29 8 A A S ater Erster Jahrgang. Das nemännche. Gießen, 17. pril 1852. Erscheint wöchentlich mal. Preiß für Stabt und Umgegend mit Bringerlohn monatlich 12 kr. Einzelne Nrn 2 Kr. Auswärtige können nur bei den nächsten Postämtern 3 Monate abonniren wobei der übliche Postaufschlag eintritt. Die Hexe von Endor. „Das glaube dir der Teufel! denn ich gebe nur an gewissen Wochennachten von 11— 12 Uhr Audienz! Aber, was ist dein Begehren, Bursche? Willst du das deutsche Reich ssehen, oder die Päbstin Johanna?“ „Keines von beiden, ich wollte eigentlich gar nichts von dir, doch da du so gütig bist, mir ei— nen Wunsch zu gestatten, so lasse mich die nach messtanische Zeit seben, von der ich die ganze Zeit über träumte!“ „Ha, ha, ha,“ hohnlachte die Alte und sprützte ihm von der siedenden Flüssigkeit einige Hände voll ins Gesicht. Baruch sank zusammen und erwachte in ei⸗ nem andern herrlichen Lande; die Sonne schien so warm am dunkelblauen Himmel und die Ler- chen sangen so heiter aus voller Brust, daß Ba: ruch begeistert ausrief: Ja, das ist die nachmes⸗ sianische Zeit! O Hexe von Endor, wie danke ich dir! Er erhob sich; rings um ihn prangte alles in den herrlichsten Farben; üppig sproßten Gräser und Kräuter aus der segenbringenden Erde und es fehlte nur noch, daß Milch und Honig in Bächen von den Höben niederfloß. Da tönte von der Ferne her ein Glöcklein durch die reine Luft; Baruch wandte sich um und sah auf einer Anhöhe eine Kapelle ins Thal herniederschauen, durch welches ein großer Zug von Menschen ging. Voraus gingen rückwärts einige Knaben mit Rauchfässern, die einen Mann in buntem Kleide beräucherten. Dieser trug ein goldenes Geschirr in seinen Händen, das reich mit Edel⸗ steinen besetzt war und mit welchem er von Zeit zu Zeit erst senkrecht dann horizontal die Luft durchschritt. Jedesmal, wenn er dies that, knie⸗ ten die Knaben nieder und einer von ihnen schellse dreimal. Der ganze Zug siel zur Erde nieder und klopfte sich an die Brust. Nach dem bun⸗ ten Manne, der Baruch etwa vorkam, wie der Hohepriester in Jerusalem, kamen viele Männer ganz schwarz gekleidet, mit Röcken, die fast die Erde berührten. Auf dem Haupte trugen sie breitkrampige schwarze Hüte und nur unter dem Kinn hingen zwei weiße Läppchen herunter. Auf diese folgte eine Menge von Krüppeln und auf diese eine bunte Masse von allerlei Volk, Män⸗ ner und Weiber durch einander gemischt. Baruch staunte— er fragte den letzten im Zuge, was dies alles zu bedeuten habe? „Wir wallfahrten nach jener Kapelle“, ent⸗ gegnete dieser,„wo sich die Soble des Pantof— fels des heiligen Barromäus befindet, welche jähr— lich eine Masse von Krüppeln gesund macht.“ Baruch gerieth in das größte Erstaunen. Indessen folgte er dem Zuge in die Kapelle, sah wie das Volk Goldstücke in eine Kasse warf und wie wirklich die meisten Krüppel, sobald sie die Pantoffelsoyle des heiligen Barromäus berührten, gleich der Gräfin Troste Vischering gesund und gerade gestreckt wurden. Baruch staunte und blieb wie eine Bildsäule starr und steif, die Augen auf die heilige Pan⸗ toffelsohle gerichtet, siehe, da fühlte er sich plötz lich ergriffen und geiesselt. Man brachte ihn vor das Ingaisttionsgericht, gab ihm erst 50 Hiebe auf den entblösten Rücken und fragte ihn dann, wer ir sey und warum er nicht vor der Mon⸗ stranz auf die Knie gesunken sey? Zugleich zählte man ihm noch 50 Streiche auf, damit er nicht lüge. „Ich bin ein Israelite aus dem Stamme Benjamin.“ „Er ist ein Jude, ein Jude, ertönte es vom Munde der Richter und man gab ihm 80 Streiche weil er ein Jude war.“ „Ich sah die Hexe von Endor.“—— „Er hat mit Hexen Umgang, hallte es wie— der und man zählte ihm 100 auf, weil er die Hexe von Endor gesehen.— „Sie wollte mir die nach messtanische Zeit eig! „Er lästert ja alle Heiligen!“ und man gab ihm 200 Stockprügel, weil er die nachmessiani— sche Zeit sehen wollte. Darauf erhielt er noch 50 Peitschenhiebe, weil er nicht gelogen hatte und wurde zum Auto da fe verurtheilt. Ein großer Scheuerhaufen wurse erbaut, 50 Juden und 100 Ketzer, sowie 77 Hexen wurden ent— kleidet, mit ihnen Baruch und erst gegeißelt, bis ihnen das Blut vom Rücken niederfloß. Dann zog man ihnen lange Gewänder an, die mit Teufeln und aufwärts gerichteten Flammen be— malt waren: man setzte ihnen eine spitze Mütze auf, die ebensolche Malereien trug, warf sie auf den Scheiterhaufen und verbrannte sie unter dem Freudengejauchze einer ungeheuren Menge nach— messtanischen Volkes. Baruch erwachte abermals unter dem Hohn— gelächter der Hexe von Endor. „Scheusal! schrie er wüthend,“ du versprachst mir die nachmesstanische Zeit zu zeigen und führ⸗ test mich zur Hölle!“ Indem zeigte sich der Stern Algenib, d. h. es war 12 Uhr. Die Hexe schrie noch:„Thor, ich habe deinen Wunsch er— füllt“ und verschwand mit ihrer ganzen Umge— bung. Baruch ging empört nach Hause, nahm seine Bibel in die Hand und las die Schilderungen der nachmessianischen Zeit:—„Diese Hexe ist des Teufels Braut, der Teufel ist der Lügengeist und deßhalb hat sie mich betrogen.“ So blieb er ewig Träumer, wie thaer ewig Gothaer bleiben wird. ein Go⸗ Aus dem Laboratorium. Liebesbrief einer Vetorte an ihren Spiritus. Mein ünnigstgelübter deirer Schpyritus! Wenn Du nur wüßtest, wie ich die ganze Zeit nach Dir saize, um die Gedanken meiner leeren Seele Dir, Du Daierster meines Löbens mitzu— theilen! Ach, es geschieht Gräßliches in der Wält. Nicht umsonst steh ich die schröcklichsten Schröcken aus wenn der schöne Engländer Morjens mich in die feinen Hände nimmt, um Chömü in mir zu studüren, wie bäben düse Hände, wie sünd sie immer so„dadenreich“, ach, Gott, schon tausend— mal dacht' ich, jetzt fall' ich, jetzt fall' ich gleich, aber Dank meiner gesunden Constöduzion, mein lüber Schatz, ich bin nücht gefallen. Ich bewahre Dür, mein hörrlicher Schpüritus, meine Draie Lübe! Aber wer ist Schuld an dem Allem, daß die vortröfflichen Chömüker jetzt so böse sind und so züttern schon Früh morjens?— Das ver⸗ fluchte„Laternemännche“ ist es, weiter nichts! Glaubst Du, daß es einen ordentlichen Wütz fer⸗ tigen könnte, düses garstige Blatt? ach, wie könnte es das, es geht ja mit Dür, lieber Schpüritus 86 nicht um! Denke Dür nur, es nennt unste Chö— müker„Blaufärber“, ist das nicht ganz gemoin unn schlöcht? Doch was ereifre ich mich so in dem Blaufärber steckt ja noch etwas Gutes, was das dumme Laternemännche nicht einmal einsteht, blau ist die Farbe der Draie(darum laufe auch ich so blau an, wenn sich deine Flammen in mich ergießen!) und die Chömüker sind alle sähr träu, das weiß die ganze Stadt. Du erstaunst, daß ich ein so reines Hochdeitsch spräche, o lie- ber Schpüritus, das lernt man all im Umgang mit den schönen englischen Hörrn, bald spreche ich auch englisch, das lernen jetzt alle schönen Damen von hier, um die englische Träue besser verstehen zu können, deshalb lerne ich es auch, denn Du mein lieber Schpüritus bist ja eigent— lich nur in England zu Hause. Ach, die eng- lische Sprache, welch' hörrlicher Dijalökt! ich träume sogar von düsem„lüblich guatschendem Frösche⸗ Gelüspel“ of Ehr, ich träume davon, doch muß ich meine Träume für mich behalten, sonst stehn sie morgen im Laternemänn be, ach gelübter Schpüritus, so ganz heimlich möcht ich Dür doch einen solchen„schönen Engländer“ er- zählen, aber— Nb. es iß im Augeblütk grad gegewärtig koiner da. Dein Dich ünnig lübender Schatz! Balser: Du Nachberr, worim seiht mer awwer gar nett mieh den, noh wie hahste dann zom Gewitterkeil, den Dings heironner reite? Konrad: Ei der hott etzt nix mieh hier heronner verlore, der bracht nu kei Fensterbarade mieh ze mache, dieweil der englische Amerikaner da iß 5 Balser: Dei werd d'r zum Deiwel ja doch so en vornehme Mann nitt zerick stelle, da mer doch in der ganze Stadt saht,'s wär die beste Parthie. Konrad: No ich weis nett, ihr Motter hatt gesacht,'s ging nix üwer en orndliche Bürger⸗ stand, mer wißt doch wei vill der hatt unn so en annerer, der immer wie en Kawalierer uff d'r Straß herimtanzt, hatt aach oft große Stange unn nett vill druffzehänge. Balser: No, ich will der emal waß sage, mer kann sich oft an Mensche errn, Amerikaner hawwe se gar hitzig Temperament, ich habb' mit mei eigedümmliche Aage geseh daß er seiner Schwester ihren Hochzeiter in der Hitz schmeisse wollt, unn wann de Schwester nitt mit ver⸗ nehmlichem Geschrei dazwische gekeilt unn der Hambach nitt e ganz zart Orgelliedche gesunge hätt, er en villeicht erwürgte! Off Pistole hatt er'n gefordert unn die Sach kann gar blutderschtig ausgeh wann sich niemand eneilegt. Konrad: Awwer zum Deiwel wenn dorch die Geschicht am End aus der ganze Sach nix werd, wei dann? Balser: Daderfehr habb ich ausgesorgt, De kennst doch das ahlt Sprichwort vo Gethe:„raich bei raich unn Bettel bei Bettel. Geld zwingt de Welt!“ a M. H. von Altenbuseck richtete an einem Manne von Trohe wegen seiner Forderung bei Gericht nichts aus und er sprach daher zu dessen Frau:„Nu häng ich en Pruzeß uff Dir, daß De taudt dran geihst.“ Und richtig der Prozeß ist angehängt und der Mann glaubt doch an die Möglichkeit, auf diese Art morden zu können. In der Nöhe bei Alsfeld waren zwei Her— ren auf der Jagd und da es an Wild ze. fehlte, machten sie sich das Vergnügen nach einem Schä— ferhunde zu schießen, der sich aber nicht treffen ließ und bescheiden nach Hause eilte, den Herren aber mit den Flinten das Hüten der theilweise wild gewordenen Schaafe überließ, bis er mit seinem Herrn zurückkehrte und die blutdürstigen Jäger ablöste. Man sieht, der Mensch kann sich in alles fügen. Gottverdammich, ahn Fehler reut mich mei Lebdag, daß ich damahls nitt nach Glarebach ging, dann kahm der Vogt nett nach Framfurt unn wer annersch als aich? Unn dann war Al- les gerett! Aich währ gleich mit'r Landflott nuff unn hätten korzer Hand gesaht:„Wollter odder wollt'r nitt? Hättese gesaht nah! Hätt ich ge— saht: No dann gebbt mer mei Geld aich gieh hahm unn's Parljement war fertig! Volksredner Eckelsb. Ein hochbeiniger Flamingo, früher mit ro— them, jetzt grünem Kopf, grauen Flügeln und Rücken ist auf der Schoor entlaufen. Der red— liche Finder wird gebeten, ihn bei Herrn O. Franz zurückzubringen. Schlammbeißer: Wahste dann schond, Hammelcher, daß itzt die Weibsleit aach Weste trahn thun? Canalmuͤller: Schl.: gemahlt. Canalm.: Weste? Schl.: No, ich derkläre mer de Sache so: Siehste, se hawe los gekrigt, daß de Zehnte nitt unner de Haub kimmt, wann se kah Knöppe hat. Sou hawe se awwer Knöpp. Ei waß De nett sahst? Ja, in der Morezeiring seinere ab⸗ Awwer worim trahn se dann 87 Aufruf an alle Priester Kpollo's und der Musen. Geehrte Künstler- Collegen! Bei den jetzigen Zeitverhältnissen, in de nen fast überall das Höhere vom Materiellen, die Poesie von der Prosa, die schönen Träume von der nackten kalten Gegenwart, die herrlichen Sonaten Beethovens, Mo⸗ zarts ꝛc. von dem elenden Gedudel eines H. C. ver⸗ drängt werden, von denen so zar zu befürchten steht, da? aus Apollos Laier ein Laierkasten werde, aus dem nur noch höchstens eine lender Walzer, oder einige schlechte Lieder. hervorgehen werden, ist es höchst noth⸗ wendig, daß die Wenigen, welche noch Begeisterung für Apollo fühlen, welche sich wirklich Künstlerseelen nen⸗ nen, und für ihr Ideal auch durch die That zu kämpfen bereit sind, daß diese sich einigen und anschwimmen ge⸗ gen die reißende Woge des Materialismus. Zeigt sich ja doch gerade Darin der rechte Künstlergeist, die wahre Poeste, daß man die höchsten Schwierigkeiten überwindet, und sich nicht abschrecken läßt, vom rohen Hohngeläch⸗ ter der Menge, welche unser künstlerisches Streben für eitel Affectation hält. Nein, um so fester müssen wir Künstlerseelen umfassen, um so eifriger müssen wir ar⸗ beiten, um dieser Menge zu beweisen, was ein ernstli⸗ cher Wille, mit Liebe und Eifer verbunden, vermag. Darum schaart Euch Alle, die Ihr Verehrer der Kunst sein wollt, um mich; ein Je zer moge sein Schärf⸗ lein beitragen zur Erreichung unseres hohen Zieles, und gewiß, es wird gelingen. Mit künstlerisch- collegialischem Brudergruß an alle Künstler⸗Colleqen. S. Ziegen. Hiermit will ich denen um mich Bekümmer⸗ ten zu wissen thun, daß ich meiner Braut die Lieb und Treue durchaus nicht entzogen habe, wie man mir vom dritten Feiertag her fälschlich nachzusagen sucht; im konträren Gegentheil habe ich mich inniger angeschlossen.— Sobald ich wiede, von irgend Jemand diese schreckliche Ver- läumdung höre, werde ich denselben mit Bra— banter traktiren. Hawwer- Bäcker. Telegraphisehe Depesche. Badenburg, 13. April, Mittags 5 Uhr. Erneuerter Aufstand der Kaffern ge⸗ gen die Engländer. Das weibliche Ge— schlecht kämpft theils und flüchtet sich theils in Stückfässer. Lord Ruͤböl ist angekommen und leitet den Kampf. Die Urin Badenburg ist von den Kaffern ge⸗ nommen! Man hofft die Ruhe bald wieder hergestellt zu sehen. 88 —— Anzeigen. Literarische Anzeige In der Buchbandlung von Ju l. Gro bb zu Heidelberg ist erschienen, und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Nademecum, eine Sammlung von Neeepten der wichtigsten Stoffe und Präparate vorzüglich geeignet zum Nachschlagen fuͤr angehende Klinicker bei Kran⸗ kenbesuchen in der Armenpraxis von Dr. Pe⸗ ter Ag lia, Assistent am academischen Kran⸗ kenhause zu Merken⸗Fritz. Die verläumderische Nachrede, als sei ich wegen zu theuren Holzverkaufs mit den Knech ten des Herrn M. in Collision gerathen, muß ich ganz und gar in Abrede stellen. Im Gegentheil gebe ich zu sehr billigen Preisen noch täglich Holz aus meinem woblassortirten Lager, und empfeble besonders meine Spähne vom Zimmerhoz als sebr geeignet zum Feuer⸗ anzünden. Caroline Zimm, Seltersberg, Kannenstraße. Tanzunterrichts⸗ Anzeige. Unterzeichneter zeigt hiermit ergebenst an, daß der Tanzunterricht am Montag den 3. May wieder beginnen wird. Gefaͤllige Anmeldungen beliebe man vorläu⸗ fig bei Hrn. Klubdiener Koch, wohnbaft bei Hrn. Kaufmann Müller in der Kaplansgasse, zu machen. L. Liebig, Tanzlehrer. Ein hiesiger Mann, der zu seiner voll- kommenen Beschäftigung noch einige Stunden des Tags übrig hat, wünscht von Advokaten, Comp⸗ toirs ꝛc. noch Aufträge in Schreibereien zu über— nehmen und können allenfallsige Anträge auf der Exped. d. Bl. abgegeben werden. Duͤnger, mehre Wagen sind billig zu verkaufenz wo? d. Exp. Lois, 0 f Eine noch ganz gute, starke, (Wiege.) eichene ist bier billig 50 verkaufen. Wo, ist auf der Expedition zu er⸗ fragen. MWleider, in neuen und alten, namentlich mit Röcken, Confirmanten⸗ Röcken, schönen Westen, Hosen, Hemden, Stie⸗ feln ꝛc. ꝛc. ist mein Lager wieder aufs reichhal⸗ tigste versehen. Hr Frech, Schneidermeister, Caplaneigasse. drei gut möblirte mit Sopha versehene Zimmer sind zu und können soaleich bezogen Das Nähere bei der Expedition. vermiethen werden. NAA. Reisegelegenheit nach Amerika über Li very 0 0 J. Abfahrt von Mainz: jeden Mittwoch. Die Passagiere werden durch eigene tüchtige Condueteure bis in den Seehafen begleitet. Pünktlichkeit in den Expeditionen, billige Preise und genaue Erfüllung der eingegangenen Verbindlichkeiten werden diese Reisegelegenheit auch ferner empfehlen. * Coneesstvnirte Haupt-Agentur in Mainz, Hei n rie h Zit z, Nähere Auskunft, Prospeete und Ueberfahrts⸗ Verträge ertheilt Der eoncesstonirte Agent in Sießsen J. Laue kert Verantwortliche Redaktion, Druck und Verlag von CE Schild.