Intelligenz- Blatt fur die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. — rr——— M39. — Mittwoch, den 17. Mai 1848. Bel der heute dahier fuͤr den 8. Wahlbezirk des Großherzogthums Heſſen ſtatt— gehabten Wahl des Abgeordneten zur conſtituirenden Nationalverſammlung in Frankfurt, wurde Herr Guſtav Hofmann, Großh. Heſſ. Landrichter zu Friedberg, mit 194 Stimmen erwaͤhlt. Friedberg den 15. Mai 1848. r——..——— ——— Amtlicher Theil. Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: die Muſterung für 1848. In dem hieſigen Kreiſe wird die diesjährige Muſterung, reſp. Loosziehung, am 1. bis 7. Juli d. J. vorgenommen. Am 1. Juli l. J., Morgens präcis 28 Uhr, haben die Gr. Bürgermeiſter mit den Conſcriptionspflichtigen ſich einzufinden aus den Bürgermeiſtereien: Altenſtadt, Bodelrod, Butzbach, Aſſenheim, Bönſtadt, Büdesheim, Bauernheim, Bruchenbrücken, Fauerbach J., Beienheim, Burggräfenrod, Fauerbach II. Am 3. Juli l. J., Morgens präcis 28 Uhr, dezgl. Florſtadt, Großkarben, Hochweiſel. Friedberg, Heldenbergen, Am 4. Juli d. J, Morgens präcis 28 Uhr, desgl. Holzhauſen, Kleinkarben, Niedereſchbach, Höchſt, Langenhain, Niedermörlen, Ilbenſtadt, Maibach, Niederrosbach, Kaichen, Melbach, Niederurſel, Kirchgöns, Münſter, Niederweiſel. Am 5. Juli l. J., Morgens präcis 38 Uhr, desgl. Niederwöllſtadt, Okarben, Ockſtadt, Oberau, Obermörlen, Oppershofen, Obererlenbach, Oberrosbach, Oſtheim, Obereſchbach, Oberwöllſtadt, Petterweil. Am 6. Juli l. J., Morgens präcis 28 Uhr, desgl. Pohlgöns, Rommelhauſen, Steinbach, Rendel, Rödelheim, Steinfurt, Rockenberg, Stammheim, Vilbel, Rodenbach, Södel, Wickſtadt. Rodheim, Die Prüfung der Excapitulanten und Nicht⸗Excapi⸗ tulanten, welche ſich zum Einſtehen gemeldet haben, erfolgt ſtets an dem Tage, an welchem die Conſcriptionspflichtigen ihres Orts gemuſtert werden, und zwar ſogleich nach be— endigtem Muſterungsgeſchäfte. Die Entſcheidung über die Depotanſprüche, wobei die Depotanſprechenden ſich gleich⸗ zeitig unfehlbar einzufinden haben, erfolgt jedesmal nach beendigter Muſterung. Am 7. Juli d. J. wird ſodann von den ſämmtlichen Conſcriptionspflichtigen das Loos gezogen und haben ſich die Großh. Bürgermeiſter ꝛc. mit den Conſcriptionspflich⸗ tigen präcis 28 Uhr Morgens dahier einzufinden. Da es mit großer Störung für das Geſchäft verknüpft iſt, wenn, wie dies zuweilen geſchehen, Einzelne von Ihnen nicht zur rechten Zeit zur Hand ſind, ſo erwarte ich von Ihnen, daß Sie ſich pünktlich um 8 Uhr auf hieſigem Rathhauſe ein— finden. Gegen diejenigen, welche hiergegen handeln, müßte mit unangenehmer Verfügung vorgegangen werden. Sie werden die Militarpflichtigen und ſich zum Ein⸗ ſtehen ſchon gemeldet habenden Leute Ihrer Bürgermeiſte— reien alsbald um ſich verſammeln, ſie von dieſen Anord— nungen in Kenntniß ſetzen, ſich um deren Verhältniſſe genau erkundigen, und diejenigen, welche an ſinnlich nicht wahr— nehmbaren Fehlern und Gebrechen, als Kurzſichtigkeit, Schwerhörigkeit, fallender Sucht ꝛc. ꝛc. leiden, veranlaſſen, den Beſtimmungen im F. 10 Ziffer 6 und im§. 127 der Verordnung vom 30. April 1831 vollſtändig Genüge zu leiſten. Als vorzügliche Mittel zum Erweis dieſer oben be— nannten und andrer im Reglement vom 22. April 1834 (Regierungsblatt Nr. 42 von 1834) näher bezeichneten nicht erkennbaren Uebel gebe ich auch hier an: a) Beſcheinigung der Phyſikatsärzte oder derjenigen Aerzte, welche die Dienſtpflichtigen behandelt haben, wenn letztere an Uebeln zu leiden angeben, die eine Folge überſtandener Krankheiten oder Verletzungen ſein ſollen; b) Atteſtate der Geiſtlichen und Schullehrer, deren Unter— richt der Militärpflichtige genoſſen hat, jedoch wird hier, ſowie bei allen andern Zeugniſſen dieſer Art, er— fordert, daß ſie ſich genau darüber ausſprechen, zu welcher Zeit der Militärpflichtige an dem betreffenden Uebel gelitten hat, und ob es Ausſteller bekannt ſeie, daß daſſelbe noch jetzt(zur Zeit der Muſterung) fortdaure; c) Zeugniſſe der Bürgermeiſter und Gemeinderäthe, wobei zu bemerken iſt, daß, wenn dergleichen nur von einzel— nen Mitgliedern und nicht von der, zu einem geſetz— lichen Beſchluß des Gemeinderaths(nach Vorſchrift der Gemeindeordnung) erforderlichen Anzahl derſelben, ausgeſtellt ſind, dieſelben nur dann volle Gültigkeit haben, wenn ſie eidlich vor Gericht abgelegt wurden; —— 5 1 0 0 . . N r 160. d) Zeugniſſe unbeſcholtener Manner, insbeſondere der bis⸗ herigen oder früheren Dienſt- oder Lehrherrn, Meiſter ꝛc. des Dienſtpflichtigen.— Es wird denſelben aber nur dann Beweiskraft beigelegt, wenn ſie eidlich vor Gericht abgelegt worden ſind. Da, wo Ihnen die Fehler und Gebrechen ſchon be— kannt ſind, oder bei dem Erſcheinen der Militärpflichtigen bekannt werden, haben Sie ſelbſt ohne Anzeige dieſer dahin zu wirken, daß die erforderlichen Zeugniſſe bis zur Muſte— rung erbracht werden.— Ihre amtliche Thätigkeit wird aber in noch größerem Maaße in Anſpruch genommen, wenn ſich die Untauglichkeit auf Geiſtesſchwäche, Taubſtummheit und ähnliche Uebel gründet, die vorausſetzen laſſen, daß den daran leidenden Individuen die Kenntniß der beſtehenden geſetzlichen Vorſchriften ermangele. Kein Mllitärpflichtiger kann ſich durch einen Bevoll⸗ mächtigten, welcher Art er auch ſeie, für tauglich erklären laſſen; er muß in Selbſtperſon erſcheinen, inſofern er ſich nicht dem im Artikel 43 des Recrutirungsgeſetzes ausge— ſprochenen Nachtheile des Erſtmaſchirens ausſetzen will.— Von der Verbindlichkeit ſelbſt zu erſcheinen ſind allein die⸗ jenigen ausgenommen, welche entweder durch gehörig Be— vollmächtigte oder durch ihre Eltern, Großeltern, volljährige Geſchwiſter, oder durch ihre Vormünder bei der Muſterung erklären laſſen, daß ſie ſich bei dem Militärdienſt vertreten laſſen würden. Dieſe Erklärung geſchieht am Sicherſten mittelſt Vorzeigung der von der Großh. Staatsaſſekuranz⸗ anſtalt erhaltenen Verſicherungsurkunde. Friedberg den 10. Mai 1848. Küchler. Bekanntmachung. Hochſter Weiſung gemäß wird das Verbot des Ankaufs von Kartoffeln zum Branntweinbrennen und überhaupt durch Branntweinbrenner hiermit wieder aufgehoben. Friedberg den 11. Mai 1848. Der Gr. Heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg Küchler. Auch ein deutſches Rechenexempel. (Schluß.) III. Bis jetzt war von Krieg noch gar nicht die Rede, Alles ging friedlich nach dem gewaltigen Willen eines republikaniſch-geſinnten und einmüthigen Volkes vor ſich, wie es in Frankreich geſchehen iſt. Wir haben alſo angenommen, die Fürſten würden ſich nicht vertheidigen, oder keine Vertheidiger finden. Beides iſt aber eine thörichte Erwartung, wie ſie nur einem Knaben oder einem blinden Republikaner in den Sinn kommen kann. Wer nicht von geſtern da iſt, wird ſagen: Die deutſchen Fürſten werden gemeinſchaftlich oder einzeln ihre Rechte, ihr Eigenthum, ihre Familien vertheidigen, ſobald man ihre billigen Vorſchläge und Zugeſtändniſſe verwirft. Und es wird ihnen wahrlich nicht an muthigen und treuen Männern fehlen, und wären es auch nur ſolche, welche durch die Republik brodlos werden. Alſo Bürgerkrieg als erſte That der Republik! Bürgerkrieg, wißt ihr, was dieſer koſtet? Könnt ihr das Exempel weiter rechnen? a. Der Bürgerkrieg hat in Baden bereits begonnen. Dort iſt uns im Kleinen gezeigt, Was im Großen werden kann. Dieſer kurze Bürgerkrieg hat außer dem vergoſſenen Blute, außer den Schmerzen der Verwundeten, außer der Noth der Familien der Gebliebenen und Gefangenen, wel— ches Alles ſich nicht in Thalern veranſchlagen laßt, gekoſtet — die Ausrüſtung und Unterhaltung zweier deutſchen Armee⸗ Corps, die Verſaͤumniß an Arbeit ſowohl von Seiten der Sieger als der Beſiegten, die Unterbrechung des Handels in den mit Krieg überzogenen Gegenden und noch viel weiter hinaus; gewiß ein Verluſt von 3 Millionen Thaler in weniger als drei Wochen. b. Dieß iſt aber das Geringſte. Die Furcht vor ähnlichen aufrühreriſchen Unternehmungen wird auch ferner die Beibehaltung eines ſtarken ſtehenden Heeres neben der allgemeinen Volksbewaffnung unvermeidlich machen. Die nämliche Furcht wird das Mißtrauen, die Kreditloſigkeit, die Arbeitsloſigkeit fortdauern laſſen, ſie wird gerade dadurch brodloſes Volk, Müßiggänger, plünderungsſüchtige Tauge— nichtſe auf die Gaſſen und in die Volksverſammlungen locken, ſie wird die Gerichte und die übrigen Anſtalten für Ordnung und Recht hemmen. Der redliche Bürger wird von einer übermüthigen Jugend und von einer nimmer ſatten Rotte von Maulhelden niedergedrückt und eingeſchüchtert. Die bereits gewonnene Freiheit wird um eines Hirngeſpinſtes von größerer Freiheit willen vernichtet. Gerade wie in Frankreich, wo die Tyrannei nie ärger war als ſeit dem 24. Februar 1848, wo Preßfreiheit verkündigt iſt, die boͤſen Buben aber die Preſſen zerſchlagen. Hier drohen Deutſch—⸗ land große Verluſte, aber die Ziffern dafür laſſen ſich noch nicht ſchreiben. c. Laſſen ſich aber wirklich die Republikaner durch alle Gefahr und Verantwortung nicht abſchrecken, die ge⸗ waltſame Einführung ihrer Republik weiter zu verſuchen; wollen ſie wirklich das Gluck das ſie bereits uber 2 Kreiſe des Großherzogthums Baden gebracht haben, in alle Theile unſeres Vaterlandes verbreiten, wird das deutſche Volk ferner auf ihre luͤgenhaften Vorſpiegelungen hören— nun dann wird von all' den ſchönen Hoffnungen des 1848er Frühlings Nichts, gar Nichts in Erfüllung gehen. Vielmehr heißt die Ziffer für dieſen Poſten unſerer Rechnung— Totaler vollſtändigſter Ruin und Bankrott des deutſchen Vaterlandes, mögen endlich die Einen ſiegen oder die Andern; und zwar lediglich um der von den Herrn Hecker, Struve, Herwegh und ähnlichen Helden erſonnenen Repu— blik willen. 5 d. Dabei haben wir noch ganz außer Acht gelaſſen: die Eipmiſchung auswärtiger Feinde oder Freunde. Unſere wohlbekannten franzöſiſchen, ruſſiſchen, däniſchen, polniſchen und italieniſchen Nachbarn würden es ſich aber im Falle eines Deutſchland zerfleiſchenden Bürgerkrieges ſicherlich nicht nehmen laſſen, ſich Verdienſte um das Glück der deut— ſchen Nation zu erwerben. Die Ruſſen würden der Monarchie die Franzeſen der Republik zu Hülfe ziehen, die Einen würden in Frankfurt und München, die Andern in Wien und Berlin ihr Hauptquartier aufſchlagen. würden wir militäriſche Befehle zu empfangen, dorthin Lieferungen und Kontributionen zu entrichten haben. Die Bauern würden mit Knuten- und Säbelhieben von dem Pfluge zu Fuhren getrieben werden, und würden ohne Pferde heimkehren. Man kennt ja Dies von früher. Kurz Deutſchland würde nochmals der Tummelplatz für fremde Völker werden und zuletzt wie immer— die Zeche be⸗ zahlen. Frankreich würde ſich das linke Rheinufer, Ruß⸗ land das rechte Weichſelufer als Entſchädigung aneignen. Und von den übrigen Nachbarn würde auch keiner leer aus⸗ gehen wollen. 5 g Und der Reſt des republikaniſchen deutſchen Reiches, welches Glück würde dieſem blühen? Nun der würde ausrechnen, ob ſich die Ueberfahrtskoſten nach Nordamerika noch aufbringen ließen. Wollt ihr um dieſen Preis die Republik erkaufen ihr deutſchen Männer! Ich fürchte, ihr bietet bald Reukauf, aber— zu ſpät. ——— 1 keunzig, riefen f Polkern, grunzoſ der in ſhleibe lauf ka. dali e ble d 5 0 ale Von dort aus Neu eren — ö 0 * 161. on Seiten 5 1 n 3 8 240 det Handen ie Franzoſen haben das nämliche Exempel in den 24. Dem hieſigen Bürger und Oekonomen Johannes Feiling e er. 0 3 2 einmal durchgemacht. Damals eine Tochter, Johanna Dorothea Louiſe, geb. den 23. vi riefen ſie: Es lebe die Republik und ſtürzten ſich mit allen Völkern in Krieg. Die Folge war, daß 2 Millionen 24. Franzoſen den Tod im Kriege oder auf dem Blutgerüſte oder in der Hungersnoth fanden, daß für 10000 Millionen ſchreibe zehntauſend Millionen Thaler Papiergeld in Um⸗ lauf kam und ſo tief im Werthe ſank, daß man die Pfeifen 1. damit anzündete. Und als alles Dies vorüber war, da ſetzte der Soldatenkaiſer Bonaparte den Republikanern den Fuß auf den Nacken und machte ſie zu ärgeren Knechten, 10. als ſie je vorher geweſen waren. Da hätten ſie auch gern Reukauf gegeben, aber es war— zu ſpät. Wen trifft alſo das Eiſen des republikaniſchen Rechen- 15. exempels? Kirchenbuchsauszug vom April 1848. 18. März. Dem hieſigen Bürger und Seifenſieder Johannes Wolff eine Tochter, Anna Margaretha, geb. den 4. April. Beerdigte: Johannes Windecker, hieſiger Burger und Schreiner⸗ meiſter, alt 45 Jahre, 6 Monate und 6 Tage, r den 30. März. Philipp Karl Adolph Meyer, des verſt. Kaufmanns zu Köln am Rhein Joh. Philipp Meyer, eheliches Söhnchen, alt 3 Jahre und 5 Monate, 7 den 8. April. Dr. Chriſtian Theodor Roth, Großh. Heſſ. Oberſchul⸗ rath und penſionirter Director des Schullehrerſeminars, alt 82 Jahre und 1 Monat, 1 den 13. April. 8 Adam Konrad, des Ortsbürgers zu Oſthofen Philipp Konrad Söhnchen, alt 3 Jahre, T den 17. April. Waitoſcgleil gerade dadurch ſachtige Tauge⸗ Lerſannlungu i Auſtalten für Bürger dird dauer nimmer augeſchuͤchtert. Hurgaſpinſtes Okrabe wie in 7 2 „ Friedberg. 20. Heinrich Briel, hieſiger Bürger und Fuhrmann, alt 42 N 2 geit dem Getraute: Jahre, 7 den 18. April. 1 it, die boſen N f 22. Adam Böhmer, des hieſigen Bürgers und Kupferſchmieds 0 reden Deulſch⸗ Keine. Chriſtian Böhmer eheliches Söhnchen, alt 6 Monate 0 laſſen ſich noch Getaufte: und 1 Tag, 1 den 20. April. a 1 (kane dur 2. Dem Bürger und Weißgerbermeiſter Johannes Heinrich 24. Katharina Clara Reitz, des hieſigen Bürgers und Uhr⸗ machers Johannes Reitz ehelich ledige Tochter, alt 27 Jahre, 10 Monate und 2 Tage, J den 22. April. Dorothea Enders, des hieſigen Bürgers und Schuh— Walz II. ein Sohn, Georg Philipp Franz Albrecht, geb. den 8. März. f* 29 2. Eine uneheliche Tochter, Erneſtine Chriſtine, geb. den a ecken, die ge: zu verſuchen; über 2 Krei⸗ 5 9 5 b f 5. März machermeiſters Johannes Enders eheliches 1 i al, Zulle 1 1717 alt 1 Jahr, 4 Monate und 6 Tage, 1 den 27. April. lf fe 14. Dem Großh. Heſſ. Feldwebel Joh. Heinrich Hahn dahier e eee 8 2 n 8 ein Sohn, Daniel, geb. den 5. März. 29. Katharina Caroline Louiſe Briel, des hieſigen Bürgers und Schuhmachermeiſters Philipp Briel eheliches Töch— 23. Dem Metalldrücker Friedrich Lang von Erbach eine terthen, alt 3 Jahre, 5 Monate und 11 Tage, f den der Frühlings Tochter, Eliſabetha, geb. den 29. März. elmehr heißt Tital 23. Dem hieſigen Bürger und Fuhrmann Ambros Ruppel 28. April. 9 ein Sohn, Johann Philipp, geb. am 6. Marz. * 2 23. Dem hieſigen Bürger und Oekonomen Chriſtian Glocken- Für die Abgebrannten in Wimpfen gießer eine Tochter, Eleonore Dorothea Anna Mariane Emilie, geb. den 4. April. a N Dem hieſigen Bürger und Metzgermeiſter Ludwig Kreuter eine Tochter, Wilhelmine, geb. den 27. März. pern Hecker, ſind nachträglich noch eingegangen: 15 kr. von Herrn Lehrer Kitz in, ennenen Repu⸗ 23 Langenhain,— im Ganzen 125 fl 44 kr. Friedberg den 11. Mai 1848. Bender. Dr. Fertſch. Dr. Sell. daſelbſt Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz, beſtehend in Trapp III. Echt gelaſſen: tunde. Unſere Bekanntmachungen von Be⸗ wenigſtnehmend verſteigert und iſt der Anfang ben, polniſchen auf der Pfingſtweide in der Stadt-Gemarkung. 170 Stämmen, zuſammen 7250 Cubikſuß haltend, I alle hoͤrden Friedberg den 15. Mai 1848. ebenfalls verſteigert werden. Gegen Bürgſchein aber in Gal 1 Der Großb. Heſſ. Bürgermeiſter[wird das Holz bis zum 1. Oktober verborgt. * ſicherlich NN Bender. Arbeits- Verſteigerung. Büdesheim den 12. Mai 1848. läck der deut⸗ Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter der Monarchie Bekanntmachung. (635) Donnerſtag den 18. l. M., Morgens um 10 Uhr, wird an Ort und Stelle die Regu⸗ lirung der Uſa, in der Burg⸗Gemarkung, wenigſt⸗ nehmend verſteigert. Der Ueberſchlag liegt bis zum Verſteigerungs⸗ termin bei dem Unterzeichneten offen. Friedberg den 13. Mai 1848.. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Arbeits ⸗Verſteigerung. (6560) Donnerſtag den 18. l. M., Vormittags um 11 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die Unterhaltungsarbeiten der Vicinalwege öffentlich wenigſtnehmend verſteigert. Friedberg am 15. Mai 1848. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Arbeits ⸗Verſteigerung. (637) Freitag den 19. l. M., Morgens um 10 Uhr, werden an Ort und Stelle die Unter⸗ haltungsarbeiten der ſtädtiſchen Wieſen, be— ſtehend in: 5 19 Steinhauerarbeit vorüberſchlagt 9 fl. 36 kr. 2) Maurerarbeit 2 3) Händearbeit 41 12, 47„ 20% (658) Die bei Erbauung eines Brückchens an der hieſigen ſtädtiſchen Kunſtwieſe nöthige Mau- rerarbeit, veranſchlagt zu 41 fl. 16 kr., ſodann die bei Erbauung einer Hauptſchleuße daſelbſt erforderliche Zimmerarbeit, veranſchlagt zu 45 fl., ferner die bei Anfertigung einer Bewäſſerungs⸗ ſchleuße und 8 Stück Auslaßſchützen vorkommende Schreinerarbeit, zuſammen veranſchlagt zu 19 fl., ſoll Donnerſtag den 18. d. M., Vormittags um 10 Uhr, in hieſigem Rathſaale öffentlich verſteigert werden. Friedberg den 12. Mai 1848. Der Gemeindebaumeiſter Ruths. Holz-⸗Verſteigerung. (659) Donnerſtag den 18. Mai l. J, Vor⸗ mittags 9 Uhr, ſoll in dem Büdesheimer Ge— meindewald, Raubloh: 57 Stecken eichen Scheitholz, 22,.„ Prügelholz und 790 Stück eichen Wellen an den Meiſtbietenden verkauft werden. Sodann: Freitag den 19. Mal, Vormittags 9 Uhr, ſoll Heep. Holz⸗Verſteigerung. (660) Freitag den 19. d. M., Vormittags um 9 Uhr, ſollen in dem Gemeindewald Ober— mörlen, Diſtrikt Steinbühl, nachfolgende Holz⸗ ſortimente, als: 1) 34 birken, eichen, aspen und erlen Scheit⸗ und Prügelſtecken, 2) 7450 Stück birken, eichen und aspen Wellen und 3) 21 Wagen und 15 Läſte Allerleiholz, öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert werden. Obermörlen den 10. Mai 1848. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter, Nicolai. Holz ⸗Verſteigerung. (661) Dienſtag den 23. d. M., Vormlttags um 9 Uhr, ſollen in dem Obermörler Gemeinde- wald, Diſtrict Wann, folgende Holzſortimente, als: 1) 65 Scheit⸗, Prügel⸗ und Stockholz Nadel⸗ ſtecken, 2) 3488 Stück Nadelbolzwellen und 3) 9 Wagen, 9 Läſte Allerleiholz, öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert werden. Obermörlen den 10. Mai 1848. g Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Nicolai. Oeffentliche Ladung. (662) Der Nachlaß des verlebten Forſtſchützen Andreas Brill zu Burggräfenrode hat ſich als überſchuldet dargelegt und fordert man deßhalb alle unbekannte Gläubiger auf, ihre Anſprüche an ſolchen ſo gewiß Dienſtag den 6. Juni Morgens dahier anzuzeigen, auch ſoviel thunlich zu be⸗ gründen, als ſonſt angenommen wird, ſie ver⸗ zichteten auf alle Anſprüche an den Nachlaß. Groskarben am 10. Mai 1848. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Jäger. Schmidt. Holz⸗Verſteige rung. (663) Freitag den 19. d. M., Vormittags um 10 Ubr, ſollen im Diſtricte Buchwald, nahe bei Ilbenſtadt: 1) 70 Stecken eichen Schälprügelholz, 2) 1850 Stück eichen Schälholzwellen und 3) 2550 buchen Wellen, öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Auf genügende Bürgſcheine hin, wird Zahlungs⸗ friſt bis zum 1. September l. J. verwilligt. Schloß Ilbenſtadt den 11. Mai 1848. Gräflich v. Leiningen W. Rentei daſ. Bernhardt. N ⏑ινιο¹⁰⁰ Privat ⸗ Bekanntmachungen. Bekanntmachung. „ 162 ſich in Rockenberg etablirt hat, und erſucht jetzt die Herren Vieheigenthümer, ſich bei ihm in Krankheiten ihrer ſämmtlichen Hausſäugethiere Raths zu erholen. Rockenberg, den 2. Mai 1848. Bore, ö praktiſcher Thierarzt. A r dee (615) Mit dem 1. d. M. bin ich von Gießen nach Friedberg übergezogen und wohne daſelbſt in dem Gaſthaus zu den drei Schwertern. Friedberg den 2. Mai 1848. Ludwig Seyd, Gr. Hofgerichts⸗Advocat. Bekanntmachung. (6601) Mittwoch den 24. d. M., Vormittags um 9 Uhr, ſoll das in dem Garten des Herrn O.⸗A⸗G.⸗Raths Knorr auf dem Hauck ſtehende, von Eichenholz gebaute, mit Schieferſteinen ge⸗ deckte Gartenhaus an Ort und Stelle auf den Abbruch meiſtbietend verſteigert werden. jenigen, welche Einſicht hiervon zu nehmen wün⸗ ſchen, belieben ſich zu wenden an Schreinermeiſter Ruppel. Eine Parthie Miſt, (665) gut verweſen, hat zu verkaufen Friedberg. Steinhäuſer, Bäcker. Anz el ge. (666) Einem geehrten Publikum hieſiger Stadt Rund Umgegend mache ich die ergebene Anzeige, daß ich mich als Damenſchneiver dahier etablirt habe, ſowie durch gute Arbeit und reelle Be⸗ dienung mir die Zufriedenheit meiner geehrten Kunden zu erwerben ſuchen werde. Jakob Muth, wohnhaft bei Herrn Tattler Klein. (Wolfsſtraße.) Ein Logis (667) mit Möbel für einen einzelnen Herrn iſt zu vermiethen bei Joh. Frick in der Die⸗Vorſtadt. Solide, ſichere und anempfehlungswerthe Capitalanlage. Das große Badiſche Skaafsanleben (639) von 14 Million Gulden, von den Landesſtänden errichtet und garantirt, bietet Gewinne von 14mal 50,000, 54 mal 40,000, 12mal 35,000, 23mal 15,000, 2mal 12,000, 55mal 10,000 bis abwärts fl. 42. Die nächſte Verlooſung findet am 31. Mai 1848 ſtatt und find hierzu bei unterzeichnetem Handlungshauſe Originallooſe à 28 fl. zu beziehen. Plane und jede Auskunft gratis. 5 Julius Stiebel Junior, Banquier Bureau, Wollgraben in Frankfurt am Main. Alle von mir bezogenen Looſe nehme bis zum 30. Juni l. J., im Falle ſolche in dieſer Ziehung nicht herauskommen ſollten, jederzeit à 26 fl. 30 kr. zurück, daher die Einrichtung getroffen iſt, daß zur Poſterſparung nur der Coursverluſt von 1 fl. 30 kr. einzufenden iſt. Solide Männer, die ſich mit dem Debit befaſſen wollen, ſchönen Rabatt. erhalten einen Büdingen, 16. Mai. Darmſtadt, 16. Mai. Friedberg, 16. Mai. Gießen 10. Mai. Grünberg, 6. Mai. Hungen, 6. Mai. Lauterbach, 6. Mai. Mainz, 10. Mai. Nidda, 11. Mai. a A. 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Ein Milchbrod 1 57 5 5 4 5 5 5 5 4— 5 Waſſerweck„ 1 6— 5¼ 5 5½ 6. 6 5 5 5 7 8 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg n