„ Intelligenz-Olatt U. Ayr 16 1 848. * derrichtet für die* Ar. A Stadt. 4 nge Provinz Oberheſſen Stadtliche: g f ller l im Allgemeinen, e, nimh: den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke danzig im Beſonderen. ——— 77. Mittwoch, den 3. Mai 18438. — K N.. 8. hoben, doch weſentlich beſchränkt werden. Ich werde die *— A m t l 1 ch er T 0 E. desfallſige Verfügung demnächſt lediglich nach den Beſchlüſſen T TTL. e bemeſſen, welche der A e bei. des G. 91 905 5 i a l Voranſchlags von 1849 faſſen wird. ie wollen hiervon 4 5 Kreistath des Rreiſes Friedberg den Gemeinderath einſtweilen unterrichten. an die Großh. Bürgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Exſatz des Macherlohns von dem in den Gemeinden an . die Ortsbürger abgegebenen Loosholz. Sie werden hierdurch benachrichtigt, daß ein verbeſſertes Formular zu dem Protokoll über das unter die Ortsbürger zu vertheilende Loosholz, welches nunmehr auch eine Columne für Berechnung des von jedem Loosholz-Empfänger Friedberg den 1. Mai 1848. e Oeffentliche Nachricht. Betreffend: Das Mathildenſtift. Nach der am 29. April d. J. dahier ſtattgehabten Ergänzungswahl beſtehen die Ausſchüſſe des Mathildenſtifts amd, Buß⸗ zu erſetzenden Hauer⸗ und Setzer⸗Lohns enthält, von Großh. aus folgenden Perſonen: erg, bach. Miniſterium des Innern vorgeſchrieben iſt. I. Bezirk Friedberg: 1 1. u. h. Daſſelbe iſt bei Stahl und Becker in Darmſtadt zu Herr Landrichter Hofmann, Tr haben. Sie werden ſich künftig deſſelben bedienen.„ Domainenrath Buß, 31213 Friedberg den 27. April 1848.„ Apotheker Wahl, ——ᷓ K Küchler.„ Bürgermeiſter Bender, 41 5„ Samuel Lindheimer, Derſelbe an dieſelben.„Bergrentmeiſter Textor, 3 15„ Landgerichtsaſſeſſor Dr. Gilmer, Betreffend: Ausrüſtung, insbeſondere Ankauf von Militärpferden. Nr Landſtallmeiſter Hoffmann und Medizinalrath Wüſt ſind beauftragt, eine Anzahl Militärreit- und Fahrpferde anzukaufen. Diejenigen Pferdebeſitzer, welche Pferde, die nicht unter 4 Jahre und nicht über 10 Jahre alt ſind, zu verkaufen beabſichtigen, wollen ſolche Montag den 8. Mai d. J., Vormittags 9 Uhr, in der Station Echzell vorführen. Sie wollen dies alsbald veröffentlichen. Friedberg den 1. Mai 1848. Küchler. Derſelbe an dieſelben. Betreffend: Den Vieinalwegbau, insbeſondere die Bezirkswegwärter. Zufolge meines Ausſchreibens vom 27. Jan. l. J., haben ſich die Gemeindevorſtände über die Einrichtung der Bezirkswegwärter ſehr verſchieden ausgeſprochen. Während der eine Theil dieſelben für nützlich und zweckmäßig erkennt, hat der Andere ſie für unnütze und ganz entbehrlich erklärt. Die Stimme für und wider ſtehen ſich beinahe gleich. Unter dieſen Umſtänden muß das Inſtitut der Bezirks⸗ wegwärter vom 1. Jan. 1849 an, wenn nicht ganz aufge— „ Advocat Trapp II., „ Gemeindebaumeiſter Ruths, „ Beigeordneter Ph. Preuſſer, „ Kreisbaumeiſter Stockhauſen, „ Profeſſor Dr. Dieffenbach, „ Apotheker Werner. II. Bezirk Großkarben: Herr Landgerichtsactuar Suppes, „ Landrichter Jäger, „ Langerichtsaſſeſſor Schmidt,) von Großkarben, „ Pfarrer Wickenhöfer, 6 „ Schullehrer Ruckelshauſen, „ Pfarrer Bößwald von Ilbenſtadt, „ Pfarrer Landmann von Rendel, „ Schullehrer Schneider von Kleinkarben, „ Müller Vorbach zu Okarben, „ Steuereinnehmer Wenzel daſ., „ Bürgermeiſter Jung daſ., „ Schullehrer Weigand von Petterweil, „ Rentamtmann Rauſch von Büdesheim. Der Präſident des Mathildenſtifts Küchler. * 142 K. Auszüge aus dem Regierungsblatte. Auszug aus dem Regierungsblatt Nr. 20 von 1848. 1. Geſetz, die Wahlen zur conſtituirenden Nationalverſammlung betr.;(daſſelbe weicht von dem in Nro 106 der Darmſtädter Zeitung mitgetheilten Entwurf in folgenden Punkten ab: Art. 4. Die Wahl eines jeden Bezirks wird durch einen von der Regierung zu beſtimmenden Wahlcommiſſär, die Urwahl in den Gemeinden durch eine Wahlcommiſſion geleitet, welche aus dem Bürgermeiſter, beziehungsweiſe Beigeordneten der Gemeinde im Ort der Wahl, nebſt vier durch das Loos zu be⸗ ſtimmenden Mitgliedern des Gemeinderaths, inſoweit dieſe Zahl vorhanden iſt, beſteht. Bei Gemeinden über 10,000 Seelen wird für jede 5000 Seelen in geeigneten localen Ab— theilungen ein beſonderes Wahlbüreau unter Leitung eines Mitgliedes des Gemeinderaths gebildet.— Art. 5. Wenn zwei oder mehrere Gemeinden zu einer Wahlgemeinde vereinigt werden(Art. 6), ſo wird die Wahl von der erſten Ortsvorſtandsperſon von der am meiſten bevölkerten Gemeinde— in Verbindung mit den vier oben bezeichneten Mitgliedern dieſer Gemeinde— geleitet. Aus jeder der andern Gemeinden iſt in dieſem Falle eine Ortsvorſtandsperſon zur Wahlcommiſſion zuzuziehen.— Art. 11. Die Abſtimmung geſchieht durch die perſönliche Einlage von keiner Unterſchrift bedürfenden Stimmzetteln in einen verſchloſſenen Stimmkaſten. Die Namen der Abſtimmenden werden in ein Protokoll eingetragen. Das Protokoll wird, mit dem nach Stimmenmehrheit und bei Stimmengleichheit durch das Loos gezogenen Reſultat, von der Wahlcommiſſion unterſchrieben, an den Wahlcommiſſär eingeſendet.— Art. 12. Der Abgeordnete wird durch die Wahlmänner des Bezirks in öffentlicher Verſammlung gewählt, in welcher außer den Wahlmännern auch die Candidaten zur Wahl das Wort nehmen dürfen; inſolange noch keine Stimmzettel ausgetheilt ſind, darf jeder Wahlcandidat höchſtens einmal, aber nicht über 10 Minuten ſprechen.— Art. 13. Die Wahl wird durch öffentlichen An— ſchlag in allen Gemeinden des Wahlbezirks drei Tage vor dem Wahltag verkündigt. Die Wahlmänner verſammeln ſich zu dem Ende an einem durch jenen Anſchlag bezeichneten Ort und Local. Den Wählern wird ein beſonderer Raum angewieſen.— Art. 14. Der Wahlcommiſſär leitet die Wahl unter Zuziehung von vier durch das Loos zu beſtimmenden Beiſitzern aus der Zahl der Wahlmänner, welche mit ihm die Wahlcommiſſion bilden.— Art. 15. Wählbar zum Abgeordneten iſt jeder Deutſche, welcher nach den Geſetzen ſeines Landes volljährig und ſelbſtſtän⸗ dig, d. h. weder im Concurſe oder unter Curatel, noch Dienſtbote in Koſt oder Lohn eines Andern iſt. Wer in einem Bezirke als Candidat zur Wahl redend auftreten will, muß, inſofern es nicht ein Wahlmann des Bezirks iſt, durch wenigſtens 10 Wahlmänner eingeführt und vorgeſchlagen werden.— Art. 17. Die Wahlmänner ſtimmen durch Stimmzettel ab. Jeder Wahlmann erhält einen Stimmzettel, deſſen innere Seite mit fortlaufender Zahl bezeichnet iſt. Er ſchreibt ſeinen Vorſchlag auf die innere Seite, übergibt ihn zuſammen⸗ gefaltet der Wahlcommiſſion, welche den Namen des Abſtimmenden ver⸗ zeichnet und den Zettel in ein Stimmgefäß wirft. Nachdem ſämmtliche Zettel der Anweſenden abgegeben find, werden ſie geöffnet und hiernach die Stimmenzählung vorgenommen.— Art. 18. Wird ein Abgeord⸗ neter zugleich von mehreren Bezirken gewählt, ſo ſteht ihm binnen zwei Tagen nach erhaltener Bekanntmachung die Auswahl zu, und die Wahlmänner, deren Wahl er nicht an⸗ nimmt, wählen von neuem.— Art. 19(Art. 18 des Entw.)— Art. 20(Art. 19 des Entw.).—(Im 5. Wahlbezirke unter 3) bleibt Oberrosbach weg und kommt dafür Nie dereſchbach und Kleinkarben hinzu.(Schluß folgt.) Friedberg den 1. Mai 1848. Wenn man in gegenwärtiger Zeit gewohnt iſt, faſt nur von Katzenmuſiken zu hören, welche dieſem oder jenem mißliebigen Beamten gebracht wurden, ſo muß es um ſo angenehmere Empfindungen erwecken, auch wieder einmal die Töne eines harmoniſchen Concerts durch die Stille der Nacht zu vernehmen. Dieſes Vergnügen wurde uns geſtern Abend vor der Wohnung unſeres verehrten Mitbürgers, Landrichter Hofmann, zu Theil, dem die hieſige Bürger⸗ ſchaft mit dem Singverein und der Turnermuſik ein Ständchen brachte, bei welchem ſich nicht allein die ſchönſte Harmonie der Töne, ſondern eine noch weit ſchönere Harmonie der Ge— ſinnungen offenbarte.— Das nach Vortrag mehrerer Muſik⸗ ſtuͤcke und einer kurzen Anrede des Buͤrgermeiſters, dem volksfreundlichen und geſinnungstüchtigen, ebenſo freimüthi⸗ gen, als beſcheidenen Landrichter Hofmann ausgebrachte Hoch, fand einen ſo donnernden Wiederhall, daß man wohl fuͤhlen mußte, wie es aus dem innerſten Herzen des zahl— reich verſammelten Publikums kam. Die Veranlaſſung zu dieſer öffentlichen Kundgebung unſerer Geſinnung lag wohl zunächſt in dem Wunſch, unſerm Freunde Hofmann eine Genugthuung zu verſchaffen, für die etwas unparlamentariſche Behandlung, die ihm und ſeinen Friedberger Freunden auf der Rückreiſe von der Licher Volksverſammlung durch Einwerfen der Wagenfenſter mit obligaten Schimpfreden begleitet, widerfahren war. Noch mehr aber, um unſern Abſcheu an den Tag zu legen gegen das Treiben einer im Finſtern ſchleichenden Erbärmlichkeit, welche es wagen konnte, dieſen Ehrenmann durch ein ano—⸗ nymes Machwerk in den gemeinſten Ausdrücken zu verun⸗ glimpfen, ja ſogar ſein Leben zu bedrohen. Wenn Hofmann auch, geſtützt auf ſein gutes Bewußtſein, einem ſolchen Treiben gegenüber, mit Vater Göthe ruhig ſagen kann: „Knurre Pudel“; ſo fühlen wir uns um ſo lebhafter auf⸗ gefordert, ihm für ſolche Unbill Genugthuung zu verſchaffen, es laut auszuſprechen, daß wir das wahre Verdienſt zu würdigen wiſſen, daß wir ihn hochachten und lieben, und daß wir bereit ſind, ihn gegen jede Bedrohung zu beſchüͤtzen. Es iſt zwar erklärlich, daß bei dem politiſchen Sturm, welcher gegenwärtig unſer deutſches Vaterland durchweht, die Leidenſchaften mächtig aufgeregt werden und die ent— gegengeſetzten Anſichten ſich ſchroff gegen einander ͤberſtellen. Immer aber darf dieſer Kampf nur offen und mit ehrlichen Waffen gekämpft werden und diejenigen, welche zu andern Mitteln greifen, ſprechen ſich ſelbſt das Urtheil. Kirchenbuchsauszug vom Maͤrz 1848. Butzbach. Getraute: 5. Chriſtoph Gruͤninger V., hieſiger Buͤrger und Lohger⸗ bermeiſter, des hieſigen Bürgers und Lohgerbermeiſters Ludwig Grüninger ehelich lediger Sohn und Maria Eliſabethe Kmbenſchuh, des hieſigen Bürgers und Strumpffabrikanten, wie auch Mitglied des Kirchen-, Schul⸗ und Armen⸗Vorſtandes, Stadtrechners Friedrich Konrad Knabenſchuh ehelich ledige Tochter. 18. Nikolaus Menz, Fourier im Großh. Heſſ. Garde— Regiment Chevauxlegers dahier in Garniſon, des ver— lebten Ortsbürgers zu Renzendorf, Kreis Alsfeld, Andreas Menz hinterlaſſener ehelich lediger Sohn und Katharine Reibeling, des verwittweten Ortsbürgers und Wagners zu Eifa, Kreis Alsfeld, Johann Hein— rich Reibeling I. hinterlaſſene ehelich ledige Tochter. 19. Heinrich Chriſtian Engelhard, Bürger und Schuhma— chermeiſter dahier, des verlebten hieſigen Bürgers und Hutmachermeiſters Heinrich Engelhard hinterlaſſener ehelich lediger Sohn und Eliſabethe Margarethe Maurer, des verlebten Ortsbürgers und Rathsdieners zu Ober⸗ ohmen, Bezirks Grünberg, Bernhard Maurer hinter— laſſene ehelich ledige Tochter. 5 5 23. Ludwig Zeh, Ortsbürger und Poſtconducteur dahier, des herrſchaftlichen Pulvermüllers zu Niederramſtadt Heinrich Werner lediger Stiefſohn und Anna Katharina Orth, des verlebten Lehrers an der zweiten Mädchen⸗ ſchule dahier Jakob Orth hinterlaſſene eheliche ledige Tochter.- Getaufte: 5. Dem Bürger, Kuͤfermeiſter und Bierbrauer Chriſtoph Löſch ein Sohn, Johannes, geb. den 20. Febr. 7. Ein unehelicher Sohn, Johann Heinrich, geb. den 3. März. 143 12. Dem Bürger und Inſtrumentenmacher Bernhard Mar⸗ 4. Johann Heinrich Schmitt, Ortsbürger und Wagner⸗ guth eine Tochter, Chriſtine Anna Margarethe, geb. meiſter zu Kohden, Kr. Nidda, auf hieſiger Eiſenbahn⸗ den 23. Februar. 5 ſtation beſchäftigt, alt 56 Jahre, 7 Monate und 25 12. Dem Bürger und 1 Adolph Borſch Tage, t den 2. März. ein Sohn, Heinrich Ludwig, geb. den 20. Febr. 5. Joh. Philipp Göbel, Burger und Weißbinder dahier 12.—— und ä 2 För alt 40 Jahre, 9 Monate und 17 Tage, 1 den 4. März. ing ein Sohn, Johann Andreas, geb. den 29. Febr. 25. Katharina, des Bürgers und Gaſtwirths zum Heſſiſchen 19. Dem Bürger und Schuhmachermeiſter Philipp Heinrich Hof, 4 auch Bürgermeiſterei⸗Beigeordneten Adam Lippert eine Tochter, Caroline, geb. den 3. Marz. 8 g ö 19. Dem Bürger und Schmiedmeiſter Martin Grauer ein r l FCC Sohn, Karl, geb. den 1. März. 5 5 5 g 5 6. Dem Bürger. Johann Georg Kohleis 27. Karl Chriſtoph Heil, des Bürgers und Bäckermeiſters ——— eine Tochter, Eliſabethe Margarethe, geb. den 11. März. Beerdigte: 4. Karoline Eliſabethe, des hieſigen Bürgers und Schloſ— ſermeiſters Adam Weidmann eheliche Tochter, alt 6 Jahre, 11 Monate und 11 Tage, 1 den 2. Marz. Heinrich Heil II. ehelicher Sohn, alt 8 Jahre, 8 Monate und 27 Tage, 1 am 25. März. 27. Georg Chriſtoph Kohleis, des verlebten Bürgers und Schuhmachermeiſters Georg Heinrich Kohleis, hinter laſſener ehelicher Sohn, alt 14 Jahre, 3 Monate und 24 Tage, 1 den 25 März. Bekanntmachungen von Be⸗ 1 Privat ⸗ Bekanntmachungen. f(899) Wer an die zu Burggräfenrode verlebte hoͤrden. Louiſs Dirlam, Fochier der E e Johan- Lehrlingsgeſuch. N i aichen, eine 8 3 g N Gee e e ee bang gal,(383) Ein junger Mann von guter Erziehung, Das Soolbad zu Nauheim in der wird aufgefordet, ſolche Dienſtag den 23. Mai. kann ſogleich— dem Unterzeichneten in die Wetterau Morgens, ſo gewiß dahier anzuzeigen, als ſonſt—.— 1885 edingungen find mündlich zu (82) wird in dieſem Jahre am 15. Mai] bei der Vertheilung des Nachlaſſes keine Rückſicht ele klebrr im April 1848 eröffnet werden. genommen wird. 9 rr Der Badearzt Herr Doctor Bode dahier wird jede etwa gewünſchte Auskunft in ärztlicher Beziehung ertheilen. Logisbeſtellungen fuͤr das Kurhaus, ſind zeitig an die Inſpection der Soolbade⸗Anſtalt zu richten. Nauheim den 10. April 1848. Kurfürſtl. Heſſ. Salzamt Schäfer. Schmincke. F. Schreiber. Hansmann. Verſteigerung. (896) Donnerſtag den 8. Juni l. J., Mor⸗ gens um 3 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe eine, den Johs. Waßmuth'ſchen Erben dahier gehörende, in dem großen Galgenfelde liegende Parzelle, 228 Ruthen oder 446[I Klafter haltend, oͤffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 1. Mai 1848. In Auftrag Gr. Heſſ. Landgerichts Friedberg: Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachung. (397) Es wird hiermit zur öffentlichen Kennt⸗ Groskarben den 23. April 1848. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Jäger. Schmidt. Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz⸗ Verſteigerung. (600) Dienſtag den 9. Mai, Vormittags um 9 Uhr, ſollen in dem Gemeindewald zu Alten⸗ ſtadt, Diſtrikte Hahle und Eichwald, 6610 Cubik⸗ fuß eichen Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz, in 89 Stämme beſtehend, an den Meiſtbietenden öffent⸗ lich verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt im Eichwald bei Rommelhauſen. Altenſtadt den 29. April 1848. Der Großb. Heſſ. Bürgermeiſter Kruse. Holz⸗Verſteigerung. (601) Dienſtag und Mittwoch, den 16. und 17. Mai d. I,, ſoll in dem gemeinheitlichen Auwald folgendes Holz verſteigert werden: Dienſtag den 16. Mai von Vormittags 9 Uhr bis Mittag 12 Uhr, 30 Stecken eichen Scheit. Dreher⸗ und Regenſchirmfabrikant. Ein Regenſchirm (602) iſt in meinem Laden ſtehen geblieben und kann derſelbe gegen Vergütung der Inſerat⸗ gebühren bei mir in Empfang genommen werden. Friedberg. Wilhelm Fertſch. Friſche vollſaftige Orangen! (603) zur Bereitung von Malwein, empfiehlt Wilhelm Fertſch. Frühlattig und Kopfſalat (604) zum Ausſetzen, iſt zu baben bei Feld⸗ webel Rottner dahier. Nachträgliche Erklärung zu meinem Wahlſchreiben. (605) Ich habe„entſch ieden“ ausgeſprochen, daß ich fuͤr Deutſchland eine Bundesverfaſſung dag 5 b and a ue dun Meg 45 5. F e e Waldbemint nt r. 8 9 40 Stock-, 5 8 7 9 Uhr an, in hieſigem Rathhauſe die Wahl der 75.„ Reisholz, und Bundes haupt ſo ausführlich geſprochen, daß Wahlmänner für einen Abgeordneten zu der conſtituirenden Nationalverſammlung ſtattfinden und Samſtag den 6. Mai mit der ſechſten Abend⸗ ſtunde geſchloſſen wird. Ich mache noch beſonders darauf aufmerkſam, daß man die Namen der zu Wählenden genau bezeichne, beſonders wo gleiche Namen mit Ziffern berückſichtigt werden kann. Auch find auf den Stimmzetteln zwanzig Linien angebracht, es wer⸗ Bekanntmachung. (598) Die Genehmigung für das am 18. d. M., im Diſtrikte Dickenbuſch, verſteigerte Holz iſt ertheilt und kann ſolches innerhalb 6 Wochen, an jedem Dienſtag, Mittwoch und Freitag ab⸗ gefahren werden. Ockſtadt den 29. April 1848. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt ü en von Nachmittags 1 bis 5 Uhr, 2631 Cubikfuß eichen Bau-, Werk⸗ und Nutzholz, beſtehend in 52 Stämmen, Mittwoch den 17. Mai von Vormittags 9 bis Nachmittags 12 Uhr, 30 Stecken eichen Scheit⸗, von Nachmittags 1 bis 5 Uhr, mäßige Bürgſcheine bis Ende December d. J. creditirt. Schließlich wird noch bemerkt, daß das Holz von vorzüglicher Qualität iſt. Dauernheim den 27. April 1848. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Weith. NN ich glaube ſagen zu können:„ich weiß feſt und beſtimmt was ich will.“ Für jeden Vernünftigen folgt aus meinem Bekenntniß, daß ich„Nein⸗ ſagen würde, wenn der Antrag geſtellt werden ſollte, die beſonderen Staaten und Regierungen aufzuheben, ſei es zu Gunſten eines einzelnen Fürſten, ſei es zu einer allgemeinen Republik. „Eber oder Vater, Sohn u.[. w. zu bezeichnen ſind, 5 2 3 1 Ich habe ferner angegeben, in welcher Weiſe ich inter⸗ indem in zweifelhaften Fällen die Stimme nicht 75 1 1 Reißh iz die conſtitutionelle Monarchie will, und wie ſie mir die der Mehrheit des Volks erwünſchteſte Ver⸗ faſſung ſcheint; jetzt ſchon zu behaupten, daß u dadier, den aber blos neunzehn Wahlmänner vorgeſchlagen. 1 beit e meine Anſicht die der Mehrheit iſt, würde eine crtamſtadt Friedberg den 1. Mai 1848. 17055 4 Erlenſſemme mit 67 Eubikfuß. Aumaßung ſein. In Frankfurt habe ich in jeder Katharina Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Die Zuſammenkunft iſt zur angemerkten Stunde Frage nach meiner Ueberzeugung geſtimmt und „ Miödcher Bender. im Auwald und wird das Holz gegen vorſchrifts⸗ war dreimal in der Minorität, ſonſt immer in 1 Mörchen, 8 der Majorität; über Republik iſt nicht abgeſtimmt worden; zu denen, welche die Abſchaffung der Monarchie beantragten, habe ich nicht gehört, auch nicht zu denen, welche die Sitzung ver— ließen. Der„Wetterauer“ in Nro. 34 kann ſich alſo berubigen und mir ſeine Stimme geben; ich danke ihm, daß er mir zu dieſer Erörterung Anlaß geboten hat. Butzbach den 30, April 1848. Moriz Carriere. —— 1 1 f 19 1 Ein ſchwarzes Pferd, 606) 6 Jahre alt, hat zu verkaufen 0 5 W Wittwe Briel in Friedberg. Zahnärztliche Anzeige. (607) Zahnarzt A. Wei nert aus 15 iſt Samſtag und Sonntag, als den 5. und 6. Mai, dahier anzutreffen. Diejenigen, die ſeine Hülfe nöthig haben, belieben ihre Beſtellungen bei Herrn Gaſtwirth Supp abzugeben. Arbeits-Verſteigerung. (608) Mehrere Reperatur⸗Arbeiten an dem Hauſe der verſtorbenen Chriſtian Raab's Ehe⸗ leuten zu Beienheim, beſtehend in Maurer⸗, Gla⸗ ſer⸗, Schreiner- und Dachdecker⸗Arbeit, ſollen Samſtag den 6. Mai d. J. in dem Bürger⸗ meiſterei⸗Büreau öffentlich an den Wenigſtneh⸗ menden in Accord gegeben werden, wozu man Steigluſtige mit dem Bemerken einladet, daß der Voranſchlag bei dem unterzeichneten Curator zu jeder Zeit elngeſehen werden kann. Beienheim den 27. April 1848. Johs. Steitz. Tanzmuſik. 609) Sonntag den 7. Mai findet bei mir durch das Kaicher Muſikcorps gut beſetzte Tanz⸗ muſik ſtatt, wozu höflichſt einladet. Engelthal den 30. April 1848. Brotzler, Pachter. Ein Wetterauer. (610) Sie ſagen, Moritz Carriere habe in Frankfurt mit den Republikanern geſtimmt, um ihn uns zu verdächtigen. Leſen Sie die gedruck⸗ ten Protokolle, da finden Sie, daß er faſt in * 144 der Freiherr von Riedeſel mit ihm geſtimmt. Sind das auch Ihre Republikaner, o Sie Schlaukopf! Ein Butzbacher. Erklärung. 8. v. J., hat der Schreinermeiſter Joh. Krauß von hier wegen Ehrenkränkung eine Klage gegen mich erhoben, heute jedoch auf dieſe bei Gericht verzichtet, nachdem ich die in dem fraglichen Ar⸗ tikel etwa enthaltenen Beleidigungen widerrufen allen Fragen mit Gagern einig war, und da wo er eine andere Anficht hatte, haben unter Andern der Fürſt von Hohenlohe-Oehringen und und ihn um Verzeihung gebeten habe. Butzbach den 28. April 1848. (6110 In Folge des Artikels sub Nro. 529 Weickhard. des Friedberger Intelligenzblattes vom 3. April Die Verliniſche Lebens verſicherungs Geſellſchaſt (1800) Allerböchſt privilegirt und unter die Oberaufſicht eines Königlichen Commiſſarius geſtellt, wird durch ein Actienkapital von f 1 ſſariu 05 Einer Million Thaler Preuß. Courant garantirt; ſtellt ſehr billige Prämien bei den verſchiedenſten Verſicherungsarten; überläßt den auf Lebenszeit Verſicherten 8 des Gewinns der Geſellſchaft, ohne Nachzahlung bei Verluſten zu beanſpruchen; ſtellt ihre Policen, nach Wahl des Verſtcherten, an den Vorzeiger oder legitimirten In⸗ haber zahlbar, geſtattet auch viertel⸗ und halbjährliche Voraus bezahlung der Pr aͤ⸗ mien, und willigt in See-Reiſen obne oder gegen geringe Prämien- Erhöhung. „Wird die ſogenannte Sparkaſſen⸗Verſicherung gewäblt, ſo kann das verſicherte Kapital nach Ablauf beſtimmter Jahre vom Verſicherten ſelbſt, oder im Falle ſeines früheren Todes vom Nachbleibenden(Erben, Gläubiger) erhoben werden. Renten jeder Art(lebenslängliche, aufgeſchobene, auf beſtimmte Jahre beſchränkte, verbundene oder einfache) können gegen Capitals⸗Einlagen von der durch üns gleich falls vertretenen Berliniſchen Renten⸗ und Kapitals⸗Verſicherungs⸗Bank erworben werden. Geſchäfts⸗Pläne, Programme und Antragsformulare ſowohl für Verſicherungs⸗ Anträge als für Rentenkäufe werden bereitwilligſt ertbeilt(Spandauer Brücke Nro. 8. Berlin, den 24. April 1848. Direktion der Berliniſchen Lebens-Verſicherungs⸗Geſellſchaft. Vorſtehende Bekanntmachung bringen wir bierdurch zur öffentlichen Kenntniß mit dem ergebenen Bemerken, daß Geſchäfts⸗ Programme unentgeldlich ausgegeben werden von Friedberg und Laubach, den 1. Mai 1848. Na u, Z3Zböckler, Agenten der Berliniſchen Lebens⸗Verſicherungs⸗Geſellſchaft. Ueberſicht der Victualienpreiſe von Alsfeld, 10. April. Butzbach, 3. Mai. Büdingen, 3. Mai. Darmſtadt, 3. Mai. Friedberg, 3. Mai. Gießen 3. Mai. Grünberg, 3. Mai. Hungen, 3. Mai. Lauterbach, 15. April. Mainz, 3. Mai. Nidda, 3. Mai. A. Fleiſchpreiſe: 2** ün⸗ 5 2 95 2 N 975* Pfund Alsfeld Butzbach Büdingen 1 7 5 Friedberg. Gießen 1 Hungen N Mainz Nidda Vietualien. 0 kr. pf. kr. pf. kr. I pf. kr. I pf. kr. pf. kr. pf. kr. pf. kr. J pf. ke.[ pf. kr. pf. kr. pf. Ochſenfleiſch 1—— 12— 12— 12— 12— 12——— 12— 11— 13— 124— Kuhfleiſch. 5— 10- 910- 10 9 2%[ Rindfleiſch. 2 8 1—- 8- 2% 10— 8 8 2 8 11 Kalbfleiſch. 1 5 N 2—— 6 29e 6- 6 22 6 2 8—, 6 Schweinenfleiſch.. f„—— 13— 4— 14— 13— 14——— 14— 12— 15— 14 Hammelfleiſch. a 8„5—— 9— 10— 10— 9— 10——— 9— 10— 10— 10— Leberwurſt i 5. 1—— 16— 15— 16— 16— 16——— 16— 18— 14— Blutwurſt. 5 5 8„—— 16— 15— 16— 16— 16——— 16— 14——— 14— Bratwurſt. 2 5 5„—— 18— 16— 18— 18— 18——— 18— 18————ͤ—— Gemiſchte Wurſt 8 5„——ſ——— 1101— 8— 10— 12— D—— 112————1 121— Schwartenmagen 5 0 1—— 18— 15——— 18— 18— Dc— 18— 16 L——-— 115— Geräucherter Speck g*—— 28— 24— 30— 28— 28———— 28— 28— D— 124— Schinken. 5 5 5—— 20— 20— 20— 20— 20— DH— 20— 20— x— 20— Dörrfleiſch. 8 8 5 1—— 21— 20— 20— 21— 20——— 20— 20——— 20— Rindsfett 5 5 8 1—— 24— 18— 28— 24— 20——— 20— 15—y-— 18— Hammelsfett f 2„—— 18— 18— 24— 18— 20——— 20— 15— ä +— 17— Schweinenſchmalz, ausgelaſſ.„—— 127— 24— 24— 27— 266— H— 266—— ̃—— 5 unausgelaſſ[„—— 24— 20— 24— 24— 24——“[— 24— 22——— 20— B. Brodpreiſe: Ein Leib Roggenbrod. 5 1 e, „„ 5 8 5 2 4 2 53— f 4 3 3—-- 83— 8— 4 2 5 1 33 . 5 4 9— 10— 9 2 10— 10— 10—91— 10— 9— 10 2 10— kr. Loth. Loth. Loth. Loth. Loth. Loth. Loth. Loth. Loth Loth. Loth. Ein Milchbrod. 1 4 5 5 5 5 5 5 5 4— 5 „ Waſſerweck. 1 5— 579 574 8 6— 6 54— Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. Af