der Jagd junlket in de pürt das dec in det Be en, dtn in ein Lenden— Kuan * mm tin dd b : O tanz f 4 ccc det Fürsten 1 * Intelligenz Olatt für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg im Beſonderen. Sonnabend, den 7. Oktober 1848. * 79. Auszüge aus dem Regierungsblatte. Auszug aus dem Regierungsblatt Nr. 47 von 1848. 5 1) Geſetz, die definitive Uebertragung der Polizeige— richtsbarkeit, einſchließlich der Forſtgerichts barkeit, in den Provinzen Starkenburg und Oberheſſen an die Gerichte betr.— 2) Bekannt⸗ machung, die Audienzen bei Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog betr. Um Jedermann das Mittel zu gewähren, Bitten, Wünſche oder Beſchwerden Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzoge mündlich vorzutragen, haben Allerhöchſtdieſelben zu befehlen geruht, daß Nachſtehendes veröffentlicht werde: 1) Seine Königliche Hoheit werden vor⸗ erſt an jedem Mittwoch in den Vormittagsſtunden von 8 bis 10 und von 11 bis 12 Uhr Audienz geben. 2) Sollten Seine Königliche Hoheit verhindert ſein, an dem genannten Tage Audienz zu geben, ſo wird dieß zum Voraus bekannt gemacht werden. 3) Eine vorläufige Anmeldung iſt nicht erforderlich; wer den Zutritt zu Seiner Königlichen Hoheit wünſcht, findet ſich in dem Vorzimmer ein und wendet ſich an den dort anweſenden Flügeladjutanten. 4) Wer Seine Königliche Hoheit in einer dringenden Angelegenheit, welche keinen Aufſchub erleidet, an einem anderen Tage zu ſprechen wünſcht, kann ſich bei dem Großherzoglichen Oberhof⸗ meiſter Freiherrn von Stoſch oder bei dem Großherzoglichen Flügeladjutanten Major Cameſasca deshalb melden. 5) Bitten und Beſchwerden in irgend einer Angelegenheit können nur alsdann mit Hoffnung auf Erfolg über⸗ geben werden, wenn in dieſer Sache die zuständigen niederen und höheren Behörden nicht übergangen worden ſind. 6) So ſehr Seine Königliche Hoheit das perſönliche Vertrauen der Vittſteller zu würdigen geneigt find, ſo mögen doch ſolche, welche die zu einer Reiſe in die Reſidenz erforder⸗ lichen Opfer an Zeit und Geldaufwand in Anſchlag zu bringen haben, in ihrem eigenen Intereſſe vorerſt wohl erwägen, ob ihr perſönliches Er⸗ ſcheinen bei Seiner Königlichen Hoheit wirklich erforderlich iſt, oder ob ſie nicht ihren Zweck eben ſo gut durch Abſendung einer ſchriftlichen Ein⸗ gabe erreichen, indem ſolche Eingaben allerhöchſten Orts ſtets Prüfung und thunliche Berückſichtigung finden. 7) Bitten an Seine Königliche Hoheit um Geldunterſtützung müſſen ſchriftlich aufgeſetzt und mit einem Zeugniß der betreffenden Regierungs-Commiſſion verſehen ſein, durch welches der Inhalt des Geſuchs, ſowie die Würdigkeit und das Bedürf⸗ niß der Bittſteller beſtätigt wird. Sie müſſen an das Cabinets⸗Secre⸗ tariat eingeſendet werden.— Darmſtadt, den 7. Sept 1848. Großh. Heſſ. Staatsminiſterium. aur. v. Rieffel. 3) Summariſche Ueberſicht der Rechnung Großherzogl. Landes⸗ Waiſen⸗Anſtalt für 1847. 5) Verzeichniß rechtskräftig gewordener, nach Art. 30 des Strafgeſetzbuchs bekannt zu machender, Strafurtheile der Gerichte der Provinz Rheinheſſen. Darunter Zuchthausſtrafen an Männer: von 9 J, wegen Wechſelfälſchung; von 8 J. wegen vorſätzlicher Brand⸗ ſtiftung; von 3 J. mit Schärfung wegen Diebſtahls; von 2 J. in contum. wegen Nothzucht; von 4 J. wegen Verführung z. U.; an Weiber: von 2½% J. mit Schärfung wegen mehrerer Diebſtahle, Bruchs der poliz. Aufſicht ꝛe. 6) Dienſt nachrichten. Am 13. Auguſt wurde der Aſſeſſor b. d. L.⸗G. Lichtenberg, Limpert, in gleicher Eigenſthaft a. d. . ⸗G. Ulrichſtein und der Aſſeſſor b. d. L.⸗G. Ülrichſtein, Brück, in gleicher Eigenſchaft an das L.⸗G. Hungen verſetzt. Am 19. Auguſt wurde der Landrichter Klipſte in zu Zwingenberg zum Director des Hofgerichts zu Gießen ernannt, und dem Schullehrer Greb zu Gunzenau die ev. Schullehrerſtelle zu Grebenhain, R.⸗B. Nidda, übertragen. Am 21. Verleihungen der Amtsdienerſtellen bei den Regierungscommiſſionen. Am 22. wurde dem Schulvicar Rüſter zu Pfungſtadt, im R.⸗B. Hep⸗ penheim, die 6. evang. Schullehrerſtelle daſelbſt und dem Schulvicar Würtenberger zu Spachbrücken, R.⸗B. Dieburg, die dafige evang. Schullehrerſtelle, dem Dr. phil. Glaſer zu Biedenkopf die ſeither prov. von ihm verſehene 1. Lehrerſtelle— der Naturkunde und Mathematik— an der daſigen Realſchule und am 24. dem Pfarrer Heber zu Friſch⸗ born die evang. Pfarrſtelle zu Biſchoffsheim, im R.⸗B. Darmſtadt, übertragen. 7) Charakterverleihung. Am 9. Juli wurde dem Freiprediger Nonweiler zu Mainz der Charakter als„Pfarrer“ er⸗ theilt. 8) Con currenzeröffnung. Erledigt iſt die neu errichtete evang. Pfarrſtelle zu Bingen mit einem jährlichen Gehalte von 600 fl. 9) Sterbfälle. Geſtorben ſind: am 9. Juli der penſ. Schullehrer K. Schmitt zu Unterſchönmattenwaag, im R.⸗B. Erbach, am 20. der penſ. Hofkammerrath v. Leykam zu Elſum, und der Schullehrer Pfeiffer zu Niedermoos, R.⸗B. Alsfed; am 31. der pen. Unterförſter Winter zu Battenberg, und der Zollamtsdiener Scheuer zu Bingen; am 3. Auguſt der Landrichter Euler zu Lorſch; am 4. der Renkamtmann Böt⸗ tinger zu Alsfeld; am 5. der penſ. Schullehrer Wolf zu Zahlbach, im R.⸗B. Mainz; am 7. der penſ. Obereinnehmer Freund zu Nidda; am 8. der evang. Pfarrer, Kirchenrath Glöckner zu Kirtorf, R.B. Alsfeld; am 9, der evang. Pfarrer, Kirchenrath Schaum zu Oberramſtadt, R.⸗B. Dieburg; am 11. der evang. Pfarrer Schweickart zu Reichelsheim, R.⸗B. Erbach; am 22. der Renkamtmann Bötticher zu Grünberg; am 23. der evang. Pfarrer Vaubel zu Lindenfels, R.⸗B. Heppenheim. Der Beef n mein ech. Was Einer nicht kann durch eigene Kraft, bringen Zwei, die ſich unterſtützen, leicht hervor, und wo Zwei zu wenig ſind, genügen vielleicht Vier u. ſ. f. Deßhalb ent⸗ ſtanden in der neueſten Zeit die Vereine, welche gewiſſe Zwecke, die dem Einzelnen gradezu unmöglich ſind, durch das Zuſammenwirken Vieler leicht erreichen. Man kann Vereine für alle mögliche und unmögliche Zwecke bilden, ja ein Menſch kann von der erſten Sekunde ſeiner Exiſtenz an bis zur Bahre und noch daruber hinaus, der Gegenſtand unzähliger Vereinsthätigkeiten ſein, wie aus folgender auf Thatſachen begründeter und amtlich beglaubigter Biographie ſattſam hervorgeht. Traugott Leberecht Treumund Fürchtegott Pietſche, geboren in einer größeren Stadt unſres deutſchen Geſammt— und Spezialvaterlandes, wäre wohl zeitlebens ungeboren geblieben, hätte nicht der Verein für unbemittelte Verliebte, ſich ſeines Vaters angenommen, und ihm durch die Beſtal⸗ lung als Vereinsdiener eine Stellung gegeben, in welcher ihn keine Obrigkeit hindern durfte, den Verſuch zu machen, ob er Frau und Kinder ernähren könne, oder nicht. Pietſche senior erſchien demzufolge bald als Gatte und nach Ablauf der rechtsgültigen Friſt auch als Vater. „ SM Hatte nun ſchon ſein Verſuch, eine Frau zu ernähren, die bedeutendſten Hinderniſſe gefunden, ſo lief derſelbe, als noch die Ernährung des Kindes hinzutrat, weit unglück— licher ab! Allein Pietſche senior war bald ſeiner Sorge für den Pietſche junior überhoben. Kaus hatte Letzterer ſeinen Erſtlingsgruß der Welt des Lichtes dargebracht, ſo war auch ſchon der Verein für unbemittelte Wöchnerinnen uner⸗ müdlich für Mutter und Kind beſorgt, und der Verein für arme Wochenkinder hüllte ſogleich den kleinen Schreihals in weiche Windeln, Pietſche senior verſicherte noch in ſpaͤten Jahren ſeine Freunde, daß er nie ſo viel und ſo gut gegeſſen habe, als während des leider erſten und einzigen Wochen⸗ bettes ſeiner ſeligen Pietſchin! b Pietſche senior hatte fur ſein Kind durchaus nicht zu ſorgen! Er legte es vertrauensvoll in die Arme der Vereine ſeiner Vaterſtadt, und ſah mit inniger Freude das Gedeihen und Wachſen des kleinen Vereiners. Die Taufe hatte der hiezu geſtiftete Verein übernommen, ein anderer verſah ihn mit den nöthigen Kindermützchen, und als das Knäblein erkrankte an langwierigen Kinderkrankheiten, ſo entfaltete der Verein für arme, kranke Kinder eine ſtaunenswerthe Ausdauer und Anſtrengung an ſeinem Krankenbettlein. Endlich war der boͤſe Feind des Siechthums über⸗ wunden, und klein Traugott beſuchte die Schule ſeines Kirch— ſpiels, nicht wenig ſtolz auf die ſchönen Bücher und Hefte, welche er von dem Vereine zur Vertheilung von Schulbüchern an arme Schulkinder erhalten hatte. Den größten Nutzen vom Schulbeſuche hatte ſonderbarer Weiſe nicht ſowohl der kleine Traugott, als vielmehr die Speiſekammer ſeines älterlichen Hauſes, denn er brachte von den Siebenſachen, die in der Schule gelehrt wurden, nur wenig in ſeinen Kopf; regel⸗ mäßig aber trug er zweimal die Woche einen Laib Brod nebſt einem Säckchen Kartoffeln nach Hauſe, welche der Verein zur Ernährung armer Schulkinder in der Schule vertheilte. So nahm er zu, nicht an Weisheit, aber an Jahren und Ungezogenheit, denn der Erziehungsverein war damals noch nicht geſtiftet, und als er vierzehn Jahre zählte, erhielt er vom Konſtrmandenverein den unerläßlichen Konfirmations⸗ rock. Nun ſollte er in die Lehre treten, was auch mit Hilfe des Vereins für Lehrgeldzahlungsunfähige Lehrjungen glück- lich zu Stande kam. a Traurig iſt es, daß Traugott die edlen Bemühungen ſo vieler lobenswürdiger Vereine ſo ſchlecht belohnte! Er zeigte frühzeitig ſchon Spuren von Herzloſigkeit und Grau⸗ ſamkeit! So fand er das größte Vergnügen darin, den Schweif eines armen Hündleins in ein halbgeſpaltenes Holzſcheit zu klemmen, und wollte ſich todtlachen, wenn das gequalte Thier raſend und heulend treppauf, treppab, im Hauſe und auf der Straße umher rannte! Sehr oft hatte er über dieſe und ähnliche Quälereien von dem Vereine gegen Thierquälerei die empfindlichſten Strafen erhalten— allein es half nichts. Sogar lebloſe Gegenſtände mußten zum Spiele ſeiner Zerſtörungsluſt dienen! Unweit der Stadt befand ſich auf einem Hügel eine Ruine aus dem Jahre 3821 v. Chr., zu welcher von Nah und Fern Reiſende herbeiſtrömten, welche ſich theils für die antiquariſche Seltenheit, theils für die entzückende Aufſicht intereſſirten. Traugott fand aber ein inniges Vergnügen daran, die ohnedies nur noch loſe und locker zuſammenhängenden Mauer- und Thurmreſte zu zer⸗ ſtören und Stein fuͤr Stein den Abhang des Hügels hinab— zurollen. Der Verein zur Erhaltung der alten Burg nahm dies natürlicher Weiſe gewaltig übel, und im Bunde mit dem hiſtoriſchen Vereine und dem Vereine für Landwirthſchaft, welcher ſeine üppigſten Muſterfelder durch das Herabrollen der Steine gefährdet ſah, brachte er es dahin, daß Traugott ſeinen jugendlichen Uebermuth nach Tit. MDC CCCLXXV, cap. 584299,§. 782900341 des— ſchen Strafcoder„muth⸗ willige Zerſtörung von Alterthümern betreffend“ durch einen dreijährigen Aufenthalt im öffentlichen Strafarbeitshauſe abbüßen mußte. Daſelbſt wurde er abermals Gegenſtand der zarteſten Sorgfalt des Vereines zur moraliſchen und religiöſen Ver⸗ edlung junger Sträflinge, und man durfte die ſchönſten Hoffnungen für den jungen Mann hegen, als er bei ſeiner Entlaſſung aus dem Strafarbeitshauſe, vom Bibelverein noch eine Bibel mit auf den Weg bekommen und dem Ver— eine für entlaſſene Sträflinge in die Arme gelegt wurde. In der Stille und Zurückgezogenheit ſeines Aufent- haltes hatte er ſich mit auffallender Vorliebe dem Schloſſer⸗ handwerke gewidmet, und ſo kam es, daß ein Vereinsmitglied, ein Schloſſer, ihn aufnahm und beſchaftigte. Hier unter den Augen und Fittichen des Vereins gedieh er zu einer ziemlichen Kunſtfertigkeit, allein, was zu verwundern iſt, er, das Kind und der Zögling ſo vieler Vereine, war nie zu bewegen, ſelbſt einem der beſtehenden Vereine beizutreten. Weder der Kunſtverein, noch der Mäßigkeitsverein, noch der Dombauverein, der Miſſions⸗, Kreuzer⸗, Turn⸗, Leſe⸗, Freihandels-, Weinproduzenten⸗, Geſellenverein zählten ihn zum Mitgliede,— deſto inniger aber hielt er zu dem nicht⸗ ſanktionirten Nichthutabnehmungsvereine, und einem Zweiten zur Fertigung von Nachſchlüſſeln. Letztere Anhanglichkeit zog ihm einen zweiten längeren Aufenthalte im Zuchthauſe zu, während deſſen er, Dank den Bemühungen des Frauenvereines zur Tröſtung und Erheiterung ruckfälliger Delinquenten, ſo weit gedieh, daß er nach ſeiner Entlaſſung durch abermaliges Verwenden des Vereines für entlaſſene Sträflinge eine Stelle als Aufſeher in der Vereinsbeſchäftigungsanſtalt erhielt. Dieſe Wohlthat ſollte er aber nicht lange genießen! Schon war er im Begriffe, mit Hilfe des Trauvereins ſich eine Gattin als Lebens verſchönerung auszuwählen, als er eines Abends in einem Anfalle von Schwindel die Treppe der Vereinsbeſchäftigungsanſtalt hinabſtürzte, und ſo zu früh für die Menſchheit ſein hoffnungsreiches Leben aushauchte! Der Verein für prunkloſe Beerdigungen übernahm die Beſtattung ſeiner irdiſchen Reſte, und an ſeinem Grabe hielt ein Mitglied des Vereines für paſſende Grabreden eine Geiſt und Gemüth gleich anſprechende Rede: über die Nich⸗ tigkeit und Thorheit menſchlicher Beſtrebungen. So war Traugott von der Wiege bis zum Sarge beſtändig ein Gegenſtand der Sorgfalt der edelſten Vereine. Der groͤßte von allen aber, der mächtigſte, hatte ihn nach dem Tode in ſeinen Schoos aufgenommen, denn ſein Grab liegt innerhalb der Gränzen des Zollvereins! (Flg. Blitr.) Mark. Neri cn Friedberg, am 4. Oktober 1848. Aufgefahren Verkauft 1 Gattung. wurden wurden Mittelpreiſe (Mltr(Mitt.). I. k. Wasen 00 20 9 3 n 28 16 5 5 Gerte 36 28 4 10 7 n 10 15 8 5 artoffeln 8 18 05 Erbſen 3 1 6 10 NB. In Friedberg wurde das Malter Waizen zu 200, Korn 190, Gerſte 170, Base 120, Rartoffeln 240 und Erbſen 220 Pfund gerechnet. ber garteſten igiöſen Ber, N die 0 ſte * ſchonſten dn ſeiner 1 Oldelverein en und dem N 4.5 em Ver⸗ egt wurde. t ſeines Auf * Aufent⸗ ben Schloſſer⸗ Vereusmitglied, die. Hier unter deb er z . et zu einer wundern iſt, e, e, war nie z reine deizutretet leuts verein, nog „, Turn-, Lese im zahlten iin 98 3 gedieh, daß Bettoctden de de ald Aufſeher an ace Traurertins ſſch wäblen, als et Andel die Treppe „ und ſo zu frih eben aus hauchte zun übernahm die een Gtabe hielt Grabreden ell : über die Nit gen 5 dis zum Sag ceelſten Vereint batte ihn nat denn ſein Gr 0 Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. NN Hofraithe⸗Verſteigerung. Montag den 9. Oktober l. J., Vor⸗ U 10 Uhr, wird in hieſigem Rath⸗ hauſe die den Anton Nerr'ſchen Eheleuten ge⸗ hörende Hofraithe, beſtehend inĩeinem Wohnhauſe, an Karl Oßwald und Jakob Mock gelegen, gibt in den Präſenz 6 ¼ kr., dem Fürſten zu Solms Braunfels 6% kr., öffentlich meiſtbietend ver⸗ steigert. Friedberg den 5. September 1848. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Hofraithe⸗BVerſteigerung. (1302) Montag den 9. Oktober, Vormittags um 10 Uhr, wird in bieſigem Rathhauſe die den Heinrich Büttner'ſchen Eheleute dahier gehö⸗ rende Hofraithe, beſtehend in einem Wohnhaus, an Ludwig Hoffmann und Hofgerichtsadvokat Trapp III. gelegen, öffentlich meiſtbietend ver— ſteigert. Friedberg am 5. September 1848. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgericht daf. Der Großh. Hefſ. Bürgermeiſter Bender. Immobilien- Verſteigerung. (1408) Auf freiwilligen Antrag der Georg Menges Erben dahier werden die denſelben zuſtehenden Aecker und Gärten, in der hiefigen Gemarkung, Dienſtag den 10. Oktober l. J., Vormittags um 10 Uhr, auf hiefigem Rathhauſe öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 26. September 1848. In Auftrag: Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Ben de r. Hofraithe-Verſteigerung. (1409) Dienſtag den 10. Oktober, Vormit⸗ tags um 9 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die Hofraithe der Chriſtian Friedrich Sieks Wittwe, beſtehend in Wohnhaus und Brauhaus, an Ludwig Lang I., ſodann 88[IKlafter Hausgarten, in den Graben⸗ gärten, neben Paul Falk, meiſtbietend verſteigert. Denſelben Tag, Nachmittags um 2 Uhr, wer⸗ den in der Hofraithe die väterlichen und errun⸗ genſchaftlichen Mobilien, beſtehend in Holzwerk, Glas ꝛc., dem Meiſtgebot ausgeſetzt. Friedberg den 27. September 1848. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter en dere, Holz-Verſteigerung. 1425) Montag den 9. Oktober d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll in dem vom Died'ſchen Kirchwalde dahier: 1) 500 Backwellen, und 2) alles Stecken⸗ und Wellenholz, welches von den früheren Verſteigerungen ſitzen geblieben iſt, öffentlich an Ort und Stelle an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Ziegenberg den 30. September 1848. Kirchner, Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (1432) Mittwoch den 14. Oktober l. J, Vormittags 10 Uhr, ſoll das Loos 13 a. 10 Erdarbeiten in der Gemarkung Vilbel, veran⸗ ſchlagt zu 1874 fl. 35 kr., an Ort und Stelle öffentlich an den Wenigſtnehmenden verakkordirt * 325 werden. Die Zuſammenkunft iſt an der Brücken⸗ bauſtelle zu Vilbel.. Voranſchlag und Bedingungen liegen vom 9. Oktober an zu Jedermanns Einſicht in dem een des Unterzeichneten zu Vilbel ereit. Friedberg den 2. Oktober 1848. Der Großh. Heſſ. Sections- Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (1433) Montag den 16. Oktober d. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, werden auf hieſigem Rathhauſe die Steinhauerarbeiten zur Erbauung einer Um⸗ fangsmauer um den Bahnhof dahier, beſtehend in Lieferung und Bearbeitung von Deckplatten, Thorpfeilern ꝛc. und veranſchlagt zu 2203 fl. 20 kr. an den Wenigſtnehmenden öffentlich in Akkord gegeben. Der Voranſchlag, die Zeichnungen und Ak⸗ kordsbedingungen können in dem Geſchäftslocale des Unterzeichneten vom 10. d. M. an einge⸗ ſehen werden. Friedberg den 5. Oktober 1848. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Bekanntmachung. (1431 Die Lieferung nachſtehender Bedürf⸗ niſſe für die Menage hieſiger Anſtalt auf das Jahr 1849, ſoll an die Wenigſtfordernden ver⸗ geben werden und zwar: „I. im Wege öffentlicher Verſteigerung: 1) 550 Malter Kartoffeln, 2) 1800 Stück Weißkraut, 3) 1800 17 Wurſing, 4) 30 Centner gelbe Rüben, 5% 28„ untererdige Kohlraben, 60 2„ Zwiebeln, 7) 25 Ohm Sauerkraut. II. Im Soumiſſionswege: 8) 60 Centner Erbſen, 44. 9) 50„weiße Bohnen, 10) 10„ Linſen, 110 20„Reiß, 127 17„geſchälte Gerſte, 13) 20„ Heidegrütze, 14) 30„ Weißmehl, 159 20„ Wattzengrütze, 16) 2½%„ ſpaniſche Nudeln, 179 10„ gedörrte Zwetſchen, 18) ½%„ Pfeffer, 19) 30„Butter und 20) 40 Maas Branntwein. 5 Die Verſteigerung der unter J. von Nro. 1 bis 7 einſchließlich bemerkten Gegenſtände ſoll Dienſtag den 17. Oktober l. J., Vormittags 10 Uhr, auf dem Directorial-Büreau dahier in kleineren Abtheilungen ſtattfinden und zur Ein⸗ reichung der Soumiſſionen über die unter II. von Nro. 8 bis 21 aufgeführten Bedürfniſſe iſt Termin auf Mittwoch den 18. Oktober J. J., Vormittags 10 Uhr, anberaumt, wovon man die Intereſſenten mit dem Bemerken in Kenntniß ſetzt, daß die näheren Lieferungs-Bedingungen vor dem bezeichneten Termin auf dem Directo⸗ rial⸗Büreau dahier eingeſehen werden können und daß die Soumiſſionen, mit der erforder⸗ lichen Aufſchrift verſehen, verſiegelt und porto— frei daſelbſt abzugeben find. Marienſchloß am 25. September 1848. In Auftrag: Der Verwalter Bauer. Marktverlegung zu Altenſtadt. (1435) Der in dem dießjährigen Landkalen⸗ der auf den 18. und 19. d. M. beſtimmte Altenſtädter Vieh- und Krämermarkt kann, da auf dieſe Tage jüdiſche Feiertage eintreten, nicht ſtattfinden und wird deßhalb auf den 25. und 26. d. M. verlegt und zwar in der Art, daß den 25. der Vieh⸗ und am 26. der Krämermarkt abgehalten wird. i Die Gr. Bürgermeiſter im Regierungsbezirk Friedberg werden um gefällige Veröffentlichung dieſes in Ihren resp. Gemeinden dienſtfreund⸗ lichſt erſucht. 5 Altenſtadt den 2. Oktober 1848. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter rie u de. Verſteigerung von Bauarbeiten. (1436) Mittwoch den 11. Oktober l. J., Vormittags um 10 Uhr, ſollen folgende, am hieſigen Schulhaus vorkommenden Arbeiten auf dem Büreau des Unterzeichneten öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden: 1) Spenglerarbeit, incl. Anſtrich, veranſchlagt u 18 fl. 2) Pfaſterung des Hofes, veranſchl. zu 21 fl. 36. Langenhain am 4. Oktober 1848. g Der n e N ut h. NN NN Privat ⸗ Bekanntmachungen. Aufforderung. (1428) Alle Diejenigen, welche noch Zah⸗ lungen an den Nachlaß der Ernſt Philipp Vogt's Wittwe zu leiſten haben, werden erſucht, ſolche binnen acht Tagen an J. Steinhäußer berichten zu wollen. Friedberg den 1. October 1848. Wohnungs⸗Veraͤnderung. (141060 Ich wohne nunmehr in dem Spameriſchen Hauſe, Metzgergaſſe Nr. 369, und empfehle mich in allen Sorten Schaafleder und einſchlagenden Artikeln. R. Hirſchhorn, Weißgerbermeiſter. Anzeige. (1427) Guter reingehaltener Pfäl⸗ zer Wein wird zu 16, 18, 20 und 24 fl. per Ohm, billig abge⸗ geben: Döngesgaſſe Nro. 6 neu (alt H Nro. 165) im Hofe in Frankfurt am Main. Bekanntmachung. (1437) Montag den 9. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſollen von dem Nachlaß des ver⸗ ſtorbenen Schmiedmeiſters Johannes Thönges II. zu Steinfurt, in deſſen Hofraithe: Eine Kuh, ein angemäſtetes Schwein, circa 120 Pfund ſchwer, vier Gänſe, drei Hühner, ein vollſtändiges Bett, männliche Montirungs⸗ ſtücke und Weißzeug, ein vollſtändiges Schmiede⸗ geſchirr, ein Karrn, ein Pflug, eine Egge und ſonſtige Oekonomiegeräthſchaften, gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden. Steinfurt den 2. Oktober 1848. Johannes Alt, Vormund. Garten⸗ Verpachtung. (1438) Meinen, am Fauerbacher Thore ge⸗ legenen, großen Garten beabſichtige ich entweder ganz, oder theilweiſe zu verpachten. Luſttragende wollen ſich bei mir melden. Friedberg am 5. Oktober 1848. Amtmann Dietzſch's Wittwe. Anzeige. (1439) Sonntag den 8. d. M., Nachmit⸗ tags um 2½ Uhr, findet Gottesdienſt in der deutſch⸗katholiſchen Kirche zu Vilbel ſtatt. Der Vorſtand. 1 f 0 N 1 J 1 15 8 Deutſcher Volksverein in Friedberg. (1440) Die nächſte Sitzung findet Montag den 9. d. M. ſtatt. Der Aus ſchu ß. Wohnungs-Veraͤnderung. (14410 Ich erlaube mir hierdurch die er⸗ gebenſte Anzeige zu machen, daß ich nunmehr mein von Schuhmacher Goll erkauftes, dem neuen Schulhauſe dahier gegenüber gelegenes, Haus bezogen habe und darin mein bisheriges Geſchäft als Herrenkleidermacher und Decadeur fortbetreibe. Gleichzeitig verbinde ich hiermit die Nachricht, daß ich mir einen Laden angelegt habe, in wel⸗ chem ſtets vorräthige Kleidung aller Art und dauerhaft, z. B. Hoſen, Weſten, Paletots, Kin⸗ der jacken u. ſ. w. zu haben ſind. Mit der Verſicherung billigſter Bedienung ſieht recht zahlreichem Zuſpruche entgegen Friedberg. Carl Schleuning. A een (1442) Den 28. vorigen Monats hat ſich bei Niederwöllſtadt ein Dachshund verlaufen. Wer ihn in Verwahrung genommen hat wird erſucht, ihn bei Gaſthalter Joutz zu Butzbach gegen eine gute Belohnung abzugeben. Ein Logis, (1448) welches auch für einen einzelnen Herrn abgegeben werden kann, hat zu vermiethen Joh. Hanſtein III. neben der Poſt. Ein Brenner, (IAA) welcher mit guten Zeugniſſen ver⸗ ſehen ſein muß, wird in eine Dampfbrennerei geſucht. Aſſenheim den 4. Oktober 1848. Groß. An die Herren Lehrer der Regierungs⸗ bezirke Friedberg und Nidda. (IAA) Als Deputirter der Regierungsbezirke Friedberg und Nidda von der erſten allgemeinen deutſchen Lehrerverſammlung in Eiſenach zurück⸗ gekehrt, beeile ich mich(dem Auftrage der Wahl— männer gemäß) die Herren Lehrer der beiden obigen Bezirke zu einer Generalconferenz auf „Montag den 16. Oktober in Echzell“ hierdurch freundlichſt einzuladen, um die Bericht⸗ erſtattung, welche punkt 11 Uhr beginnen wird, über Verlauf und Reſultat des Lehrercongreſſes vernehmen zu wollen. Schotten den 3. Oktober 1848. E wal d, Lehrer. Anf; (146) Herr Beigeordneter(wahrſcheinlich jetzt Bürgermeiſter) in Pohlgöns wird gebeten, ſich über verſchiedene Ausdrücke, welche er in Melbach über Geometer Jäger ausgegoſſen hat (er wolle Jäger aus dem Dorfe bringen) näher zu erklären. r Kurze Erwiederung zu Nr. 1391 des Intelligenzblattes. (147) Bei einer ſo talentvollen Anzeige, wenn man ſie ſo nennen will, wäre dem Ver— faſſer doch ein wenig mehr Orthographie anzu— rathen; denn dieſes könnte demſelben einen unge⸗ heuren Nachtheil bringen, beſonders bei den in Bälde zu vergebenden Aemterchen. Sollte man es meinen? Schinne ſtatt ſchöne! Oho! Oho! Oho! Oder wollte ſ. g. Verfaſſer einen ganz neuen? Dialect damit einführen? dies iſt nicht gut glaublich. Ja! wahrhaftig ſ. g. V., ein ſolcher, welcher 1! ſchrieb ſchinne ſtatt ſchöne, * 326 Fürwahr jeder Bube,— er braucht nicht ſehr alt zu ſein— verſteht mehr Orthographie als dieſer ſ. g. P. Wölfersheim den 20. Oktober 1848. Johs. Keller III. Nauheimer Teichhaus. (IAS) Zur Feier der Nachkirchweihe und zum Beſchluß der Sommerbeluſtigungen findet Sonntag den 8. Oktober auf dem hieſigen Teich⸗ hauſe Harmonie- und Tanzmuſik ſtatt. Indem ich dazu ergebenſt einlade, danke ich meinen ver⸗ ehrten Freunden für den Beſuch am Kirchweih⸗ feſte und empfehle mich zu fernerem Wohlwollen. Nauheim den 3. Oktober 1848. Heime ke l. Nachkirchweihfeſt in Nauheim. (1449) Zur Feier der Nachkirchweihe iſt Sonntag den 8. d. gut beſetzte Tanzmuſik bei mir anzutreffen, wozu höflichſt einladet Nauheim den 4. Oktober 1848. f D. Fritz. kachkirchweihfeſt zu Fauerbach II. (1150) Sonntag den 8. d. M. findet bei Gelegenheit des hieſigen Nachkirchweihfeſtes gut beſetzte Harmonie- und Tanzmuſik ſtatt, wozu 151 Zuſicherung beſter Bedienung höflichſt ein⸗ ade Fauerbach II. den 4. Oktober 1848. el Literariſche Anzeige. Im Verlag von C. Bindernagel zu Fried⸗ berg in der Wetterau iſt erſchienen: Worle des Glaubens und der guten Lehre, in 20 Predigten von Dr. Fr. Ch. W. K. Sell, Profeſſor der Theologie, Lehrer am Großh. Heſſ. evang. Predigerſeminar und Stadtpfarrer zu Friedberg, Mitglied der hiſtor.⸗theologiſchen Geſellſchaft zu Leipzig. Preis: 1 fl. 12 kr. Dieſe Predigten enthalten in Wahrheit, was ihr Titel beſagt: Worte des Glaubens und der guten Lehre(1. Tim. 4, 6). Sie ſind aus der lauteren Quelle des göttlichen Wortes geſchöpft und von dem Geiſte echt⸗ chriſtlicher Frömmigkeit durchweht. Die Dar⸗ ſtellung iſt rein bibliſch und edel.— Es werden darum vieſe Predigten nicht allein jedem chriſt⸗ lichen Leſer zur wahren Erbauung gereichen, ſondern auch Anfängern im Predigen als Muſter dienen können.— f 5 Durch die Herausgabe dieſer Predigtſammlung hat der durch ſeine theologiſchen und pädagogi⸗ ſchen Schriften bereits rühmlichſt bekannte Herr Verfaſſer einem ihm vielfach geäußerten Wunſche entſprochen. Frankfurter Gold-Cours vom 5. Oktober. N —— 8 ——— . 1 Neue Louisd'or 1 8 Friedrichsd'or 5 9 56 Holländiſche 10 fl. Stücke 10 4 Rand⸗Ducaten 5 36 20 Frankſtücke 9 38 Engliſche Souverains 1242 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 15. Sonntag n. Trinit. den 8. Oktbr. Pfarramtliche Funktionen verrichtet: Herr Stadtpfarrer Sell. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Stadtpfarrer Fertſch. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Candidat Urich. (Der Goltesdienſt in der Burglirche bleibt noch ausgeſetzt.) Fruchtpreiſe. 4. Okt. 29. Sep. 16. Aug. Gattung. Fried⸗; Die⸗ berg Mainz burg ff. kr. fl. Ir. A dir Waizen pr. Malterf 9 3 938 9/10 e 7 5 551 6151 5% Gere„„, 435 611/45 Hafer 3110 3143 320 Polizei ⸗ Taxe fuͤr die Städte Friedberg und Butzbach vom 7. bis 13. Oktober 1848. — 2 8 Fried⸗ Buß⸗ Brod ⸗Preiſe. berg. bach. 5 kr. pf. kr. pf. 1; Leib⸗Roggenbrod e 2 7, 4 2 4 2 4,, 9 7 9—— Lth. Lth. — Milchbrod 115 15 Waſſerweck 157 —Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 15% m 45% Fleiſch⸗Preiſe. ff.. 1 Ochſenfleiſch ach 1 2 1 2 e gemäſtete—— „ Kühfleiſch Jungemäſtetes 8 7 . 1% gemäſtetes—— 0 Rindfleiſch ungemäſtetes 777 „ Kalbfleiſch 8— 18— „ Schweinenfleiſch 131 213 2 „ Hammellleiſch 8 219— „ Schaaflleiſch 7— 17— „ Wurſtvon blos Schweinen 14— 14— „Gemiſchte Wurſt 00 „ Bratwurſt 17 „ Schwartenmagen 17— 17.— „ Geräucherter Speck 24— 19— „ Schinken 1293 19 7 5 Sa f 11 2 „Schweinenſchmalz 8 18 ausgelaſſen 24 18— unausgelaſſen 5 3 „ Nierenfett 2 2 77 Hammelsfett 16 75 1 8 Die Großh. Heſſ. Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks 9 K ra ch, Gr. Reg. Sectr. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernggel in Friedberg. M