d — A. gelegen de landwirth⸗ * 1848. Polgapfel. 5 wegen Maag t wein echicht, Fut wig⸗Polftein Sept. Gießes 22. Sept. 5 e, —— Wida *. KA — 147 — 10 Nan; 9— 114 11117 Sun 1 1 Intelligenz Blatt für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. M 77. Sonnabend, den 30. Septenaber 1848. Auszüge aus dem Regierungsblatte. Auszug aus dem Regierungsblatt Nr. 45 von 1848. 1) Geſetz, einige Abänderungen des eivilgerichtlichen Verfahrens in den Provinzen Starkenburg und Oberheſſen betreffend. Tudwig III. zꝛc. c. Um in Unſeren Provinzen Starkenburg und Ober⸗ Zeſſen ſofort, ehe noch eine neue Civilproceßgeſetzgebung in's Leben treten Fann, durch einige Abänderungen in dem bisherigen Verfahren die bür⸗ Zerliche Rechtspflege zu befördern, haben Wir mit Zuſtimmung Unſerer Zetreuen Stände verordnet und verordnen hiermit, wie folgt: J. Rechtsmittel gegen Zwiſchenbeſcheide. Art. 1. Gegen Zwiſchenbeſcheide findet, vorbehaltlich der im folgenden Artikel enthaltenen Ausnahmen, in Zukunft kein ſelbſtſtändiges ordentliches Rechtsmittel ſtatt. Der Partei, welche ſich durch einen Zwiſchenbeſcheid beſchwert erachtet, wleibt es jedoch unbenommen, ehre Beſchwerve mit dem ordentlichen Rechts mittel gegen das demnächſtige Endurtheil, oder falls ſie auf den Grund wes nachfolgenden Artikels 2 ſchon vorher ein ordentliches Rechtsmittel werfolgt, mit dieſem zu verbinden.— Art. 2. Von der Beſtimmung des vorhergehenden Artikels find folgende Erkenntniſſe ausgenommen, die rünftig, wie bisher, in Rechtskraft übergehen, wenn kein Rechtsmittel wagegen ergriffen wird: 1) Erkenntniſſe, wodurch gerichtsablehnende Ein⸗ weden, oder verzögerliche, vom Mangel weſentlicher Vorausſetzungen des Verfahrens hergenommene Einreden verworfen werden; 2 Erkenntniſſe, welche einen Streit über die Proceßart entſcheiden; 3) Erkenntniſſe, wo⸗ wurch einem oder dem andern Theile Beweis auferlegt wird; 4) Erkennt⸗ mißfe, wodurch ein Beweismittel für unzuläſſig erklärt wird, wohin die bloße Verwerfung von Artikeln und Fragſtücken nicht gehört; 5) Erkennt⸗ miſſe, wodurch ein unter Vorbehalt der Eideszuſchiebung verſuchter Beweis fr verfehlt erklärt wird; 6) Erkenntniſſe, welche die Zulaſſung zu einer Leſtrittenen Eidesleiſtung ausſprechen, oder die beſtrittene Formel eines Eides feſtſetzen; 7) Erkenntniſſe, wodurch zur Edition einer Urkunde ver⸗ urtheilt wird. II. Außergerichtliche Beſchwerden gegen einfache De⸗ brete. Art. 3. Gegen einfache Deerete in ſtreitigen Civilrechtsſachen find außergerichtliche Beſchwerden nur dann zuzulaſſen, wenn die Größe des Streitgegenſtandes eine Appelation, oder in Rechtsſachen, die bei dem wberſten Gerichte in erſter Inſtanz anhängig ſind, das Rechtsmittel der Reviſion zulaſſen würde. Die Beſchwerdeſchrift muß gegen Verfügungen der Stadt⸗ und Landgerichte binnen 14 Tagen, gegen Verfügungen der Zöheren Gerichte binnen 4 Wochen, von der Bekanntmachung der Ver⸗ Fügung an gerechnet, bei dem Gerichte, gegen deſſen Verfügung ſie ge⸗ nichtet iſt, übergeben werden, widrigenfalls die Beſchwerde ſpäter nur in Verbindung mit einem ordentlichen Rechtsmittel verfolgt werden kann. Dieſes Gericht hat die Beſchwerdeſchrift nebſt den Acten längſtens binnen 14 Tagen mittelſt Berichts dem höheren Gerichte zur Entſcheidung einzu⸗ ſenden. Beſchwerden wegen Vernachläſſigung oder Verweigerung der Juſtiz, oder wegen behaupteter Pflichtwidrigkeit in der richterlichen Amts⸗ führung können zu jeder Zeit und ohne alle Einſchränkung an den höheren Richter gebracht werden. III. Wirkung eines Editionsgeſuchs auf die Einlaſ⸗ jung. Art. 4. Durch ein Evditionsgeſuch des Beklagten, welches die Vorlegung der zu ſeiner Rechtsvertheidigung gegen eine erhobene Klage erforderlichen Urkunden bezweckt, kann in dem ordentlichen Proceß die Einlaſſung auf die angeſtellte Klage nicht aufgehalten werden, es müßte * * denn nach der beſonderen Beſchaffenheit des Falls, ohne vorgängige Vor⸗ legung der Urkunden, die Einlaſſung nicht gehörig vollzogen werden können. Iv. Gegenwart der Partheien bei der ZJeugenver⸗ nehmung. Art. 5. In bürgerlichen Rechtsſtreitigkeiten ſteht den Par⸗ theien und ihren Anwälten die Befugniß zu, bei Vernehmung der Zeugen und bei dem zur Information angeordneten Augenſcheine gegenwärtig zu ſein.— Art. 6. Bei Vernehmung der Zeugen können, nachdem zunãchſt die Antworten auf die Beweisartikel und die betreffenden Fragſtücke, und wenn deren nicht eingereicht find, über das Beweisthema abgegeben ſind, außer dem Richter, auch die Partheien ſelbſt oder deren Anwälte alle weiteren Fragen ſtellen, welche zur Aufklärung über die Glaubwürdigkeit der Zeugen oder ſonſt zur beſſeren Aufſtellung der Thatumſtände des Beweisſatzes dienen mögen.— Art. 7. Die Zeugen dürfen in ihren Erklärungen niemals von den Partheien und deren Anwälten unterbrochen werden, auch dürfen die Partheien und Anwälte anders nicht als durch den Rieter Fragen an die Zeugen ſtellen. Ueber die Er heblichkeit dieſer Fragen findet keln Verfahren zwiſchen den Partheien ſtalt; der Richter kann diejenigen Fragen, welche er offenbar unerheblich findet, von Amts⸗ wegen verwerfen, die Parthei kann jedoch verlangen, daß ihre verworfenen Fragen zu Protokoll genommen werden.— Art 8. Ueber die Ausſagen der Zeugen wird künftig ein Rotulus nicht mehr gefertigt. V. Verfahren bei devolutiven Rechtsmitteln. Art. 9. Die bei devolutiven Rechtsmitteln angeordneten beſonderen Einführun⸗ gen bei dem Oberrichter finden in Zukunft nicht mehr ſtatt. Mit der Einführung des Rechtsmittels ſind die Beſchwerden nebſt deren Rechtfer⸗ tigung in Einer Schrift bei dem Gerichte, welches das beſchwerende Erkenntniß erlaſſen hat, vorzubringen. Mit dieſer Schrift iſt für den auftretenden Anwalt, welcher nicht etwa bereits durch Generalvollmacht legitimirt iſt, Vollmacht für die neue Inſtanz, ſowie in den dazu geeig⸗ neten Fällen(Art. 11.) Beſcheinigung über zeitig hinterlegte Verluſtgel⸗ der bei Vermeidung des Verluſtes des Rechtsmittels beizubringen. Der Beibringung des beſchwerenden Erkenntniſſes und der Apoſtel bedarf es in Zukunft nicht. Art. 10. Iſt das devolutive Rechtsmittel gegen das Erkenntniß eines Stadt- oder Landgerichts gerichtet, ſo muß, bei Ver⸗ meidung des Verluſtes des Rechtsmittels, binnen vier Wochen, von dem Ablaufe der zehntägigen Friſt der Einwendung des Rechtsmittels an gerechnet, die Beſchwerdeſchrift bei dieſem Gerichte übergeben werden. Auch iſt es der Parthei in dieſem Falle geſtattet, ihre Beſchwerde, die genau bezeichnet werden muß, bei dieſem Gerichte zu Protocoll zu er⸗ klären. Auf dieſes Protocoll, welches alsdann ganz die Stelle der Be⸗ ſchwerdeſchrift vertritt, finden die für die Apellations-Rechtfertigungsſchriften geltenden Stempelvorſchriften Anwendung. Art. 11. Wird das devolutive Rechtsmittel gegen ein Erkenntniß des Hofgerichts verfolgt, ſo hat das Hofgericht auf die bei ihm geſchehene Einwendung des Rechtsmittels den Betrag der Verluſtgelder nebſt der Hinterlegungsfriſt zu beſtimmen, und zugleich zum Nachweis der geſchehenen Hinterlegung, wie auch zur Ein⸗ reichung der Beſchwerdeſchrift, eine Friſt von ſechs Wochen anzuberau⸗ men, nach deren vergeblichem Ablauf das Rechtsmittel deſert iſt.— Art. 12. Die in den beiden vorhergehenden Artikeln beſtimmten Friſten dürfen nur aus beſonders erheblichen und gehörig beſcheinigten Urſachen erſtreckt werden, jedoch dürfen dieſe Friſterſtreckungen zuſammen im Falle des Art. 10 nie mehr als vier Wochen, im Falle des Artikels 11 nie mehr als ſechs Wochen, vom Tage des Ablaufs jener Friſten an, betragen. Ueber das Friſtgeſuch entſcheidet das Gericht, welches das angegriffene Urtheil erlaſſen hat.— Art. 13. Nur bei dieſem Gerichte kann um Wie dereinſetzung in den vorigen Stand gegen den Ablauf der in den „ 316. vorſtehenden Artikeln 10, 11 und 12 gedachten Friſten nachgeſucht werden. Solche Reſtitutionsgeſuche find, wenn die bei einem Stadt⸗ oder Landge⸗ richte zu wahrende Friſt verſäumt wurde, nach dem Geſetze vom 1. Mai 1830, und wenn die bei dem Hofgericht zu wahrende Friſt verſäumt iſt, nach den Verordnungen vom 11. Januar 1812 und 9. Januar 1817 zu beurtheilen.— Art. 14. Das Gericht, gegen deſſen Erkenntniß das devolutive Rechtsmittel verfolgt wird, iſt verpflichtet, die bei ihm einge⸗ langte Beſchwerdeſchrift nebſt den Aeten längſtens binnen 14 Tagen mit⸗ telſt Berichts dem hoheren Richter zur Entſcheidung einzuſenden, und beiden Theilen, der Gegenparthei unter Mittheilung des Doppelten der Be⸗ ſchwerdeſchrift, davon Nachricht zu geben. VI. Reſtitution gegen eingetretene Rechtskraft. Art. 15. Die Rechtswohlthat der Reſtitution, wie auch das Rechtsmittel der Reſtitution, hemmen die Vollſtreckung eines rechtskräftigen Endurtheils erft, nachdem die Wohlthat der Reſtitution ertheilt, eder in Folge des Rechtsmittels der Reſtitution die neu aufgefundenen Thatumſtände oder Beweismittel zugelaſſen worden ſind. Der die Reſtitution Begehrende kann jedoch, inſofern er eine Arreſtanlage rechtlich zu begründen vermag, von ſeinem die Vollſtreckung des Urtheils betreibenden Gegner Sicherheit wegen eventueller Herausgabe des Streitgegenſtandes verlangen. Allgemeine Beſtimmungen. Art. 16. Sämmtliche von dem Inhalte des gegenwärtigen Geſetzes abweichende Beſtimmungen des gemeinen Rechts und der Landesgeſetze werden hiermit für aufgehoben erklärt.— Art. 17. Dieſes Geſetz tritt am 15. September dieſes Jahres in Kraft. Die in den vorgehenden Artikeln 9 bis 14, wie auch im Art. 1 enthaltenen Beſtimmungen finden keine Anwendung auf diejenigen Rechts⸗ mittel, außergerichtliche Beſchwerden und Reſtitutionsgeſuche, welche gegen ſolche Erkenntniſſe oder Decrete 1 find, die an dem benannten Tage bereits eröffnet oder zugeſtellt waren. Die Beſtimmung des Art. 8 iſt nicht anwendbar auf die vor jenem Tage ſtattgehabte Vernehmungen von Zeugen.— Urkundlich Unſerer eigenhändigen Unterſchrift und des beigedrückten Staatsſiegels. Darmſtadt am 20. Auguſt 1848. Ludwig. Kilian. 2) Bekanntmachung des Miniſt. d. Inn., die Verrichtungen des Provinzial⸗Poſtdeputatus betr.— 3) Bekanntmachung des Miniſt. d. Inn., die Leitung der Recrutirungsangelegenheiten betr.— 4) Bekannk⸗ machung, die Local⸗Poſt⸗Verbindung zwiſchen Nauheim und Friedberg betr. 12) Dienſtnachrichten. Am 21. Juli wurde dem A. Werner aus Kölzen⸗ hain das Patent als Geometer 3. Klaſſe für den Kr. Grünberg, am 31. Juli dem Geometer 2. Kl. Ph. Dieter aus Reinheim das Patent als Geometer 1. Kl. für den Kr. Dieburg ertheilt. Am 1. Auguſt wurde der von den Frhrn. v. Riedeſel auf die evang. Pfarrſtelle zu Engelrod, L.⸗R.⸗B. Lauterbach, präſ. Pfarrer J. Ch. Suppes zu Hopfmannsfeld für dieſe Stelle beſtätigt. Am 6. Auguſt wurde dem Pfarrer H. Ch. Emmelius zu Dorndurkheim die evang. Pfarrſtelle zu Gimsheim, Kr. Worms übertragen. Am 7. Auguſt wurde dem Fr. K. Perpente aus Bechtheim das Patent als Geometer 3. Kl. für den Kr. Worms ertheilt. Am 12. Auguſt wurde der H.⸗G.⸗Sec.⸗Acceſſiſt G. Kühn dahier unter die Zahl der Advokaten und Procuratoren bei dem Hofgericht der Provinz Starkenburg aufgenommen, und wurde dem Schulamtscandidaten A. Kellermann aus Haßloch die ſeither von ihm prov. verſehene Schul⸗ lehrerſtelle zu Oberhilbersheim, Kr. Alzey, übertragen und der von dem Herrn Fürſten zu Aſenburg⸗Birſtein auf die erledigte Lehrerſtelle an der Communalſchule zu Offenbach präſ. Schulamtscandidat C. Seeger aus Rimbach für dieſe Stelle beſtätigt, demſelben auch zugleich die mit dieſer Schulſtelle verbunden geweſene Muſiklehrerſtelle an der Realſchule zu Offenbach übertragen. Am 15. Auguſt wurde der Subſtitut des Staats⸗ procurators am Kreisgerichte zu Alzey C. Valkenberg zum Subſtituten des Staatsprocurators am Kr.⸗Ger. Mainz, und am 16. Auguſt der Honorar⸗Subſtitut des Staatsprocurators am Kreisgerichte zu Mainz, Dr. J. H. Schalk, zum Subſtituten des erwähnten Staatsprocurators ernannt. In den Ruheſtand find verſetzt worden: Am 9. Juli der evang. Pfarrer und Superintendent Dr. F. Ch. Nonweiler zu Mainz in ſeiner Eigenſchaft als Superintentent für die Prov. Rheinheſſen u. B. d. Z. m. ſ. l. tr. D. Am 9. Auguſt der Schullehrer J. A. Keller zu Friebertshauſen, Kr. Biedenkopf, u. A. ſ. l. tr. D. Geſuch nach einem Adoptiv vater. Ich habe mich in der Welt umgeſehen, war zwei volle Jahre in Paris, und wäre das Geld nicht ausgegangen, ſo würde ich noch dort ſein. Im Allgemeinen bin ich ſehr gebildet; meine Freunde nennen mich einen patenten Kerl, und meine Bekannten einen famoſen Geſellſchafter, und wenn ich mehr Geld hätte, ſo würde ich dies in noch viel größerem Grade ſein,— gleichwohl erſetzt bei mir die Bildung im Allgemeinen den Mangel des Geldes.— Mein Aeußeres iſt gewinnend, mein Auftreten nobel, voll Anſtand und Grazie, wofür mein nachfolgendes Signalement als Belege dienen mag: Stirne: Hoch, frei, nobel. Augen: Dunkel, feurig, nobel. Naſe: Griechiſch, nobel. Zähne: Nobel. Geſicht: Längliche Form, nobel. 8 Dunkel, nobel. Wuchs: Schlank, nobel. Beſondere Kennzeichen: Wenig Geld, nobel. Dieſes vortheilhafte Aeußere wird von einem ebenſo vortheilhaften Innern, worunter meine Qualitäten und Nei⸗ gungen zu verſtehen ſind, gehoben. Ich bin Reiter aus Liebhaberei und Schütze aus Mode, und wenn ich mehr Geld hätte, ſo würde ich ſehr viel auf ſchöne Pferde, Hunde, Droſchken und Gewehre halten. Auf dem Billard bin ich zu Hauſe und kein Double iſt mir zu ſchwierig; ich mache auch ſonſt gern ein Spielchen, mir gleich ob Whiſt, Boſton, Tarok oder l'Hombre, wenn ich nur Karten miſchen kann und ſelbſt dem Würfelſpiel bin ich nicht. Ich rauche ziemlich ſtark, jedoch mit Anſtand und nur Eigarren, und wenn ich mehr Geld hatte, würde ich nur die feinſten Havannah rauchen. Ich ſpiele Flöte und bin bei Frauen⸗ zimmern glücklich. Ich habe eine ganz paſſable Stimme, deren ich mich nicht nur zum Singen bediene, ſondern mit welcher ich auch die Stimme der meiſten Singvögel nach⸗ ahmen kann; ſo krähe ich wie der Hahn, ſchnattre wie eine Gans, ſchreie wie der Kukuk, wiehere wie ein Pferd, blöcke wie ein Schaf, grunze wie ein Schwein, meckre wie ein Ziegenbock, quacke wie ein Froſch, u. ſ. w. Ich ver⸗ ſtehe mich überhaupt auf Alles, was zur geſelligen Unter⸗ haltung beiträgt; z. B. ich wackle mit den Ohren, ſtreiche mir mit dem Fuße die Haare aus dem Geſicht, ſchneide Silhouetten und ſpreche außer meiner Mutterſprache franzoͤ⸗ ſiſch, engliſch und italieniſch. Daß ich Floͤte ſpiele, habe ich ſchon erwähnt, doch ſpiele ich auch Floͤte mit Guitarren⸗ begleitung, habe einen angenehmen Vortrag, und deklamire gut, was von meinem Umgang mit Schauſpielern und Künſtlern herrühren mag. Meinen Schneider und meinen Schuſter habe ich nicht immer bezahlt, alle meine Freunde habe ich aber noch immer angepumpt. Ein Glas guten Wein habe ich in meinem Leben noch nicht ausgeſchlagen und bin überhaupt den guten Biſſen nicht abgeneigt. Bei ſo vielen liebenswürdigen Eigenſchaften, über welche ich mich durch zahlreiche Belege und glaubwürdige Atteſte ausweiſen kann, iſt natürlich in meiner Bruſt der Wunſch zur Reife gediehen, eine feſtere Stellung im bür⸗ gerlichen Leben einzunehmen, und da ſich in meiner Nähe ſelbſt die Gelegenheit hierzu nicht darbietet, ſo brauche ich den Weg der Oeffentlichkeit, um mir meinen Neigungen gemäß einen Adoptivvater zu ſuchen, der ſich ſein Leben durch mich verſüßen laſſen möchte. Mich ſelbſt glaube ich hinlänglich geſchildert zu haben, doch ſteht auf Verlangen auch mein Portrait zu Dienſten; von meinem Adoptivvater verlange ich aber nichts weiter, als daß er viel Geld habe, wohingegen ich ihm die zärtlichſten Geſinnungen und die liebevollſte Aufmerkſamkeit widmen, und täglich friſche duf⸗ tende Roſen auf ſeinen noch übrigen Lebenspfad ſtreuen werde. Diejenigen, welche geneigt ſein ſollten, die Stelle eines Adoptivvaters bei mir zu vertreten, und mit der nothwendigen Qualität ausgeſtattet ſind, wollen ſich mög⸗ lichſt bald in frankirten Briefen au mich wenden, wo als⸗ dann weitere Mittheilungen erfolgen werden. Unfrankirte Briefe werden auf keinen Fall angenommen. Leipzig, 14. Juni 1848. d 4 Nr. 932. Gol hahnggſchen[fred Buh te. (Fliegende Blätter.) 3 + 13, 28. „* 317 Mannigfaltiges. 27. Dem hieſ. i. e e eee und Seltſame Bewirthung für eine ſeltſame 27 157 Sophie Marſane Emilie 152 en 52. Jul. Ehrenbezeugung. Als kürzlich in Prag vor einem Hauſe 27. Dem hieſ. Bürger und Bierbrauer Jacob Burk eine Katzenmuſikanten erſchienen und die bekannten Melodieen a Tochter, Marie Aurelie, geb. den 23. Auguſt. anſtimmten, öffnete ſich ein Fenſter und eine weibliche Stimme f f frug, wem dieſe Katzenmuſik gelte? Nachdem man den Na⸗ ö Beerdigte: 8 men genannt hatte, wurde von der Hausfrau des Beehrten 2 5 1 1 1 1 1* bel eine große Schüſſel mit Milch ſammk Eingebrocktem herab⸗ 1 ee 9 1 8 N em ebenſe geſchickt mit dem Bedeuten, die lieben Katzen möchten ſich Wilhelm Wolff ehelich lediger Sohn, alt 20 Jahre, tu und Nei damit gütlich thun und gehörig ſtärken. 11 Mpuate 11 27 Tage, f den 30. Juli. 5 10 n ee eee 2. Eva Maria Weckerling, des hieſ. Bürgers 1 Abe. f d machermeiſters ilipp Weckerling, eheliches Töchter In 25 Kirchenbuchsauszug Den Auguſt 1848. 17 alt I uon 135 10 Tage 0 31. Juli. 33 10— Friedberg. 11. Bartholomäus Pomoli, Zinngießer aus Palenza im Getraute: Königreich Sardinien, alt 45 Jahre, 1 den 9. Auguſt. Losen Franziska Walther, ledig, geboren zu Lahr, im Groß⸗ 13. Konrad Scheuer, Bürger und Poſtillon dahier, ein 18. — kann, Wittwer, und Katharina Peterſohn, des Adam Peter— herzogthum Baden, alt 89 Jahre, 7 Monate und 17 — 3 ſohn, Ortsbürgers zu Wölfersheim, eheliche ledige Tage, 1 den 17. Auguſt. Tochter. 2 Ernſt Ludwig Heinrich Friedrich Wilhelm Seyd, Gr. Hofgerichtsadvocat dahier, des Gr. Hofgerichtsſecretärs Jacob Friedrich Seyd zu Gleßen, ehelich lediger Sohn t die feinſt 1238. dei Fraum⸗ ale Stimme Marftert Ber ich Friedberg, am 27. September 1848. buen und Auguſte Chriſtiane Marie Dietzſch, des weiland Aukgeſabrenſ Verkuuft] Mittelpreiſe vogel r Gr. Hofgerichtsadvocaten, Amtmannes, Karl Friederich Gattung. wurden wurden am. Wilhelm Auguſt Dietzſch dahier, hinterbliebene eheliche(Nltr.)(Mltr.). I k. ie en Nerd, ledige Tochter. Waizen 80 68 9 8 , i wie Getaufte: So 21 10 5 58 r m, 9. Ein unehelicher Sohn, Jacob, geb. den 17. Juli. 3 8 2 11 15 5 15 ur llutei⸗ 20. Dem hieſigen Bürger und Oekonomen Thomas Becker Kartoffeln. 5 5 5 u, 1 eine Tochter, Anna Margaretha, geb. den 30. Juli. Erbſen 5 3 5 40 „ ſchnen— 5 5 5 5 do regel die nöthige R t 1. the⸗Verſteigerung. iche fran Bekanntmachungen von Be⸗ ſelbe Arrdetlſchen ale e See e 0 ende 2 1 Suden piele, habt hoͤrden. Gemeindeangehorigen durch die Schelle bekannt tags um 9 Uhr, wird in hieſigem Nathhauſe aA e n Er eimer 8 r die Hofraithe der Chriſtlan Friedrich Steks ud deflanin Immobilien⸗Verſteigerung. orheimer Bergwerk und Friedberg Wittwe, beſtehend in Wohnhaus und Brauhaus, Apielern und und minen 7) Montag den 16. Oktober l. J. 9 um 10 Uhr, werden in hieſigem den 12. September 1848. Der Gr. Berginſpector Der Gr. Bergrentmeiſter Storch. er dor. an Ludwig Lang I., ſodann 88[IKlafter Hausgarten, in den Graben⸗ gärten, neben Paul Falk, meiſtbietend verſteigert. 7 ehende, den G. Gerlach'ſchen 1 ane Sunne Ehen gebbtende Immobilien, ed„% Denſalben dog, Nacmätage um d uhr wer⸗ Glas gun verſteigert, als: Hofraithe, beſtehend in zwei(1492) liegen in der Kirchenkaſſe dahier zum] den in der Hofſoithe die väterlichen und errun⸗ ausgeiclagn Wohnhäuſer, Hinterbau, Scheuer und Stall an Ausleihen bereit. genſchaftlichen Mobilien, beſtehend in Holzwerk, . Georg Rauſch I., giebt in die Corpora 54 kr., Niederwöllſtadt den 22. September 1848. Glas ꝛc., dem Meiſtgebot ausgeſetzt. ſentigt. Saen Stall theilt mit Ehriſtoph Eber⸗ Hildebrand, Kirchenrechner. Friedberg den 27. September 1848. Heften, übe glaubwürdige +HBruſt der hard Zerling und Georg Scheibel. Friedberg den 13. September 1848. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachung. (1352) Da der Verborg der Braunkohlen auf dem Dorheimer Bergwerk nach und nach eine Ausdehnung erreicht hat, welche für die Intereſſen des Werkes bedenklich erſcheint, und namentlich mehrfach die Wahrnehmung gemacht Bekanntmachung. Brennholzverſteigerung in den Domanialwal⸗ dungen des Reviers Oberrosbach betreffend, (1403) Donnerſtag den 5. Oktober d. J., werden in Mainzerhecken ungefähr 5¼½ Wagen voll Allerleiholz, Freitag den 6. October im Burgwald: ungefähr 12½ Wagen voll deſſelben Holzes, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert. Die Zuſammenkunft iſt Morgens um 9 Uhr am erſten Tag auf dem Trieb im Weſterfeld'ſchen⸗ wald, am zweiten Tag bei der Forſtſchützen⸗ Wohnung zu Winterſtein. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgericht daf. »Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachung. (1410) Der Voranſchlag der hieſigen iſraeli⸗ tiſchen Religionsgemeinde für 1849, iſt zur Ein⸗ ſicht der Religionsgemeindeglieder 8 Tage lang bei dem Unterzeichneten offen gelegt. Friedberg den 27. September 1848. Der Vorſtand der iſraelitiſchen Religions-Gemeinde Mayer Hir ſch. tiv worden iſt, daß die erborgten Kohlen, resp. die 1 9 0009 babe Bürgſcheine ſogleich wer e wurden, Oberrosbach e e At w 1 1 0 N 90 1 lediglich in der Abſicht, ſich baares Geld zu er Gr. Revierförſter des(1411) Dienſtag den 3. Oktober d. J., Vor⸗ agen 1b., verſchaffen, ſo ſieht man ſich veranlaßt, hiermit Reviers Oberrosbach mittags um 11 Uhr, ſos auf hieſigem Rathhaus 1 fi Af⸗ bekannt zu machen, daß für die Zukunft kein Bingmann. ein der hieſigen Gemeinde zugehöriges Faſel⸗ ur berde. neuer Bürgſchein angenommen werden wird, Immobilien-Verſteigerung. ſchwein, meistbietend gegen gleich baare Zahlung Stelle wenn nicht der Einleger die Bezahlung einer(1408) Auf freiwilligen Antrag der Georg dee 27, September 1848 an de älteren, bereits fällig geweſenen Schuld durch Menges Erben dahier werden die denſelben men 27 Se Der Bur ermeiſte 1 Vorlage der Quittung nachzuwelſen vermag.] zuſtehenden Aecker und Gärten, in der hieſigen 8 7710 Mer m dich Es betrifft dieſes namentlich alle diejenigen] Gemarkung, Hartmann. m, 90 Reſtanten, welche gegenwärtig noch mit Poſten Dienſtag den 10. Oktober l. J., Vormittags Jagd ⸗ Verpachtung. Unfrautm aus dem Jahr 1847 und bis Ende März 1848 im 8 um 10 Uhr,(IA12) Montag den 2. Oktober d. J., Vor⸗ * Rückſtand ſind, welche ſich daher in der bezeich- auf hieſigem Rathhauſe öffentlich meiſtbietend] mitkags um 11 Uhr, ſoll die Jagd in hieſiger neten Weiſe vorſehen mögen, damit ſie nicht in verſteigert. Gemarkung, auf hieſiger Gemeinderathsſtube, die Unannehmlichkeit verſetzt werden, mit leerem Friedberg den 26. September 1848. nochmals öffentlich meiſtbietend verpachtet werden. Geſchirr zurückfahren zu müſſen. 5 In Auftrag: Rendel den 25. September 1848. et Die Herren Bürgermeister werden erſucht, bei Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter n 8 zer) Ausſtellung von Bürgſcheinen, auf dieſe Maß⸗ Bender. Beck. 9 Au ffofperung. (1413) Da ein Haupthinderniß des Flors der Landwirthſchaft die noch beſtehenden Weide⸗ berechtigungen bilden, und daher deren ſofortigen Beſeitigung das dringendſte Bedürfniß des Land⸗ manns iſt, welches ohne Zweifel durch gemein⸗ ſame Anträge bei der volksfreundlichen höchſten Staatsbehörde am Schnellſten erreicht werden wird, ſo erſuche ich die Herren Bürgermeiſter derjenigen Gemeinden, in welchen ſolche Be⸗ rechtigungen noch beſtehen, mir ihre Anſichten darüber, ſowie wegen einer etwaigen mündlichen Beſprechung, mittheilen zu wollen. Ockſtadt den 26. September 1848. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Klein. a NDανε N Privat ⸗ Bekanntmachungen. Geſuch. (1338) Ein geſittetes Mädchen wird in ein hieſiges Putzgeſchäft in die Lehre geſucht.— Friedberg.— Näheres bei der Expedition d. Bl. A n z e i g e. (1358) Guter reingehaltener Pfälzer Wein wird zu 16, 18 und 20 fl. per Ohm billig abgegeben: Döngesgaſſe Nr. 6(neu) im Hofe in Frankfurt am Main. Zum Vermiethen. (1385) In Nr. 21 in der Ludwigsſtraße iſt ein möbelirtes Zimmer(auf Verlangen auch zwei, die durch einen Ofen geheizt werden können), zu vermiethen. Friedberg im September 1848. Empfehlung. Indem ich mich mit weißem und 8 Schad ꝛc., beßter Qualität, billigſt empfehle, zeige gleichzeitig an, daß zubereitete Rehe⸗ und Lämmerfelle auch bei mir vor⸗ rtithig find. aldberz im September 1848. Louis Simon, Weißgerber, in der Schuhmachergaſſe, Herrn Schuhmacher⸗ meiſter Wien gegenüber. Zum Verkaufen. 410 unterzeichnete iſt geſonnen ihre Hof⸗ Sichen pe in Wohnhaus, Nebenbau nebſt Kegelbahn und Hausgarten, in der Uſaſtraße und an der Eiſenbahn gelegen, aus freier Hand zu verkaufen, mit dem Bemerken, daß ſolche ſehr zur Wirthſchaft geeignet iſt. Friedberg den 24. September 1848. Anton Eich's Wittwe. Zum Verkaufen. (1413) Einen guten Kochofen, einen im beſten Zuſtande befindlichen Sparheerd, ſowie 3 bis 4 Ohm rein gehaltenen Aepfelwein hat zu verkaufen Trapp III., Hofgerichts⸗Advocat. Wohnungs⸗Veraͤnderung. (A166) Ich wohne nunmehr in dem Spameriſchen Hauſe, Metzgergaſſe Nr. 369, und empfehle mich in allen Sorten Schaafleder und einſchlagenden Artikeln. R. Hirſchhorn, Weißgerbermeiſter. Ein großes ſeidenes Taſchentuch, (1417) bund mit rothem Grund, wurde vor circa 8 Tagen hier in der Stadt oder auf dem Wege nach Nauheim verloren. Der redliche Finder wird gebeten, daſſelbe gegen Belohnung in der Expedition d. Bl. abzugeben. * 318* Ein vollſtändiges Logis 418) iſt zu vermiethen. 15 g eee König. Kirchweihfeſt. (1419) Sonntag den 1. und Montag den 2. Oktober d. J., an den Tagen des Kirchweih⸗ feſtes dahier, iſt gut beſetzte Tanzmuſik bei mir anzutreffen, wozu höflichſt einladet Nauheim den 25. September 1848. D. Fritz. Nauheimer Teichhaus. (1420) Sonntag den 1. und Montag den 2. Oktober wird auf hiefigem Teichhauſe das Nauheimer Kirchweihfeſt gefeiert. Indem ich meine verehrten Freunde zu dieſem Vergnügen höflichſt einlade, bemerke ich zugleich, daß ich für gute Weine und Speiſen— beſonders vor⸗ zügliche Karpfen— ſo wie für gute Muſik be⸗ ſorgt ſein werde. Nauheim den 25. September 1848. Henkel. Kirch weifeſt. (1421) Nächſten Sonntag und Montag den 1. und 2. Oktober l. I, wird das hieſige Kirch⸗ weihfeſt gefeiert, wozu ich unter Zuſicherung für gute Speiſen und Getränke beſorgt zu ſein mit dem Bemerken höflichſt einlade, daß an dieſem Tage gleichzeitig gut beſetzte Harmonie⸗ und Tanzmuſik, ausgeführt durch das Hanauer Muſikchor, bei mir anzutreffen iſt. Bauernheim am 26. September 1848. Gaſtwirth Walther. 1 Literariſche Anzeige. Im Verlag von C. Bindernagel zu Fried⸗ berg in der Wetterau iſt erſchienen: Worte des Glaubens und der guten Lehre, in 20 Predigten von Dr. Fr. Ch. W. K. Sell, Profeſſor der Theologie, Lehrer am Großh. Heſſ. evang. Predigerſeminar und Stadtpfarrer zu Friedberg, Mitglied der hiſtor.⸗theologiſchen Geſellſchaft zu Leipzig. Preis: 1 fl. 12 kr. Dieſe Predigten enthalten in Wahrheit, was ihr Titel beſagt: Worte des Glaubens und der guten Lehre(1. Tim. 4, 6). Sie ſind aus der lauteren Quelle des göttlichen Wortes geſchöpft und von dem Geiſte echt⸗ chriſtlicher Frömmigkeit durchweht. Die Dar⸗ ſtellung iſt rein bibliſch und edel.— Es werden darum dieſe Predigten nicht allein jedem chriſt⸗ lichen Leſer zur wahren Erbauung gereichen, ſondern auch Anfängern im Predigen als Muſter dienen können.— Durch die Herausgabe dieſer Predigtſammlung hat der durch ſeine theologiſchen und pädagogi⸗ ſchen Schriften bereits rühmlichſt bekannte Herr Verfaſſer einem ihm vielfach geäußerten Wunſche entſprochen. Frankfurter Gold-Cours vom 28. September. fl kx. Neue Louisd'or 11 5 Friedrichsd'or 9 56 Holländiſche 10 fl. Stücke 10 4 Rand⸗Ducaten 5 36 20 Frankſtücke 9 38 Engliſche Souverains 121 2 Kirchliche Anzeigen 15. Sonntag n. Trinit. den 1. Oktbr. Pfarramtliche Funktionen verrichtet: Herr Stadtpfarrer Fertſch. 5 Vormittags predigt in der Stadtkirche: Nachmittags predigt in der Stadtkirche: (Der Gottesdienſt in der Burgkirche muß meh⸗ 1 rere Wochen lang wegen des Orgelbaues aus⸗ geſetzt bleiben.) für Friedberg. Herr Diaconus Baur. Herr Stadtpfarrer Fertſch. 2 Fruchtpreiſe. N. Sept. 22. Sep. 16. Aug. 3 Gattung. Fried⸗; Die⸗ berg Mainz burg i fl. rr. ff. ſ tr. H.. Waizen pr. Malter, 9 810 2 9/10 Korn ,,, 5 58 6 40 5%55 F 4581 621 415 Hafer„„ 3 3120 1513131 für die Städte Friedberg und Butzbach Polizei- Taxe an vom 30. Sept. bis 6. Oktober 1848. Bet 2 8 Fried⸗ Butz⸗ S Brod⸗Preiſe. berg. bach. wi 85 kr. pf. kr. pf. für 1; Leib⸗Roggenbrod 21 9⁰ 2, 7 4 2 4 2 sei 4 7: 7 9 5 9 887 er i Lth. Lth. — Milchbrod 115 13 5. — Waſſerweck 15 K Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 15% 15% 149 Fleiſch-Preiſe. pf. pf. ö Wi 1 Ochſenfleiſch gets 70 2 12 der 1 0 gemäſtete 10— 10— ven „Kühfleiſch ate. 5 zn gemäſtetes 8— 18— . Rindfleiſch!ungemäſtetes 19 „Kalbfleiſch 8 „ Schweinenfleiſch 1313 3 „Hammelfleiſch 8 „ Schaaflleiſch 7—1 7— „ Wurſtvon blos Schweinen 14— 14 B. „Gemiſchte Wurft 10 „Bratwurſt 17— 117— „ Schwartenmagen 17 17— ben „Geräucherter Speck 24/24— J. „Schinken 1 b „ 8 1 „Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 24— 24— unausgelaſſen 18 „Nierenfett 24— 24— 7 „ Hammelsfett 16% Die Großh. Heſſ. Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks e „„ Krach, Gr. Reg. Seetr. 9 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.