ann Ludui . den Herren Kunden den ſather zur Laſ den großen lagert len lauft 8 nde öde „ en Kaſtanien n deſem neuen, i guuigen Zuſpruch ——— Funn: und deiligen Zeit Ein Bein luth. Pfarrer z Preis 40 fr. 4 f. 8 f. gt. per d w mige nt Jh , war e dunem „ u Btauch⸗ aße befelächen ge⸗ ſertuttenden biographi⸗ deutſchen atrrlands. „9. Sept. Gießt⸗ Nidda, 9. Sept. —. , ing N 4 N* 2 2121— 2 ee u- u 1 10— 197 r EEK eln D —— V8 ins n Intelligenz Blatt für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. 8 2 * Sonnabend, den 16. September 1848. Zur gefälligen Beachtung. Den verehrlichen Einſendern von Inſeraten erlauben wir uns zu bemerken, daß alle Inſerate, welche in dem Mittwochsblatt fichere Aufnahme finden ſollen, längſtens Sonntags Abends, deßgleichen Alle, welche für das Samſtagsblatt beſtimmt ſind, längſtens bis zum Mittwoch Abend ſich in unſern Händen befinden müſſen. Die Expedition. Amtlicher Theil. Die Großherzoglich Heſſiſche Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks Friedberg an die Großh. Buͤrgermeiſter dieſes Regierungsbezirks. Betreffend: Geſetz, die Ausübung der Jagd und Fiſcherei in den Pro⸗ vinzen Starkenburg und Oberheſſen vom 16. Juli 1848. Wir haben wahrgenommen, daß mehrere Gemeinde— vorſtände, vermuthlich durch die Rubrik des Geſetzes vom 16. Juli l. J. irregeleitet, den Glauben gehabt, durch dieſes Geſetz ſey auch die Fiſchereigerechtigkeit an die Gemeinden übergegangen; dieſes iſt aber keineswegs der Fall und be—⸗ ſaͤgt hiervon das Geſetz gar nichts; es bleiben vielmehr die ſeitherigen Fiſchereiberechtigten in dem Beſitze dieſes Rechts, und iſt nur Art. 17. des Geſetzes die Beſchränkung aufer legt, daß durch dieſe Berechtigung die Benutzung des Waſ— ſers zu gewerblichen und landwirthſchaftlichen Zwecken nicht gehindert werden dürfe. Zu Vermeidung jeden Mißverſtändniſſes finden wir uns zu dieſer Erläuterung veranlaßt. Friedberg den 10. September 1848. Die Gr. Regierungskommiſſion Ouvrier. Bekanntmachung. Betreffend: 15 Vollziehung der Verordnung über die Jagdwaffen⸗ ö ene.§. 5. der Jagdwaffenpaß⸗Verordnung, ſollen die Jagdwaffenpaßtaxen an den Diſtriets⸗Einnehmer des Wohnorts desjenigen, welcher einen Jagdwaffenpaß er⸗ wirken will, bezahlt werden, und ſind die Gr. Diſtriets⸗ Einnehmer noch beſonders zu Befolgung dieſer Vorſchrift angewieſen. Da es in neuerer Zeit ſehr häufig vorgekommen, daß Jagdliebhaber die Jagdwaffenpaßtaren an andere Diſtricts⸗Einnehmer, beſonders die zu Friedberg, bezahlen wollen, welche ſolche zufolge der obenerwaͤhnten Vorſchrift nicht annehmen dürfen, ſo fordern wir Sie auf, die Vor— ſchrift des§. 5. der Jagdwaffenpaß-Verordnung durch öffentliche Bekanntmachung in Erinnerung zurückzurufen. Friedberg den 12. September 1848. Ouvrier. Mannigfaltiges. Neue Erziehungsweiſe. Kurze Zeit vor dem Juniaufruhr ſtand in Paris ein junges Mädchen, das der— jenigen Claſſe der Geſellſchaft angehörte, welches die Repu— blikaner einer gewiſſen Farbe das Volk nennen, auf dem Punkte confirmirt zu werden. Die Eltern des Kindes aber, deſſen Vater in der Nationalwerkſtätte arbeitete, konnten demſelben auf ihre Koſten kein neues Kleid anſchaffen, das ihr erlaubt hätte, ohne Beſchämung unter den andern Con— firmanten zu erſcheinen. Sie uͤberließen daher der Wohl⸗ thätigkeit die Sorge für die Ausſtattung der Kleinen. Zwei Töchter aus vornehmen Häuſern des Stadtviertels, die mit einem tiefen Gefühl des Mitleidens jene ſanfte Gute des Herzens verbanden, welche den Werth der Wohlthat ver— doppelt, übernahmen es, das junge Mädchen des Arbeiters mit allem Nöthigen zu der großen Feierlichkeit zu verſehen und ihr ſelbſt die betreffenden Kleidungsſtücke eigenhändig anzufertigen. * 300. Als die Kleider fertig waren und ſich das arme Kind mit Stolz in einem vor daſſelbe hingeſtellten Spiegel be⸗ trachten konnte, ſagte eine ihrer Wohlthäterinnen zu ihr: „Nun biſt du ja recht huͤbſch, Kleine!“— „O, mein Fraͤulein, erwiederte dieſe eitel,„in einigen Tagen werde ich noch viel ſchöner ſein, denn ich werde ein ſeidenes Kleid bekommen.—„Wie, woher?“—„Gewiß; nachdem geplündert worden iſt.“—„Aber das Plündern, mein Kind, iſt ja Diebſtahl!“—„O, Sie täuſchen ſich, bis dahin iſt es erlaubt!“ Dieſe Thatſache wird verbürgt. Ein engliſcher Marquis machte ſich dieſer Tage den Spaß, mit ſeinen Freunden auf der Eiſenbahn in der vierten Claſſe zu fahren. Die Eiſenbahn-Beamten, hierüber verdrießlich, mietheten ein paar Schornſteinfeger und ließen ſie, ganz mit Ruß bedeckt, zwiſchen der vornehmen Geſell— ſchaft Platz nehmen. Bei der nächſten Station kaufte der Marquis Billete für die erſte Claſſe, gab ſie den Schorn⸗ ſteinfegern und ließ ſie Platz nehmen, um die Zeichnung auf den ſeidenen Sitzkiſſen zu verſchönern. Ein naiver Vorwurf. Welches Aufſehen Klop— ſtock's Meſſiade bei ihrem erſten Erſcheinen in ganz Deutſch— land erregte, iſt bekannt; die Einen ſtrömten über im Lobe, die Anderen, die den kühnen Flug des Sängers nicht zu faſſen vermochten, nannten die Meſſiade„ein verrücktes Buch!,— Eines Morgens befand ſich Klopſtock in dem Vorzimmer ſeines Gönners, des Grafen Bernſtorff. Ein General geſellte ſich zu ihm, ohne ihn zu kennen, und fand an des Dichters Unterhaltung großen Gefallen. Als der General zur Audienz gerufen wurde, fragte er den Dichter: — Darf ich um Ihren Namen bitten?— Ich heiße Klop⸗ ſtock.— Haben Sie etwa die Meſſiade geſchrieben?— Ja wohl!— Wie iſt das möglich? Sie reden ja ganz vernünftig!(N. illuſtr. Ztſchr.) Beiträge zur Gründung der deutſchen Flotte. Einnahme. fl. kr. a) Durch den Wochenverein vom 1. Juni bis 2. Auguſt 28 47 b) Durch einmalige Sammlung 5 42 39 4 1 3 6 Summe us gabe. 0 Für Dienſtleiſtung 1— Rückſtändige Beiträge bis zum 15. September beiläufig 20— Friedberg den 14. September 1848. R. Schlich. Urich. Steinhäußer. W. Simon. Kirchenbuchsauszug vom Auguſt 1848. Hungen. Getraute: Keine. Getaufte: 6. Dem Bürger Peter Otterbein ein Sohn, Chriſtian, geb. den 21. Juli. i— 13. Dem Bürger und Metzger Konrad Zutt ein Sohn, Heinrich, geb. den 27. Juli. 27. Dem Bürger und Kammacher Jakob Mattheis eine Tochter, Louiſe Eliſabethe Johannette Suſanna, geb. den 7. Auguſt. Beerdigte: 6. Dem hier wohnenden prakt. Thierarzte Louis Zufall ein Sohn, Karl Philipp Wilhelm Otto Auguſt, 10 Monate und 10 Tage alt, 7 den 4. Auguſt. Markt e ee iht. Friedberg, am 13. September 1848. Aufgefahrenl Verkauft l Gattung wurden wurden Mittelpreiſe (Mltr.)(Mltr.) an Waizenm 126 104 9 16 Nor 28 18 5 48 Werſts 45 39 5 3 Hafen 18 11 3 2 Kartoffeln———— Erbſenn 4 1 6 15 71 26 Bleibt Reſt 70725 Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. N ιιν d νι Verpacht ungen. (1306) Montag den 18. l. M., Nachmit⸗ tags um 4 Uhr, werden an Ort und Stelle, in dem Hoſpitalhofe in der Uſa⸗Vorſtadt, drei Wohnungen meiſtbietend verpachtet. Friedberg den 7. September 1848. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Ben de k. Verſtei gerung. (4307) Montag den 18. l. M., Vormittags um 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe ein zum Johannes Waßmuth'ſchen Nachlaß gehö⸗ render, im Großgalgenfeld liegender Acker, hal⸗ tend 228 Ruthen— 446[Klafter, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 5. September 1848. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgericht daf. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Verſtei gerung. (1327) Montag den 18. September, Vor⸗ mittags um 11 Uhr, wird in der Hofraithe der Alexander Schmidt's Wittwe in der Vorſtadt zum Garten, meiſtbietend verſteigert, als: ein Pferd mit Geſchirr, ein Wagen, ein Pflug und eine Egge. Friedberg den 11. September 1848. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bend eee Edictalla dung. (1329) Nachdem Heinrich Sölter von Gon⸗ zenheim bei der unterfertigten Stelle ſeine In⸗ ſolvenz angezeigt hat, werden andurch deſſen Gläubiger vorgeladen, in dem zur Liquidation der Forderungen, auf Freitag den 6. Oktober d. J., Vormittags um 10 Uhr, anberaumten Termin um ſo gewiſſer zu er⸗ ſcheinen und ihre Forderungen zu liquidiren, als ſie anſonſten mit ihren Anſprüchen an die vor⸗ handene Maſſe, ausgeſchloſſen werden ſollen. Der Präcluſivbeſcheid wird nur auf der Amts⸗ ſtube eröffnet. ö Homburg den 28. Auguſt 1848. Landgräflich Heſſ. Juſtiz⸗Amt Dr. v. Haupt. Verſteigerung.. (134) Auf Anſtehen der Frau Philipp Gerth's Wittwe werden Dienſtag den 19. l. M., Vormittags um 9 Uhr, in hieſigem Rathhauſe deren Grundſtücke, in Friedberger und Fauer⸗ bacher Gemarkung liegend, beſtehend in unge⸗ fähr 20 Morgen, in Abtheilungen, auf ſechs 1 1 1 folgende Jahre meiſtbietend ver⸗ pachtet. Friedberg den 13. September 1848. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.„ Arbeits-Verſteigerung. 0 Donnerſtag den 21. l. M., Nach⸗ n 3 Uhr, wird an Ort und Stelle die Herſtellung der beiden Hauptgräben, in dem Straßheimer Wieſengrund, wenigſtnehmend ver⸗ fteigert. Die Zuſammenkunft iſt an der Brücke des Wieſengrundes. Der Ueberſchlag liegt von heute an bis zum SS e n Flotte 2 I. k. 2 42 90 3 d 7 0 N 20 E — uſt 1848. n, Chriſtig * 9 zun em g Mattheis eine Sanne,. r Lans *, 10 Fat. Verſteigerungstermin bei dem Unterzeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 11. September 1848. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter * Bender. Verſteigerung. (1310) In Auftrag der Frau Georg Wag⸗ ner's Wittwe werden Dienſtag den 19. d. M., Vormittags um 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe deren Grundſtücke in der Burg⸗Gemarkung, nebſt einem Baumſtück an der Seebach, in der Stadt⸗ Gemarkung liegend, auf 6 Jahre, in einzelnen Parzellen, meiſtbietend verpachtet. Friedberg den 13. September 1848. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter ende. Immobilien-Verſteigerung. (1347) Montag den 16. Oktober l. J., Vormittags um 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe nachſtehende, den G. Gerlach'ſchen Eheleute gehörende Immobilien, meiſtbietend verſteigert, als: Hofraithe, beſtehend in zwei Wohnhäuſer, Hinterbau, Scheuer und Stall an Georg Rauſch I., giebt in die Corpora 54 kr., Scheuer und Stall theilt mit Chriſtoph Eber⸗ hard Zerling und Georg Scheibel. Friedberg den 13. September 1848. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Frucht ⸗Verſteigerung. 1348) Freitag den 22. l. M., Nachmittags zum 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe 50 Malter Korn, dem vereinigten Armenfonds da⸗ hier gehörend, zweimalterweis, meiſtbietend tperſteigert. Friedberg den 13. September 1848. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Trauben ⸗Verſteigerung. 1349) Dienſtag den 19. d. M., Nachmit⸗ tags um 3 Uhr, werden an Ort und Stelle die diesjährigen Weintrauben in dahieſigem Schloß— bofe und in dem Zwinger nächſt dem Burg⸗ walle, öffentlich verſteigert. Friedberg den 13. September 1848. Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Bu ß. „* 301. Mobiliar⸗Verſteigerung. (1350) Donnerſtag den 21. September d. J., Vormittags um 9 Uhr, läßt Frau Heinrich Lorenz Wittwe in ihrer Behauſung, in der Weedgaſſe, nachſtehende Mobiliar-Gegenſtände, als: Weißzeug, Bettung, Bettſtellen, ein Kü⸗ chenſchrank, Zinn, eine greße Waſchbütte, ein⸗ gemachte Bohnen und Gurken ꝛ0., öffentlich freiwillig an den Meiſtbietenden verſteigern. Friedberg den 13. September 1848. In Auftrag: g Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Kornſtroh ⸗ Lieferung. (1351) Da die Lieferung von etwa 250 Gebund Korn⸗Stroh, zum Füllen der Betten in den Caſernen dahier, auf dem Soumiſfionswege vergeben werden ſoll, ſo werden die Intereſſen— ten mit dem Anfügen in Kenntniß geſetzt, daß die Lieferungsbedingungen bei dem Unterzeich⸗ neten, Ludwigsſtraße Nro. 470, täglich einge⸗ ſehen werden können; die Soumiſſion längſtens bis den 25. d. M., Vormittags um 10 Uhr, verſiegelt und mit der Aufſchrift:„Stroh⸗ Lieferung betreffend“, in dem am Eingange des Verwaltungs-Büreaus des 2. Bataillons des 4. Infanterie-Regiments aufgehängten Käſtchen eingelegt werden müſſen und gleich nach Ablauf dieſer Friſt die eingelegten Soumiſſtionen in dem genannten Büreau geöffnet werden, wobei die Soumittenten ſelbſt zugegen ſeyn oder ſich durch Bevollmächtigte vertreten laſſen können. Friedberg den 13. eee 1848. J. A.: Ahl, Quartiermeiſter. Bekanntmachung.“ (1352) Da der Verborg der Braunkohlen auf dem Dorheimer Bergwerk nach und nach eine Ausdehnung erreicht hat, welche für die Intereſſen des Werkes bedenklich erſcheint, und namentlich mehrfach die Wahrnehmung gemacht worden iſt, daß die erborgten Kohlen, resp. die Bürgſcheine ſogleich wieder verhandelt wurden, lediglich in der Abſicht, ſich baares Geld zu verſchaffen, ſo ſieht man ſich veranlaßt, hiermit bekannt zu machen, daß für die Zukunft kein neuer Bürgſchein angenommen werden wird, wenn nicht der Einleger die Bezahlung einer älteren, bereits fällig geweſenen Schuld durch Vorlage der Quittung nachzuweiſen vermag. Es betrifft dieſes namentlich alle diejenigen Reſtanten, welche gegenwärtig noch mit Poſten aus dem Jahr 1847 und bis Ende März 1848 im Rückſtand ſind, welche ſich daher in der bezeich— neten Weiſe vorſehen mögen, damit ſie nicht in die Unannehmlichkeit verſez werden, mit leerem Geſchirr zurückfahren zu müſſen. Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, bei Ausſtellung von Bürgſcheinen, auf dieſe Maß⸗ regel die nöthige Rückſicht zu nehmen und die⸗ ſelbe erforderlichen Falls, im Intereſſe ihrer Gemeindeangehörigen durch die Schelle bekannt machen zu laſſen. Dorheimer Bergwerk und Friedberg den 12. September 1848. Der Gr. Berginſpector Der Gr. Bergrentmeiſter Storch. Tex tor. Jagd ⸗ Verpachtung. (1353) Montag den 18. September d. J., Vormittags um 10 Uhr, ſoll die der Gemeinde Burggräfenrod zuſtehende Feld- und Waldjagd, auf dem Gemeindehaus, meiſtbietend verpachtet werden. Burggräfenrod den 12. September 1848 Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Moſcher o ſch. Jagd ⸗ Verpachtung. (1331) Montag den 18. September, Vor⸗ mittags um 9 Uhr, ſoll auf dem Büreau des Unterzeichneten die Jagd in der Gemarkung Pohlgöns, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, an den Meiſtbietenden auf mehrere Jahre verpachtet werden. Pohlgöns den 13. September 1848. Der Bürgermeiſterei-Verwalter Göbel. NN= Privat ⸗Bekanmmachungen. Z um Vermiethen. (1336) Ein freundlich möbelirtes Zimmer iſt zu vermiethen und bald zu beziehen. Nähere Auskunft ertheilt die Expedition. Blauer Vitriol! (1318) in beſter Qualität, zum billigſten Preife bei Friedberg. Wilhelm Fertſch. VAechte Bremer⸗Eigarren! (13199 habe wieder 200 Kiſten empfangen, welche äußerſt zu 25 fl. pr. Tauſend abgebe Friedberg. Wilhelm Fertſch. Geſchäfts⸗ Empfehlung. 11300) Die in Hanau d. I. ſeit einer langen Reihe von Jahren unter der Firma:„Johann Ludvig Haeusser“ beſtehende Holzhandlung hat, ſowohl zur beſonderen Bequemlichkeit ihrer verehrlichen Herren Kunden und ſämmtlicher Bauluſtigen der ganzen Wetterau ꝛc., als auch namentlich zur Erſparniß das denſelben ſeither zur Laſt gefallenen hohen Kinzig⸗Brücken⸗Geldes, ſich veranlaßt gefunden, einen Theil ihres wohlaſſortirten großen Lagers Noßholz, Diehlen, Gyps und Steinkohlen zus ihrer urſprünglichen Haupt⸗Geſchäfts⸗Niederlage, Vorſtadt Nro. 11, in den von ihr neu angekauften Holz⸗Hof bon tannen Nro. 16 vor der Kinzig⸗Brücke, an der Ausmündung der aus der W̃ etterau herführenden Kaſtanien⸗ g 1 zu verlegen und bittet, unter Zuſicherung der pünktlichſten und billigſten Bedienung, auch in dieſem neuen, om 1. September 1848 eröffneten, ſo günſtig gelegenen Local, um ferneren, recht zahlreichen gütigen Zuſpruch. Esklärun g. 136555) Den in Nr. 72 d. Bl. Inſ. Nr. 341 beſchriebenen Vorfall erkläre ich als eine vohafte Lüge und empfehle den Verfaſſer allen Henjenigen, welche erlogene Gemeinheiten ver⸗ Ffentlichen laſſen wollen. 72 l Burg Friedberg am 14. Septbr. 1848. UN Kirchweihfeſt. (1356) Sonntag den 17. und Montag den 18., ſowie Sonntag den 24. d. M., findet zur Feier des Kirchweihfeſtes gutbeſetzte Tanzmuſik ſtatt, wozu unter Zuſicherung guter Speiſen und Getränke höflichſt einladet Dorheim. Wilh. Bingel. Verſammlung 1357) des Arbeiter ⸗ Bildungs ⸗ Vereins Montag den 18. d. M., Abends 8 Uhr, im ge⸗ wöhnlichen Lokale. T.⸗ O.: Berathung einer Eingabe an die deutſche Nat.⸗Verſ. wegen Be⸗ rufung eines Arbeiter-Vorparlaments. Friedberg am 16. Sept. 1848. Der Vorſtand. 5 4 * 10 4 .—˙¹ AWA— % 302* A i er i Montag Morgeng 5 Uhr werden abermals Kirchliche Anze (1388) Guter reingehaltener Pfälzer Wein 5 Kanonenſchläge abgebrannt und um 8 Uhr ch 3 1 iedb e wird zu 16, 18 und 20 fl. per Ohm dillig beginnt das Feſt mit dem Läuten der Feſtglocke. für Friedberg. abgegeben: Döngesgaſſe Nr. 6(neu) im Hofe Sa I Si 5 1275 13. Sonntag n. Trinit. den 17. Se tbr in dranlfurt am Main. Schloßplatze und beginnt von da einen feier. 285 a e Zum Vermiethen. lichen Zug mit dem Muſikchor auf den Feſtplatz Pfarramtliche Funktionen verrichtet: (4359) In meinem neuerbauten Hauſe ſind Neuwieſe der zweite. Stock, ſowie eine Man⸗ nahe vor der Stadt, an 5 Chauſſee nach Herr Stadtpfarrer Sell. e 18. 3. Abe l können Buß bach. Eine reitende Ehrengarde wird den Vormittags predigt in der Stadtkirche: Friedberg 9 F. W. Reuß Zug begleiten. Während der Viehbeſchauung 5 1 105 en i n beluſtigende Unter- Herr Stadtpfarrer Fertſch. 2 haltungen für das Publikum angeordnet und 1 E m p f E h lun g. nach beendigter Preisvertheilung endigt ein Lot⸗(Abendmahl.) (4360) Mit niederläudiſchem Tuche Sen ſchönes Rindvieh u. ſ. w. den Nachmittags predigt in der Stadtkirche: in allen Farben und Oualitäten, Bukskin 0 5 0. 8 in den neueſten Deſſains, Weſtenzeugen, Für Reſtauration auf dem Feſtplatz wird Herr Diaconus Baur. Bieber, vorzüglichem Hemdflanell und beſtens geſorgt werden. 1 i 5 ſonſtigen in dieſes Fach einſchlagenden Waaren Nachmittags um 2 Uhr werden die jungen(Der Gottesdienst in der Burgkirche muß meh⸗ bin ich wieder auf das Beſte verſehen, was ich[Leute der Stadt auf einem landwirthſchaftlich[rere Wochen lang wegen des Orgelbaues aus⸗ in empfehlende Erinnerung zu bringen mich] geſchmückten Wagen mit den Jungfrauen der geſetzt bleiben.) beehre. f Stadt zum Feſtplatz fahren, worauf denn der 0 Friedberg. Seligmann Hirſchhorn.[Tanz auf dem Feſtplatz beginnt. 5 15 Abends zum Schluß wird ein ſchönes Kunſt⸗ K Gruͤnwagenſchmier e eue 4 g Fruchtpreiſe a 5 i ich im 848. 2— (1361) in Gol alt Sime iſt zu haben bei n Hag Feſteomité. 13. Sept. S. Sep. 16. Aug. 0 a imon 55 e h 8 Gattung. ried⸗ N Die⸗ Seifen⸗ und A beg, Fauerbach II. Oſſenheimer Waͤldchen. 9 9 Mainz burg .(1361) Sonntag den 17. und Montag den fl. 5 5 3 Einladung. n 18. Septbr., auf das Oſſenheimer Kirchweihfeſt,“ Waizen pr. Malter 15 15 1 65 10 2 (1362) Sonntag den 24. Sept. l. J., will[zum letztenmal für dieſes Jahr Tanzmuſik in] Korn 5 48 6 20 555 Unterzeichneter ein Geldſcheibenſchießen abhalten,! Wäldchen, wozu mit dem Bemerken höflicht] Gerſte„„ 5 3 6 12 415 wozu alle Herren Schützen höflichſt eingeladen einladet, daß vorzüglicher, über alle Partheien[ Hafer. 3 20 17 320 werden. Bemerkt wird, daß mit Büchſen unter erhabener, Einigkeitszwetſchenkuchen in Aus⸗ 85 22 85 725 per 5 10 geſchoſſen werden ſchnitt kommt. arf; bei ungünſtiger Witterung wird das 5 izei⸗ e 2 598 den darauf folgenden Sonntag fort⸗ A d ee p 55* 3 Leſetzt. iecht d'ran, thut i 2 2 ür die Städt i Wölfersheim am 12. September 1848. 8 10 55. e 15 0 verſuchen fuͤr die S ädte Friedberg und Butzbach Das Schützencomité. Aehle. vom 16. bis 22. September 1848. i isvertheilung Landwirthſchaftliche Preisvertheilung. 2 f dried Buz⸗ in Lich. Frankfurter Gold⸗Cour 5 Brod⸗Preiſe. berg. (1363) Zur Erhöhung der Preisvertheilung, vom 14. September. i kr. pf. kr. pf. welche nach den Beſtimmungen der Behörde,—————— 11 Leib⸗Roggenbrod 27 2 1 Cine 1e. del aer dunn en fl. kr. 2 4274 2 inrichtung zur Ehre des Landmanns, den 20125 4 8 9 ſchönen Zweck der Veredlung der Viehzucht des 8 051 3 55 15 Lth⸗ Lb. wichtigſten Zweigs der Landwirthſchaft ſo un⸗ Holländiſche 10 fl Stücke 10 3— Milchbrod 1 4% 1/4% verkennbar gefördert hat, werden die üblichen Ad e 1 5 36— Waſſerweck 15% Feſtlichkeiten in folgender 2 5 1 5 20 Frankftücke 9 37— Gemiſchtes(Tafel⸗/ Brod 15 ½ 115 ¼ Sonntag den 17. d. M., Abends na i ins 121 2 iſch⸗ 8 Uhr, werden 3 Kanonenſchläge die Feſlichkeien Eugliſche Souveran Fleiſch⸗-Preiſe.] pf.„ p, ankündigen. 1 die e. 1 0 2 „Kühfleiſch eee 8 8 85 2 5 3 L. a c gemäſtete—— Literariſche Anz 9„ auge be 8 8 „ Kalbflet 2—— (13190 Im Verlage von C. Bindernagel zu Friedberg ſind ſo eben erſchienen: 5 Sen 15 2 18 2 Predigt ⸗Parallelen für die chriſtlichen Feſte, Feiertage und heiligen 5 5 Veſ bon bios Schweinen 14 3 4— Nebſt einem Anhange ſkizzirter Antritts⸗ und Abſchieds predigten. Ein Beitrag]„ Gemiſchte Wurſt 10— 2— zur vergleichenden Homiletik von C. F. Gollhard, ev. luth. Pfarrer zu S 1 4 2 150 2 Bornheim im Frankfurtiſchen. bte(Schluß⸗) Lieferung. Preis 40 kr. 90 Gezäucherter Spec 24 4 Preis des ganzen Werkes(X und 741 S. 8.) 4 fl. 8 kr.„ Se 15— 18 55 „ rrflei. 2 Auf dieſes nunmehr vollſtändig erſchienene Werk machen wir die evangel. Herren Pfarrer und 5 Schweinenſchmalz, 0 70 Candidaten wiederholt aufmerkſam. Sowohl der Reichthum und die Vollſtändigkeit ſeines Inhalts auagclgſaſſen 40—— 18 2 als deſſen umſichtige und ſorgfältige Auswahl, beide bis jetzt unübertroffen, machen es zu einem„ Ai el 9 24— 24— vielſeitig belehrenden, jedem denkenden Homileten unentbehrlichen Handbuche. Werth und Brauch⸗„ Hammelsfett 164— 161— barkeit dieſer Dispoſitionen⸗Sammlung erhöhen noch um Vieles die am Schluſſe befindlichen ges] Die Großh. Heſſ. Regierungscommiſſion des nauen Textregiſter und die größtentheils von handſchriftlichen Mittheilungen herrührenden biographi⸗ Regierungsbezirks Friedberg. chen Skizzen von mehr ais 500 evangel. Predigern in allen Gegenden des deutſchen Vaterlands. Ouvrier. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.