt auf der Fahrbahn, oberhalb der Köpperner Chauſſee, präcis halb 10 Uhr. 4 Rodhe im den 28, November 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Ja egg Faſelochs⸗Verſteigerung. (17600 Dienſtag den 4. Dezember, Morgens 9 Ubr. ſoll dahier ein der Gemeinde gehöriger ſchlachtbarer Faſelochs öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert werden. 1475 Buchen⸗, 1837 Eichen⸗, 3315 Nadel⸗ RNaiſerholzwelle n, 28 Stämme Nadelbaußolz, 156 Cubik⸗ 1 fuß enthaltend, 9 131 Stangen Nadelholz, 53½ Cubikfuß enthaltend, öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt vor dem Wald nächſt. der Fohrenbach. ö Oberrosbach den 27. November 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Blecher. Arbeits ⸗Verſteigerung. (1762) Mittwoch den 5. Dezember d. J., Vormittags 11 Uhr, ſollen auf hiefigem Ge⸗ meindehauſe die nachſtehenden, an hieſigem Schul⸗ 155 nöthig gewordenen Arbeiten, verſteigert werden: Gemeindewald, Diſtrikt Salzberg, nachſtehendes Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter* ö Lebens-Penſions-Berſicherungs: Ge ſellſchaft 19 Schloſſerarbeit, veranſchl. zu 49 fl. 48 kr. 2) Weißbinderarbeit,„„ 6* 36„ 3) Spenglerarbeit,„„ 37„ 8„ Södel den 28. November 1849. 5 Der e e ät h. Oderwöllſtadt den 29. November 1849. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter 5 Breidenbach N Holz ⸗Verſteigerung. (1761) Mittwoch den 5. Dezember L J., f 5 i berros 2 Vormittags um 9 Uhr, ſoll im Oberrosbacher ener ein, 1 Holz, als: d a(1763) Sitzung des Lokalbereines: Dienſtag 10 Sen bunte Scheitholz, 1 4. 1 l. J., Abends 8 Uhr, im nmnoel f„ſteinernen Hauſe.“ Tagesordnung: 1) Wahl 3%„ buchen Prügelholz, 5 des Vorſtandes; 2). Berung Ahe 0e 5 1½ i birken noint werbeordnung. enn 8 19„ nadel 555 Friedberg den 28. November 1849. 5%„ buchen Stockbolz, 5 Für den Vorſtand: 6%„ nadel 1 1135 0 Geffner. Privat⸗ Bekanntmachungen. *. Janus, 1 0 2 uin Hamburg. Neue Anmeldungen feit 1. Januar M.⸗Beo. 1,974,100. eke. Neue Verſicherungen in dieſem Jahre 7 17490, 100. Roline (176) Monatlicher gleichbleibender Beitrag für eine Verſicherung von Tauſend Gulden, we der Verſichernde bei Eintritt alt iſt: a. 28 30 35 20 50 Jahr fl. 1. 41 kr. fl. 1. 55. kr. fl. 2. 11% kr. fl. 2. 32½ kr. fi. 6 3 n Näheres in den Statuten, welche unentgeldlich verabreicht werden durch 1 Butzbach im November 1849. 5 i 1 1 8 Val. Wießler. Commiſſions⸗Lager 5 von. — (4763) Haar⸗Oel, Räucherpulver, Rauchkerzchen, engliſch Pflaſter, blauer und rother Tinte zu den billigſten Preiſen, bei 1 Friedberg. P. F. Schmittner. Zur Nachricht! 85 75 (1745) Sonntag den 2. December, Nachmittags 1 Uhr, findet in Okarben bei Gaſthalter Karl eine Beſprechung über die Wahl zur erſten Kammer Statt. Eg werden alle Vertrauensmänner der Volkspartei, welche zu der in Okarben abgehaltenen Wahlbeſprechung zur zweiten Kammer eingeladen waren, hiermit erſucht, zu der anberaumten Zeit in Okarben zu erſcheinen. a 25 5 0 8 Der Ausſchuß des Wetterauer⸗Vereinsverbands. 15 Nadel „ e 83% Cubüh erſtrigert weren dem Dald rig dann 1899. F N Dürgermeißz der. ttung. Demker d. i besen G., egen Schl en, derſtigen * 40 fl. 8B 6„360 718. . EIn. tines; Dienſſz i 8 Uhr, in ang 1) Bl Wer eine Ge⸗ er 1819. de Sorſtund: Jeffnet. Hal 5 blautt Ein möbelirtes Zimmer mit Kabinet, (1686) gleich beziehbar, hat K vermiethen. Friedberg. uths. Anzeige. (4780) Alle Sorten gute Lebkuchen ſind zu haben bei Bäcker Stelz in der Uſergaſſe. Verlorene s. (1766) Zwiſchen Friedberg und jenſeit Nie⸗ dermörlen iſt dem Fuhrmann Reinhard Kraus- grill ein weißer leinener Sack mit Kleidungs⸗ ſtücken ꝛc. verloren gegangen; der redliche Finder wird gebeten, denſelben gegen eine gute Beloh⸗ nung abzugeben bei Chriſtoph Hildebrand in Niederweiſel. Aufforderung. (1767) Alle diejenigen, welche noch mit den Pachtzahlungen für 1849 im Rückſtand ſind, wer⸗ den hiermit aufgefordert, dieſelben binnen 10 Tagen an mich zu entrichten, indem Martini vorbei iſt und ich es ſpäter dem Gericht über⸗ gebe, wo es Koſten gibt. Fr. Schweitzer. Anzeige. (1768) Vorzüglichen 1848r Wein, den Schoppen zu 8 kr., verzapft Friedberg. Empfehlung. (1769) Futter⸗Erbſen, feinen Blumenvorſchuß auf bevorſtehende Weihnachten, eine Partie Berg⸗ ſträßer Nüſſe ſind zu haben bei Jacob Map in Friedberg, Frucht⸗ und Mehlhändler, wohnhaft auf der breiten Straße bei Herrn Gaſthalter Supp. Ge fu ch. (1770) Ein guter Fahrknecht, welcher ſeit⸗ her bei Pferden gedient hat und ſolche gut zu behandeln verſteht, wird ſogleich in Dienſt ge⸗ ſucht. Wo? ſagt die Expedition dieſes Blattes. Theater in Friedberg. (4770 Sonntag den 2. Dezember: Die Teufelsmühle am Wienerberg. Große komiſche Zauberoper in 4 Aufzügen, von Mül⸗ ler.— Montag den 3. Dezember; Zu Nauheim im Saale bei Herrn Fritz: Die verlorene Wette, Oper in 1 Aufzug. Vorher geht: Der gerade Weg der Beſte. Luſt⸗ F. Rodaug. ſpiel in 2 Aufzügen. Anfang 7 Uhr. (1741) Bei Louis Weis in Friedberg iſt zu haben:— Der wohlunterrichtete Pferde⸗ arzt oder leichtfaßliche Anweiſung für jeden Pferdebeſitzer, alle Krank⸗ heiten und Gebrechen ſeiner Pferde ſelbſt und ſicher zu heilen. Von Dr. Karl Raimund. Zweite Auflage. 8. geh.) Thlr.= 36 kr. Der Titel bezeichnet hinlänglich, was in vor⸗ liegendem Werkchen zu finden iſt. Kein Pferde⸗ beſitzer, vorzüglich auf dem Lande, wo in Krank⸗ heitsfällen nicht oft gleich Hülfe bei der Hand iſt, ſollte die kleine Ausgabe ſcheuen, ſich daſſelbe anzuſchaffen. — 21— Darmſtadt. Militaͤr⸗Stellvertretungs⸗Anſtalt im Großherzogthum Heſſen. (1772] Seit dem Aufhören der Staals Aſſecurranz⸗Anſtalt für Militär⸗Stellpertretung macht ſich der Mangel eines Ersatzes für jene ſehr zweckmäßig geweſene Einrichtung in verſchiedener Weiſe fühlbar.— Es iſt nicht ſowohl schwierig für diejenigen, welche ſich vertreten laſſen wollen, tüchtige, zuverläſſige Einſteher aufzuſuchen, als auch für die, welche gerne einſtehen möchten, die dazu nöthigen Einſteller zu finden, und beiderfeits werden oftmals große Opfer aufgewendet, um den deßfallſigen Zweck zu erreichen. Am fühlbarſten aber tritt dieſer Mangel auf dem Lande her⸗ vor, wo durch die Unkenntniß der Verhältniſſe den wucheriſchen Beſtrebungen einzelner Individuen Thür und Thor geöffnet iſt, und auch bereits durch die fehlende Sicherheit wegen Vollzugs der Verträge vielfache Prozeſſe entſtanden find, f Um dieſe Mißſtände zu beſeitigen, haben die Unterzeichneten, mit Wiſſen Großh. Kriegs⸗ Miniſteriums, eine Anſtalt in's Leben gerufen, deren nächſte Aufgabe für das laufende Con⸗ ſeriptionsjahr iſt, denjenigen Dienſtpflichtigen, welche vertreten ſein wollen, ſolide Einſteher zu beſchaffen durch Abſchluß von, den beſtehenden Geſetzen genügenden Verträgen. Wir haben, um dies zu erreichen, die Einrichtung getroffen, daß die in einem gewiſſen Zeit⸗ raum ſich anmeldenden Militärpflichtigen, welche ihre Vertretung wünſchen, in eine Geſellſchaft fich vereinigen wofür wir ebenſoviel Einſteher beſchaffen; die ganze Summe der Einſtandsgelder wird dann auf die Anzahl der Geſellſchaftsmitgliever vertheilt, und ſomit eine jedenfalls wohlfeilere Ein⸗ ſtandsſumme für den einzelnen Einſteller erzielt. Die erſte Geſellſchaft begreift diejenigen Einſteller in fich, welche bis zum 15. Dezember d. I., ihre Theilnahme daran bei uns erklärt haben werden. Unſere weitere und demnächſte Hauptaufgabe ſoll die ſein, nach dem Grundſatz der Gegen⸗ ſeitigkeit, den Conſcriplionspflichtigen vor der Loosziehung die Sicherheit zu gewähren, daß, dei etwaiger Ziehung eines Marſchlooſes, ſie jedenfalls einen Einſte her erhalten und zwar zu einer viel geringeren Summe dadurch, daß bei einer beſtimmten Anzahl Geſellſchaftsmitglieder immer ein kleiner oder größerer Theil ſein wird, welche Freilooſe ziehen. f Zu dieſer Aſſecurranz⸗Anſtalt können Anmeldungen für die im Jahr 1850 zur Ziehung kom⸗ menden Conſcriptionspflichtigen, vom 1. Dezember d. J. an bei uns gemacht werden, und behalten wir uns vor, in Beziehung hierauf, noch eine weitere Bekanntmachung ergehen zu laſſen. Die Garantie für die Erfüllung aller wechſelſeitigen Verbindlichkeiten muß zunãchſt im ge⸗ genſeitigen Vertrauen auf Redlichkeit und Gewiffenhaftigkeit, ohne welche die größten Vorſichts⸗ maßregeln unzureichend find, geſucht werden; ſo viel an uns liegt, wird unſer eifrigſtes Beſtreben dahin gerichtek ſein, durch Pünktlichkeit und durch die größte Vorſtcht uns dieſes Vertrauens würdig zu machen und glauben wir in unſerer Geſchäftskenntuſß und in unſern bisher gemachten Erfahrun⸗ gen die Mittel zu beſttzen, eine ſolche Anſtalt zur Zufriedenheit Aller, die ſich daran betheiligen wollen, durchzuführen.. Zugleich bemerken wir, daß wit eine Summe von fl. 5000 als Caution bei hiefigem Stadt⸗ gericht deponiren werden, welcher Betrag, wenn die Ausdehnung des Inſtituts es wünſchenswerth macht, demnächſt entſprechend erhöht werden ſoll. Wir erſuchen diejenigen, welche ſich, reſp. ihre Söhne, die bei der diesjährigen Ziehung ein Marſchloos gezogen haben, vertreten laſſen wollen, ſowie die, welche in der Afſecurranz⸗Anſtalt ſich verſichern wollen, ſich an uns in portofreien Briefen unter der Adreſſe: An die Militär⸗ Stellvertretungs⸗Anſtalt in Darmſtadt wenden zu wollen, worauf weitere Mittheilung zum Zweck der Abgabe einer beſtimmten Beitrittserklärung erfolgen wird. Ebenſo erſuchen wir Diejenigen, welche als Einſteher dienen wollen, fich mit den nöthigen Einſtandsbeſcheinigungen, Einſtandspatenten oder Bürgermeiſtereizeugniſſen verſehen, brieflich oder mündlich bei uns zu melden. Unfer Bureau iſt: Obere Rheinſtraße Lit. E. Nr. 5 und ſind zu perſönlicher Rückſprache und zu Anmeldungen die Stunden von 9 bis 12 Uhr Vormittags und 2 bis 4 Uhr Nachmittags beſtimmt. Darmſtadt den 10. November 1849. Carl Schwarz, Kaufmann. Fr. Vogel, Dr. Juris. Wir zeigen zugleich an, daß Hr. Gg. Friedrich Nau aus Friedberg als Agent für den Regierungsbezirk Friedberg anerſt die Anmeldungen der Einſteller und Einſteher annehmen und uns übermachen wird. Die Obigen. Schluß Erklärung. (1773) Das Friedberger Intelligenzblatt Nr. 92 enthält eine Entgegnung des Advokaten Briel von Gießen, welche ſich der lügenhafteſten und abgeſchmackteſten Angriffe, mit der ihm angeborenen Frechheit gegen mich erlaubt. Obgleich ich Hrn. Briel nicht ſo viel werth halte, als was die Druckkoſten dieſes Inſerats betragen, ſo finde ich mich doch gezwungen folgendes kurz zu entgegnen. Der Advokat Briel und deſſen Pr. Schwager Metzler ſchloſſen mit mir einen neunjährigen ſchriftlichen Verwaltungs-Vertrag, über dies Bergwerk, die Oeconomie Ludwigshöbe und der Ziegelei ab. Briels gemeines Benehmen gegen meine Gattin und mich, ſeine Gelüſte nach fremdem Eigenthum— was ich durch Briefe und lebende Zeugen beweiſen kann— ſeine beſtändigen Proceſſe mit den Nachbarn, die Erbitterung der beiden Mark⸗Gemeinden, von denen die Eine mir das Wohnhaus zu erſtürmen drohte, veranlaßten mich, Hru. Briel im April 1849 zum Erſtenmal zu kündigen. Jedoch durch die Zähren ſeiner liebenswürdigen Ehehälfte erweicht, und auf ſeine Bitten blleb ich bis am 27. Juni, nach neuen vorhergegangenen Auftritten, ſowie wegen Zumuthungen zu Feld⸗ diebſtahl— resp. Landoccupation— ich ihm kündigte, indem ich weder als Hehler noch als Dieb ihm dienen wollte. Die meiſten ſeiner mir angedichteten Gemeinheiten glaube ich darum übergehen zu können, weil Hr. Briel durch die Handlungsweiſe in der Storch⸗ und Schmit'ſchen Angelegenheit ſchon genugſam bekannt iſt. 5 Was die Lohnerhöhungen betrifft, die bei Taglöhnern und Knechten ſtattgefunden haben, ſo ſind dieſelben theils durch den höberen Verdienſt auf der Eiſendahn, theils durch die Aufführung von Gebäulichkeiten, theils durch das Urbarmachen von Wüͤſtungen ꝛc. ꝛc. und der damit verbundenen ſchweren Arbeiten hervorgerufen worden. 5 — 1392— Mit Zuſtimmung des Herrn Brit nahm 12 einen jungen Mann zur Unterſtützung. In Briefen von ihm c ih fal die Hery Metzler, wie folgt aus: „Glauben Sie mein lieber Herr Barth, daß ich Ihre Liebe, 157 Eifer 11 dem ſehr 11. 1 wiß aner ſenne. Sie 2„haben bereits durch Ihre ausdauernde Thätigkeit aus einer Wildniß die Begründung ont„eines Hofguts 1155 allt. Was Ihre Leiſtungen lieber Herr Barth belrifft, ſo kann 72100„ich nicht anders ſägen, als daß Sie die Oeconomie gegründet, die Wüſtungen urbar f Die Worte„ichtnärx und Abenkeüsrer,“ derer Hr. Briel ſich bedient, ſchſenkit ihn datum eine liebe Erinnerung zu ſein, weil ex es wahrſcheinlich für romantiſch gehalten hat, in den dreißiger Perſon hinausgegargen zu ſein, da ihm die beu ihm requlrirte Gensdarmerie zu ſeiner perſolichen ur Beurtheilm 46b S zich cültivirkem 6 1 iu dee, welchen man pon guten Kartoffeln erzielen kann. 19 5 t Briel ſpricht viel, thut aber wenig-— und das erfolgte Reſultat dem Publikum mittheilen. „Uebrigens erlaube ich in Briel einer ößfentlchen Antwort fbchaußt werth war, da derſelbe zwei von dem freinden Aben⸗ teurer an ihn gerichtete Briefe,— die ihm durch meinen Anwalt Herrn Hofgerichts Advocaten Dr. Sundheim zugeſandt O gänzlich— feiner Schlechtigkeit ſich wahrſcheinlich bewußt— mit Stillſchweigen übertzangen. Nür einer Stelle wil ich erwähnen, wo es unter Andern heißt: ——— bat Herr Barth zu überzeugen bermocht, daß Herr. Briel ein gemeines zu allen Schlechtigkeiten fähiges Indipiduum, ein Jeſult iſt, welches ſelbſt einem Schinderhannes die Stange halten würde, wenn es augefblicklich beſitzen. r 108. 15 l ö wet Okarben den 25. Nopember 1849. L. Barth, Oeconom. Liter ari ſ ch eh g nad t go k- (IJ Im Verlage von H. L Brönner in Frankfurt a. M. iſt ſo eben erſchienent und an alle Buchhandlungen verſandt: 9042076 37 f Die 4 1 15 geſchichtlichen deutſchen Sagen 1 aus dem Munde des Volks und deutſcher Dichter. 1 15 0 Von a 1 och Karl Simrock. 8. 3321 Seiten. Geh. Rthlr. 1. 10 Sgr. oder fl. 2. 24 kr. „Wir Delutſche beſitzen einen großen Schatz hiſtoriſcher Sagen, und wie ſehr unſere jichter ſich von ihnen angezogen gefühlt haben, thut ein Blick in dieſe Sammlung dar. Das klidliche Gemüth, das dem poetiſchen nahe verwandt iſt, wird ſie aus dem Munde ſeiner Dichter 20 doppelter Freude vernehmen. Zeiten wie die gegenwärtigen predigen die Wahrheit von allen chern, daß die Uebetlieferung von Kenntniſſen nicht der ausſchließliche Zweck der Erziehung ſeln darf. Wenn wir nicht Zöpfe, nicht Philiſter, nicht Selbſtlinge ziehen wollen, ſo muß es nächſt der Ehtfurcht vor Glauben und Sitte die Liebe zum Vaterlande, die Fähigkeit zur Begeiſferung, zu großen aufopfernden Entſchlüſſen ſein, zu welchen wir unſere Jugend heranbilden. 1 Werth und Brauchbarkeit des Buchs ſind weſentlich erhöht durch die Nachweiſungen, welche Herr Alexander Kaufmann über die Quellen der eigentlichen hiſtoriſchen Sagen und Legen⸗ den im Anhang geliefert hat.“(Aus der Vorrede.) Vorräthig bei E. Bindernagel in Friedberg. , die de e Unterschlagung und Entwendung bestehen sollen, rei ſo agen. ieren Mobilien ſchuldet, deren Ruckbergütüng er mir, ſo wie 98 der Welt vergönnt wäre, ein Duplum von dieſer Ausgabe zu Kirchliche Anz eigen für Friedberg 4 Le 21 0d 1. Advent⸗ Sonntag den 2. Dezbr. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Pfnorx. vor: Unt 8 1 3 1 112 Kart N 4. Pfarramtliche Functionen verrichtet: nulddt Oi zung 140 1779 14 Mien mr 120 ö Fr u cht pre i fen N BN nin 122 128. Nob. 23. Nob. 20. Nod. Gattung. Fried⸗ Die⸗ a berg Mainz burg e ee Waizen pr. Malter 615 6. Korn„„ 4135 4 Gerſte„„ 5 3/4213 Hafer„ 245060 Li 3e i einne de eg ut ann 120% 205 Rae 128 f fuͤr die, Stäpte Friedberg und Butzbach om J. bis 7. Dezbr. das Pfund Hammelfleiſch 7 Kreuzer. S„„ ßere Buß 8 Brod⸗Preiſe.. berg. bach. e cla ien 10nt Tang 2 1 8 b d ch e ee e E 115 It et dhe ende 4 Leb reggae, 4 7 7. 4 5*— NAG ii ni ba en —Müchbrod 1570*. 975 A Waſſerweck 416% Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 16 ¼ 18 Fleſſch⸗Preiſe Lan i na: f. EReppf. 1 Ochſenfleiſch AA if „ Kühfleiſch, gemäſtetes 9— 8. „ RNindfleiſch, gemäſtetes 8— 7 „ Kalbfleiſh! 27 8 „Schweinenfleiſchh 10— 110— „Hammelfleiſch e 1 Schaaffleiſch! Sinn 6 „Wurſt v. blos Schweinen 1212— „ Bragtwurſt 347 14— 140 „ Schwartenmagen 14— 414— „Geräucherter Speck 22— 20— „ Schinken 1016 16— „ Dörrfleiſch 1020 gts 6 „ Schweinenſchmalz, 2 ausgelaſſen 24— 18— f unausgelaſſen 1 „ Nierenfett a 20— 616— „Hammelsfett 1614164 Bei Ludwig Kreuter und Heinrich Engel Bie ro päehlich He ſſiſchen Bürgermeister en der. Krau ß. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg. 4