* Dritter Jahrgang. Gießen, A. April 1855. Erscheint wöchentlich zweimal. Preis für Stadt und Umgegend mit Bringerlohn monatlich 12 kr. Einzelne Nummern 2 kr. Ni. 13. Auswärtige können nur bei den nächsten Post⸗ ämtern 3 Monate abonniren, wobei der übliche Postaufschlag eintritt. Gute Aufsätze für's Laternemännche werden mit Vergnügen aufgenommen und nach Umständen auch sehen sind. honorirt.— Stadtbriefe können nur angenommen werden, wenn solche mit einer Franko-Marke ver⸗ Die Expedition ist Marktstraße Lit. X. Nr. 12. . 15 dieses Blatt nicht allein hier und Umgegend, sondern auch in fast allen Städten dieser Provinz stark gelesen wird, so eignet es sich vorzüglich zu Annongen, und berechne ich die gespaltene Petitzeile mit 2 kr. C. Schild. ————— Drei Tage in Mittenwalde, im baierischen Alpengebirge. Eine Reiseerinnerung von W. O. von Horn. (Fortsetzung.) Seht da die Buab'n! rief er und wandte sich zum Fenster. a . Zwanzig bis vierundzwanzig junge Bursche schritten daher in militärischer Haltung, angeführt von einem Alten, welche bestimmt waren, neben dem Himmel und der Priesterschaft zu gehen und durch Salven — die heilige Feier zu erhöhen, dafür hatten diese des 4* Nachmittags ein Preisschießen, wohin wir auch gin⸗ gen und bis den Abend verblieben. An die Geschichte konnte ich den Alten immer noch nicht bringen. Früh andern Morgens war ich wieder auf den Beinen. Die Mittenwalder schliefen noch, nur meine schöne Nachbarin stand am Feuster mit dem bleichen Gesichte und den von Thränen gerötheten Augen. Sie erwiederte schwermüthig meinen Gruß. Das war das letzte Mal, daß ich sie sah, ihr Bild aber, das Bild nagenden Schmerzes, hat sich mir unaus⸗ löschlich in die Seele geprägt. Ich machte einen Spaziergang und bei der Rückkehr fand ich meinen Alten, das letzte„Fäßle Bock“ hatte seine anzie⸗ hende Kraft bewährt. Wir jetzten uns in den Garten und ich machte den Alten auf sein Versprechen aufmerksam. Die Zeit ist jetzt gelegen dazu, erwiederte er paßt mal auf: „Sternhuber's Caritas,“ so heißt das Dirnd'l, das Ihr die Krone und Perle Mittenwalds genannt habt, und das Ihr verglichen habt mit der früh geknickten Lilie, Sternhuber's Caritas, sag' ich, war wohl eine Perle! Herr, Ihr habt des Dirndl's Schönheit gestern bewundert, aber Ihr hättet die Caritas vor vier Jahren sehen sollen! Damals hat das Auge noch gelacht, das jetzt weint; damals hat's noch gestrahlt, das jetzt so matt und trübe blickt, damals— ja damals gab's auf Gottes Erde nichts Schöneres als sie. Sie war 46 Jahre alt, Herr! Da mögt Ihr's Euch vorstellen, wie die Augen der Buab'n nach ihr ausschauten. Nehmts ihnen nicht übel! Aber es war ein Jokrisch Dirndl. Die hatt' sie All' gern, aber Keinen hat's vorgezogen. Nur einmal ist's ihm doch gegangen, wie allen Mädchen. Ihr kennt ja die Klaus droben am Karwandel? Seid ja vorüber gefahren, als Ihr von Partenkirch hierherkamt? Dort ist eine Wallfahrt bei der Kapelle, und die ist besonders berühmt, weil das Muttergottesbild in der Kapelle ein wun⸗ derthätig Gnadenbild ist und schon Manchem sein Weh weggenommen hat. Wenn da der Jahrestag kommt, dann halten Ketten und Banden keinen Mittenwalder zurück, und was Leben und Athem hat zwischen dem Sternbergersee, dem Ammersee und dem Inn, ja von München her, das kommt zum Feste und zur heiligen Bittfahrt. Die Klaus liegt so schön in dem grünen Thälchen, gegen Wind und Wetter geschützt, und der Klaus⸗ bauer hat eine sehr gute Wirthschaft, und wo der liebe Herrgott eine Kapelle hat, da baut der Teufel einen Tanzplatz dazu. Dazumal strömte wieder alle Welt nach der Klaus, 5 denn das Wetter war gar lustig. Bin auch dage⸗ wesen. Als die Bittfahrt vorbei war, hat das Jungvolk einen Tanz gehalten und waren Himmel und Leute da. Auch die Zierler Buab'n waren da, und leicht hätt's kommen mögen, daß der Nazi und der Aegidi mit ihrem Anhang hätten Trutzliedel'n angestimmt zum Raufen, wenn nicht der gestrenge Herr Landrichter einen Riegel vorgeschoben haͤtte durch acht Haltfeste, nämlich Gensdarmen, und die waren stämmige Kerle, wie des Königs Hartschiere in München, die Ihr ja müßt gesehen haben in der neuen Uniform. Die hielten die Buab'n im Respeet. Aber Ihr werdet fragen: Wer der Nazi und der Aegidi seyen? Das will ich Euch erst sagen. Ihr kennt das Haus da neben der Post, mit dem Erker, daran wir gestern den Hausspruch ge⸗ lesen, als wir vorüber gingen?— Nun, das ge⸗ hörte damals des Arnold Kranzenleitners Wittib, die Caritas hieß, und war des schönen Dirnd'ls Gothen und Baas von der Mutterseiten her. Die hatte einen Sohn, den Nazi, der war zwei Jahr älter, als drüben das schöne Göthel. Ein Buab 4 war's, Herr, wie Milch und Blut, dabei gewachsen 1 wie eine Lerche, und wenn er Morgens jodelte und 8 einen Juchzer that, so hörte man's an der Scharnitz. 5 Wer wollt's ihm verargen, daß ihm die schöne Ca⸗— ritas gefiel? Er war's ja nicht allein, dem's so ging. Aber es war nicht so ein flüchtig Wohlge— fallen, sondern es war, wie's im Schnaderhupfl heißt: Du herzig's schön's Dirnd'l, Du liegst mir im Sinn; Du liegst mir im Herzen Sieben Klafter tief d'rin. Und wo einmal die Lieb sieben Klafter tief sitzt, da weht sie der Karwandelwind nicht mehr'raus, und 1 nicht der Sirokko, der aus Italien'rauf weht. 2 Die Caritas wußt's auch und war ihm freund⸗ 1 licher als allen Andern, und ich glaub' fest, sie hatte 1 ihn lieb, nicht von wegen der Verwandtschaft und Nachbarschaft, sondern vom Herzeu'raus von wegen . seiner Schönheit, und weil er überhaupt so brav. 7 Er war auch gewiß eine gute Seel', aber Pulver ö hatt er auf der Pfann'. Hui, wenn ihm Eiuer 0 quer kam, dann war er rasend und unbändig. Er that der Caritas Alles, was er konnte, und wenn sie ihn anlächelte, dann wär er in den Tod gangen, wann sie's verlangt hätt. 8 Nera . 12 7 r ö(Forts. folgt) 3 S 0 1 Die jetzt verwittwete Kaiserin von 1 8 Rußland(schreibt Jerrman in seinen„unpoliti⸗ f schen Bildern aus St. Petersburg“) erkundigte sich 3 einmal nach ihrem Haushalt-Etat und fand die 5 Summe etwas bedeutend. In einer Anuwandlung 1 von Hausfrauenlaune ließ sie sich die täglichen Rap⸗ porte mit den Speeifikationen vorlegen und fand 1 auf dem ersten, nach welchem sie griff— eine Flasche 1 Rum für den Thronfolger. Das frappirte sie und . reizte ihre Neugierde, weiter zu blättern; aber was f glich ihrem Erstaunen, als sie Jahre lang hinaus „täglich eine Flasche Rum für Rechnung des Thronfolgers“ aufnotirt fand.— Eine Flasche Rum täglich! Ihr jugendlicher Sohn ein so ko— lossaler Trinker! und zurück, und immer mehr zu- rück bis zur Zeit seiner Kindheit, bis zu dem schuldlosen Wiegenlager,— bis zum Tage seiner Geburt. Unerklärlich!— Doch noch ein Blick auf die vorgehende Seite: schon am Tage vor seiner Geburt! Nun war das Räthsel gelöst, ein Anderer mußte gemeint sein, man forschte rastlos weiter, so gelangte man bis in die 1790r. Jahre, hier war die Flasche zum ersten Mal notirt, und eine Marginalnote bemerkte:„Wegen heftigen Zahnschmerzes auf Befehl des k. k. Hof- Medikus einen Theelöffel voll mit Zucker zu nehmen!— Da ging der Kaiserin ein Licht auf. Weil einmal der Kaiser Alexander(I.) als Thronfolger in den Neunziger Jahren wegen Zahnschmerzen einen Thee— TN 2 10 i 1 löffel voll Rum genossen, und dieser deßhalb aus 1 dem kaiserlichen Keller geliefert worden, mußte auf ö 5 alle seine Nachfolger hinab der jedesmalige Thron— 1 4 folger täglich eine Flasche voll Rum leeren, minde⸗ stens ward sie auf seinen Namen notirt. Nun forschte man dem Unfug auch in anderer Beziehung nach, und das Resultat war, daß die Rechnungen rr aufs Haar stimmten und auch nicht ein Kopeken verzeichnet war, der nicht verausgabt worden.— Aber wie!— Das war der Kaiserin zu bunt; sie theilte diese Entdeckung ihrem Gemahl mit, der las und las, rechnete und rechnete, und sann lange nach; endlich sagte er mit dem Ausdruck einss Man— nes, der eine tiefe Ueberzeugung in sich aufgenommen hat:„Das ist stärker als ich; geht's so fort, so muß ich mein Land versetzen, um meine Tafel zu bestreiten. Dem Dinge will ich ein Ende machen, ich gebe mich in die Kost.“ Gesagt, gethan! Am andern Tage eristirte schon keine kaiserliche Küche mehr. Von Stunde an ver- dingte der Kaiser sich und sein ganzes Haus. Es war eine Art Magenpacht, der ganze Hof wurde auf Leibrente gefüttert. Ein Pächter übernahm das gesammte Winterpalais, vom Georgensaal bis in den Stall und theilte es in„Stationen“ ein. Der Kaiser und die Kaiserin zahlten per Kopf für ihre Kost fünfzig Rubel; für die Großfürsten und Großfürstinnen nebst Allen, die an ihrem Tische aßen, wurden per Kopf fünfundzwanzig Rubel ge— zahlt; für die Hofdamen und Kavaliere zwanzig, für das dienstthuende Personal fünfzehn, für die Unterbeamten zehn, für die Bedienung fünf, für die Stallleute drei Rubel.— Da trat plötzlich eine wunderbare Veranderung im ganzen Winterpalais ein; der Kaiser behauptete, nie so gespeist zu haben, der Hof freute sich der angenehmen Unterhaltung, die Hoffräuleins bekamen blühendere Farben, das ganze Personal rundere Gesichter, und am blühend— sten war der Haashaltungs-Etat, obgleich er über die Hälfte zusammenschrumpfte; kurz, alle Welt war zufrieden, bis auf Kellermeister und Koch,— und alles das die Werkung einer Flasche Rum, wovon Kaiser Alexander J. als Thronfolger einst einen Theelöffel voll mit Zucker genossen hatte, um auf Ordonnanz des Arztes sich die Zahnschmerzen zu vertreiben. Tapferkeit der englischen Soldaten in der Krim. Die englischen Blätter, welche die betrübenden Schilderungen von der Lage des schlechtversorgten Heeres vor Sebastopol durch Mittheilungen vieler Züge von glänzender Tapferkeit einzelner Offiziere oder auch gemeiner Militärs, so viel und so gut es geht, zu verwischen suchen, geben unter anderem zwei Beispiele davon an, die wir hier erzählen: Ein Gemeiner von den Coldstream Guards, berich— let der„Edinburgh Advertiser,“ war in der Alma— schlacht bei dem Angriff auf die Russen und deren Verfolgung so in Hitze und Eifer, daß er weder merkte noch beachtete, wie ihm eine Kanonenkugel den rechten Arm weggerissen, als bis er vom Blut⸗ verluste erschöpft, ohnmächtig vor dem Feinde zu— sammensank. Ein Oberst, Hodge, vom vierten Re— giment der Dragoon-Grards, welcher einen Tag vor dem Gefecht; bei Balaklava total krank auf das Schiff Sanspareil gebracht worden war, hatte kaum die ersten Schüsse der Schlacht vernommen, und gehört, daß der Kampf begonnen, so ließ er sich aus dem Bette heben, ankleiden und ans Land bringen, wo er sofort an die Spitze seines Regiments trat und dasselbe, als wenn er frisch und gesund ware, während der ganzen Bataille musterhaft führte. Am G r a be. Canalmüller: Es verlangert mich, ob beim Bier⸗König Freund: Da ruht nun seit gestern der liebe, gute Mann de. wide Haas in'n Garte lege läßt? g und wir betrauern ihn herzlich; aber werden Sie denn, e Ei 5 75 misse echt emal higeh unn theure Freundin, die Einsamkeit ertragen, werden Sie nicht annem sticheln, villeicht duht'r sich uff! nach einem Theilnehmer Ihrer Freuden, nach einem Tröster in Ihren Leiden verlangen? Dürfte vielleicht der lang⸗ jährige Freund des theuren Verklärten eine kühne Hoffnung nähren und sich das Glück einer Zukunft——— Canalmüller: Ne,'ßis doch werklich schauderrös, dasses Wittwe: Ihr Anerbieten, lieber Freund, ist mir ebenso diß mals gar kei End mit dem Winter nemme will! Mer schmeichelhaft als ehrenvoll, aber— ich bedaure herzlich— iß ja blos noch Mensch in Bezug uff Holz unn Braunkole. ich bin bereits versprochen. Mer arweit jg blöslich sir de Kachelofe. Schlammk ßer: Ic will D'r sage, Emil, dasses im⸗ Ueberraschung. 8 mer so schn unn iß unn gar nitt Frihling werd, Vater: Verdammter Bengel! Du frißt hier im Wirths— daß iß hohe Weisheit. Die Sonn will nitt eher steche hause Butterbrod und Käs', hast Du denn nicht zu Haus' unn de Nachtegalle wolle nitt eher schlage unn de Bähm genug zu essen? Weißt Du, was Dir hierauf gehört? 978 eher ausschlage, unn's Gras nitt eher schieße, als Sohn: Noch ein guter Schoppen, ich hab' erst einen üller: is 2 getrunken. Canalmüller: No, ais bis? 8. Schlammbeißer: Als bis de Wiener Friedens verhand⸗ Belehrung lunge zu End sinn! 5 Kleiner Neffe: Erklären Sie mir doch, lieber Onkel, 5 wie ist denn das mit den Kühen, Stieren, Kälbern und Ochsen? 0 110 1 Bibliographtsche Frage. Alter Onkel: Das ist sehr einfach, lieber Julius! Das 4 5 e Kalb ist das Kind, die Kuh die Mutter, und der Stier der Welches sind jetzt die üblichsten Bücher-Formate? Vater.— Antwort. Nesse: Und der Ochse? Die Taschenausgaben für's Volk. Onkel: Na— der Ochse— sieh' mal— der Ochse, 1 5 das ist— eben— 3 Neffe: Das ist wohl der Onkel? *. Was sünd doch dü Großen so glücklüch! Nücht bloß wönn Höflichkeit. sü gösund sünd, neun, auch wönn sü Leubschneuden haben, Schlammbeißer: Waß iß awer de Frah Fichtelbergern haben sü 8ühre eugenen Leubschneuder. so e artige Frau, Emil. Leubnütz. Canalmüller: Woso? 8 Schlammbeißer: Ei Se begleit ei'm immert bis an de Trepp. 5. 5. Dü Optüker sagen müt Röcht, daß dü Lünsen dön Gö⸗ Canalmüller: Daß iß ahnstännig.'s gibt awer aach genstand vergrößern. Uech habe in dör That bemörkt, daß Leit die mer bis an de Trepp begleite muß. Ich seln schond wönn üch vül davon gegössen, müch meun Leub ßu schwöl⸗ vom Mann bis an de Hausdühr gebracht worn. len göschwollen schün. — Lünsenbalg. 4 Allgemeiner Anzeiger. = On- 150 Ankündigung. Vielseitig an uns gerichteten Anfragen begegnend bringen wir hiermit zur öffent— lichen Kenntniß, daß wir, so lange unser Vorrath reicht, alle noch bei uns eintreffende Bestellungen auf Loose zu der am 1. Juni dieses Jahrs AindViderruflich statthabenden Ziehung der grossen Kunst-, Industrie-& Geld- Lotterie „1 Loos fl. 7 oder 4 Thlr., 6 Loose, worunter ein sicher Gewinnendes, fl. 35 oder 20 Thlr.“ ausführen werden. J. Nachmann und Comp. in Mainz. e e Tdomund in Bremen, expedirt vom 1. März anfangend, regelmäßig am[sten und 15ten jeden Monats, große, schöne, dreimastige Segelschiffe nach Newyork und Baltimore, sowie in geeigncket — Jahreszeit nach Neworleans und Galveston in Texas. Die Passagepreise sind billigst gestellt und wird auf jede Anfrage bereitwilligst; gewünschte Auskunft ertheilt. 5 5 1 —— eee eee N N———— 2 5 FFC *——ꝙ 3—— Für Auswanderer! über Bremen nach Amerika befördert jeden Monat am 1. und 15. Auswanderer unter Zu⸗ 2 r sicherung reeller Behandlung und Begleitung bis Bremen; auch* kann das Ueberfahrtsgeld an mich bezahlt werden. Wechsel, wie auch amerikanisches Gold ist stets bei mir zu haben. Chr. Wallenfels, Kaufmann, „ 0 concessionirter Agent. Gießen. Während der Osterfeiertage vom 8. bis zum 11. April 1855 incl. findet dahier in der überbauten Reitbahn eine Pflanzen und Blumen⸗ Ausstellung nebst nachheriger Blumen-Verloosung statt. Eintrittspreis die Person 9 Kreuzer. 0. Gießen am 22. März 1855. l Im Namen des Comité!“ 17 W. Weiß, Universitäts⸗Gärtner. 2 8 estehend aus 5 bis 6 Stuben, ei⸗ S„K c ächter frischer, ist Lo 1 nem Cabinet, Kammer, Küche, Kel— amen⸗ I en, u haben bei 7 zu h ler, Holzstall, nebst Mitgebrauch der Waschküche, Wilhelm Schmall, ist zu vermiethen und kann alsbald bezogen wer⸗ in der Neustadt. den, bei 8 er ein schön möblirtes, ist auf näch⸗ Chr. Busch, Zimmer stes Srwste zu vermiethen bei 1324 zum Darmstädter Haus. der Erped. wo. 1474 Von den so rühmlichst bekannten 1334 Ein schön möblirtes Zimmer ist zu ver⸗ 4 Hühneraugen⸗ Pflästerchen, miethen und kann sogleich bezogen werden bei der Gebrüder Lendnee aus Tirol, Cher. Vogt, habe ich wieder eine Sendung erhalten und sind zur Traube. solche einzeln zu 5 Kr. und im Dutzend zu 54 Kr. 30 Mein nebst Gebrauchs ⸗Anweisung bet mir zu haben. Kabinet zum Haarschneiden 1 Wilhelm Schmall, befindet sich jetzt Lit. C. Nr. 25 auf dem Selters⸗ in der Neustadt. weg, wobei ich bemerke, daß die Herrn zu jeder 5 geben ð•‚ß Zeit von Morgens 7 bis Abends 9 Uhr von mei⸗ 5 Rechnungen, alle Geschafte erte sowie Gef schäfts⸗ nem Gehülfen bedient werden können und ich eelbst bücher, gebunden und ungebunden, sind stets vorräthig von 3 Uhr auf dem Kabinet e elt. zu haben in der Buchdruckerei von Chr. Oppsemann, Emil Kratz, 9 j221 Schulstraße. 7581 3155 8 e 5 S 2 ed 2 Zahnarzt M. Weine ert. aus Mainz. roh hut Wa 90 herei ist 115 5 wüchsennaer nach englischer Art, Großmann am Lindenplatz anzutreffen. nehme ich wieder Bestellungen an und können A schön möblirt, mit der ange⸗ Muster⸗Hüte nach neuester Façon bei mir einge⸗ 3 sehen werden. 4 gie nehmsten Aussicht, zunächst in seh 2 f i miner„den botanischen Garten, ist für J. H. Fuhr 1 5 0 l in Gießen nächstes Semester zu vermiethen und auf der Exped. in Gießen. 5 9 7 b. 9——*. 7„ dee d. Bl. zu erfahren wo? Fruchtpreise in Giesien. A* vorzügliche neue Holländische, Am 30. März 1855. 0 7 aringe das Stück zu 4 Kr., sind zu Waizen, das Malter(200 Pfö J 15 91 ö haben bei Wilh. Schmal, BF in der Neustadt. Safer,, FFF Erbsen„„ e andwa en mehrere, sind zu verkau⸗ Lien;, N fen oder auch gegen Ver⸗ Wicken„(220 19 8 8 ung zu verleihen bei Kartoffeln, das Malter 200 un„ ö gutung z l J Uuve rzagt, Waitzen wurden verkauft. 280 Malter. 75 8 Schmiedmeister in Gießen Get 1 5 i 155 1 291 am Wallthor. Hafer 5 5„ 8 Redaktion und Verlag von C. Schild in Gießen.— Druck von E. Kratz. 5