Wandlungen ſind ndl, M Fried Ddernagel Naben Hicht⸗ AFriegk. gen 1 Intelligenz Olatt für die Provinz Oberheſſen . 3 im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke 75 im Beſonderen. .—AS——.—— rr Eingeſendet. In der Sylveſter⸗Nacht feierten die Einwohner von Bruchenbrücken ein freudiges Feſt. Ihr verehrter Bürger⸗ meiſter Beſt war vor einigen Tagen wieder auf weitere 6 Jahre in ſeinem Amt höchſten Orts beſtätigt worden. Die Einwohnerſchaft beſchloß deßhalb ihre Liebe gegen denſelben ſichtbarlich an den Tag zu legen und einen Later⸗ nenzug zu veranſtalten. Nachdem alle nöthigen Vorkehrun⸗ gen getroffen waren, ſetzte ſich der Zug, welcher aus Per⸗ ſonen jeden Standes und Alters beſtand, um 12 Uhr von dem Schulgebäude an, mit Buntlaternen verſehen, in Bewegung. Vor der Wohnung des Bürgermeiſters angekommen, hielt ein Gemeinderathsmitglied an denſelben im Namen der Einwohner eine der Feier angemeſſene Anrede, überreichte zugleich ein einfaches, aber aus liebevollem Herzen kommen⸗ des Andenken, welches in einer geſchmackvollen Standuhr beſtand; worauf der geehrte Bürgermeiſter mit herzlichen Worten dankte. Referent dieſes iſt kein Einwohner dieſer Gemeinde, kann jedoch nicht umhin, da er dieſer Feierlichkeit beiwohnte, zu bemerken, daß es einem Bürgermeiſter zur Ehre gereicht, ſich das Zutrauen in ſolchem Maße von ſeinen Mitein— wohnern erworben zu haben; einer Gemeinde übrigens nicht minder, daß ſie die Thätigkeit ihres Bürgermeiſters zu würdigen weiß. Ch. M. aus D. — athſchläge für Auswanderer nach Nordamerika.“) Folgende Bemerkung für Auswanderer aus 4 ) Sicherem Vernehmen nach beabſichtigt die kbnigl. preuß Regierung wanderer nach Pommern zu ziehen, wo noch Striche von 35000 Morgen Landes und mehr unbebaut liegen und urbar zu machen ſind. Uns ſcheint eine Einwanderung in Pommern viel größere Sicherheit des Gelingens darzubieten, als eine ſolche nach Nord⸗ amerika, oder gar Südamerika oder Auſtralien und behalten wir uns vor, auf den Plan der preuß, Regierung ſpäte, nn ie Red. Sonnabend, den 29. Januar 1848. dem„Lippiſchen Anzeigeblatt“ dürfte eine weitere Verbrei⸗ tung verdienen: Indem ich vor ungefähr fünfzehn Jahren einige Be⸗ merkungen zum Beſten der Auswanderer in dem„Mindener Sonntagsblatte“ abdrucken ließ und jetzt bei der vermehrten Auswanderung einige Blätter für Auswanderer niederzu⸗ ſchreiben gedachte, iſt mir dieſe Mühe durch eine zwölf Seiten enthaltende Schrift:„Einige Anweiſungen für Auswanderer nach den weſtlichen Staaten von Nordamerika, von Auguſt Rauſchenbuſch. Altona. P. A. Santz 1847, erſpart. Es ſind dieſe Anweiſungen von dem Paſtor Rauſchenbuſch, wel⸗ cher vor zwei Jahren nach dem Staate Miſſouri in Nord⸗ amerika auswanderte und ſeit länger als einem Jahre daſelbſt als Reiſeprediger wirkt, abgefaßt, und es ſollten dieſelben von keinem Auswanderer ungekauft und unbefolgt bleiben. Es dürfen dieſelben allen Auswanderern als durchaus ſach⸗ gemäß und praktiſch empfohlen werden, und es wird ein Jeder, welcher dieſelben befolgt, einen großen Nutzen von ihnen haben. Als einige wichtige Bemerkungen aus ihnen mögen angeführt werden: 1) Landbauer haben vor Allen Ausſicht, in Amerika gut fortzukommen, und es iſt der Landbau daſelbſt ein ſehr geachteter, wahrhaft belohnender, patriarchaliſcher Stand. 2) Dienſtmädchen erhalten in St. Louis 6—8 Dollars(2 fl. 42) fuͤr den Monat. 3) Für hundert Dollars erhält man eine große Strecke Congreßland, für vierhundert Dollars einen ziemlich gut eingerichteten Farm. 4) Das beſte Geld ſind holländiſche Zehnguldenſtücke und Zwanzigfrankenſtücke, und nach anderer Nachricht auch die Fünffrankenſtücke, zu Haus in der Heimath, nicht in Bremen einzuwechſeln. 5) Klei⸗ dungſtücke und Möbeln nimmt man nicht zu viel mit, be⸗ ſonders kupferne Keſſel, Kochgeſchirr und Eßgeſchirr. 6) Der Weg geht von Bremen über New-Orleans und St. Louis nach den weſtlichen Staaten. 7) Die beſte Zeit zur Abreiſe iſt Ende Auguſt und Anfang September, oder früh im Frühjahr(am beſten wohl wegen der Märzſtürme An⸗ fang April). New⸗Orleans muß man zur Zeit der Wärme, ſobald als möglich wegen der gelben Fieber und wegen der Theuerung verlaſſen. 8) Zur Seereiſe nehme man in Bre⸗ men mit: Bremer Zwieback, Hafergrütze, Eſſig und getrock— netes Obſt, und für Kinder etwas Zucker, obwohl man freie Schiffskoſt hat. 9) Man leſe mehrere Schriften uber Amerika, um ſich richtige Vorſtellungen uͤber das Land und die Lebensart daſelbſt zu machen. Zu dieſen Bemerkungen von Rauſchenbuſch möchte ich noch die eigenen Warnungen hinzufügen: 1) Niemand wan⸗ dere nach Amerika aus, wenn er nicht ſchon Bekannte und Verwandte daſelbſt hat, welche ihn eingeladen haben und auf deren Rath und Unterſtützung er ſicher rechnen kann. 2) Niemand wandere nach Auſtralien, Südamerika, Texas und den ſüdlichen Staaten von Nordamerika, weil Auſtra⸗ lien zu entfernt iſt und die übrigen Länder ein zu heißes ungewohntes meiſt ungeſundes und von anſtrengender Arbeit abhaltendes Clima haben. Es muß der Deutſche ein ver⸗ wandtes, gemäßigtes und deshalb zuträgliches Clima wählen, und dieſes findet er in den weſtlichen und nördlichen Staaten. Es iſt offenbarer Unverſtand und Unvernunft, nach den ſüdlichen heißen, ungeſunden und theils politiſch ungeordne— ten Ländern auszuwandern, und dort Leben, Geſundheit, Eigenthum und Familienglück in Gefahr zu ſetzen, während in den weſtlichen und nördlichen Staaten von Nordamerika jährlich Millionen Acres des fruchtbarſten und zu den köſt⸗ lichſten Früchten geeignetſten Landes, der Acre zu einem Dollar, verkauft werden. 3) Die geſundeſten und zur Aus— wanderung empfehlenswertheſten Staaten ſind Miſſouri, Illinois, Indiana, Jowa und Wisconſin. Nach Wisconſin reiſet man über New⸗Nork, Albany, Utica u. ſ. w., nach den erſteren über New⸗Orleans, St. Louis u ſ. w., und iſt namentlich die Dampfſchiffahrt von New-Orleans außer⸗ ordentlich billig. 4) Niemand träume ſich dort ein Paradies, ſondern Jeder mache ſich auf angeſtrengte harte Arbeit ge⸗ faßt, beſonders während der erſten Jahre. Gleich wie Jacob um die Rahel ſieben Jahre dienen mußte, ſo muß man um das erſehnte Glück in Amerika auch ſieben aber alsdann heißt es auch, durch Finſterniß zum Lichte, durch Kampf zum Siege, durch Leiden zur Freude und Zufriedenheit. a 5 Horn den 27. Dez. 1847. Wippermann, erſter Paſtor in Horn. Localſection des Gr. Heſſ. Gewerbvereins fuͤr Friedberg und die Umgegend. Da der Unterricht in der Gewerbſchule für junge Handwerker dahier bereits am 9. d. M. ſeinen Anfang ge⸗ nommen hat und nunmehr durch den Eintritt neuer Schüler ohne Zweifel Störungen im Lehrplan entſtehen müſſen, ſo bringe ich hiermit zur allgemeinen Kenntniß, daß für dieſes halbe Jahr keine Anmeldungen mehr berückſicht werden können. Friedberg den 23. Januar 1848. Wahl. Wark t: Ber; Friedberg, am 25. Januar 1888. 231 Aufgefahrenſ Verkauft e Gattung. wurden wurden Miftelpreife (Mltt.)(Mat.) Waizen 51 7 1 Korn 60 587 einen Gerſte. 1 11 25% 11 9 1 Paff 20 14 4 9 Erbſen 3 1 9 15 Kartoffeln——*. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. NN MN Edietalladung. (39) Kaufmann Grödels Erben dahier wollen in ihrem Beſitze befindliche, dahier gelegene Hofraitbhe 74/45 des Flurbuchs verkaufen, können aber ihr Eigenthumsrecht urkundlich nicht nachweiſen. Auf Antrag der genannten Erben werden alle, welche Eigenthums oder ſonſtige Anſprüche auf die bezeichnete Hofraithe machen wollen, zu deren Anzeige binnen 3 Monaten von beute an unter dem Rechtsnachtheile aufge⸗ fordert, daß ſonſt dem Kaufbriefe über jene Hofraitbe die gebetene richterliche Beſtätigung ertheilt wird. Friedberg den 31. Dez. 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Les w. Holz⸗-Verſteigerung. (101) Freitag den 4. Febr. l. IJ, von Mor⸗ gens 10 Uhr an, werden im Gräflich Solms⸗ Rödelheim'ſchen Revier Wickſtadt: i Stecken buchen Scheitholz, 5 3„„ Stangenprügel⸗, 33„ eichen 5 108„ gemiſchtes Stockholz, 81„ buchen u. eichen Aſtholzreiſer, 148„ gemiſchte Schlagholzreiſer, 21 Stück buchen Werkholzſtangen und 50 Wellen Dornen öffentlich meiſtbietend verſteigert. Aſſenheim den 23 Januar 1848. Gräflich Solms⸗Rödelheim'ſche Forſtverwaltung. Bekanntmachung. (117) Der Gemeinderath der Stadt Friedberg beabſichtigt ein Kapital von 6400 fl. à 4 pCt. Zinſen aufzunehmen, wovon vorerſt die Summe von 2000 und in 2— 3 Monaten von 4400 fl. angeliepen werden ſollen. Diejenigen, welche geſonnen find, von frag⸗ lichem Darlehen übernehmen zu wollen, werden hiermit erſucht, längſtens in 14 Tagen dem Unter⸗ zeichneten Mittheilungen zu machen. Friedberg am 20 Januar 1848. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bis pd Frucht ⸗Verſteigerung. (112) Montag den 31. d M., Nachmittags um 2 Uhr, werden von den auf hieſigem Amts⸗ ſpeicher lagernden Früchten aus 1847r Erndte 30 Malter Waizen, 120 Korn, 75„ Gerſte und 50„ Hafer in dem Wirthshauſe zum Hirſchen dahier, an den Meiſtbietenden öffentlich verſteigert. Ockſtadt am 26. Januar 1848. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Angerer Bekanntmachung. 113) Donnerſtag den 3. Februar d. J, des Morgens um 9 Uhr, ſoll in dem Pohlgön⸗ ſer Gemeindewald nachſtehendes Gehölz oͤffent⸗ lich meiſtbietend verſteigert werden, als: 1 4½ Stecken buchen Scheit⸗ u Prügel holz, 2) 14½ Stecken buchen Stockholz, 3) 2040 Stück buchen, eichen, birken u. aspen Wellen, 40 4 Stück buchen Werkholzſtämme, 5) 14 Stück eichen Bau⸗ u. Werkholzſtämme 6) 2 Stecken eichen Schichtenholz, 7) 32 Stück birken Nutzholzſtangen. Die Zuſammenkunft iſt am Heidelberg, a Gießer Weg, bei dem Holz. 5 Nase Pohlgöns am 25. Januar 1848. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Schöpf f. Bekanntmachung. (114) Auf freiwilliges Anſtehen der Feldge⸗ richts ſchöffs Wilhelm Weitz's Eeeleute——.— aſſenheim ſollen deren ſämmtliche Immobilien, beſtehend in einem zweiſtöckigen Wohnhauſe nebſt Scheuer und Stall, ſowie 8 Morgen Liegen⸗ ſchaften, Montag den 6. März, Morgens 9 Uhr, auf dem Rathhauſe zu Dornaſſenheim, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Reichelsheim den 24. Januar 1848. Herzog iche Landoberſchultheißerei ir, MN νιιε Privat ⸗ Bekanntmachungen. Zweite Abendunterhaltung (106) des Geſangvereins findet Sonntag den 30. Januar im Gerlach'ſchen Saale ſtatt. Pferde-Teppiche, 5 (1150 Betten, fertige Strohſäcke, preußiſche und öſtreichiſche Mäntel ſind in friſcher Sendung angekommen bei f M. Schwarz u. L. Schloß in der Judengaſſe. Zum Verkaufen. 116) In dem Hotel Trapp dahier iſt ein Pferd nebſt Chaiſe billig zu 0. Friedberg den 26. Januar 1848. E IK urn“ 9 U, Fraheum, öffentlich wat 188. eder Hull beißttti 1 v. 6. ** machungen. erhaltung bee ne 2% alt ſtatt. , prrußiſcht i fnichtt Sendung namentlich am erſten und fünfzehnten Tage eines 3 u 35 dr Amtliches Bureau Irn der freien Hanſeſtadt Bremen. 1 7 Expedition der Seeſchiffe nach allen Welttheilen. aur Nachricht für Auswanderer. 410 Wie ſeit 32 Jahren, expedire ich auch ferner ſchöne, ſchnellſegelnde, kupferfeſte und gekupferte, große, dreimaſtige Bremer Schiffe, erſter Claſſe, nach den Nordamerikaniſchen, Braſiliſchen und Auſtraliſchen Häfen; eden Monats nach Baltimore und Newyork; an nicht ſo feſten Tagen nach Philadelphia, Galveſton in Teras und Quebec im engliſchen Amerika, ſo wie in den, für die Geſundheit geeigneten Jahreszeiten nach Neworleans; ferner nach Rio de Janeiro, Rio Graude do Sul und Adelaide. Die, von erfahrenen, menſchenfreundlichen Capitains befehligten Schiffe ſind eigends zur Paſſagierfahrt erbauet, mit hohen geräumigen Zwiſchendecken verſehen, mit den beſten, haltbarſten Lebensmitteln voll ſtändigſt ausgerüſtet; und dieſe Ausrüſtungen, ſo wie die Claſſificationen der Schiffe ſtehen unter Obrigkeitlicher Inſpection. Da die Zwiſchendecksplätze immer lange vor der Abfahrt der Schiffe belegt werden, ſo iſt Denen, welche zur Auswanderung entſchloſſen ſind, anzurathen durch recht zeitige Einzahlung ihrer Handgelder, ſich im Voraus Schiffsplätze für die ihnen zur Einſchiffung convenableſte Zeit, zu ſichern. Ueber die immer auf's Billigſte geſtellten Ueberfahrts⸗Preiſe gebe ſowohl ich, wie mein Agent Herr Cr. Hecht in Friedberg nähere Auskunft, wie auch unentgeltlich Exemplare der gedruckten Ueberfahrts⸗ Bedingungen, nach welchen Paſſagiere, durch deſſen Vermittelung, ihre Ueberfahrt auf geſetzlichem Wege zu be⸗ ſchaffen, hierdurch aufgefordert werden. Carl Traub, von der Regierung angeſtellter ünd beeidigter Schiffsmakler und Schiffserpedient. Verzeichniß der fuͤr Paſſagiere beſonders eingerichteten Bremer Schiffe, welche in den Monaten Marz u. April-d. J. nach folgenden Häfen der Vereinigten Staaten von Nord Amerika expedirt werden. 1. März das Bremer Schiff Carollne, Capt. D. Raſchen. B. Sandſtedt. Nach New york: Am 15. 7 77 7 77 Josephine, 57 7 0 April 7 7 7 Nepublilk, 7 D. Tegeler. 7 15. 77 5 7 7 Charlotte,. G. Günther. 1 1 7 1 5 Jason, 1 D. Schilling. Nach Baltimore: Am 1. März das Bremer Schiff Joannes, Capt. D. von Tritzen. „ 1. 7. 55 7 77 B. Boilen, 7 J. Menke. 17 1. April 7 5 Livonia, 7 A. Huntemann. „ 10. 1„ Marianne,„ F. G. Warkmeiſter. Nach Neiborleuns: Am 1. März das Bremer Schiff America, Capt. D. Gätjen. 1 15.„ 5„ Arxistides, 1 F. Feldhuſen. „ 1. April 2 0 7 Alfred, 5 F. Balleer. „% 1 9 7 0 Kepler,* J. D. Krudup. Agentur Friedberg. Ehr. Hecht. „ 36 KK. Die Verliniſche Lebens-Verſtcherungs⸗ Geſellſchaſt (1800) ullerböchſt privilegirt und unter die Oberaufſicht eines Königlichen Commiſſarius geſtellt, wird durch ein Actienkapital von Einer Million Thaler Preuß. Courant garantirt; 3 ſtellt ſehr billige prämien bei den verſchiedenſten Verſicherung sartenz überläßt. den nuf Lebenszelt Verſſcherten Z des Gewinns der Geſellſchaft, dyne Nachzahlung bei. Verluſten zu beanſpruchen! N: I 7 ſtellt ibre Policen, nach Wabl des Perſicherten, an den Vorzeiger oder legitimirten In⸗ haber zahlbar, geſtattet auch viertel- und balbjährliche Voraus bezahlung der Pra- mien, und willigt in See-Reiſen, og ür oder gegen geringe, prämien. Erböpüng. i' Wird die ſogenannte Sparkaſſen⸗Verſi g gewäblt, ſo kann das verſicherte Kapital nach Ablauf beſtimmter Jahre vom Verſicherten ſelbſt, oder im Todes vom Nachh,eibenden(Erben, Gliudiger) erheben werden. 5 Renten jeder Art(lebenslangliche, aufgeſchobene, au. verbundene oder einfache) können gegen, Capitals: Einlagen on der durch uns ge ich falls vertretenen Berliniſchen Renten⸗ und Kapitals⸗Verſicherungs⸗Bank erworben werden 2 4 11 1rd 9 5 n 10 171 74 5 Geſchäfts⸗Pläne, Programme und Antrags formulare ſowo als für Rentenkäufe werden bereitwilligſt ertheilt odd Mack r Berlin, den 20. Januar 18489. Falle ſeines früheren er Direklion der Berliniſchen Lebens⸗VerſichekungsGeſellſchafl. 0 Vorſeehende Bekanntmachung bringen wir hierdurch zur öffentlichen Kenntlütz mit dem ergebenen Bemereenn daß Geſchäſte programme unentgeldlich ausgegeben, werden von g Friedberg und Laubach, den 27. Januar„ 1 Wa g e ee Lebens Verſicherungs ⸗Geſellſchuft. Agenten der Berliniſchen Geſottene Faſtenbretzeln (118) bringe ich in empfehlende Erinnerung. F. W. Reuß, Bäckermeiſter. Goldleiſten (119) zu Bilderrahmen, find in ſchönſter Auswahl und zu äußerſt billigen Preiſen zu haben bei Friedberg. Louis Weis jun., wohnhaft neben Hrn. Kaufmann Hahn. Verlorenes. (120) Am 25. d. M, Abends von 5— 7 Uhr, wurde eine Achſe mit Büchſen auf dem Weg von Friedberg nach Oberrosbach verloren. Der redliche Finder wird gebeten, dieſelbe gegen eine angemeſſene Belohnung abzugeben. Niederrosbach. Philipp Jacobi, Schmied. Jacob Mai, Frucht- und Mehlhändler, (121) empfiehlt ſein Lager in Branntwein, ſowohl im Ein⸗, wie im Verkauf in großen und kleinen Quantitäten. Friedberg im Januar 1848. Mobiliar Verſteigerung. (122) Auf dem Freiherrlich von Löwiſchen Pachthofe zu Steinfurth ſollen am Donner⸗ ſtag den 3. Februar d. J. nachſtehend genannte Gegenſtände öffentlich meiſtbietend verſteigert 7) Vier Oeconomie⸗ Wagen nebſt mehreren Pflügen und Eggen. 8) Eine Chaiſe. 9) Tauſend Malter Kartoffeln. 0 10) Zweitauſend Fuß geſchnittenes Werkholz, welches ſich vorzüglich zum Bau eignet. 100 Zwanzig Fuder Stroh(mehrentheils Roggenſtroh) 12) Mehrere hundert Körbe Spreu 13) Verſchiedene Hausgeräthſchaften. Die Bedingungen in Betreff der Zahlung werden bei der Verſteigerung bekannt gemacht. Steinfurth im Januar 1848. Heinrich Leonhardt in Fauerbach II. Anzeige. (123) 1000 fl. können bei dem iſrl. Kranken⸗ Verpflegungs⸗Verein für Frauen zu 5 prEt. gegen doppeltes Unterpfand, ganz oder getheilt, ausgeliehen werden, was hierdurch mit dem An⸗ fügen zur allgemeinen Anzeige gebracht wird, daß hierauf Reflectirende ſich an die unterzeich⸗ nete Commiſſion wenden mögen. Friedberg den 24. Januar 1848. Die Verwaltungs⸗Commiſſion des iſrl. Frauen-Vereins l S. G. Katzenſtein. Seligm. Hirſchhorn. Frankfurter Gold-Cours vom 27. Januar. F beſtimmte Jahre beſchraͤnkte, 1 65 1 194 1 für Verſichetungs⸗ Anträge e eee irchliche Anzeigen 1 für Friedberg. K 14 5 1 4 de Stehe Sell, Vormittags revigt in der Stadtkirche: Herr Candidat Sch mehl. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: 4 ö 0(err Diaconus Baur. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Fertſch. Nachmittags predigt in der Burgkirche: een Herr Candidat Schloſſer. 1 4 1 Fam 17 4 13 S + 8 Frucht preiſe. AER 26. Jan. 21 Jan. 19. Jag, Gattung. Fried. Die⸗ e ee eee ene f. r Waizen pr. Malter 10 310164015 Kern„. 5 2633 715 Gerte, 6 PII Hale„ e 485 81 4— Polizei ⸗Tare für die Städte Friedberg und Butzbach dom 29. Jan. bis 4. Febr. 1848. werden. 5— 5 19 Zwei braune Stuten von 6 Jahren. 280 fl. kr. 2) Zwei braune Wallache von 7 Jahren. Neue Louigd'or 111 4 3 Zwölf Stück Kühe, mehrentheils trächtig. Friedrichsd'or 9 46 ½ 4) Drei Rinder. Holländiſche 10 fl. Stücke 9 58 5) Vier Paar Ochſen(3 Paar fette und 1] Rand. Ducaten 531 Paar Zugochſen) 5 20 Frankſtücke 9 87 6) 115 Stück fette Hämmel. Engliſche Souverains 12— LED tus, 91 Fried⸗ Butz⸗ S Brod⸗Preiſe. berg. bach. 5 kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 24 3 2 3 2 7 75 5 2 5 2 4 7 7 11 8 11 8 5 Lth. Lth. — Milchbrod 14% 14½¼ — Waſſerweck 15 —Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 15(1 5 Fleiſch⸗Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 1585 1— 124— 1 gemäſtete r „Kühfeeiſch ungemäſtetes 9——— z! gemäſtetes 8—191— „(Rindſteiſchl ungemäſtetes 8——— „ Kalbfleiſch 8 61 54 6 „ Schweinenfleiſch 1442114 2 „ Hammellleiſch 9— 9— „ Schaaflleiſch 71 74 „ Wurſt von blos Schweinen 16— 16— „Gemiſchte Wurſt 111— „ Bratwurſft 19-119— „ Schwartenmagen 18— 18— „Geräucherter Speck 28— 28— „Schinken 20— 20— 17 a 0 21 Schweinenſchmalz, 8 ausgelaſſen 28— 28— f unausgelaſſen 24— 244— „ Nierenfett 24— 24— „ Hammelsfett 181— 181— Oer Gr. Heſſ. Kreisrath d K. Friedberg Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernas el in Friedberg. 4. Sonntag n. Epiph. den 30. Jan. 1848. g 5 Pfarramtliche Funktionen verrichtet: — Bett