der Stadtier . ageiner. A der Sta: der Sladtlirche: d Sell 15 durzlircht; Jeux. a Jurglicch; als — — rſcheint im Ver; gbauſen unter nik. Holk. en, Situations, 18 kr. ment eine jeder Scheidung aun Nenaments: golh thut, und ane zum Ver⸗ ligſten Redner Lieblingen nucden. Wandlung von Mai. Gießen da, 31. Mai. ——— Ny Nidda — 2 8 N SSS — ö ntelligenz- Blatt fuͤr die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. .—..— W 44. Sonnabend, den 3. Juni 1848. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Betreffend: Das Mathildenſtift. Die Zeitereigniſſe haben ein Mißverhältniß zwiſchen neuen Einlagen in das Mathildenſtift, und den Anforde⸗ rungen von Darlehn und Rückzahlung von Einlagen bei demſelben herbeigeführt. Es gefährdet dies nicht die Halt⸗ barkeit unſerer durch reiche Erſparnißkapitalien wohl und feſtbegründete Anſtalt, es erheiſcht indeſſen außergewöhnliche Maasregely, um keine Stockung in dem Betriebe derſelben und in der Erreichung ihrer wohlthätigen Zwecke zu ver⸗ anlaſſen.— Die Verwaltung hat zu dem Ende beſchloſſen, eine Anzahl Hypotheken vermittelſt Abtretung zu veräußern. Unter dem Bemerken, daß dieſelben ſämmtlich doppelte ge⸗ richtliche Sicherheit bieten und zu 5% mit Verpflichtung zu halbjähriger Zinszahlung verliehen ſind, richte ich an die Herrn Kapitaliſten und die Vorſtände von Stiftungen die Bitte, ihre verfügbaren Kapitalien zu Erwerbung dieſer guten Hypotheken zu verwenden. Friedberg den 30. Mai 1848. Der Präſident des Mathildenſtifts Küchler. Auszüge aus dem Regierungsblatte. Auszug aus dem Regierungsblatt Nr. 25 von 1848. 1. Geſetz, die Aufnahme eines Anlehens zum Zweck der Be ſtreitung außerordentlicher Bedürſniſſe des Staats betreffend.— Ludwig don Gottes Gnaden Erbgroßherzog und Mitregent von Heſſen und bei Rhein ꝛc. ic. Um die außerordentlichen, namentlich durch die Ausrüſtung und den vermehrten Dienſtſtand des Militärs dermalen auf Unſerer Haupt⸗ ſtaatskaſſe laſtenden Ausgaben zu beſtreiten, und ferner die zur Fortſetzung der angeordneten öffentlichen Arbeiten, insbeſondere des Baues der Main⸗ Weſerbahn, erforderlichen Mittel aufzubringen, haben Wir, mit Zuſtim⸗ mung Unſerer getreuen Stände verordnet und verordnen hiermit, wie folgt: Art. 1. Es ſoll im Wege der freiwilligen öffentlichen Subſcription ein Anlehen bis zum Betrage von einer Million Gulden durch Vermit⸗ telung Unſerer Staatsſchulden⸗Tilgungskaſſe aufgenommen werden.— Art. 2. Zu dieſem Behufe ſollen alsbald Subſcriptionsliſten ſowohl bei der Staatsſchulden⸗Tilgungskaſſe dahier als bei der Centralkaſſe zu Mainz und bei ſämmtlichen auswärtigen Obereinnehmereen und Rentämtern aufgelegt werden.— Art. 3. Ueber die ſubſeribirten Kapitalien werden Obligationen zu Fünf vom Hundert verzinslich ausgefertigt, ſolche vom Tage der Einzahlung an halbjährig verzinſt und gegen Zahlung des Nominalwerthes abgegeben.— Art. 4. Es werden Subſeriptionen von 50 fl., 100 fl. und von beliebigen höheren Beträgen, die ſich jedoch immer auf 50 fl. oder 100 fl. abrunden müffen, angenommen.— Art. 5. Es werden, je nach dem Wunſche der Subſeribenten, Obligationen auf In⸗ haber und dergleichen auf Namen lautend ausgefertigt und abgegeben. Die Ausfertigung der Obligationen erfolgt in Stücken von 50 fl., 100 fl., 200 fl. 500 fl. und 1000 fl. Den ausgefertigten Obligationen werden Zinscoupons beigefügt, jedoch kann auf Verlangen die Zinſenzahlung von den Obligationen auf Namen auch gegen beſondere Quittung geſtattet werden.— Art, 6. Die Einzahlung der ſubſcribixten Beträge kann als⸗ bald geſchehen und muß längſtens innerhalb drei Monaten vom Tage der Subſcription an entweder dei der Staatsſchulden⸗Tilgungskaſſe dahler, oder bei der Kaſſe, bei welcher die Subſcription erfolgte, geleiſtet werden.— Akt. 7. Den Subcſeribenten iſt geſtattet, Abſchlagszahlungen zu leiſten, welche jedoch in Beträgen von mindeſtens 100 fl. beſtehen und ſich immer auf 100 fl. abrunden müſſen.— Art 8. Sammtliche Subſeriptionen ſind bindend und bei Subſcriptionen größerer Betrage kann eine verhält⸗ nißmäßige Sicherheit für die richtige Einzahlung verlangt und, wenn dieſe nicht geleiſtet wird, die Annahme der Subſeription verweigert wer⸗ den.— Art. 9. Die in Gemäßheit dieſes Geſetzes aufgenommene Summe ſoll bis zum Schluſſe des J. 1849 von beiden Seiten unaufkündbar ſtehen.— Von dem Jahre 1850 anfangend, ſoll aber beiden Theilen vierteljährige Aufkündigung freiſtehen und jährlich mindeſtens ein Zehntheil des Geſammtkapitals abgetragen werden, ſo daß längſtens mit Abiauf des Jahres 1859 die ganze Summe wieder abgetragen ſein muß. Die von Seiten der Gläubiger ſtattfindenden Aufkündigungen werden in das abzutragende Zehntheil eingerechnet. Der Staatsſchulden⸗Tilgungskaſſe ſteht es aber frei, in den einzelnen Jahren auch mehr als ein Zehntheil und ſelbſt den ganzen Betrag der Schuld auf einmal abzutragen. Die Aptragung hat immer an den Falligkeitsterminen der Zinscoupons zu erfolgen.— Art. 10. Die Ausmittelung der Kapitalien, welche von der Staatsſchulden⸗Tilgungskaſſe aufgekündigt werden ſollen, ge⸗ ſchieht durch Verlooſung in Serien. Die Aufkündigung derjenigen Kapitalien, worüber Obligationen auf Inhaber ausgeſtellt find, erfolgt in der Darmſtädter Zeitung und in einer Frankfurter oder einer anderen auswärtigen Zeitung. Die aufgekündigten Kapitalien müſſen nach Ablauf von drei Monaten gegen Rückgabe der quittirten Originalobligation und der etwa dazu gehörigen nicht fälligen Zinscoupons in Empfang genom⸗ men werden. Ihre Verzinſung hört mit dem erſten Tage des vierten Monats auf.— Art. 11. Die in Gemäßheit dieſes Geſetzes aufgenom⸗ menen Summen werden von den Ständen des Großherzogthums als Staatsſchuld anerkannt, und es ſollen die zur Verzinſung und Tilgung derſelben erforderlichen Beträge jährlich aus dem Einkommen an Chauſſee⸗ geld, welches zu dieſem Behufe ſpeziell verunterpfändet iſt, von Unſerer Hauptſtaatskaſſe der Staatsſchulden⸗Tilgungskaſſe vergütet werden.— Art. 12. Unſer Miniſterium der Finanzen iſt mit der Vollziehung dieſes Geſetzes beauftragt. Urkundlich Unſerer eigenhändigen Unterſchrift und des beige⸗ drückten Staatsſiegels. Darmſtadt den 19. Mai 1848.(L. S.) Ludwig. Zimmermann. 2. Bekanntmachung, die Aufnahme eines Anlehens von Einer Million Gulden zur Beſtreitung außerordentlicher Bedürfniſſe des Staats betreffend. In Gemäßheit des mit den Ständen vereinbarten vorſtehend abgedruckten Geſetzes vom 19. d. M. ſoll ein Anlehen von Einer Million Gulden zur Beſtreitung außerordentlicher Bedürfniſſe des Staats zu Fünf vom Hundert verzinslich alsbald durch öffentliche Subſeription aufgenom⸗ men werden. Die näheren Bedingungen, unter welchen die Subſeription zu erfolgen hat, ſind in dem Geſetze ſelbſt enthalten, auf welches daher ihre Bezug genommen und zugleich zur Kenntniß des Pudlicums gebracht 2 182„ wird, daß vom Tage des Erſcheinens dieſer Bekanntmachung in dem Gr. Regierungsblatte an Subſcriptionsliſten ſowohl bei der Gr. Staatsſchulden⸗ Tilgungskaſſe als auch bei der Gr. Centralkaſſe zu Mainz und bei ſämmt⸗ lichen auswärtigen Gr. Obereinnehmereien und Rentämtern offen liegen, und daß der Termin zur Subſcription am 31. Juli dieſes Jahres endet. Darmſtadt den 20. Mai 1848. Großh. Heſſ. Miniſterium der Finanzen. Zimmermann. Ewald. 3. Charakterverleihung. Unterm 4. Mai wurde dem Poſt⸗ ſecretär Aloys Nell zu Mainz der Charakter als Poſtcommiſſär ertheilt. 4. Geſtorben ſind: am 31. März der penſ. Schultheiß Sauer⸗ wein zu Kleeſtadt, Kr. Dieburg; am 20. April der penſ. Schullehrer Rodenbach zu Boſenheim, Kr. Bingen; am 4. Mai der penſ. Förſter Guckemus zu Dudenhofen, Kr. Offenbach. Ueberreichung und Weihe der Fahne für die Bürger⸗ wehr zu Friedberg. Wie faſt überall im großen deutſchen Vaterlande, fuͤhlt man auch hier das Bedürfniß, ſich zu bewaffnen, und in größerer Anzahl unter einem ſelbſtgewählten, tüch⸗ tigen Führer zuſammenzutreten um bereit zu ſein, wenn es gilt gegen äußere und innere Feinde zu ſtehen und zu ſtreiten. Der Führer fand ſich in dem Großh. Bergrentmeiſter Herrn Textor, der, als ehemaliger tüchtiger Offizier, und wie ſich ſeit ſeiner Wahl herausgeſtellt hat, auch als Mann von dem nöthigen Takt für das mißliche Geſchäft, einer aus ſo heterogenen Elementen gebildeten Schaar, vorzuſtehen, ganz geeignet iſt. Die Waffenübungen wur⸗ den ſeither theils unter ſeinem Kommando gemeinſchaftlich, theils nach ſeiner Anordnung von größeren und kleineren Geſellſchaften vorgenommen, und berechtigen bei dem löb⸗ lichen Eifer der Wehrmannſchaft zu den ſchönſten Hoff— nungen. Die noch fehlenden Schießwaffen wurden auf höhere Anordnung von dem hieſigen Bataillonskommando verabreicht, was dankbare Anerkennung fand. Noch fehlte es aber an Einem; es fehlte ein äußeres Zeichen der Einigung, eine ſichtbare Mahnung an den hohen Zweck dieſes Zuſammenſchaarens, eine ſtete Er⸗ innerung daran, daß nur einträchtiges Wirken und feſtes Zuſammenhalten ſtark macht. Und dieſes wurde uns— praͤch⸗ tig und ſchön für das Auge, wie hoch und hehr der Ge⸗ danke, den es ausſprechen ſoll— in einem, von den Frauen und Jungfrauen hieſiger Stadt geſtifteten Banner, in einer herrlichen ſchwarz-roth-goldnen Fahne mit dem Reichsadler und der vielſagenden Inſchrift„Mit Gott für Freiheit und Vaterland“ und zweien, vom Schaft⸗ knopfe herabwehenden rothweißen Bändern. Am Sonntag den 28. d. M. war die Feier der Ueberreichung und der Weihe dieſer Fahne. Vom Auf⸗ ſtellungsplatz an der Stadtkirche auf den Exercirplatz marſchirt bildete das Bataillon der Bürgerwehr ein Viereck, in deſſen Mitte alsbald die edlen Stifterinnen mit ihrer ſinnreichen Gabe, von der Turnermuſik geleitet, einzogen. Fräulein Ida Simon hielt hierauf folgende Anrede: „Die großen Ereigniſſe der jüngſten Zeit, welche alle Empfindungen für die höchſten und heiligſten Zwecke des deutſchen Volks zu edler Begeiſterung ſteigerten, konnten auch an uns, den deutſchen Frauen, nicht ſpurlos vorüber— gehen. Mit Freude begrüßen wir daher die Gelegenheit, welche in Widmung einer Fahne für die Bürgerwehr unſerer Stadt einen Ausdruck für unſere Theilnahme ge— ſtattet. Sie finden in derſelben ein Sinnbild alles Deſſen, was dem deutſchen Manne ſtets heilig war, und für deſſen Erhaltung und Ehre er jetzt mehr als je ſich gedrungen fühlt, mit ſeinem Leben, wenn es Noth thut, einzuſtehen. Wir freuen uns darum, in der allgemeinen Volksbewaff— nung jedem deutſchen Bürger das Mittel in Händen ge— geben zu ſehen, für Recht und Vaterland zu ſtreiten. Und ſo nehmen Sie denn dies Banner aus unſern Händen mit dem Wunſche, daß die Erinnerung an die Geberinnen ſtets eine frohe, ermuthigende ſein möge. Vielleicht iſt der Augenblick nicht fern, wo Sie ſich zu heiligem Kampf um daſſelbe ſchaaren; es beſeele Sie dann neben der Hin⸗ gebung an die Pflicht die Zuverſicht, daß den zu Haus weilenden Frauen ächt deutſcher Muth im Herzen wohnt, dem kein Opfer für das Vaterland zu ſchwer iſt.— Wie die goldne Inſchrift auf dem Panier rufen wir im Geiſte Ihnen zu:„Kämpfet mit Gott! für Freiheit und Vaterland!“ f Darauf empfing der Führer die Fahne aus der Jungfrauen Hand, übergab ſie dem Fahnenträger und ſprach, zuerſt zu den Damen und dann zur Wehrmann⸗ ſchaft und zur Fahne gewandt, Folgendes: „Hochverehrteſte Frauen und Jungfrauen! Mit freu⸗ diger Erregung empfange ich dieſe Fahne aus Eurer zarten Hand und ſage im Namen aller hier verſammelten Män⸗ ner, deren ſtarkem Schutze ich ſie nunmehr übergebe, Dank, herzlichen Dank, für die durch die Stiftung dieſer Fahne an den Tag gelegte patriotiſche Geſinnung, für dieſen Beweis, daß auch Eure Herzen mächtig ergriffen worden ſind von den wunderbaren Regungen dieſer Zeit, von der freudigen Ahnung eines aus langem Schlaf er— wachten neu auflebenden Deutſchlands. Zum Beweiſe deſſen gabt Ihr uns dieſe deutſche Fahne, entfaltet Ihr die ſo lang entſchwundenen, nun aber wieder im hellſten Sonnenlicht erglänzenden deutſchen Farben: „Roth wie die Liebe iſt der Brüder Zeichen, Treugolden wie das Herz im Buſen glüht; Und daß wir auch im Tode nimmer weichen Iſt ſchwarz das Band das unſ're Bruſt umziehtl⸗ Euch aber, liebe Männer, Mitbürger und Waffen— freunde, übergebe ich dieſe Fahne zunächſt als das Panier eines ächten deutſchen Bürgerthums, eines Bürgerthums, das ſeine Rechte eben ſo eifrig bewacht, als es ſtets be— reit iſt, auch ſeine Pflichten eifrig zu erfüllen, eines Bür— gerthums, das zwar dem Fortſchritte mit Entſchiedenheit huldigt, aber dem geſetzlichen Fortſchritte, eines Bürger— thums endlich, welches die Freiheit zu unterſcheiden weiß von Zügelloſigkeit, das die Willkür verabſcheut, von welcher Seite ſie auch ausgeübt werden wollte. Walte du es großer Gott, daß der Bau, auf deſſen Errichtung wir alle ſo ſehnlich hoffen, der Bau einer gro— ßen deutſchen Zukunft in friedlicher Weiſe aufgerichtet werde von den deutſchen Männern, welche das Vertrauen der Nationen in die alte Kaiſerſtadt am Mainesſtrande entſendet hat. Sollte es aber anders beſchloſſen ſein im Rathe der göttlichen Vorſehung, ſollte der Bau mit blutigem Mörtel gekittet werden müſſen, dann liebe Brüder, ſei dieſe Fahne auch das Panier, unter dem wir uns ſchaaren, zum Kampfe mit Gott für Freiheit und Vaterland, das Panier, unter dem wir muthig fechtend ſtehen, und wenn das Va— terland es gebeut, auch muthig ſterbend fallen wollen. Deutſcher Adler erhebe die Schwingen, Mächtigen Fluges zur Sonne empor, Deutſche Brüder es wird gelingen! 7 5 es laut im jubelnden Chor, och lebe das Vaterland dreimal hoch. Nach dieſer eben ſo erhebenden als bedeutungsvollen Feier, marſchirte das Bataillon noch an den Frauen vor⸗ uͤber, ſetzte die Gewehre an und vereinigte ſich dann zur Abſingung des von Herrn Buchdruckerei-Vorſteher Friedrich gedichteten ſchönen Liedes: Melodie: Bekränzt mit Laub ꝛſ. „Aus Wehrmanns Bruſt ertönt mit lautem Schalle ,: Der edlen Frauen Lob,: Daß es vom Berg zum Thale wiederhalle, 7: Das wohlverdiente Lob. die gcgerim„ 183„ 5 f a ee e n bur Schleswig Holnein ee e fen br dre e e 4 1 baut Ja dies Panier, mit ſchwarzroth⸗goldnem Wehen, 2—5 0* e e 8— ö r. n, Fit Gott für Frelheie Bale land“ zu ſtehen; zuſammen. 75 K. * Die„Ae debe e 5. welche an das Comité für Schleswig⸗Holſtein zu Frankfurt a, M. abge⸗ umelten Män, ned übergebe, Ortung dieſer eſnnung, für dig ergriffen en dieſer Zeit, em Schlaf er⸗ Beweiſe deſſen Ar die ſo la u Sonnenlicht * und Waffen⸗ s das Panier Bürgerthums, dc duns be⸗ en, eines Bur⸗ Entſchiedenheit eines Bürger⸗ erſcheiden weiß t, von welcher au, auf deſſen Bau einer Fro⸗ t aufßrrichtet das Vertrauen Nainesſtrande loſſen ſein im u mit blutigem rüder, ſei dieſe ſchaaren, zum b daß Panel, wenn das Va; en wollen. „ a zungsvollen Frauen vol⸗ ſich dann zur leber rieb Wir wollen aber auch getreulich ſchirmen, , Nach deutſcher Männer Art,:,: Und ob uns auch Gefahren hart beſtürmen, 5 Die Frauen, hold und zart.:,: Aus Wehrmanns Bruſt ertönt mit lautem Schalle: 2, Den Frauen Ehr' und Dank!: Daß es vom Berg zum Thale wiederhalle, , Den Frauen Ehr' und Dank%: geben worden ſind. Friedberg den 31. Mai 1848. . o. Markt ⸗ erich t. Friedberg, am 31. Mai 1848. 5 5 5 Aufgefahrenſ Verkauft Mittelpreiſe Die übrige Zeit bis zum Abend, brachte man in hei— Gattung. wurden wurden terer Geſellſchaft in und außer den aufgeſchlagenen Wirth⸗(Mltr.)(Mltr.) fl. kr. ſchaftszelten zu, marſchirte dann in die Stadt zurück und Wacen 70 76 7 75 fand ſich hie und da wieder zuſammen, als wäre es heute. 33 22 3 10 nicht möglich, einem andern Gedanken, als dem der geſel— Gerſte 11 13 4 25 ligen Vereinigung Raum zu geben.— Und ſo endete eine Kaon 5* f 2215 4* Feier, deren Andenken bei Allen, die daran Theil genom— Roggenmehl 1 2 2 men, im Segen und deren Wirkung auf die Gemüther nicht ohne Früchte bleiben wird. NB. In Friedberg wurde das Malter Waizen zu 200, Korn 190, V. Gerſte 170, und Hafer 120 Pfund gerechnet. Bekanntmachungen von Be⸗ a hoͤrden. NN Edictalladung. (610) Rechtsanſprüche jeder Art an die Con⸗ cursmaſſe des Konrad Horſt VI. zu Oberohmen, ſind in dem auf den 6. Juni d. J., Vormit⸗ tags 8 Uhr, anberaumten Liquidationstermine, bei Meidung des ſtillſchweigend eintretenden Ausſchluſſes don der Maſſe anzuzeigen und zu begründen. Von den perſonlich nicht erſcheinen⸗ den Gläubigern wird unterſtellt, daß ſie allen Be⸗ ſchlüſſen der Mehrzahl der Erſcheinenden zuſtimmen. Grünberg den 5. Mai 1848. i a Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Welcker. Bott. Grasverſteigerung. (730) Das diesjährige Heugras von unge⸗ fähr 200 Morgen Gräflich Solms Rödelheimi⸗ ſchen Wieſen in Niederwöllſtädter Gemarkung ſoll Donnerſtag den 5 2 l. J., Vormittags , auf der Neuherberge bei Niederwöllſtadt, in kleinen Abtheilungen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden, wozu man Kaufliebhaber einladet. Aſſenheim den 7. Mai 1848. Gräflich Solmſiſche Rentei. Bekanntmachung. (758) Auf, dem Gräflichen Braunkohlenwerke bei Bauernheim find nun wieder trockene Koh⸗ lenklötze und Holzkohlen, erſtere zu 12 kr. und letztere zu 14 kr. per Centner, zu beziehen. Auch fernerhin wird Credit gegen Bürgſcheine, auf einen Abnehmer und auf 25 Centner und mehr geſtellt, bis zum 1. Dezember d. J. be⸗ willigt, vorausgeſetzt, daß die früher bezogenen Braunkohlen, nach vorzulegender Quittung, be⸗ zahlt ſind. a Um wahrgenommenen Unterſchleifen zu be— gegnen, werden Abfuhrſcheine künftig ausgegeben. Dlejenigen, welche über die verabfolgten Kohlen und daß ſie von dem oben genannten Werk kommen, Nachweiſung wünſchen, belieben Einſicht won jenen Scheinen, welche man ganz beſonders noch empfehlen zu müſſen glaubt, zu nehmen. Aſſenheim den 31. Mai 1848. Gräflich Solms⸗Rödelheimſche Bergwerksverwaltung. Bekanntmachung. (1789) Mittwoch den 28. Juni l. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll in der zum Abbruch be⸗ ſtimmten unteren Brückenmühle dahker das lau⸗ fende Mühlwerk, zu fünf Gängen eingerichtet, ſowie das nicht laufende Geſchirr, beſtehend in Waſſerrädern, Wellbäumen, Kammrädern, Trich⸗ tern mit Schuh, Stuhl und Zarchen, Beutelkaſten ſammt Geſchirr, Bodenſteinen und Laufern, Heb— ſchrauben, verſchiedenen Glocken von Metall, 1 meſſingnen Rolle, Säuberkaſten mit Trichter, Geſtell und Abräder, Korn-, Netz-, Mehl- und Kleienkaſten ꝛc., im Ganzen, oder auch in ein⸗ zelnen Theilen, an Ort und Stelle ſelbſt, mittels Ausgebots, verkäuflich abgegeben werden. Es befindet ſich daffelbe in gutem Zuſtande und kann auf vorheriges Anmelden bei der un⸗ terfertigten Stadtkämmerei täglich in Augenſchein genommen werden. Ebenſo ſind die Verſtei— gerungsbedingniſſe auf der Stadtkämmerei zu den gewöhnlichen Amtsſtunden einzuſehen. Frankfurt a. M. den 27. Mai 1848. Stadtkämmerei. Bekanntmachung. (760) Freitag den 9. Juni d. J., Vormit⸗ tags 8 Uhr, wird in dem bei Niedermörlen ge— legenen Domanialwald Frauenwald, Reviers Oberrosbach, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert: 2 Stecken geſchält eichen Scheitholz. 33 1 1„ Prügelholz. 3575 Wellen„ Reiſerholz. 5 Wagen, 16 Läſte Schlagabraum, 18 Stück Stangen ꝛc. ꝛc., zu Wagnerholz brauchbar. 104 Gebund Ginſtern zu Backholz. Ober ros bach den 30. Mai 1848. Der Gr. Revierförſter des Reviers Oberrosbach Bingmann. Braunkohlen- Verkauf. (761) Auf der Grube zu Wölfersheim wur— den ſeither die Braunkohlenklötze zu 12 kr. und auf der Grube Weckesheim zu 10 kr. verkauft. Es iſt aber nun der Preis für die baar bezahlt werdenden Klötze zu Wölfersheim auf 11 kr. per Centner „ Weckesheim 9 1 heruntergeſetzt und beſtimmt worden, daß für die auf Credit abgegeben werdenden Klötze der Preis von 12 kr. zu Wölfersheim und 10 kr. zu Weckesheim, ſowie der für Holzkohlen zu 14 kr. beſtehen bleiben ſoll. Es wird dies unter dem Bemerken bekannt gemacht, daß ſich auf beiden Gruben ein hinreichender Vorrath in gu⸗ ter Qualität vorfindet. Hungen den 29. Mai 1848. Der Rentamtmann Kießling. Holz⸗Verſteigerung. (762) Montag den 5. Juni d. J., Vormit⸗ tags 9 Uhr, ſollen in dem Gemeindewald zu Petterweil, Diſtriet Dreibornruthen: 85 Stecken Eichen⸗,Birken⸗„Nadel-Scheit⸗ und Prügelholz, 152 Stecken Buchen⸗„Eichen⸗„Birken⸗ Nadelſtockholz, 4941 Eichen-, Birken⸗„ Nadel- und Weichholzwellen und 1599 Kubikfuß eichen, birken, nadel Bau⸗, Werk- und Nutzholz, verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt im Schlag II. an der Weismauer. Petterweil den 29. Mai 1848. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter G. Holtz mann. Heugras-Verſteigerungen. (768) An nachgenannten Orten wird von den dabei angegebenen ſiskaliſchen Wieſen das dies jah⸗ rige Heugras öffentlich verſteigert: 1) zu Lindheim, bei Gaſtwirth Herrn Becht. hold, Freitag den 9. Juni, Vormittags 9 Uhr, von ungefähr 50 Morgen; 2) zu Stammheim, an Ort und Stelle, Frei⸗ tag den 16. Juni, Nachmittags 3 Uhr, von ungefähr 10 Morgen, der See ge⸗ nannt; 3) zu Okarben an dem Mineralbrunnen, Dienſtag den 20. Juni, Nachmittags 2 Uhr, von der ungefähr 50 Morgen haltenden ſog. Burgwaldswieſe; 4) zu Bauern heim, bei Gaſtwirth Hrn. Höres, Mittwoch den 21. Juni, Mittags 12 Uhr, von der ungefähr 300 Morgen haltenden ſog. Markwieſe; 5) zu Ziegenberg, bei Gaſtwirth Herrn Wick, Dienſtag den 27. Juni, Mittags 12 Uhr, von den circa 40 Morgen haltenden ſog. Waldbodenwieſen in Fauerbacher und Mal⸗ bacher Gemarkungen. Friedberg den 26. Mai 1848. Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Beau ß. ä———ů—ç—— r 2 * 9 Holz ⸗Verſteigerung. (7601) Montag den 5. Juni l. J., Vormit⸗ tags 9 Uhr, ſollen im Oppersbofer Gemeinde⸗ wald, Diſtrict Dreiſpitz und Ruhſtadt 10 1 Stecken kiefern Scheitholz, .„ Prügelholz, 3) 45„„ Reisholz, 4) 215 Cubikfuß kiefern Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz öffentlich meiſtbietend verſtelgert werden. Die Zuſammenkunft iſt an der Dreiſpitz. Oppershofen den 30. Mai 1848. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Wolf. Holz⸗Verſteigerung. 1765) Montag den 5. Juni werden in hie⸗ figem Gemeindewald circa 100 Stämme eichen Werkholz von beſter Qualität verſteigert. Der Anfang iſt Vormittags um 9 Uhr. Lind heim den 29. Juni 1848. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter F. Ko ch, 1 Holz ⸗Verſteigerung. (766) Montag den 5. Juni, l. J., Vormit⸗ tags 8 Uhr, werden in dem Gemeindewald Niedermörlen, im Schlage XIX, ohnweit dem Hofe Haſeleck: 19 3. Stecken birken und eichen Scheitholz, 2) 29%„ 7„„ Pügelholz, 3) 18¼„ erlen„ aspen„ 4 14 birken„ eichen Stockholz, 5) 200 buchen Wellen, 6) 75 birken„ 22 581 erlen und aspen Wellen, 8) 112 eichen Aſtwellen, 9) 400 Gebund Haiden und Ginſtern zu Backholz öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert. Die Zuſammenkunft iſt am Eichelacker. Niedermörlen am 27. Mai 1848. Der Großh. 991 Bürgermeiſter De y. Bau ⸗ Arbeits ⸗Verſteigerung. (767) Nächſten Montag den 5. Juni, Vor⸗ ittags 10 hi Rath⸗ 1 111 e e Nähere iſt bei der Expedition d. Bl. zu erfragen. haus folgende Baureparatur⸗Arbeiten öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden: I. am Schul- und Rathhaus: N. Weißbinderarbei 9 2 Spendlederzeß e Lerälſchlagt zu 15 Gewicht auswiegt, ſteht billig zu verkaufen. Wo? 2) Spenglerarbeit, 36— 3) zufällige Arbeiten, 12— II. am Schulhausſtall: 4) Zimmerarbeit, veranſchlagt zu 137 4 5) Maurerarbeit, 86 44 6) Dachdeckerarbeit, 46 45 7) Schreinerarbeit, 20— 8) zufällige Arbeiten, 727 Summa 498— wozu Steigluſtige hiermit eingeladen werden. Niederwöllſtadt den 30. Mai 1848. Der Großh. F e o ſt. Frucht ⸗Verſteigerung. (768) Dienſtag den 6. Juni l. J., Nachmit⸗ tags 2 Uhr, werden von den auf hiefigem Amtsſpeicher lagernden Früchten: 250 Malter Korn, 25„ Waizen, 60„ Gerſte und f f 100„ Hafer, im Wirthshauſe zum Hirſchen dahier verſteigert. Ockſtadt am 31. Mai 1848. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt ngerer. ** 184 K Holz-Verſteigerung. (769) Montag den 19. Juni d. J., Vormit⸗ tags 9 Uhr, ſollen in dem von Diediſchen Kirch⸗ walde dahier: 1) 130 Stecken buchen Scheitholz, 2) 20 1„ Prügelholz, 3) 20,000 buchen Prügelwellen, von vorzüg⸗ licher Güte, und 4) 6000 Backwellen, öffentlich an den Meiſtbietenden an Ort und Stelle verſteigert werden. 5 Ziegenberg den 27. Mai 1848. Ki rech ner. rr Privat ⸗ Bekanntmachungen. Empfehlung. (686) Unterzeichneter empfiehlt ſich einem ge⸗ ehrten Publikum mit kurze und baumwollen Waaren, ſowie mit fertigen Kleidungsſtücken in jeder beliebigen Gattung und Größe, zu auf⸗ fallend billigen Preiſen und reellſter Bedienung. M. Grödel in Friedberg, Judenſtraße Nr. 200. In einem hieſigen Gaſthauſe (783) können zwei brave Burſche in Dienſt genommen werden. Das Nähere bei der Exped. d. Blatts. Wohnungsveränderung. (757) Einem geehrten Publikum zeige ich hier⸗ durch ergebenſt an, daß ich meine bisherige Wohnung verlaſſen und mein Haus, Ludwigs⸗ ſtraße Nr. 85, am Katharinenbrunnen, bezogen habe. Gleichzeitig bringe ich meine bekannten Conditoreiwaaren in empfehlende Erinnerung. Friedberg den 28. Mai 1848. M. Philippi, Conditor und Bäcker. Auszuleihendes Kapital. (770) In der kath. Kirchenkaſſe liegen 165 fl. zu 5% zum Ausleihen bereit. Holzhauſen den 30. Mai 1848. Weisbrod, Kirchenrechner. Eine Am me (771) ſucht das zweite Kind zu ſtillen. Das Eine Waage, (772) welche auf der ſchweren Seite 250 und auf der leichten Seite 50 Pfd. Gr. Heſſ. ſagt die Expedition d. Bl. Anzeige. (773) Ein kräftiger Burſche kann mit oder ohne Lehrgeld bei einem Bäckermeiſter auf dem Lande in die Lehre treten. Die Expedition d. Bl. ſagt wo? D Tanzmuſik. (1700 Am 2. und 3. Pfingſtfeiertag, den 12. und 13. Juni, iſt in meinem großen Saale gut 1 Tanzmuſik anzutreffen, wozu höflichſt ein⸗ adet. Nauheim. D. F riß Spezereiladen⸗ Eröffnung. (775) Einem geehrten hieſigen und auswär⸗ tigen Publicum mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich in dem Hauſe der Frau Wittwe Erbs nächſt der Burg, ein Spezereiwaaren⸗ Geſchäft eröffnet habe. Indem ich Allen, die mich als Abnehmer beehren, gute und billige Waare verſpreche, empfehle ich mich dem ge⸗ neigten Wohlwollen eines geehrten Publicums auf's Beßte. Friedberg am 31. Mai 1848. P. F. Schmittner. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag Exaudi den 4. Juni 1848. Pfarramtliche Funktionen verrichtet: Herr Stadtpfarrer Sell. Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Candidat Greim. f Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Candidat Schloſſer. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Cröß mann. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Becker. Fruchtpreiſe. 31. Mai Gattung. Frted⸗ Die⸗ berg Mainz burg fl. kr. fl. kr. fl. kr. Waizen pr. Malter] 9 491033 920 Rom 7, 6 40 630 6/10 Gerſte„ 95 5 4 6171 5% 10 Hafer,, 4127] 4/71 330 Polizei ⸗Taxe fuͤr die Städte Friedberg und Butzbach vom 3. bis 9. Juni 1848. 2 5 Fried⸗ Butz⸗ S Brod⸗Preiſe. berg. bach. 5 kr. pf. kr. pf. 14 Leib⸗Roggenbrod 2 3 213 23 7 441343 44„ 5 9 221 92 Lth. Lth. — Milchbrod 15 15 Waſſerweck 145 ¼¼ —Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 1/5 ä“ 5¼— Fleiſch-Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch aſetes 18 5 1 gemäſtete 10— 110— „ Kühfleiſch e I %% gemäſtetes 8—181— 1 Rindſſeiſch ungemäftetes. „ Kalbfleiſch 6—4 6— „ Schweinenfleiſch 1341 „Hammellleiſch N ee 17 Schaaffleiſch 5— 1 5— „ Wurſtvon blos Schweinen 16— 16— „ Gemiſchte Wurſt 10— 2— „ Bratwurſt 18— 181— „ Schwartenmagen 18— 18— „ Geräucherter Speck 28— 28— „ Schinken 20— 20— „ Set 2— 12— ine e unausgelaſſen 24— 24— „ Nierenfett 24— 24— „Hammelsfett 181— 18— Der Gr. Heſſ. Kreisrath d K. Friedberg Küchler. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichket von Carl Bindernagel in Friedberg. i. 26, Maſ. 24. Mal m