und Butzbach Jun WW. — dried Suß⸗ beg. bac. k. N. K. pi. 1 21 712 4 3403 1912 A.. 16 15 Bel 197½ 16%. 15 ** hf. 24-12 0*— 91 8— 44 5—- 3 167 3— 5 1— 2.57 6.— 17.- lee— —1 8* 181 70 3 20— e— „A- 2 4— 24. 4 15— g 4 drabtrl Intelligenz-OGlatt 1 fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M43. S—— Auszüge aus dem Regierungsblatte. Auszug aus dem Regierungsblatt Nr. 23 von 1848. 1. Bekanntmachung, den Umtauſch der baar geſtellten Cau— tionen betr. f 7. Promotionen auf der Gr. Landesuniverſität Gießen. Die Doctorwürde in der geſammten Heilkunde wurde ertheilt: am 10. Auguſt 1847 dem Gr. Oberſtabsarzt Casp. Ammann zu Darmſtadt, honoris causa; am 29. Sept. 1847 dem Candidaten der Medizin Phil. Jo ch⸗ hei! aus Darmſtadt. Ertheilung eines Patents. Am 15. April wurde dem Louis von Orth zu Wien für den ganzen Umfang des Großherzogthums und auf die Dauer der nächſten 5 Jahre das ausſchließliche Recht ertheilt, die von ihm erfundenen, die Verbeſſerung der Fabrication der Gutta Percha bezweckenden Maſchienen und Vorrichtungen, jedoch nur in ihrer ganzen Zuſammenſetzung allein verkaufen zu dürfen. 9. Dienſtnachrichten. Am 28. März wurde der Ober⸗Appella⸗ tions⸗ u. Caſſationsgerichtsrath Fr. Weiß zum General⸗Staatsprocurator bei dem Ober⸗Appellations- und Caſſationsgerichte in deſſen Eigenſchaft als Caſſationshof für die Provinz Rheinheſſen ernannt. Am 20. April wurde der zum Revierförſter des Reviers Grebenau beſtellt geweſene Revierförſter Chr. Juſtus zum Revierförſter für das Revier Eichel⸗ ſachſen und der Revierförſter Peter Billhardt vom Revier Eichelſachſen zum Revierförſter für das Revier Grebenau ernannt. Am 25. April wurden die Hofger.⸗Secret.⸗ Acceſſiſten Ludw. Leydhecker und Aug. Metz zu Darmſtadt unter die Zahl der Advocaten und Procuratoren bei dem Hofgerichte der Prov. Starkenburg aufgenommen. An demſelben Tage wurde dem Schulvicar Jacob Weil zu Seligenſtadt, im Kr. Offen⸗ bach, die mittlere Knabenſchullehrerſtelle daſ. und am 26. April dem Schulvicar Heinrich Keller zu Asbach, im Kr. Dieburg, die evang. Schullehrerſtelle daſ. übertragen. 5 10. Charakterverleihung: Am 20. April wurde dem Ober⸗ forſtrathe Georg Wilhelm v. Wedekind dahier in Anerkennung ſeiner lang⸗ jährigen treuen Dienſte, der Charakter als Geheimer Oberforſtrath verliehen. 11. Verſetzung in den Ruheſtand: Am 10. April haben S. K. H. der Erbgroßherzog u. Mitregent den Obergerichtspräſidenten Dr. Job, Vapt. Pitſchaft zu Mainz in den Ruheſtand zu verſetzen ge⸗ ruht, bei welcher Veranlaſſung demſelben die allerhöchſte Zufriedenheit mit ſeiner langjährigen treuen Amtsführung zu erkennen gegeben wird. 12. Concurrenzeröffnungen für die evang. Pfarrſtelle zu Wöllſtein, im Kr. Bingen, mit jährl. 1341 fl.; die kath. Pfarrſtelle zu Haßloch, im Kr. Großgerau, mit jährlich 500 fl. 13. Sterbfälle: Am 5. Febr. der Buchhalter bei der Staats⸗ ſchulden⸗Tilgungskaſſe Winterz am 15. der penſ. Steuerperäquator Rödel zu Seligenſtadt; am 11. April der Geh. Oberfinanzrath Rothe dahier; am 17. der penſ. Kanzleiwärter Clemens dahier; am 24. der Rechnungsprobator Ewald dahier. Auszug aus dem Regierungsblatt Nr. 24 von 1848. 1. Geſetz, die Abſchaffung der militäriſchen Strafe der körper— lichen Züchtigung betr. 9. Namens veränderungen. Am 30. März wurde den Adop⸗ tokindern des Maurermeiſters Wilhelm Ganß dahier, Wilhelm Schmalz Mittwoch, den 31. Mai 18438. nr. und Margarethe Schmalz von Langen geſtattet, künftig den Namen „Ganß“ zu führen. 10. Dienſtnachrichten: Am 19. April wurde Ludwig Reu⸗ ling zu Wöllſtein als Poſtexpeditor daſelbſt beſtätigt; am 2. Mai der inactive Grenzaufſeher L. Wagner dahier zum Kanzleidiener bei der 2. Sect. der Oberfinanzkammer ernannt. 11. Dienſtentlaſſungen: Am 21. März wurde der Geh. Rath Fried. Wilh. Ernſt Graf v. Görlitz, auf ſein Nachſuchen, von dem Amte als Ceremonienmeiſter entbunden, am 2. Mai der Kanzleidiener bei der 2. Sect. der Ooerfinanzkammer, Andreas Brückner, ſeines Dienſtes entlaſſen. 12. Verſetzung in den Ruheſtand: Am 9 Mai wurden die Diſtrictsſteuereinnehmer Jacob Ackermann zu Hirſchhorn und Wal⸗ ter Steuernagel zu Felda in den Ruheſtand verſetzt. 13. Concurrenzeröffnungen. Erledigt ſind: die widerruf⸗ lich zu beſetzende Stelle eines Diſtrietſteuereinnehmers im Erhebungsdiſtriet Felda, Odereinnehmereibeztrks Romrod, mit durchſchnittlich jährl. Ein⸗ kommen von etwa 690 fl. und der Verpflichtung zur vorſchriftsmäßigen Cautionsleiſtungz die widerruflich zu beſetzende Stelle eines Diſtrictſteuer⸗ einnehmers im Erhebungsdiſtrict Hirſchhorn, Obereinnehmereibezirks Bens⸗ heim, mit durchſchnittl jährl. Einkommen von 660 fl. und der Verpflich⸗ tung zur vorſchriftsmäßigen Cautionsleiſtung; concurrenzfähige Bewerber um beide Stellen haben ſich binnen 14 Tagen bei Gr. Oberfinanzkammer 1. Sect. anzumelden. Aufruf an ſämmtliche Geſangvereine Deutſchland's. Ein mächtiger Geiſt zieht durch alle deutſchen Lande: der Geiſt der Freiheit, des wiedergewonnenen Rechts, der Geiſt der Eintracht, der Geiſt der durch die That ſich be⸗ währenden Bruderliebe! Wir wollen kräftig ſein in unſerer Einigkeit, wir wollen fortan in derſelben ſtark ſein nach allen Beziehungen, nach Innen und Außen!— Nach Außen! ein inhaltſchwerer Gedanke! wohl werth, unſere Blicke un— getheilt darauf zu richten. Wann konnen, wann werden wir ſtark ſein nach Außen? Wann wir dieſelbe Kraft, die wir auf dem feſten Lande, will's Gott, bald entwickeln können, auch auf dem trügeriſchen Elemente des Waſſers an den Tag geben können! Alſo mit Hülfe einer deutſchen Flotte. Wohl ſind mehrere Aufrufe hochherziger Männer in unſerer Vaterſtadt zur Gründung einer ſolchen ergangen, wobei wir nicht ermangeln dürfen, den in der Didaskalia vom 12. d. gemachten Vorſchlag einer Groſchenſubſeription einer ganz beſonderen Beachtung zu empfehlen. Aber Ihr deutſchen Barden und Sangesbrüder ſollt Euch auch be— theiligen an dem großen heiligen Bau des deutſchen Vater— landes! Ihr ſollt Euch betheiligen nach Eurer Art, näm— lich mittelſt der Macht der Töne. Wohl, daß ſie dahin⸗ geſchwunden iſt die Zeit, wo wir nicht ſagen durften, * 178* was wir über deutſche Zuſtände gefuͤhlt und gedacht; wir haben aber unſere Gedanken in das Gewand der Töne gekleidet, und dieſe Gedanken, die wir nicht ausſprechen durften, ausgeſungen, und zwar in einer Sprache, die verſtanden wurde allüberall, ſo weit die deutſche Zunge klingt! Wir dürfen uns daher ruͤhmen, kräftigſt vorge— arbeitet zu haben zu den Errungenſchaften des wiederer— wachten Vaterlands! Wir ſind alſo längſtbewährte alte Freunde der großen, freien, deutſchen Brudergemeinde. Laßt uns daher nochmals Hand anlegen und uns vereinigen, um wo möglich an einem beſtimmten Tage als Beitrag zur Gründung einer deutſchen Flotte ein allgemeines deutſches Konzert zu veranſtalten, das ſämmtliche deutſche Geſangvereine in ihren reſp. Heimathsorten aus— zuführen hätten. Großes iſt in gemeinſamem Beſtreben durch die deutſchen Sängerbünde ſchon beſchafft worden; wir erinnern nur an das vor zehn Jahren ſtattgehabte große Unglück der Ueberſchwemmung von Peſth, des Bran— des von Hamburg, des unglücklichen Felsberg in der Schweiz ꝛc., und durch wen anders iſt die nachhaltigſte und raſcheſte Hülfe gewährt worden, als durch die deutſchen Sänger? Auf denn, ihr biedern Barden! vereinigt Euch unter dem Kommandoſtab Eurer Directoren und wählt wo möglich zum Tag der Ausführung des allgemeinen deutſchen Konzerts den zweiten Pfingſttag, das Feſt der Freude, der Wonne; Ihr werdet grade auf dieſe Feſttage leichter Eingang finden in die Herzen Aller, und der voll— ſtändigſte Erfolg wird Euern Eifer krönen. Wird dann einſt ein von deutſchen Sängern beſchafftes Fahrzeug den Stapel verlaſſeu, dann ſoll für ewige Zeiten„Der deutſche Barde ſein Name ſein! Auf, deutſche Sän— ger! ſchmiedet das Eiſen, da es heiß iſt! Frankfurt a. M., 20. Mai 1848. Ein deutſcher Sänger. Stimme eines abgeſchiedenen Kämpfers für Deutſch⸗ lands Freiheit. Es iſt gewiß ein Wort zu ſeiner Zeit, wenn wir auf die Anſichten der Männer hinweiſen, welche vom Schauplatz der irdiſchen Kämpfe abgerufen, unberührt von den Stuͤrmen der Zeit im Grabe ruhen. Ein Mann, der gewiß zu den Erſten zu zählen iſt unter Denen, die für die Freiheit, die Wahrheit und das Recht in die Schranken traten, der mit einem hohen Grade von Intelligenz zugleich einen ungebeug— ten Muth und treue Liebe fuͤr ſein Volk verband— Karl von Rotteck— ſagt am Schluß ſeiner Geſchichte: „Bei Betrachtung der vom Wiener-Congreß ausge— gangenen Geſetze und uͤberhaupt der Wendung, welche nach dem Sturze Napoleons die Angelegenheiten des Welttheils nahmen, bemächtigt ſich des europaiſchen Bürgers ein weh⸗ müthiges Gefühl, und, ob er nach Oſten, ob er nach Weſten blicke, die entgegengeſetzteſten Bilder vermehren ſeiuen Gram. Dort in Aſien(und Afrika) ſieht er ſeit Jahrtauſenden das ſtarre hiſtoriſche Recht und die unbedingte Willkühr— herrſchaft throuen, durch Beides aber die Volker zu Heerden erniedrigt und die Herrſcher zu Treibern. Im Weſten da— gegen, in der jugendlichen neuen Welt, erbaut ſich das natürliche, das vernünftige Recht ſein erleſenes Reich. Schon hat es in Nordamerika tiefgehende Wurzeln ge— ſchlagen, ſchon die herrlichſten Früchte alldort erzeugt. Von einem ſo ſchnellen, ſo ſegensvollen, ſo wundergleichen Vor— anſchreiten, wie das der nordamerikaniſchen Frei— ſtaaten hat die ganze Geſchichte kein anderes Beiſpiel. Auch jenſeits ihrer Grenzen in Mexiko und in dem weiten ſüd— amerikaniſchen Lande bricht, wohl unter Kämpfen, doch ſolchen, die Sieg und Veredlung bringen, der Tag der Freiheit au. Nicht eben die republikaniſche Form iſt's, die wir die Sonne dieſes Tages nennen; nein! nur der republikaniſche Geiſt, der gar wohl mit monarchiſcher Form ſich verträgt, ja der in wohlgeregelter Monarchie weit ſicherer herrſcht, als in der Demokraten ſturmbewegtem Reiche; der republikaniſche Geiſt, d. h. die Herrſchaft ge— rechter Geſetze, entfloſſen dem ewigen, natürlichen Rechte und dem lauteren Geſammtwillen, Verbannung der Will— kührherrſchaft und der traurigen Scheidung der Buͤrger in geborene Herren und geborene Knechte.“ A. B. Die Gruͤndung einer deutſchen Flotte betreffend. Der Fünfziger⸗Ausſchuß hat vor einiger Zeit im Namen des deutſchen Vaterlandes eine gemeinſame deutſche Sache, eine Sache, die den Wohlſtand Deutſchlands be— gründen, Handel und Gewerbe heben und es gegen die Uebergriffe und Aufeindungen äußerer Mächte ſchuͤtzen ſoll, eine Sache, die unerläßlich nothwendig iſt, ſoll Deutſchland wieder zu der Macht und Ehre emporſteigen, die es vor Zeiten hatte: die Gründung einer deutſchen Flotte, dem edlen Sinne des deutſchen Volkes, dem Patriotismus ſeiner Bewohner an's Herz gelegt und die Aufforderung ergehen laſſen, Vereine zu errichten, mit der Be— ſtimmung, zu dieſem großen Zwecke freiwillige Beiträge zu ſammeln.— Der hieſige Bürgerverein hat dieſe Sache zu der ſeinigen gemacht und die Unter— zeichneten beauftragt, dieſe Sammlungen zu veranſtalten. Wir wenden uns darum an Euch Bewohner der Wet⸗ terau, mit der Bitte, Hand anzulegen an dieſes deutſche Werk, und geben uns der Hoffnung hin, daß Ihr, eben ſo wie die Bewohner anderer deutſchen Gauen mit Freuden Euer Schäͤrflein beitragen werdet. Alle Gaben, auch die kleinſten, ſind willkommen. Wir ſind mit Vergnügen be— reit, die eingehenden Gaben in Empfang zu nehmen und an den Ort ihrer Beſtimmung abzuſenden. Von Zeit zu Zeit werden wir öffentlich Rechnung ablegen.— Zugleich machen wir darauf aufmerkſam, daß an verſchiedenen Orten Deutſchlands Wochenvereine gegründet worden ſind, deren Mitglieder durch einen beſtimmten wöchentlichen Beitrag dieſe hohe Sache zu foͤrdern über— nommen haben, und wir glauben ſolche Vereine auch un— ſerer Wetterau um ſo mehr empfehlen zu dürfen, als da— durch auch dem weniger bemittelten Gelegenheit gegeben wird, auf eine für ihn ſelbſt nicht ſo fühlbare und die heilige Sache trotzdem ungemein foͤrdende Weiſe beiſteuern zu können. Friedberg den 26. Mai 1848.. Urich. Schlich. W. Simon. J. Steinhäuſer. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. 1 Edictalladung. ) Rechtsanſprüche jeder Art an die Con⸗ 0 des Konrad Horſt VI. zu Oberohmen, ſind in dem auf den 6. Juni d. J., Vormit⸗ tags 8 Uhr, anberaumten Liquidationstermine, bei Meidung des ſtillſchweigend eintretenden Ausſchluſſes von der Maſſe anzuzeigen und zu begründen. Von den perſonlich nicht erſcheinen⸗ den Gläubigern wird unterſtellt, daß ſie allen Be⸗ ſchlüſſen der Mehrzahl der Erſcheinenden zuſtimmen. Grünberg den 5. Mai 1848. Großh Heſſ. Landgericht daf. Welcker. Bott. Veraccordirungen. 2 Die Lieferungen (7420 1) des Maſtochſenfleiſches, 2) des gemiſchten Brodes, 3) des Brennöls und 4) der Talglichter für das hicſige Lazareih im 2. Semeſter 1848, ſollen auf dem Soumiſſionswege an den Bil⸗ ligſtfordernden in Accord gegeben werden. ung der Will der 8 Bürger in ——— treffend. ger Zeit im ame deutſche tſchlands be, es gegen die ie ſchuzen ſoll, oll Deutſchland , die es aur . Hotte, Vatriotismus Aufforderung lit der Be⸗ freiwillige Dargeroetein und die Untet⸗ A veranſtalten. en mit Freuden Aden, auch die Bergnügen be⸗ A nehmen und Don Zeit zu am, daß an ane gegründet beſtunmten anne auch ull⸗ ſen, als da⸗ Aubeit gegeben and die heilige gern zu fonne n Eimon. * 1 Oiejenigen, welche zur Uebernahme einer ſol⸗ chen Lieferung geneigt ſind, haben ihre Soumiſ⸗ ſionen vor dem 2. Juni l. J. verſiegelt in die vor dem Lazaretbüreau angebrachte Kapſel nie⸗ derzulegen. Zugleich werden ſie darauf aufmerk⸗— ſam gemacht, daß unleſerliche, nicht mit Namens- unterſchrift verſehene, oder an Bedingungen ge⸗ knüpfte Forderungen unberückſichtigt bleiben, und daß keine Nachgebote acceptirt werden. Den 2. Juni l J., Vormiſtags um 9 Uhr, geſchieht die Protocollirung der eingegangenen Soumiſſionen, wobei die Soumittenden oder Bevollmächtigte der ſelben zugegen ſein können. Bis dahin liegen die Lieferungsbedingungen an jedem Tage zur Durchſicht offen. Friedberg den 27. Mai 1848. 1 Fu her, Hauptmann. Mobiliar-Verſteigerung. (73) Künftigen Freitag den 2. Juni l. N15 Vormittags 9 Uhr, werden auf hieſigem Rath⸗ hauſe nachbenannte Mobiliar-Gegenſtände, als Bettung, Kleider, Weißzeug, ein Kleiderſchrank, eine Commode und ſonſtige Gegenſtände öffent⸗ lich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 27. Mai 1848. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. (Butzbach.) Pferdeverkauf. (JA) Nächſten Donnerſtag den 1. Juni, des Vormittags um 10 Uhr, ſoll in hieſiger Caſerne ein bei der hieſigen Reiter⸗Diviſion dienſtuntaug⸗ lich gewordenes Pferd meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden, wovon man Kaufluſtige in Kenntniß ſetzt. Butzbach den 28. Mai 1848. In Auftrag: Cellarius, Oberquartiermeiſter. Bekanntmachung. (745) Auf dem Gräflichen Braunkohlenwerke bei Bauernheim ſind nun wieder trockene Koh— lenklötze und Holzkohlen, erſtere zu 12 kr. und letztere zu 14 kr. per Centner, zu beziehen. Auch fernerhin wird Credit gegen Bürgſcheine, auf einen Abnehmer und auf 25 Centner und mehr geſtellt, bis zum 1. Dezember d. J. be⸗ willigt. Um wahrgenommenen Unterſchleifen zu be— gegnen, werden Abfuhrſcheine künftig ausgegeben. Diejenigen, welche über die verabfolgten Kohlen und daß ſie von dem oben genannten Werk kommen, Nachweiſung wünſchen, belieben Einſicht von jenen Scheinen, welche man ganz beſonders noch empfehlen zu müſſen glaubt, zu nehmen. Aſſenheim den 24 Mai 1848. 5 Gräflich Solms-Rödelheimſche Bergwerks verwaltung. Holz ⸗Verſteigerung. (146) Freitag den 2. Juni, Morgens 9 Uhr en ſollen im Wohnbacher Gemeinde- a 40 eichen Bau- und Werkſtämme 24 Stecken Scheitholz—2 5 30 Stecken Reisbolz verſteigert werden. Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſcheine wird Zahlungsfriſt bis Martini d. J. 4555 Wohnbach den 25. Mai 1818. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Herget. Aufforderung. (747) Nachfolgende, den Heinrich Fink II. Eheleuten zu Kaichen zuſtehen ilien: 3 10 zuſtehende Immobilien: 18 73— 23 Hofraithe mit Wohnhaus ꝛc. 2 1 26 Garten in den Baumgärten, 187 33b 2 1,8 Acker am alten Büdesheimer eg, 661 17b 1 36,7 Acker im Galgenfeld, wurden, zur Abtragung der darauf haftenden „ 179„* Hypothekſchuld, zwangsweiſe verkauft. Da nun aber das Eigenthum davon urkundlich nicht nach⸗ gewieſen werden kann, ſo werden auf Antrag des Käufers alle, welche Eigenthums- oder ſon⸗ ſtige Anſprüche an gedachten Immobilien zu haben vermeinen, aufgefordert, ſolche um ſo gewiſſer binnen vier Wochen, von heute an, hier anzuzeigen, als ſonſt die Beſtätigung des Kauf⸗ briefs erfolgen würde. Groskarben den 26. Mai 1848. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Jäger. Sartorius. Holz-Verſteigerung in dem Gemeindewald Oſtheim, Revier Hoch⸗ weiſel. (Jus) Montag den 5. und Dienſtag den 6. Juni l. J., jedesmal Vormittags 9 Uhr an⸗ fangend, ſoll in dem hieſigen Gemeindewald, Diſtriet Thierberg und Wehrwincken, folgendes Holz zur Verſteigerung gebracht werden: 1) 238 Stecken buchen Scheitholz. 2) 49„„ Prügelholz. 3) 174 1„ Stockholz Ur Klaſſe. 4) 9800 Stück buchen Wellen. 5) 256 Stecken eichen Scheitholz. 5) 13 1„ Prügelholz. 77 44„„ Stockholz. 8) 750 Stück eichen Wellen. 9) 2 Stecken Nadelholz. 100 8„ nadel Stockholz. 11) 650 Stück nadel Wellen. 12) 125 erle Wellen. 13) 10 Stämme buchen Stammholz, circa 179 Cubikfuß haltend. 14) 36 Stämme eichen Stammholz, circa 1145 Cubikfuß haltend. 15) 26 Stamme nadel Stammholz, circa 237 Cubikfuß haltend,. 16) 488 Stück nadel Stangenholz, circa 474 Eubikfuß haltend. Stück hainbuchen Stangenholz, circa 14 Cubikklafter haltend. Gegen genügende Bürgſchaft wird circa für die Halfte dieſes Holz ein Zahlungscredit eröffnet bis zum 29. September l. J. und werden die Gr. Bürgermeiſter der Umgegend erſucht, Vor— ſtehendes im Intereſſe ihrer Gemeindeangehörigen veröffentlichen zu laſſen. Die Zuſammenkunft iſt im Diſtriet Thierberg. Oſtheim den 24. Mai 1848. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Schneider. Bekanntmachung. Verſteigerung von Moos und Laub zu Streu, ſodann Heiden zu Backholz, vom 10. April 1848 im Domanialwald Burgwald, Reviers Ober- rosbach betreffend. (19) Die obige Verſteigerung iſt von Gr. Oberforſtdirection genehmigt worden.— Die Abfahrt beginnt Freitag den 2. Juni und muß 2 17 bis den 30. deſſelben Monats beendigt ſein. Die Steigerer werden hiermit aufgefordert, Zahlung bei Gr Rentamt Friedberg zu leiſten, oder gegen vorſchriftsmäßige Bürgſcheine die Verabfolgungs⸗ anweiſungen bei Unterzeichnetem in Empfang zu nehmen. Oberrosbach den 23. Mai 1848. Der Gr. Revierförſter des Reviers Oberrosbach Bingmann. Grasverſteigerung. (750) Das diesjährige Heugras von unge⸗ fähr 200 Morgen Gräflich Solms Rödelhei ni⸗ ſchen Wieſen in Niederwöllſtädter Gemarkung ſoll Donnerſtag den——4 l. J., Vormittags hr. auf der Neuherberge bei Niederwöllſtadt, in kleinen Abtheilungen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden, wozu man Kaufliebhaber einladet. Aſſenheim den 27. Mai 1848. Gräflich Solmſiſche Rentei. Ne Privat- Bekanntmachungen. Anzeige. (132) Zwei ſchwarze Pferde, unter vier die Wahl, ſtehen zu verkaufen bei erg, in Friedberg. Empfehlung. (686) Unterzeichneter empfiehlt ſich einem ge⸗ ehrten Publikum mit kurze und baumwollen Waaren, ſowie mit fertigen Kleidungsſtücken in jeder beliebigen Gattung und Größe, zu auf⸗ fallend billigen Preiſen und reellſter Bedienung. M Grödel in Friedberg, Judenſtraße Nr. 200. Kurze Erwiederung. (751) Oogleich auf dem Wege der Oeffent⸗ lichkeit ſtreitige Rechtsverhältniſſe nicht geſchlichtet werden können, ſo glauben wir doch wegen des uns von den Märkerpflichtigen und Hutberech⸗ tigten zu Friedberg in der ſog. Berichtigung, welche ſie in Nro. 40 des Friedberger Intelli⸗ genzblattes haben erſcheinen laſſen, gemachten Vorwurfs nur die kurze Schlußerwiederung ab⸗ geben zu müſſen, daß alle thatſächliche Angaben der fraglichen Berichtigung radical unwahr ſind, bis auf den Umſtand, daß die Hutberechtigten den zugeſtandenen Beſitz des ſog. Heegrechts der Gemeinde Fauerbach eigenmächtig aufheben, alſo Selbſthülfe ausüben wollen, ſtatt den Rechtsweg zu betreten, daß alſo der gemachte Vorwurf uns, die wir unſeren Beſitz nur ſchützen, nicht trifft, da Selbſthülfe in rechtlichem Beſitz bis jetzt weder etwas Unmännliches noch Undeutſches iſt. Fauerbach II. den 25. Mai 1848. Namens des Ortsvorſtandes: Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Philipp l. Kurheſſiſche allgemeine Hagel Verſicherungs⸗ Geſellſchaft fuͤr Deutſchland zu Caſſel. (712) Dieſe auf Gegenſeitigkeit begründete, mit Korporations-Rechten verſehene, von einem Ge⸗ ſellſchafts⸗Ausſchuß kontrolirte und einem landesherrlichen Commiſſär beaufſichtigte Anſtalt verſichert, nach den neueren durch landesherrlichen Beſchluß vom 13. April 1848 genehmigten Statuten, welche an die Stelle derjenigen, die ſeit dem 21. Mai 1840 in Kraft geweſen ſind, treten: Kartoffeln, Rüben, Runkeln, Kohlarten, Hackfrüchte und Futtergewächſe zu/ Halm- und Hülſenfrüchte Oel- und Handelsgewächſe Wein und Obſt Tabak und Hopfen 5 7 1 187 * 2570 157 30 0 Statuten derſelben, ſowie Saatregiſter und Reverſe ſind bei dem unterzeichneten Agenten unentgelllich zu haben, bei welchem auch der Rechnungs⸗Auszug des vorigen Jahres eingeſehen werden kann, und der auch bereit iſt, jede weitere zu wünſchende Auskunft und Anleitung zum Ver- ſichern zu geben. Friedberg den 16. Mai 1848. Der Agent K. Heidt. n — —— 5 4 19 10 5 Verſteigerung. (752) Freitag den 2. Juni, Morgens 9 Uhr, will Pachter Antonp von Soͤdel, nachfolgende Gegenſtände, gegen gleich baare Zahlung ver⸗ ſteigern laſſen: 1) 4 noch junge Wallachpferde, worunter 3 Braune und ein Schimmel ſind, 2) 2 braune mit Stern bezeichnete jährige Hengſt⸗Fohle, 3) 9 kᷓrächtige Kühe, ein trächtiges Rind, Schweizer Rage, 4) 3 Zucht⸗Rinder, 5) 8 Fuder Roggen⸗Stroh, 6) 15 Fuder Waizen⸗Stroh und 7) 2 große Parthien Miſt. Bemerkt wird noch, daß am Vieh der Anfang gemacht wird. Södel den 21. Mai 1848. Pachter An tonpy. In einem hieſigen Gaſthauſe (753) können zwei brave Burſche in Dienſt genommen werden. Das Nähere bei der Exped. d. Blatts. Eine Kugelflinte, (851) welche percuſſionirt iſt, ſteht billig zu verkaufen. Wo? ſagt die Expedition d. Bl. Zwei neue einſpännige Wagen (755) mit eiſernen Achſen, ſtehen zu verkaufen bei Schmiedmeiſter Becker in Petterweil. Oeffentliche Dankſagung. (156) Allen Bewohnern der Gemeinde Bön⸗ ſtadt ſage ich für die herzliche Theilnahme, welche dieſelben während der Krankbeit meiner Tochter Suſanne und durch die zahlreiche Begleitung derſelben zu ihrer letzten Ruheſtätte an den Tag elegt haben, hiermit meinen aufrichtigſten und nigſten Dank. Bönſtadt den 25. Mai 1848. 180*. Wohnung verlaſſen und mein Haus, Ludwigs⸗ ſtraße Nr. 85, am Katharinenbrunnen, bezogen habe. Gleichzeitig bringe ich meine bekannten Conditoreiwaaren in empfehlende Erinnerung. Friedberg den 28. Mai 1848. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Candidat Rheinheimer. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Stadtpfarrer Sell. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Diaeonus Baur. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Schlich. Donnerſtag 1. Juni 1848. (Feſt der Himmelfahrt.) tt enger i che An eg i Mit Eröffnung des deutſchen Volksparlaments erſcheint im Ver⸗ lage des Bibliographiſchen Inſtituts in Hildburghauſen unter J. Meyer's Redackton in wöchentlichen Lieferungen: Deutſche Parlaments⸗Chronik. Ein politiſches Schulbuch für's deutſche Volk. Mit Illuſtrationen von in Stahl geſtochenen Porträts, Lokalanſichten, Situations⸗ l plänen, Karten und Tabellen. Preis des Heftes von 3— 4 Groß⸗Octav⸗Bogen 13 kr. (758) Der Zweck der Chronik iſt, den Vorträgen im Parlament eine jeder Faſſungskraft zuſagende Form zu geben. Sie wird— mit Ausſcheidung alles Unweſentlichen, Unbedeutenden und Lokalen— den Kern der Parlaments⸗ Verhandlungen vollſtändig bewahren, ihn erläutern, wo es noth thut, und wo, bei wichtigen Verhandlungen, Notizen, Tabellen, Karten, Pläne zum Ver— ſtändniß beitragen können, ſolche hinzufügen. Die Porträts der tüchtigſten Redner — C. F. Heimb und der Manner, welche durch Geſinnung und Charakter ſich zu Lieblingen ee der Nation erheben, ſoll dieß Volksbuch in paſſender Weiſe ſchmuͤcken. 9 Wohnungsveränderung. (767) Einem geehrten Publikum zeige ich hier— durch ergebenſt an, daß ich meine bisherige Ueberſicht der Victualienpreiſe von Alsfeld, 29. Mai. Butzbach, 31. Mai. Zu geneigten Beſtellungen empfiehlt ſich die Buchhandlung von C. Bindernagel in Friedberg. 5 Büdingen, 31. Mai. Darmſtadt, 31. Mai. Friedberg, 31. Mai. Gießen 16. Mai. Grünberg, 16. Mai. Hungen, 16. Mai. Lauterbach, 31. Mai. Mainz, 31. Mal. Nidda, 31. Mai. A. Fleiſchpreiſe: 5 201 0 2 2 2 Jrü 2 20= 5 7 N 3 6 5 vie Alsfeld Butzbach Büdingen 1 Friedberg Gießen Ab Hungen 5 Mainz Nidda Victualien. kr. pf kr. pf kr. pf. kr pf kr. pf. kr. pf kr LI. ke. U pf kr. I pf. kr. pf. kr. pf. 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