iter fe. r und n, de mit inte, ſowie tent beſergt sein der len,. Ddef mant, alen Nappn 1 7 t n. uuntwein- Bre ſetnen Keſeell n und del dem Nazere zu en, Atttpferd 8 Zohlen, ſind 1 . uſet's Dittwe, ng. d und Donner wer l. J, fin e bel dem Unfar, die, l. Taunutl, errichten In · Ama unter eiſtett Slater zen Vergnügen tt ergebenſt en, n Getrinfen, 1 nit fehlen 18115 an Karl, u t. . zeige. riedberg 1. b. ch alt Buchham⸗ IL zunſiodt ben, Intelligenz-Olatt für die Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. W 35. Sonnabend, den 30. Oktober Localſection des Gr. Heſſ. Gewerbvereins fuͤr Friedberg und die Umgegend. Die erſte monatliche Sitzung der Localſection findet Montag den 1. November d. J., Abends 7% Uhr, im Gaſt⸗ haus„zum ſteinernen Haus dahier ſtatt. Tagesordnung: die Errichtung einer Handwerkszeichenſchule ꝛc. Friedberg den 27. Oktober 1847. f Der Vorſtand. Ein Ausflug des Alten vom Berge. Lieber Leſer! Ehe Du weiter lieſeſt, denke an Dei⸗ nen beßten Freund den Du haſt, wenn er Dir etwas recht Eindringliches, Ueberzeugendes, Anfeuerndes ſagt,— laß einmal ſo recht lebendig vor Deine Seele treten, wie Dir da keine Sylbe entgeht und Du mit voller Aufmerkſamkeit in das liebende Auge und auf den Wahrheit redenden Mund Deines Herzenbruders ſiehſt und jedes Wort gleich⸗ ſam verſchlingſt,— und wenn Dir das Bild ſo recht leb⸗ haft vor der Seele ſchwebt: ſo denke, Dein Freund ſtünde vor Dir und erzählte Dir Folgendes. Kürzlich ſtieg ich an einem Samſtag Nachmittage über die Berge, um jenſeits derſelben mir befreundete liebe Men⸗ ſchen heimzuſuchen und einige Tage in ihrer Mitte zu ver⸗ weilen. Ich hatte meinen Enkel, einen munteren wißbe⸗ gierigen Knaben, mitgenommen und machte ihn auf die außer⸗ ordentliche Fruchtbarkeit in Flur und Wald nach der großen Noth aufmerkſam, wies ihn auf den gütigen Schöpfer hin und erzählte ihm dann noch Düvals Leben, wobei ich nicht unterließ, ihn beſonders darauf aufmerkſam zu machen, wie viel glücklicher der Menſch ſei, welcher abgehärtet wäre und wenig bedürfe, als der, welcher an Wohl⸗ leben gewöhnt ſei. So ſchwand der Weg unter unſern Füßen und wir gelangten raſcher, als ich bei dem Kleinen erwartete, zu unſern Freunden, mit denen ich den Abend in traulichem Geſpräche mit jenem Behaglichkeitsgefühl ver— brachte, das über uns kommt, wenn wir bei guten, uns beſonders lieben Menſchen verweilen. Den andern Tag läuteten die Glocken gar einladend zum Gottesdienſte; ich ergriff das Geſangbuch und wanderte am Arm meines Freundes zur Kirche. Die Glocken hatten nicht umſonſt ſo einladend für mich geläutet; ich hörte eine Predigt, worin nach Math. 18, 8—9 die rechte Herrſchaft dargeſtellt wurde, zu welcher wir uns als Chriſten erheben ſollen. In dieſer Predigt wurde gezeigt, dieſe rechte Herrſchaft beſtehe darin, daß man die Forderungen des Körpers im Zaume zu halten, ſeinen Widerſtand zu überwinden, ſeine Schmerzen geduldig zu ertragen und ſeinem Ende ruhig entgegen zu gehen im Stande ſei. Bei der Frage, wie man ſich zu einer ſolchen Herrſchaft über den Körper erheben könne, wurde unter anderm vor Ueberſchätzung des Körpers und daraus hervorgehender Ver wöhnung und Verweichlichung deſſelben gewarnt.„Dieſe Verwöhnung und Verweichlichung, hieß es da ungefähr,„iſt es, welche den Körper bei Vielen zur Herrſchaft bringt; welche ihn, indem ſie ſeine Bedürfniſſe ſteigert, in ſeinen Forde— rungen immer unmäßiger und ungeſtümer macht; welche ihn Alles, was er im Dienſte des Geiſtes und der Pflicht vollbringen ſoll, zu ſchwer finden läßt; welche ihm Scheu vor jedem Schmerz einflößt und ihm jeden Schmerz doppelt fühlbar macht; welche ihn mit Furcht und Schrecken vor dem Tode erfüllt. Darum gehen auch aus einer Erziehung, wobei es darauf abgeſehen iſt, dem Körper jede mögliche Bequemlichkeit und Annehmlichkeit, jeden möglichen Genuß zu gewähren und durch welche der Körper verwöhnt und verweichlicht wird, gewöhnlich Menſchen hervor, welche ihren Körper durchaus nicht be— herrſchen konnen, welche ihm vielmehr immer dienſtbarer werden und zu bedauernswerthen Sclaven der niedrigſten Lüſte und Begierden des Fleiſches herabſinken. Je mehr man dieſes erkennt, je mehr man bei der Erziehung der Kinder darauf ausgeht, ihren Körper zu berückſichtigen und abzuhärten, ihn auch an Entbehrung und Entſagung zu gewöhnen, um deſto gewiſſen wird es in dieſer Hinſicht beſſer werden. i In ſo ferne haben auch die Leibes⸗ übungen, welche in unſerer Zeit von der Jugend angeſtellt werden, eine höhere Bedeutung, einen chriſtlichen Werth, denn ſie ſind dazu geeignet, den Körper an Gehorſam und Dienſtbarkeit zu gewöhnen, ihn zu einem brauchbaren, bereit⸗ willigen, keine Mühe, keine Anſtrengung, keine Beſchwerde, keine Gefahr und keinen Schmerz ſcheuendes Werkzeug für den unſterblichen Geiſt zu machen.,—— Dieſe Worte, lieber Leſer, habe ich in mich aufgenommen und ſie werden, wills Gott, Frucht tragen. Wenn dieſe Mittheilung auch dieſelbe Wirkung bei Dir hervorbringt, dann iſt erreicht die Abſicht des Alten vom Berge. Summariſche Ueberſicht der Rechnung der Spar, und Leihkaſſe des Kreiſes Grün⸗ berg für 1846. Einnahme. — 364 und dieſer beſteht in: a) in Vorlagen 35 b) in baarem Vorrath 3179„ 30%„ fl. 28% kr. zuſammen wie oben 3214 7 59. Die Activa der Spar⸗ und Leihkaſſe betrugen fl. kr. I. Zinſen von Kapitalien. fl. Er. am Ende 1846 N 74,000 55 a) gegen gerichtliche Obligation zu 5% 8 12 54 Die Paſſiva, einſchl. 20 fl. nicht in Empfang b)„ Bürgſchaft der Gemeinden zu 5% 2728 34 genommener Zinſen 70,704 49 c)„„ von Privaten zu 5¼½% 621 59 olglich Reſervefonds der Kaſſe 3,298 6 d)„ gr. heſſ. Staats⸗Obligat. zu 3½% 5 17 5 ale ß me i f 5 0 2 II. Eingelegte Kapitalien. Klaſſ Die Paſſiva vertheilen ſich in folgende verſchiedene a) Cautionszulage, verzinslich zu 4% 200 1 b) Erſparniß⸗ Kapitalien, verz. zu 3½¼%%% 35292 40 Bezeichnung des Standes Ace N ee III. Zurückbezahlte Activ-Kapitalien. der Creditoren Creditoren Standes ein Ereditor a) gegen gerichtliche Obligation 26 48 1 5 1 fl. kr. fl. b)„ Bürgſchaft von Gemeinden 8641 59 öffentliche Diener 29 6,879 8 237, c)„ 5„ Privaten 3823 36 Profeſſioniſten u. Ackerleute 124 26,532 49 214,50 IV. Antheil des Kaſſevorraths aus der Ge— Curatoren und Vormünder l meinſchaft der Spar⸗ und Leihkaſſe des für Minderjährige, Abwe⸗ Kreiſes Gießen und Grünberg 248 59 8 ꝛc.,. der ihre i inder un inder im Summe der Einnahme 515502 46% Hrode der Eltern 219 21,880 26 99,1 Ausgabe. Rechner von Privat- und 222 5 öffentlichen Kaſſen 12 976 53 81,4 I. Beiträge zu Induſtrieſchulen 5 220— Dienſtboten männliche 65 5,146 43 79,2 II. Zinſen von Erſparniß⸗Capitalien 2068 57½ 1 weibliche 88 8,768 50 99,6 III. Prämien von Erſparniß⸗Capitalien 63 46 Summe 537 70,184 49 13077 IV. Beſoldungen und Remunerationen 387—. 27 1 1155 4 V. Botenlohn, Poſtgelder ꝛc. 10 36 Grünberg den 23. Oktober 1847. VI. Für Formularien, Schreibmaterialien Der Direktor der Spar⸗ und Leihkaſſe Buchbinderkoſten 70 45 Kreisrath Ouvrier. VII. Zurückbezahlte Erſparniß⸗Kapitalien 19619 34 VIII. Ausgeliehene Kapitalien 20 auf Bürgſchaft der Gemeinde zu 5% 11345— rekt ⸗ r i t. b)„ 1 von Privaten zu 5 ¼% 3639— 85 7. i e IX. Angekaufte gr. heſſ. Staats⸗Obligationen Friedberg, am 27. October 1847. zu 3½% 3240— X. Herauszahlung an die Spar⸗ und Leihkaſſe Nac rr 18 Mittelpreiſe des Kreiſes Gießen, bei der Trennung Gattung.(Ak)(e 8 der Gemeinſchaftlechkeit der Kaſſe für die. 5 a. Kreiſe Gießen und Grünberg 7723 9 129 5- 3 25 8 15 Summe der Ausgabe 48,387 47% Ceerſte 47 40% 76 28 Hafer 49 41 5— A b ſchlu ß. Roggenmehl— 755— 5 Die Summe der Einnahme iſt ne e 18 1345 5 7 7 7 7 Ausgabe„ Verglichen iſt Reſt 51,602 46 ½ 48,387 47% 3,214 59 NB. In Friedberg wurde das Malter Waizen zu 200, Korn 190 Gerſte 170, Hafer 120 und Kartoffeln 240 Pfund gerechnet. Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden. rr Edictalla dung. (1719) Gr. Hofgericht der provinz Ober⸗ heſſen hat über die Verlaſſenſchaft der Georg Mohr J. Frau von Niederohmen den foͤrm⸗ lichen Concursprozeß erkannt und es werden daher alle diejenigen, welche Forderungen oder Anſprüche irgend einer Art an die fr. Ver⸗ laſſenſchaft bilden, hiermit aufgefordert, ſolche im Termine Donnerſtag den 18. November d. F., Vormittags 10 uhr, bei Vermeidung des ohne weiteres Präcſuſſv⸗ decret von der Maſſe eintretenden Ausſchluſſes dahier anzuzeigen und zu begründen. Zugleich ſoll in dieſem Termine die gütliche Ordnung dieſes Schuldenweſens verſucht, für den Fall aber, daß dieſe nicht zu Stande kom⸗ men ſollte, ein Maſſepfleger und Gläubiger⸗ ausſchuß ernannt werden, von den Gläubigern, welche nicht perſönlich erſcheinen oder ihren Mandatarien hierzu Specialvollmachten nicht ertheilen, wird deßhalb angenommen werden, daß ſie dem Beſchluſſe der Mehrheit beige⸗ treten ſeien. 5 Grünberg den 19. September 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Welcker. Bücking. Edictal ladung. (1751) Nachdem von Großh. Hofgerichte der Provinz Oberbeſſen über den Nachlaß des Johann Otterbein von Oberohmen der förm— liche Concursproceß erkannt worden iſt, wer⸗ den diejenigen, welche Forderungen oder über⸗ baupt Anſprüche irgend einer Art an den be— zeichneten Nachlaß bilden, unter Androhung des ſonſt ohne beſonderes Pracluſivdekret ein. tretenden Ausſchluſſes von der Maſſe hiermit aufgefordert, ſolche im Termine Donnerſtag den 11. November d. F., Pormittags 10 uhr, dabier anzuzeigen und zu begründen. Grünberg den 15. September 1847. Großb. Heſſ. zum Landgericht daſ⸗ gehöriges Patrimon.⸗Gericht der FIrbn. Riedeſel zu Eiſenbach. Welcker. Bücking. Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Handarbeiter. (ITA) Bei den Erdarbeiten in der Section Butzbach finden Handarbeiter an mehreren Stellen dauernde Beſchäftigung mit einem Verdienſte von gegen 50 Kreuzern in der Regel. An dem Einſchnitte im Gambacher Wald iſt eine Baracke mit Schlafſtaͤtten und eine Speiſeanſtalt zur Benutzung für Fremde errichtet. 5 Butzbach den 15. Oktober 1847. 5 Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Butzbach. Meyer. K 8 fl. kr. a 7400 55 9 704 49 9„,206 6 de verschieden D acc auf * eu 3 8 72 0 25 99,1 2 8. 3 7 9 939,6 V, „ und Leihfaſſe iel. —— — — ͤ—.. Muttlpttiſe 1. 9 15 7 2 Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Samſtag den 30. d. M., Vormit⸗ 8 Ubr, ſoll in dem Gaſthaus zum Promenadehaus dahier der Transport von etwa 7000 Centner Bahnſchienen von der Mainkur bei Offenbach auf die Bauſtelle des Stationsbauſes bei Lollar unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedin⸗ gungen an den Wenigſtnehmenden öffentlich in Accord gegeben werden. Gießen den 20. Oktober 1847. ö Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur 8 der Section Gieſſen ren Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. (1772) Die Lieferung von 21,000 Stück Schienenkloben, im Gewicht von etwa 33 Ctr., veranſchlagt zu 594 fl., zur Fertigung einer proviſoriſchen Bahn, ſoll Donnerſtag den 4. November d. J., Vormittags 10 Uör, auf dem Ratbhauſe dahier, unter den bei der Ver⸗ ſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedin⸗ gungen öffentlich an den Wenigſtnehmenden in Akkord gegeben werden. Friedberg den 20. Oktober 1847. Der Großh. Heſſ. Sections-Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Main ⸗Weſer⸗ Eiſenbahn. Lieferung von Eichenholz und Fuhrlohn. 17181) Die Lieferung von geſchnittenem Eichenyolz, zur Unterbaltung der Erdtrons— portwagen im Gambacher Wald, als von 25 Langbalken 6 und 8“ ſtark, 17,5“ lang, 100 Querbalken 5 und 6“„ 10“ 2 100 desgleichen 4 und 6“„ 107 44 ſowie der Transport von eiſernen Unterge— ſtellen zu 35 Erdwagen aus dem Gambacher Wald an den Einſchnitt bei Oſtheim, wird Donnerſtag den 4. November, Vormittags 10 Uhr, im Gaſthauſe zum Stern dahier öffent⸗ lich verſteigert. Butzbach den 76. Oktober 1847. Der Großh. Heſſ. Sections Ingenieur der Section Butzbach Meyer. Holz ⸗Verſteigerung. (1782) Dienſtag den 2. November, Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen in dem Rodheimer Gemeindewald, Diſtrict Ketzerborn, 4000 kie⸗ fern Wellen öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt auf der von Köppern nach Oberrosbach führenden Chauſſee. Gegen vorſchriftsmaͤßige Bürgſcheine wird Zablungsfriſt bis den 1. Februar 1848 ge⸗ ſtattet. Rodheim den 26. Oktober 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Jacobi. N ι. εν Privat ⸗ Bekanntmachungen. Geſchaͤfts-Empfehlung. (1768) Einem hieſigen und auswärtigen verehrlichen Publikum mache ich hierdurch die ergebene Anzeige, daß ich mich dahier als Herrnkleidermacher etablirt habe und empfehle mich zur Fertigung aller in mein Geſchäft einſchlagenden Arbeiten, insbeſondere ver⸗ pflichte ich mich zu moderner und geſchmack⸗ 21 Arbeit, ub n mit reeller u. prompter enung und ſehe ehrli 9 d eue, he verehrlichen Auftragen Meine Wohnung iſt bei Herrn Glaſermeiſter Milius in der Kirchſtraße. g 0 Friedberg den 19. Oktober 1847. Daniel Ebert. * 365„ Nicht zu uͤberſehen. (1696) Friſche Hagedorniſche Dampfhefe iſt ſteis zu haben bei 5 Zacharias Garde, im Hauſe des Herrn Bäcker Graf. Fett⸗Grieben-Kuchen (17760) die zum Mäſten der Schweine ſehr anwendbar ſind, ſind wieder in Vorrath zu haben bei Friedberg im Oktober 1847. Siegmund Simon, Seifen- und Lichter-Fabricant, wohnhaft in der großen Auguſtiner⸗Schulgaſſe. Einladung. (1780) Künftigen Mittwoch und Donners⸗ tag, als den 3 und 4 November l. J., findet der Jahrmarkt dabier ſtatt, wo bei dem Unter⸗ zeichneten gut beſetzte Harmonie- u. Tanzmufkk, von einem Corps des k. k. öſtreichiſchen In— fanterie-Regiments Rainer zu Mainz unter Leitung des Herrn Kapellmeiſters Stasoy, anzutreffen iſt. Alle Freunde des geſelligen Vergnügens ladet hiermit der Unterzeichnete ergebenſt ein, indem er es an guten Speiſen und Getränken, ſowie an prompter Bedienung, nicht fehlen laſſen wird. Okarben den 25. Oktober 1847. Chriſtian Karl, zum Karlshof. Arbeits Verſteſgerung (21783) Dienſtag den 2. November d. J., Nachmittags um 2 Uhr, ſoll das Zerſchlagen der Unterhaltungsſteine auf dem Vicinalwege in der Gemarkung Ockſtadt, auf dem Bureau des Großh. Bürgermeiſters daſelbſt, an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Friedberg den 27. Oktober 1847. . N Güatz ert. Einladung. (17810 Freitag den 5. und Samſtag den 6. November findet bei Gelegenheit der Ein⸗ weihung einer Thora mit Muſik und Geſang in dem Saale des Unterzeichneten ein Ball bei einem gut beſetzten Orcheſter ſtatt, welches hierdurch einem geehrten Publikum mit dem Bemerken zur ergebenſten Anzeige gebracht wird, daß für gute Bewirthung bei reeller Bedienung beßtens geſorgt iſt. Einem geneig— ten Beſuche entgegen ſehend, ladet hiermit höflichſt ein Burggräfenrod. Gaſtwirth Trabant. Eine parthie Säcke, (1785) Rudolph Hill in Aſſenheim und mit zwei gekreuzten Pfeilen bezeichnet, find einem damit betrauten Dienſtboten abhanden gekom— men und wird Demjenigen, welcher dieſelben im Gaſthofe zu den drei Schwertern abliefert oder ſie ausfindig macht, eine Belohnung von einem Kronenthaler zugeſichert. Ein Acker und ein Garten (1786) ſind zu vermiethen, ſowie einige Fäſſer billig zu verkauſen bei Friedberg. Ant. Eich's Wittwe. Nicht zu uͤberſehen! (1787) unterzeichneter zeigt hierdurch an, daß er einen Kleiderhandel errichtet hat, be— ſtehend in Pantalons-Hoſen, Unterhoſen, ge— ſtrickte Kamiſole, Strümpfe, Hemden, Schube und dergleichen und bittet unter billiger und reeller Bedienung um geneigten Zuſpruch. Großkarben den 26. Oktober 1847. Aron Kahn. Anzeige. (1788) unterzeichneter beabſichtigt, um- ſtänden halber, ſeine unten näber bezeichnete Wohnung im Gambacher Wald zu verkaufen. Ein einſtöckiges Wohnhaus, circa 60“ lang und 28“ breit, enthält Wein⸗ und Schlafſtube, Küche, Keller, Speiſeballe, 2 Oefen, 1 Spar⸗ heerd und 1 neuen Keſſel, ſowie einen Wagen, eine Zjährige trächtige Kuh und 2 Eſel. Butzbach den 27. Oktober 1847. Georg Brück. Aufruf an Deutſchland. (1789) Helft! Helft! ſo rufen uns unſere deutſchen Glaubensbrüder aus allen Gauen unſeres lieben Vaterlandes zu; helft rufen unſere evangeliſchen Glaubensbrüder aus Ame— rika und Afrika! Wollen? können wir müßig ſein gegen dieſen Hülferuf? Wer ein edles deutſches Herz hat, ſagt gewiß: Nein; ſondern helfen wollen wir, ſo viel wir können. Deutſche! tretet in den Guſtav-Adolph-Verein! Gebet ihr auch noch ſo wenig, mit vereinten Kräften kann man doch viel wirken, und unſern Glau— bensbrüdern wollen wir zurufen: Helfen! Heifen! wollen wir! Darmſtadt im September 1847. Buchsbaumſetzlinge (1790) ſind billig zu haben in Friedberg bei Apotheker Werner. Zum Vermiethen. (1791) Bei der unterzeichneten iſt der ſeither von Herrn Schneidermeiſter Hamm bewobnte Laden zu vermiethen und kann ſolcher bis zum 1. April naͤchſten Jahres be— zogen werden. 5 J. Erbs's Wittwe. Aechten Schäferguß (1792) pr. Maas 6 kr. verkaufen Morell u. Hertwig. Aufforderung. (1793), Diejenigen Mitglieder des ober— heſſiſchen ärztlichen Vereins, welche ihre halb- jährigen Beiträge zur Kaſſe deſſelben für dieſes Semeſter noch nicht entrichtet haben, werden gebeten, dieſelben im Laufe des näch⸗ ſten Monats an mich einzuſchicken. Marienſchloß den 26. Oktober 1847. Dr. Steinberger. Aechte Goldleiſten, (17900 zu Rahmen, in großer Auswahl zu den billigſten Preiſen bei Friedberg. C. Chr. Nagel!. Metzgergaſſe. Ein Branntweinkeſſel, 795) 128 darmſtädtiſche Maas haltend, nebſt Huth, Schlagenröhren, Maiſchwaͤrmer, Kartoffelfaß und Kartoffelmühle, welche ſich alle im beſten Zuſtande befinden, ſtehen billig zu verkaufen bei F. J. Waldſchmidt, Kupferſchmied und Spritzenmacher in Wetzlar. 60 Gulden (1796) Armenkapital liegen in der Kirchen⸗ kaſſe zu Bönſtadt zum eee a b ſt. Ein gebrauchtes Clavier (1797) iſt zu verkaufen. Wo? ſagt die Expedition d. Bl. Eine Partbie Oelfäſſer (1798) mit eiſernen Reifen ſtehen zum Verkaufe bei 5 Gebrüder Grödel. * 366 Kunſt-Anzeige fuͤr Friedberg. (1799) Sonntag den 31. Oktober d. J., Abends 8 Uhr, wird im Saale des Herrn Gaſt— halter Gerlach zum erſtenmale unter meiner Leitung mit hieſigen Kindern gegeben König Sglomon's erſter Richterſpruch. Aeſtetiſche bildliche Kunſt⸗Darſtellung aus der Oper arrangirt,(aus dem alten Teſta⸗ mente) in 8 Rahmen, im Geſchmack der Hendel Schütz, in verjüngtem Maßſtabe. Da dieſe bildlichen Kunſt⸗Darſtellungen mit Kindern arrangirt neu ſind und vielleicht hin und wieder im Publikum die Meinung berrſchen möchte, daß dieſelbe ohne Declamation von Kinder keine Unterhaltung gewähren könne, ſo bemerke ich, daß da, wo ich auftrat, das Schöne und Bildende nicht verkannt wurde, und deßwegen hoffe ich, daß auch hier diejenigen, welche ſie zu beſuchen geneigt ſind, gewiß nicht unbefriedigt verlaſſen werden. 8 Erſter Platz: 24 kr., zweiter Platz: 12 kr.(Kinder die Hälfte.) v. Unger. 75 Die Berliniſche bens Perſcherungs 8 Geſelſſchaſt (1800) Allerböchſt privilegirt und unter die Oberaufſicht eines Königlichen Commiſſarius geſtellt, wird durch ein Actienkapital von N Einer Million Thaler Preuß. Courant garantirt; ſtellt ſehr billige Prämien bei den verſchiedenſten Verſicherungssarten; überläßt den auf Lebenszeit Verſicherten 8 des Gewinns der Geſellſchaft, ohne Nachzahlung bei Verluſten zu beanſpruchen: ſtellt ihre Policen, nach Wahl des Verſicherten, an den Vorzeiger oder legitimirten In⸗ haber zahlbar, geſtattet auch viertel⸗ und halbjährliche Voraus bezahlung der Prä⸗ mien, und willigt in See-Reiſen ohne oder gegen geringe Prämien Erhohung. Wird die ſogenannte Sparkaſſen⸗Verſicherung gewählt, ſo kann das verſicherte Kapital nach Ablauf beſtimmter Jahre vom Verſicherten ſelbſt, oder im Falle ſeines früheren Todes vom Nachbieibenden(Erben, Gläubiger) erhoben werden. f f Renten jeder Art(lebenslängliche, aufgeſchobene, auf beſtimmte Jahre beſchränkte, verbundene oder einfache) können gegen Capitals-Einlagen von der durch uns gleich falls vertretenen Berliniſchen Nenten⸗ und Kapitals⸗Verſicherungs⸗Banuk erworben werden. Geſchafts⸗Pläne, Programme und Antragsformulare ſowohl für Perſicherungs⸗Antraͤge als für Rentenkäufe werden bereitwilligſt ertheilt(Spandauer Brücke Nro. 8.— Berlin, den 20. Oktober 1847. Direktion der Berliniſchen Lebens⸗Verſicherungs⸗Geſellſchaft. Vorſtehende Bekanntmachung bringen wir hierdurch zur offentlichen Kenntniß mit dem ergebenen Bemerken, daß Geſchäfts⸗Programme unentgeldlich ausgegeben werden von Friedberg und Laubach, den 28. Oktober 1847. Na u, Zöckler, Agenten der Berliniſchen Lebens-Verſicherungs⸗Geſellſchaft. Preis-eErmaͤßigung. (18010 In der antiquariſchen Buchhandlung von C. Chr. Nagel in Friedberg iſt zu bei⸗ bemerkten Nettopreiſen gegen baar zu beziehen: Stunden der Andacht, zur Beförderung wahren Chriſtenthums und häuslicher Gottes⸗ verehrung. 6 Octapbände. 3 5 1 5 4 fl. Reinhard, Dr. Fr. V., Predigten für die ſonn⸗ und feſttägigen Cvangelien des gamen Jahres ꝛc. zur häuslichen Erbauung gr. Oct. 4 Bde. 8 4 kr. Gellert, Chr. F., ſämmtliche Fabeln und Erzählungen in 3 Büchern. 24 kr. Bürger, Gottf. A., Gedichte. 2 Thl. 48 kr. Velde, C. F. van der, ſämmtliche Schriften. 8 Thl. 2 iterariſche Anzeige. Verſteigerung. 5 e en Bei Guſtav Oehler in Frankfurt a. M. (1802) Den 4. und 5. November iſt erſchienen und bei C. Binder nagel in dieſes Jahres, von Morgens 9 Uhr Friedberg zu haben: an, werden gegen 160 Centner gutes i äfin von Görlitz in Heu, einige Wagen gut gemachtes Die Gr f b Grummet, Stroh, Früchte, Wagen, Darmſtadt, Pflug, Egge, ein gutes Zugpferd, Ge⸗ d der Angelegenheit ſchirr, Sattel und Zeug, zwei gute r e d Verlauf“ 10 Fahrkühe, Oeconomiegeräthe u. ſ. w. f 75 llt im Pfarrhauſe zu Ulrichſtein des Geſchichtlich 1 dargeſte Ueberzugs wegen gegen baare Zahlung Karl Buchner. verſteigert.(Preis: 18 kr.) Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 22. Sonntag n. Trinitatis d. 31. Oetbr. Feier des Reformationsfeſtes. Pfarramtliche Funktionen verrichtet: Herr Stadtpfarrer Fertſch. 0 Vormittags predigt in der Stadtkirche: Herr Stadtpfarrer Ferft ſch. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: b Herr Candidat Landmann. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Diakonus Baur. f (Abendmahl.) Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Heß. g k ch e 27. Oct.] 22. Okt. 20. Oct. Gattung. Fried⸗ Mainz Die⸗ fl. kr. fl. kr. fl. ſ kr. Waizen pr. Malter] 12 2811 59 12 35 Korn„„„ 9 15 853 910 Gerſte„„ 722 629 7— Hofe, 5 5— 1 41521 352 Polizei-Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 30. Oktbr. bis 5. Nobr 1847. — 5 Fried⸗ Butz⸗ S Brod⸗Preiſe. berg. bach. 88 kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 311 31 2 2 77 6 2 62 44 5 7 13112 3 f Lth. Lth. — Milchbrod 13% 13½ — Waſſerweck 13% Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 14 14 Fleiſch-Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch aſetes 18— 13— „ gemäſtete 10— 10— „Kühfleiſch ee 3 zg gemäſtetes 9— 9— 1 Rindſteiſch ungemäſtetes 8 „ Kalbfleiſch 989 1 Schweinenfleiſch 15— 15 „ Hammelfleiſch 9— 194— „ Schaaflleiſch. „Wurſtvon blos Schweinen 17— 17— „ Gemiſchte Wurſt 42222 „ Bratwurſt 19419 2 20 „ Schwartenmagen 19— 20— „ Geräucherter Speck 28— 28— „Schinken 2142292 „ Sb f 21— 21(— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 28— 28— unausgelaſſen 24.— 26— „ Nierenfett 24— 24— „ Hammelsfett 2⁰ 20 Der Gr. Heſſ. 1 K. Friedberg Krach, Gr. Kr.⸗Sert. Die Polizei⸗Taxe für die Stadt Butzbach gilt auch für den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen Follenius. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Car! Bindernagel in Friedberg.