nd merkwürdig e igen der Semnag ſel aus Ebert duft der Jahre 184 0 k. d Sen waren dert Adernagel t Fr — 909 0 eren d tub * Due iche, m3 Warbcher cuppen, rſen, UuNau⸗ K and Kartoffeln 99. 24 kr. WN. e chen die zweit uch — Inte lligenz-Olatt für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg im Beſt onderen. M 37. Sonnabend, den 4. November 1843. Amtlicher Theil. Die Großherzoglich Heſſiſche Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks Friedberg un die Großh. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks. Zetreffend: Diebſtahl mittelſt Einbruchs zum Nachtheile des Muſikus Johann Gottlob Gentſch zu Frankfurt a. M. Am 24. bis 25. d. M. ſind dem Rubrikaten folgende Hegenſtände entwendet worden 1 ruſſiſchgrüner Oberrock, noch ziemlich neu; 1 Gartenmeſſer; 2 Handtücher, F. G. gezeichnet; i 1 Trompete mit Königl. Sächſ. Wappen, einem Knopf und mit F. S. Maſchine; 1 wattirter Schlafrock mit grauem Futter. Auf diesfallſiges Erſuchen des Polizeiamtes zu Frank⸗ urt beauftragen wir ſie, geeignete Nachforſchungen nach den gezeichneten Sachen anſtellen zu laſſen, auch, im Falle des Zorfindens von ſolchen, uns augenblicklich die Anzeige zu machen. Friedberg den 28. Oktober 1848. J. V. Pb. D. n bu ſch. Dieſelbe an dieſelben. Hetreffend: Entwendung von ſilbernen Gabeln. Nach einem Schreiben der Kurheſſ. Polizei-Direction er Provinz Hanau ſind vom 23. bis zum 24. d. M. zu Wilhelmsbad ſechs Stück ſilberne Gabeln, auf welchen der Namen:„Panizua“ eingeſtampft iſt und welche einen Werth von 42 fl. haben, entwendet worden. Wir weiſen Sie an, geeignete Nachforſchungen nach dem Geſtohlenen unſtellen zu laſſen und ein etwaiges Reſultat alsbald zu unſerer Kenntniß zu bringen. Friedberg den 28. Oktober 1848. N Rauten bu ſch. 0 Dieſelbe an dieſelben. Betreffend: Arretirung der Eliſabethe Nüchter von Uffhaufen wegen Betrugs mittelſt Kartenſchlagens. Wir beauftragen Sie, auf die nachbeſchriebene Ru⸗ brikatin fahnden, ſie im Betretungsfalle arretiren und dahier abliefern zu laſſen. Friedberg den 27. Oktober 1848. J. V. d. D. Rauten bu ſch. Perſonalbeſchreibung: 8 Alter: 47 Jahre.— Größe: 4/ 3“/— Haare hond.— Augen: grau.— Augenbraunen: blond.— Naſe; ſtumpf.— Mund: mittel.— Stirn; ſchmal.— Kinn: rund.— Zähne: mangelhaft.— Geſicht: oval.— Geſichtsfarbe: geſund.— Statur: mittel.— Beſondere Kennzeichen: am linken Arm eine Narbe. Der Großherzoglich Heſſiſche Steuercommiſſaͤr des Steuerhezirks Hungen an ſämmtliche Gr. Bürgermeiſter dieſes Bezirks, als Vorſitzende der Einkommenſteuer-⸗Commiſſion. Betreffend: Die Einführung einer außerordentlichen Einkommenſteuer für das Jahr 1849. In den nächſten Tagen werden Sie durch mich einen Abdruck des Einkommenſtenergeſetzes zum gemeinſchaft— lichen Gebrauche der Einkommenſteuer-Commiſſion erhalten, ſowie Abdrücke der zugehörigen Inſtruction für jedes Com— miſſionsmitglied. Die erforderlichen Formularien werden Ihnen ebenfalls in aller Kürze zugehen. Die Verpflichtung der Mitglieder der Einkommenſteuer⸗ Commiſſionen wird von den betreffenden Gr. Landgerichten in den erſten Tagen vollzogen und es können nachher die Commiſſionen ohne Verzug ihre Thätigkeit beginnen, ohne eine weitere Zuſchrift von mir abzuwarten., Hungen den 30. Oktober 1848. Hunſinger. calſection des Gr. Heſſ. Gewerbvereins fuͤr Friedberg und die Umgegend. Monatliche Sitzung Montag den 6, d. M., Abends 7½ Uhr, im Gaſthaus zum„Steinernen Haus“.— ——— 9 I „ 336 Tagesordnung: 1) Wahl des Vorſtandes und Aus⸗ ſchuſſes.—) Miktheilungen über Gutta⸗Percha— über waſſerdichtes Leder und uber die Pruͤfung der Butter auf Käſeſtoff. Friedberg den 1. November 1848. Der Vorſtand: C. Wahl Auszuͤge aus dem Regierungsblatte. f Auszug aus dem Regierungsblatt Nr. 54 von 1848. 1) Bekanntmachung, die Zahlung der Vertretungsſummen für Kriegsdienſtpflichtige, welche an der diesjährigen Loosziehung Theil ge⸗ nommen haben, betr.— 2) Bekanntmachung, den Holzpreistarif für die Großh. Domanialwaldungen betr.— 3) Bekanntmachung, die Abände⸗ rung des Mainz⸗Homburger Eilwagen⸗Courſes betr.— 6) Bekannt⸗ machung eines rechtskräftig gewordenen Straferkenntniſſes in Gemäßheit des Art. 30 des Strafgeſetzbuchs.— 7) Bekanntmachung, die Verthei⸗ lung der Preismedaillen in dem philologiſchen Seminar zu Gießen betr. Am Schluſſe des Sommerſemeſters 1848 wurden Preiſe zuerkannt und ertheilt: dem stud. philol. L. Noir é aus Mainz der 1., Chr. Rumpf aus Gießen der 2. und E. Glaſer aus Grünberg der 3. Preis.— 8) Dienſtnachrichten. Am 21. Aug. wurde der Oberconſiſtorialrath Wernher dahier zum Miniſterialrath bei dem Miniſterium d. J. ernannt. Am 29. wurde der Poſtaſſiſtent F. Maurer zu Offenbach in gleicher Eigenſchaft bei dem Poſtamte zu Gießen und der Poſtpracticant Alefeld zu Darmſtadt als Poſtaſſiſtent bei dem Poſtamte zu Offenbach beſtätigt. Am 12. Septbr. wurde dem Zeichnenlehrer Lind enſchmit zu Mainz, unter Entbindung deſſelben von der Zeichnenlehrerſtelle an der daſigen Realſchule, die erledigte Stelle eines Zeichnenlehrers an dem Gymnaſium zu Mainz übertragen; am 14 wurde dem Schulvicar Eder zu Zorn⸗ heim, Reg.⸗B. Mainz, die 2. kath. Schullehrerſtelle daſelbſt und dem Schuloicar Würth zu Gonſenheim, Reg.⸗B. Mainz, die erledigte 3. kath. Schullehrerſtelle daſ. übertragen; am 15. wurde der von dem Hrn. Gr. zu Stolberg⸗Ortenberg und Roßla unterm 7. Juli d. J. auf die evang. Schullehrerſtelle zu Mittelſeemen, R.⸗B. Nidda, präſ. Schul⸗ vicar Glockengieſer daſelbſt für dieſe Stelle beſtätigt, ſowie dem Schulvicar Heidenreich zu Wohnfeld, R.⸗B. Nidda, die evang. Schul⸗ lehrerſtelle daſ. übertragen.— 9) Militärdienſt nachrichten. Am 25. Auguſt haben S. K. H. der Großherzog den penſ. G.⸗ M. Irhrn. o. Stoſch zur Suite der Infanterie zu verſetzen und ihren bisherigen Ad⸗ jutanten, Major Ca me ſas ca, 5 Ihrem Flügeladjatanten zu ernennen, — am 26. den Kriegsminiſter G. ⸗L. v. Steinling a. ſ. N. in den Ruheftand zu verſetzen und demſelben zum Zeichen der allerh. beſonderen Zufriedenheit m. ſ. l. tr. D. den Charakter als General der Infanterie u ertheilen,— und am 27. den G.⸗M. Grafen v. Lehrbach, unter eactivirung deſſelben, zum Kriegsminister zu ernennen geruht. Am 13. Sept. wurde der function. Oberſtabsarzt Dr. Ammanm a. f. N., unter Ertheilung des Charakters als Oberarzt, in den Ruheſtand verſetzt.— 10) In den Ruheſtand find verſetzt worden: am 15. Sept. der Schul⸗ lehrer Völſing zu Oberſeibertenrod und der Revierförſter Pfannſtiel zu Hainbach a. ſ. N.— 11) Geſtorben ſind: am 22. Aug. der penf. Oberſt v. Roſenberg zu Darmſtadt; am 19. Sept. zu Frankfurt der Sberlieutenant Zimmermann vom 1. Inf.⸗Reg.; am 20. der Revier⸗ förſter Schmidt zu Großbieberau. Verordnung, die Waldſtreunutzung in den Domanial⸗ und Communal⸗ Waldungen betreffend. Auf den Grund des Art. 2 der allerhöchſten Verord— nung vom 1. dieſes Monats werden die Normen, inner⸗ halb welcher die Benutzung der Waldſtreu zuläſſig iſt, und die Beſtimmungen, nach welchen deren Gewinnung und Abgabe ſtattfinden ſoll, in Nachſtehendem zur allgemeinen Kenntniß gebracht. I. Allgemeine Beſtimmungen für Domanial⸗ und Communal⸗ Waldungen. §. 1. Da das Bedürfniß an Waldſtreu in den ein⸗ zelnen Theilen des Großherzogthums ſehr verſchieden iſt und auch, je nach Lage, Boden- und Holzbeſtand, eine größere oder geringere Menge von Waldſtreu aus den Waldungen verabfolgt werden kann, ſo werden die Forſt⸗ behörden angewieſen, unter genauer Berückſichtigung dieſer Verhältniſſe innerhalb der nachbezeichneten Grenzen die Waldſtreuabgabe zu bewirken: daß in den Domanialwaldungen, 10 In Nadelholzwaldungen ſollen von je 100 Morgen des ganzen Waldes(Wirthſchaftsganzen) hoͤchſtens 20 Morgen und mindeſtens 6 Morgen, 2) in Laubholzwaldungen von je 100 Morgen des gan⸗ zen Waldes höchſtens 19 Morgen und mindeſtens 5 Morgen zur Streunutzung jährlich eingegeben werden. 3) In gemiſchten Laub⸗ und Nadelholzwaldungen iſt die 7 Streunutzungsfläche nach den vorſtehenden Beſtim⸗ mungen, je nachdem die eine oder die andere Holz, art vorherrſcht, feſtzuſtellen. 4) Außerdem iſt den Forſtbehörden geſtattet, die Nutzung der Waldſtreu an den Stellen anzuordnen, wo dieſelbe in tiefen Schluchten oder auf Wegen vom Winde zuſammengetrieben, oder wo dieſelbe vorausſichtlich entkommen wird. 5) Wo Gemeinden keine Nutzung oder in einem gerin— geren Umfange, als dem eben zugelaſſenen, in ihren Waldungen verlangen, ſoll nur die verlangte Nutzung ſtatt haben. Ebenſo ſoll ſich in ſolchen Domanial⸗ waldungen, wo die Nachfrage den erwähnten Umfang nicht erreicht, die Nutzung auf die Nachfrage be⸗ ſchränken. 8 b§. 2. Die Abgabe der Waldſtreu ſoll vorzugsweiſe in folgenden Zeiten ſtattfinden: a) Zu Ende Winters oder im Frühjahr; b) Kurz vor der Kornerndte; c) Zu Ende des Sommers vor dem Abfalle des Laubes. Auf Antrag der Ortsvorſtände können ſtatt dieſer in 55 Gemeindewaldungen auch andere Zeiten beſtimmt werden. II. Beſondere Beſtim mungen fur die Domanial⸗ Waldungen. 2 §. 3. Die Art und Weiſe, wie die Waldſtreu ge⸗ erndtet und wie dieſelbe aus dem Walde weggebracht wer⸗ den ſoll, wird in Domanialwaldungen durch den Revier förſter geordnet. §. 4. Die Waldſtreu ſoll abgegeben werden: a) nach Haufen oder Schichten von beſtimmter Größe vorzugsweiſe dann, wenn die Streu gegen Lohn aufgearbeitet und zur Verſteigerung beſtimmt wird; b) nach Tragläſten, Schiebkarren oder Wagen, beſonders bei Handabgaben, wenn der Empfänger die Streu ſelbſt einſammelt; c) nach Flächenlooſen nur ausnahmsweiſe, wenn dies den ortlichen Verhältniſſen nach zuläſſig iſt und zweckmäßig erſcheint. §. 5. Die Preiſe für Streumittel, welche aus der Hand abgegeben werden, ſollen von Zeit zu Zeit naß Verſchiedenheit der örtlichen Verhältniſſe geregelt werden. Für das Jahr 1849 ſollen, was die Abgabe in Trag. läſten und Schiebkarren betrifft, die Preiſe des Jahres 1848 gelten. Gleichzeitig ſoll in denjenigen Bezirken, il welchen in dieſem Jahre noch keine Herabſetzung der Preiſ⸗ für Waldſtreu ſtattgefunden hat, eine ſolche für Abgaben der letzterwähnten Art verhältnißmäßig bewirkt, ſowie ein allgemeiner Tarif für die Preiſe bei Handabgaben demnächſt publicirt werden. 1 a„ . 6. Die Forſtbehör ben dafür„ 5 Fial a nach den örtlichen Verhältniſſen, ein größerer oder kleinerer Theil der ganzen Streuerndte zur Verſteigerung, ein anderer Theil zur Handabgabe beſtimmt wird. §. 7. Die Abgaben aus der Hand geſchehen haußte ſaͤchlich nach Tragläſten und Schiebkarren, nach Wagen nur da, wo der größere Vorrath oder die Entfernung die Erlaubniß dazu räthlich macht. * 2 2 0 tenen, wo dieſelh 4 vom Win abe bernuzſchll — n einem geri Felaſſenen, in ihre ir verlangt: Nut n ſelchen Demand erwähnten Umm die Nachfrage tu ſell vorzugzre lahr; Wfalle des Alte. kennen in doe dere Zeiten belinnt de Dewanial n Vahſten ge⸗ de weggedrac woe u urch den Revi eben werden: „ beſtimmter Gli Stteu gegen k ung beſtimmt win det Dager, beſontn pfürger die Em Aweiſe, wan dief 1 zulaſſeg N u. ö ba a Karten, ung 5 uten 1 nt. Dle Abgabe aus der Hand ſoll ſich in der Regel nach Verzeichniſſen richten, worin von den Ortsvorſtänden ie ſich anmeldenden Einwohner eingetragen ſind und das Zedürfniß beglaubigt iſt. §. 8. 4 III. Beſondere Beſtimmungen für die Gemeinde⸗ Waldungen. §. 9. Bei Aufſtellung der Wirthſchaftsplane fur die Bemeindewaldungen haben die Großh. Revierförſter ihre Anträge auf Streunutzung nach Maßgabe der.§. 1 und 2 zu ſtellen und ſolche den Ortsvorſtänden zur Einſicht mitzutheilen. Wenn letztere eine ausgedehntere Nutzung oder ſonſt Aenderungen in dem mitgetheilten Plane bean⸗ tragen, die Forſtverwaltung aber aus Rückſichten für Er⸗ haltung der Waldungen hierauf nicht eingehen zu können Der nach§. 6 in den Domanialwaldungen zur Verſteigerung vorgeſehene Theil der Streunutzung ſoll unter freier Concurrenz veräußert werden. gerung unter freier Concurrenz findet auch dann ſtatt, wenn nach§. 7 die Anforderungen ſo groß ſind, daß ſie zus dem zur Handabgabe beſtimmten Theile der Streu⸗ erndte nicht ſämmtlich befriedigt werden können. „ 357* Die Verſtei⸗ beſchränken. aufgeſtellten Regeln ebenfalls maßgebend ſind, hat ſodann die Streunutzung ſtattzufinden. §. 10. Der Forſtverwaltung ſteht in Gemeinde⸗ waldungen über die Frage, ob und an wen Streu aus der Hand abgegeben oder verſteigert werden ſoll, durchaus keine Verfügung zu. betene Begutachtung und auf die, nach den Vorſchriften des Gemeinde⸗Rechnungs⸗ und Kaſſenweſens von ihrer Seite zu führende Aufzeichnung der Walderzeugniſſe zu Ihre Mitwirkung hat ſich auf er⸗ Darmſtadt am 3. October 1848. Aus allerhöchſtem Auftrage: Großherzoglich Heſſiſches Staats⸗Miniſterium. Jau p. v. Lehmann. Markt ⸗ Friedberg, am 1. November 1848. Bericht. glaubt, ſo wird der Ortsvorſtand ſeine abweichende Anſicht Korn in einem Protokolle niederlegen und dieſes durch die Forſt⸗ behörde der Regierungs⸗Commiſſion des Nach der Entſcheidung dieſer Letzteren, Aufgefahren Verkauft 5 Gattung. wurden wurden Mittelpreiſe (ltr.)(Mltr.).% Waſſden 23 7 8 505 15 5 5 43 J 9.. F 1 0 Bezirks mitgetheilt. Kartoffelnn 25 21 2 36 für welche die oben Erbſen 5———— Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. rr Immobilien⸗Verſteigerung. Montag den 6. November, Vormit⸗ —— 10 Uhr, werden die Immobilien des Bürgers und Gerber Philipp Hanſtein in hie⸗ ſigem Rathhauſe meiſtbietend verſteigert: 1) Hofraithe in der Uſaergaß, als Wohnhaus und Ställchen, an Johannes Huber. Zins in die Pio corpora 54 kr. 2) Zwei Gerbhäuſer an der Uſa, nebſt Gärtchen. Dienſtag den 7. November, Vormittags um 9 Uhr, werden in dem Wohnhauſe die väter⸗ lichen und errungenſchaftlichen Mobilien, be⸗ ſtehend in Holzwerk, Weißzeug, Bettwerk, Klei⸗ dungsſtücken ꝛc., dem Meiſtgebot ausgeſetzt. Friedberg den 23. Oktober 1848. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgericht daf. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Immobilien-⸗Verſteigerung. (1520) Montag den 6. November 8 Morgens um 10 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ hauſe die Ludwig Wagenknecht'ſchen Immobilien meiſtbietend verſteigert als: 1) Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus, zwei Nebenbäuen, Scheuer, Schoppen, Stall und zwei Mahlgängen an der Uſa. 2) 192 EKlafter S 98 Ruthen Garten in der Eten Gewann, an Johann Heinrich Müller, und 3) 927[◻IKlafter= 2 Morgen, 3 Viertel und 32 Ruthen Garten in der erſten Ge⸗ 9 9 an Heinrich Hanſtein IV. bei der ühle. Friedberg den 23. Oktober 1848. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Hofraithe⸗Verſteigerung. (1521) Montag den 6. November, Morgens um 10 Uhr, wird in hiefigem Rathhauſe die Friedrich Chriſtian Sieck ſche Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus, Kegelbahn und Brauhaus, meiſt⸗ bietend verſteigert. Friedberg den 23. Oktober 1848. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgericht Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Gen Edictalladung. (1512) Ueber das um 1291 fl. überſchuldete Vermögen des Georg Mohr von Aſſenheim iſt von Großh. Hofgericht formeller Concurs erkannt worden. Zum Anmelden etwaiger— dem Gericht bis jetzt noch unbekannt gebliebener Forderungen in Selbſtperſon, oder durch einen gehörig legiti⸗ mirten Bevollmächtigten, wird Termin auf Dienſtag den 28. November, Vormittags um 10 Uhr, anberaumt, und zwar bei Strafe ſtillſchweigenden Ausſchluſſes von der Maſſe. In dieſem Termin ſoll nochmals die Güte verſucht, eventuell zur Ernennung eines Gläu⸗ biger⸗Ausſchuſſes, ſowie zur Beſtellung eines Maſſecurators und Contradictors geſchritten werden. Gerichtsbekannte Gläubiger ſollen, wenn ſie nicht erſcheinen, als den Beſchlüſſen der erſchie⸗ nenen Gläubiger ſtillſchweigend beigetreten an⸗ geſehen werden. Friedberg den 16. Oktober 1848. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Dr. Gilmer. Obligation ⸗-Verlooſung. (1515) Von den Partial- Obligationen hie⸗ ſiger Gemeinde wurde durch die heutige Ver⸗ looſung Nro. 18. von 200 fl. den 1. Januar 1849 rückzahlbar und kann der Betrag entweder bei hieſiger Gemeindekaſſe oder dem Handlungshauſe Samuel Lindheimer jun. in Friedberg in Em⸗ pfang genommen werden, da vom Verfalltage an keine weitere Zinſen vergütet werden. Holzhauſen den 24. Oktober 1848. „Der aue Heff. er i e d. Bekanntmachung. (1837 Die auf den 6. November l. 85 Mittags 2 Uhr, in dem Bürger und Schreiner Paul Falk'ſchen Hauſe anberaumte Philipp Kon⸗ rad Kopp'ſche Mobiliar⸗Verſteigerung wird hier⸗ mit zurückgenommen. Friedberg den 2. November 1848. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Obligations ⸗Verlooſung. (1858) Bei der ſtattgehabten Verlooſung iſt die Nro. 21.(100 fl.) zur Abtragung auf den 31. December d. J. beſtimmt worden. Der Inhaber wolle daher bis dahin ſein Geld bei dem iſraelitiſchen Gemeinderechner in Empfang nehmen, da die Verzinſung mit dieſem Tage aufhört. Rödelheim den 9. Oktober 1848. Der Vorſteher „ H. Ma v. Jagd ⸗ Verpachtung. (1859) Montag den 6. k. M., Mittags um 1 Ühr, ſoll auf hieſiger Bürgermeiſterei die Jagd in der Gemarkung Rommelhauſen auf 3 Jahre an den Meiſtbietenden öffentlich verpachlet werden. Rommelhauſen den 31. Oktober 1848. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Wiegand. Bekanntmachung. (1560) Das Befahren des neu planirten Vieinalwegs zwiſchen Steinfurt und Nauheim, in der Gemarkung Steinfurt, iſt wegen der bereits im Betrieb ſtehenden Verſteigerungs⸗ arbeiten bis auf weitere Beſtimmung unterſagt. Dagegen kann der von Steinfurt am Löwen⸗ thal vorüberführende Weg nach Nauheim hin befahren werden. Die Gr. Bürgermeiſter der Umgegend werden erſucht, dieſes im Intereſſe ihrer Ortsangehörigen alsbald bekannt machen zu laſſen. Steinfurt den 1. November 1848. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter hönges. — ̃——* 1 0 0 1 1 9 . 1 0 . 1 9 0 Faſelochs⸗ Verkauf. (1461) Mittwoch den 8. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll auf hieſigem Rathhauſe ein der Gemeinde Södel zuſtehender ſchlachtbarer Faſel⸗ ochſe öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Södel den 1. November 1848. Der Großß det n ät h. rr Privat ⸗ Bekanntmachungen. Empfehlung. (1847) Ein junges Mädchen, welches ſo⸗ wohl im Kleidermachen als im Weißnähen er⸗ fahren iſt und Beſchäftigung in als außer dem Hauſe annimmt, empfiehlt ſich einem geehrten Publikum beſtens. Nähere Auskunft ertheilt Fr. Kautz, Schuhmachermeiſter, wohnhaft auf der Ludwigsſtraße. Einladung. (1852) Nach den Beſchlüſſen der Schul⸗ männer zu Eiſenach, Ende vorigen Monats, ſollen bekanntlich die Lehrer in den einzelnen Bezirken zu Zweigvereinen zuſammentreten, letz⸗ tere die Landesvereine und alle dieſe wieder den Centralverein(Vorort Dresden) bilden.— Die Lehrer an ſämmtlichen Schulanſtalten des Reg.⸗Bez. Friedberg werden demnach zur Ver⸗ ſtändigung über unſern Bezirksverein, insbeſon. dere zur Beſprechung deſſen Statuten, auf Mittwoch den 8. November l. J., Vormit⸗ ſags 10 Uhr, in das Gaſthaus des G. Gerlach dahier, andurch freundlichſt eingeladen. Friedberg im Oktober 1848. Bauer. Kromm. Marinirte Haͤringe! 8) Neue Vollbückinge, neuer Lapper⸗ duns Obbaſſche, holländiſche Vollhäringe und Sardellen, Genueſer Citronen, rheinbairiſche Caſtanien, Rum de Jamaica, Arac de Batavia und Punſcheſſenzen bei Friedberg. Wilhelm Fertſch, Fruchtmarkt Nro. 209. Baieriſches Bier (1319) hat in Zapf genommen und verkauft Jacob Burck in der Burg. Anzeige. 562) Guter reingehaltener Pfäl⸗ zer Wein wird zu 16, 18, 20 und 24 fl. per Ohm, ſowie auch noch mehrere andere Sorten billig abgegeben: Döngesgaſſe Nro. 6 neu (alt H Nro. 163) im Hofe in Frankfurt am Main. Immobilien„Verkauf. (1563) Ein in Södel gelegenes zweiſtöckiges Wohnhaus, von eichen Holz erbaut, nebſt. Stall und Hofraithegrund, ſowie 7 Morgen Gelände in Södler Gemarkung, ſollen Freitag den 1. December l. J., Vormittags, im Gaſthauſe des Jacob Fourier zu Södel, einer öffentlichen Ver⸗ ſteigerung ausgeſetzt werden. Melbach den 31. October 1848. Carl Magnus. Zwei möblirte Zimmer (45640 find gleich zu beziehen. Näheres ertheilt die Expedition d. Bl. in Faß . 358 Deutſcher ri zu Friedberg. (1565) Oeffentliche Verſammlung Sonntag den 5. d. M., Nachmittags um 3½ Uhr, im Gerlach'ſchen Saale. Namens des Vereins: Schaub, Präſident. Müller, Schriftführer. Ein ſpaniſches Rohr (1566) wurde am vergangenen Sonntag im Hötel Trapp vertauſcht und kann daſſelbe bei der. dieſes Blattes wieder unigetauſcht werden. eder Empfehlung. (1567) Neue Tuchmäntel, Tuchröcke, Tuch⸗ und Bukskinhoſen, Weſten und Schlafröcke in feiner, mittelfeiner und geringer Qualität, habe ich in ſchönſter Auswahl vor⸗ räthig und bringe dieſelbe nebſt meinen bekannten Artikeln in empfehlende Erinnerung. Friedberg. Friedrich Schleuning, g Ludwigsſtraße. Mobiliar-Verſteigerung. (1568) Montag den 6. d. M., laſſen die Bäcker A. Rauſch'ſchen 1. Eheleute, Vormittags um 9 Uhr, in ihrer ſeitherigen Behauſung nach- ſtehende Gegenſtände, als: Mehlkaſten, Backtröge, Kuchenbretter, Tiſche, Stühle, Schreibpult, Bettwerk, Küchen⸗ und Hausgeräthſchaften, eine Partie Miſt, drei Sandſteintröge u. ſ. w., gegen gleich baare Zahlung, öffentlich meiſtbietend verſteigern. Friedberg den 2. November 1848. Entlaufener Hund. (1569) Am Donnerſtag den 26. d. M. iſt mir ein Hühnerhund, eine Hündin von gelber Farbe mit etwas weiß auf der Bruſt und auf das Wort Laura hörend, entlaufen; ich bitte denjenigen, welcher Auskunft darüber ertheilen kann oder denſelben eingefangen hat, gegen eine angemeſſene Belohnung und Erſatz des Futter⸗ e an mich abzuliefern oder in Kenntniß zu etzen. 5 Kloppenheim den 30. Oktober 1848. f A. Fries. 5 Literariſche Anzeige. (1883) In der Buchhandlung von Wilh. Meck in Conſtanz iſt erſchienen und kann durch alle Buchhandlungen bezogen werden: Die Kartoffelküche, enthaltend 273 Recepte zu verſchiedenen Suppen, Paſteten, Knödeln, Krapfen, Aufläu⸗ fen, Backwerken ꝛc. ꝛc. aus Kartoffeln. Zweite Auflage. geh. 24 kr. 6 Vorräthig bei C. Bindernagel in Fried⸗ erg. Frankfurter Gold-Cours vom 2. November. — fl. J kr. Neue Louisd'or 6 8 Friedrichsd'or 9 56 Holländiſche 10 fl. Stücke 10 5 Rand⸗Ducaten 5 36 20 Frankſtücke 9 38 Engliſche Souverains 121 2 Volksverein 1 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 20. Sonntag n. Trinit. den 1. Nvbr. (Erntedaukfeſt.) Pfarramtliche Funktionen verrichtet: Herr Diaconus Baur. Vormittags predigt in der Stadtkirche: 4 7 Herr Stadtpfarrer Sell. (Abendmahl.) 1 Nachmittags predigt in der Stabtkirche: Herr Stadtpfarrer Fertſch. 1 (Der Gottesdienſt in der Burgkirche bleibt noch 9 ausgeſetzt.) f 1 Frucht preiſe. f 1. Nobr. 27. Oct. 2. Aug. Gattung. Fried⸗ Die⸗ berg Mainz burg a fl. kr. fl. kr. ff. kr. Waizen pr. Malter 8 588 9 1010 5 Korn„ 5 43 6 11 6 Die„„ 421 447 510 Hafer„„, 31151 3381-1— — Polizei ⸗ Taxe fuͤr die Städte Friedberg und Butzbach vom 4. bis 10. Novbr. 1848. * — 2. Fried⸗ Butz⸗ 85 Brod⸗Preiſe. berg. bach. kr. pf.] kr. pf. 11 Leib⸗Roggenbrod 9 2,, 1 4 2 4 2 44„,„ 8 2 81.8 — Milchbrod 1 5 1 9 — Waſſerweck 15 Gemiſchtes(Tafel⸗/ Brod 15% 15% Fleiſch-Preiſe. pf. 5 1 Ochſenfleiſch ies 10 2122 9 gemäſtete— 10 1 ge gemäſtetes 8— 81— N Rindfleiſchf ungemäffetes 7 en „ Kalbfleiſch 8— 18— „ Schweinenfleiſch 13— 13— „ Hammellleiſch 84218 „ Schaaflleiſch r „ Wurſtvon blos Schweinen 14— 14— „ Gemiſchte Wurſt 10 „ Bratwurſt 17—117— „ Schwartenmagen 17-17— „Geräucherter Speck 24— 24— „ Schinken 194. 191— 1 Se 19— 19— „ Schweinenſchmalz, 5 ausgelaſſen 24(— 24— unausgelaſſen 20— 29— „ Nierenfett 24— 24— „ Hammelsfett 16— 16— Die Großh. Heſſ. Regierungscommiſſion des 0 Regierungsbezirks Friedberg. Krach, Gr. Reg. Seert. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. 1 0 — —